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Jüdische Presse · 1936-01-17 · 3 (17.1.1936) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
3 (17.1.1936)
Date
1936-01-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 jüdische presse Nr. 3 ■ Wegen der Fülle des im letzten Augenblick düngend aktuell gewordenen Materials, maßte die Veröffentlichung der angekündigten historischen Arbeit des Herrn Prof. Dr. S. H. lAeben über die Prager »ßdruch scheomar"-Chewros und einiger Buchbesprechungen neuerlich aufgeschoben werden. aBH0Bg33gaat VereinsnacHrichten. Frauenhllfe der Adass Jisroel Unser 5-Uht-Tee findet diesmal im Hause der Veranstalterin, Frau Oskar Neurath, II., Untere Augarten- Straße 17, am 21. Jänner statt. Die p. t. Mitglieder werden hiemit herzliehst eingeladen. Gäste sind gerne gesehen. — Der Vorstand. ״Mekor Chajim“, Wie«, I!., Große Schiffgasse 1 Schiurplan *oh! 18. bis 23. Jänner 1938 Schabbos,.li Uhr vormittags, Rabb. W. Benedikt: Sidrohvortrag, Dinim. Sonntag, 5 Uhr abends, Sigm. Stern: Vortrag über aktuelle jüdische Fragen. Montag, 8 bis 9 Uhr abends, Rabb. Salomon Baumgarten: Sefer Hachinuch. Di e ns tag, 8 bis 9 Uhr abends, Sekretär Mobitz Spitzer: Tefiloh. Mittwoch, 8 bis 9 Uhr abends, Rabb. Moses Blech: Ejn Jaakow. Donnerstag, 8 bis 9 Uhr abends, Blieser Spitzer: Mischnajos, Chumesch Raschi. — Täglich, A7 bis AS Uhr abends, Salomon Schreiber: Gemoroh Chulin. Agudas-Jisroel-Mädchengnippe Wien. Schabbos Parschas Schemoß spricht Herr Dr. Arthur Bogner um 'All Uhr vormittags in der ״Wienea“. H/it MttveeUk... I. Mi Svalava: Ihr Bericht ist bereits etwas verspätet; für den übrigen Teil Ihres Schreibens besten Dank. An einige Prämienanwärter in der Slowakei: Der Versand der Prämien hat unvorhergesehefierweise eine kleine Verzögerung erfahren. Wir bitten, sich noch ein wenig zu gedulden, die Zusendung wird unaufgefordert erf01gen• ״JÜDISCHE PRESSE“ Ella Pressburger Ernst Koväcs Galanta Galanta Verlobte Säri Stern Franz Löwinger Samorin-Piegtany Görgy (Ungarn) Verlobte מאיר מיללער שרד, פוהם פרעשבורג-גאלאגטא שענעץ מאוישים TSCHECHOSLOWAKEI Kibbuz Oie Cechoslovakia Erez Jisroel, das mit Thorageist durchtränkte Land des Thoravolkes, das Land, welches durch Ausiibung der Thoraworte seine Weihe und seinen Adel erhielt, ruft das Thoravolk zu schaffender, zielbewußter Arbeit für seine Eigenart auf. t'#j 1 ׳ ין Das. Gefühl der Verbundenheit mit Erez Jisroel ist tief im Herzen jedes jüdischen Menschen verankert. Es ist der Gegenstand unserer täglichen Gebete, es bildete immer den Mittelpunkt unserer Gedanken. Es hat unsere Vergangenheit befruchtet, das Werden des Thoravolkes ermöglicht, sein Leben in der Zerstreuung mächtig beeinflußt. Erez Jisroel wird immer das Zentrum bleiben, welches durch unsichtbare Wege seinen Geist über das Gesamtjudentum ergießt. Muß das Thoravolk darum nicht alles aufbieten, um dort den alten Thorageist zu neuem Leben zu erwecken, diesen Geist mit formender, gestattender, gebieterischer Kraft ausz(urüsten? Müssen wir nicht die ewigen, unvergänglichen Gedanken unseres Glaubens und unserer Tradition, die in der Atmosphäre Erez Jisroels herumschwirren, in den Boden verwurzeln, um ihnen menschenbildenden Einfluß zu sichern? Aus Erez Jisroel winkt Hoffnung, Helle für viele, die das Leben enttäuscht, die auf der Schatten- Seite des Daseins wandern. Immer weitere Schichten, immer weitere Kreise werden von der Sehnsucht nach Erez Jisroel erfaßt. Die vom Unglück Verfolgten, von der internationalen Wirtschaftskrise Zerbrochenen sehen nur in Erez Jisroel die Möglichkeit ihrer Aufrichtung. Dürfen wir unsere Brüd erhall ein lassen, mit ihren . würgenden Sorgen, mit ihrer quälenden Not? Müssen ihre Sorgen nicht unser Mitgefühl wecken, muß jüdische Solidarität ihnen nicht die Grundlage eines neuen menschenwürdigen Daseins schaffen? Werden Menschen aus ihrem alten Kreise herausgerissen und in eine neue Umgebung versetzt, verlieren sie ihren geistigen Halt. Die idealen Sitten und Gebräuche ihrer Heimat erblassen, in der Gedankenwelt ihrer neuen Umgebung Anden sie sich zurecht. Ihre Gedanken sind nicht die Gedanken ihrer Väter und des Landes, wo ihre Wiege gestanden. Wollen wir, daß diese Menschen das heilige Erbe ihrer Väter erhalten, müssen Siedlungen geschaffen werden, wo Menschen mit gemeinsamer Erziehung und gleichen Idealen zu׳־sg,mmen wohnen. Der tägliche Umgang mit Gleichgesinnten wird ihre Eigenart erhalten, erlöschende ]Flammen mit frischer Kraft aufleuchten lassen. Aus diesem Grunde hat auch der Delegiertentag in PreSov beschlossen, einen Kibbuz für tschechoslowakische Olim zu gründen, wo unseren Chawerim die Möglichkeit geboten werden soll, die hehren Ideale der Agudas Jisroel, verbunden mit ihrer religiösen Eigenart, auf geheiligtem Boden zu verwirklichen. Wir wollen dort Menschen ansiedeln, die als Pioniere des Thorageistes gerüstet und gewappnet dastehen sollen. Wir haben bereits das zur Gründung notwendige Kapital nach Erez Jisroel überwiesen. Aber es ist dies, wie gesagt, nicht mehr als eben der Anfang. Die Opferwilligkeit und tatkräftige Förderung der jüdischen Oeffentlichkeit wird entscheiden, ob sich dieser Kibbuz auch in dem Maße wird entwickeln können, wie wir alle es wünschen; Thoravolk, zeige, daß du weißt, wozu dich deine Vergangenheit, deine Ueberlieferung verpflichtet, was dir das jüdische Solidaritätsgefühl vorschreibt! EREZ-JISROEL-ZENTRALE DER AGUDAS JISROEL FÜR DIE SLOWAKEI UND PODKARPATSKA RUS IN BRATISLAVA. מרים פאגעל יאצאווצע־בראטימלאווא ישראל וואללנער גאלאנטא-ברינן מאוישים Juwelen Uhren, Gold- und Silberwaren, inslufflllikv fflfwIrMMai besondere כלי קודש, Sederschiissel, Menoras, 110111« 11/011111110 Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, Stets vorrätig II« TaborsiraBO 14 [ Hochzeiten und FestlfchKelten arrangiert billig und elegant HAGEL, Ulen II, Pratersfr. 33 Unter Aufsicht des Babbinats der Adas-Jisroel-Schiffschul I OPTIKER MORITZ SCHÄCHTER, II, GLOCKENOASSE 25 Sämtl. Rezepte werden genaueste!» ansgeführt. Modernste Fassungen stets lagernd. Reparaturen sofort. Lager in Zeiß-Punktalgläsern. Samstag geschlossen ■ Rasiere dich ohne Messer mit dem gesch. Rasierpulver Langerin Es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S 1.40. — Zu haben bei Philipp Langer« Friseur, II, Franz-Hochedlinger-Gasse 25. 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Eckstein, Sered, am Mozze Schabbos einen Vortrag. Bei einer Teilnahme von mehr als dreihundert Personen begrüßte Herr Süßmann den Redner und forderte in kurzen, aber eindringlichen Worten auf, den Keren Hajischuw der Agudas Jisroel reichlich zu unterstützen׳. Hierauf sprach Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Eckstein über allgemeine aktuelle Fragen innerhalb Agudas Jisroel. In seinem Vortrage betonte er besonders die unentbehrliehe Arbeit der Jugendlichen, die aber nur dann auf der Höhe ihrer Aufgabe stehen kann, wenn sie stets von der älteren Generation unterstützt und gefördert wird. Herr Julius Link, Präses der Ortsgruppe, dankte in kurzen Worten dem iilustren Gast für seine herrlichen Ausführungen. — Sala: Auf Initiative des ehrw. Herrn Oberrabbiners M. Strasser wurde die hierortige Agudas- Jisroel- Orts gruppe gegründet. Herr Oberrabbiner Strasser hielt einen tiefdurchdachten Vortrag, in welchem er die Notwendigkeit einer religiös einwandfreien Organisation — und als solche kommt ausschließ־ lieh Agudas Jisroel in Betracht — betonte. Das Ergebnis dieser Rede äußerte sich darin, daß sich gleich bei der ersten Gelegenheit 40 Mitglieder zur Arbeit meldeten, die dann die weitere Anwerbung von Mitgliedern besorgen wollen. — Nove Zämky: Am vergangenen Sonntag veranstaltete hier der Orthodoxe Jugendverein ein Sijum-Fest, verbunden mit einer Bekleidungsaktion für die armen Kinder. Der Präses des Vereines, Herr S. H o f f m a n n, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und bemerkte in seiner schwungvollen Rede, daß der Verein stets bedacht war, die in sein Gebiet fallenden Aufgaben zu lösen. Herr Rabbiner A. Stern sprach ermahnende Worte an die Jugendliehen, dann referierten die Herren Kahan und Max G l ü c k, Den schönen Abend beendete die aneifernde Rede des Vereinsvortragenden, Herrn Eugen Duxler, der der Jugend ihr stetes Pflichtbewußtsein ans Herz legte. Die darauffolgende Neuwahl des Vereinsvorstandes zeitigte folgendes Ergebnis: Eugen Greiner, M. Bineth, S. Wieder. B. Chlamtäcs, B. Reismann und O. Herzog — Vorstand; B. Bineth, M. Reichfeld, Gy. Läufer, J. Weiß und F. Grünstein — Repräsentanz. — Velky Meder: In; , unserer altehrwürdigen Gemeinde fanden, wie alljährlich, am 1. Jänner die Wahlen in den Vorstand der Kultus gemeinde statt. Zum Rosch Hakohol wurde der in klall jüdischen Angelegenheiten selbstlos und aufopfernd tätige Herr Ludwig Möszäros gewählt. Mit den Funktionen des Vizepräses wurden die Herren Julius Goldstein und Wilhelm Gero betraut. Zum Kassier wurde der im Gemeindewesen sehr verständige Herr Lazar Kohn und als Tempelvorsteher der unermüdliche Herr Samu Kohn gewählt. Der Gemeindeausschuß und der Schulstuhl setzt sich aus den Herren Eugen Goldschmied, Juda Kornfeld, Philipp Porges, Josef Sonnenschein, Jakob Stern sen. und Ignaz Schwarz zusammen. — Dunajska Streda: Die hiesige Agudas-Jisroel-Jugendgruppe veranstaltete am Mozze Schabbos Wajechi eine Sijumfeier auf Bowo Basro. Herr L. Fromovifi hielt einen! geistreichen und wohldurchdachten Hadron. Herr B. Porjes hob in seiner schönen Ansprache besonders hervor, wie wichtig das Daf-Jomi-Lernen für das Zusammengehörigkeitsgefühl aller religiösen Juden ist. Es sprachen noch die Chawerim L. Schwarz und Holzer und von den Baale Batim die Herren H. Kaufmann, D. S t e r n und L. Paschkuß. — Moravska Ostrava: Unsere Beth-Jakob- Schule, die von der Teschener Lehrerin Fräulein Luxner, geleitet wird, erfreut sich dank der aufopfernden Hingabe unseres rührigen Mitgliedes Fräulein Minna Fortgang, eines lebhaften Zuspruches. Ihr alleiniges Verdienst ist es, wenn unsere Kinder mit Begeisterung jüdischen Lehren lauschen. Ihrem Bemühen ist es zu danken, daß am 26. Kislev in Teschen ein Freundschaftstreffen mit der dortigen Gruppe zustande kam. Zu diesem Zwecke studierte sie mit den Kindern eine Chanukaszene ״Chanukalichtleins Weltreise“ ein. Die Darbietung zeugte von den unendlichen Mühen Fräulein Fortgangs und dem hübschen Können der Kleinen. Die Teschener Gruppe verschönerte den Abend durch hübsche Reigen und Lieder. — Preäov: Auf Initiative des Direktors der Beth- Jakob- und Keren-Hathora-Weltzentrale in Wien, Herrn Rabbiner Wolf S. Jacobson, setzte in der Ostslowakei eine große Aktion zugunsten der ״Dr.-Deutschländ e r - S t i f t u n g“ ein. Die Preäover Agudas-Jisroel- Jugendgruppe spendete zu diesem Anlasse ein prächtig ausgestattetes goldenes Buch, das den Titel ״Das ostslowakische Judentum dem Andenken Dr. Deutschländers s. Z. 1.“ trägt. Dieses Buch soll die Namen all derjenigen Spender enthalten, die ihr Scherflein zu dieser Aktion beitragen, Herr Samuel Reiner wandte sich in einem flammenden Aufruf an die Preäover jüdische Oeffentlichkeit mit der eindringlichen Aufforderung, sich an dieser Aktion den Löwenanteil zu sichern. Nach Abschluß der Aktion in Preäov wird dieselbe in Koäice, Keämarok, Michaiovce, Trebiäov, Huraennö, Medzilaborce, Gelnica, Bardejov, Lipjany und Hanuäovce fortgesetzt werden. •מע*ה. בגלילי נפטר שרב א׳ והניח אלמנה וב' ילדות הייו, ומבקשים האנשים דשם אלמן ת*ח ויר־ש שהוא שרב, או שילמד אומנות שרב וישאה אלמנה. •־השבירות שבע מאוח כתרים לחודש. כתבים ישלחו להאדרעממע דלמטה: Rabbiner §. Jungreis, Filakovo Hosenträgerfabrik Fr. Nach, Br״״״ sucht für Eisenbahndirektion Bratislava einen Vertreter Verläßliche Köchin per sofort gesucht. Nur schriftliehe Angebote mit Bild sind zu richten an das Jüdische Spital, Bratislava. Bewerberinnen, welche bereits in Spitalsbetrieben tätig waren, werden bevorzugt. Tag ca 05 11 1 דף יומי יומית משנה Kalemfarlum כלים H 01 h> סנהדרין משנה פרק Fieitag 2־2 17 י א ג Samstag 23 18 יא ב " פ׳ שמות, מבה׳ח Sonntag 24 19 יב ג " Montag 25 20 יג ד מ Dienstag 2G 21 יד. ה Mittwoch 27 22 טו ו " - Donnerst. 28 23 טז ז 11 יום כפור קטן מוקדם Fieitag 29 24 יו ח » ערב ריח Samstaa 1 25 יח א ד פ׳ ואדא, שבת ראש חדש Gebetzeiten פ׳ שמות WIEN BRATISLAVA Uhr : Min. Uhrj Min. 6 30 6! 30 הנחת תפלין כשעת הדחק. 9! | 05 ן 9 \ 00 סוף זמן קריאת שמע של שחרית .... 4 i i 30 4 30 בשבת: קבלת שבת (מנחה בעש׳ק) ... 7 i 10 7 30 השכמה .. . 9 30 9 30 3 30 3 30 5 20 5 j 1 15 מעריב כמשיק.. 6 40 6 j 1 45 4 30 4! | 5J מנחה ומעריב י ........ . 4* 15 Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Türkl (für eine־ Arbeitsgemeinschaft), verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, beide Wien, II., Malzgasse 12 a. — Druck: Druckerei- und’ Verlags-A.-G. Ig. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6/8-

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