Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1935-12-20 · 49 (20.12.1935) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
49 (20.12.1935)
Date
1935-12-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2629891-2630587-2630636--5160-2637451
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

J ä c Ö b R o s e n fi e i m : Die dritte Kenessio Gedaulo ..Schwebt .Agudas Jisroel‘ als Ganzem nichts anderes vor. wie die Erneuerung uralten jüdischen Geschichtsgutes über die ganze Breite des öffentlichen jüdischen Lebens, so soll auch die Kenessio Gedaulo in ihrer periodischen Wiederkehr für die sich allmählich aus der Zerrissenheit zum Organismus erhebende G-ttesnation den allen Schmitt a- und j ob el - G e i st erneuern; die stumpfe Passioität der bloßen unterschiedslosen Dauer soll m den einig strebenden zeitmessenden Rhythmus bewußten Vormärtsschreitens zu einem Geschichtsziel gewandelt werden. Einerlei, ob die diesmalige kenessio Gedaulo, wie ich es beantragen mochte, auch äußerlich die genaue Anpassung ihrer Periodizität an die Schmitta-Perioden beschließen und damit ein sinnoolles Symbol ihres Wollens schaffen wird, d em Geiste nach darf man schon heute in der Wiederkehr der Kenessio Gedaulo die große Aufforderung erblicken, uns selber das letzte Ziel unseres Wollens, so kühn, wie es eben nur in seltenen Feierstunden erlaubt ist. vor /lugen zu halten und damit von selber uns des Abstandes betvtißl zu werden. der uns vom Ziele trennt.״ Die Anpassung der Kenessio-Gedaulo-Termine andieSchmitto-Perioden, wie ich Sie mit den oben wiedergegebenen Worten bei der letzten Kenessio Gedaulo aus guten Gründen beantragte, ist zwar damals nicht angenommen worden, weil man im organisatorischen Interesse länger als Fünfjahres-Zwischenräume nicht für rätlieh hielt, aber nun haben die Ereignisse und die Entwicklung unserer Organisation doch dazu geführt, daß sieben Jahre verflossen sein werden, bis mit G-ttes Hilfe die nächste, die dritte Kenessio Gedaulo die Vertreter des gesetzestreuen jüdischen Volkes zu gemeinsamer Arbeit für G-tt und Seine Thora zusammenführen wird. Der Aufforderung der Schriftleitung dieser Blätter, mich über Sinn und Aufgäbe dieser dritten Kenessio Gedaulo zu äußern, komme ich gerne nach, ohne zu verkennen, daß dabei natürlich eine gewisse Subjektivität der Auffassung nicht zu vermeiden ist. Niemandem ist verwehrt, mit der Kenessio Gedaulo andere Hoffnungen und Erwartungen zu verknüpfen und auf deren Verwirklichung im legalen Rahmen der WahlbeWegung zur Kenessio Gedaulo hinzuarbeiten. Der Zionismus als Werkzeug In den sieben Jahren, die seit der letzten großen öffentlichen Demonstration der thoratreuen Judenheit für ihre Wesensart und ihr Wollen verflossen sind, hat der Prozeß der gedanklichen Vereinheitlichung "der über alle Länder zerstreuten Massen des jüdischen Volkes sowohl im Bewußtsein aller Völker der Welt, wie im Herzen der Millionen Juden, selbst der scheinbar assimiliertesten und daher isoliertesten unter ihnen, ungeheure Fortschritte gemacht. Die geschichtliche Identität der heute lebenden Juden mit ihren Ahnen aus der biblischen und talmudischen Zeit, mit all den Geschlechtern leidender und aktiver, jüdischer Gemeinschaften, die seitdem über die Bühne der Geschichte gewandert sind und daher auch die nationale Zusammengehörigkeit der in der Diaspora räumlich zersplitterten zeitgenössischen Judenheit — diese beiden Tatsachen, deren sich in den letzten hundertfünfzig Jahren nur'noch die Orthodoxie in dem geistigen Ghetto ihrer Jeschiwos und Lehrhäuser, ihres abgeschlossenen kulturellen und gesellschaftlichen Lebens bewußt geblieben war, sie sind der Kulturwelt wie der jüdischen Gesamtheit während des letzten Jahrzehnts täglich mehr zur Selbstverständlichkeit geworden. Eines der W e r k z e u g e, dessen sich die Vorsehung bedient zu haben scheint, um diese psychologische Revolution in dem Bewußtsein der nichtjüdischen Kulturweit wie’der assimilierten jüdischen ״Intelligenz“ hervorzurufen, war offensichtlich die moderne national jüdisch-zionistische Bewegung. Aeußerlich in streng naturgesetzlichen Bahnen verlaufend, ist diese Bewegung Hand in Hand mit dem Emporwachsen eines hochgesteigerten Nationalismus der Völker überhaupt großgeworden, hat sie die schier unüberwindlich scheinende Tendenz der individuellen Assimilation in der Weltjudenheit erfolgreich überrannt und zugleich mit jugendlichem Ungestüm die Visitenkarte der vorübergehend landlosen jüdischen Nation, als sei sie deren legitimer Vertreter, in den Kabinetten der Staatslenker wie vor der Liga der Nationen feierlich überreicht. Der Zionismus als zweckbestimmendes Werkzeug mußte aber mit innerer Notwendigkeit, sollte er für seine geschichtliche Mission an die nicht jüdische und unjüdische Welt taugen, an die Stelle des geschichtlich wahren Begriffes der jüdisch-nationalen Einheit, dessen Siegelbewahrer die Orthodoxie geblieben war, zunächst einmal einen modernen, den Völkern abgelauschten, aber durch und durch unjüdischen Nationalbegriff setzen — er wäre sonst völlig unverstanden, also ein untaugliches Werkzeug geblieben. Müssen ja überall in Natur und Technik Werkzeug und Menschen dem Material und der Form, auf die es zu wirken gilt, aufs genaueste angepaßt sein. ... und Agudas Jisroel Aber Werkzeuge und Maschinen sind niemals Selbstzweck. Sie sind Prod u k t e des Geistes, dienen dem Geiste und werden entbehrlich, wenn sie ihr Werk getan und organischem Wachstum den Boden bereitet haben. Es war vom ersten Tage an die providentielle Aufgabe der Agudas Jisroel, der Gegenspieler des Zionismus zu sein, das heißt dem objektiv unwahren, zweckhaft konstruierten zionistischen Einheitsbegriff die alte, aus ihrem Grabe auferstehende geschichtliche jüdische Nation in ihrer einsamen Größe — ח׳ ביד ינח1נ — gegenüberzustellen und von der Tribüne ihrer Kenessio Gedau 1 o herab der Welt das wahre Wesen der seit viertausend Jahren ganz und gar G-tt gehörigen, an G-ttes Atem und G-ttes Willensverkündung hängenden jüdischen Nation zu verkünden. Die Notwendigkeit dieser Verkündung aber ist seit sieben Jahren nach zwei Richtungen enorm gestiegen. Je offensichtlicher sich der Zionismus — trotz aller inneren Spannungen, mit denen sich die beleidigte Wahrheit an der zweckbestimmten Apparatur rächt — als eine der Zeitkonstellation glänzend angepaßte Maschinerie erweist, desto größer wird natürlich die Gefahr, daß die Welt für die Dauer und nicht bloß während dieser vorübergehenden Zeitkonstellation die Ideenwelt des modernen Nationalismus für jüdisch hält und daß sie den Kündigungsbrief, den dieser Nationalismus der ganzen geschichtlichen Aufgabe des jüdischen Volkes geschrieben hat, als ein authentisches Dokument jüdischen Geistes betrachtet, statt ihn einfach als ein nach Palästina eingeschmuggeltes Falsifikat aus der Hexenküche der modernen Aufklärung zu erkennen. Mit jedem Tausend verfolgter und unglücklicher Golus-Juden, die, dank dem Zionismus, nach dem vom Zionismus beherrschten Erez Jisroel den Weg in die Freiheit finden, mit jeden hunderttausend Pfund Mehr-Investition in palästinensischen Banken, mit jeden hundert Dunam entsumpften oder neubebauten Bodens, wächst die entsetzliche, dem jüdischen Volke ans Leben gehende Gefahr der Verwechslung der Maschine mit dem Geiste, der Apparatur mit der Idee, wächst die Gefahr, daß — חמרא למר א וטיבחא לשקיא — die jüdische Jugend selbst, geblendet von einer auf Pfunden und Dunams aufgebauten Argumentation, um nicht mehr und nicht weniger als ihre jüdische Seele kommt, und daß die falschen zionistisehen Visitenkarten in den Staatskanzleien und Diplomatenzirkeln die Familie dfer Nationen selber ihres köstlichen, zukunftbauenden geistigen Besitzes, der jesajanischen G-ttesnation gänzlich berauben. Marxismus, Faschismus, Misrachi Und doch ist auf der anderen Seite in diesen sieben Jahren die Sehnsucht nach religiöser Verkündung und das objektive B e d ü r f n’i s nach solcher Verkündung wie nie zuvor gewachsen. Weder Bolschewismus und Marxismus, noch Chauvinismus und Faschismus haben in dieser letzten Periode schweren geistigen Ringens im Schoße der Kulturwelt wahrhaft schöpferisch gewirkt, so daß sie imstande gewesen wären, der Sehnsucht nach1 geistiger Lebens Wirklichkeit, wie sie die Besten beseelt, zu genügen. Bolschewismus und Marxismus haften ja gänzlich an der Materie und müssen daher naturnotwendig den Weg alles Fleisches gehen, Chauvinismus und Faschismus aber sind nichts anderes als Rauschmittel zur Betäubung jener metaphysischen Sehnsucht, die instinktiv empfindet, daß die Problematik des modernen Staaten- Konzerts nur scheinbar wirtschaftlicher, machtpolitischer Natur ist, in Wirklichkeit aber letzten Endes nur auf dem Wege einer sittlich-religiösen Erneuerung gelöst werden'kann. Der zionistische Apparat müßte naturgemäß — als getreue Kopie der Völkerumweit — in der ״Histadruth haowdim" seinen marxistisch-bolschewistischen und in der ״Neuen Zionistischen Organisation" seinen chauvinistischfaschistischen Flügel erzeugen; jener 1 e u g n e t die sittlich-religiöse Wahrheit, dieser degradiert sie zur Dienerin der nationalen Selbstanbetung, soweit er sich nicht gänzlich von ihr emanzipiert. ״Misrachi" aber, in seiner Mehrheit durchaus beherrscht vom Zweckgedanken, durch die goldene Kette der Schulsubventionen und die geistige Kette des Verfassungsmäßigen Primats des Nationalen über das Religiöse, als Fraktion an den Triumphwagen des zionistischen Apparats gefesselt, ist unfähig, sich vor den Augen der ganzen Welt von diesem Apparat zu emanzipieren und sein — אין לנו מלך אלא אתה — die Ausschließlichkeit des קבלת עול מלכות שמים in jdüe Welt zu rufen. So bleibt für diese Aufgabe — an deren Erfüllung mitten in einer Phase kulturgeschichtlicher und weltpolitischer Entwicklung von höchster Krisenhaftigkeit, vielleicht das Schicksal der Welt wie des jüdischen Volkes hängt — Agudas Jisroel auserkoren, in dem Augenblicke, da sie mit der Einberufung ihrer dritten Kenessio Gedaulo der Verkündung des jüdischen G-ttesgedankens und der Verkündung des קבלת עול מלבית שמים für das jüdischeVolk wiederum eine Welttribüne schaffen wül. In höherem Maße noch als sonst gilt es uns diesmal, nicht etwa die General- Versammlung einer Weltorganisation abzuhalten, Budgets anzunehmen und allerlei Verwaltungsgremien zu wählen — alles durchaus notwendige Dinge —, sondern alle Juden zu samme 1 n, die von der ewigen Aktualität des Thorageistes und Thoragesetzes im jüdischen Volke, im jüdischen Lande, im jüdischen Einzel- und Gesamtheitsleben durchdrungen sind und die der Thora überall, vor allem aber auf ihrem ureigensten Boden, in Erez Jisroel, die volle Souveränität ln friedlichem Ringen mit allen Widerständen erkämpfen wollen. Wer sich zu diesem Gedanken der Thorageltung bekennt und ihm durch das Symbol einer minimalen Geldleistung (1 sh.) Ausdruck verleiht, er wir b t das Wahlrecht zur Kenessio Gedaulo. Die ״Vorbereitende Versammlung“ ״Agudas Jisroel" ruft alle Juden der Welt auf zu einem großen ״Schma Jisroel"-Bekenntnis mit seiner Konsequenz der קבלת ע־ל מלכות שמים ruft alle Juden der Welt auf, sich zur Rettung der Einzigkeit und Heiligk e i t des jüdischen Volkes, des jüdischen Landes, des jüdischen Geistes, wie er sich in Sprache und Kultur äußert, zusammenzuschließen und so der Welt zu zeigen, daß bei aller vernichtenden äußeren Not, die über das jüdische Volk hereingebrochen ist, bei aller politischen und wirtschaftlichen Heimsuchung, die uns bedroht, dennoch die S o r ge um den Geist .auch heute das oberste Anliegen des jüdischen Volkes bleibt, daß dieses Volk darum nicht unwürdig ist seiner geschichtlichen Bestimmung, für die seine Ahnen tausendfach in den Tod gegangen sind. Dieses Bekenntnis und dieser Sammelruf der Kenessio Gedaulo soll diesmal, so haben die obersten Organe der Agudas Jisroel nach langem, begreiflichem Zögern beschlossen, von der Höhe des Zionsberges hinausgehen in die Welt כי טצייז חצא חויה ו׳־בר ה* מירי״ילים Im Cheschwan 5697 wird — wenn es G-ttes Wille ist — in Jeruscholajim die dritte Kenessio Gedaulo zusammen treten und das große Werk dieses Heroldsrufes von Zion soll durch eine für den Monat Aw nach Marienbad einberufene ״Kenessio Mechino (״Vorbereitende Versammlung“) technisch, finanziell und geistig vorbereitet und gesichert werden. Ist in diesem Sinne die Kenessio Gedaulo als ein Einmaliges gedacht, das in seinen geistigen Wirkungen die jüdische und auch die nichtjüdische Welt befruchten und dauerndes Wachstum in den Seelen auslösen soll, so gilt es doch, die Monate der Vorbereitung auf jenes Einmalige für den Aufbau, die Ausbreitung und die Festigung der lebendigen Organisation des thoratreuen jüdischen Volkes zu nützen. Denn diese Organisation allein vermag ja dieses Volk zu einem nicht bloß leidenden, sondern handelnd auftretenden, in seiner kollektiven Tat den G-tteswillen widerspiegelnden Organismus zu gestalten. Es gibt keine Landesorganisation der Agudas Jisroel, die nicht des mächtigen Impulses dieser großen Heerschau der מאמינים בני מאמינים dringend bedürfte, die nicht ein reiches, weites organisatorisches Arbeitsfeld vor sich hätte, alle noch Fernstehenden heranzuziehen, die Ortsgruppen aus Lethargie und Gleichgültigkeit aufzuwecken,, aus beitragzahlenden oder nicht zahlenden Namen-Agudisten denkende, bewußte Träger des agudistischen Einheitsgedankens zu machen, innere Differenzierungen zwischen Alter und Jugend, Klassen und Ständen zu überwinden und jedes kleine und große örtliche Organ bis zu den Landesvorständen hinauf in ein f u n ktionsfähiges Organ zu wandeln. Die Funktionsfähigkeit des gesamten agudistischen Organismus müß am Tage vor der Kenessio Gedaulo gesichert sein, soll diese nach außen und innen ihrer aus dem Einmaligen das Dauernde zeugenden Aufgabe sich gewachsen zeigen. Ganze große Gruppen der Judenheit, in denen der Thora-Gedanke durchaus noch nicht erstorben ist, wie zum Beispiel die sephardische Welt, hat Agudas Jisroel noch gar nicht versucht, zu erfassen, und in anderen Ländern harreh bloße Keime der organisatorischen Erfassung der verantwortungsbewußten und tatkräftigen jüdischen Menschen, die sie zu kräftigem Wachstum um Grttes und seiner Thora willen entwickeln. . Sollten sich, nicht in jedem Lande ein paar begeisterte jugendliche Kräfte Anden, die sich vornehmen, während dieser neun Monate der Vorbereitung zur Kenessio Gedaulo sich ganz und gar in den Dienst des heiligen Werkes zu stellen und auf der anderen Seite Männer und Frauen, die genügendes Verständnis für die Heiligkeit dieses Werkes der organisatorischen Sammlung besitzen, um seiner erfolgreichen Durchführung die unentbehrlichen materiellen Mittel freudig zu weihen? Ohne die Aufbringung eines mäßigen Kenessio-Gedaulo-Fonds wird sich — da ja Agudas Jisroel, darin ähnlich der ח רימת הלשכה -Kasse zur Zeit des Tempelheiligtums, noch nie über Reserven verfügt hat — die von den Massen überall so stürmisch begrüßte Kenessio Gedaulo im Heiligen Lande angesichts der zu überwindenden technischen Schwierigkeiten gewiß nicht durchführen lassen. Konstituierung ,des Rabbinischen Rates Eine besondere organisatorische Aufgabe, deren Lösung ebenfalls von Tag zu Tag dringlicher wird, hat die zweite Kenessio Gedaulo der dritten hinterlassen: die Aktivierung des Großen Rabbi nischen Rates. Noch haftet das Gedächtnis der Feierstunde, in der Rabbi Meir Schapira s. Z. 1. dem atemlos horchenden tausendköpfigen Auditorium seinen Arbeitsplan der ״Mauezes ChachmeHathauro" entwickelte, im Herzen aller derer, die damals Teilnehmer sein durften. Der große, weitschauende Organisator war — übrigens in vpller Uebereinstimmung mit der von jeher vertretenen Anschauung der Agudoleitung — vqn der Ueberzeugung durchdrungen, daß sowohl die Zusammenarbeit der rabbinischen Landesräte im Plenum des Großen Rabbinischen Rates, als insbesondere die stetige, gegenwartsnahe Arbeit der Exekutive eine Sache der Gewöhnung und Erziehung sei, daß nur durch relativ häufige Zusammenkünfte (bei der Exekutive mindestens einmal vierteljährlich) ein Doppeltes erreicht werden könne: Einmal das gegenseitige Verstehen über die hemmenden Schranken der geschichtlich und geographisch gewordenen psychologischen Verschiedenheiten hinweg, und zweitens die nur im משא ומהן של הליה erreichbare volle Klärung der aktuellen Lebensbedürfnisse der verschiedenen Länder, nicht zum wenigsten Erez Jisroels, dessen rabbinischen Vertretern heute ein kaum zu ermessendes “Gewicht der Verantwortung obliegt für die Beherrschung eines überreichen neuen Lebens durch das ewige G-ttesgesetz. Die Leitung der Agudas .Jisroel hatte keinen größeren Wunsch» als den. einer unverkürzten Verwirklichung der Leitsätze Rabbi Meir Schapiras s, Z. 1. Aber die beträchtlichen Geldopfer, die mit der Veranstaltung der unbedingt notwendigen regelmäßigen Zusammenkünfte verknüpft gewesen wären, ließen auch dieses hohe Ziel agudistischer Organisationsarbeit vorerst unerreicht bleiben,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.