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Jüdische Presse · 1935-11-08 · 43 (8.11.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
43 (8.11.1935)
Date
1935-11-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 bibliothek machten. Oie Herren werden aber irreh, wenn sie glauben, daß dieser «weite Fall so hin genommen werden wird, wie der erste. Oie Ungeheuerlichkeit an sieh, daß' ein Vizepräsident sein Ehrenamt mit einer Beamtensteile vertauscht, {ordert zum fanatischesten Widerstand heraus, seihst dann, wenn er der einzige in Betracht kommende Anwärter auf die Steile wäre. Es darf und kann nicht geduldet Werden, daß die Kultusgemeinde, die — wie wir immer behauptet haben — von den Jüdischnationalen für Parteizwecke mißbraucht wird, nunmehr auch noch zu persönlichen Vorteilen ihrer Beherrscher ausgebeutet wird. Wir haben unser Streben nach Loslösung von diesem korrupten System laut genug kundgetan und hoffen, daß wir nunmehr, da dieses Streben außer religiösen Motiven noch ethische erhält, nicht nur bei den zuständigen amtlichen Stellen umso rascher Verständnis finden werden, sondern daß auch alle jüdischen Stellen, die auf Ehre und Ansehen des jüdischen Namens Gewicht legen, uns in unseren Bestrebungen auch öffentlieh und einbekannt unterstützen werden. * ~ Oie Herren mögen ihre eigene jüdischnationale Kultusgemeinde nach Belieben in Grund und Boden verwalten. Für uns ist die jüdische Gemeinschaft ein sittlieber und ethischer Begriff, der niedrigen Eigennutz von Haus aus ausscheidet. Nur wer persönlich turmhoch erhaben ist Über den Schatten eines Verdachtes von Eigennutz — darf und kann ein Ehrenamt versehen. Wer aber ein Ehrenamt sich per s ö 111 i c h zunutze• machen will, ist weder zum Ehrenamt, noch Zu Amtsehren geeignet. * Neues von der Wiener Kultusgemeinde! Unsere Mitteilung, claß die zionistischen Kultus- Vorsteher beabsichtigen, ihren Parteigenossen, .den derzeitigen Vizepräsidenten Dr. Löwenherz, durch B e- Stellung z u m A m t s d ir e k t.o r zu versorgen, hat in der Wiener Judenschaft großes. Aufsehen und Befremden hervorgerufen. In der ־nichtzionistischen Presse wird die Angelegenheit mit leidenschaftlicher Entrüstung be-!sprochen. V Wie die ״Jüdische Presse" erfährt, hat das sogenannte Vertreterkollegium der Kultusgemeinde in der am 31.,. Oktober .stattgehabten Sitzung sich mit der Angelegenheit beschäftigt. Ein Antrag der unionistischen Mandatare, die Stelle des Amtsdirektors mit einem gefeigneten Herrn aus dem derzeitigen Beamt'enstabe zu besetzen, wurde von der zionistischen Majorität’abgelehnt. Dr. Löwenherz war der Sitzung ferngeblieben. Die zionistischen Vertreter enthielten sich jeder Aeußerung. Oberbäurat Stricker wurde von den unionistisehen Vertretern ziemlich scharf apostrophiert, wie die beabsichtigte Besetzung der Stelle mit der von Stricker gepredigten ״Reinheit in der Verwaltung" in Einklang zu bringen ist. Stricker stellte daraufhin den Antrag, die Stelle auszuschreiben (pro forma! Anm. der. Red.). Dieser Antrag wurde von der zionistischen Majorität angenommen. ׳ JÜDtSOÖE PRESSE Oie dritte Renessio Gedaulo Der ״D a f k e n ü~, das iii Warschau erscheiftende Eentraiqrgäft der AgudäS' rfisroel, und eine Reihe anderer, Blätter meiden atis Jerusalem, daß die zentralen Agiidadnstanzeii bereits den Beschluß gefaßt haben, die dritte Renessio Gedattlö, die im Laufe des Jahres 5696 stattfinden wird, nach Jerusalem einzuberufen. Die palästinensische Agudazentrale soll von der Palästinaregierung bereits die Zusage erwirkt haben, daß den De 1 egierten die Einreise Visa ohne Kaution erteilt w4e r d e n. Wenn auch angenommen werden muß, daß der ״Darkenu" richtig informiert ist, wird doch noch *eine offizielle Bestätigung dieser Meldung abzuwarten sein. Dip Meldungen der Jüdischen Telegraphen-Agentur, die heute schon die Zahl der Delegierten und Gäste der Kenessio Gedaulo zu kennen glaubt, als verfrüht zu bezeichnen, scheint geradezu überflüssig. Zweite Jahrzeit nach Lubliner Raw 8. Z. 1• Am 7. CHeschwan jährte sich zum zweiten Male der Todestag des unvergeßlichen Führers der orthodoxen Judenheit, des Begründers der Jeschiwas Chachme Lublin, Rabbi Meir Schapira s. Z. 1. Die jüdisch-orthodoxe Presse in Polen widmet diesem Anlaß spaltenlange Artikel, aus welchen der unverwindbare Schmerz um den Heimgang dieses Großen in Jisroel hervorbricht. In die Lubliner Jeschi wo selbst waren für den 7. Cheschwan alle jetzigen und früheren Talmidim eingeiaden. Im Rahmen einer, ergreifenden Gedenkfeier wurde der neue Sman eröffnet. In Anwesenheit des obersten׳ geistigen Leiters der Jeschiwo, Großrabbiner Mosche Friedman, Bojan-Krakau, und des Präsidenten der polnischen Landesorganisation der A.gudas Jisroel, Rabbi•I. M. Lewin, hielten der Roseh- .Jeschiwo und namens der Talmidim Rabhi Aron Lebwohl tiefergreifende Nachrufe. Auch in den meisten anderen J ״ändern veranstalteten die agudistischen Gruppen Gedenkfeiern für den verblichenen Führer, dessen Leben und Wirken ein unvergeßliches Ruhmesblatt in der Geschichte des jüdischen Volkes darstellt und dessen Andenken nie und . nimmer in Vergessenheit geraten wird.. תנצב׳ה וזי׳ע ועב־י אמן. Ihr Mund ist der Vorraum zu Ihrem ganzen Organismus. Das Zahnfleisch, die Winkel und Falten des Mundes׳ sind Stellen, die das Wachsen und Gedeihen der Bakterien sehr begünstigen. . Das ODOL-Mund- Wasser gibt Ihnen die Möglichkeit einer gründlichen und vollständigen Reinigung des Mundes und beseitigt unreinen Atem. Auch reinigt es zwischen den Zähnen sehr gründlich. Nf. 43 tu m Dr. Salomon Ehrmann — ein Fünfziger Dr. Salomon Ehrmann in Frankfurt a. M., der Direktor der " allweltlichen Erez-Jisroel-Zentrale ' der Agudas Jisroel, ist in diesen Tagen 50 Jahre alt geworden. Der Jubilar spielt im gesetzestreuen Judentum und weit darüber hinaus eine hervorragende Rolle. Er betreut die freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums und arbeitet an erster• Stelle in .den zentralen Instanzen der Agudas Jisroel mit, Im besonderen Maße widmet er sich der Erez-Jisroel-Arbeit, für die er als Instruihent des orthodoxen Judentums den Keren Hajisch'uw geschaffen hat und leitet. Mit zahlreichen Freunden wünscht ihm auch die Redaktion der ״Jüdischen Presse", daß es ihm vergönnt sei, noch Jahre und Jahrzehnte in voller Gesundheit sein segensreiches Wirken für die jüdische Orthodoxie fortzusetzen. עמו״ש. Große Rede des agudistischen Sejm-Deputierten Im Verlauf der Hauptaussprache im Plenum des polnischen Sejm über die Erteilung der Vollmachten an die Regierung ergriff auch der agudistische Ahgeordnete' L, Minzberg das Wort; Minzberg erklärte, er wolle die jüdischen Angelegenheiten erst dann behandeln, wenn die Regierung ihre prinzipiellen Riehtlinien bekanntgegeben haben wird; bis dahin nehme er an, daß der Ministerpräsident, als er von den dreiunddreißig Millionen Bürgern Polens gesprochen hatte, auch an die, drei Millionen jüdischer Bürger gedacht hat. Er wolle aber schon heute feststellen, daß die erhöhte Einkommensteuer vor allem den jüdischen Kaufmann, sehr belasten wird. , Zum , Schluß sagte Minzberg, er erteile der Regierung einen B 1 an k o -Wechsel. des: Vert r a u e n s. Zehn Jahr-Jubiläum der agudistischen Frauenbewegung in Polen , Die Zentrale der Bnos-Agudas Jisroel in Polen veröffentlieht aus Anlaß ihres zehnjährigen Bestehens einen Aufruf; in welchem sie die ' Einberufung einer Jubi 1 äumsk onf erenz ankündigt. Die Bnos-Agudas Jisroel hat auf großartige Leistungen in ihrem ersten Dezennium zurückzu blicken. Die weibliche Jugend, ,die dem Vaterhause entfremdet war, wurde von der Agudas Jisroel zur Thora und Emunoh zürückgeführt. Heute verfügen die Bnos-Agudas Jisroel bereits über nahezu 300 Gruppen im ganzen Lande, .welche eine ausgedehnte kulturelle und soziale Tätigkeit , mit großem Erfolg entfalten. Au f ruf! Bei der Tagung der westeuropäischen Landesorganisationen der Agudas Jisroel, die im August d. J. (Mitte Aw 5695) in Antwerpen stattfand, wurde unter der ällseitigen Zustimmung der Vertreter der einzelnen Landes- Organisationen der Vorschlag Harry Goodman zum Beschluß erhoben, den nächsten größeren Bodenkomplex, den der Ker e n Ha jischu w in Brez Jisroel erwirbt, mit dem Namen des Präsi- •denten der agudistischen Weltorganisation . < / Jacob Rosenheim zu verknüpfen. Zur Verwirklichung dieses Beschlusses ist jetzt die Stunde gekommen. Hunderte und Tausende von Agudisten sehnen sich anläßlich der Verlegung des Wohnsitzes von Jacob Bösenheim aus Deutschland hach England — und, wie wir zuversichtlich hoffen, späterhin nach Erez Ji sroel — ihrer Verehrung und Wertschätzung gegenüber einer Persönlichkeit Ausdruck, zu verleihen, die seit bald drei Jahrzehnten dem Gedanken der Agudas Jisroel in unermüdlicher Hingabe rastlos ihr Bestes an Zeit, Kraft und persönlicher Selbstaufopferung gegeben hat. Wenn wir heute mehr denn je Raum und Stätte brauchen für eine agudistische Jugendalijah und agudistische Arbeiterkibbuzim, deren Wesensart derjenigen der Heiligkeit des Landes entspricht, dann’dürfte es wohl keine sinnigere Form und keinen wertvolleren Beitrag zur Verwirklichung der agudistischen ׳Ideale geben, als den Erwerb ׳eines f ü rJ u g 0 nd al i.j ah und Kibbuz geeigneten Bodenkomplexes' auf den Namen Jacob Rosesln.heims. Die Erez-Jisroel-Zentrale der Agudas Jisroel für Oesterreich fordert ihre Mitglieder ,daher auf, sich an diesem Werke in vollem Ausmaß ihres Könnens zu beteiligen, damit der Boden bereits zu Pessach 5696 seiner Bestimmung übergeben werden kann. ״ ■ יי .. Zuwendungen werden mitdem Vermerk ״Jacob-Bosen hei m - Siedlung des Keren Ha jis c hu w" auf: das Postscheckkonto D 33406 der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Wien, erbeten. EREZ-JISROEL-ZENTRALE DER AGUDAS JISROEL FÜR ÖSTERREICH. I FEUILLETON ■ Damaskus 1840, (Schluß) Schon verzweifelten Sir Montefiore und Crömieux an dem Erfolg ihrer Sendung. Da verfaßte Crömieux ein die Freilassung der gefangenen Juden, forderndes Gesuch, welche? neun Konsuln Unterzeichneten. Der, Pascha erhielt hieyon Kenntnis. Um aber nicht den Schein zu erwecken daß er sich, durch die Vertreter fremder Mächte beeinflußen lasse, befahl er die sofortige Freilassung d e r. Gefangenen, noch ehe ihm das Gesuch vorgelegt worden war. Sehr erstaunt waren jedoch unsere Freunde, als sie die'Kabinettsorder erhielten, in welcher folgendes stand: ״Die Herren Moses Montefiore und Adolf Crömieux haben mich gebeten, die gefangenen Juden zu begnadigen und in Freiheit zu setzen." — Das Wort ״begnadigen" versetzte sie in fieberhafte Aufregung. Diesmal übernahm es Cremieux, beim Sultan vorstellig zu werden. ״Eure Hoheit sehen mich vom tiefsten Schmerze erfüllt, dem nur Sie Einhalt tun können!" ״Was wünschen Sie?" ״Hoheit! Eine Wohltat macht die andere notwendig. Der. Akt der Gerechtigkeit, den Eure Hoheit vollzogen haben, ״ ist eine unermeßliche Wohltat, doch müßte sie erfolglos bleiben, wenn Sie ihr nicht eine zweite folgen lassen!" ,״ ־Erklären Sie sich!"; ״Ein Satz in Eurer Hoheit Order an 'den Pascha von Damaskus läutet: ״Die Herren Montefiore* und;Crömleux hntieö'mich gebeten, die Juden zu begnadiigen!" Bei nns/ia^luropa versteht man unter Pegnadi» rgubg die Vergebung^ die man Schuldigen gewahrt! Bin hat aber wedei|§jr Moses, noch habe ich jemals gegt;> unsere Brüder ih;׳pamaskus seien schuldig," ״Was wollen Sie in meinem Erlaß •geändert Wissen?" . , ״Nichts, Hoheit, als das einzige Wort: Gnade!“ ״S o mag es'w eg.b 1 eib en." Die Auswirkung dieser Ehrenerklärung erfüllte die beiden Abgesandten fast •mit noch größerer Freude als die Freilassung der Gefangenen, denn die ägyptische Regierung hatte ja längst eingesehen, daß diese unschuldig waren, sonst hätte sie die ״Mörder“, jene Unglücklichen, nicht so leicht freigelassen und den Prozeß niedergeschlagen. Rabbi Mosche Montefiore hielt den Zweck seiner Reise noch nicht für erfüllt. Es galt, einer Wiederkehr ähnlicher Vorfälle zu begegnen und deshalb eine offizielle Erklärung zu erlangen(; daß die auf Blutschuld lautende Anklage eben nur die Ausgeburt eines tollen Wahnes sei, wie es ja in vielen hunderten Fällen bereits erwiesen war! Außerdem wollten die beiden Abgesandten die Abschaffung der Folter erwirken! Sir Montefiore begab sich nach Konstantinopel, wo er beim Sultan vorsprach. Er sprach dem Sultan seinen Dank aus für das rühmliche Verhalten der türkischen Regierung, die durch Einleitung eines ordnungsgemäßen Gerichtsverfahrens einen Justizmord verhütet und die Schuldlosigkeit der Juden von Rhodus bewiesen hatte. Montefiore erlangte sogar' einen Firman vom Sultan; we'leher die Juden in Zukunft >on den Folgen der Blutanklage schützte und an Stelle der Folter eine geregelte Justiz einführen sollte. Hiermit hatte Rabbi M. Montefiore den Zweck seiner Reise aufs glänzendste erreicht. Als Montefiore, seines Erfolges froh, von Konstantinopel in die See stach, Weit er sich wieder einige Tage in Malta auf. Die Zeitungen brachten lange Berichte über seine Mission und die Angehörigen aller Konfessionen feierten; ihn . als den größten Menschenfreund. Er aber verbat sich alles Lob, mit den Worten: ״Ich habe m e i n e P f 1 i’Ch t g e t an» n i e h t s w eite r!“ , Hier in Malta erreichte ihn jedoch eine Nachricht, welche sein sofortiges Einschreiten wieder nötig machte. In einer Gasse in Damaskus wurden unter Schlamm und Kehricht Knochen gefunden. Daß die angesehensten Damaszener Aerzte diese für Tierknochen erklärten, hinderte die Judenfeinde nicht, sie in ihrer Klosterkirche als irdische Ueberreste ihres teuren Konfraters Thomas beizusetzen. Ein Grabstein wurde, daselbst auf gestellt,. auf welchem zu lesen war: ״Padre Tommaso ... Assasinato dagli Ebrei ״Pater Thomas... von den Jude'n ermorde t". Das erregte' allgemeinen Unwillen. Unser Stadion eilte sofort nach Rom, um beim Papst die sofortige Beseitigung dieser unwahren Inschrift zu erwirken. Er setzte eine Eingabe. an den Papst auf, welche er dem Oberstkämmerer, Monsignore Bruti, übergab. Der geistliche Herr wollte seine Bitte unterstützen, jedoch sollte Sir Moses ״zugunsten des Ordens“ einen Geldbetrag erlegen. Diese Zumutung wies jedoch Sir Montefiore entrüstet zurück. So verschwand denn , der lügnerische Leichenstein erst nach zwei Jahrzehnten vom Erdboden, als das Kapuzinerkloster in Damaskus durch syrische Empörer dem Erdboden gleichgemacht wurde. Von Rom reiste Montefiore nach Paris, erwirkte eine Audienz beim König Louis Philipp, überreichte ihm eine Abschrift des vom Sultan erhaltenen Firman, der die völlige Unschuld der Juden in Damaskus aussprach und den französischen Konsul stillschweigend verdammte. " Der vom Sultan erwirkte Finman hat in der Folge großes Unheil von den Juden im Orient abgewendet! Durch den großartigen Erfolg seiner Reise wurde Rabbi Mosche Chaim Montefiore s. Z. 1. einer der berühmtesten Männer auf dem Erdenrund: Die Rückreise nach England gestaltete sich zu einem Triumphzu;g für ihn und seine edle Gattin. An allen Orten, welche sie passierten, würden ihnen die größten Huldigungen zuteil. In den Synagogen aller jüdischen Gemeinden wurden Pgnk-G-ttesdienste abgehalten. Die Londoner jüdische Gemeinde überreichte ihrem großen Sohne ein kostbares Kunstwerk; die Königin empfing ihn in Audienz, nannte ihn ״ihren getreuen und lieben Sir Moses Montefiore, ihren fahrenden Ritter, ׳ der auszog, umdie Unbilden der Humanität zu bekämpfen“.

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