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Jüdische Presse · 1935-10-11 · 40 (11.10.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
40 (11.10.1935)
Date
1935-10-11
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite £ JÜDISCHE Niv 40 Hlldentuni und Würde ׳, Während• die gesamte Kulturwelt unter dem würgeftdeA Gefühl leidet, ääß es im zwanzigsten Jahrhundert möglich war, daß im Her2en Europas ein Staat, der 'einmal als ein Mört der Kultur galt, Gesetze beschließt, die Menschen in mittelalterliche Verhältnisse Äurückstößen, legen die Juden in Deutschland diesen iunmenschlichen Gesetzen gegenüber eine Würde an den* Tag, die alle Erwartungen übersteigt. Gilt dies Von den Juden in,Deutschland im;allgemeinen —- mit,der notwendigen Einschränkung, daß die Würde nicht auch immer unterstützt ist durch die richtige Erkenntnis der Dinge —, so zwingt doch ganz besonders die jüdische O r t h odoxle in Deutschland durch ihre letzten Kundgebungen alle in den Kreis, ihrer Bewunderer. Zu Kosch Haschönoh veröffentlichte der Verband der 0rthodoxen Rabbiner in Deutschland einen Aufruf, den er als .. ״Ein Wort an die Juden Deutschlands“ überschreibt. Das, Wort ist Wert, von den Juden in der ganzen Welt.gehört zu werden. Getragen, von einem unerschütterlichen G-ttvertrauen, das gestählt wurde im Feuer der Zeit, ist der Aufruf ein so erschütterndes Dokument unserer Zeit, daß wir uns verpflichtet halten, unseren Lesern den,Wortlaut desselben im folgenden zu vermitteln: ״Die Vorsehung G-ttes, die das jüdische Volk durch die Jahrtausende geführt hat, läßt die Judenheit Deutschlands den Rausch Haschono 5696 in ernster . Stunde erleben. ‘ ׳ ־ ׳!Schwer und schmerzhaft ist die Wende in unserem bürgerlichen Leben, die von den in Nürnberg vom Deutschen Reichstag beschlossenen Gesetzen für;uns Juden heraufgeführt wird, ob wir auch hoffen dürfen, daß das deutsche Volk unter dem uns zugesicherten gesetzlichen Schutz auch die Wahrung unserer Ehre und ein Mindestmaß wirtschaftlicher Lebensmöglichkeit verstehen wird. Um so gebieterischer erwächst uns die Pflicht, den Stolz auf unsere Gemeinschaft im Sinne der religiösen Quellen des Judentums liebevoll im Herzen zu hegen und vor allem über das geschiehtlieh bestimmte Wesen dieser Gemeinschaft mit klarer Erkenntnis und beharrlicher, Festigkeit! zu .wachen.-' Gerade in dem Augenblick, da die grundlegende geschichtliche Tatsache des jüdischen Volkstums in den ׳ Brennpunkt legislativer Gestaltung tritt, obliegt uns die •religiöse Pflicht, feierlichst״ zu erklären: Untrennbar vom jüdischen Volk ist cli© jüdische Religion! Nur;um, G-ttes' heiligen Willen, der in Seiner Thora iiiedergelegt ist, zu verwirklichen und durch die Jahrtausende zu trägen,, iebt das jüdische Volk. Um dieses Hochzieles willen hat G-tt dieses Volk ins Dasein gertifen ürid, bis zum heutigen'Tage erhalten. 'Lebensinhalt des jüdischen Volkes ist G-ttes Thora.' Sie ist 'die jüdische Fahne, :unser Panier. Als V o lk, d e r Thora, nicht im religionslosen zionisti- ’1 sehen Nationalismus,, werden wir vor der Geschichte bestehen. ’’ ״ ׳' “ י“׳1”‘ י"','־ '׳׳ . י' י' Wer die jüdische Religion verleugnet, wer durch■ Taufe oder ■i'Mlächehifeffeinh ^Vöh^jfGlauben und Gesetz \ seines Volkes abgewendet hat7 kann im Sinn dpr Thora ן nicht־ mehr älsH6iner der TJnserigen gelten. ’ 1 י '1■.... t ,Wer, die . R.e,li׳g jo n bekämpft, Hat!,auch mit ., dem . jüdischen,...y pik gebrochen. . In dem religionsfeindlichen Bolschewismus haben wir, darum; von Anbeginn an dein':■ gefährlichsten Feind des Judentums erblickt.ז י ־ ’ ' . ■ Wer die S i t t e n r e i n h e i t verletzt, die die jüdisehe Religion yon allen Gliedern der jüdischen Gesamtheit . . ,fordert, ■ entweiht G-ttes Namen und Seine Thora, und . ־!gefährdet und schändet das jüdische Volk. Unsittlichkeit, ob gegenüber Juden oder Nichtjuden, hat unsere Religion, haben Thora und Talmud von jeher als ,Verbrechen gebrandmarkt.־,...••/. .. Solange wir G-ttes heiligem Willen die Tfetie wahren und Seinen Nämei ditüh tittsefsteten heiligen, dürfen wir unsere Zukunft Ihm vertrauensvoll anheimgeben. G-tt führt uns. Er wird uns nicht verlassen. Def Vofständ des׳Vei|t»lihdes Orthodoxer Rabbiner Deutschlands Rabbiner Joseph J. HörmvftA (Frankfurt am Main), Rabbiner Ör. A. Klein fNtifttberg), Rabbiner Dr, J. Merzbach it^armstadt) Ist dieses Dokument erschütternd in seiner Einfachheit und seiner demütigen Erkenntnis der Tatsachen und. ihrer Quellen, so wirkt ein zweites Dokument, daß in der letzten Ausgabe des ״Israeli t" veröffentlicht wird» Überwältigend durch den Müt der Sprache und die Klarheit der Zielsetzung. Wie immer und überäll,^ Versuchen auch in Deutschland die a- und antireligiösen!Kreise, an dem Feuer, das sie Umgibt, ihre politische Suppe zu kochen. Sö Usurpiert in Deutschland die sogenannte ״Reichsvertretün'g der Juden in Deutschland" die Legitimation zur Vertretung aller deutschen''Jüdöh hach außen, ohne dazu ein Mandat zu haben, und; Während •sie vollständig das einzige konstruktive Elerhdnfc der deutschen Juden, da3 religiöäe Element, negiert:' Und trotz der erschütternden Not, die draußen im Reiche herrscht, haben die Männer der Orthodoxie den Mut gefunden, : Vor aller Welt öffentlichr diesen Usurpatoren das Recht abzüsüredhen, das Mutsche Judentum in seiner Gesamtheit• zu Vertreten. Mit Recht sagen sich diö' Führer der jüdischen Orthodoxie in Deutschland, daß der momentane Druck, der auf allen lastet, nicht dazu mißbraucht werden darf, um dem religiösen Geist des deutschen ■ Judentums ewigen und nicht wieder gützumacheiiäen, dauernden Schaden zuzufügen. Die U n a h h ä n •g f g k e i t der Orthodoxie, wie sie in Preußen ihre klassischeste Ausdrucksform gefunden hat, muß unangetastet erhalten bleib:en, über, die Not der Zeit, bjpweg. Wenn der Aufruf auch die Möglichkeit wirtschaftlicher und sozialer Zusammenarbeit mit den anderen offenläßt, so läßt er doch keine Unklarheit darüber,־ daß 0. am-Gedanken der selbständigen .Orthodoxie nicht gerüttelt werden darf. ' 'So gibt dieser ׳ zweite Aufruf dem demutvollen, von׳ tiefem G-ttvertrauen getragenen ersten Aufruf ein würdiges Gegenstück von unbeugsamer Ueberzeugung, die ebenfalls ihre Kraftquelle .in inniger G-ttesfurcht hat. Die W e 11 o r d ö t h ö x i' e > mag* diese beiden' Aufrufe sich zu Gemüte führen und fiijr usich daraus lernen, wie in schweren Zeiten überzeugte'Menschen zu G-tt und seiner Lehre stehen. Der jüdischen :Orthodoxie muß um ihre Zukunft, auch. wenn die1 Gegenwart furchtbar ernst und erschütternd schwer ist,‘:niblitbange sein, solange solche Männer ihr als' Führer*'vöifäii׳g6׳hen. ׳ ’ . Bei Ermüdung ,! ־'־' und.ז״5.'־״'׳־’־'׳ if ׳'־' lix ohlicv. , j:ד•Koptschmer?^ ׳■׳hnj£n׳vv \ י,.׳. ■.di - Cüürum die selbstöndße orthodoxe Gemeinde im Staatsinteresse liest £>r. ,Nathan Birnbaum, der große Theoretiker des religiösen Judentums, '.schreibt einmal in einer seiner geistreichen, jiddisch geschriebenen Essais 1״So wie es sich j i d eit, so Christ eit es .sich“. ...; In unser . Alltagsdeutsch •.-übersetzt, soll das wohl heißen, daß die Gestaltung der Dinge bei uns Juden nicht zuletzt davon abhängt, wie unsere ni ch t jü di s c h e Umgbung aussieht; und umgekehrt, daß das geistige Bild der jüdischen. Bevölke- rung sich auch oft genug in der nicht jüdischen Umgebung Spiegel t. Die Tatsachen geben dieser Theore durchaus recht. Wer wollte bestreiten, daß das katholische Oesterreich von ehedem eine religiöse Bevölkerung großzog und auch im Judentum das religiöse Element das vorherrschende war. Der Liberalismus hat dann im Judentum gleich wie in der übrigen nichtjüdischen Ijmwelt ■ auf das religiöse Leben zerstörend gewirkt. ■Und wenn wir vollends bestreiten, daß 1der ■Sozialism'us• eine von Juden besonders forcierte Bewegung ist, so bleibt es doch historische Wahrheit, daß, die jüdischen Sozialisten genau so wie die nichtjüdischen den Kampf gegen ׳die Religion auf ihre Fahne geschrieben haben, Und wenn nun in "Europa die notwendige und unausbleibliche Reaktion eingesetzt hat, so dürfen wir füglich behaupten, daß die ersten Widerstände gegen die liberaüstische und sozialistische Gefahr von jüdischreligiöser Seite früher einsetzten, als die nichtjüdischen religiösen Kräfte die Gegenwehr organisierten, mindestens aber zu gleicher Zeit. Der Kampf gegen die russischen Religionsverfolgungen seitens der jüdischen Orthodoxie ist so alt, wie die, Verfolgungen selbst, Auf dem Boden des österreichischen Sozialismus und der damaligen hoch' , gehenden Wogen, der . -AhfaUshewegung ' ist die mustergültige Organisation der jüdischen Orthodoxie in Oesterreich gewachsen, deren Erziehungswert in jüdischen und nicht jüdischen Kreisen heute gleichermaßen anerkannt wird.;(( 1Wenn nun der österreichische Staat daran geht, mit mächtigen Impulsen das öffentliche Leben mit der religiösen Idee zu durchdringen, so wird er notgedrungen nicht umhin körnten, auch die religiösen Verhäl.'t'hj^ss'e der anderen Konf e s s i 0 n e n,-,also nicht nur der katholischen Staatskonfession, zu regeln; weil die Reform des religiösen Lebens scheitern müßte!, wenn sie sich , mit Wider- Sprüchen, belastete.,;Esniist unmöglich, die nichtjüdische Jugendbewegung׳ religiös zu gestalten, wenn gleichzeitig die zuständigen jüdischen Instanzen die freisinniger( jüdischen Bewegungen forcieren. Es ist unmöglich, nichtjüdische Institutionen religiös zu formen, währenddem die jüdischen Gremien a r e 1 i giös-verwaltet werden. Es liegt im Wesen der religiösen Idee, daß sie — um das übel klingende Wort ״Totalität“ zu vermeiden — kompromißlos und auf der( g a n z e n Linie durchgeführt werden muß, weil sie!!auf dem Boden des alles beherrschenden G-ttesgedankens wächst. Jede religiöse Bewegung, die Ausnahmen konzediert, sägt den Ast ab, auf dem sie sitzt, u$d wird letzten Endes zu einer Farce ihrer selbst. f Und weil es der österreichischen Regierung ernst ist mit der religiösen Erneuerungsbewegung, muß und wird sie auch dem Problem der religiösen Erneuerung innerhalb der jüdischen Bevölkerung ihr Augenmerk zuwendbn. Daß sie' dabei nicht anders, als im Sinne der orthodoxen Unabhängigkedtsbewegu hg entscheiden kann, ist für uns eine Tatsache, * die den Beweis ihrer geschichtlichen Richtigkeit in fast allen anderen Staaten Europas erbracht hat.; Sii HÄf v sollen die Zäfirtä, mit O DOL-Zahnpasta pflegen. ÖDOL*2aHn* pasta erhält die Zähne schön und gesund. Kleine Tube S —.90 Große Tube S 1.40 [1=4 v©א WOCliC z» Wollte Auf Grund der Nürnberger Gesetze wurde, soeben eine Order erlassen, die die Juden in Deutschland von der W int erhil f e aus schlie ßt. Das ״Schwarze Korps“ teilt mit, daß in Gernrode anläßlich des Viehmarktes an ti jüdis che U nruhen stattfanden. % Der Oberkommissär f ür Flüchtlin g e aus Deutschland, Mr.. James M acD onald, hat den Verwaltungsrat und den Beirat der Privatorganisationen des Kommissariats zu einer letzten Tagung für den 15. bis 17. Oktober nach London einberufen. MacDonald wird.,.uper.,den Verlauf der Völüerbundtagung "im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsproblem berichten. Er wird bei dieser Gelegenheit vom Verwaltungsrat endgültig Abschied nehmen und sich dann nach den Vereinigten. Staaten begeben. . . ln .New Y o ,r Je verstarb im Älter von achtzig Jahren Rabbi Baruch Noth s. Z. i., der vierzig Jahre Raw der ״Ghasam-Sofer-Synagoge“ war. Der Verstorbene, der mehrere Sforim herausgab, hinterließ seine reichhaltige .Bibliothek der Lubliner Jeschiwoh. Der einzige in Warschau, gewählte jüdische Abgeordnete■ zum Sejm, der Obmann des Verbandes der jüdischen Kaufleute, .Vaclav W y s zlicki, ist am Donne^'stagy dn 3. Oktober, am Tage vor dem Zusammentritt des neuen• Sejm, e4!n!e m H.er z,s,c ft.l,a,g/.e r.lfi.gÄ n,.!Ejf!>e Bractökwahl •firtd&tobnach 01 dern?,nQuqnviWAhlqrßnujtg nicht stetiti י Demז; Sejm j werdeh nurim$hr<SP Hi;4 זיiT& h j-ßis §, h f A bgeordnete angehören..! , ■«״; . "si,ן ׳• ייAntisemitische Hulig׳an;s überfielen am Rosch-Häschonoh in der ׳ Sommerfrische K 0 lu mMie (dre׳iyL 0 dz mehrere Juden, darunter Greise und Frdueri. Es wurden einige Personen verletzt.! Im Zusammenhang mit der seit einigen •Wochen gegen einen höheren Beamten des Einwanderungsamtes der Palästina-Regierung geführten Untersuchung wurde die Kontrolle In den palästinensischen Häfe’n und die' Ueberprüfung der Einwanderungspapiere verschärft. Insgesamt ist in der vorigen Woche 50 jüdischen Einwanderern die Erlaubnis zum Landen verweigert worden.; % Die von dem ehemaligen General Nicolaus Rgdriguek geführten ״Goldhemden“ in ■ Mexiko entfalten in letzter Zeit eine verstärkte äntis em.%- tische Tätigkeit und schrecken auch vor brutalen U eb er f allen auf Juden nicht zurück. Der Vorsitzende der ' jüdischen Handelskammer, Jacob Landau, wurde überfallen und ernstlich verletzt. . .' ׳• Der lettländische Zweig der zionistischrevisionistischen Organisation ״Brith hachaji l“ ist behördlich aufgelöst worden. % Die letzte antisemitische Zeitung Lettlands, ״Volkswaffen“, die sich hauptsächlich mit der Wiedergabe von antisemitischen Aufsätzen aus der deutschen Nazi-Presse befaßte, wurde verboten. Unter den 24 Mitgliedern des an Stelle der aufgelösten Vertretung •new. ernannten Stadtrates von Lodz befinden sich nur zwei Juden, der Agudah- Führer Fischei Liebermann und der Vertreter der Assimilationsbewegung Ing. Klotzmann. - ,palestin“ meldet, daß die palästinensische Eisenbahndirektion den Bau eitisr Eisenbahnlinie H aif a—A kaba beschlossen habe. Der Hafen Akaba am gleichnamigen Golf des Roten Meeres östlich der Sinai-Halbinsel hat strategische Bedeutung. % Berliner jüdischen Notaren ist eine Verfügung des ihnen Vorgesetzten Landesgerichtspräsidenten zugegangen, in der mitgeteilt wird, daß ihnen wie sämtlichen volljüdischen Notaren auf Anordnung des Reichsministers für Justiz mit sofortiger Wirkung •die Au s Übung ihres Amtes u nte rs agt wird. Durch diese Verfügung werden viele;Hunderte jüdische Rechtsanwälte, die als >ehemalige Frontkämpfer auch nach Erlaß des Gesetzes über das BerÜfsbeämtentum den Beruf eines Notars ausüben durften, fast ganz der Existenzgrundlage beraubt. Wie in der ,ßPalestine , Gazette“ mitgeteilt wird, gehören dem Landwirtschaftsrat der Regierung außer dem Direktor und dem Vizedirektor der Landwirtschafts- und Forstabteilung und dem Sekretär der Kooperativgesellschaften 15 Mitglieder', darunter 6 Juden, an. Anläßlich des 15jährigen Jubiläums der Bo denre form in Lettland wird darauf hingewiesen, daß di'e Aufteilung des Großgrundbesitzes auch Juden in erheblichem, Umfange zugute gekommen ist. Zahlreiche ehemalige jüdische Pächter sind durch die Reform selbständige Landwirte geworden, Ferner wurde für öffentliche jüdische Zwecke, wie z. B, Synagogen, Boden zur Verjügung gestellt, H. Grün, XL, Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E

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