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Jüdische Presse · 1935-10-04 · 39 (4.10.1935) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
39 (4.10.1935)
Date
1935-10-04
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Ht. 39 jcmscttepsesrns —— -1i1teal.l.T?^ray* *air...Br1■- -ור..ח וי , ■ -,r.r.-, -,!•.r ^^.-■-7^-• -ז * «י־*,׳- -י■^-^-•־--^ 40.652 Ärzte im Ift- und Auiläftd haben sbhrlftlidh bestätigt, daß dar garantiert coffeinfreie Kaffee Hag in allen Fällen eine Wahltat ist, in denen Sehlaftösig keif, Herzklopfen und andere net« vose Ersehelnun« gen dazu zwingen, das Coffein auszuschalten. Hag ist echter# relnsr Plantagenkaffee van höchstehendei Öuali*' tat, fachmännisch aus den allerfeinsten Kaffeesorten zu• sammengesteilt.Nur dos Coffein ist aus diesen Kaffee« bahnen entfernt. Deshalb Ist Kaffee Hag nicht nur eine Wöhltat und ein Ausweg für Men« sehen mit einem empfindlicher. Organismus, sondern auch ein unvergleichlicher Genuß für den verwöhntesten Pein* schmecket. Sehr zu« recht nannteein ArztKaf* fee Hag denn auch einen, Segen für die Menschheit. KAFFEE HAGSCHONT HERZ UND NERVEN! Mvtis W«C 1• c zw wocltc Infolge des Imports aus der Tschechoslowakei mußte die Wirkwarenfabrik ״Gereb" in Ramath Gan geschlossen werden, Es ist dies bereits der zweite Betrieb in Ramath Gan, der dem ausländischen Dumping zum Opfer fällt. Im Alter von 116 Jahren verstarb in Haifa Ephraim Aaroni, der älteste Jude in Palästina. Der Verband der hebräi sehen Lehrer Palästinas forderte ultimativ Gehaltserhöhungen, widrigenfalls die Lehrerschaft nach Rosch Haschono den Dienst nicht wieder au f nehmen würde. Der W aa d Leumi hat sich aus Mangel an Mitteln außerstande erklärt, den Forderungen der Lehrer zu entsprechen. Etwa hundert Mitglieder der Vereinigung ״Solidaritö Frangaise“ fanden sich nach einer Versammlung vor einem Kaffeehaus in Paris ein, in dem sich zahlreiche Juden befanden. Sie z e r t r ü mm e rten die ■F en st e r des Cafis mit Steinen. Außerdem fielen aus ihren Reihen zwei S chiis s e. Die jüdischen •Gäste liefen aus dem Kaffeehaus und wehrten den Angriff . mit Spazierstöcken ab. Zehntausende jüdische F amilien in Warschau haben sich anläßlich der hohen Feiertage an die jüdischen philanthropischen Gesellschäften und an die Fürsorgeabteilung der jüdischen Gemeinde mit der Bitte um Unterstützung gewandt: Unter den Bittstellern befinden sich viele, die; bisher als ziemlich vermögend galten und sich in den früheren Jahren als Geber in den Dienst der Wohlfahrtsaktionen stellten. ß, Das ,M akenkreuzbanne r“ meldet, daß Juden von der Teilnahme an der Herbstmesse in M annhe im ausgeschlossen worden sind und daß in die Versteigerungsbedingungen ein Passus aufgenommen worden sei, daß Juden keine Plätze ersteigern dürfen. Bei der diesjährigen feierlichen Eröffnung des Parlaments der nie derländis chen G ener als t a at d n׳i m H aa g war zum erstenmal ein Rabbi ner als> *Vertreter' der jüdischen׳ Geistlichkeit in־'Vollem Ornat anwesend. Die holländische Regierung: hatte zur Verlesung der Thronrede durch Königin Wilhelmine den Oberrabbiner 8. J. 8. Hirsch-Zwolle als rang ältesten Rabbiner eingeladen. . Vor der Stadt Fürth wurden Tafeln angebracht, die besagen,, daß Juden unerwünscht sind, Fürth, die Schwesierstadt Nürnbergs} beherbergt jetzt noch eine der angesehensten jüdischen Gemeinden Bayerns. ß Der Rektor des italienischen Rabbinerseminars und ehemalige Oberrabbiner von Florenz, Prof. Umberto C a s s u t o, wurde vom Papst Piiis XI.. in längerer Audienz e m p f a n g e n. Prof. Cassuto legte dem Papst sein soeben erschienenes Werk über die hebräischen Hand- Schriften in der vatikanischen Bibliothek vor. ß Das Haus der Zionistischen Vereinignng für Deutschland in Berlin wurde am 22. 8eptember abends von einer Menge Nazi längere Zeit mit Steinen bombardiert. Die draußen, angebrachten Schilder der ,Jüdischen Rundschau“, der Zionistischen Vereinigung, des Keren Hajessod u. v. a. wurden zertrümmert. Wie offiziell mitgeteilt wird, sind im Monat August d. J. 4921 Juden in Palästina ein gewandert, davon 270 in der Kapitalistenklasse (Mindestkapital 1000 Pfund) und 359, die als Touristen ins Land kamen, und deren Aufenthalt legalisiert wurde. % Je näher der Termin heranrückt, an dem. die — wenigstens auf dem Papier stehende — 8 chut z f'rist für die Juden im ß aargebiet abläuft, um . so stärker setzt die Flucht der Juden aus dem Saargebiet ein. Viele jüdische Gemeinden des Gebiets stehen vor ihrer Auflösung. ß ״Haarez“ ■stellt in einem Artikel die Forderung auf, daß die palästinensische Regierung von ihrem sechs Millionen Pfund betragenden und zurzeit brachliegenden Verwaltungsüberschuß eine halbe Million Pfund zur Stabilisierung der palästinensisehen Banken, insbesondere zur Stützung der kleineren Institute, verwende. % Die Harvard University in Boston hat beschlossen, an der B erlin er Olympiade 19 3 6 nicht teilzunehmen, falls die deutsche Regierung wirklich die deutschen Juden von der Teilnahme an der Olympiade ausschließen' sollte. ß Als Vertreter der jüdischen Bevölkerung Polens hat Präsident Moscicki den Warschauer Rabbiner Prof. Moses 8 chorr und den agudistischen Präsidenten des Rates der Warschauer jüdischen Gemeinde, Jakob Tr okenheim, zu Mitgliedern des Senats ernannt. ß Die Gottesdienste in den Synagogen Berlins und des Reiches aus Anlaß Rosch Haschonos sind, soweit die Meldungen bisher vorliegen, ohne Störung verlaufen. Die Andachtstätten waren außerordentlich stark besucht, - Aus einer Mitteilung der ״Frankfurter Zeitung“ erfährt man, daß in Lohra (Kreis Marburg) ein, Judenpogrom stattgefunden hat. Die Sowjetregierung hat beschlossen, eine regelmäßige Dumpferlinie zwischen PalästHna und Odessa einzurichten, H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Telephon R-42*3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E Bange machen gilt nicht! Eine zionistische Provokation: Zu den rühmenswerten ständigen Einrichtungen der Wiener Jugendgrupj)e der Agudas Jisroel gehören die Ferienheime, die jeden Sommer errichtet werden und schon hunderten jungen jüdischen Menschen Kraft und Gesundheit wiedergegeben haben. Hätte jemals ein jüdisch׳nationaler Parteigänger von dieser, vom sozial-hümanitären und jüdischreligiösen Gesichtspunkt gleifch bedeutsamen Einrichtung erfahren, wenn nicht das Organ der Wiener Zionisten, dde ״!Stimme", Gelegenheit gefunden zu. haben glaubte, der Aguda eines am Zeug zu flicken? Die Vorgeschichte ist folgende: Die Aguda-Jugendgruppehatte heuer ihr Heim in einer großen schönen Villa in einer der schönsten Gegenden Oesterreichs, in Spital a,jmS e m me ring, auf geschlagen, die ihr von einem gewissen Dr. B. Ebner, der die Mietrechte an dieser Villa1 besaß, weitervermietet wurde. Das Ferienheim, das dem Jugendhilfswerk der Gemeinde Wien (Wijug) angeischlpssen ist und von diesem stets!besonders lobend anerkannt wurde, sollte nun Uber Veranlassung des Jugendreferats der Israelitischen Kultusgemeinde eine Bestätigung ,des Gemeindeamtes Spital am Semmering darüber beibringen, daß das Gemeindeamt der Errichtung des Ferienheimes zustimme. Am 20. Juni würde das HOim eröffnet. Am 21. Juni . kam ein vom Bürgermeister Heiden an Herrn Dr. Ebner gerichtetes Schreiben an, in welchem auf das gewiß deplacierte Verlangen des Herrn, Dr. Ebner nach einem besonderen Schutz für das Ferienheim, objektiv und infolge von Unzukömmlichkeiten mit ׳ einem früher in Spital bestandtenen jüdischen״ Heim•,, die! auch uns,nicht unbekannt sind, festgestellt wurde, :daß die Bevölkerung. von Spital am Semmering die. Errichtung ״ eines jüdischen Heimes nicht gerne sehen möchte. Die.'Leitung des Ferienheimes machte von diesem!Schreiben den zuständigen Instanzen Mitteilung und wandte sich, gleichzeitig an den Bürgermeister von Spital am Semmering um Aufklärung. Bürgermeister Heiden nahm keinen Anstand daran, : in einem 'nachträglichen Schreiben vom 2. Juli; die fälschliche Auslegung.’äesi erwähnten ersten Briefes; berichtigend, zu erklären»;;daJ^;die;Errichtung eines agudistischen Ferienheimes^in Spital am Semmering ohne weiteres erfolgen könne. י',׳־ Mit dieser Erklärung haben 1'sich der Vorstand der Aguda-Jugendgruppe und, die Wijug, v^ie übrigens auch die zionistische Kultusgemeinde,^ zufrieden erklärt. In der Tat sind sowohl die Behörden als auch die Bevölkerung von Spital am Semmering ' dem Ferienheim mit größter Zuvorkommenheit und wohlwollend entgegengekommen und während der ganzen; Sommermonate war von keiner Seite Anlaß zu irgend einer Beschwerde gegeben. Was tut nun die ״Stimme"? Jetzt, nach dem das Heim bereits geschlossen'wurde, -veröffentlicht sie das Schreiben des Bürgermeisters vom 21. Juni, ohne den späteren Brief auch nur zu erwähnen, und sie versieht diese Veröffentlichung mit einem Kommentar, der eines jeden ׳ logischen und gerechten Unterbaues entbehrt. Herr Dr. Ebner hat — darüber kann auch die falsche Behauptung nicht hinwegtäuschen, daß das Original des veröffentlichten Briefes* bei der Wijug erliege — diesen Brief ohne Wissen der Agudas- J i s r o e 1 - J u g e n d gruppe zur Veröffentlichung gebracht; derselbe Herr Dr. Ebner, der durch seine übertriebenen Forderungen dieses Schreiben provoziert hat und der im übrigen interessiert war, daß die Jugendgruppe die Villa,in Spital, für die er sonst die recht hohe Miete für das leer gebliebene Haus hätte bezahlen müssen, bezieht. Die ״Stimme“ hat in gewohnter Art wieder einmal versucht, einen Keil zwischen die nichtjüdische und die jüdische Bevölkerung Oesterreichs zu treiben. Der mißlungene Streich ist das geblieben, was auch sonst in den jüdisch-nationalen Kreisen gang, und gäbe ist: eine infame Hetze gegen die Agudas Jisroel und eine Provokation der österreichischen Behörden. Der Brief des Bürgermeisters in ׳Spital am Semmering vom 2. Juli, befindet sich im Original in den Händen des Jugendreferats der von Zionisten beherrschten Wiener Kultüsgemeinde. Wir zweifeln nicht daran, daß die Herren Redakteure der ״Stimme“ dort Zutritt haben. Erschreckender Geburtenrückgang in Budapest. Die Zahl der jüdischem Kinder in■ Buda- Pest nimmt ständig ab, Das statistische Amt der Hauptstadt veröffentlicht einen/ Ausweis, aus welchem hervorgeht, daß im Jahre 1900 4701 jüdische Kinder geboren worden sind׳, während im Jahre 1933!bloß 1615 jüdische Kinder zur Welt kamen. Diesen Gehurtenrückgang entspricht einem Prozentsatz von 34,4. ׳Noch ungünstiger ist das!Bild, welches die!Statistik der jüdischen Kinder *bis zum Lebensalter von 15 Jahren in der ungarischen Hauptstadt .aufweist. Im Jahne 1920 hat ihre Zahl 52.235, im Jahre 1980 /bloß 42.231 ausgemacht. In zehn Jahren hat also die Zahl der jüdischen Kinder in Budapest um rund 10.000 abgenommen. Ira Wirbel der Ereignisse, ira fortwährenden Wechsel der Begebenheiten, in einer Zeit, in der man nie weiß!, was der nächste Tag bringen wird, kann nur der!bestehen, nur der durchhalten, der ״den Kopf nicht verliert"! Das ist aber nur möglich, wenn Geist und Körper stets elastisch sind! — Gewinnen, erhalten!Sie diese Elastizität durch regelmäßige Einreibungen mit dem Alpa-Franzbranntwein. Sie machen frisch, kräftig und gerüstet für jedes Er־* eignis! Das wird sogar Ihr Arzt bestätigen! mm Aus Erez Jisroel (Siehe auch ״Von Woche zu Woche".) Wasserleitung in Jerusalem. — Trefoh-Fleisch In zionlstisehen Volksküchen. — Landeskonferenz der P. A. J. — Eine poale-agudistische Zeitschrift. — Erziehungssteuer fallengelassen. — Ein Polizist versuchte, den Gerer Rebbe zu verhaften. Von unserem Korrespondenten. Für die Entwicklung der Hauptstadt vorn Erez Jisroel, Jerusalem, bereitet sich eine entscheidende Wendung vor. Bekanntlich hat Jerusalem!bisher sehr stark unter dem Wassermangel gelitten. Dieser Tage konnte nun im Jerusalemer Stadtrat der Bürgermeister die Mitteilung machen, daß der Bau der Wasserleitungibe־ reits vollendet ist und daß ab 1. Oktober die ganze Stadt mit -genügendem und gutem Wasser versehen sein wird. Daß Jerusalem einer neuen. Blüte entgegensieht, erhellt auch aus einem gefaßten Beschluß, eine moderne, breite, mit iSeitenfahrbahnen versehene!Straße rings um die Stadt anzulegen und mehrere neue Parkanlagen zu errichten. ־ Eine interessante Nachricht ging dieser Tage durch den jüdischen Blätterwald, die nicht verfehlen wird, das Herz jedes glaubenstreuen Jehudi schmerzend aufzuwühlen: Vor einem Gericht in Tel-Aviv gelangte ein Araber zur Aburteilung, der Kamelfleisch aus Jaffa für jüdische Volksküchen in Tel-Aviv mit sich führte. Die Anklage stützte sich auf das Verbot der Palästina-Regierung, Schlachtungen außerhalb der Stadt, in der das Fleisch verwendet werden soll, vorzunehmen. Die zionisti־ sehen Zeitungen kommentieren eingehend den Vorfall, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, daß hiier Trefoh-Fleisch in jüdischen Volksküchen verabreicht werden sollte und leider auch ständig verabreicht wird. Am Chol Hamoed Sukkos wird in Jerusalem eine Landeskonferenz stattfinden. Rabbi Josef Zwi Duschinsky und der Gerer Rebbe haben ihre Teilnahme •an der Eröffnungssitzung• bereits zugesagt. Im Rahmen׳ der palästinensischen Expositur der Agudas Jisroel Weltorganisation wurde jetzt eine A b te ilun.g für die Errichtung und Führung der agudistischen jKjiibbuzim eröffnet., Die,Abteilung.steht unter Leitung *des Herrn׳ Jakob Landaü.\ ׳]'] ־ "'׳ י■' Die erste Nummer .des ״H a p o e 1 Hachare di1',"׳ einer von einer Arbeitsgemeinschaft herausgegebenen poale-agudistischen Zeitschrift, ist dieser Tage erschienen und enthält zahlreiche Beiträge ־ der Führer der Bewegung im heiligen. Lande.; Ihr Korrespondent hatte vor einiger Zeit Gelegenheit, über die geplante Erziehungssteuer zu berichten. Die organisierte Orthodoxie hatte die Forderung aufgestellt, einen entsprechenden Anteil .an׳ den׳ Erträgnissen dieser Steuer zugewiesen'zu!bekommen. Da eine Einigung nicht zustande kommen konnte, würde bis auf weiteres von der Einführung dieser Steuer Abstand genommen. Unliebsame. Zwi» s!׳c h e n f ä 1[ 1 e ereigneten sich in Hebro n, wohin der!Gerer Rebbe in Begleitung zahlreicher Chassidim gereist war. Gerer Rebbe war um eine!Stufe weiter ln die Meores hamachipeio gegangen, als spnst erlaubt ist. Ein Polizist versuchte, ihn׳ zurückzudrängen, was eine furchtbare Empörung unter den Anwesenden! hervorrief. ׳Zehn Personen wurden im Zusammenhang mit diesem Zwischenfall verhaftet. Eine Freilassung der Verhafteten gegen Kaution konnte nicht erwirkt werden und das einzige Entgegenkommen, das die Behörden erwiesen, war die Ansetzungvder Verhandlung für den darauffolgenden Tag. Die Verhandlung, in welcher der bekannte agudistische Führer Rechtsanwalt Dr. Buxibaum die Häftlinge verteidigte, wurde nach Einvernahme mehrerer arabischer Zeugen, die über die Heiligkeit der Meores hamachpelo für die Araber einvernommen wurden, für kommende .Woche vertagt. Die Häftlinge wurden inzwischen doch gegen Kaution freigelassen. Der Vorfall hat im ganzen! Lande große Erregung hervorgerufen und alle Zeitungen, ohne Unterschied ihrer ׳Parteirichtung, widmen ihm ausführliche Berichte. Der polnische!Generalkonsul beschwerte sich an zuständiger Regierungsstelle über die verletzende Behandlung, die dem Gerer Rebbe zuteil wurde. Allgemein wird dem Ende der bevorstehenden Gerichtsverhandlung mit großer!Spannung entgegengesehen. Menachem Glikmaii-Forusch, Jerusalem. Kauft Erez-Jisroel- Essrogim! War es In früheren Jahren nötig, darauf hinzuweisen, daß den aus Erez Jisroel kommenden Essrogim gegenüber allen anderen der Vorzug zu geben sei, obwohl sie vielleicht in ihrem äußeren Aussehen» das allerdings wegen ,חדור מצוד sehr bedeutungsvoll ist» zurückstanden» so Ist man heuer dieser Notwendigkeit enthoben. Denn die Kultivierung der Pflanzungen im Heiligen Lande hat bereits den Erez-Jisroel-Essrogim dieselbe Schönheit. verliehen, wie sie ändere Essrogim besitzen. Und ist es die Pflicht jüdischer Journalistik, an aUe Glaubensbrüder den Appell zu richten: Kauft Erez-Jisroel-Essrogim! Jeder Jude soll den Aufbau des Heiligen Landes gerade bei der Erfüllung der Mizwas Essrog unterstützen! Die Essrogim AP sind mit einem Hechscher versehen, daß sie keine מרגו^יס sind.

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