Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 28 (19.7.1935)
- Date
- 1935-07-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 4ftJMSCHE PRESSE . Nr. 28 . —- -v■-■.-.. ■-■■■ - .— ----...-..... ...-—— ~ ,,,. aufzuklären, verhaftet, aus der Armee entfernt und erst 1899 ffeigelassen. George Ctemenceau, Jean JäurCs, Josef Heinach und der Vizepräsident. des Senats Scheurer-Kestner setzten trotzdem die Bemühungen um eine Revision des Prozesses fort. Eine sensationelle Wendung trat ein, als ein Offizier des Spionagebüros, Oberstleutnant Henry, dem Kriegsminister Cavaignäc auf sein Drängen zugeben mußte, daß e r der Verfasser eines angeblich vom italienischen Militärattache Panizzardi an Schwarzkoppen gerichteten Briefes war, in dem die Rede von ״dem Juden*' war, der also nur auf Dreyfus als den einzigen Juden im Generalstab gemünzt sein konnte. Am 30. August 1898 Wurde der überführte Pälscher Henry verhaftet, am nächsten Tage beging er Selbstmord. Gleich* zeitig flüchtete Esterhazy nach London, wo er später öffentlich Zügäb, Verfasser des ״bördereau" und also der Lieferant der militärischen Dokumente gewesen zu sein. Der Geheraistabschef Boisdeffre demissionierte, Kriegsminister Cavaignac, der Gegner der Revision blieb, verließ seinen Posten. Premierminister Brisson erklärte sich für die Revision. Bei der Präsidentenwahl im Februar 1899 wurde Loubet, ein Anhänger der Revision, gewählt. Im Juni 1899 entschied der Kassationshof, daß der Nach- Weis der Fälschung von Dokumenten, die bei der Verurteilung von Dreyfus eine Rolle spielten, eine ״neue Tat* säähe" darstellte, die eint Revision des Prozesses er* ז forderte, Vom f. August bis 9. September 1899 wurde der neue Dreyfüs-Prozeß in Rehhes vor einem Militärgericht, diesmal öffentlich, verhandelt. Während des Prozesses wurde auf den mutigen Verteidiger Labori ein Attentat ausgeführt. Zum größten Erstaunen der Weltmeinung sprach das von der reaktionären Heeresleitung beeinflüßte Gericht mit 5 gegen 2 Stimmen Dreyfus wiederum schuldig, erkannte aber merkwürdiger* weise dem Angeklagten mildernde Umstände zü und ver* urteilte ihn zu zehn Jahren Gefängnis. Das Urteil war in den Augen aller widersinnig. Präsident Loubet be* gnadigte Dreyfus einige Tage nach der Urteilsfällung. Im März 1904 ordnete der Kassationshof eine er* gänzende Untersuchung an, die die vollkommene Schuldlosigkeit von Dreyfus feststellte. Im Juli 1906 wurde das Urteil Von Rennes ajufgehoben, Dreyfus wurde in seine früheren Rechte ein-, gesetzt und mit Majorsrang wieder dem Generalstab zugeteilt; außerdem erhielt er den Orden der Ehrenlegion, worauf er aber sofort den Dienst quittierte. Führer der Weltorthodoxie: Für die selbständige orthodoxe Gemeinde. Ein Gespräch mit dem Sohn des Wischnitzer Rebbe זלי£}/,א# Wisch nitzer Rebbe, Großrabb. Israel Hager, weilte diese Woche in Begleitung zweier Söhne in Wien. Wie überall, bildete er auch hier das Ziel unzähliger. Besucher aus Nah und Fern. Unser Schriftleiter ließ es sich natürlich nicht entgehen, den hohen Gästen die Aufwartung zu machen. Der eine Sohn des Rebben, der Wolchow itzer Raw, Rabbiner Chaim Meier Hager, der eben als Teilnehmer an dfner agudistischen Gesellschaftsreise aus Erez Jisroel zurückgekehrt ist, äußerte sich zu unserem Inverwiever: Es ist unsere aufrichtige Ueberzeugung, erklärte der Wolchowitzer Raw, daß es die Pflicht der organisierten Orthodoxie ist, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln für den Auf« und Ausbau eines religiösen Erez Jisroel zu arbeiten. Es handelt sich darum, die Glaubenstreue im Heiligen Lande zu retten und deshalb dürfen wir es uns nicht leisten, mit verschränkten Armen den Dingen ihren Lauf zu lassen. Heute wird nicht mehr . danach gefragt,. o b der religiösen Jugend die Auswanderung nach Erez Jisroel zu empfehlen sei oder nicht. Die orthodoxe Jugend fühlt sich nach Erez Jisroel hingezogen und der wirtschaftliche Druck in den Ländern der Diaspora tut das Seinige dazu, den Zug nach Erez Jisroel zu einem Massens.trom werden zu lassen. Unsere Jugend dem Judentum, wie wir es verstehen, zu erhalten, ist unsere heilige Pflicht. Die Gefahren religiöser Natur für unsere auswandernde .Tugend sind unbeschreibliqh und sie liegen hauptsächlich darin, daß selbst die linken zionistischen Gruppen und die ״Histadruth“ den Schein zu wahren verstehen, als wäre ein religiöses Leben in ihrer Mitte möglich. Die agudistische Bewegung im Lande macht riesenhafte Fortschritte. Wir konnten uns selbst von dem Ansehen überzeugen, das sie insbesondere in den Regierungskreisen genießt, welche mit der Agudas Jisroel als einen machtvollen Faktor genau so wie mit dem ״Waad Leumi“ rechnen. Ganz hervorragend zeigt sich die Entwicklung der Poale Agudas Jisroel, welche über Gruppen in allen Ortschäften und eine ansehnlich große Zahl pflichtbewußter Mitglieder verfügt. Hinsichtlich ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit ist freilich die Agudas Jisroel noch sehr im Hinterhalt. Und wir können diesen Gedanken nicht aussprechen, ohne uns selbst, uns, denen die Pflicht, für den religiösen Aufbau des Heiligen Landes zu sorgen, obliegt, vor Augen zu halten, daß unsere bisherigen Leistungen für Erez Jisroel noch sehr unbefriedigend sind. Noch fehlt es an jener grenzenlosen Opferfreudigkeit für das Heilige Land, die zu entfesseln Aufgabe der Führer des religiösen Judentums ist. Sie fragen, setzte Rabbiner Hager fort, wie es mit den Verhandlungen um die öffentlich-rechtliche Anerkennung der orthodoxen Gemeinden stehe? Ich muß erklären, daß wir kompromißlos auf dem Standpunkt stehen, daß die Orthodoxie in Erez Jisroel, gleich wie in allen anderen Ländern und Städten, ihre absolute Unabhängigkeit und eine vollkommene Autonomie in allen Gemeinde- und religiösen Angelegenheiten erstreben und erkämpfen muß. Aus dieser unserer Ansicht, die das Resultat reicher Erfahrungen in den verschiedensten von Juden bewohnten Ländern äarstellt, haben wir nie ein Hehl gemacht. In bezug auf Erez Jisroel selbst muß nur leider gesagt werden, daß es teilweise an der geeigneten Schulung unserer Menschen gefehlt hat und daß es infolgedessen noch bis auf den heutigen Tag nicht gelungen ist, die tausenden religiösen Juden, die der areligiösen ״Knesseth Israel“ den Rücken gekehrt haben, in einer einheitlichen religiösen Gemeinde zu sammeln. Dem Als Ausflugs- und Reiseproviant nur Skrek כשר Fleischkonserven per Dose von 85 Groschen aufwärts ׳ §. DIAMANT, II, Große Schiffgasse 10, Telephon As48s1s91 (4M fdtÖMmcüe UöMQsiatktet (S) VH. Der Traum Jericho zerrann. Schreckensbotschaft kam. An dem Tage, an welchem die fleißigen Arbeiter die Stadttore in die Angeln zu fügen sich anschickten, starb Segio״ das jüngste und letzte Kind Chiels. Die treuesten Anhänger des Baals und der Astaroth fingen an, wankend zu werden, der Schrecken war ihnen ins Gebein gefahren. Zwar wagte man es noch nicht, sich offen zu Jerusalem zu bekennen, denn die Furcht vor isabels Zorn war. groß. Diese selbst aber schäumte. Aus der Reise zur festlichen Einweihung war nichts geworden. Aber Achab ließ es sich nicht nehmen, trotzdem nach Jericho zu reisen, um seinem Freunde ein Zeichen der Teilnahme zu geben. Still, bescheiden, wie ein schlichter Landmann, trat er die Fahrt an. Obadjahu allein begleitete ihn. Stumm empfing ihn Chiel. Nur wenig Worte wurden gewechselt. Als jedoch Achab sagte,, er habe einen besonderen Gruß von der Königin, die dem Chiel volle Huld vermelden lasse, ging ein stilles Leuchten über das Antlitz des Trauernden. Da drang in das stille Gemach ein flüsterndes Raunen von der Straße her. Dann öffnete sich die reich geschnitzte Türe und ein großgewachsener, starker Mann trat ein. In mildem Ernst strahlte sein Auge. Wortlos setzte er sich stumm neben Chiel auf die Erde, Bange, beklommene Ruhe und Lautlosigkeit. ״Wer bist du, fremder Mann?“ ״Ich bin Elijah.u aus Gelead." Wie betäubt erhoben sich Achab und Obadjahu. ״Und wer sind diese Männer“? ״König Achab und sein treuer Diener Obadjahu.“ Da erhob sich Elijahu. Wen der Allmächtige mit der Krone begnadet, dem soll man Ehrfurcht nicht versagen. Noch immer nicht fanden Achab und Obadjahu ein Wort. ״Ich aber", wandte sich Elijahu zu Chiel, ״ich bin gekommen, um dir den Trost des Allmächtigen zu ver* heißen. Du hast die Wahrheit der Verheißungen seiner Diener so bitter erfahren müssen, glaube auch an die Verheißungen seiner Güte, ״So“, entrang es sich dem wunden Herzen Chiels, ״so, die Verkündigung seiner Diener und seiner Lehre sind wahr? So“, und nun vergaß Chiel seine alte Freundschaft mit Achab, ״so, Elijahu, nun sieh dir einmal diesen.Mann an. Er verlachte diese Lehre, in der geschrieben steht, daß der Himmel Tau und Regen denen versagen würde, die ihre Gebote mißachten. Und König Achab? Weißt du, was in seinem Reiche vorgeht? Weißt du, daß fast an jeder Straßenecke eine Säule des Baal oder der Astaroth steht? Und doch herrscht in seinem Lande allüberall Wohlleben und Ueberfluß. Nein, Elijahu, ich kann diesen Verheißungen mein Ohr nicht leihen.“ Da stand Elijahu auf, trat zu Achab und rief: ״Nun, wohlan, ihr werdet sehen, daß jedes Wort in der Lehre wahr ist. Höre, Israels König, was ich dir künde. Ich sage dir: Es wird geraume Zeit kein Tropfen Regen die Erde in deinem Reiche befruchten, so lange, bis ich dir auf Geheiß des Allmächtigen neue Botschaft bringe!“ Sprach’s und war verschwunden. Draußen vor dem Tore wartete eine gewaltige Volksmenge und seiner Jünger Schar, Er winkte ab, er wollte allein sein. Drinnen in Chiels Gemach herrschte wieder betretenes Schweigen. Endlich sagte der König: ״Komme, Chiel, mit mir nach Schomrow. Hast du deine Kinder verloren, so hast du an Achab und Isabel Bruder und Schwester gewonnen. Komm mit mir, und wenn es dir behagt, bleibe bei uns und werde Behüter meines Schatzes. Einen treueren als dich werde ich ja doch nimmer finden.“ Das Wiedersehen zwischen Chiel und Isabel war ein ernstes. Chiel war vielleicht der Einzige, der die stolze Königin wirklich weinen gesehen. Er glaubte, diese heißen Tränen galten ihm und seinen Kindern, und die Erschütterung ob dieses vermeintlichen Mitgefühls löste endlich auch seine Erstarrung und auch er begann seine Zähren mit denen Isabels zu mischen. Er wußte nicht, daß Isabel in diesem Augenblick an ihre schmerzliche Enttäuschung dachte. Chiel lag von dieser Stunde an ganz in den Banden Isabels, und Matan sowie Jubal umschmeichelten ihn als den ausgesprochenen Günstling des Königspaares. Die dürre 25eit brach wirklich an; auch Sidons und Tyrus* Länder wurden davon betroffen. (Fortsetzung folgt.) Austritt ist leider nicht auf den Fuß der Eintritt in eine orthodoxe Gemeinde gefolgt. TrötZdem bin ich voller Zuversicht, daß die berechtigte Forderung der Orthodoxie nach voller Autonomie im Rahmen der Verhandlungen siegreich hervorgehen wird. Erinnern wir uns doch, sägte WotchoWitzer Raw, der Zeiten, Wo es ״selbstverständlich‘* erschien, daß nicht an der Ö£itze der Gemeinden religiöse Menschen — man suchte ״Doktoren" — stehen konnten. Dieser Zustand drohte, sich zu der ärgsten Gefahr für das religiöse .Judentum auszuwachsen, dem jedes Selbstbewußtsein genommeh, gewöhnlich absichtlich und systematisch auf diese Weise genommen Würde. Der Agudas Jisroel gebührt das Verdienst, daß sie diesen,, schmachvollen , ,Minderwertigkeitskomplexen' ‘ ein Ende bereitet hat. Und heute muß bereits jeder, der offenen Auges durch die jüdische Welt geht, erkennen, daß das Heil der strenggläubigen Judenheit nur in ihrer uneingeschränkten Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu finden ist* In Wien hat Rabbi Salmen Spitzer s. Z. 1. einen orthodoxen Kreis um sich geschart und seit Jahrzehnten erblicken wir in der Adas Jisroel die jüdische Gemeinde Wiens, zu der wir in Ehrfurcht auf blicken und die seit jeher in jeder Richtung unser vollstes Vertrauen genoß. Sie war ein Bollwerk für das glaubenstreue Judentum in Wien zu einer Zeit, wo sie nur einen Bruchteil der Wiener Juden zu ihren Mitgliedern zählte. Sie ist es auch heute Und — sie wird es mit G. H. bleiben. Zum Schluß äußerte sich Wolchowitzer Raw noch über die Lage der Juden in Rumänien. Die Wirtschaftskrise lastet schwer auf den Rücken unserer dortigen Brüder. Die agudistische Bewegung in Rumänien befindet sich in stetem Aufstieg. Es wird und muß m. G. H. auch dort gelingen, die vielen orthodoxen Juden, die ein Einzelleben führen und denen der Sinn für eine abwehrbereite, organisierte orthodox-jüdische Gemeinschaft noch abgeht, unter dem Banner der Agudas Jisroel zu sammeln. David Türkl. os Wocb«! zu Wwclic Wegen Teilnahme an den •Pogromen in Consta nt ine im Axigust 1984, bei denen 28 Personen getötet und 40 Personen schwer verletzt wurden, wurden jetzt mehrere Araber zu Gefängnisstrafen von 4 bis 15 Jahren verurteilt. Im Verlaufe der letzten elf Monate sind in Palästina 11.000 Juden eingebürgert worden. In der gleichen Periode des Vorjahres erhielten nur 2000 Juden die Palästina-Bürgerschaft. Der Etat der Jerusalemer Stadtverwaltung beträgt 144.626 Pfund. Zur Deckung des Defizits trägt die Regierung 15.546 Pfund bei, Wie die J.T.A. meldet, soll anschließend an den in Luzern im August stattfmdenden ״Zionistenkon g r e ß“ in Wien der erste Kongreß der revisionistisehen ״N eue n Zionistischen O r g anis ation״ stattfinden. O Auf eine Anfrage im englischen Unterhaus teilte der Kolonienminister mit, daß am 7. Juni d. J. 85 jüdische ill e g dl e Einwanderer sich in paläst in ensisehen Gefängnissen befanden. Die Zahl der illegalen Einwanderer, die sich gegenwärtig gegen Kaution auf freien Fuß befänden und gegen die ein Verfahren auf Landesverweisung schwebe, ist dem Minister nicht bekannt. ■ ־ ־ ׳ Nach dem Muster der zionistischen ״Jewish Agency(< wollen die arabisch - politischen Kreise in Palästina eine ״A r a b Agency“ schaffen, die als oberstes arabisches Komitee die Zersplitterung unter״ den arabischen Parteien beseitigen soll. - - Die Berechnungen, wonach der Einnah m e- Überschuß der Palästina-Ve rw altung bis Ende März 1935 5,250.000 Pfund betragen würde, haben sich als überholt erwiesen. Infolge der anhaltenden günstigen Wirtschaftskonjunktur sind die Einnahmen der Palästina-Regierung fortlaufend gestiegen. Nach den neuesten Feststellungen beträgt der Verwaltungsüberschuß mehr als 6 Millionen Pfund. % In Jerusalem wurden 8 ille g ale Einwandere r, die aus der Türkei nach Palästina gekommen sind, einem richterlichen Verhör unterzogen. Zweck des Verhörs war es, die Menschenschmuggler zu ermitteln, die an der syrisch-palästinensischen Grenze tätig sind. Bisher sind der Polizei die Namen von mehr als 100 solcher Schmuggler bekannt. Die Stadtverwaltung von Haifa steht in Unterhandlnngen mit einem Finanzkonsortium wegen einer Anleihe von einer halben Million Pfund, die zum Ausbau und zur Modernisierung der Stadt verxoendet werden soll. Nach offiziellen Mitteilungen hat der Geldumlauf in P alästina Ende Juni 1935 die Summe von 5,541.228 Pfand erreicht. Ende März betrug der Geldumlauf 5,326.228 Pfund. Unter Anwesenheit führender jüdischer Persönlichkeiten und' Vertreter der Behörden wurde in Straßburg das neue Krankenhaus des jüdisehen Frauenbundes H ad ass ah eingeweiht. Aus Staatsmitteln sind für die Errichtung des Hauses eine halbe Million Francs zur Verfügung gestellt worden. Die 7. Konferenz des Verbandes der jüdisehen Re chtsamoälte in P alästina wurde. in Jenisalem abgehalten. Auf ihr standen vornehmlich Standesfragen zur Beratung. Die arabischen Zeitungen wollen wissen, daß die P alästina-Re gier ung für den Fall, daß die Juden den Legislative Council konsequent ablehnen sollten, entschlossen sei, zwei getrennte gesetzgebende Räte, einen jüdischen und einen arabisohen Rat, einzusetzen, wobei die Regierung als Bindeglied zxoischen den beiden Körperschaften fungieren wird. Die dey, erkrankten Rabbi Kook behandelnden Aerzte haben ein Bulletin herausgegeben, welches besagt, daß der Zustand des erkrankten Oberrabbiners andauernd ernst sei, wenn auch der Kranke sich jetzt etwas wohler fühlt. 9J)er Stadtrat von Tel-Awiw hat beschlossen, eine Straße nach den verstorbenen Alfred Dreyfus zu benennen. H, Grün» n., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feiae Herrengarderobe. »