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Jüdische Presse · 1935-06-06 · 22 (6.6.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
22 (6.6.1935)
Date
1935-06-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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mm- Wifd und dann der Beantwortung eine Agodo gileliieit wird» finden wif öfters; Basehi bezeichnet i äüä siefie Sebäbböä 30 ä: ausdrücklich als ״ge- Mtiehiich*\ daß aber, wieim vorstehenden Midrasch, erst die Halocho entschieden Wird und sich dann eine Hägödb anschließt» üm keines anderen Sinnes Willen* als daß der HaloCho unddersich anschließenden Hagödo das Stichwort ,,Heilung*' gemein- 3äöt istr durfte auffallend sein. Wir möchten darum die Vermutung wägen, daß aueh (he Frage über ihreu h a 1 a.chiseben einfachen Sinn hinaus im Geist der sich ihr anschließenden Magodöh auf gefaßt werden soll‘, es handelt sich um eine Spezialfrage und ihre Beant- Wortung, auf die in der folgenden Agada nochmals eine ins Weite und Allgemeine gehende Antwort gegeben Wird. , Solche ins Allgemeine gehenden Antworten pflegen vom Publikum nie mit dem vollen und ganzen Ernst akzeptiert zu werden; man ist geneigt, sie als Dwar Mussar anzusehen, durch das ein Prinzip, verdeutlicht, nicht aber eine in alle Einzelheiten des Lebens eingreifende Wahrh e i t ausgesprochen Werden soll.' * Wenn von der. allheilenden Kraft der Thora die Rede ist, könnte man glauben, daß hier nur in lebhafter Schilderung die versittlichende, hebende, reinigende und stärkende Kraft ׳der Thora dargetan werden soll, nicht aber, daß wirklich jede einzelne Mizwo solcher Heilwirkung fähig ist, jedes Gebot ein Glied des Körpers, jedes Verbot eine Sehne des Körpers formt, das, was ,krumm ist, gerade, und das, was, abgestorben war, wieder lebendig und) kräftig macht! Das vorangestellte Spezialbeispiel lehrt uns, das' Wort von der Heilkraft der Thora richtig und ganz verstehen. Die Frage: החושש בפיו מהו לרפאות ו כשבח möchten wir so verstanden wissen (neben dem selbstverständlich eindeutigen! Ursinn!): Kann man den, der חושש בפיו krank ist am Mund, heilen d u r c h den Schabbos? ״Krank am Mund“ — Bösrede, ׳אונאת דברים Lüge,' Falschheit, Heuchelei usw., das sind die Krankheiten des Mundes; sie entstehen, weil das Gewöhnliche, das Gemeine Herrschaft über den Menschen gewonnen hat! Der Schabbos — er hebt den Menschen aus ׳der Sphäre' des Niedrigen heraus und herauf, bringt ihm מעין ע*ה etwas von jener reinen Geistigkeit, in der alle jene Giftpflanzen nicht, gedeihen können — ist der Schabbos das rechte Heilmittel für diese Krankheit?! Und! der Meister im Lehrhaus bejaht die Frage! Für jede Krankheit dei;Kiffera* & nur hinweisen wiil, daß irgendwo in den Bezirken der Seele Fremdkörper wuchern, gibt es baiondere Mizwoa; für das Herz, das an seiner Hirte krankt, die Ze do k 0, für den Kopf, den unreine Gedanken beschweren, das L e f n e n, für die Trägheit des F ü ß e s das Eilen ins G-tteshaus/ für verkrampfte Hände die Tefi 11 in usW. ’ * ä •;׳■לד ׳. Jedem müden Glied kommt sin Gebot als Er- Wecker, jeder schlaffen'Sehne wird eine Verbot Anlaß, sich wieder zu stählen. Ünd-Sö will der Midrasch durchaus wörtlich verständen Werden und Will Uns lehren, all unser Tun Und Lassen im Spiegel der Thora zu betrachten — und so wird hörend, wer bisher taub war für die Sprache des Judentums, sehend, wer in den Büchern der Natur und Geschichte, die G-tt täglich schreibt, bisher nicht zu lesen vermochte, sicheren Schrittes, wer bisher ziellos tastete. Und täglich soll und muß sich so an jüdischen Mlnnern wiederholen das Wu nde r *d e s Sinai aii. :kranken töw.Ä-f׳ Im Siwa n gab G*tt uns das Gesetz, Weil dieses Gesetz den handelnden Mensche it fordert; Siwan ist aber nur dann ״ חדש השלישיFürst der Ern e u e r u n g“, wenn der Mensch -sich wirklich mit all seinem Handeln, in all seinem Tun und Lassen Von der heilkräftigen Sonne des' Gesetzes bestrahlen, läßt! Der Siwan sucht den MenscJian" — der Mensch sucht den חרש השלישי, finden sie sich, dann halten sie einander, ergänzen einander und bringen die Botschaft des Monats an den Men- | sehen zur höchsten Entf altung! W. S. J. Aus Erez Jisroel. Die Verhandlungen mit dem Waad Leumi. — Rabbi Blau in ״Machne Jisroel“. — Arabische Hetze. Von unserem Korrespondenten. Die gesamte jüdische Oeffentlichkeit verfolgt gespännt und •mit großem Interesse die Verhandlungen, die zwischen der Agudas Jisroel und dem Waad Leumi wegen der Anerkennung der orthodoxen Gemeinden geführt werden und über deren Beginn die ״Jüdische Presse" bereits berichtet hat. Der agudistische ״!Kol Jisroel" veröffentlichte einen instruktiven Aufsatz Über das Thema, in welchem die'ganze Tragweite und Bedeutung der Verhandlungen auseinandergesetzt Werden. Am 17.* Ijar fand die dritte Sitzung statt, an der vier Vertreter der Agudas Jisroel; vier Vertreter des Waad!Leumi und fünf Regierungsabgeordnete teilnahmen. Zum erstenmal wurde bei dieser Gelegenheit im Regierungsgebäude mit Minjan Minchoh gebetet. Zu Beginn der Sitzung wurde ein Schreiben der Regierung verlesen, in welchem die Hoffnung ausgesprochen wird, daß es der feinfühlenden Diplomatie .von Rabbi Mosche Blau und seiner Kollegen gelingen werde, die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ende zu führen.!Nachdem der Standpunkt der Orthodoxie ausführlieh äuseinandergesetzt wurde, enfcgegneten die zionistisehen Vertreter mit einer Schärfe, die •kaum zu überbieten war. Raw Ostrowski forderte den Abbruch der Verhandlungen, während Raw Kuk durch seinen Kollegen Usiel mit seinem Rücktritt ״drohen" ließ, wenn den Forderungen der orthodoxen' Juden nachgegeben werden sollte. In einem meisterhaften Referat widerlegte schließlieh Rabbi Mosche Blau die Argumente und Anwtirfe der zionistischen und misraöhistischen Vertreter und seine Rede hinterließ einen nachhaltigen Eindrück auf die anwesenden Regierungsbeamten ... Vergangene Woche stattete Rabbi Mosche Blau, einen zweitägigen Besuch der agudistischen ,Kolonie in ״Machne Jisroel" ab. Ihr Korrespondent hatte Gelegenheit, ihn nach seiner Rückkehr Über die Verhältnisse dort auszufragen. Rabbi Mosche Blau zeigte sich von seinem Besuch außerordentlich befriedigt und äußerte sich in rühmenden Worten über die aufopfernde Arbeit der dortigen Chawerim. Gewaltige Mittel sind für die Fortsetzung der Aufbauarbeit erforderlich; es liegt an den orthodoxen Juden in der Gola, diese Mittel aufzubringen. Wenn auch die Hetzkampagne der arabisehen Zeitungen auf die• arabischen Massen keinen. Eindruck zu machen vermag, wirkt sich diese Kampagne doch in den Kreisen der arabischen Jugend vergiftend aus. Wieder veranstaltete die arabische Jugend in Haifa eine groß aufgezogene Versammlung, in der gegen die jüdische Einwanderung und den jüdischen Bodenkäuf ״protestiert" und Brandreden gegen die Juden gehalten, wurden. Menachem Glikman-Poruscb, Jerusalem. unsere Rubrik ,;Bude- und Kurorte“ auf der letzten SeiteT . Eine agudistische Musterschule in Tel-Aviv. Der vereinigten Chinuch-Zentrale der Agudas Jisroel im heiligen Lande ist es nach langen Bemühungen gelungen, in׳ Tel-Aviv eine große Musterlehranstalt unter dem Namen ״Sinai" zu errichten. Der Lehranstalt, die nach dem Muster der polnischen Chadorim eingerichtet ist, ist ein eigener Kindergarten angegliedert. Amnestierungen in Palästina. ־ ־ Autoritativ wird mitgeteilt, daß anläßlich des 70.; Geburtstages des Königs Georg von England, der auf den 7. Juni fällt, 37. im Zusammenhang mit denJJnruhen. in Palästina im Herbst 1929 verurteilte Personen amnestiert wurden. Zehn der Amnestierten wurden bereits in Freiheit: gesetzt, unter ihnen befinden, sich die beiden Juden Chinkin und Urphali.; Den übrigen Verurteilten wurden die Strafen herabgesetzt. Außerdem wurde mehreren arabischen Dörfern, denen im Zusammen-; hang mit den. Unruhen kollektive Geldstrafen auferlegt wurden, der Rest der noch nicht gezahlten Bußen erlassen. Insgesamt betrafen diese Bußen 35.000 Pfund, von denen bis jetzt 8500 Pfund eingezahlt wurden. Um fiköküästke HekigstotliUt ri) : '■ .V , ' IV. v ' Das war ein schlimmer Tag für Isabel, denn dieser Tod Abiraws hatte eine eigenartige Vorgeschichte. Es lag Isabel sehr viel daran, alle Spuren der alten Tradition aus dem Herzen der Untertanen des Achab zu reißen,. und eines^Tages glaubte sie eine wunderbare Gelegenheit ge-' fünden: zu haben. ׳־;; So oft Achab “seine Schwester in Jerusalem be-, suchte, machte er die erste Station bei dem reichen Chiel, dem ersten Bürger in Beth-El, das etwa zehn Reitstunden von Schomron entfernt lag. Der reiche Chiel war stolz darauf, einen solchen Gast zu beherbergen, und schilderte ihm selbstgefällig den fast unermeßlichen Umfang seines Reichtums. Isabel sah dies sehr gerne, denn es lag ja in ihren geheimsten Gedanken, auch dieses Reich Juda, das ihr namentlich durch die unheimliche Religionstreue ihres. Schwagers Jehoschophat ein Dorn im Auge war, politisch und kulturell unter ihr Joch zu zwingen. Sie freute .sich deshalb, daß Achab, dessen Liebenswürdigkeit sie kannte, in einem solchen Hause Fuß faßte. Sie haute auf die Eitelkeit Chiels und hoffte, sie würde in seinem Hause einen festen Stützpunkt ism Herzen des verhaßten Südstaates haben. Da kam eines Tages Achab von Jerusalem zurück und sagte halb scherzend zu Isabel: Hör׳ einmal, fast glaube ich, du hast recht mit meinem Schwäger. Du weißt doch, wir haben etwas unruhige Nachbarn. Ich traue Aram nicht und nicht Moab und nicht Ammon. Da sprachen wir nun von den Kriegsmöglichkeiten und von den natürlichen Hilfsquellen unserer Länder, Bei dieser Gelegenheit sagte ich zu meinem Schwager: Ich begreife nicht, daß er so wenig an eine Befestigung der Jardensufer denke. Da wäre doch die Stätte des alten, sagenumwobenen Jericho, eine von der Natur gegebene Festungsanlage an einem wichtigen Uebergang des Jordans; Da hättest du aber sehen sollen, wie mein lieber Sohwager pair erregt ins Wort fiel: Um des Himmels willen, kennst du nicht den alten Fluch, dfr auf diesem Trümmerhaufen ruht? Weißt du nicht, daß Jehoschua, der unsere Ahnen in das Land der Kanaan- Völker führte, nach 'der Zerstörung von Jericho dessen Wiederaufbau für alle Zeiten untersagt hat? Wißt ihr, fi^n gar nichts mehr iß. eurem ,ß.ehomron von den alten. Zeiten? Wißt ihr nicht, daß Jehoschua damals verkündete, wer es ־wäge, Jericho wieder aufzubauen, dessen jüngstes Kind würde bei dem ersten Knirschen der Stadttore in ihren Apgeln sein Lehen lassen? , t v!Spj: so, sagte Isabel, dann versank sie in tiefes Nachdenken. , , - ־! 4 Als^nwnihur^ darauf: Acbah wieder efimiäl werbend und schmeichelnd ihr zu Füßen lag. da fragte sie plötzlich: Sag׳ einmal, mein Herr und Gemahl, warum nimmst .du mich eigentlich niemals mit, wenn du nach . dem Süden reisest? Erst schwieg Achab •verlegen, dann wagte er den schüchternen Einwand: Ja, Isabel, glaubst du nicht, mein frommer Schwager wäre gekränkt, wenn du mit deinem Baalstroß in Jerusalem erschienst? Ach, was liegt mir an :meinem heiligen Schwager? Ich will ja nur möglichst hei dir sein. Weißt du, ich habe einen Vorschlag. Ich begleite! dich bis Beth-El und der gute Chiel wird glücklich sein, mir Gastfreundschaft gewähren ‘zu können. Ich weiß übrigens,, welche Rücksichten man , seinem Gastfreund schuldet,. Nur Mathan wird mit mir gehen, und wenn du glaubst, seine Tracht erregt Anstoß im Süden, so mag: er im Gewand eines Hofbeamten reisen. Du bleibst dann möglichst kurz in Jerusalem und auf dem , Rückweg holst du mich ab. Zwar behagte Achab der ganze Vorschlag gar nicht, namentlich die Begleitung Mathans. Und Isabel hatte wohl bemerkt, wie er bei Nennung dieses Namens zusammenzuckte, und sie lenkte ein. Glaubst du nicht, es wäre gut, wenn Mathan ganz mit dir ginge? Vielleicht erfährt er manches, was für uns « von Bedeutung ist. Es geschah alles nach dem Willen Isabels. Chiel strahlte mit dem ganzen Gesicht, als Isabel im schlichten Reisegewand sich vor der Pforte seines Hauses vom Roß herabließ. Sie brachte. ihm und seiner Frau alle seltenen Dinge aus Sidon mit, Glasperlen und kostbaren .Bernsteinschmuck, auch einzelne Bernsteinbrocken, Wir nennen das Alkatron, sagte sie, wenp du es auf das Feuer wirfst, verbreitet es seltsamen Wohlgeruch. Die Schiffe meines Vaters fischen es hoch im Norden an den Gestaden der Kimrezier. Dann folgten Purpürtuch und Biblusstreifen, wohlgeglättet zum Schreiben herg§richtet. Chiel schwamm in Wonne. Die ganze Ortschaft mußte erfahren, welche ׳Ehre seinem Hause zuteil geworden und wie reich er beschenkt worden war. Isabel zog alle ihre Register auf, war bald liebenswürdig und bescheiden, bald herrschend und zwingend. Der arme Chiel stand ganz unter ihrem Bann, auch dann, als sie ihm mit einem beredten Blick nach Südosten sagte: Chiöl, ich wüßte eine Aufgabe für dich, aber nur, wenn du ein starker Mann bist; ein furchtloser. Was könnte Chiel fürchten, wenn er deiner Gnade teilhaftig ist. Sage mir, worin besteht die Aufgabe? Chiöl, wir wollen beide einmal zusammen recht herzlich laghso,_.._ ......... Entgeistert sah sie Chiel an.; Und <Jas ist alles? : ׳, Jawohl, es soll aber ejn : Lachen sein, das* dich "fierüliint,macht, das den schlichten, braven Chiel aus Beth- El zn einer Bedeutung erhebt, von der die; spätesten Enkel noch sprachen werden; Chiöl, mein lieber Chiel ״■י und dabei: stilch^ie! wie unabsichtlich mit ihrer weichen Hand über das Haupt des erschauernden Chiel —, Chiel, du bist doch - tstark! Komm*; wir wollen zusammen lachen über den kindischen Aberglauben dieses Volkes 'und über seinen. König, der sich vor diesem Volke fürchtet. Chiel, ich. will, erschrecke" nicht, ich will; daß du Jericho wieder aufbaust. Nicht ,wahr, du fürchtest dich nicht? Chiel konnte dem bittenden Bück nicht widerstehen, so sehr sich auch sein Inneres dagegen sträubte, und so sagte er nur mit halberstickter Stimme: Ich werde tun nach deinen Worten, prhabene •Königin. Du großer Mann, ich danke dir, und Baal und. Astaroth werden dich schützen und dein Volk wird dich preisen. Kurz darauf erschien Achab mit Mathan; sie waren allein. Der König von Jerusalem hatte es abgelehnt, seine Schwägerin außerhalb Jerusalems zu begrüßen. Ma,than. aber hatte seine Zeit vortrefflich ausgenützt. Er kannte sich nun aus in Jerusalem. Mit erkünstelter Begeisterung erzählte ihnen Isabel' von dem großen Entschluß Chiels, wobei sie mit unverhohlenem Triumph ihrem immer schwankenden königliehen Gemahl zu Gemüte führte, wie unheimlich weit ihr Einfluß reichte. Unterwegs *sagte Achab zu ihr: Isabel, du spielst ein gewagtes Spiel. •Die Menschen sind doch nun einmal sterblich. Wenn nun doch Chiels Kinder sterben werden, dann hast du Wasser auf die Mühlen der Propheten des. alten Glaubens geleitet. Ja, was höre ich denn da? Gibt es denn noch solche Mensclign im Reiche Achabs? Ich habe sie doch alle weggewischt von der Erde ... Und n e u e sind erstanden. Hast du nicht von einem gewissen Eljahu aus dem rauhen Bergland GUead gehört, der , bald hier, bald dort erscheint, bald schilt, bald, tröstet. Ich fürchte, er hat viele Anhänger auf dem platten. Land. ־ Hörst du, Mathan, es ist Zeit, daß du und Jubal Frieden schließet; Hinaus aufs Land mit euren Getreuen! Wozu gebe ich euch denn Obdach und Nahrung in so׳ reicher Fülle? Es darf kein noch so entlegenes Dorf mehr geben, dessen Einwohner ihr nicht samt und sonders für Baal und Astaroth begeistert. Isabel hatte es sehr bedauert, daß ihr die Geburt der kleinen- Abtal ja verwehrt hatte, an ,der Feier der Grundsteinlegung teilzunelunen. Um so mehr war sie erschüttert, als sie die Kunde vom Tode des Abira w vernahm. Das war ein bitterer Tropfen im Kelch ihrer Freude ob ihres Sieges über Achab und ob der ־Inschrift; :der FrircHt^des Stöge's;' Sie^ähnter'd'aß die Wirkung hei dem Volke •ungeheuer sein müsse und den ganzen großen Erfolg der Kündigung, ־welche Aehab so öffentlich proklamiert hatte, in Frage stellen würde. ׳Sie fürchtete auch, daß Achab selbst ihr und ihren weit'• ausgreifenden Fiäheh entschlüpfen würde; , - / ׳; ץ f Ah Chiel aber schrieb sie wenige. Zeiieni׳ Ich kehhe־ dich und weiß, 4u. bjeibst stark und fest. Ich bleibe dir gnädig und treu. . (Fortsetzung folgt.) , ׳ ״ •־

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