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Jüdische Presse · 1935-04-17 · 16 (17.4.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
16 (17.4.1935)
Date
1935-04-17
Page
– (sequence 2)
Language
German
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ר׳ משה בן מיימון(רמב״ס זצוק״ל Am Erew Pessach des Jahres 4895 erblickte Rabbi Mosche ben Maimon (RaMBaM) in Cordoba das Licht der Welt Nach so vielen Anfeindungen und Schmähungen, denen das thoratreüe Judentum seit Jahr und Tag ausgesetzt ist, könnte es ihm endlich einmal so recht warm ums Herz werden . . . Angesichts der mannigfachen Rambam-Feiern in fast allen geistigen Zentren der Erde, innerhalb und außerhalb des Judentums, sollte die Brust jedes gesetzestreuen Juden von einem Hochgefühl der Befriedigung erfüllt sein. Ist es doch in der Geschichte vielleicht der erste Fall, daß ein wahrhaft jüdischer Gelehrter uneingeschränkt und allgemein gefeiert wird. Ein Gelehrter, der nicht nur deshalb als ״jüdisch“ bezeichnet wird, weil er zufällig als Jude geboren worden ist, in Wirklichkeit aber anderen Geistesströmungen und fremden Kulturen dient, sondern ein V o 11 j u d e im wahrsten Sinne des Wortes. Man feiert einen Denker, der in Bibel und Talmud den Inbegriff alles wahren Wissens sah und dem alle anderen Wissenschaften nur Mittel und gehorsame Diener waren, zur Erreichung des höchsten Zieles: G־tt zu erkennen. Dennoch hat es den Anschein, als ob das orthodoxe Judentum im Lärm dieser Feiern etwas abseits stehen würde. Ist es vielleicht der Standpunkt des eifersüchtigen Liebhabers, der es nicht vertragen kann, daß das Objekt seiner Verehrung auch von anderen angehimmelt wird? Wir meinen, so kleinlich eitle Motive wären wahrlich nicht imstande, das gesetzestreue Judentum in den scheinbaren Schmollwinkel zu drängen. Es müssen schon schwerwiegende sachliche Gründe vorhanden sein, die unsere Freude an dem allgemeinen Festjubel zu trüben vermögen. Wir wollen kein Verdienst schmälern und uneingeschränkt uns darüber freuen, daß von Festrednern und Artikelschreibem viel Wertvolles aus der heiligen Gedankenwelt des Rambam hervorgeholt wurde, doch können wir nicht umhin, festzustellen, daß so manche Rambam-Feier und so mancher -Aufsatz danach angetan war, einem thoratreuen Juden, der sich als ergebener Schüler des Rambam fühlt, die Schamröte ins Gesicht zu treiben, auch wenn er über die sprichwörtliche Lammsgeduld des gefeierten Meisters verfügte. Es sprechen da Männer über einen Helden des Glaubens, die selbst nicht mehr zu glauben vermögen; sie sprechen über einen Meister der Halacha, Wo sie selbst sich um keine Halacha mehr scheren. Sie schwärmen von einem Phänomen der Religion, wo sie für Religion kaum etwas übrig haben... Man stelle sich bloß vor, daß etwa Be.ethoven-Feiern von Menschen veranstaltet werden, die absolut unmusikalisch sind, und versetze sich in die peinliche Situation eines feinhörigen Musikers, der genötigt ist, anläßlich von Beethoven-Feiern einer Aufführung der Neunten Symphonie durch die ״Bremer Stadtmusikanten“ beiwohnen zu müssen. Wohlgemerkt, wenn ein Arzt über die medizinischen Schriften Maimonides(’, ein Mathematiker, Astronom oder Naturwissenschaftler die bezüglichen Arbeiten des Meisters bespricht, werden wir uns darüber nur freuen können, auch wenn der Betreffende sich nicht in religöser Beziehung voll zu den Thesen des Rambam bekennt. Dies gilt aber nur solange, als der Betreffende in den Grenzen seines ״Leisten" bleibt. Wenn aber Bibelkritiker, Reformer und sogenannte Nationaljuden sich berufen fühlen, gerade die religionsphilosophisehen Schriften des Rambam zu würdigen, wenn ausgerechnet die religiös Unbegabten das phänomenale Genie der Religion in den Himmel heben, so grenzt das schon an Zynismus ... Trotzdem könnten wir uns noch beherrschen und gute Miene zum bösen Spiel machen, um nur keinen Mißton in die allgemeine Festesstimmung hineinzutragen. Wir können aber nicht schweigend zusehen, wenn bewußt Tatsachen und Aeußerungen des Gefeierten gefälscht werden, nur um moderne Irrlehren zu stützen und baufällige parteipolitische Argumente zu untermauern. Wir können nicht schweigend anhören, daß das heilige Andenken des Rambam solcherart verunglimpft wird. Wenn der ״Liberale“ in ihm die Verkörperung der ״T 01 e r a n z“ , gegen abtrünnige Juden sehen will, der Nationaljude und Freidenker: ihn als ״Gesinnungsgenossen“ reklamieren möchte, so sehen wir uns genötigt, die eigenen unmißverstehlichen Worte des Gefeierten selbst zu zitieren. In seinem Hauptwerk ״Mischne Thora“ heißt es: ״ ... ebenso (wie der nicht jüdische Götzendiener) sind mich jüdische Apikorsim nicht als Juden •zu betrachten, in keiner Beziehung.. A Wir überlassen es dem Leser, zu beurteilen, ob diese Ablehnung der nationaljüdischen Ideologie in Klarheit und Schärfe noch überboten weren kann. Dort heißt es weiter: ״Apikorsim sind jene, die nach, ihren eigenen Spekulationen forsehen .., und Dinge der Thora offen und absichtlich übertreten, indem sie behaupten, daß es keine Sünde sei ... Und es ist verboten, mit ihnen . zu sprechen, man darf mit ihnen überhaupt nicht debattieren...“ Können Freidenkertum und sträfliche Toleranz gegen jüdischen Abfall noch eindeutiger verurteilt werden? Doch wir müssen feststellen: Der Rambam war tolerant und forderte auch von uns äußerste Toleranz — unseren nichtjüdischen Brüdern gegenüber. Wir sollen die religiöse Ueberzeugung unserer christlichen oder mohammedanischen Mitbürger achten, auch zum nicht jüdischen Heiden und zum nichtjüjdischen Atheisten müssen wir duldsam sein, mit ihnen dürfen wir debattieren .,und wisse, •was du ihnen antworten sollst“. Wenn ein Vertreter der Bibelkritik den Anschein erwecken will, als ob der Rambam irgendwie seines Sinnes wäre, dann müssen wir ihm folgende Worte des Meisters entgegenstellen: ״Leugner der Thora sind jene, die behaupten, die Thora, nur ein lers oder auch nur ein 1 Vor( derselben, sei nicht von G-tt, sondern Mosche hätte sie aus eigenem gesagt Muß es einen gesetzestreuen Juden nicht im Innersten verletzen, wenn Männer, ׳die sich mit Bibelkritik in irgend einer Weise positiv befassen, es wagen, diesen Glaubenshelden nur zu zitieren? Man möchte ihnen die Worte des Goetheschen Erdgeistes ins Gesicht schleudern: ״Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir.“ * Will man den Versuch unternehmen, sich ein Bild von dem Werke und dem Menschen Mosche ben Maimon zu machen, drängt sich einem folgender Gedanke auf: Hier hat ein Mann gelebt, der im Sinne der Offenbarung und Ueberlieferung das Höchste erreicht und das Vollkommenste geschaffen hat, zu dem ein sterblicher Mensch fähig ist . . . Hätte er in den Zeiten der Propheten gelebt — er Wäre einer von ihnen gewesen. Wäre er Zeitgenosse der Ansche-Knesses-hagdaulo gewesen — er hätte Sitz in ihrer Mitte gehabt . . . Wir können uns ihn vorstellen an der Seite von Hillel und Schamai, unter den Weisen von Jawne, im Bes Din des Rabbenu hakodosch, im Kollegium des Rawino und Raw Aschi — überall hätte er ״gute Figur" gemacht. Nur eines können wir uns schwer vorstellen: wie er sich wohl in unserem Zeitalter ausgenommen hätte? Man glaube ja nicht, daß ein solcher Versuch bloß ein müßiges Beginnen einer spielerischen Phantasie wäre. Jeder Jude, jede jüdische Gemeinschaft sollten vielmehr ernstlich darangehen, sich eine Vorstellung davon zu machen, was wohl geschehen und wie sich unser Zeitalter verhalten würde, wenn der Rambam unser Zeitgenosse wäre. Wir meinen, daß dies der eigentliche und wertvollste Gewinn der Rambam-Feiern wäre. ״Die Ehrfurcht vor deinem Lehrer sei — wie die Ehrfurcht G-ttes.“ Das bedeutet nach einem Wort des Jerusalemer Raw Duschinsky שליט׳א So wie die Ehrfurcht vor G־tt darin besteht, daß man ihn überall und immer als gegenwärtig empfindet, so müsse man sich jederzeit vorstellen, der Rabbi stehe vor uns und beobachte unser Tun und Lassen. Man male sich also aus, unser großer Lehrer Rambam lebte in unserer Mitte . . . Es muß aber ein Bild sein, gemalt mit unerbittlicher Realistik und rücksichtsloser Ehrlichkeit. Man darf sich den Rambam keinesfalls als Stubengelehrten vorstellen. Er war nicht nur in der Halacha und als Wissenschaftler der größte Systematiker aller Zeiten, er war auch als Mann der Tat der erfolgreiche Organisator und Führer seiner Volksgenossen. Man erinnere sich: Als der Rambam nach vielen Wanderungen sich in Aegypten niederließ, traf er dort eine Judenheit an, die ganz unter dem Einfluß der karaitischen Majorität stand, so sehr, daß z. B. das vorschriftsmäßige rituelle Bad der Frauen nahezu vergessen war. Er ließ es weder an zweckmäßiger Werbearbeit, noch an drakonischen Maßregeln fehlen. Rücksichtslos sonderte er die wenigen Ueberlieferungstreuen von den Karäern ab, schrak nicht davor zurück, diejenigen, die gegen die ehelichen Reinheitsgesetze wissentlich verstießen, in den Bann zu legen, und verordnete, daß im Ehevertrag die Frau in diesem Sinne unter Eid verpflichtet wird ... Nun stellen wir uns vor, dieser Rambam lebte in unserer Zeit-Würden die ״Aufgeklärten“ ebenso dreist eine Reformbedürftigkeit unserer Religionsgesetze vertreten? Würden ״Nationaljuden“ auch dann zynisch Religion als ״Privatsache" deklarieren? Hätten sich auch dann Unglaube und Areligiosität im jüdischen Leben so breit machen können? Würde man es wagen, in der heiligen Stadt Jerusalem eine Universität zu errichten, in der Bibelkritik gelehrt wii'd? Nein, und tausendmal nein! Wir fordern aber auch die sogenannte Orthodoxie auf, sich den Rambam einmal als Zeitgenossen zu vergegenwärtigen. Würden sie sich nicht schämen, vor jedem assimilantischen Besserwisser in Ehrfurcht zu ersterben, und auf die hohlen Schlagworte nationalistischer Maulhelden hineinzufallen? Und haben sie sich einmal dazu aufgerafft, gegen Reform und heidnischen Nationalismus den Kampf aufzunehmen, würden sie auch dann in die feige Angst verfallen, von den Gegnern als ״V e r r ä t e r“ verrufen zu Werden, wenn der Rambam selbst ihnen aus seinem Werke vorlesen würde: ,,Ein Jude, der den Sabbath öffentlich entweiht, leugnet die ganze Thora, er ist wie ein Götzendiener in allen Belangen ...“? Würde man unter dem Eindruck der lebendigen Rambam-Worte auch nicht die nötige Sicherheit erlangen, w o die Verräter des Judentums zu suchen sind? Könnten sie so zaghaft sein, wenn sie aus seinem heiligen Munde die Worte ,hören würden: ..wer die Möglichkeit hat, Einspruch zu erheben und es nicht lut, ist so. wie wenn er selbst in die betreffende Sünde verstrickt wäre“? Wir sind überzeugt, wenn man sich in diesem Jubeljahr hüben und drüben den Rambam als Zeitgenossen ernstlich vergegenwärtigen würde, könnte dies nur ein Resultat zeitigen: Die Areligiösen wären weniger frech und die Thora treuen weniger feig. * Die Lebensgeschichte des Rambam ist in jüdischen Kreisen so bekannt, daß wir uns begnügen können, sie nur in kurzen Worten zu skizzieren. Schon im jungen Kindesalter mußte der Rambam mit seinem Vater die Geburtsstadt Cordoba verlassen. Judenverfolgungen führten sie nach Nordafrika. Sein Vater Maimon, selbst ein bedeutender Gelehrter und Nachkomme einer kontinuierlichen Kette von Rabbinern, führte das vielversprechende Genie schon in jungen Jahren in die Thora und Talmud ein. Fährnisse des Emigrantenlebens konnten den beispiellosen Fleiß des jungen Menschen nicht beeinträchtigen. Sein alles durchdringender Verstand, sein klarer, ordnender Geist und ein einzig dastehendes Gedächtnis ermöglichten es ilun, alles, was bis zu seiner Zeit an Wissen nur erreichbar war, in sich aufzunehmen. Mit 23 Jahren begann er seinen Mischna-Kommentar zu schreiben, in arabischer Sprache, damit er den breiten Massen zugänglich sei. ■3* Im Mischna-Kommentar zeigt sich schon der vollendete Meister. Wenige markante Sätze — aber in ihnen ist der ganze Geist der bezüglichen Erläuterungen des Talmuds eingefangen. In jeder Mischna stellt er kurz die Halacha fest. Schlichte Ausdrucksweise, Klarheit und Uebersichtlichkeit der Darstellung sind die Eigenschäften, welche auch schon in diesem Werk den Studierenden gefangennehmen müssen. ״Könnte ich den Talmud in einem Kapitel darstellen, würde ich hiefiir nicht zwei Abschnitte aufwenden.“ Dies ist die Devise seines Stils. Den Höhepunkt menschlichen Könnens an systematischer Darstellung muß man aber erst recht in seinem Hauptwerk ״Mischne Thora“ erblicken. In ihm ist die Summa der mündlichen Ueberlieferung niedergelegt, wie sie sich im Talmud Bawli, Jeruschalmi, Siphro, Siphre, Mechiltah, Tossephta und den Schriften der Gaonim ergibt. Es ist das umfassendste Gesetzbuch überhaupt. Es umspannt das gesamte Religionsbekenntnis, die Regeln der Ethik und Hygiene, das Religionsgesetz einschließlich des Opferdienstes und der Vorschriften während des Bestehens des Heiligtums, das bürgerliche, Zivil-, Ehe- und Strafrecht sowie die jüdische Staatsverfassung. Nichts ist ״vergessen" worden und nichts ist darin enthalten, was in der• Ueberlieferung nicht belegt wäre. Man steht wie beklommen vor der grandiosen Architektonik dieses Werkes da. Kein Wunder, wenn die liebevolle Bewunderung des Volkes den Meister und sein Werk in verklärten Legenden darstellt. So wird erzählt, als der Rambam die letzten Seiten seines Hauptwerkes beendet hatte, erschien ihm sein Vater ihm Traume; er brachte einen zweiten Mann mit, den er vorstellte: Mosche Rabbenu . . . Schrecken und Zittern überfielen den Rambam ״Ich bin gekommen, mir deine Arbeit anzusehen“, sagte Mosche und blätterte mit sichtlicher Befriedigung im ״Chibbur" . . . Sein Urteil lautete: יישר כד,ך:!: Wir wissen nicht, wieweit diese Erzählung historisch zu werten ist. Allenfalls deckt sie sich vollkommen mit dem Urteil, welches Knesses Jisroel endgültig über den Rambam gesprochen hat. Sein drittes Hauptwerk, der ״More Nebuchim", in dem er sich mit der Philosophie auseinandersetzt,־ widmete er seinem Lieblingsschüler, Rabbi Jossef. In der Einleitung desselben sagt er, ״dieses Buch dient nur solchen, die einerseits der Philosophie ergeben sind, und anderseits nicht den Boden der Thora verlassen möchten. Es ist nicht gedacht für solche, die sich ausschließlich dem talmudAschen Studium widmen und keinesfalls für solche, die die Offenbamng oder gar G-tt leugnen“. Man muß vor allem genau auf die ״Adress e" achten, Wenn man Absicht und Sinn dieses bedeutendsten apologetischen Werkes richtig einschätzen will. Nach den eigenen Worten des Autors taugt es in allen Teilen nur dem irre gewordenen Sucher, nicht aber den naseweisen Besserwissern und nur zum Teil denen, die fest und unerschütterlich im Glauben verankert sind. Er bekämpft in seinem ״Führer“ einerseits den Antropomorphismus und anderseits die Leichtgläubigkeit. ״Man darf nur dreierlei Dinge glauben: 1. was man mit den gesunden fünf Sinnen wahrnehmen kann; 2. was exakt tvissenschaftlich sicher gestellt ist, z. B. durch einen mathematischen Beweis; 3. was man von den Propheten und Frommen überliefert bekam . . . Wer etwas glaubt, was nicht in eine der drei Kategorien einzureihen ist, auf den ist das Salomonische Wort gemünzt: ein Tor glaubt alle s,“ Die Leichtgläubigkeit führt zum Abfall. ״Sie ist schuld an der Zerstörung des Heiligtums ... Weil unsere Väter den Priestern und Büchern der Götzendiener Glauben schenkten — leugneten sie die Thora . . .“ ״... Auch in unseren Tagen werden Bücher verfaßt und reife Männei- — an Jahren und nicht an Verstand — lesen sie gläubig und halten sich für gebildet, weil sie deren Inhalt kennen . . . Dinge, die den Großteil der Menschen irreleiten, und ich sage euch: das ist die große Krankheit ..." Leichtgläubigkeit ist die Wurzel des Abfalls. Das ist die Kardinalthese, von der der Rambam ausgeht . . . Und heute, nach 800 Jahren, hat sich daran nichts geändert. Man begnügt sich auch heute nicht damit, nur die realexakten Resultate der modernen Wissenschaft zu akzeptieren. Man betet auch leichtgläubig ihre Hypothesen und Theorien nach, die nicht bewiesen und nicht beweisbar sind. Nicht Bewiesenes und nicht Beweisbares soll aber nur dann geglaubt werden, ״wenn es von unseren Propheten offenbart und unseren Weisen überliefert ist . . . Die Offenbarung (Prophetie) stellt eine weit höhere Stufe der Erkenntnis dar als die Philosophie“,

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