Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 10 (8.3.1935)
- Date
- 1935-03-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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2 «- JÜDISCÄEPRESSE »m■!Tr!^1«יז^18יז!!•!! r ü rnmi-^mmMmmwimmmsrnm ״Ö s t j u d e n“ die Vöii mehfereft Kreisen vörgeschlagen wurde, ist von der Regierung nicht ins A ti g e g 0* faßt worden; Alle Gerüchte über die Durchführung solcher Maßnahmen entbehren jedweder Grundlage; Befürchtungen nach dieser Richtung sind abS01ut ungerechtfertigt. Schließlich kortirtit der Karteier auf die Schuh frage zu sprechen: Ein im Herbst 1934 bezüglich der s t ä d t isehen Schulen in Oesterreich verkündetes Dekret hat in gewissen jüdischen Kreisen ebenfalls Anlaß zu Befürchtungen und. Klagen, die' unberechtigt sind, gegeben. Mit Bezug auf diese Angelegenheit sei folgendes bemerkt: Das Reichsgesetz der alten österreichischen Monarchie sah mit Bezug auf städtische Schulen vor, daß die Schuldirektoren der Religion entnommen wer* den sollen, der die Mehrzahl der Schüler angehört. Diese Bestimmung begünstigte die Ernennung jüdischer Schuldirektoren in jüdischen Schulzentren. Anderseits haben orthodoxe Juden oft den Wunsch geäußert, daß ihre Kinder inbesonderen Schulen. und Klassen unterrichtet werden, damit der Stundenplan so gestaltet werden könne, daß die Kinder am Sonnabend vom Schreiben und Zeichnen befreit werden können. , Die Teilung von Klassen mit einer großen Schüler- zahl in mehrere P a r a 11 e 1 k 1 a s s e n unter Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit sollte nicht als die Absicht gedeutet werden, für die jüdischen Schüler ein ,,Schui-Ghetto*1, zu schaffen, sondern vielmehr als der Wunsch, eine praktische Organisation aufzubaüen, die auch für die jüdischen Schüler von Vorteil ist. ־ Man darf nicht Vergessen, daß Wichtige jüdische Gruppen eine angemessene jüdische Erziehung fördern, daß zum Beispiel die 01״t ftödox-re 1 igiösen Schulgemeinden" Und der ״Jüdische Volksbund für Oesterreich״ die Schaffung nationaler jüdischer Schulen verlangt haben. Diese und ähnliche Maßnahmen sollten deshalb nicht als durch antisemitische Motive inspiriert beurteilt werden. > Es existieren in Oesterreich antisemitische StrÖmungen, wie in vielen anderen Ländern auch. Man geht absolut fehl, wenn man Erklärungen gewisser Gruppen oder Publikationen, die keinen Zusammenhang mit der Regierung haben, als halb- oder ganzoffizielle Kundgebungen von Absichten der Regierung betrachtet. Oft verfolgen diese Parteien und Zeitungen eigene politische Ziele, die mit den Absichten der Regierung nicht übereinstimmen. Dies gilt sowohl für allgemeine als auch für jüdische Fragen. Weder die österreichischen Juden, noch ihre ausländischen Glaubensgenossen haben, was die Zukunft der Juden in Oesterreich betrifft^ irgend einen Grund zu Befürchtungen. Die wiederholt von der Regierung gegebene Zusicherung, daß sie keine den Rechten der jüdischen Bürger Oesterreichs irgendwie nachteilige Maßnahme erwägt, sollte ihr volles und unbedingtes Vertrauen haben. Die Orthodoxie in Ungarn in Verteidigungsstellung, ■ Der Landeskongr eß derneolögen Juden Ungarns, den sie selbst irreführend den ״jüdischen Landes- Y-. köhgreß" nennen •und fälschlich als Rechtsnachfolger des denkwürdigen Landeskongresses vom Jahre 1868/69 bezeichnen, tritt am 5. März in Budapest zusammen. Die antiörthodoxe Tendenz der neologen Synode kommt unter anderem auch darin zum Ausdruck, daß seine Organisatoren bestrebt sind, irreführende, den Tatsachen nicht entsprechende ׳Zahlen über das Kräfte v e r ■h ä 11 n 1 s der Orthodoxen und der Neologen in die Oeffent-; lichkeit zu tragen. Eine bestimmt von neologer Seite herrührende Statistik des ״Fester Lloyd" sprach von 390.000 . neologen, und 60.000 orthodoxen Juden ■in Ungarn. Eine Richtigstellung der orthodoxen Zentralkanzlei stellte demgegenüber sofort fest, daß im Jahre 1933 sogar die neolöge Landeskanzlei in einer offiziellen ■Zuschrift an die Regierung 134.972 orthodoxe Juden zugab. Die orthodoxe •Zentralkanzlei ׳hat 1855.899 orthodoxe und 246.488 neologe Juden in einer an die Regierung gerichteten Denkschrift aus demselben Jahre festgestellt. ־ ,.Uebrigens wendet sich der o r t h odo x e Z e n tr a 1aus s c h u ß in einem Aufruf an die Oeffentlichkeit und gibt darin eine ausführliche Darstellung der neologorthodoxen. .Gegensätze. Wir entnehmen diesem Aufruf folgende Stellen: Zwei Jahrzehnte lang herrschte Frieden zwischen: der Orthodoxie: und der. Neologie in Ungarn, einfach aus dem 1Grunde, weil die Neologie ihre Undfikationsbestrebimgen endlich aufgegeben und ׳keine Angriffe gegen die Selbständigkeit der Orthodoxie unternommen hatte. Jetzt zeigen sich neue Gefahren.; Die Neologie will ihre Organisationsstatuten, die der Kongreß von 1868/69 geschaffen hat, umändern. Wir haben erwartet, daß diese Aenderungen entsprechend der tatsächlichen und recht-; liehen Lage vorgenommen werden sollen. Die seinerzeitigen ,Statuten wurden für alle Juden Ungarns geplant, die /Orthodoxie ׳ nahm sie aber nicht an. ,Sie hat eine selbständige Organisation für sich geschaffen und es wären daher aus dem alten ,Statut alle Verfügungen zu entfernen, welche die erhabene Idee der ■Gewissensfreiheit auch im entferntesten berühren könnten. Die vollständige Absonderung der Orthodoxie von der Neologie steht jedem Beobachter klar vor Augen. Das ühgarische Abgeordnetenhaus hat im Jahre 1871 einstimmig •für die selbständige Orthodoxie Stellung genhmmfln und die Statuten der Orthodoxie wurden auf Grund einer königlichen Ermächtigung im Jahre1871״ ׳■' und dann im Jahre 1905 seitens der Regierung bestätigt. Aber־•au-ch die neologen Führer haben in den letzten Jahren wiederholt, und öffentlich die Absonderung der Ortho doxi e ane rkannt..Dem- •zufolge wäre es die Aufgabe der Neologie, sämtliche Berührungsmöglichkeiten mit der Orthodoxie, welche nur.zu Zwistigkeiten führen können, für immer auszuschalten. Wir könnend u . aus religiösen Gründen nicht dulden, daß 'orthodoxe Y Juden den geistlichen und weltlichen Funktionären der Neologen unterordnet sein sollen. Das neologe Statut ist demgegenüber bestrebt, diese Abhängigkeit der orthodoxen Filialgemeinden noch zu erweitern und fordert uns zum Kampfe ׳heraus. Wir sind bereit, als Angegriffene diesen Kampf auf Zunahmen. Wir' werden mit dem größten Eifer und mit der größten Ausdauer für unsere Rechte kämpfen. Wir werden allei daransetzen, ׳um unsere Autonomie weiter auszubauen. Wir werden neue Statuten schaffen, die unsere Selbständigkeit und Unabhängigkeit in erhöhtem Maße sichern und wir werden es verhindern, daß jene . Verfügungen des neologen *Statuts, die unsere Rechte tangieren, verwirklicht werden. Unsere Regierung steht auf positiv religiös-moralischer . Grundlage. Wir können vor allem auf ihren Schutz rechnen, denn sie hatte stets aufrichtiges Verständnis für die religionstreue Orthodoxie. Wir hoffen aber noch in der letzten Stunde, daß die neologen Juden keinen t Bruderzwist herauf beschwören werden. Die Zentrale der im Status quo ante verbliebenen Juden Ungarns veröffentlicht eine Erklärung, worin sie ihren Willen zur Erhaltung ihrer selbständigen Organisation kundgibt, Hiemit wird die von neologer Seite lancierte Nachricht dementiert, daß die im Status quo ante verbliebenen Juden sich mit den neologen vereinigen werden. » Die Offiziöse Zeitung der Neologen, der ״E g y e nlös6g“, bringt einen ziemlich verschwommenen Artikel, welcher von neolog-orthodoxen Verhandlungen wissen will und der Hoffnung Ausdruck ■gibt, daß das konziliante Wesen der Herren Frankl, Kahan-Frankl und von■ Freudiger auf Seite der Orthodoxie und der freundschaftliche Standpunkt (?) ‘ des Präsidenten der Neologen, Hof rat Stern, zu einem Ergebnis führen werden. Der Aufruf des orthodoxen Zentralausschusses stellt die Lage ■ganz anders dar. * Anläßlich des Neologen-Kongresses sind auch die Zionisten auf den Plan getreten. Sie — eine ganz unbedeutende Gruppe — schlagen eine ganze ,Menge ״demokratischer" Reformen ■im Gemeindeleben vor und■ haben sich den Kultusgemeinde-Vorsitzenden ■Dr. Friedmann aus Wien bezogen, damit er für ihre ״Ideen“ Propaganda macht. Der siebente Adar. Der Todestag unseres großen Lehrers Mosche gilt dem pietätvollen Gedenken jener im Laufe des Jahres dahingeschiedenen' treuen Jünger Mosche Rabbenus, die seine Thora gelehrt und ins Leben umgesetzt, haben.: Es gingen von uns 1 הרבנים, הגאונים והצדוקים.זרע Mosche K1 iers, Tiberias; Jeruchem Fischl Peria, Jerusalem; Reuben Schlomoh J u n greis, Jerusalem; Jechiel Nathan Halb er st am, Bardejow; Jonathan Benjamin Kohn, Sevlus; D;"E. Weiß, Sekrenice; Doktor Samuel Spitzer, Hamburg; Zwi Horowitz, Hermannstadt; Elieser Awimelech Rokeach, Radomer Rebbe; Mosche Grünberger, Mihalowcze; Menasche Eichenstein, Zadoöawer Rebbe; YDr. Meier Hildesheimer, Berlin; Aron Menachem Mendel, Radziminer Rebbe; Joel •Leb H er z‘0 g, Paris; Pinchas B r e u e r, Wien; Oscher Horowitz, Rimanower Rebbe; Elimelech Binding er, Schineiwer Rebbe; Benzion Katz, Czernowitz; Abraham Samson O n d e rw i j z e r, Amsterdam; Josef Löwy, Kralovo; Chanoch Zwi Hakohen L e win,Bendin; Samuel Engel, Koäice, . Radomysler Rebbe; Ar je Leib Hälb.erstam, Neu-Sandec; Dr. Sekel Bamberger, Bad Kissingen; Scholum Mendl Awin, Riga. ¬¬׳ #‘ר Am Dienstag, den. 7. Adar (12. März) ז׳ ואדר hält אדמו״ר שליט׳א im Bethause der Adas Jisroel um 3A6 Uhr abends nach תפלת מנהה einen הספד. Zweiter JahrzeitstRg nach Rabbi Josef Baumgarten זצ״ל• Zum zweiten Male ' jährt sich am 6. Adar der Todestag des unvergeßlichen Rabbi Josef Baumgarten s. Z. 1. Es ist der Vorzug so hervorragender Menschen, daß sie dn ihrer Vielseitigkeit unersetzlich und unvergeßlich bleiben. Und so erinnert uns, die wir ihm im Leben nähergestanden sind, jeden Tag etwas anderes an ihn. Einmal fehlt er uns als Berater, einmal als Führer, einmal als unerschrockener Kämpfer und einmal als beischeidenes Vorbild. Einmal im geistreichen Vortrag und ein andermal als der mit den Engelsschwingen seiner wundervollen Stimme uns zu höheren Regionen emporführender Baal-Tefiloh. Und wenn unsere atemlose Zeit uns wenig übrig läßt für die Vergangenheit, so setzt doch am Jahrzeitstag der Pulsschlag des Alltags einen’Moment lang aus und wir verhüllen unser Antlitz wehmütig gedenkend unseres unvergeßlichen Rabbi Josef Baumgarten. זצוק*ל. * Am Sonntag, den 10. März, 6. Adar, um 7 Uhr abends, findet aus Anlaß des Jahreszeitstages nach Rabbi Josef Baumgarten s. Z. 1., im Saale der Aguda-Jugend- ■ gruppe, II., Floßgasse 1, ein Sijum-Haschaß statt. Gäste willkommen. י|:׳:;Y•:: Lebensversicherung;- - Gesellschaft Gegründet . Aus dem Jahresberichte 1933; Versicherungsbcstand . « . » . *•*,.««»« «3107 » « . . « « * י.-«׳׳ Millionen Schilling Prämien- und Zinsenein nahmen 211 * . < . י . * , * , « י , .׳? ״ Millionen Schilling e:•■! Gßrftntiemlttel 680 ׳•:׳ .. . « . . « * * •׳.» ׳» * « ־.« » « «־׳.׳ Millionen Schilling Auszahlungpnan die׳ Versicherten, ׳■׳« . . . . . י , « ״. * ... « י». , v , 73 .Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet; Oesterreich, Deutsches Reich. Saargebiet, dechosiovakische Republik, Belgien, Holland, Frank- ,reifib* Spanien* Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn* Polen, Jugoslavien, Bulgaren, Griechenland, Rumänien, ...■ a -*■•<•-׳... . Palästina•־ Syrien; Türkei, Marokko, Irak, Tunis und Aegypten. * M 10 Millionen Hausfrauen verwenden DR. OETKER S BACKPULVER »B A C KIN weil sie dadurch an Butter, Eiern und anderen teueren Zutaten bedeutend sparen können. Oeffentlichkeitsrecht der Chadorini in Polen endgültig anerkannt. Wie der Jüdischen Telegraphen-Agentur seitens des Bildungsdepartements der Agudas Jisroel in Polen mitgeteilt .wird, sind die Verhandlungen, die der Abgeordnete Minzberg betreffend die öffentlich-rechtliche Anerkennung der Chad'orim mit dem Kultusministerium geführt hat, erfolgreich zum Abschluß gekommen. Damit ist die Frage der Anerkennung des religiösen Schulwerkes, die im letzten Jahr die religiöse Judenheit Polens dauernd in Spannung gehalten hat, endgültig in positivem Sinn entschieden worden. Die Chadorim gelten von nun an als Schulen, durch deren Besuch die allgemeine Schulpflicht erfüllt wird. Ihre Zeugnisse sind denjenigen der öffentliehen Schulen gleichwertig. Der Schecbita-Könflikt in Warschau. Die Warschauer Stadtverwaltung hat amtlich bekanntgegeben, daß sie die Leitung des gesamten Schlachthausbetriebes einschließlich der jüdischen rituellen Schlachtung übernimmt. Die Schächter werden Angestellte der Stadt. Gegen diese bereits seit ■einiger Zeit geplante Regelung ist von jüdischer Seite energisch Stellung genommen worden. Das . Rabbinat hatte .schon vor einigen Wochen erklärt, daß nur Fleisch von Tieren, die von den unter seiner unmittelbaren Aufsicht stehenden Schochtim geschlachtet ,sind, als rituell zulässig anzusehen sei, und hat an die jüdische Oeff entlichkeit den Appell gerichtet, von den im Schlachthaus selbständig tätigen Schochtim kein Fleisch zu übernehmen., Der Rabbiner-Verband hat eine außerordentliche Sitzung einberufen, in der eine Protestresolution dagegen gefaßt .wurde, daß die Warschauer ,Stadtgemeinde die bisher der jüdischen Gemeinde unterstellte Schechita nunmehr in eigener Verwaltung ausüben will. Eine Delegation von Rabbinern wurde vom ■Kultusminister empfangen, der der Abordnung versprach,׳ daß das Ministerium die Sache entsprechend den Wünschen des Rabbinats behandeln werde. Die weittragende Bedeutung der von der Warschauer Stadtverwaltung getroffenen Maßnahme geht daraus hervor, daß der Vorsitzende des Rabbinischen Rates der Aguda, Rabbi Chaim Oser Grodzehski, an die Jüdische Gemeinde Warschau ein Schreiben gerichtet hat, in dem er darauf hin weist, daß die Einkünfte aus den Schächtgebühren den finanziellen Unterbau der jüdischen Gemeinden büden. Der in Warschau verübte Anschlag werde überall im Lande ein böses Beispiel geben und sei deshalb gegen die Juden des ganzen Landes gerichtet. Wenn die Gemeinden ihr Einkommen aus ׳den Schächtgebühren verlieren, ,so würde ihre gesamte Finanzwirtschaft erschüttert werden, so daß sogar die Erhaltung von Rabbinern unmöglich gemacht. werden würde. » Wocbc Cffggi zw Wo die — Die aus Polen stammenden Juden in Erez Jisroel haben eine Sammelaktion für die notleidenden Glaubensgenossen in Polen eingeleitet. —- Der Prozeß um die ״Protokolle der Weisen von Zion“ in Bern, der seinerzeit vertagt wurde, wird erst Ende April fortgesetzt w&rden. — Die palästinensische nationalistische arabische , Presse erneuerte vor kurzem ihre antijüdische Hetze. Zwei arabische Zeitungen wurden für drei Monate verboten. In Nablus wurden anläßlich von Haussuchungen bei nationalistischen Arabern verschiedene Waffen gefanden, die aus Deutschland stammen. — Am Montag, den 4- März, trat in Budapest seit 1868, also seit 67 Jahren, zum ersten Male wieder der Kongreß der ungarischen neologen Juden zusammen, de!' sich in erster Reihe mit einer Reform der Statuten beschäftigen wird. Der Kongreß, an dem 200 Delegierte teilnehmen, wird die ganze Woche tagen und vielleicht erst nächste Woche beendet werden, —־ Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Jüdischen Gemeinde^ Sir kisl, fmd in Te,l-*Aw\iw eine große Kundgebung für Sabbathschutz statt, die von mehreren tausend Pei'sonen bps'ficht war, ■ ■— Rin Lager von Arbeitern aus dem H au ran bei P et ach Tikwah wurde von der Polizei umstellt und durchsucht, wobei eine Menge aus Petaoh Tikwah gesfohlenen Gutes beschlagnahmt wurde, iß Hauranier ,wurden verhaftet. In Petaoh Tikwah arbeiten zur Zeit infolge des Mangels an jüdischen Arbeitern über 2000 iU legal aus dem Hauran eingewunderte Araber, In Bad Zoppot bei Danzig'kam es zu heftigen antijüdischen Ausschreitungen der Hiller-Jwnp#. Mehrere Trupps von je 20 bie 80 uniformierten Knaben zogen durch die Straßen und beschädigten mit ihren* Polehen vißhef jüdisptie. Villen md Häuser, J)üe UehMfflfpr homten, ungestört ihr Zlnwesen treiben, ■v : p, Grün, H., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, AteUsr für ffias iu