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Jüdische Presse · 1935-03-01 · 9 (1.3.1935) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
9 (1.3.1935)
Date
1935-03-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ms msm unmnhI*; " «!Wo ch c JBf •— Das soeben veröffentlichte offizielle Programm der staatlichen Maim0nides*Feier in Oordova bestätigt die J.^T.-A.-Meidung, daß an den Festlichkeiten auch der Präsident der spanischen Republik teitneh.men wird. — Der Schelk des Dorfes Atiba im Distrikt Tutkartm, in Palästina, Rafik Nagib,' wurde verhaftet» weit festgestettt worden war, daß er eine Bande zwecks termristiseker tfeherfälle auf Juden organisiert hatte. Wie die arabischen Zeitungen melden, erfolgte die 'Verhaftung nach langwierigen Nachforschungen im An*׳ Schluß an den Üeberfalt auf Kfar Choresch. — tn Berlin lat eine nationalsozialistische Esperanto-Vereinigung gegründet worden, Wie bekannt, ist der Erfinder der Espemnto+Sprache Dr. Ludwig Zamenhof, der im Jahre 191t in Warschau vdr* storben ist, Jude. — Auf der Weltausstellung in Brüssel im April 1936 wird Palästina durch eitlen besonderen Pavillon, in dem die Erzeugnisse des Landes zu sehen sein werden, repräsentiert sein. —■In Haifa Wird eine große Glashütte erbaut, die Firma wird den Namen ״Phönikische Scheiben- Fabrik“ tragen. — Nach der Ueberschwemtnung in der Gegend von Nablus, dem bliblischen Schechem^durch die viel Schutt fortgetragen Wurde, Wurden die Reste eines altertümliehen Gebäudes entdeckt, auf dessen Mauern einige Sätze der Zehn Gebote in altsamaritischer Schrift auf ge* zeichnet waren. Man nimmt an, daß es sich um eine alte Samaritaner-Synagoge handelt. -—Die Angelegenheit des in der Nacht vom 1». auf den 5. Dezember 1931» verübten Petardenanschlages auf die Synagoge in der Freigutstraße in Zürich kam neiierdings zur Verhandlung vor dem Bezirksgericht in Zürich. Alle vier Angeklagten, gewesene Mitglieder der ״Nationalen Front“, wurden vom Bezirksgericht zu Gefängnisstrafen verurteilt, und zwar die zwei Täter, die die Petarde gelegt hatten, zu 11» Tagen und ihre zwei Mithelf&>' zu je 12 Tagen Gefängnis. ־ — Der G eldu ml au f in Pal ästin a betrug am Sh Jänner 1935 1»,’778.961» Pfund Sterling. — Für die laufende Saison wird eine bedeutende Verstärkung des Touristenverkehrs aus Südafrika nach Palästina erwartet. Am 27. Februar trifft in Palästina ein Schiff mit 150 südafrikanischen Touristen ein, die mehrere Wochen im Lande verweilen werden. Eine zweite Touristengruppe von ebenfalls 150 Personen wird für Mitte März erwartet. ■ —r In eitler Woche finden in Australien Wahlen zum Parlament statt. Gegen die jüdischen Kandidaten der Regierungspartei richtet sich eine scharfe antis em itis che Propa g an d a, die aus deutschen 'Nazikreisen mit verleumderischen Flugblättern betrieben wird. Die Behörden haben eine Untersuchung der Quellen der Nazipropaganda eingeleitet. Das deutsche Konsulat in S y d ne y veröffentlicht eine Erklämng, in der es jeden Zusammenhang mit der Verteilung der verleumderischen Flugblätter leugnet. — High Commissioner Sir Arthur W au cho p e hat den Stadtrat von Tel-Awiw auf gefordert, die auf die Tagesordnung gesetzte Erörterung über eine. städtische Regelung der Geschäftssperre an Sabbathtagen zu v e rschieben. - Die arabische Ausstellungsgesellschaft, die in den letzten Jahren in J er u s a le m Ausstellungen veranstaltet hat, die als Konkurrenz für die Tel-Awiwer Levante-Messe gedacht waren, jedoch nie über den Rahmen eines bescheidenen Landesbasars hinausgingen, hat ihre Auflösung beschlossen. — Die tr an s jord anische R eg ier un g, die eine ,Stimme von!»0.000 Pfund für Deckung der Schäden der letzten Hochwasserkatastrophen bestimmt hat, hat . sich an den H ig h Com mi ssioner von Palästina und Transjordanien, Sir Arthur Wauchope, mit dem Ersuchen gewandt, ihr aus dem palästinensischen Staatsschatz eine Anleihe von 100.000 Pfund zur Durchführung öffentlicher Arbeiten zu .‘gewähren. ׳ — Die Direktion des Warschauer' städ.tis c hen Schl a cht ho }es stört seit einiger Zeit aus antisemitischen v. Motiven die klaglose Abwicklung, der , rituellen Schächtungen. So hat sie zum Beispiel verfügt, daß mehrere Winkelschochtim zugelassen, während einige offizielle Schochtim an der Ausübung ihrer Tätigkeit behindert werden. Das Rabbinat der Warschauer Gemeinde, droht, die g esa mte S ch eohi t ah e i n.z ustellen, falls nicht in kürzester Zeit Ordnung geschaffen wird. ' — Der Vizevorsitzende des Tel-Awiwer Stadtrates, Rok ach, teilte offiziell mit, daß das Miet ersehnt z-> gesetz künftighin auch für Geschäftsläden in Anwendung komme. Bisher standen nur Wohnräume unter Mieterschutz. — Bezüglich der Numems-clausus-Bestrebungen im Advokatenberuf in Rumänien erklärte der Vorsitzende der B u kares ter Advokatenhammer, daß diese Be- Strebungen - der Vei'fassung ״ Rumäniens znwid er- Taufen und auch im Falle, daß das Parlament sie zum •Gesetz erheben würde, sie unmöglich zur Durchführung gelängen könnten.■׳": .-'r■ — ln A f ghanis tan sollen nach einer Meldung der jüdischen. Gerneinde in Teheran grausame Juden- Verfolgungen statt finden. Besonders unerträglich soll die Lage von etwa 500 jüdischen Familien sein, die aus ßowjetrußland geflüchtet sind und sich in Afghanistan seßhaft maalmi wblitetn. ׳ ׳ Hv sGrüh*n., Tabowtraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E IllllllllllliilllllllllllllllllllllllllUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII ל פ ם ח v 1 כ עז . ” Schokolade I und Kakao ׳ die einzige bekannte Marke — feinst und billigst! I Mekkabobneu, BitterpasttUen, Haselnuß י Block-1 Schokolade in allen Packungen, Unter Aufsicht, I Sr, Ehrw, Herrn Rabbiner S, * Fürst ,(ScjMffschui). II Alleinvertrieb; Niederlage Gita, Wien, II״ Schönn-I gasse 13 (Telephon R-44-4-61), 11 ׳’"'־’־־ AjulSl 1 |E|R|E|Z|[ iJlllS R 0|EL (Von iinserefti Kbftesportdenteh.) Wie die ״Jüdische Fresse״ bereite berichtet hat, fand Niträer Ra w in Jerusalem eine überaus hetz* liehe Aufnahme. Am Mozze-Schabbos, den iS. Adaf, fand i« den Bäumen der Agudää Jisroel etoofflZieiler Empfang statt. Nach einer einleitenden, Begrüßung durch Rabbi Mosche Blau hielt der illuslfe. öast eineglänzende Anspräche, Inder er erklärte, daß der 2#iek seiner Reise nach Rrea Jisroei wohl ein privater war, daß er aber alles tun wolle, um zu einer Vertiefung und Auswertung der ägudistisehen Bewegungiftl Heiligen Lande beiZutragen, Herr Klein 1 ehrer als Vertreter der neuen agudistischen Olim Und Raw K a 12 e n e 11 e h bogen setzten sich Ü er die aktuellen Alguda-Probleme auseinander, Schließlich forderte Herr Jakob Joel ßraun, General- Sekretär der Agudas Jisroel in der Tschechoslowakei, zu Einmütigkeit und gegenseitigem Verstehen auf. Es ist die Pflicht aller ägudistisehen Olim, erklärte der Redner, der orthodoxen Gemeinde ״Waad hoir aschkenazy'* anzugehören. Am Sonntag, den 14. Ädar, hielt der Führer der Jerusalemer Aguda, Rabbi Mosche Blau, der eben von einer Rundreise durch die europäischen Länder zurückgekehrt ist, einen Vortrag, für den sich selbst in zionistisehen Kreisen gespanntes Interesse kündgab und der mit großem Beifall aufgenommen wurde. Rabbi Blau berichtete Über die Lage der Juden in den Ländern der Diaspora, Über das Aufblühen der Agudas Jisroel speziell in Polen und Über die flammende Begeisterung und Liebe zu Erez Jisroel, die die Herzen der orthodoxen Jugend erfüllt. Mit dem Appell zu tatbereiter Mitarbeit schloß er seine Aufklärungen. Vergangenen Donnerstag wurde Rabbi Mosche Blau vom Chefsekretär-Stellvertreter der Mandatsregierung, Nurok' zu einer Konferenz eingeladen, in der die aktuellen Fragen eingehend besprochen wurden. Rabbi Blau gab dem Regierungsvertreter seine auf der Europa-Rundreise gewonnenen Eindrücke wieder und kam insbesondere auch auf die Frage der öffentlich-rechtlichen: Anerkennung der orthodoxen Gemeinden im Heiligen Lande zu sprechen. Es scheint, daß diesbezüglich sehr bald interessante Nachrichten weiterzugeben sein werden. - Menachem Glikman-Porusch. Polnische Aguda-Delegation nach Erez Jisroel abgereist• Die polnische Aguda-Delegation unter'Führung von Rabbi I. M. L e w i n hat •vergangene Woche die Reise nach Erez Jisroel angetreten und sich am Mittwoch in Kon-, st an za eingeschifft. Mit dem gleichen Schiff, der ״P o- 1 onia“, fährt der Sochatschower Rebbe• in Begleitung von 30 Chassidim nach Erez Jisroel. Präsident Mazur, der an der• Mitreise verhindert ist,!begleitet den Sochatschower Rebben bis an die rumänische Grenze. Das Schiff ״Polonia“!bringt gleichzeitig 900 Aulim, davon 800 aus Polen, nach Erez Jisroel. Kommandant Armapd Lipman זצ״ל• Aus P a r i s erhalten wir׳ die Trauerbotschaft, daß Kommandant Armand Lipman im Alter von 75 Jahren das Zeitliche gesegnet hat. Mit ihm ist einer der edelsten und aktivsten Kämpfer für das streng religiöse Judentum in Frankreich dahingegangen. fDer! Verlust dieser Persönlichketi. ist wahrhaft unersetzlich. , Wie schwer war es doch Jahrzehnte hindurch, in der Metropole Frankreichs Verständnis zu wecken für die großen, tausendjährigen Ideale, die das orthodoxe Judentum verfolgt. Unbeirrbar hat Armand Lipman, trotz einer ungewöhnlichen Karriere, an diesen Idealen festgehalten, die er im väterlichen Haus ererbt hat. Er war der Sohn von Rabbi Benjamin Lipman, dem Oberrabbiner von Pfalzburg, Metz und Lille, konnte unter der väterlichen Leitung selbständig und tief in den Quellen des Judentums forschen und hat, unbekümmert um die schweren Pflichten des militärischen Berufs, den er gewählt hat, diesen Pfad niemals verlassen. Die Gestalt dieses Offiziers war ein Kidusch häschem in iäer französischen Armee. Untergebene und Vorgesetzte wußten an Kommandant Lipman zu schätzen, daß er in der Treue zu seinem G-tt und zu seinem Vaterland das Musterbild einer harmonischen, vetehrungswürdigen Persönlichkeit darbot. Und sein Haus in Versailles — auch das war ein Kidusch haschem — war ein jüdisches Haus in des Wortes edelster Bedeutung, eine Stätte, wx> all die Aufgaben Und Ideale der Orthodoxie nach jeder Richtung hin gefördert wurden; * Von der Gründung an war Armand Lipman führendes Mitglied der Agudas Jisroel, hat sich nie ihren Aktionen entzogen, war Soldat' und Führer in seltener Treue und Opferbereitschaft. So wird sein Andenken uns unvergeßlich bleiben.חנוגב׳ה־. D. Sitzung des geschäftsführenden Aussehusses der Agudas Jisroel und der Keren Hathora-Zentrale, Wien Am 23. Adar traten die Mitglieder des G. A. der Agudas Jisroel und der Keren-Hathora-Zentrale zu einer Sitzung zusammen. Herr Dr. Deuts ch l änäe r, der von einer längeren Auslandsreise zurückgekehrt war, erstattete ein ausführliches Referat über die Reorganisierung der Aguda und des Keren Hathora in Deutschland und in der Schweiz. Auf den beiden Delegiertentagungen in Leipzig und in Zürich wurden neue Landesvorstände gewählt. Den Vorsitz der deutschen Landesorganisation hat Rabbiner Josef Horowitz-Frankfurt a/M: übernommen; die Schweizer Zentrale^isfc nach Luzern, unter Leitung des Herrn Dr. raed. Robert Guggenheira, verlegt worden. In beiden Ländern soll dem Jugendreferat besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Keren-Hathora-Arbeit wird in Hamburg zunächst von Schriftführer Herrn Henry,Peis, inBasel von Herrn Max Meyer, geleitet. Eine Reihe von Vorträgep 7wurde im Anschluß an die Tagungen in Hamburg, Leipzig, Frankfurt, Karlsruhe, Zürich, Base! und Luzern veranstaltet und haben den Boden für weitere Tätigkeit vorbereitet. In Genf wurde eine Verbindung mit dem protestantischen Komitee für Rußland hilf e-hergestelit j|nd bei den. inז Betracht kommenden•.: Behörden (Naqsen-Komitee) für das Schicksal der Ausgebü^gerten mit der; Hoffnung auf Erfolg interveniert. . , . ., Die finanzielle Not, in 4er. sich die. verschiedenen,, Bcth’Jakob״Zentralen befinden,^ machte eine besondere Aktton für . dieses Schulwerk pg. Führende persönlichkeiten aus den verschiedenen Lag ern in der Schweiz haben sieh efneüt zu einem Komitee zusäffimengesehlösseu, dää einen wirksamen Aufruf um Hilfe m alle Jehudim des Landes versandt hat. Da auefc die übrige« inlematienale« Verbände (Ort und Öse) gegenwärtig eine Werbfesaktlö« in den westlichen Ländern betreiben, wurde eine Koöperätidä mit diesen ins Auge gefaßt, die auch in London, dank der rührigen Arbeit des Herrn H. Goodman, zu einem Ergebnis geführt hat. An der längeren Debatte beteiligten sich ausführlieh die Herren Großrabbiner Beer Friedman«, A. J. Fried* mann und Herr Wolf :Pappenhelm. 10. März — AttmeldeschltiB für die Erez-Jigroel-Reiee. Die Annahme von Anmeldungen, für die von der Erez-Jisroel-Zentrale der Agudas Jisroel in Wien für den 8. Mai in Aussicht genommene Gesellschaftsreise nach Erez Jisroel wird am 10. März geschlossen, da alle nach Erez Jisroel verkehrenden Schiffe auf Monate hinaus belegt sind und die für unsere Veranstältung reservierten Plätze endgültig bestellt werden müssen. Wir machen dacher alle Interessenten nochmals auf das äußerst billige Reisearrangement aufmerksam. Die Bahn- und Schiffahrt Wien—Haifa—Wien Wird sich auf rund 600 Schilling stellen. Für den IBtägigen Aufenthalt in Erez Jisroel ist ein umfassendes Besichtigungsprogramm des alten und neuen Jischuws vorgesehen. Auch die Teilnähme bekannter Persönlichkeiten verspricht einen sehr angenehmen Verlauf dieser mustergültig vorbereiteten Reise. Die Teilnahme an der Reise ohne Landprogramm ist möglich und bietet Kaufleuten, die geschäftlich nach Erez Jisroel reisen wollen, die Möglichkeit hiezu. Wenn Sie das Land unserer Väter besuchen wollen —- das wollen Sie ja bestimmt und wir ermöglichen es Ihnen —, dann müssen Sie sich bis längstens 10. März im Büro der Erez-Jisroel-Zentrale, Wien, H., Leopoldsgasse 16, Telephon A-46-0-15, melden. < Sijum in Eisenstadt. e]i n sInRc h|r[1 c|h|t E[N 3 Die Schass-Chewrah in Eisenstadt veranstaltete am Mittwoch, den 17. Adar, einen gütbesuchten Sijum# auf Mes‘ Bowo-Bassro. An der reichgedeckten Tafel, um deren Zustandekommen sich ,besonders eifrig der agile Gabai des Vereines, Herr Samuel Figdor, bemüht hatte, ergriff als Erster Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner M. Schle- * Singer das Wort zu einem großangelegten Hadron, der zum Schlüsse in aktuelle Diwre-Thora und Mussarworte aujjklang. Auch der bewährte Vorlemer, Herr I. Gold-, stein, und Herr Samuel Figdor hielten schöne Ansprachen. Für die. weitere Erhaltung der gehobenen; Stimmung sorgte Herr Öberkantor Großmann. Das Benschen brachte dem Verein einen größeren Betrag ein, Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Schabbos Parschas Wajakhei spricht Herr Dr. Artur Bogner im Lokal der ״Wienea“, n., Obere Donaustraße 91, um 1/*ll Uhr vormittags. > ÄCHTUNG! ACHTUNG! Vergessen ׳Sie nicht, Ihren Bedarf auch dieses Jahr mit den bestbekannten, feinsten ׳ כשר של פסח תחת השגחת' חדב מד.ור*ר מנחם דוד פריעדמאן עוליטיא רב בבחכים מרפא לנפש וויען. zu decken. Telephon A-49-1-20. . Tschechoslowakei. Gegen die hebräischen Gymnasien. Vorige Woche ist ein von sämtlichen Rabbinern in Podkarpatska-Rus gezeichneter Aufruf an diej.flr.thodoxe Bevölkerung ergangen, der mit eindringlicher Schärfe die religiösen Eltern davor warnt, ihre Kinder in Schulen zu schicken, wo nur Minus und Apikorsus gelehrt wird. Dieser Weckruf beweist, daß sich — über alle Gegensätze hinweg — die verantwortlichen Führer des / orthodoxen Judentums immer wieder finden, wenn es darum geht, dem in Gefahr befindlichen religiösen Juden׳־- tum wegweisend voranzugehen. Und diesmal gilt es,, das traditionstreue Judentum und ganz besonders seine Jugend, von einer Erschütterung, die an seinen Grundfesten rührt, herauszuführen. Denn es gibt noch immer Eltern, die sich bluffen lassen und glauben; daß sich diese ״jüdisch“ nennenden Schulen, die in Wirklichkeit Brutstätten des ärgsten Apikorsus sind, weil sie vielleicht den Schabbos schulfrei halten, ihren Kindern jüdische Er- Ziehung vermitteln, In dem flammenden Appell wird das wahre Wesen dieser Erziehungsinstitute den Eltern vor Augen geführt, Es ist daher zu hoffen und zu wünschen, daß diesem einheitlichen Rufe auch einheitlich gefolgt werden wird,, Reorganisation der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe *n Dunajska-Streda. In den jüngsten Tagen haben auf Veranlassving einiger prominenter Baale-Batim und Zeirira die Herren J. J. Braun, Viimos Kohn und Akiwo S. Ungar aus Bratislava unsere Stadt besucht, um hier neues Leben in die. noch zur Beit von אדמרר הנ*ח1ג מוהיר שמואל לוי «גיל gegrün- ׳ det'e Jugendgruppe zu bringen. Nack Zustimmung des ehrw, Herrn Oberrabbiners Hillel Weinberger, der mit einer Selbstverständlichkeit die von seinem Vater s. Z. 1• gegründete Gruppe auch weiterhin zu ■erhalten wünscht, hat die Konstituierung der •Leitung stattgefunden, Als Präses •wurde Herr J. Löwinger und als Obroiann der Erez- IM KINO 9rtrlaqh9n - . m<m1naU);nl1CH1, ■ J

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