Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 5 (1.2.1935)
- Date
- 1935-02-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JDDISOttE׳ FRESSE Nr. 5 flöfitz A. Loeb verschieden Unerwartet ist im 73. ״Lebensjahr Morit2 A. Loeb, Berlins in ein besseres LebSh abberufen worden. Einem kleinen hessischen Lahdstädtchen entsfämmefiä, ־ Hätte־ Mi Al Loeb, früh verWMät# in der frankfurter. geäöMäcfaäft eine zweite Meimat gefüädeii. Zeitüebehs ein glühender Verehrer Rabbiner Hirschs s. 2. 1. und im praktischen Leben allezeit bemüht, dem Thoragesetz unter mannigfachen Opfern die Treue zu wahren, widmete er dem öffentlichen jüdischen Leben, eine anregende und befruchtende Tätigkeit. Mit seiner Üebersiedlung nach Berlin wandten sich, von Anfang 1912 an, die Interessen des unermüdlich Planenden und Schaffenden mehr und mehr der großen Berliner Jüdischen Gemeinde zu. Erst in den letzten Jahren hat er sich, obgleich das Alter sich wenig bei ihna geltend machte, allmählich von der öffentlichen Tätigkeit in Berlin zurückgezogen, die ihm viel Ehre und Anerkennung, aber nicht minder ein gerütteltes Maß Von Feindschaft, Verkennung, Enttäuschung und Verdruß brachte. Im Trauerhause würdigte Rabbiner Dr. Link die besonderen Verienste des Entschlafenen um die religiösen Belange des thoratreuen Judentums. Auf dem Friedhof in Weißensee sprachen Rabbiner Dr. Heinrich Cohn sowie Herr Fritz Cohn sowohl im Namen der Familie als auch für die konservativen Kreise der Berliner Judenheit ehrende Worte des Gedenkens. , — Der Rat der Jüdischen Gemeinde Le mborg wurde mit der Begiiindung, daß seine Mandat szeit abgelaufen sei, behördlich. aufgelöst. Es wurde ein Be gier un g sk o mmiss är zur Leitung der Gemeinde eingesetzt. — In Glehn bei Neuß am Rhein fand am letzten Sonntag die Beisetzung eines jüdischen Bürgers statt, der sich besondere Verdienste tim das Gemeinwohl ertoorben hatte. An dem Leichenbegängnis nahm fast die gesamte Bevölkerung des Ortes, die durchwegs aus konservativ eingestellten Katholiken besteht, teil. Dem Wunsche der Bevölkenmg mich Teilnahme an der Bei- Setzung entsprechend, hatte der Ortsgeistlichs den Bonntagsg-ttesdienst auf einen früheren Termin verlegt. Er erschien spätei' im Trauerhause, um den Hinterbliebenen •im Namen seiner Gemeinde das heimlichste Beileid auszusprechen. —■ Wie der ölkische Beobachter“ meldet, •wurde in Hamme l b u r g (Bayern) ein Gastwirt wegen Vergehens der Beihilfe zur jüdischen S chächt n n g in Sc h 11 tzhaft genommen. — Die ״Fränkische Tageszeitung“, Nürnberg, meldet aus A c h a f f e n b u r g, daß äei' jüdische Kleiderfa.brikant Bernhard B ohrmanh ״wegen versteckten Entgegenarbeitens gegen alles, ivas nationalsozialistisch ist“, in Schutz h a f t genommen wurde. — Die Einxvandenmg türkischer Elemente aus Bulgarien und Rumänien in die Türkei, die in letzte)- Zeit infolge des Bestrebens der türkischen Begierwng, die Auslandstürken in der Türkei selbst anzusiedeZn׳ eingesetzt hat, bildet eine erliste G e f ähr dun g jüdischer Wirtschaftspositionen in der Türkei. Die ein׳־צ' wandernden Türken verdrängen vielfach, untertützt durch eine in ihrem Interesse geführte lebhafte Propaganda, die jüdischen Kaufleute. — 111 Athe n imirden, zum zweiten Male innerhalb kuYzer Zeit, Flugzettel verteilt, in denen zum Boykott jüdischer Geschäfte auf gefordert wird. Der Innenminister versprach einer jüdischen Delegation die Durchführung einer Untersuchung zur Eruierung und strengen Bestrafung der Schuldigen. Die ״Vereinigte Nationale Front“, in deren Namen die Flugzettel unterzeichnet waren, hat erklärt, daß ihr Name mißbraucht wurde, und daß sie mit dieser Aktion nichts zu tun habe. — Der Bzeszow er jüdische Bürgei' M. Grünspan erschien dieser Tage beim Oberrabbiner Sejmdeputierten Aron Lewin und erklärte, daß er eine größere, im Stadtzentrum gelegene Bauparzelle zur Errichtung eines großen orthodoxen Schulgebäudes spende. Rabbi Lewin organisierte ein Komitee, das die nötigen Schritte zur Durchführung der Idee des Herrn Grünspan einleiten wird. — In der letzten Sitzung des Lodzer Stadtrates kam es zu einm scharfen Wortwechsel zwischen dem Agudah- Deputierten M in zbe r g ■und dem zionistischen Stadtratsmitglied Dr. K r a u ß. Dr. Krauß sandte ’ Minzberg seine Sekundanten (Auffordeiung zum Duell), Minzberg lehnte aber als religiöser Jude die DueUforderung ab und schlug vor, den Konflikt durch ein Ehrengericht erledigen zu lassen. — Der Berliner ״A n g ri f f“, der Angriffe gegen die große tschechoslowakische Schuhfirma B ata und deren deutsche Tochtergesellschaft verbreitete und unter anderem fälschlichenoeise behauptete, die Bata-Familie wäre jüdisch, nimmt nunmehr diese ״Beschuldigungen“ z 11 r ü ck. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. 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Wir haben irrtümlicherweise die Episode dem Raw m* La di (Tanja) zugeschrieben, der jedoch Zeit seines Lebens aus Rußland nicht herausgekommen ist. In Wirklichkeit war es der Großenkel des Tanjo und Großvater des heutigen Lubawitscher Rebbe, Rabbi S c h m u e 1 Schneursohn, der den Jajin-nessech-Trinker bekehrte. Vetbredten am Judentum Die Feder sträubt sich, es nledetzuschreiben. Der berüchtigte Führer der ehemaligen Atistromarxisten, Julius Brauuthal, der seit dem 12. Februar im Ahhaltelager Wöllersdorf festgehalten wurden wurde dieser Tage — man höre und statine aus dem Anhaitelager entlassen, weil ihm die Zionistische Exekutive in Jerusalem ein Zertifikat zur Einwan־ derung nach Palästina zur Verfügung gestellt hat Julius Braunthal, der schon vor mehr als zwei Jahrzehnten das Judentum verlassen hat, ein Propagator des ״Religion ist Opium für das Volk“, soll — unter diesem Titel hat er die Ein־vvanderungsbewillignng erhalten — in Palästina Vorträge halten. Es ist der Gipfel der Schamlosigkeit, den sich hier die Zionistische Exekutive geleistet hat. Ein V e rbrechen am Judentum! Wir haben nur die eine Hoffnung, daß es der nun G-tt sei Dank auch in Erez Jisroel aufstrebenden Orthodoxie gelingen wird, dieser Schande den eisernen Willen des religiösen Judentums entgegenzusetzen und gründliche Aufräumuitgsarbeit zu leisten. Die Sonne der zionistischen Parteien, die einen Apostel des religiösen Abfalles gerade ins heilige Land verpflanzen zu müssen glauben, hat den Zenith überschritten tind ihre anmaßende Seibstherrhchkcit wird ihren Abstieg nur beschleunigen. Nationaler Bolschewismus Ein palästinensisches Wochenblatt ist in der Lage, ein geheimes Zirkular, das die Leitung der Arbeiter- Partei versandt hatte, wiederzugeben, das ein bezeichnendes Licht auf die Geistesverwandtschaft der Politiker der zionistischen Histadruth haowdim mit dem sowjetrussischen Bolschewismus wirft, sobald es sich um religiöse Angelegenheiten handelt. In dem Rundchreiben wird zunächst als Programmpunkt aufgestellt, daß man dem Misrachi den religiösen Chinuch entreißen müsse, daß es weiter gelte, die kapitalistische Einwanderung nach Erez Jisroel zugunsten derjenigen der Arbeiterklasse möglichst kräftig zu b eschneiden und endlich, und dies scheint die Hauptsache zu sein, einen Kampf zu entfesseln gegen dä n Einfluß und insbesondere die ge setzliehen Kompetenzen des Oberrabbinats. Man müsse von der Regierung fordern, daß sie dem Oberrabbinat seine gesetzlichen Befugnisse auf dem Gebiete der Eheschließung, des Erbschaftsrechtes und des Personenstandes überhaupt entziehe,׳ und es müsse zu diesem Zwecke, da weder die Agency noch der Wäad leumi ,diesen Kampf gegen das,׳ Oberrabbinat. zu führen in der Lage seien, eine S o.n d e r o r ganisati on gegründet werden. Diese ,.soll eine große Vol ksbewegung mit Hilfe der Presse entfesseln, Massenpetitionen vorbereiten und alle sonstigen Propagandamittel ergreifen, um, wie es heißt, die ״׳Peitsche zu schtwingen gegen das Rabbinat und die Krone von. seinem Haupte zu reißen“. .Hier.;habet* wir in Reinkultur den tnarxiZtisdheti Kampf gegen die Religion,.als ״Opium für cUts.Voifc''. Es soll damit nur gezeigt Werden, wie her g-ttlose NaÜflk nalismus der Zionisiten zwangsläufig in einem ätiseheü* liebsten Bolschewismus enden muß, wenn er — •töe dies ja in Palästina der Fall ist — sein ״nationales“ Ziel ־er* reicht Zu ftabeh glaubt. Die Geister, die et rief. . . In der Broschüre ״Jedioth Irijath Tel-Awiw“, die' jetzt herauskam, erschien ein bedeutsamer Artikel D i z en* goffs, des Bürgermeisters von Tel-Awiw, Über ״Tel'•• Awiw und dessen Lebenswandel". Er schreibt Unter anderem: ״Die öffentliche Mißachtung der religiösen Gitter. Ich bin wohl nicht der Gesandte G-ttes, noch will ich rechten für die der Religion amgetane Schmach. Aber ich will das Verhältnis zum S ab bat h, dem kostbarsten und teuersten nationalen (?! Red.) Gut, für dessen Heiligung sich Tausende und aber Tausende unserer Väter opferten, neu kost* statieren. Die freien Geister lassen die nationale und soziale Seite des Sdbbaths seiner religiösen Seite wegen unbeachtet. Meiner Ansicht nach aber ist jeder, der den Sabbath — ohne Grund von Pikuach-Nefesch •ילöffentlieh in der jüdischen Stadt entweiht, ein Verrate r an seinem Volke. Ein Teil unserer Jugend -liebt eaf, M seinen freien Stunden des Sabbaths Motor r ad zu fahren, und passiert just zeivtfäl gelegene Straßen und Synagogen zur Zeit des Gebetes, ohne zu bedenken, welch eine Entartung und moralische Anarchie dann liegt. . Wie richtig [ bemerkte ein Kritiker des Zionisimis: Ein:Fü hr.4er der Bewe- . gung, der öffentlich Trefo’th ißt, schadet mehr dem Zionismu s‘/ dis 'er d u r ch Ab si ngen der nationalen H ym ne ihm 11 ü tzt. ■ Die Mi ß acht ung ,der öf f entliehen Sit t- > lichkeit. Ein Groß teil unser ei' Jugend passiert,, die Straßen der .Stadt v.in■ Badekostümen, h al. b ndekt in perfangliehen Situationen, als würde, er am. Meeresstrand promenieren, wo dieses Benehmen auch zu vei'ui'teiien ist. In den Küstenstädten Europas, wo die Sittlichkeit geringer eingeschätzt wird als An den östlichen Ländern, ist das Tragen derrBadskostüme Sittlickkeitsnormen vorausgesetzt —■׳mir in den Bade,‘• ■ ^oiien, keineswegs aber in dem ■ zentralen Punkten der Stadt gestattet. Wir wandten uns schon }läufig mit, besondei'en Kundmachungen an■ das Publikum und ersuchten es, auf diese Dinge zu achten. Aber die Worte fanden kein Echo im Herzen unserer Jugend, die scheinbar nur den Ermahnungen eines Wachmannes.gehorcht“ Des orthodoxen Juden Herz ist bei der Lektüre dieser Zeilen; zuinnerst getroffen. Herrn Dizeiigoff muß aber gpsagt ' werden, daß dies die Ergebnisse zionistischer Weltanschauung Und Erziehung sind, ah denen er mit- . beteiligt ist. - . . Die Geister, die er rief, die wird er nicht mehr los... Erweiterung des Wiener jüdischen Versorgungshauses. Im Wiener jüdischen Versorgungshause fand anläßlich der Eröffnung des neuen;!Traktes, der weiteren 70 Pfleglingen Unterkunft gewähren soll, eine Feier statt, bei der Oberrabbiner Dr. Feuchtwang, der Präsident der Kultusgemeinde Staatsrat Dr. Desider Friedmann, der Kultusvorsteher Dr. Körner und andere offizielle Personlichkeiten Ansprachen hielten. Zur Feier hatten sich der gesamte Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde mit dem Präsidium an der Spitze, der Rat• der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich, Bundeskulturrat Professor Dr. Frankfurter, der frühere Präsident der Kultusgemeinde, Ober- Stabsarzt Prof. Dr. Pick, ferner Vertreter der Behörden sowie der Wiener Bürgermeister Dr. Richard Schmitz persönlich eingefunden. Bürgermeister Dr. Schmitz nahm gegen Schluß das Wort zu einer Ansprache, in welcher er ausführte, er habe der Einladung, an der Eröffnungsfeier des Versorgungshauses teilzunehmen, gerne Folge geleistet, da er mit dieser Teilnahme bekunden wollte, daß es auf dem Gebiete der Hilfsbereitschaft für Bresthafte und Schwache keine konfessionellen Unterschiede gibt. Die orthodoxe Jugend für Rabbiner Hirschhorn. Wir haben in unserer Ausgabe vom 11. Jänner d. J. eine laitische' Betrachtung zu der schändlichen Messirah gegen den Führer der agudistischen Zeirim-Bewegung, Rabbiner Hirsclihorn-Jaworzne, veröffentlicht, derbe- schuldigt wurde, kommunistische Propaganda zu betreiben.‘ Naturgemäß stellt sich die gesamte orthodoxe Judenheit Polens auf die Seite des verdienten Rabbiners Hirschhorn und die Haltlosigkeit der gegen ihn erhobenen Anwürfe braucht wohl nicht erst bewiesen zu werden. Die Zeire Agudas Jisroel in Tel-Awiw haben eine leidenschaftliche Protestresolution gegen die Verleumdungen beschlossen und versichern den verdienstvollen Führer ihrer Sympathie und ewig treuen Anhänglichkeit. Die Gesellschaftsfahrt nach Erez Jisroel. Die von der Erez-Jisroel-Zentrale in Wien in den Sofirohtagen in Aussicht genommene Gesellschaftsreise nach Erez Jisroel verspricht schon heute einen sehr angenehmen Verlauf. Zur Teilnahme haben sich bekannte Persönlichkeiten aus dem rabbinischen und politischen Führerkreis der Agudä gemeldet, so daß die Teilnahme an dieser Reise in jeder Hinsicht ein bedeutendes Erlebnis sein wird. Dazu geseilt sich noch das ungemein billige Arrangement für die Fahrt und für das Landprogramm, Auskünfte täglich von 9 bis 10 Uhr vormittags im Büro der Erez-Jisroel-Zentrale, Wien, H., Leopoldsgasse lö. Telephon A-46-0-15. Schriftlichen Anfragen bitten wir Rückporto beizulegen. Agudas-Jisroel-Mädchengruppe, Wieii. Herr David Bondy setzt Schabbos Farschas Mischpotim seinen Vortragszyklus tun Mil Uhr vormittags in der Wienea fort. — Herr Univ.-Prof, Dr. Max Eisler, der sich in liebenswürdiger Weise bereit erklärt hat, eine Vortragsreihe über Rembrandt (in 3 Abenden) zu halten, beginnt seinen ersteh Vorträg, Dienstag, den 5. Februar d. J״ um 3/47 Uhr abends im Gebäude der Talmud-Thora-Schule, II., Malzgas3e 16. Generalversammlung in der Stumperschul. Am Sonntag, dem 27. Jänner, fand die 38. ordentliehe Generalversammlung des Isr. Tempel- und Schul- Vereines, VI., Stumpergasse 42, statt. In Vertretung des erkrankten Präsidenten Moritz Felsenburg, dem die Ver- Sammlung die besten Wünsche für eine baldige Wiederherstellung aussprach, führte Herr Neumann den Vorsitz. Einleitend begrüßte er die erschienenen Gäste: Dr. Rosen1 berg für die Isr. Kultusgemeine, Komm.-R. Leitner für die Adas-Jisroel, Generalsekretär Tür kl für den Keren> Hathora, I. Leib für die Chewra Kadischa und Viktor Deutsch in Vertretung der Agudas ל Jisroel ־ Jugendgruppe VI-VII. . ץ Dem vom Schriftführer, Herrn Nathan Ppllak, er- .statteten Tätigkeits- und ]Rechenschaftsbericht war zü entnehmen, daß der Verein trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise das Gleichgewicht im Budget :— hei einem Erfordernis von nahezu S 23.000.-erhalten und eine ersprießliche Tätigkeit entfalten konnte. Insbesondere ist es die blühende Talmud-Thora, dem das Interesse des allgemein geschätzten Rabbiners Flesch und des Vor- Standes gilt. . In den Vorstand wurden neu-, hzw. wtfedergewählt die Herren Israel Goldstein, Alfred Hecht, Hermann Neumann und Dr. Desider Oesterreicher.., Interessant war die Wechselrede, die sich rund, um die Verhältnisse in der Wiener Kultusgemeinde ab wickelte. An Hand von konkreten Vorfällen wurde insbesondere gegen den unreligiösen ,,Religionsunterricht“ der Kultusgemeinde leidenschaftlich protestiert. In der. Talmud- Thora der Stumperschul selbst hatte der Leiter des Schul-' amtes der Kultusgemeinde die Kühnheit, in Gegenwart von Lehrern und Schülern den Unterrichtsplah zu׳ be.- anständen, weil er den!!längst überholten“ Tefiloh-Unterrieht vorsieht. ' Personalnachrjchten. Auszeichnungen. Der. Herr Bündespräsident hgt־ deh Oberrabbiner der Lsr. Kultusgemeinde Wr. Neustadt, Dr. Heinrich Weiß, zum Mitglied des niederösterreich'isehen Landesschulrates ernannt.. — Herr Kommerzialrat Moritz Leitner wurde vom Bundesminister für Handel und Verkehr neuerlich in den Beirat für Handelsstatistik berufen. Die מצבה für ד אברהם פישער ז׳ל wird Donnerstag: ׳. אדר א׳i (7. Februar 1935), um lA?> Uhr nachmittags gestellt. Die Bar-Mizwoh des Josef Grünwald findet am Schabbos Parschas Mischpotim um X5 Uhr nachmittags in der ״Wienea“ statt. ׳ v . ספרים) טלתים, מזוזות/ תפילין וכל דבר שבקדושה* beziehen Sie nur durch die älteste hebräische Buchhandlung Jos. Schlesinger Wien I, $ciien$tettenga$se 5 Größtes Lager in neuhebräischer und jüdischer Literatur