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Jüdische Presse · 1935-01-25 · 4 (25.1.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
4 (25.1.1935)
Date
1935-01-25
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. 4 Adas Jisroel sich gruppierenden thoratreuen Juden au. beschließen. Darin sind ,die jüdischnationalen Gruppen und Grüppchen sich einig, daß das tausende Jahre alte‘Judentum durch ihr Surrogatjudentum, den Jüdisch nationalismus, ersetzt werden muß.' 4 .י Es wurden Unterschriften gegen uns gesammelt; Die Zahl wird von den Aposteln der Einheit je nach Bedarf verschieden hoch angegeben, sie ist aber für uns jedenfalls ganz uninteressant. Wir haben immer betont, daß wir eine Minderheit sind, und daß gerade dieser Umstand uns zwingt, uns selbständig zu machen, um einem weiteren Abfall aus dem Lager der Ottesfürchtigen vorzubeugen. Was uns aber ja interessiert, ist die Qualität dieser Unter- Schriften. Wir wollen, obwohl wir jetzt von der Qualitat der Unterschriften sprechen, keine Untersuchungen darüber anstellen, ob die Unterschriften nicht durch moralischen oder finanziellen Zwang erreicht wurden. Wir wollen aber schon heute — damit unsere Leser wissen, mit welchen Mittelngearbeitet wird — ■berichten, daß viele Unterschriften von solchen Mensehen beigebracht wurden, die offen 11 ich den Sabbath entweihen und ihre Qualifikation, als ״Orthodoxe‘'' zu dieser Frage Stellung zu nehmen, daraus schöpfeh, daß sie nicht im Gemeindetempel, sondern in einem der orthodoxen Bethäuser ihre Andacht verrichten. * Die Adas Jisroel hat in den jüngsten Wochen Versammlungen von Mitgliedern und Gleichgesinnten abgehalten, bei denen dem Vorstand mit Begeisterung für seine Initiative gedankt, die weitestgehende Unterstützung versprochen und einanütig erklärt wurde, daß die Teilnehmer dieser Ver- Sammlungen, wie sie es für die Pflicht jedes thoratreuen Juden halten, der zu gründenden selbständigen orthodoxen Kultusgemeinde beitreten wollen und werden. Eine solche Erklärung fällt viel mehr ins Gewicht, als h u n d e r t e ״Nein“-Sager. Die Unterschreiber der von der Kultusgemeinde gesammelten Protestresolution verpflichten sich eigentlich mit ihrer Unterschrift zu nichts, sie haben höchstens nur die Chance, von den derzeitigen Machthabern der Kultusgemeinde einmal einen Gegendienst zu erlangen. Die Begeisterung aber, die sich in den Kreisen der selbstbewußten Orthodoxie für die Separationsbestrebungen kundgibt — obwohl die Separation der Orthodoxie ihren Anhängern erhöhte Pflichten und Leistungen auf erlegt —, diese Begeisterung ist der beste Beweis für die unerläßlich e. Notwendigkeit einer unabhängigen orthodoxen jüdischen Religiönsgemeinde in Wien! Aus einem Brief vom agudistischen Kibbuz Kfar Saba. Etwa 25 Kilometer von Tel-Awiw entfernt liegt Kfar Saba, eine größere Moschawah, in der Ebene Scharon, Vor mehr als einem Jahr״ wurde hier auf dem Boden des Keren H a jis chuw ein Kibbuz der Po'ale A gudas Jisroel gegründet. Ein schöner und gerciumiger Zrif (Baracke) wurde errichtet, eine Brause- und eine Bewässerungsanlage für den ganzen Komplex auf gestellt. Die Voraussetzungen für einen mehr auf E i g enwirt s cha ft eingestellten Betrieb xoaren gegeben. Die Entwicklung des Kibbuz erfüllte aber bis vor zwei Monaten nicht die auf ihn gesetzten Erwartungen. Die ״Kinderkrankheiten“ vieler anderer Kibbuzim blieben auch ihm nicht erspart. Nichtgenügendes und schlecht zusammengepaßtes Menschenmatenal und mangelnde Erfahrung gefährdeten oft die Existenz des Kibbuz. Wir sind jetzt zxoölf Chawerim mit eixier Mischpocho, er xo eitern uns aber ständig. Die meisten Chawerim kommen aus Deutschland, alle xoaren auf Hachschoro. Natürlich sind die hiesigen Arbeitsbedingungen andere, als die, xoelche xvir auf der Hachschoro hatten, so daß maxi hier, bis man ein xmrklicher ״Mumcho“ ist, 01 o ch eine Hachschoro dui'chmachen muß. Unser Meschek, das heißt unsere Eigenxoirischaft, ist durch eine intensive Bearbeitung in einen guten Zustand gebracht xoorden. Auf 24 Dunum gutem Boden, die xms zur Verfügung stehen, ist hauptsächlich Gemüse angebaut. Der Best ist mit Grünfutter bepflanzt. Es ist das Futter für zxoei Kühe, für die wir uns jezt einen Stall bauen. Eine Gemüsexoirtschaft ist hier . außerordentlich lohnend. Kunden haben wir mehr als genug. Von den Kibbuzim, von der Moschawah, ja, von der Tnuwah,' der allgemeinen Verkaufsgenossenschaft, die Bandprodukte in die Stadt führt, haben wir Kunden, die unser ״koscheres Gemüse“ viel lieber als das arabische kaufen. Ueberhaupt spielen die Araber in diesem wichtigen Zweig xioch immer die weitaus größere Bolle im Lande. Da es hier keinen Winter gibt, ist eine Bearbeitung des Bodens das ganze Jahr hindurch möglich, Eine Buhezeit im Winter, wie: sie die Bauern in Europa haben; kennt ü&r Landmann Mer nicht. Aus Erez Jisroel. Die Zentrale der'Agudää jlirdei in Jferusalem hat dieser Tage Wieder 53 Zertifikate für Jeschi•vfph-BachUjTim erhalten״ Mievott entfallen auf die JeschiWoh ״Be§? Josef Zwi" (Rabb. Duschinsky) 25, auf die Jeschiwoh 'der Novhofodeker in Tel-Awiw 8 und die restlichen 20 ähf diverse andere. י Ist die Einwanderung religiöser Elemente im allgemeinen zu begrüßen, so gewinnt die ׳־־Alijoh Von Bachurim, die sich auf heiligem Böden dem Thorastudiüm widmen Wollen, besondere Bedeutung. Gerade hier, wo fühlbarer Mangel an Arbeitshänden herrscht, ist doch ein ununterbrochener Jeschiwohbesuch kein geringes Opfer. Der M i s r a c h i setzt seine Bemühungen, eine ״Agudas Horabbonim" zu schaffen, fort. Die Ab■ sichten, die er dabei verfolgt, sind klar durchsichtig. Dem starken Rückgang der misrachistischen Organisation — teils auch von der inneren Zersplitterung bedingt — soll auf diese Weise, durch Mißbrauch der rabbinischen Institution, Einhalt geboten werden. Doch die Bemühungen bleiben erfolglos. Die Absichten werden von den in Frage kommenden Rabbinern richtig durchschaut und so lehnen alle einen Beit r i 11 a b. Aus Riga ist bei der Agudas Jisroel ein Telegrarnm mit dem Ersuchen eingelangt, für 5 aus Lebensgefahr in Rußland befreite Rabbonim Zertifikate zu besorgen. Die Aguda-Zentrale wandte sich sofort an die Regierung und dem Ansuchen wird voraussichtlich in den nächsten Tagen die zustimmende Erledigung folgen. In Haifa nehmen die agudistischen Gruppen — wie überall im Lande — einen zusehends schönen Aufstie g. Dieser Tage wurde Herr Jakob K a t z aus Zloczow zum Geschäftsführer der Zeirim- und Poalim- Gruppe gewählt. Die neubezogenen geräumigen Loka- 1 i t ä t e n werden nach Rückkehr von Rabbi Mosche Blau aus Chuz-lo’Orez feierlich eröffnet werden. Es war im Jahre 5684. Agudas Jisroel kaufte den Boden von Oiam und Madhar, doch ehe noch von dem Boden Besitz ergriffen werden konnte, trat die Krise ein und der Boden blieb bis heute in den (Händen der Araber, die ihn verkauft hatten׳. Die Zeiten ■haben sich gewandelt. Jetzt ist es gelungen, eine jüdische Kapitalistengruppe für Olam und Madhar zu interessieren. Die ins Leben gerufene ״T a b 0 r“ -Gesellschaft — die beiden Dörfer liegen am Berge Tabor — beginnt bereits mit der Parzellierung und Bearbeitung des (Bodens. Vor einem Jerusalemer Gericht gelangten vergangene Woche zwei aufsehenerregende Strafprozesse zur Austragung, die wegen ihrer mehr als bedauerlichen Ursache und ihres erfolgreichen Ausganges die Aufmerksamkeit der orthodoxen Judenheit auf sich zogen. Dies die Vorgeschichte: Wie immer, patrouillierten auch vor drei Wochen am Erew-SchabboS Mitglieder der Jerusalemer Z e i r e Agudas Jisroel durch .׳ die Stadt, um die jüdischen Ladeninhaber; aufzufordern, die Läden vor Sabbath-Eingang zu schließen. Da geschah das Ungeheuerliehe: Ein ״jüdischer" Ladenbesitzer hetzte einen bissigen Hund seines Nachbarn gegen die jungen Agudisten׳, von denen der eine schwer, der andere leicht verletzt wurde. Zur gleichen Zeit ging an einer anderen Stelle der Stadt ein ״jüdischer" Kaufmann. mit gezücktem Unser ״Lul" beherbergt vorläufig 100 Hühner. Es sind alles weiße Hühner von der amerikanischen Leghornrasse, die man hier am besten hat heimisch machen können. Wenn man bedenkt, daß im letzten Jahr allein 15 Millionen Eier mach Palästina eingeführt worden sind. wird man die Wichtigkeit solcher Betriebe im Laxule verstehen. Wexm xvir uxisere Hühnerfax'm vergrößern, werden xvir eixie Bachura speziell mit der Hühnerzucht, die immer’- hin nicht so einfach ist, tagsüber beschäftigen müssen. Ein Teil der Chawerim geht auf Außexiax'beit ixi den Pardessim, den Oraxigexigärtexx, als Taglöhner oder als Festangestellte. Die Arbeitszeit ist 8 Stxmden, der Taglohxi 20 Piaster, eixie Bezahlung, mit der man, wexm mm allein lebt, gerade auskommt. Jetzt ist hier der ״Kativ“, die Ox'angenexmte, die sich über drei Moxiate hinzieht. Oft machen starke Begexifälle das Ax’beitexi xmmöglich. Die sonstigexi Arbeiten ixn Pardeß: Das Unkraut muß bedeckt oder durch Ackern heraus gerissen werden, Beete werden xixigs um dexi Orangenbaum angelegt, um das Wasser an die Bäume zu leiten, die Zweige werden gestützt und gebxmdexi und anderes mehr, . Der Achtstundentag endet gexvöhnlich um 4 Uhr'. Wenn maxi von der Ax'beit ermüdet^ nach Hause kommt, so ist das ex'ste, was man tut, in äie ״Nicklachath“, die Brauseanlage, zu gehen und dox’t eine Dusche zu nehmen, Erfrischt kommt man heraus, xoechselt die Kleider und wird xoieder ״Mensch“. Das Abendessexi ist die Hauptsache des Tages, denn mittags auf dem Arbeitsplatz macht man nur eine halbe Stunde Pause, Nach dem Essen xvix'd g eiern t. Wir lernen in zxoei Gruppen. Gemoro mit Meforschim die einen, und die anderen Kizzux'-Schulchen-Aruch und Maschnajos, Schreiben, Gespräche füllen den Best des Abends. Müde geht man dann xim 9 oder halb 10 Uhr zu Bett, um am nächsten Tag um 5 oder halb 6 Uhr morgens aufzustehen. So vergeht die Woche, bis der Sabbath kommt. Längeres Schlafen, bess&res Essen, mehr Lernen, Besuche, sind an sich Dinge, die eine . angenehme Stimmung ex'wecken, »kommt noch hinzu das S abb ath ge f ühl, das hierein einer harmonischen Gemeinschaft, auf eigenem Boden, im jüdischen Land, sich so sehr steigert. Wir denken, ungefähr in einem Jahr auf Agudaי Boden in Machne Jisroel angesiedelt zu werden. Unser Ziel xvix'd dann erreicht sein. Bis dahin wird die Erziehuxigsarbeit im Kibbüz, werden die dauernd gesammelten Erfahrungen düs Ihrige dazu tun, um uns die Voraussetzungen für ein Leben als Bauern in Erez, Jisroel zu geben. Messer gegen die treuen!Kämpfer für den G-ttesglauben vor, die die Flucht ergriffen und auf dieser von einem 4־^ jüdisdben! — Schütämähn gefan^engenommen und den ■ganzen ׳Schabbös festgehalten wurden. Nun folgten die zwei Gerichtsverhandlungen: Eine ־ gegen den־ Kaufmann, der den Kund zürn Rasen brachte, wegen schwerer Körperverletzung, und die andere gegen die jungen Eiferer wegen ״Gefährdung der öffentlichen Ordnung". Mit vollem Erfolg vertrat in beiden Fällen der bekannte agudistische Anwalt Dr. B u x b a u m die Partei der Orthodoxen. Während im ersten Fälle die V e r u r t e ilung des Angeklagten erfolgte, fällte der Richter im zweiten Fall einen Freispruch, indem er erklärte, daß nicht die Orthodoxen, die für die Einhaltung der religiösen Gebote sich eihsetzen, sondern daß diejenigen, die zum allgemeinen Aergernis die religiöse!Sabbafchruhe öffentlich entweihen, als ״Ordnungsstörer״ zu betrachten sind.' Menachem Glikman-Porusch. Der neue Jerusalemer Stadtrat in sein Amt eingesetzt. Das Jerusalemer Kreisgericht hat die vom Jerusalemer Bürgermeister Ragheb Bey Nashashibi, der bei den Stadtratswahlen in Jerusalem am 18. Oktober 1934 durchgefallen ist, erhobenen Wahlproteste als unbegründet zurückgewiesen. Sofort sind dann die Verhandlungen mit den Regierungsstellen, betreffend die Besetzung des Bürgermeisterpostens aufgenommen worden. Der Distriktskommissär Campbell hatte Vertreter des Waad Leumi zu einer Besprechung eingeladen, in der die Möglichkeit der Besetzung des Bürgermeisterpostens mit einem Juden eiörtert wurde. Die Ergebnisse dieser Besprechung wurden auf Wunsch des Distriktskommissärs nicht veröffentlicht. Es folgten weitere Verhandlungen mit dem High Commissioner, in denen die Vertreter der jüdischen Wählerschaft sich schließlich damit zufriedengaben, daß ihnen der Posten׳ des ersten Vize b ü rge r- Leisters, dessen Befugnisse erweitert werden sollen, überlassen wird. Zum Bürgermeister von Jerusalem wurde der erfolgreiche Gegenkandidat Nashashibis bei den letzten Wahlen, Dr. Hussein ■Fakri el Khaldi, ernannt. Zum ersten Vizebürgermeister wurde Chaim Solomon, zum zweiten Vizebürgermeister Jakub Farradsch als Vertreter der christlichen Bevölkerung bestimmt. Die neugewählte Stadtvertretung hat die Arbeiten bereits aufgenommen, ohne die Entscheidung über den Wahlprotest, der von zwei anderen Mitgliedern der Nashashibi-Partei eingereicht wurde, abzuwarten. Der neugewählte Stadtrat von Jerusalem begann am Montag, den 21. Jänner, seine Tätigkeit mit einer Sitzung, der der High Commissioner für Palästina, General Sir Arthur Wauchope, beiwohnte. An!Stelle des zunächst in Aussicht genommenen jüdischen Stadtratsmitgliedes Chajim Solomon wurde im letzten Augenblick der jüdische Advokat Daniel Auster mit dem Amt des ersten Vize bü rgermeisters betraut. ■־• Juden im Lager Gandhis Die Wochenschrift ״Egyenlöseg" veröffentlicht ein Interview mit dem Präsidenten des Obersten Gerichtshofes in Bombay, Indarnayaren Brymooantall, der soeben eine europäische Studienreise absolviert hat. ״Juden", sagte der indische Gast, ״gibt es in Indien, eine Judenfrage existiert indessen nicht. In einem Reiche mit vieltausendjähriger Kultur, dessen Gelehrte philosophische Werke verfaßten, als in Europa noch die Nomaden- Stämme in Zelten hausten, kann es keinen Antisemitismus gehen. Diese Bewegung ist eine Ausgeburt Europas, wir Inder kennen sie nicht. Die indischen Juden, deren Voreitern noch in historischen Zeiten zu uns gelangten, sind mit der Nation verschmolzen. Viele Juden nehmen an den nationalen indischen Bewegungen teil und es ist kein Geheimnis, daß auch in der engsten Umgebung Gandhis jüdische Inder wichtige Rollen spielen. Der indische Jude ist religiös und hält an den Gesetzen seiner Väter fest. In Bombay sind die Synagogen an den jüdischen Feiertagen, aber auch am Sabbath bis zum letzten Platz gefüllt." Generalversammlung der Repräsentanz der orthodoxen israelitischen Gemeinde von Budapest. In der Generalversammlung der Repräsentanz der Budapester autonomen israelitischen orthodoxen Kultusgemeinde huldigte zunächst Gemeindepräsident Oberregierungsrat Abraham Freudiger vonObuda dem Reichsverweser Nikolaus v. Horthy anläßlich der 15. Jahreswende seines Einzuges in Budapest an der Spitze der nationalen Armee und berichtete zugleich über den Festg-ttesdienst, der an diesem Tage in der orthodoxen Haupt- Synagoge abgehalten wurde. In Anwesenheit sämtlicher Repräsentanzmitglieder sprach Rabbiner Viktor Sußmann vor •der geöffneten Bundeslade ein Gebet für das Wohlergehen und das weitere erfolgreiche Wirken des Staats- Oberhauptes. Oberregierungsrat Freudiger beantragte, daß die Pester orthodoxe Gemeinde den 800. Geburtstag des R a m b a m in folgender Weise begehen möge: Die Bne Thora und Bachurim der Gemeinde sollen aufgefordert werden, die noch der Lösung harrenden Rambam-Thesen mit einer entsprechenden Erläuterung zu versehen. Die besten einlangenden Kommentare wird die Gemeinde in Gestalt eines Rambam-Festbuches in Druck legen lassen. Zur Tagesordnung übergehend, unterbreitete der Präsident der Versammlung den Gemeinde-Budgetvoranschlag für das Jahr 1935. Finanzvorsteher Adolf Schlesinger referierte über die ■einzelnen Posten. Der Teil seines Berichts, wonach es gelang, durch rationelle Wirtschaftsgebarung den vorjährigen Fehlbetrag zu verringern, wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die Gemeinderepräsentanz nahm nach kurzer Debatte das sich in einem Rahmen von 486.000 Pengö bewegende Budget unverändert an. ספרים. טלתים, מזוזות׳ תפילין וכל דגר שבקדושה beziehen Sie nur durch die älteste hebräische Buchhandlung Jos. Schlesinger Wien I, Seitenstettengasse 5 Grafites Lager in neuhebräischer und jüdischer Literatur Lebensversicherung*• D U fi"3 N I Gegründet Gesellschaft 19 V 11 IA 1882 Aus dem Jahresberichte 1933: Versicherungsbestand . .... 3107 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen ......... .. 211 Millionen Schilling . Garantiemittel ... .. 680 ׳ Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten ... . 72 "Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Saargebiet, öechoßlovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen, Jugoslavien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, .Palästina, Syrien, Türkei, Marokko, Irak, Tunis und Aegypten. I FEUILLETON Sa atßeiiett sie

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