Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 1 (4.1.1935)
- Date
- 1935-01-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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.jüdische messe Nr. 1 KRITIK UND BETRACHTUNG. Spantet* und die Achthundertjahrfeier det Rambam. AUe Kreise, die irgendwie mit der mittelalterlichen Religionsphilosophie befaßt sind, rüsten zur Acht■* hundertjahrfeier des Rambam. Es Wird, wie bei allen solchen Anlässen, ein Getue anheben um den Rambam als großem Gelehrten und Religio ns- Philosophen, das hewußt an der religiösen Kapazität des Rambam vorbeirauschen wird. Für uns sind solche Jahrhundert-Geburtstagsfeiern von Maus aus indiskutabel. Wir, deren ganzes Leben durch den Rambam Und seine würdigen Epigonen geregelt ist, für uns ist es unerheblich, vor wieviel Jahrhunderten er geboren wurde. Für uns ist wichtig, wie er gelebt und was. er vorgelebt hat. Und das hat für uns verbindliehe Kraft, Weit über die Jahrhunderte hinaus. Des allgemeinen Interesses wegen sei aber heute eine Wirklich erhebende Kundgebung registriert, die die spanische Regierung erlassen hat und die vom Ministerpräsidenten Sennor L e r r o u x unterzeichnet ist. Sie lautet im Wortlaut: Am 30i März 1935 jährt sich zum .800. Male der Taff der Geburt des großen jüdischen Humanisten Moises Ben Maimon, in der Geschichte bekannt unter dem Namen Maimonides, dessen Einfluß auf die mittelalterliche Kultur Spaniens, besonders Gordova, der Geburtsstadt des großen Rabbi, zum Ruhme gereicht. Es ist nicht notwendig, an die Bedeutung des Lebenswerkes dieses großen Gelehrten erst zu erinnern, ein Werk, das sich nicht allein in der philosophischen Konzeption der jüdischen Religion erschöpfte, sondern auch die humanistische Philosophie des Mittelalters und die Wissenschaften der Medizin, Astronomie, Mathematik und orientalischen Sprachen, im besonderen die der jüdischen Studien, in ungeahnter Weise förderte und so dem menschlichen Denken einen neuen Horizont öffnete. Die Republik, stets bereit, dem Andenken der Söhne Spaniens, die seinen Namen erhöht und über die Grenzen Mnausgetragen haben, den Tribut der Verehrwng und Bewunderung zu zollen, hat den Wunsch, sich mit den Zielen des Komitees zu identifiezieren, welches die Organisierung der Feier des 800. Geburtstag es von Maimonides übernommen hat. In diesem Sinne hat der Präsident des Ministerrates in Hebereinstimmung mit der ganzen Regierung beschlossen: 1. Alle vom Komitee in Cordova, dem das Arrangement der Feier des 800. Geburtstages von Maimonides obliegt, organisierten Akte tragen regierungsoffiziellen Charakter. 2. Der Minister für Volkserziehung und schöne Künste wird an allen Veranstaltungen aus . Anlaß des Maimonides-Geburtstages mitwirken und wird hierin von dem Nationalen Touristen-Amt unterstützt werden. Das Begräbnis des ״Jüdischen Weltkongresses". Wir lesen im ״Israelit“: Das Komitee des ״American Congres s“, also derjenigen, unter zionistischer Leitung stehenden Körperschaft, die — im Gegensatz zu dem ״American Jewish Committee“ (Cyrus Adler) — bisher der Hauptträger der Weltkongreßidee war, hat auf seiner letzten Tagung in Baltimore beschlossen; den Kongreßgedanken faktisch aufzugeben. Damit hat die Logik der geschichtlichen■ Entwicklung endlich ein Ergebnis erzwungen, das dem vorausschauehden Blicke und dem nüchternen politischen Wollen längst als innere Notwendigkeit klar geworden war. Wir haben an dieser Stelle seit anderthalb Jahrzehnten den Traum von einem aus allgemeinen Wahlen hervorgehenden demokratischen Weltkongreß der Juden aller Länder aus religiösen und politischen Gründen bekämpft, anfänglich allein, allmählich unter wachsender Zustimmung einsichtiger jüdischer Instanzen der westlichen Länder. Es bedarf daher heute keiner Wiederaufzählung der schweren Bedenken, die einem solchen Kongreß heute mehr als je entgegenstehen. Dagegen erscheint uns — grade in Konsequenz solcher Gedankengänge — die endliche Herstellung einer laufenden Fühlungnahme unter den verschiedenen jüdischen Organisationen, die ihr Augenmerk der Linderung der jüdischen Not in allen ihren Bezirken widmen, ein dringendes Gebot der Stunde. Der Mißerfolg, der» einem dahingehenden Versuch im vorigen Jahre in London beschieden war, dürfte von einer Erneuerung der dahin gerichteten Bestrebungen nicht abschrecken. Gemeindekammern. Herr Dr. Max G r u n w a 1 d, einer der konservativsten Rabbiner, die je in der Wiener Kultusgemeinde gewirkt haben, der jetzt in Baden bei Wen in seinem wohlverdienten Ruhestand durch literarische und sonstige Arbeiten dem Interesse der jüdischen Gesamtheit dient, erinnert in der jüdischen Wochenschrift ״Wahrheit“ an eine von ihm vor zehn Jahren im ״Israelit“ gemachte Anregung, die nicht nur mit Rücksicht auf die geschätzte Person des Anregers, sondern für sich selbst ernst genug ist, um aufgegriffen zu werden. Dr. Grunwald schreibt: Die gegenseitige Verantwortung, die. man uns Juden aufzwingt, indem man jeden Makel, der dem einzelnen Juden anhaftet, der jüdischen Ges am t heit auflädt, zwingt uns, innerhalb unserer Gemeinschaft Sittenzensur auszuüben und jeden, der durch sein Verhalten den jüdischen Namen verunehrt und damit den Geist der jüdischen Solidarität verleugnet, öff e n tlieh anzuprangern und zu erklären, daß wir mit ihm nichts an tun haben wollen. Er darf kein Ehrenamt bekleiden, nicht zur Thora auf gerufen, von ihm keine Spende für einen religiösen Zweck angenommen werden usw. In der Frage der Errichtung eines Zentralrabbinats mußten wir Herrn Rabbiner Dr. Grunwald entgegentreten, aber die vorstehende Anregung begrüßen wir und Würden es als Kidusch-Haschem ansehen, wenn sie auf fruchtbaren Boden fallen würde. Ob die Durchführung dieser Pläne durch das zuständige Rabbinat, durch die Gemeindeleitung oder, wie Herr Rabbiner Dr, Grunwald komplizierter vorschlägt, durch zu errichtende Kammern erfolgen soll, ist weniger wichtig. Jeder Weg ist gut, der dazu führt, die hohe Ethik und den guten Ruf def^Judenschaft zu erhalten. Jüdischer Weihnachtsbaum. Schamröte muß das Treiben dieser ehr- und geistlosen ״nationaldeutschen Juden" jedem Juden ins Gesicht treiben. Der ״Verband nationaldeutscher Juden“ hat an seine Mitglieder folgende Einladung erlassen: ״Am Mittwoch, dem 19. Dezember 193k, findet an Stelle der Bezirksabende für sämtliche Berliner Mit- . glieder gemeinschaftlich im Nollendorf - Kasino, Berlin W 62, Kleiststraße fyl, um 20.30 Uhr, ein G es eilig k eit sab end unter dem Weihnacht sbäum statt, zu dem alle Mitglieder und ihre Angehörigen herzlichst eingeladen werden. Wir bitten, zu dieser Feier kleine und möglichst nett verpackte Geschenke ohne Namensangabe des Spenders mit־ zubringen, die im Wege der Verlosung verteilt werden sollen. Wer in der Lage ist, etwas größere Beträge für die Geschenke aufzuwenden, wird gebeten, nicht ein größeres Geschenk, ■ sondern statt dessen mehrere Päckchen zu spenden. Die Geschenke werden am Saaleingang eingesammelt. Wir bitten um recht zahlreichen Besuch, zumal dies die letzte Zusammenkunft in diesem. Jahre ist. Die Veranstaltung trägt weder religiösen noch politischen Charakter. Weihnachten ist ein deutsches Fest, das uns nationaldeutsche Juden ebenso angeht wie unsere nichtjüdischen deutschen Volksgenossen.“ Zur Ehre der deutschen Gesamtjudenheit sei es gesagt, daß sowohl die Zionisten als auch die Assimilanten gemäßigter Couleur in ihren Zeitungen diesen Widersinn ablehnen. Wir müssen wohl nicht den Beweis dafür antreten, daß wir vor jeder Religion und ihren Gebräuchen jenen Respekt haben, der religiösen Menschen geziemt. Aber, welches Gesicht haben Menschen, Juden, bei ihren nichtjüdischen, Mitbürgern, die die Feste der anderen durch ihre ' K riecherei entweihen? Was sollen Nichtjuden von einem ״Judentum“ halten, das so ehrlos und selbstverges^h ist, durch solche Liebedienerei, die den anderen nur als Provokation erscheinen kann, Verständigung zu erzielen sucht? Wann werden endlich diese selbstvergessenen Menschen, die noch immer den unbegreiflichen Mut haben, sich ״Juden“ zu nennen, erkennen, daß die Wahrung der Eigenart hüben und drüben nur durch die Pflege der eigenen Kultur erzielt und daß nur so über alles Trennende hinweg von Volk zu Volk, von Bekenntnis zu Bekenntnis die Verständigung erreicht werden kann? Die heilige Sprache. Es ist zweifellos ein Teil der Tragik unserer Zeit, daß jeder sich anmaßt, Führer zu sein und öffentliche Meinung zu machen. Bei anderen jüdischen Gruppen, die die unveräußerliche Autorität der Thora und ihrer Träger vom parteipolitischen Standpunkt aus bekämpfen, mag das verständlich erscheinen. Daß aber auch in orthodoxen Kreisen dieser Unfug Dimensionen annimmt, die zu bekämpfen unerläßlich ist, beweist ein Leitartikel ] der ״Jüdischen Nachrichten“ in Preäov und des ״Jüdischen Herold“ in Dunajska Streda, denen doch einmal gesagt werden muß, daß orthodoxe Publizistik etwas mehr Verantwortlichkeitsgefühl voraussetzt, als bei ihnen vorhanden ist. Schreibt da ein ״hoffnungsvoller“ Sproß der nächsten Bratislavaer Generation über Loschon-hakodosch und kritisiert Talmide-Chachomim und erprobte Systeme in einer Weise, deren Ignoranz nichts vermissen läßt. Das Loblied auf den ״Misrachi“, dem er das Verdienst zuschreibt, die hebräische Sprache in der Slowakei ״neu belebt“ zu haben, sei dieser Organisation aus ganzem Herzen gegönnt. Aber was sich diese orthodoxen Blätter an Kritik der orthodoxen Führer herausnehmen, muß doch ohne viel Worte energisch zurück gewiesen werden. Dem Autor, der, auch uns seinen bescheidenen Wunsch mitgeteilt hat, seinen Erguß ״in der dieswöchigen Ausgabe, selbstverständlich ohne jede Korrektur“ zu veröffentlichen, sei gesagt, daß es ihm besser anstünde, sich mit dem Geist der Sprache zu befassen und sich in ihn zu vertiefen. Den Herren aber, die in jüdischer Publizistik machen, sei gesagt, daß sie es wenigstens wissen sollten, daß Loschon hakodqsch nicht nur die heilige Sprache ist, sondern die ״Sprache des Heiligen", gelobt sei Er, der in ihr die Thora grgeben hat, die wohl Gemeingut aller, aber der Obhut der Rabbonim und Talmide Chachomim überantwortet ist. Diese haben sie von altersher in unsere Zeit hinübergerettet und diese werden auch in Zukunft wissen, wie es mit ihr zu. halten ist. Wir verweisen auf den an anderer Stelle unseres heutigen Blattes veröffentlichten Artikel ״Die heilige Sprache“ von Meir ben Jakob,) Wichtige Aguda-Sitzung in Basel. Verlegung der Erez-Jisroel-Zentmle nach Warschau; Anfangs voriger Woche fand in Basel eine Sitzung der Exekutive der Agudas Jisroel statt, die sich mit wichtigen Fragen der agudistisehen Arbeiten beschäftigte. Im Vordergrund der Beratungen, die von eingehenden Berichten über diC gegenwärtige Lage der Organisation eingeleitet wurden, stand die Erez-Jisroel-Frage. Es wurden eine Reihe für die weitere Arbeit bedeutender Beschlüsse gefaßt» so die Verlegung der allweltliehen Erez-Jisroel-Zentrale nach Warschau und die baldige Abreise einer Aguda-Delegation nach Erez Jisroel. An der Konferenz, die in der Villa des Konsuls Guggenheim in Alschwyl bei Basel stattfand, beteiligten sich unter dem Vorsitz des Präsidenten Jakob Rosenheim u. a. die Herren: Rabbi I.M. Lewin, Dr. Tsaac Breuer, Dr. Satomon Ehrmann, Konsul Sally Guggenheim, Dr. Oppenheimer, Oberrabbtner Dr. T. Lewenstein, Rabbi Mosche Blau, Jakob Landau, Pinchas Lewin, Oh. I. Eis und H. Mannes. Gemeinsame Arbeit der belgischen und englischen Aguda. Vergangene Woche fand in Antwerpen eine gemeinsame Konferenz der belgischen und der englischen agudistischen Landesorganisationen statt, an der unter anderem die Herren Generalsekretär Hermann Schwab, London, Generalsekretär Mosche Lebewohl, Antwerpen, Zwi Rottenberg, Schlomoh Klagsbald, Josef Friedmann, Samuel Ostersetzer und Samuel Rosenheim, teilnahmen. Die Konferenz beschäftigte sich mit technischen und organisatorischen Fragen, die beide Landesorganisationen betreffen. In gemeinsamer Arbeit der Antwerpener und der Londoner Organisation soll demnächst mit der Herausgäbe eines großen Wochenblattes für Westeuropa, in jiddischer Sprache, begonnen werden. Der Verband der orthodoxen Gemeinden in England veranstaltet Ende dieses Monates eine großzügige Kampagne für Schmiras Schabbos und Chisuk Hadas. Als Auftakt hiezu fand in London ein Massenmeeting statt, bei dem der Vorsitzende der belgischen Agudas Jisroel, der Antwerpener orthodoxe Oberrabbiner M. Rottenberg, sprach. Oberrabbiner Rottenberg wird auch an der Konferenz der orthodoxen Führer Englands, die über die religiöse Emeuerungsarbeit beraten wird, teilnehmen. Aus Ungarn — Laut Meldungen der jüdischen Presse in Ungarn befinden sich unter den während des Konflikts zwischen Ungarn und Jugoslawie n aus dem zweitgenannten Lande ausgewiesenen ungarischene Staatsbürgern zahlreiche Juden. Der neolog-assimilatorische ״Egyenlösäg“, der eine lange Liste der krasseren Fälle veröffentlicht, behauptet sogar, daß von den 3000 Ausgewiesenen wenigstens 500 — Juden wären. — Das Budget der Fester isr.. (neologen) Gemeinde rechnet für das Jahr 1935 mit 4,100.000 Pengö Ausgaben. Hievon entfallen‘ für Wohltätigkeit und Wohlfahrtsinstitutionen 356:000, für Schulen, Religionsunterricht und kulturelle Zwecke 788.000, für Erhaltung der jüdischen Spitäler 1,322.000 und 581.000 Pengö für Kultuszwecke. Es werden also bloß rung 14 Prozent des Jahresbudgets für Kulturzwecke verwendet. — Die ungarische jüdische Presse erinnert an die interessante Tatsache, daß die erste nationalsozialistische Partei in Europa in Ungarn, ,und zwar dm Jahre 1904 von einem .ungarischen Juden namens Wilhelm M e z ö f i gegründet wurde, der bis zum Jahre 1910 Mitglied des ungarischen Abgeordnetenhauses war. Mezöfi hat das Programm seiner Partei, welcher auch der später ermordete Bauernführer Andreas Achim angehörte, folgendermaßen formuliert: Die Partei kämpft für soziale Ziele, für die Rechte der armen Leute, steht aber, im Gegensatz zur sozialdemokratischen Partei, nicht auf internationaler Grundlage und akzeptiert nicht die Lehren des Marxismus. Sie steht vielmehr auf ungarischnationaler Grundlage und kämpft für die Größe Ungarns. Jüdische Ehrung für König Alexander. Vertreter sämtlicher jüdischen Organisationen Jugoslawiens hatten auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde Zagreb hin sich zu einer Besprechung eingefunden, die einer weiteren Ehrung des Märtyrerkönigs Alexander I. galt. Es wurde beschlossen, im Heiligen Lande zum ewigen Gedenken des Königs einen Wald auf dessen Namen anzulegen, ähnlich wie die Juden Jugoslawiens es bereits früher zu Ehren des Königs Peter I. getan haben. Zur Durchführung dieses Projekts sind bereits große Summen gezeichnet worden, so daß mit der Aufforstung des Waldes wohl sehr bald begonnen werden kann. Mit der Durchführung dieses Planes erbringen die Juden Jugoslawiens erneut einen Beweis der Verehrung für ihren heimgegangenen König und der patriotischen Gesinnung. WIEN . Wechsel in der Leitung der Adas Jisroel Schiffschul. In der am' 29. Dezember v. J. stattgehabten Vor- Standssitzung der Adas-Jisroel-Schiffschul hat der verdienstvolle Obmannstellvertreter, Herr Medizinalrat Doktor Isidor Reiniger, seinen Entschluß, die Stelle mit Ablauf des Geschäftsjahres zurückzulegen, bekanntgegeben. Da der durch den Obmann, Herrn Kommerzialrat Siegmund Bondi, unternommene Versuch des Vorstandes, Herrn Medizinalrat Dr. Reininger von seinem Vorhaben abzubringen, vergeblich blieb, wurde die Demission mit Bedauern und unter Ausspruch des Dankes für die bisherige ersprießliche Tätigkeit zur Kenntnis genommen. An seiner Stelle wurde Herr Leopold Richter einstimmig zum Obmannstellvertreter gewählt. Herr Medizinalrat Doktor Reiniger gab die Zusicherung, im Vorstande der Adas Jisroel zu verbleiben und er wird seine reiche Erfahrung und bewährte Arbeitskraft auch weiterhin als Vorstandsmitglied in den Dienst der Adas Jisroel stellen, (Hert Medizinalrat Dr. Reiniger feiert demnächst seinen 70, Geburtstag. Wir behalten uns vor, bei diesem Anlasse die aufopfernde Arbeit des Jubilars für die Schiffschul und die Orthodoxie eingehend zu würdigen. Die Redaktion.) Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Den dieswöchigen Sidravortrag, Schabbos Parschas Woero, hält Herr Dr, S. Lemberger im Lokal der Wienea, H״ Obere Donaustraße 91, um )411 Uhr vormittags. Lebensversicherung«- Gesellschaft ״PHONIX Ci Gegründet 1882 Aus dem Jahresberichte 1933: Versicherungsbestand.,.3107 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen ..211 Millionen Schilling Garantiemittel . 680 Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten. 72 Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Saargebiet, öechoslovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen, Jugoslavien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien# Türkei, Marokko, Irak, Tunis und Aegyptea.