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Jüdische Presse · 1935-01-04 · 1 (4.1.1935) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
1 (4.1.1935)
Date
1935-01-04
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. i Seite 7 Lehätir Agunoh. Ein gewisser Josef Rosenberger aus Charkow in Rußland hat als Kriegsgefangener im Jahre 1915 beim Rabbinat in Mattersburg (Burgenland, Oesterreich) eine Frau geehelicht und ist kurz darauf verschwunden* Sein Vater ist angeblich heute noch Vhnuacher in Charkow, er selbst steht etwa im 42» Lebensjahr. Es ergeht hiemit die Bitte, Mitteilungen Uber den Aufenthalt des Genannten an das Rabbinat in Mattersburg gelangen zu lassen. Die ostjüdischen Zeitungen werden um Abdruck dieser Mitteilung ersucht. Hitlers ״jüdische Sorgen“. Der in Nr. 48 unserer Zeitung unter diesem Titel veröffentlichte Artikel war dem ״Israelitischen Wochenblatt für die Schwei z“ entnommen. Geburt. Eine Tochter: Mayer Schreiber und Frau. Jüdische Konsumenten! Gerade die schwierige Wirt* schaftslage unserer Zeit verpflichtet uns, die jüdischen Konsumenten darauf aufmerksam zu machen, wie groß die An2ahl wirklich leistungsfähiger jüdischer Firmen am Wiener Platze ist, leistungsfähig sowohl in quantitativer, als auch, und das das Wichtigste, in qualitativer Hinsicht. Insbesondere auf die in weitesten Kreisen bestbekannte Möbelfirma M. Redler, Wien, I., Schottenring 35, wollen Wir heute hinweisen. Diese Firma, welche die Lieferantin der vornehmsten jüdischen Kreise ist, verfügt Über ein großes Lager von Möbeln in jeder Preislage und ist in der Lage, auch den verwöhntesten Geschmack zu befriedigen. Es ist allgemein bekannt, daß . das Möbelhaus M. Redler seinen Kunden weitgehendst entgegenkommt und für seine Kunden sogar ein eigenes ganz besonders günstiges Zahlungssystem geschaffen hat. Mit gutem Gewissen können wir unseren Freunden und Gesinnungsgenossen empfehlen, ihren Möbelbedarf bei der Firma M, Redler, Wien, I., Schottenring 3 5, zudecken. Tschechoslowakei Zur Verlängerung der Milif ärdiensf zeit in der C. S. R• Wohl kein einziger Leser dieser Zeilen wird erst aus diesen die Nachricht schöpfen, daß der tschechoslowakische Soldat, welcher bis nun 18, resp. 14 Monate Präsenzdienst zu leisten hatte, fortab 24 Monate das Kommisbrot essen müssen wird. Ebenso wenig neu oder überraschend ist die Konstatierung, daß das hierländische Judentum diese neuerliche Mehrbelastung ohne Murren auf genommen hat, wiewohl durch die Neuregelung der militärischen Dienstzeit seine Söhne nicht minder als die der andersgläubigen Bürger, seine Taschen aber in noch viel höherem Maße als die der nicht Handel betreibenden Bürgerschaft betroffen werden. Jeder, der guten Willens ist, weiß es — und man wußte dies auch in der Vergangenheit —, daß der Jude dem Vaterlande gegenüber seine Pflicht bis zum Weißbluten erfüllt, ohne dafür irgend welche Privilegien zu fordern oder zu erwarten. Es ist daher ganz selbstverständlich, daß das tschechoslowakische Judentum auch in diesem Falle ganz selbstlos und mit dem Aufgebote seiner bereits erschöpften finanziellen Kräfte seine patriotische Pflicht zu erfüllen fest entschlossen ist. Ebenso selbstverständlich ist es aber auch, daß das Judentum von der Armeeleitung für die Bekenner des jüdischen Glaubens dieselben Rechte verlangen darf, welche den Andersgläubigen ohneweiters gewährt sind, und diese Rechte, insoweit sie das Religionsleben der jüdischen Soldaten betreffen, unentwegt bis zu deren restlosen Durchsetzung auch fordern muß. Es. ist ja wohl wahr, daß der talmudische Kanon אונם רחמנא פטריה dem jüdischen Soldaten einen Ablaßzettel für alle seine Handlungen bedeutet, die der militärische Dienst zwangläufig mit sich bringt, wenngleich sie mit den Satzungen der Thora kollidieren. Wie es auch wahr ist, daß aus denselben Erwägungen heraus bis Kriegsausbruch an die alles nur nicht demokratische k. u. k. Armee, die bekanntlich das Hauptgewicht auf die äußerliehe Einheit legte, jüdischerseits keine Forderungen hinsichtlich der Sabbatheiligung und der Ermöglichung der Einhaltung der Speisegesetze gestellt wurden. Die Sachlage erfuhr aber eine grundlegende Aenderung in dem Momente, da die tschechoslowakische Republik sich anschickte, auf Basis einer ehrlichen, jeden und allumfassenden Demokratie ihre Armee zu errichten. Es wäre viel mehr als bloßes Vergehen, wenn unter .solchen, von Grund auf geänderten Umständen die jüdischen Instanzen, unterstützt von der öffentliehen jüdischen Meinung; nicht alles aufbieten würden, um für die jüdischen Soldaten eine weitestmögliche Berücksichtigung ihrer religiösen Bedürfnisse zu erwirken. Die Notwendigkeit, diese Forderungen zu erheben, wurde mit der Verlängerung der Präsenzdienstzeit ganz erheblich gesteigert. Man braucht ja nicht vieler Worte, um die Behauptung zu erhärten, daß eine 24monatige Dienstzeit die Widerstands- Fähigkeit . des religionsgesetzlich verbotene Speisen verschmähenden jüdischen Soldaten, welcher in den historisehen Ländern zu dienen gezwungen ist, ernstlich gefährdet, andererseits aber eine 2 Jahre währende ununterbrochene Kette von Religionsverletzungen sich noch in den späteren Jahren des Zivillebens durch die Macht der Gewohnheit imgünstig aus wirken muß. Daß aber den jüdischen Soldaten die strikte Beobachtung der Speisegesetze und die S a bbatheiligung ohne Gefährdung der militärischen Interessen ermöglicht werden kann, beweist die weitgehende Rücksichtnahme auf die religiösen Forderungen der jüdischen Soldaten, durch die sich die holländisehe und auch die magyarische Armee in den letzten Jahren bemerkbar gemacht haben. Eine ernstgemeinte und gut motivierte Intervention bei unserer Heeresleitung kann auch nur die besten Früchte zeitigen, welche heutzutage eine Lebensfrage für die Orthodoxie bedeuten. Samuel Reiner, Preäov. Alt-Neu. Von M. U. Dr. Salomon Lieben, Prag. Wir erleben jetzt בעווז׳י eine sehr erfreuliche Ent- Wicklung, und zwar sowohl in Prag als auch in einzelnen Städten der böhmischen und teilweise mährischen Provinz. Das jüdische Leben, das sich in den letzten Jahrzehnten׳ immer mehr verkleinert und auf einen immer unscheinbareren Kreis beschränkt hat, beginnt sich dank des Einflusses von hiehergekommenen Jereim aus der Slowakei, aus Polen und jetzt auch aus Deutschland zu entfalten. Unsere kurzen Berichte, die ab und zu in den Spalten der ״Jüdischen Presse“ erscheinen, legen Zeugnis davon ab. Es sei mir gestattet, zu dieser Entwicklung einige Bemerkungen zu machen, welche vielleicht auch außerhalb unserer Heimat beachtlich׳ erscheinen dürften. Der Schulchan Aruch bringt uns über Neugründungen von jüdischen Siedlungen, bestimmte Riehtlinien, spricht jedoch auch von bereits bestehenden Siedlungen, die sich fortentwickeln. Während nun neue Gründungen das Recht •haben, ihre Minhogim nach den Gründern zu bestimmen, ist es bezüglich bereits bestehender Städte das Bestreben des ,Schulchan Aruch,;die alten Minhogim der Sta^t fort bestehen zu lassen, . ,wenn ... auch ,. neu hinzugekommene, Gemeindemitglieder anders orientiert sein sollten. Von welch tiefer psychologischer Bedeutung diese Hinweise sind, sehen wir jetzt mit eigenen Augen. Die alten Traditionen, Minhogim, Nussach-hatefiloh. des böhmischen Judentums, das auf eine fast tausendjährige Geschichte zurückblicken kann, haben sich in den breiten Volksschichten erhalten, oft sogar besser und treuer als die Hauptsache, nämlich Dinim, Thora, Awodah. Alte Minhogim werden vollkommen Neologen, manchmal von Getauften, ja von Nichtjuden fortgetragen und im Gedächtnis beibehalten. Aus diesem Verhältnis ergibt sich, daß vielfach die Hauptsache zur Nebensache geworden ist, weil eben die Nebensache zur Hauptsache aufgestiegen ist. Nun wäre es aber ganz verfehlt, mit starker Hand eine Umdrehung zu schaffen, indem vielleicht Neuhinzugekommene diese alten Minhogim! ihren eigenen zuliebe abschaffen und verbannen wollten; man würde durch ein solches Vorgehen all die vielen Halbwisser und Halbver- Steher um ihren Zusammenhalt mit dem Judentum bringen. Nicht abreißen und vernichten darf man hier, sondern liwno’s welinto’a, aufbauen und anpflanzen! Man muß dünngewordene Fäden verstärken, und so wird man den Zusammenhang mit dem Alten Und seinen Uebergang in das Neue kräftigen •und festigen. iSolche Ueberlegaingen sind bei der heftigen Bewegung, der das überlieferte Judentum •heute ausgesetzt ist, gewiß an vielen anderen Orten ebenfalls angebracht. Wir haben es überall notwendig, den Zusammenhang mit unserer rühm- und leidvollen Vergangenheit zu stärken, denn nur so werden wir machsir atoroh lejoschuoh sein können. Bei uns in Prag steht mitten im modernsten Viertel hart neben dem ehrwürdigen alten Bes-Chajim •die ebenso alte und ehrwürdige Alt-Neu-Schul; die Wände dieses einzigartigen Bes-hakneses, die in früherer Jahrhunderten mit dem Blute unserer Kedoschim besp^'tוי״יי״י,”״ ־^׳. Ip.gen Zeugenschaft ab, daß in ihrer Mitte jüdisches Leben in Freud’ und Leid auf- und niederwogte• s■1 ״t s־>hr trübe Zeiten gesehen, die gute Alt-Neu-Schul, si5׳ sieht jetzt m. G. H. einer besseren Zukupft entgegen. Sie ist ewig alt und bleibt ewig neu. det IstUetUodawakei sind Zuschriften redaktionellen oder geschäftlichen Inhaltes ausschließlich an die Adresse ״pidistUe Presse", Btatislavü, Bostyatk W zu richten. Zuschriften, die an unsere Wiener Adresse gelangen, werden von Wien aus der Bratislavaer Redaktion übermittelt und erfahren infolgedessen eine zwangsläufige Verzögerung in der Veröffentlichüng, bzw. ׳Erledigung. Tschechoslowakische Post befördert nicht Karten mit Hakenkreuz und ״Heil Hitler“. Das Postministerium hat seinen Erlaß vom 6. Februar d. J. über die Ausschließung von Sendungen mit gedruckten Hakenkreuzen von der Postbeförderung nunmehr infolge der Entscheidung des Innenministeriums durch einen neuen Erlaß ergänzt, wonach Ansichtskarten und andere offene Sendungen mit Drucksachen, auf denen der Gruß ״Heil Hitler“ angebracht ist, vom Verkehr ausgeschlossen sind, auch wenn dieser Gruß nicht aufgedruckt ist, also auch dann, wenn er mitten im Text handschriftlieh geschrieben wird. Bedenkliche Ritualmordhetze in der Slowakei* Blutlegende findet harmlose Aufklärung. Durch ein zunächst mysteriös erscheinendes Gerücht wurde die kleine Gemeinde Uhroves bei Priewidza in der Slowakei in Aufregung versetzt. Es hatte sich dort ein Mann als Arzt aus Preßburg ausgegeben und von mehreren Leuten Blutproben genommen. Es dauerte nicht lange und es verbreitete sich das Gerücht, daß Juden von mehreren Personen das Blut abgezapft haben, um es für das Osterbrot zu verwenden. Die Erregung in der Ortschaft war so fctaSUlatln stark, daß Gendarmerie die Ruhe hersteilen mußte. Dies gelang ihr aber erst, als sie das Bratislavaer Staatskrankenhaus angerufen hatte, wodurch die Sache eine harmlose Aufklärung fand: Ein jüngere Assistenzarzt der Klinik, übrigens ein Nichtjude, mußte, um ein wissenschaftliches Werk beenden zu können, von gewissen Personen Blutproben nehmen. Dies nützten dann gewissenlose Elemente zu einer argen Judenhetze aus, die allerdings im Keime erstickt werden konnte. Keren-Hajischuw-jAktion der Agudas Jisroel-Jugend- Organisation in der Tschechoslowakei. Wenn wir unvoreingenommen die Arbeit der Agudas-Jisroel-Jugendorganisatio.n in der C, S. R. betrachten, so können wir — ohne zu übertreiben — die erfreuliche Wahrnehmung machen, daß! die Aguda- Jugend in C. S. R. keine Mühe und Anstrengung scheut und immer und überall zu aktivster Tätigkeit bereit ist, wo es heißt, für orthodoxe jüdische Klall-Interessen etwas zu leisten. Kaum ist die so wichtige und bedeutungsvolle Kleideraktion für die unbemittelten! Glaubensgenossen in P. K. R. beendet — schon sehen wir die agile und fleißige Agudas-Jugend an einer neuen, eminent wichtigen Aktion arbeiten: Unter der Devise אגרא דתעניתא צדקתא wird in den ersten שובבים ת׳ת-Wochen eine allgemeine Keren-Hajischuw- Block-Sammlung durchgeführt. Die Spenden gelten nebenbei als ם ד יו ך תענית und werden zur Erhaltung der orthodoxen׳ Erziehungsanstalten in Erez Jisroel verwendet. Es sei Pflicht und •Schuldigkeit aller ehrlichen und frommen Jehudim und aller derjenigen, die nur etwas Interesse daran haben, daß Erez Jisroel im Geiste der Thora und Ueberlieferung aufgebaut werde,, ihr Möglichstes dazu beizutragen, daß die unbeschreiblich wichtige Sammelaktion von einem guten Erfolg gekrönt sei. A. P. Rabbi Mosche Blau in Bratislava. Freitag, den 22. Tewes, Ist der bekannte Aguda- Führer Rabbi Mosche Blau aus Jerusalem, der an der Basler Exekutiv-Sitzung der Agudas Jisroel teilgenommen hatte, in Bratislava, eingetroffen. Nachdem Rabbi Blau einige Ortschaften der Provinz besucht hatte, hielt er am Dienstag, bei großer Beteiligung, einen Vortrag im Saale des Handelsgremiums. Er schilderte die materielle und moralische Lage in Erez Jisroel. Mit flammenden Worten ermahnte er die Zuhörer, ihr Bestes, für den Aufbau von Erez Jisroel im Geiste der Thora zu tim. WTenn wir auch — betonte Rabbi Blau — so manches unterlassen haben, ist jetzt die Zeit, das Versäumte nachzuholen und mit allen Kräften Neues zu schaffen. Es muß die Möglichkeit gegeben werden, daß alle orthodoxe Jehudim an einer gemeinsamen Erez-Jisroel-Arbeit mitwirken. Der Redner schilderte den moralischen und finanziellen Stand des Agudas Jisroel in Erez Jisroel und betonte, daß eine zahlreichere Alijah von Charedim eine der wichtigsten Vorbedingungen für das Gedeihen einer organisierten Orthodoxie in Erez Jisroel ist. Retten wir, was noch zu retten ist! Gelegentlich seiner Durchreise in der Tschecho- Slowakei hat Rabbi Mosche Blau nachtstehenden Brief an den Agudas-Jisroel-Jugendgruppen gerichtet. ב*ה אחים וחברים צעירי אנדת ישראל בסלובקי׳ ום. ק. ר•! בעברי על בירחכם, מקום מושב מרכז הארצי של הםתדרוחכם האהובה, שמחתי למצא שעוד לפני בואי נתעורר המרכז למלא את חובתו להחניף החרדי של אגדת ישראל בארץ ישראל על ידי מגבית של "אגרא דתעניתא“. אין לי צורך לתאר לבם, חברים נכבדים, את צורך השעה, כי חושבני, שהדבר הזה די ברור לבם. רוצה אני רק להגיד לכם, שיסוד עבודתנו בארץ שראל הוא החנוך וכל חקוחנו בנוי׳ על יסוד של הקמת דור נאמן בארץ ישראל אשר ימשיך לשאת ביד רמה אח דגל התורה והמסורה, ואני בטוח שאף אחד מכם לא יסלק את עצמו מעוור לחחפקיד הנשגב הזה. — 'המתרשל ידו על התחתונה כי אות הוא, שלא השיג אח עומק המטרה של בנין ארץ ישראל תורנית חרדית כיום הזה׳ ובי לא יודע לקשר את נימי לבבו אל מרכז נשמת היהדות בארץ הקדושה. ■ והעובר ועובד ידו על העליונה וחלק ונחלה יהי׳ לו עם אחיו בבנין ארצנו הקדושה והקמת הרימותי׳. וחלק ונחלה יהי׳ לו גם בארץ הקדושה כאשר יזכה לעלות אלי׳ לחונן אח עפרה ולרצוח את אבני׳ בעגלא ובזמן קריב בביא. בתי החנוך בארץ ישראל קשרו אח תקותי בממורחבם ובעבודתכם, אל חאכזבו אותם. פק׳ק פרעשבורג, יום כ׳ו לח׳ טבת תרצ׳ה. אחיכם משח בלויא Sijum in Bratislava. Sonntag, den 24. Tewes, veranstaltete die Agudas- Jisroel-Jugendgruppe, Bratislava, eine Sijumfeier über Mes Schabbos und über Seder Noschim. Herr E. Ungar begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste, insbesondere den aus Jeruscholaim hier weilenden Gast', Rabbi Mosche Blau, und wies u. a. darauf hin, wie wichtig und begrüßenswert es ist, daß junge Menschen, die den ganzen Tag schwere körperliche Arbeit verrichten, trotzdem in den Abendstunden wenigstens dem Thora- Studium obliegen. Herr Rabbiner S, Straßer hielt einen tiefsinnigen Hadron, Rabbiner J. Snyders verband mit einem geistreichen Gedanken die einzelnen Mesechtos. Nach dem Festessen hielt der illustre Gast, Rabbi Mosche Blau, eine mit Begeisterung aufgenommene Rede. Er wies auf Grund einer Gemorostelle darauf hin, wie selbst das alltägliche Leben des jüdischen Menschen geheiligt werden kann, wenn der Ausgangspunkt und das Endziel eine Dowor-schebikduscho ist, Herr S. Frommer dankte mit innigen Worten Herrn E. Ungar für seine aufopferungsvolle Tätigkeit, die sich nicht nur auf das Vortragen beschränkt, sondern den ganzen Menschen zu erfassen bestrebt ist. Präses Max Weiß, richtete zum Abschluß einige ermahnende Worte an die Mitglieder. ארמה, כשר Erholungsheim für Kinder und Erwachsene in VySnie Ruibachy, 758 m (Tatra). Ganzjährig geöffnet. Schulunterricht. Erziehungsanstalt. Preis per Kind (5, Mahlzeiten, Logis) 20, Erwachsene 30 ■ tsch. K. Verlanget Prospekt von Dr* Somogyi.

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