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Jüdische Presse · 1935-01-04 · 1 (4.1.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
1 (4.1.1935)
Date
1935-01-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite2 jüdische dhesse Kr. i Durch Dezennien, habe ich Midi stets geweigert, an der Gründung eines orthodoxen BlattesMnderjt als in der heiligen Sprache teilzunehmen, teil schätze Muhl den Wert der Publizität sehr hoch, verstand sehr nwhl die Notwendigkeit von Abwehrorganen, aber ■die Angst vor dem unvermeidlichen Chitlul Haschern durch persönliche Angriffe usw. gegen würdige Führer ließ mich den auch möglichen Schaden zu hoch einschätzen, Seitdem die zionistische Oeffentlichkeit sich in den vehementesten Ausfällen gegen die Orthodoxie ergeht, ist jedoch die Abwehr eine unabmeisliche Pflicht geworden, Und so ■begrüße ich es mit Pergnügen. daß die ״J ü d i s che Press e“ i hren zwanzigjährigen Best a nd feiert. Bezüglich der zionistischen Maßlosigkeit erinnere ich nur an folgende Episode: Als der berühmte englische Zeitungskönig Lord Norlhcliffe in Jerusalem weilte und Tag Und Nacht von den Zionist Anführern belagert war. raffte sich endlich die Orthodoxie Auf, den Mann auch über unseren Standpunkt auf zuklären. In Hunderten jüdischen Zeitungen, die teils zionistisch beeinflußt waren, brach ein Sturm los, ,,die Orthodoxen sind Verräter״. Es bedurfte gemalliger Anstrengungen, um wenigstens einen Teil der denkenden Judenschaft davon zu überzeugen, daß es nur ein Akt der primitivsten Verteidigung war, den einflußreichen Zeitungsmann aufzuklären, wie Weit wir bei ihm verleumdet wurden. Ebenso ver- ÖffeniJichle die ״Morgenzeitung״ vor einigen Jahren über den Hof des Gerrer Rebben, eines Mannes, den hunderttausende Juden als das Muster eines Zaddik und ethisch höchststehenden Menschen verehren, einen Bericht, der wohl das scheußlichste Pamphlet ist, das ich in meinem ganzen Leben gelesen habe. Ueber Intervention einer ersten Persönlichkeit des Zionismus wurde mir wohl von einem Chefredakteur zugesagt, daß diese scheußlichen Dinge richtiggestellt werden, es ist aber bei der Zusage geblieben. Es sind dies wohl zwei eklatante Beweise für die Unerläßlichkeit einer Abwehr presse. Die ״Jüdische Presse״ hat in den zwanzig Jahren, ihres Bestandes zur Förderung jüdischer und speziell orthodoxer Angelegenheiten, zur Abwehr von Verdächtigungen und Verleumdungen viel Ersprießliches geleistet. Ich wünsche ihr, daß sie noch viele Dezennien zur Ehre G-ltes und seiner Thora bestehen möge. . . k/ol$ p^ftenUeUpp. INeu i in Seide e i t e n Samte 3 5 Wollstoffen 5 | Duldner&Deutsch,Wlen VII, Neubaugasse 10 5 Leisfungsfahi'gsles Möbelhaus M. Redler/ Wien 1/ Sdtolfenring 35 Telephon A-12-9-78. Zeitgemäße Preise. Gesamtausstattungen von der billigsten bis zur feinsten Ausführung. Beste Referenzen. Eigenes Zahlungssystem. Samstag geschlossen. ״Schomra"-Mitglied. heims hatte bei der politischen Leitung der Aguda Mißfallen erregt. Der offizielle Standpunkt war nämlich, g־egen die Balfour-Deklaration keine Opposition zu machen. Also wurde die Demission des Herrn Bettelheim angenommen. Nun war es fast unmöglich, für Bettelheim einen entsprechenden• Ersatz zu finden. Die Aguda besaß zu jener Zeit bereits einige tüchtige Organisatoren und Propadandaredner, aber journalistische Begabungen — riehtige Zeitungsleute — hatte sie noch nicht hervorgebracht. Einen nicht orthodoxen Redakteur wollte man nicht anstellen. Man stand ratlos in dieser Krise da und begann schon die Einstellung des Blattes in Erwägung zu ziehen. Um diese Katastrophe zu verhindern, ließ sich Herr Rabbiner Dr. Joel Pollak bestimmen, in die Bresche zu springen und sich als Zeitungsherausgeber und als Redakteur zu versuchen. Es war dies ein gewagtes Experiperiment, doch es gelang. Das allwöchentliche Erscheinen wurde damals als eine höchst bedeutsame Tat des neuen Mannes gewertet. Als Kämpforgan mußte die ״Jüdische Presse“ auch fortab geführt werden, aber der Schwerpunkt wurde auf die positive Seite gelegt. Innere Propaganda, Aufklärung und Werbung kamen allmählich zu ihrem Recht. So verging, der Sommer. Nach den Herbstfeiertagen mußte die Breslauer Zentralratssitzung der Aguda vorbereitet werden. Die ״Jüdische Presse“ war um diese Zeit schon in bester Form. Sie warb und wirkte eifrig für das Gelingen dieser so bedeutsamen Tagung und öffnete ihre Spalten zur programmatischen Vorbereitung der ersten Kenessio Gedaulo, welche anläßlich der Breslauer Tagung auch beschlossen wurde. Ende Dezember 1922 fand die historische Zentralratstagung in Breslau statt. Die ״Jüdische Presse“ stand damals derart im Mittelpunkt der Ereignisse, daß der Herausgeber des Blattes sich bewogen fühlte, eine Nummer der Zeitung in Breslau erscheinen zu lassen, und noch bevor die Teilnehmer dieser hochbedeutsamen Tagung die Stadt verließen, konnten sie schon in der neuesten Nummer der ״Jüdischen Presse“ alle Berichte und Beschlüsse der Konferenz lesen. Der Jahrgang 1923 stand von seiner ersten bis zur letzten Nummer im Zeichen dieser grandiosen Heeresschau der agudistischen Weltorthodoxie. Da hieß es zunächst, gegen den bis in die oberste Leitung sich erstreckenden Defaitismus zu Felde zu ziehen, dann hieß es, die Problematik der agudistischen Belange systematisch vorzubereiten und zuletzt, aber nicht an letzter stelle, die Geldmittel für den vergrößerten Umfang und die erhöhte Auflage des Blattes zu beschaffen. Die erste Kenessio Gedaulo trat im Elul 5683 zum festgesetzten Termin in Wien zusammen und war ein grandioser, alle Erwartungen weit übertreffender Erfolg. Das Erscheinen der großen chassidischen Rebbeim, die Teilnahme der bedeutendsten Gaonim, die rege Anteilnähme des weltberühmten Nestors der Weltorthodoxie, des Chofez Chajim s. Z. 1., an den Verhandlungen, die Referate von Isaak Breuer, Jakob Rosenheim, Rabbi Meir Schapira — alle Meisterwerke rhetorischer Kunst — waren sensationelle Erlebnisse, welche die ״Jüdische Presse“ in ihren täglichen Ausgaben festhielt. Der Erfolg war grandios — aber auch das Defizit. Die ״Jüdische Presse“׳ hätte Ende vorigen Jahres eine große Schuldenlast. Dieses Defizit ist nachher für die Existenz der ״ Jüdisehen Presse“ mitbestimmend geworden. Weiter ging es mit wechselndem Erfolg. Verständ« nis und Unverständnis förderten und beengten das große Werk. Die zweite Kenessio Gedaulo gab der ״Jüdischen Presse" wieder eine große Aufgabe. Sie hatte sich inzwischen eine bedeutungsvolle Position im Wiener Judentum errungen. Sie ist ein von Freund und Feind gleich anerkannter Machtfaktor geworden und aus dem öffentlichen jüdischen Leben Oesterreichs, der Tschecho- Slowakei, aber auch der anderen Länder nicht mehr wegzudenken. Jahr nach Jahr verstrich. Inzwischen hat sich gar manches geändert: Die Politik der Aguda, die Stellung des Hauptschriftleiters Rabbiner Dr. Pollak, der immer mehr seine Tätigkeit auf das;Schulwesen konzentrierte. Und nun begann die neue Aera, in der die ״Jüdische Presse“ heute steht. Es war im Jahre 1932. Rabbiner Dr. Pollak konnte wegen seiner anderweitigen Ueberlastung die ״Jüdische Presse“, die wirtschaftlich und inhaltlich schon sehr gelitten hatte, nicht weiterführen. In unzähligen Sitzungen berieten die Führer der Wiener Orthodoxie über die ge schaffene Situation, bis sie den Entschluß faßten, ab 1. -Oktober 1932 (Rosch-Haschono 5693) die Geschäfts führung und die Redaktion einer Arbeitsgemeinschaft jüngerer, agiler Kräfte zu übertragen, die die Zeitung unabhängig von allen Bindungen als ein freies ״Organ für die Interessen des orthodoxen Judentums“ führen sollte und führt. Nun mußte vorerst die wirtschaftliche Basis der Zeitung gestärkt werden. Der Nachrichtenteil erfuhr einen wertvollen Ausbau. Neue Mitarbeiter wurden ge- Wonnen. Ein frischer, aufmuntemder Zug durchzieht seit diesem Tage unser Blatt. In jeder Hinsicht mußte die Zeitung den Wünschen des breiten Leserkreises und den besonderen Erfordernissen der Zeit angepaßt werden. Utnd s o schreitet die ״Jüdische Presse“ nunmehr m. G. H. in ihr drittes Jahrzehnt . . . . . . und ein abschließendes Mahn wort Mehr als zwei Jahre sind verstrichen, seitdem die Arbeitsgemeinschaft die Leitung der ״Jüdischen Presse“ übernommen hat. Es waren Jahre bitteren, schweren Ringens. Eine Zeit des Kampfes gegen die Aus- Wirkungen der Wirtschaftskrise einerseits und gegen die Anfeindungen unserer Gesinnungsgegner andererseits. Nur mit tiefem Schmerz müssen wir auf die Tatsache hinweisen, daß die ״Jüdische Presse“, das einzige orthodoxe Organ Oesterreichs und der Tschechoslowakei, noch lange nicht jenes Verständnis und jene Hilfsbereitschaft gefunden hat, die eine unerläßliche Vorbedingung für den Ausbau und die weitere Entwicklung der Zeitung ist und die anderwärts als Selbst- Verständlichkeit gilt. Dies macht es uns aber auch zur Pflicht, allen jenen zu danken, die uns mit Rat und Tat hilfreich zur Seite standen. In der ersten, unter der neuen Redaktion erschiene'nen Nummer sagten wir unter anderem: ״Was wir verlangen — das ist Vertrauen! Was wir versprechen — ist, daß wir mit unserer ganzen Kraft an der Ausgestaltung der ״Jüdischen Presse“ arbeiten werden.“ ׳ Dieses Versprechen glauben wir gehalten zu haben. Mit aufrichtiger Freude und Genugtuung können wir auf die Stellung hinweisen, die sich die ״Jüdische Presse“ im Laufe der Jahre errungen hat. Nicht ein einziges Ereignis, nicht ein einziges Geschehen in politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Hinsicht ist vorbeigegangen, ohne daß die ״Jüdische Presse“ sich im Vordergrund an der Klärung und Lösung dieser Probleme beteiligt hätte. Ob es die Wahl eines orthodoxen Präses für die slowakische Zentralkanzlei oder der Kampf gegen die Einführung des Frauenwahlrechtes in der Wiener Kultusgemeinde war, ob es sich um die Vertretung der Interessen der orthodoxen Judenheit in der ganzen Welt oder insbesondere um die jetzt aktuelle Frage der Selbständigkeit der orthodoxen Judenheit Wiens handelte, immer und überall erhielt das Wort der ״Jüdischen Presse“ die gewichtige Rolle, die ihm zukommt. Wir haben das Unsrige getan; nun liegt es an unseren Freunden und Gesinnungsgenossen, uns cl?« Fort- Setzung unserer Arbeit durch ihre tatkräftige imd rnf^rfreudige Unterstützung zu ermöglichen. Ueber all''0 Trenliende hinweg, verficht die ״Jüdische Presse“ die Einigkeit und Geschlossenheit der j ü d i r ״ h o n Orthodoxie. Der weitere Erfolg unseres im Dienste G-ttes und seiner Thora stehenden Werkes hä״״t nicht von uns allein, sondern von der Mitarbeit der gesamten orthodoxen Judenheit ab. Zwanzig Jahre ״Jüdische Presse“! Dieser Zeitraum hätte uns vielleicht das Recht gegeben, in feierlicher Weise ein Jubiläum zu begehen, wie es dem bisher Geleisteten, wie es unserer Aufgabe und unseren Zielen würdig wäre. Doch die Zeit spricht ihre eigene Sprache. Wir haben es für zweckmäßiger gefunden, schlicht und einfach diesen bedeutenden Zeitabschnitt hervorzuheben. ' Der neue ״Kopf“, unter weichem die ״Jüdische Presse“ heute zum ersten Male erscheint, er soll nicht;,neu“, sondern eine E rneuerung sein. Mit erneuter Tatkraft und Schaffensfreude gehen wir mutig und unerschrocken an die Fortsetzung unserer Arbeit. Mutig und unerschrocken, nur die Hemmungen kennend, die uns unser Glauben auferlegt, werden wir auch weiter in unserer bisherigen, unermüdlichen Verteidigung und Vertretung der Rechte und der Interessen der orthodoxen Judenheit verharren. Möge Haschern uns hiezu die Kraft und seine Hilfe verleihen, Der neue Kopf — von dem bekannten orthodoxen Graphiker Artur Weisz entworfen und in moderner Sachlichkeit gehalten — bleibe ein äußerliches Zeichen für unseren unverrückbaren Willen, in Friede .und Eintracht dem• orthodoxen Judentum zu dienen, David T ü r k 1. Leicht und verlockend märe es, sich in Be- Pachtungen über die Gegenwart zu ergehen. Wenn aber eine orthodoxe Zeitung in eine neue Periode tritt, wäre es noch verlockender, sich über die verg an ge ne n zwei Jahrzehnte der ..Jüdischen Presse“ zu ergehen. Das Werden einer Zeitung ist ein Spiegelbild derZeit im allgemeinen, doch viel höher steht eine Zeitung, die trotz des Wandels der Zeiten u nw andelbar geblieben ist. Ist das Erstarrung? Man weiß ja, dieses Wort ist ein Stigma, das man der religiösen Treue, der Orthodoxie anzudichten pflegt. Sind mir, die gläubigen Thorajünger und ihre Bannerträger, wirklich erstarrt? Stehen mir den Ereignisseti und ihrem Pochen an den Pforten des jüdischen Herzens׳ wirklich wie eine steinerne Maske gegenüber? Ein Prediger des vergangenen Jahrhunderts, ahnend, was der Baal-Schem einmal gesprochen, sagte: Es wäre ein Irrtum, wenn man wähnte, die Thora sei alt geworden. Die Thora ist jung, ewig jung, w i r aber sind alt geworden. Baal-Schem A. drückte das s. so aus: תורת ה׳ חמימה שלא נגע בה אדם מעולם Niemand hat das letzte Lebensgeheimnis der Thora voll ausgeschöpft, immer wieder strömen neue Adern pulsierenden Lebens. Diesen Adern nachzuspüren, hat sich die ״J üdische Press e״ vom Anfang an zur Aufgäbe gemacht. Und darum ist sie trotz ihres dritten Jahrzehnts so jung. Sie bleibe es und wir mit ihr. Jugend aber insbesondere in Lebensdurst und Wagemut. Wir wagen es, aufrecht durch unser Dasein zu gehen, wir wagen es, der ganzen. Judenheit den Born unserer Jugend zu erschließen. Künder dieses Wollens bleibe die ״Jüdische Presse״. De, PamUm lioUft, 1ווו1וווו ווו וו 111111 ווו 11 וווו ווווittttttitiiiiiiiiiiiiii« «111111ו ו Hk die seMstäudige odUodexe Qetueiude. Bei der Adas .Tisroel in Wien ist ein vom Präsidenten der Agudas •Tisroel in Erez Jisroel, Rabbiner Jonathan Horowitz, Jerusalem, gezeichnetes, vom 23. Dezember 1934 datiertes Schreiben eingelangt, welches als eine aus dem heiligen Lande stammende flammende Kundgebung für die Selbständigkeit der WienerOrthodoxie besondere Beachtung verdient. Raummangel halber bringen wir nachfolgend bloß die deutsche Uebersetzung des Briefes: ״An die geehrten Führer und Vorsteher der ״Adas Jisroel“ in Wien:! G-tt sei mit Ihnen! Von den heiligen Bergen und den Hügeln Zions, auf denen der Segen G-ttes ruht, beehre ich mich, Ihnen im Namen der in der Agudas Jisroel organisierten orthodoxen Judenheit des heiligen Landes unsere aufrichtigen Segens- und Glückwünsche auszusprechen zu Ihren Bestrebungen um die Erlangung der vollen rechtlichen Anerkennung der Adas Jisroel als der orthodoxen jüdis chen Gemein de in der Hauptstadt Oesterreichs. Umgürtet Euch mit Stärke, Eure Rechte zu verteidigen! Mag die Wirtschaftsnot Euren Kampf noch so erschweren -— lasset den Mut nicht sinken, Recht und Gerechtigkeit sei Euch leuchtender Wegweiser! Von altersher gilt die Adas Jisroel in Wien als ein Musterbeispiel für die anderen Länder, für die Selbständigkeit der Orthodoxie einzutreten. Eure jeztigen Bestrebungen sind ein neuer, untrüglicher Beweis dafür, daß es für das orthodoxe Judentum keinen anderen Weg gibt, als die Erkämpfung absoluter Unabhängigkeit, rechtlicher und faktischer Anerkennung der Selbständigkeit. Nur die Festlegung der Selbständigkeit der Orthodoxie kann die Möglichkeit geben, in diversen Einzelfragen ein Einverständnis und freundliches Vorgehen mit den anderen Teilen der Judenheit herbeizuführen. Wie sind dessen sicher, daß die österreichische Regierung, die sich immer durch ihre besonders zuvorkommende Behandlung und Gewährung der Rechte der jüdischen Bürger ihres Landes ausgezeichnet hat, erkennen wird, daß auf Eurer Seite das Recht ist. Stärkt und festiget Euch! G-tt mit Exich, Ihr Helden des Kampfes! Sq verbleibe ich in Hoffnung und treuer Ergebenheit mit Segen und Hochachtung Ihr gez,: Jonathan Benjamin H alevy isch Horowitz. Festakadeime der Agudas-iJisroel-Mädchengruppö Wien. Diens)־ tag, den 8. Jänner 1935, findet im Hotel Post, Wien, I., Fleischmarkt (Eingang Drachengasse), um 1/jR Uhr abends eine große Festakademie statt. Karten und Auskünfte beim Vorstandsmitgüed Frl. Grete Kaufmann, II., Große Schiffgasse 18, Telephon A-48-7-97. Der ״Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser“ hat jetzt wieder ein neues Verzeichnis herausgegeben, in dem alle unter Aufsicht stehenden rituellen Restaurants, Pensionen und Hotels angeführt sind. Das Verzeichnis ist für reisende Juden ein unentbehrliches Requisit. Es ist beim herausgebenden Verein in Hamburg 1, Große Bäckerstraße 6, zu beziehen.

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