Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 47 (14.12.1934)
- Date
- 1934-12-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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''Vi; ״’ 5 ־'■..*’ Hi %!$/&% , ~\ ־>- '•" ״ summt HHl y ‘ '3^^i: pgp: MorizJLeitner r# .^;■y־. Im Hififeiläk auf die Aeüßeruftg deä Herrn Staats* rates Dr. Desider F r iedman n, Ffäsldehi der Wiener israeiitiseheft Kuitusgemeinde, hät Herr kömmefÄldlfät Moriz Leitäef dem Vörtreter der'Jf,! Y. Ä. folgende Frkiäfung gegeben: , Seit ihrer Gründung, während der ganzen Jahre ihres Bestandes, hat 1die sehiffsehul den Gftmäsatz, auf dem sie aufgebaüfc ist, Vertreten und verfolgt. Das ist: das Bestreben nach voller selbständiger Erfüllung der religiösen Aufgaben einer jüdischen Gemeinde für ihre Mitglieder im Sinne des altgläubigen Judentums. Sie hat dieses Bestreben immer bekundet und bei jeder Gelegen* heit deutlich und unzweideutig ausgesprochen. Sie hat dabei niemals' imj; Sinne gehabt, Uneinigkeit in die Wiener Judenschaft zu tragen und hat aus diesem Grunde oft Beleidigungen und Kränkungen erduldet. Wenn nun ein■* mal, wie zum Beispiel in der bekannten Versammlung im Botel Continental im Frühjahr dieses Jahres, in die Massen feindselige Stimmung gegen die Schiffschul und ihre Einrichtungen getragen :; wurde war es selbstverstündlich, daß sie Vorsorge treffen mußte, um ihre An* stalten, die im Verlaufe der Jahrzehnte mühselig auf-., gebaut waren, zu sichern. Durch einen Beschluß des Vor- Standes vom 29. Mai 1. J., gegen den von keiner Seite Widerspruch. erhoben wurde, ist ein Ausschuß bestellt worden, der alle Vorbereitungen zu treffen hatte, um die vollständige Selbständigkeit und־ Sicherheit der religiösen Einrichtungen in geeigneter Weise zu gewährleisten. Aüägelöst'wurde der Beschluß nicht zuletzt dadurch, daß im April dieses Jahres einige Herren; die zu .diesem Zwecke eine Unterredung im Präsidium der Kultusgemeinde' hatten, kühl abgewiesen wurden. In Verfolg des Beschlusses vom 29. Mai d. j. wurde am '22; November 1934 eine Eingabe mit entsprechender Motivierung ddm Ministerium überreicht. Es ist ziemlch gleichgültig, wie die Personen heißen, die‘ diese Eingabe ’ unterschrie־ ben haben. Tatsache aber ist, daß sie ordnungsgemäß von dem Obmannstellvertreter, Herrn Wolf Pappenheim, und von mir, als dem Schriftführer der Adas Jisroel, unterschrieben war. ‘ Wie man dazu kommt, andere Namen als Unter- Zeichner anzugeben, ist unerfindlich und auch gleichgültig. Die Eingabe ist statutengemäß gezeichnet. Die konstitutionellen Bedenken Wegen Nichteinberufung einer Generalversammlung sind mehr als merkwürdig.‘ Ist ja doch die Ueberreichung des Gesuches nichts anderes .als der folgerichtige Ausdruck der Prinzipien der Adas Jisroel. ־ . ' Es braucht nicht hervorgehoben zu werden, daß in diesem Gesuche die Kultusgemeinde nicht beschuldigt wurde, der Adas Jisroel reformatorische, öder, neologe Ansichten auf zudrängen; das Gesuch ist *durch den Hinweis auf die, Verschiedenheit der Weltanschauung im allgemeinen und im besonderen auf gewisse statutarische Bestimmungen der Kultusgemeinde, auf Form und Inhalt des Religionsunterrichtes usw. mehr als ausreichend be-' gründet. Diese Aktion mit Zeitungspolemiken *in Verbin-, düng zu bringen ist etwas absurd. Sind zum Beispiel die Berichte über jüdischnationale Versammlungen und Reden, welöhe das katholisch-klerikale Hauptörgan ihren Lesern mitteilte, auch auf Initiative der Adas Jisroel zurückzuführen? Nein, der Adas Jisroel ist es niemals eingefallen, einen Kampf um des Kampfes willen zu führen und sie. will nichts anderes, als die volle Sicherheit für ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Sie will unangefochten in Ruhe jüdisch leben, wie es das altgiäupige Judentum verlangt und dies kann nur eine vollständige Selbständigkeit und Unabhängigkeit verbürgen, die keinerlei hämischen Angriffen ausgesetzt ist." Fragen der Religion können nie durch Mehrheit entschieden und religiöse Anschauung kann' nicht von Vertrauenskundgebungen der von der Kultusgemeinde subventionierten Vereine beeinflußt werden. Zum zweiten Jahrzeitstag des הרה״צ ד שמעון הירשלער זצ״ל Von einem Talmid., Noch wohnt er tief in unserem Herzen. Noch hat es die alles verschlingende und verdeckende Erdscholle nicht vermocht, ihn vor unserem geistigen Auge zu 'verbergen. Sie häl es nicht vermocht, seine von uns so unvergeßlichen und teuer ge mordenen Gesichtszüge, die sich tief in unsere Herzen gegraben, um von dort nimmer zu verschwinden, zu verwischen. Noch sehen wir ihn mit feurigen, freudestrahlenden Augen Chiduschim beim all abendlichen Schiur vertragen. Noch klingen klar und deutlich seine begeisterten und begeisternd wirkenden Worte, getränkt von der sprühenden Quelle seines Geistes, bei den wöchentlichen und sonstigen Vorträgen. Doch mir sehen ihn, wir hören ihn lebendig; in unserer Phantasie, aber — leider — nicht leben-‘ dig in Wirklichkeit. Denn in Wirklichkeit weilt er schon zive i J a h r e nicht unter uns. Zwei Jahre sind es her, seit er sein erhabenes Leben auf Erden schloß, urnin den מד מרומים sein Heben fortzusetzen. Wenn es. auch eine Vorsehung aus der Gnade G4tes isV - נבירה קויעוחבח המה מן הלב לאחר ייג חודמי• daß aus dem wundert, gebrochenen Herzen der Schmerz über das Hinscheiden eines teuren Nahestehenden vergessen werden soll —- jener Zaddik ך"שמעון'׳ הייקלמי verrmehti ^» seinemJLeben einen Ewigke ü wert zu verschaffen und sich vor dem Vergessenwerden in das lacht der Ewigkeit zu setzen, zum Wohle der Menschheit. Denn: פר *ריק לברפח?. Im York Könf ereni YeröfMiiitit; Ne#Y0fker ״"Mof-äing.JÜft.ü rn a PL einen-*ausführ- * iiehsh 5AÄSi Äf^Iie' Tätlfkiit äer 261 f 6 Af u d a s Jisr bei. Das Blatt schreibt;'1! Die »,Zeire Agudas Jisrtfei״ in Amerika, die einen ■ Teil der. AgudasNjisröef-WeitÖrgahisätiöfi bildet» wurde vor zwölf Jahren vöö Wenigen orthodoxen Jugendlichen gegründet, die aber v0n eeht jüdischeni Gefet beseelt waren. Beute bestehen allem in New York dreizehn Gruppen, die sieh über alle Teile der Stadt verteilen. Das hauptsächliche Arbeitsgebiet bildet das Chinüch-Wesen. Der Daf-Jomi Wird alltäglich in allen Gruppen um 9 Uhr abends gelernt. Außerdem finden andere Schiurim und Veranstaltungen statt. Einen besonderen Platz füllt auch die Erez-Jisröe.l- Arbeit aUS. Ein ständiges Erez-JiSfoel-Kömitee leitet die Arbeit, die für den Aufbau von Erez Jisroel im Geiste der jüdisehen Ueberlieferung geleistet wird. In nächster Zeit sollen mehrere Zeirim nach Erez Jisroel, geschickt werden. Das Monatsblatt ״Aguda World“ soll demnächst zu einem Wochenblatt umgestaltet werden, um so der agudistischen Propaganda besser dienen zu können. An den Arbeiten für ״Schmiras Schab.boa" be-; teiligt eich die Zeire Agudas, Jisroel in hervorragender Weise. Die agudistsche Mädchenorganisation ״B n o s A g u d asJisroe 1“, die Überaus segensreich, wirkt und sich immer mehr verbreitet, beteiligt sich auch an sämtliehen Aktionen. Die Zeire Agüdas Jisroel bildet heute mit einem Wort einen wichtigen Faktor im Leben der amerikanischen Orthodoxie. ' Landeskonferenz der Zeire Agudas Jisroel iri Polen. In Warschau fand vergangenen Sonntag eine Landeskonferenz der Zeire Agudas Jisroel in Polen statt, ' zu der sämtliche Gruppen ihre Delegierten entsandten. In den Referaten könnte von allen Rednern auf.den über- י raschenden Auf stie g der Be wegung im ganzen Lande hingewiesen werdeh. Namens der Landesorganisa- : tion begrüßte der Präsident, Rabbi I. Lewin, die Ver- ' Sammlung. Eine Reihe einstimmig* angenommener Be-, . Schlüsse, deren Verwirklichung bereits in Angriff genom-' men wurde, bildete den Abschluß der Konferenz. Kritik und Betrachtung. Illllllllllllllilllllllllllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllll ״Spiel mit der religiösen Wahrheit" Wir reproduzierten in unserer letzten Nummer einen Artikel des ״I s r a e 1 i t", welcher sich mit scharfen Worten gegen den ״Zentralrabbinats“-Plän des Rabbiners Dr. Max Grunwald Wandte. Während aber der ״Israelit‘‘ als Wohnsitz des Rabbiners Dr. Grunwald Hamburg angab, haben wir ihn den Tatsachen entsprechend als in Baden bei Wien wohnhaft bezeichnet. Inzwischen hatten wir Gelegenheit, in einen Brief; Einblick zu nehmen, den die Redaktion des ״Israelit“ an den mehrmals genannten Herrn־ Rabbiner gerichtet hat, und daraus entnehmen wir, daß der scharfe Ton hauptsächlich aus dem Mißverständnis entstand, daß die Re-, daktion unseres Bruderblattes Herrn Dr. Grunwald mit einem Reformrabbiner gleichen oder ähnlichen Namens in Hamburg verwechselte. . Um festzustellen, daß manch scharfes Wort ׳des ״Israelit“ nicht geschrieben worden wäre, wenn die Redaktion gewußt hätte, daß es sich um den gewesenen Wiener, jetzt in Baden wohnhaften Rabbiner Dr. Grün-; wald handelt, geben wir unseren Lesern von diesem Brief Kenntnis. «׳ Diese Feststellung und auch die Anerkennung des Idealismus und der Selbstlosigkeit des Anregers des ominösen ״Zentralrabbinats"-Planes ändert natürlich nicht ein Jota an unserer prinzipiell abl e hlienden Haltung, diesem Vorschlag gegenüber. Diese ablehnende Haltung. — von schweren, grundsätzlichen religiösen Befürchtungen diktiert — ändert ׳ sich auch nicht nach den im ״Zsidö Üjsäg“ veröffentlichten Erklärrungen Rabbiner Grunwalds, daß er keineswegs an die Wiederherstellung des Synhedrion denke und daß, er keineswegs erstrebe, daß das geplante Zentralrabbinat in Jeruscholajim sich mit halachischen Fragen beschäftige. Maharadscha statt Wunderrabbi . Die Bukarester Zeitungen melden: ״Im vergangenen Jahre fand in Gödöllö . bei Budapest eine internationale Pfadfinder-Jamb 0 r e e statt, an welcher Jugendliche aus allen Ländern der Welt teilnahmen. Es war eine Verbrüderung der Nationen und den Rassen. An dieser Jamboree nahm auch der junge indische Maharadscha Bubaklew Manoboi, der Thronfolger des Staates Sahör in Indien, teil. Der junge Kronprinz aus dem Morgenlahde verliebte'sich in die rumänische Pfadfinderin Florica F r i e dmann aus einer Ortschaft in Siebenbürgen. Nach Schluß der Jamboree* kehrte der Maharadscha nach Sahor und Florica Friedmann nach Rumänien zurück. Zwischen beiden wurden Briefe ausgetauscht, schließlich trafen die jungen Leute in Paris zusammen und verlobten sich dort. miteinander. Von Paris begleitete Fräulein Florica Friedmann ihren Bräutigam nach Indien, wo mit großem Pomp die Eheschließung vollzogen werden wird. , V Die Pfadfinderin aus Rumänien wurde indische Prinzessin ohne den Segen ihrer Eltern, welche orthodoxe Juden sind und ihre Tochter mit einem Wunderrabbi aus der Tschechoslowakei verheiraten ■wollten.“ , . Also das 1rj.it dem ״Wunderrabbi“, dem die nun .verlassenen Eltern ihre Tochter vermählen wollten, dürfte denn doch nicht ganz stimmen — wie schließlich die ganze Meldung ein wenig geheimnisvoll, maharadschamäßig klingt. Vielleicht ist die Geschichte •so wahr, dann beweist sie wieder schlagend die Notwendigkeit einer religiäsen Erziehung der in ^dieser •Hinsicht, häufig, ach, so yernachl|ssigteu׳ ‘ weiblichen jüdischen Jugend, die> Not|i *wendigkeit von —, Be.th-Ja|kob’,Schulen! Medizinolbonbons ־, ,JttdiscfreSchiffährtsÜflienj Ünterttem Näffibh Fäiestiöe mit Üftlbfätützunr der. Ahiold-Beffläteffi-Lüüe m Häm* mtg eiöä jüdÄbhe Bchi^aMäliäie mH dem* Sitz 1h Bäifa gegründet worden. Die erste Fahrt des io.öüü *Tomm MmasMtTeh Schiffen ״Yä-Äwiw״״ äis ־Bakbürg am 26. Jänner 1935. In Genua wird am IS. 'Febrüdr der Flaggen^echäeL dieses Schiffes und dJe Uebernahme des Bifflffes diilbh äie Kd^itihi ähipiffig Ö0; erfdigen. Der Dampfer wird regelmäßig zwischen Yrieät und Haifa zweimal monatlich verkehren. Er hat nur eine Einheits* kabinenklasse und ist für die Erfordernisse des aliergrößten Kömforts eihgerichtet. Der fahrplanmäßige Verkehr wird am 13/ März von Triest, am 21. März von Haifa aus aufgenömmen. Die Dauer der Ueberfahrt beträgt fünf Tage. Palästina vor der Mandatskommission. Die Mandatskommission hat ihre Herbst-, tagung beendet. Die Palästina-P e t i t i ö.n e n. scheinen keine erwähnenswerte Debatte hervorgerufen zu haben und sind auch nicht Gegenstand besonderer Empfehlungen an den Rat des. Völkerbundes geworden. Die der Kommission unterbreitete zionistisch-revisionistische Petition ist mit der von den Revisionisten unter anderem ,auch dem britischen Parlament eingesandten ״Jüdischen We 1 tpetition" identisch. ' Ueber diese Petition erstattete* der Kommission der Belgier Orts einen Bericht, der nach kurzem Meinungsaustausch angenommen wurde. Dieser Bericht enthält keinerlei besondere Empfehlungen an den Rat. Die Petition des ״BritÜ Kibbuz Galuiot“ berührte die Frage der freien Einwanderung der Transjordanier nach Palästina im Gegensatz zu den den jüdischen Emigranten : auf erlegten Beschränkungen. Von gut informierter Seite wird mitgeteilt, daß.die Kommission die endgültige Erledigung dieser Petition bis. zu ihrer nächsten Tagimg aufgeschoben hat, da sie vom Vertreter der Mandatarmacht einige weitere Aufklärungen in dieser Frage erbitten, möchte. Die Petition des ״General Council of Women Workers in Palestine““— eine Organisation jüdischer Frauen — verlangte, daß das Wahlrecht den jüdischen Frauen nicht nur in Tel-Awiw, sondern in ganz Palästina zugestanden werde. (Traurig, daß so was möglich ist! Die Red.) Chanukah-Festbankett des Tiferes Bachurim. Am Schabbos Parschaß Mikez fand das schon traditionell gewordene Chanukah-Festbankett des Vereines ״Tiferes Bachurim“ zur Unterstützung bedürftiger Bachurim statt. Bei der festlich gedeckten Tafel in der, ״Wienea“ fand sich die Elite unserer Kehillo, an der Spitze die ehrw. Herren Oberrabb. Fürst, Rabb. S. Baumgarten, Rabb. Schenk, Rabb. Flesch, Rabb. Benedikt, ein. In Vertretung.des verhinderten Obmannes sprach Herr Josef Schick herzliche Worte der Begrüßung. Er wies auf die schöne Leistung des Vereines hin, der fünfzig Bachurim auch in diesen so schweren Zeiten mit einem Jahresbudget von S 15.000 in den Jeschiwos vollkommen aushält. Hierauf ergriff Sr. Ehrw. Herr Oberrabb. Fürst das Wort, um in gewohnt meisterhafter Art Worte der Aufmunterung und des Dankes an die Gaboim und ihre Mitarbeiter, zu richten. Herr Rabb, B a u m g arten wies , auf die schweren Zeiten hin und ermahnte, gerade •jetzt mit doppelter und dreifacher Kraft dafür zu wirken, daß den Bachurim die Möglichkeit gegeben werde, weitab vom Trubel der Großstadt an den klaren Quellen der 7 Thora zu lernen. Es war schon spät geworden, als der letzte Redner, Herr Weißmandl aus Tmava, das Wort ergriff, um im Namen der Bachurim zu sprechen. In launiger Art begann er, von der Sidra ausgehend, das Verhältnis der Bachurim zum Klall-Jisroel zu beleuchten, um zum Schlüsse zu kommen, daß es ein kategorischer Imperativ für die jüdische Allgemeinheit sei, den Bachurim, die alles für. die Thora und somit für den Klall opfern, ehrenvoll die ohnehin so primitive Lebensmögs lichkeit zu gewähren. Die Herren Oberkantoren Braun und Kunstadt bestritten den gesanglichen Teil mit schönen Chasonus in bewährter: Weise. In vorgerückter Stunde konnte Herr Rabb. Schenk das vom Vorstande der Adas Jisroel gekaufte Benschen vorsprechen.' . י Sijum der Schass-Cheiwra Wiener-Neustadt. Am zweiten Chanukaabend veranstaltete •die!Schass- Chewra Wiener-Neustadt einen Sijum auf Mesechtas Tands.!Sr. Ehrwürden Her? Oberrabbiner Dr. H. W eiß• begeisterte. die zahlreich erschienenen Mitgliedar. und Gäste durch •einen herrlichen,!tief,durchdachten Hadron. Ausgezeichnete, mit Diwre-Thora!geschmückte Tisch-!redien׳ hielten ferner die Herren: Kultusvorsteher Mandl, Religionslehrer Heinrich Löwy,!Slegmund! Löwy, M. SchuIhof, Moses •Rosen'berger, Binmenf e 1 d* und B. Engel, Für gesangliche und musikalische Darbietungen sargten die Kantoren* Löwy*, Gläser und Blumenf eld, Neunkirchem. ׳ * :!,%•?•.;. Vereinsnachrlchten. Frauenvereiu der ״Ädass }feroel“, Dienß t den 18. Dezember, findet unser Gesellschaftsabend«, von den Damen E’rau Rabbiner Fürst und Frau M ar g i t Breuer gemeinsam veranstaltet -1iin Lokale der״Wienea“ statt. Die p. t, Mitglieder werden hiemit zu dieser Ver- . anstaltung höflichst eingeladen. ' Gäste gerne gesehen. Beginn um 5 Uhr, Der Vereinsvorstand. Agudas-JisroeLMädchengruppe. Den dieswöchigen Schabbosvortrag, Schabbos Parschas; Wajigäsch, hält Herr : Sekretär Moritz Spitzer im Lokale der ״Wienea“, n., * Obere Donaustraße 91, um K>11 Uhr vorm. , Rückständig will wohl heute keine Haüsfräu raehr sein und doch läuft sie Gefahr,^^ dafür zu gelten, wenn sie beim ,Zubereitfn der Tortön und Mehlspeisen zur gewünschten Geschmackserzielung ihre Zeit mit dem lästigen und langwierigen Abreiben von Zitronen und dem j MäWeh der Mandeln vergeuden wollte. Die.von d^n! Brünper Näbrmittelwerken Drf Qetker in den Handel י6ן; brachten B äc k ö l e mit Zitronen-, Mandel- und Rurov geschmack ersparen der modernen Hausfrau solche zeit» ן raubende Arbeit. Die stets gebrauchsbereiten Aromar spendep sind außerdem noch sehr biiiig, denn eiR Fläsch? eben kostet nur 80 Heller und wenige Tropfen gebep schon den gewünschten Geschmack, Fortschrittliche und kluge Hausfrauen haben daher in. ihrer Küche immer Dr. Oetkers Backöie, diese guten und bUiigen Hiifsmittei* vorrätig.