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Jüdische Presse · 1934-11-30 · 45 (30.11.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
45 (30.11.1934)
Date
1934-11-30
Page
– (sequence 3)
Language
German
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: '״ ״v״ *r\ r HpS^ , ■i; tf$0MWW■: * v׳״״ -i?*)*''+' mm *..-- .; läfiiis «lg M Rundumden Hilsner-Ptoteß, Nette, unbekannte Eiti*elheiten. £)ie J»: T. A; druckt aus einem Artikel von Dr. Oskar fischet, Professor an der Prager Universität und Leiter des bekannten Sanateriums für Ner^eä•» und jöeisteS-« kranke in Veleslavin bei Prag, ein bisher unbekannt gebüSbenes S e h i u ß ka p 11 e I des Hilsner *:Prozess es ab» Prof* Dt, Oskar Fischer führt u. a. aus: Hilsner wurde hauptsächlich deshalb als der Mörder der Agnes Hruza angesehen und verurteilt, weil der sogenannte ״Kronzeuge“ iPeSdk behauptete, daß er kurz vor der Tat Hilsner aus dem, Wald heraustreten und wieder zurücktreten gesehen habe, und zwar aus einer Entfernung von etwa 800 Meter. Einen Menschen auf eine Enfernung von mehr als drei Viertel eines Kilometers zu erkennen und mit Sicherheit zu identifizieren, ist etwas so Unglaubliches, daß man eine solche Zeugenaussage unter normalen Umständen kaum als Verdachts-, gechweige denn als Belastungsmoment hinnehmen würde. Trotzdem nun ein Versuch mit Peädk am Tatorte bei gleicher Entfernung recht kläglich ausgefallen war, blieb Peääks Aussage unter der damaligen Psychose das Hauptbelastungsmoment, um so mehr als Hilsners Alibi- Versuch mißlang. Hilsner behauptete nämlich, daß er am Spätnachmittage des Mordtages, zu einer Zeit, die knapp der Zeit des Mordes voranging, mit seinen •christlichen Kameraden Zelinger, DvöfäÖek und Leixner in einem Straßengraben Karten gespielt hätte, und ZWar an einem Ort, der vor Polna in ganz entgegengesetzter Richtung liegt. Hilsners Kameraden aber bestritten die Richtigkeit der Alibi-Aussage Hilsners. Als ich — erzählt Prof. Fischer weiter — noch Assistent an der Psychiatrischen Klinik in Prag war, teilte mir eines Tages der Oberwärter mit, ein Patient erzähle, daß er wichtige Angaben über den Prozeß Hilsner machen könne, er wisse, daß Hilsner unschuldig ist, wünsche, mit, mir zu sprechen. Ich ließ ihn vorführen; es war einer der drei Kameraden Hilsners, auf die sich Hilsner berief. Dieser Patient — wir wollen ihn Zeuge A. nennen, denn Namen sind heute belanglos — sagte mfir, er wisse ganz positiv, daß Hilsner an dem Mordtage mit •ihm und mit den zwei anderen Kameraden an dem von Hilsner bezeichneten Platze war. Seine damaligen Aussagen und die Aussagen der zwei anderen Kameraden bezeichnete'ter als unwahr, denn sie alle standen gerade so wie ganz Polna unter einem mächtigen Druck der öffentlichen Meinung; ganz Polna• war im Zeichen des Aufruhrs gegen die Juden, alles war durch Agitation aufgestachelt; es waren auch Leute von Prag dagewesen, mehrere Redakteure, und die hätten sich bemjüht, die Leute aufzustacheln, belastend gegen Hilsner auszusagen. Die drei Kameraden hätten, bevor sie zum Bezirksrichter gingen, beraten, was sie aussagen sollten, und trotzdem sich einer von ihnen dafür einsetzte, •die Wahrheit zu sagen, blieb er in der Minderheit, die ־anderen zwei siegten unter der Devise ״jen tarn s tim Zidem“ (nur hinein mit•' dem Juden!). Der Patient A. betonte in mehreren weiteren Gesprächen immer wieder, daß das, was er jetzt ausgesagt habe, die reine Wahrheit sei, Ich machte über diese Aussage dem Verteidiger Hilsners Dr. Aufedniöek Mitteilung. Dieser sah darin die!Basis für eine Wiederauf־ nähme des Prozesses. Vor Gericht zitiert, schilderte ich als sachverständiger Zeuge die Umstände der Aussage des A. Kurze Zeit darauf bekam ich von Dr. Aufedniöek Berieht über die Recherchen nach den zwei anderen Zeugen.. Der Bericht war überraschend: der eine war als Epileptilier in einem verblödeten Zustand gestorben; der andere befand sich in einem verblödetem Zustande in einer f Irrenanstalt und war niäßfc; vernehmungsfähig. Prüf# Fiäöher setzt auseinander, ■Welcher Wett de« Aussagen dieser drei Zeuget! im Hiiahef-Prozeß beizumessett gewesen Wäre, falls ihre geistige Veranlagung dem Ge* rieht damals! bekannt gewesen wäre, und schließt: Längere Zeit hörte ich nichts mehr von der An* gelegenheit; erst nach vielen, Monaten teilte mir Doktor Aufedniöek das Überraschende; Resultat seiner Bemühungen mit: er gelangte bei der Verfolgung der Wiedefauf* nähme des Prozesses bis Stift justizminister, der nach Vorlage des neuen Materials für die Wiederaufnahme gewesen sein soll. £23 kam jedoch nicht dazu. Kaiser Franz Josef hat sich energisch gegen die Wiederaufnahme aus* geprochen, mit der Begründung, er habe schon genug von dein Prozeß, der die Gemüter nur beunruhigt habe, dem Hilsner gehe es in der Strafanstalt ganz gut, jeden* falls besser, als es ihm in der Freiheit gegangen ist. So klang in Wirklichkeit das Ritualmärchen von Polna aus! Das Begräbnis deö Oberrabbiners OnderWijzer. Das Begräbnis des im Alter von 72 Jahren verstorbenen Oberrabbiners von Amsterdam, Rabbi Abraham Samson Onderwijzer, gestaltete sich zu einer eindruckSVöllen Trauerkundgebung nicht nur der Amsterdamer Judenschaft, sondern auch der allgemeinen Bevölkerung der Stadt. In den jüdischen Vierteln der Stadt, durch die der . Trauerzug — am Beth Hamidrasch und dem Rabbinatshaus vorbei zur Großen Synagoge — sich pewegte, standen mehr als 60.QOO Personen Spalier. Ein großes Aufgebot von Polizei Und Ordnern sorgte für die Aufrechterhaltung der Ordnung. In allen Straßen, die der Zug passierte, waren in den ,Häusern der Juden und der Nichtjuden die Fensterjalousien zum Zeichen der Trauer heruntergelassen. Auf öffentlichen Gebäuden sowie auf Theatern und Kinos, war die holländische Flagge auf Halbmast gehißt, die Lampen waren schwarz umhangen. Der Amsterdamer Stadtrat ließ sich bei der Leichenfeier durch den Ratsherrn Dr. I. H. J. Vos vertreten, auch zahlreiche andere nichtjüdische Behörden sandten Delegationen. Die Trauerzeremonie in der großen Synagoge wurde von dem rangältesten Rabbiner L. H. Sariou"is geleitet. Im Trauerhause wie in der Synagoge und unterwegs wurde Schofar geblasen. Die Bestattung fand auf dem jüdischen Friedhof in Muiderberg in der Nähe von Amsterdam statt. Am Grabe waren zahlreiche jüdische und nichtjüdische Persönlichkeiten Hollands versammelt. Traueransprachen hielten: Rabbi Ph. Coppenhagen, der Oberrabbiner von Arnhem J. Vredenburg, der Präsident der Aschkenasim ־ Gemeinde Hollands A. Asscher, der Rabbiner der Sephardim-Gemeinde Doktor B. J. Ricardo und Rabbi S. Sohlberg. Oberrabbiner Schreiber aus Görz in Wien. Oberrabbiner Abraham Schreiber aus Görz weilt seit einigen Tagen in Wien und hielt vergangene Woche über Einladung der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe einen Vortrag. Die interessanten Ausführungen des •ehr־; würdigen Redners, der in Italien, ebenso wie früher, in Korfu, im Geiste des Chasam Sofer für wahre und unverfälschte Jüdischkeit wirkt, gingen in den Appell an die agudistischen Jugendlichen über, für wahre jüdische Religiosität zu werben und auch die weiteren jüdischen Kreise dafür zu gewinnen zu• suchen. Oberrabbiner Schreiber, der sich in jüdischen Gelehrtenkreisen, . insbesondere durch seine ״Meiri“־Ausgabe, einen Namen erworben hat, ist noch von seiner Wiener Tätigkeit her bekannt. Josefs Schweigen. . Zu den laufenden Wochenabschnitten. Als der ״Gerechte“ lebt Josef ■in den Schriften und. im Volksbewußtsein. Sein G-ttvertrauen, im Leid bewährt, seine Frömmigkeit, im Glück erprobt, die Festigkeit seines Charakters auch in den verfänglichsten Situationen, die Erziehung seiner Kinder, seine Güte gegen die Geschwister, seine Ergebenheit gegen den Vater, seine Treue zur Heimat, die noch aus dem letzten Wort spricht, das die Bibel von ihm aufbewahrt, ״Josef der Gerechte, der Fromme“, verdient seinen hohen Titel völlig. Eine Frage aber läßt sich nicht unterdrücken, wenn man vor der Idealgestalt Josefs steht: ״Warum 1 i e ß . e r sei ne n Vater, seinen alten und geliebten Vater, so viele Jahre in der verzehrenden Ungewißheit über sein Schicksal? Diese Frage wird jedem kommen, der sich in diesen. Wochen mit der Josefsgeschichte beschäftigt. Der R a m b a n zu Breschis 42, 9, beschäftigt sich ausführlich mit dieser Frage und meint, daß .Tosef erst die Erfüllung seiner Träume abwarten wollte, bevor er sich den Brüdern zu erkennen und damit dem Vater Kunde von seiner Existenz gab. ' Wir möchten glauben, daß Samson Raphael Hirsch auf das Nichtausreichende dieser Deutung anspielen will, wenn er in seinem Kommentar (Seite 486) sagt: ״Ein gescheiter Mann wie Josef kann nicht geglaubt haben, sich in den Dienst seiner Träume stellen zu müssen. Bedeutet der Traum etwas, so überläßt man dessen Realisierung dem, der ihn geschickt.“ Hirsch gibt dort eine Deutung, wonach Josefs ganzes Verhalten notwendig war, um die Innigkeit seiner Beziehungen zu den Geschwistern und die Liebe seiner Geschwister zu sich zur vollen Blüte zu bringen, Hirsch schließt seine diesbezügliehen Ausführungen mit den Worten: ״Irren wir nicht, so dürften eben solche Erwägungen es gewesen sein, die Josef davon zurückgehalten, in den Jahren seines Glückes seinem Vater Kunde von sich zu geben. Was hätte .Jakobs Herz dabei gewonnen, gegen ein wiedergewonnenes Kind zehn Kinder zu verlieren und fortpn seinen Kindcrkrpis nur in feindseligster Spannung gegen einander denken zu müssen..."; Eine andere, recht überzeugende Lösung, gibt der;מאסק der Rom'schen Jeruschalmiausgabe am Schlüsse von כרכות und er schreibt sie dort nieder, מלא להוציא הנייר הלק Er bringt dort ebenfalls den Ramhan und fährt dann fort: Was ist denu so Großes an derErf üiiungvon Traumen, daß es lohnte, deshalb den Vater viele Jahre in qualvoller Spannung zu lassen? Er meint vielmehr» daß Josefs unverständliehes Verhalten darin sein« Ur• sache hatte, daß Josef sich 4n einem grundlegenden Irrtum über den Sinn seines Verkaufs durch die Brüder befand. Josef konnte sich nicht denken, daß die Brüder lediglich aus Eifersüchtelei eines dreifachen Unrechts fähig waren, Menschenraub zu verüben, dies Verbrechen an dem eigenen Brüder, einem, zarten Jüngling, zu begehen und schließlich dadurch dem Vater einen Schmerz zu bereiten, der ihn bis ins Mark treffen mußte. Josef glaubte vielmehr, daß die Brüder im Auftrag des Vaters handelten, daß der Vater ihn wegen seiner hoffärtigen Träume bestrafen wollte, der Königsträum sollte durch Sklavendienst gesühnt werden. Josef wartete und wartete, daß der Vater, der gewiß über seinen Verkauf informiert war, ihm irgend ein Zeichen zukommen ließ, daß er ihm verziehen habe. Da er vergebens wartete, konnte er — und doppelt, nachdem er schon zur Größe gelangt war — sich seinerseits.nicht an den Vater wenden. Dies hätte der Vater mißdeuten können. ״Siehst du, du ließest, mich zum Sklaven verkaufen und ich bin dennoch zur Größe gelangt“! Da nun die zehn Brüder nach Aegypten kamen, die zehn an seinem Verkauf Beteiligten; glaubte und hoffte Josef, daß die Stunde genaht sei, ,wo der Vater ihm die Hand der Versöhnung entgegenstrecken wollte. Um ihnen die Situation zu erleichtern, sagte er zu den Brüdern, daß sie Kundschafter ׳seien, damit sie ihm um so schneller den wahren Grund ihres Kommens gestehen könnten. Da er nun im Lauf der Verhandlungen merkte, daß sie in der Tat nur gekommen waren, Getreide zu kaufen, daß also der Vater noch immer nicht Sehnsucht nach dem verbannten Sohn empfand, da hatte er nur den einen Wunsch, wenigstens den kleinen Bruder, den Benjamin, zu sehen!... . Dann aber, dann als Juda vor ihn hintrat und die Worte des Vaters wiederholt; ״der eine ging fort von mir und ich sprach; er ist gewiß von einem wilden Tier zerrissen worden, denn ich häbp Ihn bis jetzt nicht wieder gesehen“ — da wird ihni.plötzlich der groß e Irrtum klar, in dem er all die Jahre befangen war, da wallt plötzlich die heiße Liebe in ihm auf, da konnte Josef nicht mehr länger an sich halten, da kommt es wie ein Sturzbach von seinen Lippen; ״Ich bin Josef; l e b t d e r Vater?!״ ״Eilet, gehet hinauf zu meinem Vater!“ — ,;Komm doch herab zu mir, z ö g e r e n i c ht!“ ״Berichtet meinem Vater!“ ,;Bringet schnell herab meinenVater!“ ■/״־׳;'! Jeder Gedanke gilt dem Va tef und in diesem heißen Strom von Liebe schmilzt auch aller Groll, den er mm hätte gegen die Brüder empfinden könnenj es sind des Vaters Söhne und ipi wiedergefundenen Vater Äudet. er auch die Brüder wieder! Wir glauben, daß durch diesen peutungsversuch in der Tat die Präge gut . beantwortet .wird, und auch :in diesem ־Sinn hat der pesn wohl מיד חלק gut ausgefülik W, :8. ׳ J* enihölt schon olle testen Zutaten frchlfg aus $ geroogen und oermengt für die Zubereitung •v v öön IKudiea tTorten und!KlemgebädiC mit 5cRofaöCad&qes<Atnacß! 19aKel 3« 240. Adas Jisroel-Schififschul. Wien, H., Gr. Schiffg. 8. Kanzlei: n., Gr. Schiffg. 1. Am 2. Chanukahabend, Sonntag, den 2. Dezember 1934, am Jahrzeittage nach -,״4 וiTI זלמן שםי£צער זצ״ל wird im Beth Hamidtas|h Adas Jisroel (Schiffschul) um halb^ > h *DM abends אדמן״ר שליט״א eine Droschoh halten. Vor etwa einem halben Jahrhundert wurde auf , Anregung unseres ersten Führers אדטויר ההיג ד׳ ז׳ שפיטצערזצ׳ל die Einrichtung getroffen, daß vor Eintritt der rauhen Jahreszeit eine Hilfsaktion zur Unterstützung Bedürftiger eingeleitet wird. Wenn irgend einmal, ist es gerade jetzt, in der Zeit der fürchterlichen allgemeinen Not und Erwerbslosigkeit, unerläßlich und jedes Wort zur Begründüng dieses Unternehmens erscheint überflüssig. Der gefertigte Vorstand bittet daher alle unsere Freunde und Gönner um Mithilfe bei diesem Werk der Liebe. Jeder, möge nach seinen Kräften Beiträge zur Armenbeteilung uns zur Verfügung stellen. Wie alljährlich, werden auch in diesem Jahre am ש*ק פ* וישב (am Vortage des Todestages von הרב הגאון ר׳ ולמן שפיטצע וצ*ל) die Eingänge für Alioth und hiefür zugedachte Spenden zur Unterstützung Hilfsbedürftiger• verwendet. .,׳^ Wien, am;:vlß?;November../ יום א׳■ לפדר:ק״נ״את ברכתי.לשנת ישועה ורחמים V; ■ ,,״ .,i:; Am 26. Kislev, dem Jahrestage nach אדמו׳ר הה׳נ ־ ר* זלמן שפיטצער זציל gelangen zwei vom Vorstände der Adas Jisroel gewidmete Stipendien zur Vergebung. Anspruchsberechtigt sind Jünglinge, Söhne unbemittelter, in. Wien wohnhafter Eltern, die an einer ישיבה mit besonder.em Fleiße dem Thorastudium obliegen. Bewerber haben ihre ordentlich belegten Gesuche (Bestätigung der ישיבה Leitung, Nachweis der Wo 11 nung der Eltern) bis spätestens zum 22. Kislev an den Vorstand der Adas Jisroel, II., Große Schiffgasse 8, zu richten. D e r V o r s t a n d. Vereinsnachrichten. Ehrung des Hofrateg Prof/Dr. S. Frankfurter, Mitglied des Bundeskulturrates. Im Rahmen des Chanuka-Festes der Wiener jüdischen. Volks- und Hauptschule ״T a 1 m u d ־ Th'o r a“, findet Samstag, den 1. Dezember um %% Uhr abends im Festsaal des Hotel Post, Wien, I., Fleischmarkt 24, die feierliche Ueberreichung einer •Ehrenurkunde an Hofrat Prof. Dr. S. Frankfurter statt. Hofrat Frank- , fur/ter trat vor 70 Jahren als Schüler der 1. Klasse in bbgenannte Schule ein. — Der Festabend soll eine Kuridgebung ehemaliger Schüler dieser altbewährten jüdischen' Schule sein, zu der mehrere namhafte Künstler ihre Mit־/ Wirkung zugesagt haben. * .־׳ Frauenverein der Adas Jisroel. Dienstag, den 4. Dezember, findet unser Gesellsch&ft^ab.end.־■• von den Damen! El^e Breuer und ׳Hermine Bfeuer״ gemeinsam veranstaltet — in dem Lokale der ״Wienea“ statt. Die p. t. Mitglieder werden hiemit zu dieser Veranstaltung höfliehst eingqladen. Beginn um 5 Uhr. Gäste gerne gesehen. Der Frauenverein der ״Adas Jisroel“. Tifejres Bachurim, Wien. ßam|stag abends, achter Tag Chanukka, halb 8 Uhr, findet im Restanrant ״Wienea“, das Tiferes-Bachurim-Bahke?tt mit reichhaltigem Programm statt,!Karten bei den Vorstandsraitgliedern, Sichern Sie sich rechtzeitig Karten! Agudas ־־ Jisroel - Mädchengruppe Wien. Der aü* wöchentliche Schabbosvortrag findet im Lokale der ״Wienea“, Wien, II., Obere Donaustraße 91, um 11 Uhr . vormittags statt. Rer$on9lnacl1ricK1ten. Bar-Mizwoh. Am Schabbos Barjchas Wajischlaeh _ fand im Bethans der Adas Jisroel (Schiffschul) unter großer Beteiligung vieler prominenter Persönlichkeiten, Freunde und Verehrer und des Vorstandes der Adas j|sroel die Bar-Mizwohfeier des Sohnes des Herrn Uni’ versitäts professors Dr. Heinrich Nejn-., m a nn, J ebhie 1, statt• Der Bar-Mizwoh erwies..ftiph als würdiger Sohn seines Vaters und hat einen TüP?a-' abschnitt mit großer Sicherheit und Eloquenz .vo.rge- '־t«Ägen^־ħrr;#r^e0sör •Pr. Heinrich Neuroann wurde ׳al,1« ׳ seits herzliehst :beglückwünscht und hat aus,diesem, An*.- laß die verschiedenen humanitären Einrichtungen und־' Wohitätigkeitsvereine •mit größeren Summen bedacht*. ־ ' Geburt. Eine Tochter; Erwin Stroh und Frau־ geb, .Lange. m

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