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Jüdische Presse · 1934-10-12 · 38 (12.10.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
38 (12.10.1934)
Date
1934-10-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr* 38 JüDISUäE Unsere Stellungnahme Zur Frage der' Parallelklassen, die wir als Wegbereiter der selbständigen religiös-jüdischen Schule begrüßten, hat, wie wir aus einer Menge von Zuschriften aus Leserkreisen feststellen konnten, lebhaftes Echo gefunden. Die zionistischen Zeitungen benützen natürlich die Gelegenheit, um in gewöhnter, ebenso läppischer wie aggressiver Weise Über unser Blatt und die Orthodoxen herzufallen. Wir würden uns mit diesen Ausfällen überhaupt nicht beschäftigen, wenn diese Blätter nicht das Sprachrohr der Beherrscher der Kultusgemeinde wären, also jener Organisation, der wir vorläufig noch zwangsläufig angehören müssen und welche Zugehörigkeit wir — da gegen unsere religiöse Ueberzeugung verstoßend — als Beschränkung der Gewissensfreiheit empfinden. Eine Entgegnung auf die Angriffe der ״Neuen Welt" und der ״Stimme" bleibt uns erspart durch die Feststellung, daß unsere sachlichen Ausführungen mit keinem Gegenargument widerlegt wurden. Als einziges Argument gegen unser Eintreten wird ins Treffen geführt, daß die Orthodoxen ״kein einziges Mandat“ in den Kultusvorstand erlangen konnten. Jeder, auch der vom Lesen der zionistischen Blätter noch so stupid gewordene Wiener Jude weiß, daß die Orthodoxen von 1920 bis 1932 einige Mandate im Kultusvorstande innehatten und daß den Orthodoxen bei den letzten Wahlen vier Mandate an gesicherter Stelle, ohne sich am Wahlkampfe beteiligen zu müssen, angeboten wurden. Die Orthodoxen haben es abgelehnt, well sie auf Grund der zwölfjährigen Erfahrung leider die 'Wahrnehmung machen mußten, daß eine ersprießliche Arbeit für religiöse Bedürfnisse im Schoße der Kultusgemeinde — überhaupt seit dem Einzug der Jüdischnationalen — unmöglich ist. In einer Versammlung der ״U n i o n" befaßte sich der Referent Kultusvorsteher Dr. Feldsberg mit der Schulfrage und benützte die Gelegenheit, um in scharfer Weise mit uns zu polemisieren. ' Als eifriger Anhänger der Simultanschule versuchte er in nicht sehr überzeugender Weise da'rzutun, daß die jüdische konfessionelle Schule als ״Minderheitsschüle“ gewertet und daß deren Absolventen diskriminiert werden würden. Wir verzeichnen jedoch mit Genugtuung, daß Herr Dr. Feldsberg volles Verständnis für unsere Belange zeigte und namens der Union die feierliche Versicherung gab, das bestehende orthodoxe Schulwerk, die Talmud Thora, im Schoße der Kultusgemeinde nach Kräften zu fördern und erforderlichen Falles auch den weiteren Ausbau dieses Schulwerkes zu unterstützen. Wenn Herr Dr. Feldsberg ein jüdisches Schulwerk nur fakultativ zulassen will, so entspricht dies eben der Mentalität der in der Union verkörperten religiös indifferenten Judenschaft. Wir sind in Sachen der Religion im geraden Gegensatze zu unseren Gegnern, gegen uns strenge, gegen die anderen tolerant. Wir wollen niemanden unsere Ansicht auf drängen, auf niemanden einen Gewissenszwang ausüben. Wenn die Herren, wie sie es so schön predigen, wirkliches Interesse an Frieden und Eintracht haben, dann müssen sie ihre Bemühungen, uns zu beherrschen, uns ihr reformiertes oder nationalisiertes Judentum auf zu zwingen, auf geben und uns den Weg freigeben zur selbständigen orthodoxen jüdischen Gemeinde und damit zur wahrhaft j ü d i s c h enSchule! ,,Ein Jude schreibt uns Die Veröffentlichung der ״Reichspost“, die am vergangenen Schabbos ־ unseren Leitartikel in großer Aufmachung zitierte, hat, wie nicht anders zu erwarten war, mächtigen Widerhall gefunden. Auch die Wiener Tageszeitung ״Die Stunde“ hat am gleichen Tage auf ihrer ersten Seite, in der ersten Spalte, zu der Veröffentlichung der ״Reichspost“ •Stellung genommen, die mit den bezeichnenden Worten beginnt: ״Ein Jude schreibt uns.“ Einer kurzen Betrachtung ist. die Sache wert. Am Schabbos in der Frühe liest ein Jude einen Zeitungsartikel und bis Mittag hat er bereits seine Stellung bezogen und diese zur Veröffentlichung gebracht. Also, ein Jude, der ernstlich meint, in jüdischen Fragen noch ein Wort zu haben, schreibt am Schabbos eine Erwiderung, die wahrlich am Montag noch zu früh gewesen wäre. Das sind unsere Gegner!Das sind unsere Beherrscher in Fragen der Religiosität! Der ״Stunde“ ist ihre Stellungnahme übel bekommen. Sie hat sie mit der Beschlagnahme der betreffenden Nummer bezahlt und wird vor Gericht den Vor- Wurf der Obskurität noch zu vertreten und zu beweisen haben. Aber den Schlag, den sie dem Wiener Judentum durch die Schlagzeile ״Ein Jude schreibt uns“, der uns ' alle in den Augen der Nichtjuden,' die es mit ihrer Religiosität noch ernstnehmen, herabgesetzt hat, der bleibt ungesühnt, bis es uns gelingen wird, aus der religiösen Gemeinschaft mit Juden zu scheiden, die solches a m S c h a b b o ss c h r e i b e n . . . Forderung nach einem jüdischen Bürgermeister in Jerusalem. Die neugewählten jüdischen Mitglieder des Stadtrates von Jerusalem haben ihre konstituierende Fraktionssitzung abgehaltep, an der auch Vertreter der jüdisehen Spitzenverbände Palästinas teilnahmen. In der Sitzung wurde beschlossen, die Forderung nach Ein- Setzung eines Juden als Bürgermeister von Jerusalem zu erheben. Bei diesem Beschluß ging die Fraktion von der Tatsache aus, daß die jüdischen Stimmern bei der letzten Wahl die Hälfte aller abgegebenen Stimmen ausmachten und daß die Parteiverhältnisse bei den Arabern sich so festaltet haben, daß viele von ihnen für die Ernennung ines Juden zum Bürgermeister eintreten würden. Erleichterung der Handwerker-Einwanderung nach Palästina. Die Einwanderung von selbständigen Handwerkern mit einem Mindestkapital von 250 Pfund ist von der Palästina-Regierung neuerdings dadurch erleichtert worden, daß für diese Kategorie außer den bisherigen Berufen , auch die Angehörigen folgender Handwerksgruppen zugelassen sind: Feinmechaniker, Optiker, $Iotormeehaniker, Vulkaniseure, Sattler, Lederarbeiter, Polierer, Buchbinder, Buchdrucker. . . Brief auf England. Wenn es heute eine jüdische Gemeinschaft gibt, die dafür auf Dankbarkeit verpflichtet ist, eine ׳vvirtschaftliehe und politische Zufriedenheit in besonders großem Maße zu genießen, dann ist es die englische Judenheit. Und Sie, die englischen Juden, sind durch diesen Wohlstand nicht übermütig geworden. •Sie bekennen sich alle, einerlei, wie ihre weltanschaulich-politische Anschauung sein möge, bewußt zum Judentum, ohne von dem Minderwertigkeitsgefühl erfaßt zu werden, daß man als Jude ein englischer Staatsbürger minderen Grades sein müsse. Im Gegenteil empfinden sie mit ihren Glaubensgenossen in der ganzen Welt, daß der englischen Nation als Verkünderin und Vorkämpferin einer edlen Humanität und eines gerechten Freiheitsglaubens, in erster Reihe die ehrlichgemeinte Hochschätzung und Dankbarkeit derer zukommt, die der G-tt der Geschichte in seiner unerforschlichen metahistorischen Weltwaltung zum Märtyrer-Opfer grausamer Unterdrückungen und schmählicher Diffamierung bestimmt hat. Was die englischen Juden im vergangenen Jahre für ihre unglücklichen deutschen Glaubensbrüder getan haben, ist allzu bekannt, als daß es hier einer besonderen Erwähnung bedürfte. Die Hilfsarbeit auf diesem Gebiete, der Persönlichkeitenwie Otto M. Schiff, O. B. E., mit unerhörtem Schaffensdrang ihre ganze Zeit opfern, ist ein leuchtendes und erhebendes Beispiel für die grenzenlose Opferfreudigkeit und Solidarität jenes Volkes, dem gewisse Kreise nur Ausbeutertum, Profit und Schiebertum in die Schuhe schieben wollen. Was die religiös-jüdisahen Verhältnisse in England anbelangt, so wird das hier zu fällende Urteil nicht so günstiger Natur sein. Das ist auf die allgemein verbreitete Unwissenheit, die in ׳bezug auf jüdische Dinge fast überall hier herrscht, zurückzuführen. Zwar hat man den besten Willen, religiös zu sein, man besucht sogar die schönen und großen Synagogenbauten und läßt die brausenden Synagogenchöre, deren Mitglieder oft mit Autobussen zum Dienst am Sabbat angefahren kommen, über sich ergehen, aber — das Amhaareztum ist so groß, daß die elementarsten Voraussetzungen für ein Verständnis des großen und erhabenen Wesens des uns am Berge ׳Sinai unter Donnergetöse und Blitzeszuckungen offenbarten G-ttesgesetzes nicht vorhanden sind. Es ist aber seit dem letzten Jahre unstreitbar eine Entwicklung im Gange, die früher oder später zu dem Ziele führen wird, daß der Primat der Thora allmählich mit größerer Stärke als bisher in das Zentrum des Gemeinschaftslebens der englischen Juden gerückt wird. Im Bezirk Golders Green ist eine kleine, streng gesetzestreue Gemeinde unter Führung von Rabbi Dr. E. M u n k im Wachsen begriffen, in Nord- London macht die höhere orthodoxe Schule von Rabb. Dr. Salomon Sc.hönfeld erhebliche Fortschritte und auch die agudistische Bewegung, der ein Noar Agudathi angeschlossen ist, beginnt eine Aktivität, die zu optimistischen Hoffnungen Anlaß •gibt, zu entfalten. Die Londoner Agudas Jisroel, das sei noch erwähnt, wird von Mr. H. A. Goodman geleitet, der als Repräsentant der Orthodoxie auch dem Board of Deputies und dem Jewish Refugees Committee angehört. Es ist zum Schlüsse zu hoffen, daß auch im kommenden Jahre die englischen Juden ihrer Bruderpflicht des Helfens, wo es nottut, wie bisher nachkommen werden, um so das Leid und den ׳Schmerz vieler ihrer Glaubensgenossen zu mildern. Möge es G-ttes Wille aber so sein, daß wir, das aus tausenden Wunden blutende Golusvolk, im kommenden Jahre der erbarmungsvollen Hilfe von Menschen nicht mehr bedürfen. Möge Er sich unserer in finsterer Nacht erbarmen und uns in ein neues und glücklicheres Jahr der politischen Gerechtigkeit und des wirtschaftlichen Wohl- Standes hineinführen! Edgar M. Stern, London. Mussolini für die Juden Der italienische Rundfunk verbreitete vor einigen Tagen eine Erklärung über die Position der Juden in Italien, die, wie man allgemein annimmt, vom Regierungschef Benito Mussolini persönlich inspiriert worden ist. In der Erklärung, in der auch direkt auf die Stellung des Duce zur Judenfrage und zu der Behandlung der Juden in Deutschland Bezug genommen wird, heißt es: Die Juden in Italien erfreuen sich der gleichen Rechte wie alle anderen Staatsbürger und haben daher die gleichen Pflichten wie alle Italiener. In Italien hat man einen Antisemitismus nicht gekannt, und auch heute besteht hier kein Vorurteil gegen die Juden. Im Gegenteil: die Juden haben sich als treue und zuverlässige italienisehe Staatsbürger bewährt, sie haben im Krieg tapfer an der Seite ihrer italienischen Kameraden gekämpft. Sie werden deshalb wie alle anderen Staatsbürger zu den höchsten Stellen der Verwaltung des Staates und der Armee herangezogen. Die höchsten Würden sind den Juden in Italien nicht versagt. Die Juden Italiens haben ein stark ausgeprägtes Vaterlandsgefühl und sind treue Anhänger des Faschismus, der keine Rassentheorie kennt. Die Gewinner aus der Sekunden Ver kaufsaktion Am Montag, den 17. September, fand ankündigungsgemäß in Frankfurt a. M. die Verlesung der Namen der Käufer von Sekundenscheinen, welche die Palästina- Zentrale der Agudas Jisroel in Vertrieb gebracht hatte und deren Reinerträgnis dem thoratreuen Aufbau von Evez Jisroel gewidmet wurde, statt. Da bis zu diesem Tage 31.800 «Sekundenscheine verrechnet waren, standen acht Erez-Jisroel-Reisen zur Verfügung (für je 1 Stunde 3600 Sekunden, eine Reise). Die acht Reisen entfielen auf Nr. 3066, Ruth Perlstein, Kassel; Nr. 4781, Julius Mannheimer, Breslau; Nr. 14710, Jenö Kaiisch, Galanta; Nr. 33266, Rafael, Gradenwitz, Berlin; Nr. 50865, 52360, 67987, 60921. Die Namen der Inhaber dieser vier Scheine, die in Polen verkauft wurden, sind bei der Versendung dieser Verlautbarung noch nicht bekannt, da die polnische Landesorganisation keine Namensliste, sondern nur ein Verzeichnis den verkauften Nummern eingesandt batte, wobei diese Nummern so wie sonst die Namen verlesen wurden, Kaffee Hag verschafft Ihnen den Kaffee Hag verschafft Ihnen den unverkürzten Genuß eines reinen echten Bohnenkaffees, weil das Coffein mit Geschmack und Aroma nichts zu tun hat. Kaffee Hag ist eine Auslese feinster Plantagen ־Hochgewächse, veredelt und so behandelt, daß auch empfindlichen Personen und Kindern der Genuß echten Bohnenkaffees nicht versagt zu werden braucht. Machen Sie einmal einen Versuch! Vier Wochen Kaffee Hag und Sie sind überzeugt, daß Sie gut dabei fahren. Darum ab heute *SS? g*WlL — Der Bürgermeister der Stadt Gröbzig (Anhalt) hat, dem Druck der nationalsozialistischen Kreise nachgehend, die monumentale Synagoge dieser Stadt, die einst eine bedeutende jüdische Gemeinde beherbergte und in der auch heute noch mehrere jüdische Familien leben, vos Woche xn — Der Bürgermeister der Stadt Gr ob zig (Anhalt) hat, dem Druck der nationalsozialistischen Kreise nachgebend, die monumentale Synagoge dieser Stadt, die einst eine bedeutende jüdische Gemeinde beherbergte und in der auch heute noch mehrere jüdische Familien leben, beschlagnahmt Und in ■das Eigentum der Stadtgemeinde übernommen. — Während der Sukkostag e kam es in verschiedenen Teilen Warschaus zu Aus sehr eitungen gegen die jüdische Einwohnerschaft. — Professor Albert Einstein erklärte kürzlich daß er nicht mehr nach Europa zurückkehren werde. Einstein lehrt jetzt an der Universität in PHncetown. — Der japanische Vize-Außenminister Sinemitshu gab einer bei ihm vorsprechenden jüdischen Abordnung die Zusage, daß er die Regierung von Mans chukuo veranlassen werde, die von russischen Weißgardisten in Manschukuo betriebene gefährliche an ti jüdische Hetze zu verbieten, — Die Behörden der Stadt Smyrna (Ismir) haben mehr als 100 Häuser von Juden, die infolge des kürzlich in Kraft getretenen Gesetzes, das Ausländem jede handwerkliche und sonstige gewerbliche Tätigkeit in der Türkei verbietet, zum Verlassen der Türkei gezwungen wurden, beschlagnahmt. — Der judenfeindliche Kurs in Adrianop el, der Hauptstadt von Türkis ch - Thrazien, hat sich in der letzten Zeit womöglich noch v er s ch ä r f t. Infolge des Boykotts des jüdischen Handels hat sich die Lage der Juden verzweifelt gestaltet. Türkische Unternehmungen stellen Juden nicht an. Die türkischen Schulen schließen die jüdischen Schüler und Schülerinnen von der Aufnahme aus. Zahlreiche jüdische Familien sind nach Istanbul abgewandert. — Der türkische Innenminister ScJmkri Bey teilt mit, daß er in den Monaten Juli und August d. J. 1800 Pässe für türkische Juden, die das Vaterland verlassen, ausgegeben hat. Die Massenauswanderung türleischer Juden ist eine Folge der neuen Judenverfolgungswelle. — Die Regierung der Sowjetunion hat soeben einen Erlaß veröffentlicht, wonach bis zum Ende des Jahres 1935 weitere Jt 00 0 jüdische Familien auf dem Territorium der jüdischen Sowjetrepublik in Bi ro- Bidschan, im, mssischen Femen Osten, anzusiedeln seien״ — Die etwa 82.000 Berg-Juden, die in Äserbeidschan und im Kaukas u s (Rußland) leben und die tatische Sprache, der iranischen Sprachgruppe zugehörend, sprechen, haben sich nun ein eigenes Organ, eine Wochenschrift in tatischer Sprache, geschaffen, — Wie die Landesorganisation der Agudas Jisroel in Deutschland mitteilt, wurde bei der. Ersatzwahl für den heimge gangenen Oberrabbiner Dr, Sa-, muel Spitzer-Hamburg Rabbiner Kunst ad t- Fulda zum Mitglied des Rabbinischen Landesrates der Agudas Jisroel in Deutschland gewählt. , — Bei einem Brand in Lubszakrule ws k a bei Tomaschow in Polen sind drei jüdische Kinder verbrannt. Die Eltern der Kinder liegen■iirn-Sl^bext^ 200 Juden sind obdachlos. H• Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3t66, Atelier für feine Herrengarderobe.

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