Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 35 (14.9.1934)
- Date
- 1934-09-14
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Tiberias 2× ep/1048138
- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
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Seite 2 jomsch*: pbesse Nr. 35 Aus Er«z Jlsro•!. Von Rabbi Mosche Blatt, Jerusalem. tfn Mafmeft der Jahresberichte‘, die wir von Miseren Mitarbeitern und Korrespondenten eingefordert haben und unter ״W'at Hamdinans ,. .“ veroffentiiehen, ist uns folgende ausführliche Dar* Stellung der Lage in Eres Jisroel von unserem sehr geschützten Mitarbeiter, dem Führer der Aguda in Jerusalem, zugekommen, die wir wegen ihrer Zentralen Bedeutung hier gesondert veröffentlichen. Die politische Lage* Im Vergangenen Jahre wurde das Gesetz über die Wahlen in die Stadtverwaltungen in Kraft gesetzt* mit weichem die Regierung einen ersten Schritt zur Verwirklichung der jüdischen Selbstverwaltung, die im Mandat zugesichert ist, gemacht hat. Mit Ausnahme von Jerusalem und Tiberias haben die Wahlen bereits in den meisten Städten stattgefunden. Man rechnet damit, daß die Hälfte der zu vergebenden Mandate von Juden besetzt werden. In Jerusalem und in Safed sind vereinigte jüdische Wahlblocks aufgestellt worden, denen auch die Agil das Jisroel angehört und zu denen nur die Revisionisten in Opposition stehen, während in Tiberias die Aufstellung einer vereinigten jüdischen Kandidatenliste erst erwartet wird. Die Absicht der Regierung, einen Gesetzgebenden Rat (Legislative Council) für Palästina zu schaffen, hat bedeutende Fortschritte gemacht und es verlautet, daß die diesbezüglichen Pläne der Regierung bereits endgültig festgelegt sind und im Jahre 5695 verwirklicht werden sollen. Man nimmt an, daß sich der Legislative Council aus 8 Mohammedanern, 2 Christen, 4 Juden und 6 Regierungsvertretern zusammensetzen soll. Die Araber, die noch vor zehn Jahren der Schaffung des Legislative Council sich mit aller Gewalt entgegengesetzt haben, treten heute für ihn ein, während die Juden eine Opposition gegen die Bildung des Gesetzgebenden Rates an den Tag legen. Die Jewish Agency hat ihre Meinung der Regierung bereits kundgetan. Die Vertreter der Agudas Jisroel werden nach der Rückkehr des High Commissioner vor seinem Urlaub über ihre Stellungnahme zum Legislative Council gehört werden. In den Kreisen der Agudas Jisroel glaubt man, daß die Bildung des Gesetzgebenden Rates schließlich nicht zu , verhindern seih wird und daß man sich daher mit den Tatsachen rechtzeitig abfinden muß. Man hört sogar die Meinung vertreten, daß dem Legislative Council eine gewisse wohltuende Wirksamkeit hinsichtlieh des Verhältnisses der Bevölkerungsteile untereinander nicht abzusprechen ist. Jedenfalls aber — darüber herrscht in Agudakreisen absolute Einmütigkeit — werden die Verpflichtungen, die durch das Palästina- Mandat der englischen Regierung übertragen wurden, von dem Legislative Council in keiner Weise berührt werden dürfen und die Möglichkeit, die Zustimmung der Juden zur Schaffung des Council zu erhalten, kann nur dann gegeben sein, wenn aus seinem Wirkungskreis jene für die Juden lebenswichtigen Fragen ausgenommen werden, die im Zusammenhang mit dem Aufbau des jüdischen Nationalheims auf dem Palästina-Mandat basieren (Einwanderung, Bodenbesitz, Erziehung usw.). Die Einwanderung. Im Jahre 5694 sind trotz aller Beschränkungen mehr als 40.000 Juden legal eingewandert. Die meisten waren Chaluzim, ein kleinerer Teil (meist aus Deutschland) sogenannte ״Kapitalisten". In diesem Jahre wurde auch die Einwanderung von Rabbinern sehr wesentlich erleichtert. Durch die Agudas Jisroel haben mehr als 80 Rabbiner die Ein- Wanderungsbewilligung erhalten, durch das Rabbinat des Waad Leumi etwa 200. Das Uebereinkommen hinsichtlich der Verteilung der Einwanderungszertifikate, das zwischen der Agiidas Jisroel und der Jewish Agency abgeschlossen wurde, hat sich zufriedenstellend entwickelt, obwohl noch immer von den Leitern mancher Palästina-Aemter der Durchführung des Uebereinkommens Hindernisse in den Weg gelegt werden. Im Laufe des Jahres hat die Agudas Jisroel־’rund 400 Zertifikate bekommen. Die Palästina- Regierung beobachtet wohlwollend die Ergebnisse des Uebereinkommens zugunsten der Agudas Jisroel und es darf erwartet werden, daß seitens der Jewish Agency für die Zukunft alle Vorkehrungen getroffen sein werden, die für die reibungslose Abwicklung des Zertifikatenübereinkommens nötig sind. Die öffentlich-rechtliche Anerkennung der orthodoxen Gemeinden. Im vergangenen Jahre haben unter Teilnahme eines Regierungsvertreters Verhandlungen zwischen dem Waad Leumi und der Agudas Jisroel stattgefunden, die den orthodoxen Rabbinaten die gleichen Rechte zur Setzung staatsgültiger Rechtsakte einräumen sollten, wie sie den offiziellen Rabbinaten zustehen. Nach anfänglichem Fortschreiten der Verhandlungen ergaben sich Schwierigkeiten, die deren Abbruch veranlaßten. Die Einigung hätte auf folgender Basis zustande kommen sollen: Nach innen vollkommene Freiheit und Selbständigkeit des orthodoxen Rabbinats, das für die Mitglieder der orthodoxen Gemeinden (Agudas Jisroel) die Rechte der anderen rabbinischen Gerichte besitzen sollte; nach außenhin Bildung eines gemeinsamen repräsentativen Rabbinats. Die Agudas Jisroel konnte sich mit einer solchen Teillösung nicht zufriedengeben und sie teilte der Regierung mit, daß sie zur Fortführung der Verhandlungen bereit sei, wenn auf ihre Tagesordnung alle mit der öffentlichrechtlichen Anerkennung der orthodoxen Gemeinden zusammenhängenden Fragen gestellt werden. Die hier skizzierten Unterhandlungen haben die englische Regierung veranlaßt, vorläufig die von ihr von der Mandatskommission des Völkerb u n d e s abverlangten Aeußerungen zur Frage der öffentlich rechtlichen Anerkennung der orthodoxen Geineinden nicht zu machen, und bei der jüngsten Tagung der Mandatskommission in Genf erklärte der englische Regierungsvertreter, John Hathorn Hall, sich jeder Stellungnahme zu dieser Frage enthalten zu wollen, um die im Gang befindlichen Verhandlungen nicht zu Stören. Die Mandatskommission hat diesen Standpunkt, gebilligt und die Behandlung dieses Gegenstandes auf ihre nächste Tagung verschoben. Raw iDuschinsky שליט״א. Hach einer fast zweijährigen Vakanz wurde im abgelaufenen Jahre die durch den Heimgang von Rabbi Josef Chaim Sonnenfeld מנוהלי freigewordene Ober* rabbinerstelle der orthodoxen Gemeinde durch den Gaon Rabbi Josef Zwi Duschinsky «*שליט besetzt. Dadurch hat die orthodoxe Judenheit im Heiligen Lande eine starke Stütze erfahren und der Einfluß des neuen Oberrabbiners breitet sich über das ganze öffentliche Leben aus. Raw Duschinsky hat sich die Achtung aller jüdischen Kreise erworben und auch in Regierungskreisen steht er in hohem Ansehen. Die Jeschiwoh des RaW Duschinsky hat sich einen glänzenden Namen geschaffen. Die Zahl der bisher eingelaufenen Aufnahmsgesuche geht in die Hunderte und die Regierung hat jetzt weitere 25 Eiüwanderungsbewilligungen für Bachurim gewährt. Die ״Illegalen“. Zu verschiedentlichen Ausschreitungen kam es im Zusammenhang mit der sogenannten ״illegalen" Ein- Wanderung. Die Regierung selbst veranstaltete wilde Polizeijagden nach ״Illegalen", was unbeschreibliche Erregung im gesamten Jischuw hervorrief. Jeden Augenblick wurden andere Einzelheiten bekannt, die eine Katastrophenstimmung bei der jüdischen Bevölkerung auslösten. Kaum hatte die Regierung ,unter dem Druck der öffentlichen Meinung mit der Verfolgung der ״Illegalen" aufgehört, begannen die Araber, durch eigene ״Hilfstruppen" auf jüdische Einwanderer zu spitzeln. Wieder bemächtigte sich der jüdischen Bevölkerung eine ungeheure Erregung und es schien zu schweren Zusammenstößen und folgenschweren Ereignissen kommen zu wollen. Jetzt hat die Regierung die schwebende Gefahr erkannt und die Tätigkeit der arabischen ״Grenz- Patrouillen" verboten. Dafür hat sie selbst die Jagd nach illegalen jüdischen Einwanderern in verstärkter Form wieder aufgenommen. Die Gefängnisse sind von jüdischen Männern und Frauen gefüllt. Arabische Kämpfe. Im Laufe des Jahres fanden auch heftige Kämpfe innerhalb der nichtjüdischen Bevölkerung statt, die in einer wüsten Hetze der arabischen Presse gegen die Regierung ihren Nährboden fanden. Wenn auch diese Kämpfe G. s. D. die jüdischen Einwohner unberührt ließen, konnten sie doch eine gewisse nachteilige Wirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung und insbesondere auf den Kapitalszufluß nicht verfehlen. Nach der Verurteilung der schuldigen arabischen Führer ist jetzt Ruhe eingetreten. Allerdings bietet die Ermordung eines jungen Arabers in der Nähe einer jüdischen Siedlung der arabischen Presse noch immer Anlaß, dazu, gegen die Juden zu hetzen. Die Regierung hält strenge Ordnung und man hofft daher, daß alles in Frieden verlaufen wird. Wirtschaftlicher Aufschwung. Das Jahr 5694 hat einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich gebracht, zurückzuführen hauptsächlich auf die großen Kapitalsinvestitionen seitens der Neueinwanderer und auf die vorzügliche Ernte. Neue Industrien wurden geschaffen, große ׳Bodenflächen durch Juden erworben, neue Kolonien wurden gegründet und so erblickt man an allen Ecken und Enden ein wirtschaftlich aufblühendes Land, eine Oase in der großen, von einer schweren Krise erschütterten Welt. Es herrschte empfindlicher Mangel an Aribeitshänden. Auch die Araber profitieren naturgemäß von dem allgemeinen Wohlstand. In erster Linie durch die hohen Bodenpreise, die sie jetzt auch schon am flachen Lande erzielen, aber auch durch die Beschäftigung vieler Tausender arabischer Land- und Bauarbeiter durch jüdische Unternehmer. Die religiöse Situation. In religiöser Beziehung war eine wesentliche Besserung leider nicht zu verzeichnen. Lediglich das Verhältnis der religiösen zu den nichtreligiösen Neueinwanderern hat sich sehr zum Vorteil verschoben. Während früher nur etwa 5 Prozent der neu ins Land Kommenden als religiös anzusprechen waren, sind es jetzt schon 30 bis 40 Prozent. Wenn auch diese starke Zuwanderung religiöser Elemente schon ihre Wirkung zu tun beginnt, ist die derzeitige!Situation doch noch weit davon entfernt, den orthodoxen Juden erfreuen zu können. Der Misrachi hat vergeblich versucht, dem sich leider noch immer mehrenden Chilul-Schabbos — insbesondere im Straßenverkehr — Einhalt zu gebieten. Aber leider hatten auch die diesbezüglichen Bemühungen der ganz rechtsstehenden Orthodoxie, •die ja auf die freien Kreise recht wenig Einfluß besitzt, keine wesentliehen Erfolge. Die Zeire Agudas' Jisroel in Jerusalem steht jetzt vor dem Abschluß einer Vereinbarung mit der Autounternehmung ״Eged", deren Zustandekommen für den Schmiras Schabbos im ganzen Lande Bedeutung haben wird. Erziehungswesen. Auch über das Gebiet der religiösen Jugenderziehung lassen sich keine erfreulichen Mitteilungen machen. Die religiösen Lehranstalten, •die sich durch die ihnen aus der Gola zuteil gewordene Unterstützung erhalten haben, führen einen harten Kampf um ihren Bestand. Der Geldstrom aus dem Ausland fließt immer spärlicher und infolgedessen sind die Lehrstätten auch kaum in der Lage, ihren Aufgaben voll gerecht zu werden. Die Zahl der orthodoxe Lehranstalten besuchenden Schüler ist leider nicht gestiegen. Das hier für das religiöse׳ Schulwerk im allgemeinen Gesagte gilt natürlich auch für die Lehrstätten der Agudas Jisroel, die hauptsächlich durch den Ausfall der Gelder aus Deutschland in Mitleidenschaft gezogen wurden. Und so schwebt eine große Gefahr über dem Schulwerk, das mehr als tausend Kindern eine religiöse Erziehung gewährt. Seitens der Agudos Jisroel werden jetzt mit der Regierung wegen einer Beitragsleistung für das religiöse ,Schulwerk Verhandlungen gepflogen, die, wenn sie m. G. H. erfolgreich enden, einen Wendepunkt in der Ent- Wicklung dieses ׳Schulwerkes bedeuten würden, Neugegründet wurden im abgqlaufenen Jahre JittElti! Kaufet Schulbücher für Eure Kiüdef iti der BUCHHANDLUNG ü HAtU Wi6ft 11« fafeantasttt 20a l*la KAI Fl Telephon: R-45*305 Lehrbücher für Volks-, Haupt- und Mittelschulen in den vorgeschriebenen Auflagen auf Lager. — Verzeichnisse kostenlos. durch die polnische Agudas Jisroel zwei Mädchenschulen mit hebräischer Unterrichtssprache in Jerusalem und Tel-Awiw, ferner wurden von selbständiger Seite ein religiöser Kindergarten und eine ״C h 0 r e b" - S c h u 1 e für die Kinder deutscher Ein- Wanderer eröffnet. ״Machne Jisroel“ — die agudistische Siedlung. Bin bedeutungsvolles Ereignis haben nun noeb die letzten Monate des Vergangenen Jahres aufzuweisen: Die Reaktivierung der ersten agudistisehen Kolonie ״M ach ne Jisroe 1". Durch die Bemühungen der agudistischen Palästina-Zentralen in Frankfurt und Warschau konnte endlich der Boden von den Arabern, die sich auf ihm festgesetzt hatten, freigemacht werden und eine Gruppe von 20 agudistischen Chaluzim ist bereits mit den vorbereitenden Arbeiten für die Wiederaufrichtung der Kolonie beschäftigt. Eben wird mit den neuen Brunnengrabungen und mit dem Bau von Arbeiterwohnungen begonnen. Die Bodenbeschaffenheit von ״Machne Jisroel“, der Arbeitseifer unserer agudistisehen Chaluzim und noch viele andere Umstände rechtfertigen die größten Hoffnungen, die auf die erste reaktivierte agudistische Kolonie gesteckt werden. ————MWH■»■»■—— Woche zu Woche — Die ״Vertraulichen Mitteilungen“ des Deutsehen Verleger-Vereines ־bringen eine Verordnung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda, nach der deutsche Firmen im Schrift- Wechsel mit ausländischen Häusern die Grußformel t,.Heil Hit'lerte odOr ״Mit deutschem Gruß“ vermeiden sollen, nachdem dies im Ausland auf Ablehnung stößt, was insbesondere aus einer Antwort hervorgeht, die ״Mit jndis ehern Gruß“ schließt. — In Brünn wurde ein Mann verhaftet, der angab, Otto Dell zu heißen und im Verdacht steht, unter den jüdischen Emigranten aus Deutschland Spitzeldienste für die Nazi zu leisten. — Die Pest er Israelitische Kultusgemeinde (Neologengemeinde) hat zw ei neue jüdische Elementarschulen ins Leben gerufen, in denen nach den Feiertagen der. Unterricht beginnt. — Die erste jüdische Großschiffahrtslinie, die ״Palestin e Maritime Lloy d Ltd. Haifa“, hat am 1. September ihren Dienst auf genommen. Zwei Schiffe besorgen den regelmäßigen Verkehr swischeti Konstanza, Istanbul, Rhodus, Haifa, Jaffa und Port-Said. — Das hauptsächlich von Juden bewohnte Städtchen H anczewice, Kreis Luniniec in Polen, wurde fast zur Gänze von einer Feuersbrunst vernichtet. S00 jüdische Familien werden obdachlos und sind aller Mittel bar. — In Guy ab a in Br asilien ist eine Gruppe von 200 jüdischen Flüchtlingen aiis Deutschland eingetroffen, die von der jüdischen und auch von der Gesamtbevölkerung freundlich aufgenommen wurden. — Der Präsident der V er einigten Staaten von Amerika, Franklin D. Ro 0 s ev eit, und eine Reihe anderer amerikanischer Staatsmänner haben, einem althergebrachten Brauche folgend, auch heuer durch die Jüdische Telegraphenagentur anläßlich des Rosch Haschonoh ihre Glückwünsche an die jüdische Bevölkerung genchtet. — In Aussi g wurde der Advokat Dr. Chwatal und in Turn bei Teplitz der Lehrer Heller verhaftet, weil sie Flugblätter verbreiteten, in denen sie zum Boykott der jüdischen Kaufleute, Aerzte usw. aufforderten. — Die Palästina-Regierung hat eine Summe von 25.000 Pfund zum Wiederaufbau der durch schwere Wolkenbrüche verwüsteten Stadt Tiberias bereitgestellt. Durch die Altstadt werden drei breite Straßen führen, die im Notfall das Wasser in den See Galiläa ableiten würden. — Zufolge der Verordnung der türkischen Regierung, nach der nur Inländer ein Gewerbe ausüben dürfen, sind über 100 griechisch-jüdische Familien brotlos geworden und mußten die Türkei verlassen. Der griechische Innenminister Kyrkos erklärte, daß er sich dieser jüdischen Flüchtlinge ebenso annehmen werde wie der nichtjüdischen Türkei-Flüchtlinge. — Ueber agudistische Intervention haben die polnischen Bahnen allen Mitgliedern von Hachschoroh- Gruppen eine Fahrpreisermäßigung gewährt. Die Ermäßigung kann, außer von den agudistischen Hachschoroh- Gruppen, auch von den nichtagudistischen Hachscharisten in Anspruch genommen werden. H. Grün, H., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E Straßengefahren. Die Unfälle durch Kraftfahrzeuge auf öffentlichen Straßen mehren sich. Der schlecht ausgebildete Kraftfahrzeugführer gefährdet die öffentliche Sicherheit, weshalb es nicht gleichgültig ist, wo und wie der künftige Kraftfahrzeugführer ausgebildet wird. Eine gute und den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Ausbildung ist nur in einer gutgeführten Fahrschule mit modernsten Fahrbehelfen und guten Lehrern möglich. Diese Eigenschaften und überdies ein im Lehrsaal mit Kraftstrom betriebenes Lehrchassis besitzen die renommierten und erfolgreich arbeitenden NeudeggerAutomobil- und Motorrad-Fahrschulen, Wiep, VIII., Neudeggergasse 18 (Ecke Lerchenfelderstraße 18, Tel. B-46-5-71) uud Inzersdorf (Nied.-Oest.). E