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Jüdische Presse · 1934-09-14 · 35 (14.9.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
35 (14.9.1934)
Date
1934-09-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 35 imm&m presse W'al Hamdmaiis.. ♦ Fortsetzung der Länderberichte. Bumäuien. Im Vergleich 2u dem sogenannten ״Kulturstaate des Westens“ muß unser Heimatland Großrumänien als ein wahres Eldorado bezeichnet werden. Wenn sich auch hier zuweilen die schwarzen Wolken des Juden■* hasses zusammengeballt haben und drohende Formen anzunehmen schienen, verstand es immer die Regierung, durch eine leise Windströmung der Staatskunst, diese Wolken zu zerstreuen. Vornehmlich ist dies der Regie■* rung der Nationalliberalen gelungen. Die Führer dieser mächtigen Partei, überaus kluge, moderne und einsichtsvolle Politiker, lenken mit ausgezeichneter Gewandtneit das Staatsschiff, gerecht und liberal im wahren Sinne des Wortes, und diesen Liberalismus mußte einer der Fähigsten, ihr Oberhaupt, mit dem Leben bezahlen. Es wäre aber ein Irrtum, zu glauben, daß alles so glatt ist, wie es dem äußern Schein nach aussieht. Die giftige Saat des Hakenkreuzes, mehr aber die rollende Münze der Reichsmark, ist auch in unserem Lande auf fruchtbaren Boden gefallen, richtiger in eine empfängliche Tasche gelangt. Ein Teil der her an wachsenden Jugend ist von dem Wahne des Antisemitismus besessen, welcher Umstand zur Vernichtung jüdischer Existenzen nicht wenig beiträgt, obwohl die Behörden das ehrliche Bestreben an den Tag legen, diesen Wahn im Damme zu erhalten. Aber gerade die schwere Walze des Hakenkreuzes hat einem Teile unserer Volksgenossen den Weg zum Judentum, zum Glauben ihrer Väter, geebnet. Aus den Reihen der Fremden verdrängt, mußten sie nun zu ihrem Volke zurückkehren und so hat der Rückschritt im politisehen Leben die Juden zum Fortschritt im jüdisch-religiösen und kulturellen Leben geführt. Infolge mehrfacher Umstände streben unsere Glaubensgenossen aus den Provinzen der Metropole zu, wo das jüdische Leben in jüngster Zeit in wesentlichem Maße zur Geltung gelangt. Hier sind im Judentum Glaubensgenossen aus dem alten Regat, Bessarabien, Bukowina, Transsylvanien, und es ist nicht leicht, unter ihnen jene Seelenharmonie und das Zugehörigkeitsgeftihl zu erhalten, die nun unserem Volke beständig zu eigen ist. In Bucuresti hat sich eine jüdisch-orthodoxe Organisation gebildet, unter der Bezeichnung ״Machsike Hadas“, welche in ihrem Schoß Glaubensgenossen aller Schattierungen aufnimmt. Sie erhält eine vorzüglich geleitete Talmud Thora, die, erst vor kaum zwei Jahren von Rabbiner Rubin begründet, schon mehr als 130 Schüler, mit Tfilin und Zizes ausgestattet, ausgebildet entlassen konnte. Der Lehrplan dieser Talmud Thora ist derart zusammengesetzt, daß neben dem Thora- Unterricht die Zöglinge auch im Handwerk und in der Agrikultur unterrichtet und auf diese Weise auch dem praktischen Leben zugeführt werden. Zieht man noch in Betracht, daß die ״Machsike Hadas“ auch im Kaschrus und in der Pflege des Judentums ein reichliches. Betätigungsgebiet findet, indem demnächst eine Mikwo, mehrere koschere Fleischhallen und sogar Speisehäuser errichtet werden sollen, so muß zugegeben werden, daß diese jüdische Organisation einet segensreichen Zukunft entgegensieht. Aber auch der Beth-Jakob-Schule wird von der Machsike Hadas eine große Aufmerksamkeit Zugewendet. In einem eindrucksvllen Aufruf fordert letztere unsere Glaubensgenossen zur Begründung einer Beth- Jakob-Schule auf, wo auch die jüdischen Töchter im Wesen des Judentums gefestigt werden sollen, und es besteht begründete Hoffnung, daß dieser Ruf auch mächtigen Widerhall finden wird. Das Bild des vergangenen Jahres zeigt also in seiner nackten Kahlheit auch manch nützliche Pflanze, die nur hie und da unauffällig hervorlugt. Hoffen wir, daß diese Pflanzen im nächsten Jahre schon kernige und für unser Volk segensreiche Früchte zeitigen, zum Nutzen unseres Volkes, zum Heile unserer Lehre, zur Festigung des Judentums. Bernhard Rippel, Czernowitz. * Italien Das italienische Judentum, welches leider durch Mangel an Thorastudium vernachlässigt war, zeigt in den letzten Jahren einen kleinen Aufschwung. Da allgemein von Apikorsus keine Rede sein kann und die italienischen Juden nur als הינוק שנשבה zu betrachten sind, wäre bei intensiver Arbeit noch viel zu erreichen. Es wurden einige Mikwoaus in den letzten Jahren erbaut. Bei dem letzten Rabbiner-Kongreß wurden einige .׳wichtige Chinuch-Fragen positiv erledigt und es wurde auch beschlossen, das Kultusministerium zu ersuchen, daß die Prüfungen in den Mittel- und Hochschulen nicht auf Samstag festgesetzt werden. Es ist zu hoffen, daß das Kultusministerium Entgegenkommen zeigen wird, da die Regierung für jede religiöse Sache Verständnis hat. ׳Seit vier Jahren wird alljährlich ein Sommerheim für die jüdische Jugend geöffnet, welches streng religiös geleitet wird und in welchem Scbiurim und Vorträge abgehalten werden. Dieses Jahr stand das Sommerheim in Cortina d’Ampezzo unter der Leitung von Prof. Oberrabbiner C a s t e 1bolognese, Padua, der mit Messiras-Nefesch für das Judentum und die Thora arbeitet. Alle Rabbiner in Italien, von Oberrabbiner Sacerdoti, Rom, angefangen, interessieren sich für das Auf leben der Thora in Italien auf das wärmste. Zum Schluß ist noch zu bemerken, daß in T r i e s t einige hundert Emigranten, die in der Meinung, von hier legal oder illegal nach Palästina fahren zu können, angekommen sind, an den schlechtesten Verhältnissen leben. Die Aussicht, in Triest ein Zertifikat für die Einwanderung nach Erez Jisroel zu erhalten, ist außerordentlich gering und es muß daher vor der voraussetzungslosen Reise nach Italien, an die viele wegen der mehr als zweifelhaften Hoffnung auf ein Zertifikat denken, dringendst gewarnt werden. Salomon Koschitzki, Görz. Weitere Länderberichte׳ folgen. HURRA! HURRA! Skrek Fleischkonserven sind wieder da per Dose 85 g, S 1.— und S 1.30 S. DIAMANT, 11, Große Schiffgasse 10, Telephon A-48-1-91 Kritik und Betrachtung. Illlllimillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllill Zionistische Waffen. Armer Jizchak Grünbaum! Die Geister, die du gerufen hast, du wirst sie nicht mehr los. Der frühere zionistische Abgeordnete im polnischen Sejm, dessen rüde Art und dessen rücksichtslose Kampfesweise nicht nur die Gegner herausforderte, sondern auch in den Reihen der eigenen Parteigänger unangenehm empfunden wurde, ist vorige Woche einmal in einer zionistischen Versammlung in Lodz gebührend empfangen worden. Kaum einige Minuten, nach dem der Redner mit seinen Ausführungen begonnen hatte, flogen von allen Seiten faule Eier zum Rednerpult, so daß die Versammlung vorzeitig abgebrochen und der Saal durchlüftet werden mußte. Wie dem Redner zu Mute war, als er seine Nasenschleimhäute herhalten mußte für die ״Argumente" seiner zionistischen Gegner, wissen wir nicht, scheint uns auch belanglos im Verhältnis dazu, daß 20 jüdische junge Leute im Zusammenhang mit dieser übelriechenden Angelegenheit verhaftet worden sind. Vielleicht werden die Herren zionistischen Führer doch einmal Veranlassung nehmen, darüber nachzudenken, wie sie die jüdische Jugend aus dem Zustand maßloser Verrohung, in die sie sie hineingeführt haben, wieder herausführen. Fürst ״Chamer" . . . Das Danziger Regierungsorgan ״Danziger Vorposten“ veröffentlichte jüngst einen ,,Brief“ eines ״Fürsten der Juden“ in Konstantinopel an die Juden in Frankreich, in welchem den französischen Juden empfohlen wird, ihre Kinder Aerzte und Apotheker werden zu lassen, damit sie ״den Christen das Leben nehmen‘‘. Wie sich jetzt herausstellt, ist dieser ״Brief“ dem Werke Hans B1 ü h e r s, des bekannten und berüchtigten Philosophen und Soziologen, entnommen, der in seinen späteren Werken der nationalsozialistischen Weltanschauung gewisse Grundlagen geliefert hat, Das Werk betitelt sich ,,Die Erhebung Israels gegen die christlichen Güter“ und ist ein Sammelsurium übelsten Judenfeindliehen Dilettantismus. Dort ist auch dieser ״Brie f“ veröffentlicht, der seine Herkunft als schlechter und dummer Witz durch seine Unterschrift verrät, die der ahnungslose Hans Blüh« wiedergibt•. ״Chamer, Fürst der Juden“. Armer Chamer oder, sagen wir’s deutsch: Esel, Hans Blüher! Nächstens mehr Vorsicht! Furchtbare Not unter den Juden Thraziens und der Dardanellen. Aus dem Dardanellengebiet und aus Türkisch-Thrazien eintreffende Reisende sohildern die furchtbare Not der dortigen Juden. Nach den Ereignissen, die Tausende von thrazischen Juden nötigten, nach Konstantinopel und anderen Teilen der Türkei zu fliehen, sind auf die Aufforderung der Regierung zwar viele in ihre Heimatorte zurückgekehrt, haben aber bisher keine Entschädigung für ihr während der Juli-Ereignisse geraubtes oder verschleudertes Eigentum erhalten. Die Mitglieder alter, früher reicher Familien leiden jetzt buchstäblich Hunger. Viele Handwerker haben infolge des neuen Gewerbegesetzes ihre Existenz verloren. Fast alle noch in Gallipoli, Tschana-Kaleh, Adrianopel und anderen Städten des Dardanellengebietes und Türkisch-Thraziens lebenden jüdischen Familien besitzen nicht einmal mehr den notdürftigsten Hausrat. Ganze Familien sind gezwungen, ohne Betten, ja oft ohne Decken zu schlafen. Die Armut ist furchtbar, die Lage im Hinblick auf den bevorstehenden Winter äußerst kritisch. (Z. T. A.) Verstärkte Bewachung der Palästina-Grenzen. Die arabische Presse teilt mit, daß der Leiter des Einwanderungsamtes der Palästina-Regierung, Eric Mills, und sein Gehilfe Edwin Samuel (Sohn Sir Herbert Samuels) sämtliche Immigrationsbeamten des Landes zu einer Konferenz einberufen und ihnen die neuen Instruktionen zur Verhinderung illegaler Einwanderung mitgeteilt haben. Es wurde dabei auch mitgeteilt, daß hundert Personen als Polizisten zur Grenzbewachung neu rekrutiert werden und daß ferner drei mit Scheinwerfern ausgestattete Aeroplane längs des Strandes fliegen und Strand und See ableuchten werden. Die Immigrationsbeamten erhielten Instruktionen, wie die Kapitalisten-Einwanderer darauf hin zu kontrollieren seien, ob die vorgezeigten 1000 Pfund wirklich ihr Eigentum seien oder ihnen nur zwecks Vorweisung zur Verfügung gestellt wurden. (Z. T. A.) ״Le Traducteur“, französisch-deutsches Sprachlehr- und Unterhaltungsblatt. Wer sich sein bißchen Franzäsisch retten oder dasselbe weiter ausgestalten will, der greife nach dieser textlich, illustrativ und auch technisch vorzüglich ausgestatteten Zeitschrift. Probeheft kostenlos durch den Verlag des ״Traducteur“ in La Chaux-de- Fonds (Schweiz), אתרוגימ׳לולבימ׳הדסים מארץ ישראל 2ü habefi bei RABBINER SALAMON FRIEDMANN. Direkt von Palästina importiert, in sehr schöner Auswahl, auch prachtvolle מוברריב Provlnzaufträge mit Preisbestimmung werden gegen Anzahlung und Nachnahme gewissenhaft ausgeführt. Verkaufslokal: Hotel Baron, Wien, It, Gr. Schiff■‘ gasse 19, Tel. A-43-1-48. Anti-Bosch Haschonoh-Feldztig in Sowjetrußland. Hörer der Universitäten und Hochschulen wurden zur Führung des antireligiösen Feldzuges an den höhen jüdischen Feiertagen mobilisiert; sie werden in der jüdisehen Bevölkerung Vorträge Über antireligiöse Themen halten. Die Aktion geht von der jiddischen Atheisten- Gesellschaft ״Apikojres“ aus, deren gleichnamiges Organ bittere Klage dagegen erhebt, daß in diesem Jahre die jüdischen Kommunisten in der Bekämpfung der religiösen Vorbereitungen zu den hohen jüdischen Feiertagen lau sind, so daß in verschiedenen Städten der Sowjetunion die jüdischen religiösen Kreise die Oberhand zu gewinnen versuchen. Gleiche ״Klagen“ bringen die übrigen jiddischen Sowjetblätter vor. Der Minsker ״Oktiabr“ berichtet, daß die religiöse Judenschaft in Weißrußland unter der jüdischen Jugend agitiert, daß diese an den hohen Feiertagen die Arbeit ruhen läßt und die Synagogen besucht. Misraclü-Konferenz in Erez Jisroel. In Nr. 29 der ״Jüdischen Presse“ hatten wir eine Meldung unseres Jerusalemer Korrespondenten über eine angesagte Misrachi-Konferenz abgedruckt, die mangels Teilnehmer nicht habe abgehalten werden können. Herr David Z. iPinkas, Tel-Awiw, sendet uns nun eine Berichtigung, derzufolge die in Rede stehende Konferenz wohl stattgefunden haben soll. Wir stehen nicht an, dieser ׳Berichtigung einer aus sonst uns absolut verläßlichen Quelle stammenden Nachrieht Raum zu geben. Dozent M. U. Dr. Stanislav Kräkora, Facharzt für Nerven- und Geisteskrankheiten, ist vom Urlaub zurückgekehrt und ordiniert wieder Bratislava, Heydukova ul. 35-537, zwischen 15 und 16 Uhr. Telephon 3858־. Universitätsprofessor Dr. Alojz J. Chura, Vorstand der Universitäts-Kinderklinik in Bratislava, zurückgekehrt. Ordiniert halb 4 bis halb 5 Uhr. Einschreibungen an der Jesod Hathora Die Einschreibungen für den Kindergarten, Knaben- und Mädchenreligionsschule und für den ganztägigen Jeschivvo-Vorbereitungskurs finden Sonntag, 7. Tischri (16. September), Montag, 8. Tischri (17. September) und Donnerstag, 11. Tischri (20. September) nur vormittags von 10 bis 12 Uhr, Sonntag, 14. Tischri (23. September) von 10 bis 12 Uhr, Mittwoch, 17. Tischri (26. September) und Donnerstag, 18. Tischri (27. September) von 3 bis 5 Uhr nachmittags, Mittwoch, 24. Tischri (3. Oktober) und Donnerstag, 25. Tischri (4. Oktober), von 3 bis 5 Uhr nachmittags, Sonntag, 28. Tischri (7: Oktober) von 10 bis 12 Uhr vormittags, im Schulgebäude, II., Nestroygasse Nr. 11, statt. Die Jesod Hathora beabsichtigt, in diesem Schul- Jahre für Hauptschüler einen Kurs zu errichten, in dem diese vormittags unter Leitung bewährter Kräfte Gemoroh und Meforschim lernen, und Nachmittag unter Leitung staatlich geprüfter Hauptschullehrer die Möglichkeit haben, den Lehrstoff der Hauptschule gründlich durchzunehmen. Es soll mit diesem Kurse unserer Jugend endlich ermöglicht werden, das Thoralernen in ausgedehnterem Maße und in den Vormittagsstunden zu pflegen. Voraus- Setzung ist, daß sich genügend Schüler melden. Wir machen die P. T. Eltern auf die Mädchenreligionsschule besonders aufmerksam. In der heutigen Zeit kann jüdischen Eltern sicherlich das geringe Ausmaß des Religionsunterrichtes, den ihre Töchter an den öffentliehen Schulen genießen, unmöglich genügen. Die Jesod; Hathora will durch vorzüglich geeignete Lehrkräfte auch der weiblichen Jugend an den schulfreien Nachmittagen einen derartigen intensiven Religionsunterricht erteilen, der sie zu begeisterten und wissenden Jüdinnen befähigt, damit sie einst Stützen des jüdischen Hauses werden. Das Schulgeld ist derartig ermäßigt, das es jedem ermöglicht wird, seine Töchter in die Mädchenreligionssehule zu schicken. Es wird höll. ersucht, den Einschreibungstermin im Interesse eines erfolgreichen Unterrichtes pünktlich einzuhalten. DIE LEITUNG. Von der Wiener Aguda. Das Generalsekretariat der österreichischen Landesorganisation der Agudas Jisroel verlautbart: Keren-Hathora. Die neue Leerung der Büchsen hat eben begonnen. Nach den schwachen Geldeingängen in den Sommermonaten sollen die jetzigen Büchsenerträgnisse den Keren-Hathora wieder in die Lage versetzen, sein ausgedehntes Hilfswerk für sämtliche österreichisehen Thoralehrstätten auszubauen. Beth-Jakob-Schule. Der Unterricht an der Wiener Beth-Jakob-Schule, II., Obere Donaustraße 12, hat programmgemäß bereits am 4. September begonnen. Zahlreiche Schülerinnen sind neu eingetreten und schon die ersten Unterrichtstage zeigen das Bild eines aufwärtsstrebenden Instituts, das sich die religiöse Erziehung und Unterweisung der weiblichen Jugend in allen jüdischen Disziplinen angelegen sein läßt. Einschreibungen, um deren sofortige Vornahme gebeten wird, jeden. Montag bis Donnerstag in den Unterrichtsstunden von 3 bis 7 Uhr nachmittags. Chinuch-Amt. Der Leiter des Chinuch-Amtes des österreichischen Keren-Hathora, Herr Jakob Teitelbäum, hat nach der Rückkehr vom Urlaub seine Tätigkeit wieder aufgenommen, Neben der Vermittlung von 1Privatlehrern besteht die Aufgabe desChinuch- Amtes darin, den Leitungen der Lehranstalten mit Rat und Tat, in pädagogischen wie in technischen Fragen, zur Seite zu stehen, Das Chinuch-Amt steht auch allen Einzelpersonen zur Beratung in Erziehungsfragen zur Verfügung. (Tel. A-46-0-15.) ־

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