Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 32 (24.8.1934)
- Date
- 1934-08-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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*ÜÄtS;. tÄ'äf»־. die Soproner lesdiiwoli ד *bi«._״_ mdödekampfes treibt def in 1 ■;׳,«**?c:;ß schon deshalb, Weil dort der Kämpf gegen die Gemeindeleitung und das Rabbiflat von einer numerisch, geistig und materiell absolut bedeutungslosen Gruppe Von Desperados geführt wird, denen kein Mittel •zu niedrig ist, Um Störungen des Öemeindelebens herbeisuführen. Denn es handelt sich itissfehließlidli um Störungsversuche eines Gemeinwesens, auf das Einfluß' zu gewinnen für dieses GrtippMn *oästäädlg aussichtslösf ist, was einige Kultuswählen, äia seit dem Beginn dieser Kampfe stattgefUnden haben, eindeutig beweisen. Nachdem diese gewissenlose Gesellschaft bei allen jüdischen und nichtjüdischen Behörden mit allen mög* liehen und unmöglichen Intrigen und Denunziationen durchgefallen ist, hat sie in der letzten Zeit ihre Hetze nach innen verlegt, sichtbar mit dem gleichen Mißerfolg, von * dem ihre bisherigen Aktionen begleitet waren. Das deutliche Abklingen ihrer Aktivität würde diese Woche durch eine Veröffentlichung in der nicht jüdischen Tages- Zeitung ״S o p r 0 n V ä r m e g y e" gestört. Diese Ver- Öffentlichung ist an sich eine, solche Ungeheuerlichkeit, daß man, würde man aus der ganzen Aufmachung - des Artikels nicht klar die Drahtzieher erkennen, unmöglich Juden und sogar orthodoxe Juden dahinter vermuten können. ׳ : Der Sachverhalt ist ungefähr folgender: Vor etwa drei Jahren wurde in Sopron auf die erledigte Oberrabbinerstelle der Sohn des verewigten Frankfurter Dajans Rabbi Gerson Posen s.Z. 1., Rabbi Simon Posen n. j.,׳ berufen. Der Gemeindestreit anläßlich der Rabbinerwahl, der maßlos geschürt war, wurde durch die erdrückende Mehrheit der Gemeindemitglieder, die hinter dem damal'igen Gemeindevorstand genau so wie hinter dem heutigen steht, sehr rasch und in einer Überaus eleganten Weise liquidiert. Uebrig blieben nur einige unentwegte Streiter, denen der Kampf Selbstzweck war und ist. In ihrer Ohnmacht griffen sie zu den schändlichsten Mitteln, um dem jungen ehrwürdigen Gemeindeoberhaupt!Schwierigkeiten zu bereiten. Inzwischen hat aber das jüdische Leben in Sopron, diese Quertreibereien negierend, ungeheure und ׳ sichtbare Fortschritte gemacht. In Sopron pulsiert heute in der Gemeinde ein kraftvolles jüdisches Leben und darüber hinaus wurde die Jeschiwoh, die Herr Oberrabbiner Posen seit seinem Einzug in Sopron unterhält und leitet, zu einem Mittelpunkt ehrlicher Thora- Arbeit. Und gerade diese Jeschiwoh wurde jetzt zum Mittelpunkt eines infamen Angriffes gemacht. Der, Artikelschreiber, ein ortsansässiger Soproner Journalist, scheut sich nicht, einleitend durch die Blume Herrn. Oberrabbiner Posen des Pängermanismus (!) zu zeihen. In der Folge erklärt er, daß die Bachurim das Stadtbild iSoprons ״u n g ü n s ti g beeinfluss e n“(!) und die Stadt ihres westeuropäischen Charakters entkleiden.!So nebenbei wird dann noch der Gemeindeleitung eine Lektion dafür erteilt, daß sie durch die Wahl eines gebürtigen Deutschen zum Oberrabbiner die nationalen 'Interessen״ verletzt habe. Nash einer Derfielfef; der loten phrasenhaften Verbeugung vor jungen Sachüfim, ״die beiYfflättem 5läng Disputationen führem!< wefdeft iWei &öproner'Jüdefi mit Nlmen imgefUhft, diev ■erklärt haben sollen, daß .die Jeschiwoh für die Soproner Judensohaft eine ״uüeftfägk liehe Belastung״ wäre. Zum-Schlüß wird dann rund heraus die Forderung auf gestellt,,-daß die Soproner JeSöhiWoh ärU £ g e 1 ö S t werde. Ueberschrieben ist der Artikel Mit BälkeMettefn «Innenminister Keresztes-Fisefier ־־■ Wünscht die Auflösung der Soproner Jeschiwoh׳ Daß das ‘ Gsmze eMe^ infame Intrige ist, geht aus den Ausführungen selbst hervor. Daß der, Innenminister, der übrigens ein streng konservativer Christlichsozialer ist, für seine Wünsche sich eines Soproner, noch dazu liberalen Lokaiblättchens bedient, ist einfach zu lädier lieh, um widerlegt werden*1 zu müssen. Aber wenn der Artikelschreiber die Bächürim als ein Hindernis für den Soproner Fremdenverkehr hinstellt, so muß doch gesagt werden; daß dieser Herr, der hier öffentliche Meinung macht, Über Sopröfl noch nicht weit hinaus ge kommen sein kann. Er hätte sonst wissen müssen, daß in den Kolonnaden der Weltküibrte Karlsbad, Marienbad usw. die Ostjuden in ihren typischen Trachten neben Staats männern, Diplomaten und* Aristokraten sehr gern ge sehene und herzlichst bendllkommte Gäste sind. In Sopron selbst gibt es Dutzende jüdische und nichtjüdische Häuser, denen die Bachurim ganz'Ansehnliche Summen an Quartiergeldern zufließen lassen,' abgesehen von den nicht unbedeutenden Beträgen, die durch die kulturellen und mate rieilen Bedürfnisse täglich in der Stadt verausgabt werden. Die Gemeindeleitung in ,Sopron, ebenso wie ihr ehrwürdiges Oberhaupt vor י dem Vorwurf mangelnden Patriotismus in Schütz nehmen zu müssen, ist sicher Überflüssig. Sopron ist eine ®er Wenigen Städte Ungarns, deren politische Konstellation heute ungefähr die gleiche ist, wie in der VorkrieglZeit. Sowohl die ׳Stadtväter als auch die behördlichen ׳ ».Organe sind alte ortsansässige Bürger, die zu genau wissen; wie korrekt sich die Soproner Orthodoxie in der Kriegs־; uhd in der Nachkriegszeit, insbesondere aber in der Zeitf des ungarischen Kommunismus, benommen hat. Ihnen muß'man nicht erst sagen, daß die Orthodoxie in Sopron, w% Überall in der Welt, an Staatstreue und Vaterlandsliebe keinem anderen Bevölkerungsteil nachsteht. Aber defn ehrwürdigen Qberrabbiner, der vor fast zwei Jährzehnten-äus Deutschland fort ist und sich lange, länge,'״ehe erjoder sonst; jemand daran denken konnte, daß ier :einmälfainer MngariScfieri^Gemeinde vorstehen werde, Mcb>^£in.> .dass'":Weäen.׳; där ungarischen jüdischen Orthodoxie tief eingelebt und verwurzelt hat, bei den heutigen Verhältnissen Pangermanismus vorzuwerfen, - ist wahrlich-iäU5 (fürnm, als* damit jemand noch geködertwerden .'köüäb^s^^'Äי: ' ••■:״;; Es steht wohl־; äüßs^^rage, daßtdie .Soproner Gemeindeleitüng, ebenspfi|y?i^^die:;gesamTei«ungarländische jüdische Orthodoxie,;die'se^lüherhörten Eingriff interne Gemeindeleben-'t Sglmührend!:'.zurückweisen in das wird. DIE VORSORGE-VERSICHERUNG MONATLICHE PRÄMIE DIE LEISTUNG STERBEGELD SC H I L LI N G 3-60 RENTE UNFALL-TOD UNFALL- S 300־— S W- S 300־— EEEISüIll3■ : s 300־— KOSTEN- BEITRÄGE: fr SPITAL OPERATION S 100 WIEN, l.# RIEMERGASSE 2 2. bis 8. September 1934 (Rotunde bis 9. September) Luxus- und Gebrauchsartikelmesse / Möbelmesse ״Elektrizität im Haushalt“ / ״Neuzeitliche Gasgeräte“ Gewerbliche Kollektiv-Ausstellungen / Internationale Rundfunkmesse / Textilmesse / Bekleidungsmesse Strickwareir / Pelzmode / ״Spindel und Webstuhl“ (Heimatliche Textilerzeugung) INTERNATIONALE FILMu. KINO-AUSSTELLUNG Technische Messe 7 Bauu. Straßenbaumesse / Typenschau ״Haus und Grund“ / ״Der neuzeitliche Holzhausbau“ / ״Der Realitäten-Vermittler und Verwalter“ Erfinderraesse / Bürobedarf / Wintersport-Ausstellung ■ Lebensmittel SONDERAUSSTELLUNGEN BRA.SHJENS, BULGARP3NS, ITApKNS, UNGARNS Land־־ und forstwirtschaftliche Musterschau Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte / Gerstenschau Gartenbau, Gartenarchitektur und Baumschulartikel / Blü* mehschau•/ Saatzucht-Ausstellung / Kleintier-Ausstellung .Pferdeschau mit Vorführungen (7. bis 9. September) , .:•S;: Bundesweinkost. ^BEDEUTENDE FAHRFREIS-ERMÄSSIGUNGEN! Der RadzimmqERebhe מ־ד ■IW«. . allen Kreisen; ü der “ Meßseausweißeä S 6,— M der^ Wiener BJesse-AUtiengesellßebutt, W4«t», VII״ aiesseplatz l, — . ]Qintrittsbarten («um einmaligen Besuch;4» •Rotunde oder des Uessepalastes 1«»d de״ Neuen ßurg> ä S 2.50 hei den Kassenschaltern. .der Messehäuser, _ Der in allen Kreisen;j] der'^ jüdischen Bevölkerung Polens und darüber hinaugr> in der; ,gesamten religiösen jüdischen Welt bekannte;;!; RadziMiner ,!■ Rebbe, . Rabbi Ahrori Menachemjä^iiie 1 זצ^*ד^ ‘ist am Montag, den 9. Elul, nach :längerer Krankheit im Alter von 73 Jahren verschieden. Öer verewigte Rabbi, der bis zum Weltkrieg in Radzimin wohnte, wo ־ er eine große Jeschiwoh leitete, .wirkte in den letzten Jahren seines überaus tatenreichen Lebens in Warschau. Es gab kein Gebiet der jüdischen Klafl-Tätigkeit, uuf dem der Radziminer Rebbe nicht initiativ uiid niit seiner ganzen Kraft tätig war. Ob es galt, Armen, zu.\helfen, oder von der Jüdischkeit Abgefallene wieder־ dein religiösen Judentum zuzuführen, überall war er Zur' Stelle. Seine besondere Aufmerksamkeit widmete är^äer Förderung von Schmiras Schabbos. Man konnte den'* gefeierten Rabbi, der tausende Chassidim zu seinen engeren Anhängern zählte, allwöchentlich am Schabbos beobachten, wie er die jüdisehen Geschäftsleute, die5 5den Schabbos entweihten, be^ suchte und sie mit allen'!Mitteln dazu bewegen wollte, ihre Läden am Schabbos -geschlossen zu halten und die heiligen Schabbos-Gesetzje zu beobachten. Der Radziminer Rebbe war wegen seiner überaus ausgebreiteten Klall-Tätig-keit in allen Kreisen sehr geachtet und beliebt, was insbesondere bei der Lewajoh zum Ausdruck kam. Schon* in dem nächst Warschau gelegenen Kurort O t w o c k,! wo der Rabbi Erholung suchte und wo er am Montag, um! 4 Uhr früh seine reine Seele aushauchte, fanden sich viele tausende Leidtragende ein. Vor der am Nachmittag -erfolgten Ueberführung nach Warschau hielten in OtvVock die dortigen Rabbinen Hespedim. Um 6 Uhr abends fand die Lewajoh in Warschau statt, wo vorerät an seinem Wohnort die Taharoh vorgenommen wurde. Gefolgt von zehntausenden Trauernden wurde sodann. ׳ der Oraun zu der Grabstätte des Großvaters des Verschiedenen, des alten Radziminer Rebben זצ*ל getragen, in;־ dessen Ohel er nach vielen Hespedim in später Nachtstunde bestattet wurde. unseres Blattes Richtigstellung: In dem in Nr. 30 ’ veröffentlichten Artikel ״Klarheit“ von Dr. Isaac Breuer hat sich bedauerlicherweise" ein sinnstörender Druckfehler eingeschlichen, den wir hieniit berichtigen. In dem Absatz, der mit den Worten ״Gewiß: ich behaupte“ beginnt, hat der dem Fettdruck nachfolgende Satz zu lauten: . , . Im Hinblick auf diese Aufgabe behaupte ich seit mindestens 15 Jahren, nicht also erst seit dem angeblichen Mißlingen des ״kulturellen Exempelsft; in!Deutschland, daß wir im Zeitalter der nationalen Emanzipation stehen und. daß der Agudismus dazu berufen s^i. dem jüdischen Volk seelisch und köi-perlich den Weg!nach seinem Lände dergestalt zu weisen, daß die Thora, , hiebei die alleinherrachende Führerin sei, mt iw. AutounfäUe naehren ekih! Der schlecht auagebidetb Krc^tfabrzeug-Führer gefäfirdlet die öffentliche Sicherheit weshalb es nioht gleichgültig ist, wo und wie der künftige Kraftfahrzeug-Führer ausgebildet wird. Eine wirWieb gute und verläßliche AusbUdüngSist »ur in einer gut feführten Fähfechuie möglich. Diese» Eigenschaften und überdies ein einzigartiges, am Stand mit Kraftstrom betriebenes Lehrcbassis besitzen diä Ttnommierten und erfolgreich arbeitenden Neudeggef״Au10m0h 11י und Motor* räd’Fahrsehulen;; Wien,, vm״ Neudegger• g a 8 8 e 18 (Ecke Lerchenfelderstraße 18), Tel. B-46-5-72 4md Lh«t?sdorf (Niederöfterreich). E Telephöä A424-78, 2üf fämtiieher Mitglied. xn Woche ־—* JHä Bildung Utegater Trupps aus jungen Arabern in Palästina, die jüdisöhs Patästina^Wan* derer am Betreten palästinensischen Bodens hindern wollen, hat ihre ersten blutigen Früchte getragen. In N athania und in Ö he derah kam es zwischen solchen arabischen Trupps und jungen Juden zu ernsten in* Safomenstößen, bei denen ein Araber tödliche Verletzungen erlitten haben soll.. “ In einer Besprechung über die Finanzlage der Stadt Frankfurt am Main wies der Stadtkämmerer auf den Rückgang des Steueraufkommens im Zusammenhang mit der Abwanderung jüdischer Firmen hin, Der Juli d. J. habe allein 10k Liquidationen nichtarischer. Firmen gebracht, — In Schauten in Litauen ist es am 16. August ■zu י an ti jüdi s chen Aus 8 ehr ei tun g en gekommen, bei denen a c Jit Juden verl e iz t wurden. Die Ausschreitiingen wären die Folge eines Streites zwischen einem Juden und einem nicht jüdischen Apotheker am 10. August, der in eine Schlägerei ausartete. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein. — Die palästinensischen Zeitungen stellen fest, daß die Gefängnisse in Palästina voll sind von Juden, die unter der Beschuldigung, illegal in das Land gekommen zu . sein, v e r % a f t e t worden , sind. Auch 15 ägyptische Araber, die. illegal eingewandert sind, wurden zu Geldstrafen verurteilt. — High Oommissioner Wau c ho p e erklärte einer Delegation der Leiterinnen der jüdischen, christlichen und moslemitischen Wohlfahrtspflege, daß die Regierung im nächsten Jahre an den Bau einer Irrenanstalt schreiten werde, die möglichst allen Geisteskranken des Landes Unterkunft bieten soll. — Der 26 jährige slowakische Jude Alexander Gr o ß mann, der sich auf der Durchreise in Köln auf־ hielt und die dortige Synagoge besuchte, wurde bei einem Uleberfall von Hakenkrenziem gemeinsam mit einer Gruppe anderer Juden verprügelt, wobei er ein Auge verlor. Dieser Tage wurde er zusammen mit 20 Glaubensgenossen an die tschechoslowakische Grenze ab g esc höbe n. ' , , — Am. Abend des 12. August versuchten drei Araber' in die jüdische Kolonie T el-Adas chim im Emek einzudringen. Polizei stellte sich den Angreifern entgegen. Es kam zu einem Gefecht, bei dem einer der schwer bewaffneten Araber erschossen wurde; die beiden anderen entkamen. — In einer Audienz, die Papst Pius XI. den Vertretern "der' Filmpresse gewährte, _ erklärte er, die Kirche erwarte von der Zusammenarbeit der christlichen und jüdischen geistlichen Welt zur Bekämpfung Sittenver derben der 'Filme hohen t Nutzen für die Be- Währung der. Jugend' vor sittlichen Gefahren; —, Die letzte Sitzung der arabischen Exekutive,i/>1 Palästina nahm einen sehr stürmischen Verlauf und die Exekutive war wegen der internen Zwistigkeiten . genötigt, den achten arab i sehen Kong r e ß, der - im kommenden Monat stattfind&ti sollte, um sechs Moate zu, verschieben. — Die vier jüdischen Stadträte von Haifa wurden, da eine jüdische Einheitsliste vorgelegt worden war, ohne Abstimmung wi ed er g ew äh 11. — Die türkische Regierung hat die vor einigen Monaten begründete antisemitische Zeitung ״Milli Inkilapp“, die eine bis dahin in der Türkei unbekannte judenfeindliche Hetze entfaltet hat, verbot en. Gegen Herausgeber und Redaktionsmitglieder wurde ein gerichtliches Verfahren wegen Verhetzung der Bevölkerung eingeleitet; — In den nächsten Tagen erscheint inWar s ch an unter dem Namen ״D ar k e n u“ ein neues agudistisch es Zentralorgan mit Beiträgen der prominentesten agudistischeh Persönlichkeiten. — Die litauischen agudistischen Führer wurden vom Unterrichtsminister empfangen, dem sie die Wünsche der religiösen iudenheit vortrugen. Der Minister versprach, den Forderungen der jüdischen Orthodoxie weitestgehend entgegenkommen zu wollen. —-Der Sekretär der palästinensischen Agudas Jisr.o el, der sich in Aguda-Angelegenheiten gemeinsam mit - den bekannten. Ägudisten Benjamin M in z und R o th nach Nazareth begab, wurde dort von Arabern als ״illegaler Einwanderefc verhaftet, obwohl er in Palästina geboren wurde. Erst nach Stunden, nach telephonisohei' Nachfrage in Jerusalem, vnirden die Ägudisten freigelassen. ■ , . — Unter den Toten bei der furchtbaren Autobuskatastrophe . in L o mza, der 25 Menschen zum Opfer fielen, befinden sich zwei angesehene Ägudisten, Jechiel Halperowic.z und Aron Apfelberg, beide aus O strow. — Der Tel-Awiwer Strand soll um 120 Meter in das Meer hinausgeschoben werden, wodurch eine neue Landfläche' von über 70,000 Quadratmeter' gewonnnen würde, ז In der Gegend in Jeru.salem, in der sich die große Slobotkaer Jesohiwah befindet, sind zwei Gassen umbenannt worden. Eine trägt nunmehr den Namen ״J es o’hi w ah - G a s s e“, die andere ״Rabbi- Mo8 che■* Mo r d o he- Gass&f, nach dem ' großen Agud<qführer Rabbi Moscho Mordohe E pst ein, in der, marokkanischen Stadt Ondsohda ist es zu einer Reihe von kleineren Z u s a rn w e n 8 töße zwischen Juden und Arabern gekommen. Die Polizei stellte die Ruhe wieder her, Es sind ke»n e Todesopfer zu beklagen. H, Grün, II., Taboratraße 8 b, Tel. R-423-6״ß. Atelier für feiue llerreagarderobe. E Dozent M, U, Dr. Stanislav Kräkora, Facharzt für Nerven׳־ und Geisteskrankheiten, ist vor> TJrlauh zurück* gekehrt und ordiniert wieder B r atislav a, Heyduk* oy& ul 35-37, zwischen 15 und 16 Uhr. Telephon 38-58.