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Jüdische Presse · 1934-08-17 · 31 (17.8.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
31 (17.8.1934)
Date
1934-08-17
Page
– (sequence 2)
Language
German
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W•■- י..‘■- .׳ ־־*-.,• ׳" . . / tut Rechenschaft gezogen werden sollen. Von den Führern der Judenschaft verlange er, daß sie Maßnahmen zur JBeruMfÄ der ßeyölf&fting treffen, Der Ghüefftlgnu^M^ür schließt seinen Bericht mit der Uefteräengüüg, daß beide Parteien die feierlich emgegangenen Verpflichtungen hälten ^Iräen. " . ■■■!■ '"־־ ■'■״/. ' ־. ,..-ד; ' Wie ״Daily Herald״ berichtet, wird der sozialistische ״Pöpülüre** ein sensationelles ׳Dokument veröffentlichen, das beweisen wird, daß der algerische antijüdische Aufrühr viel früher vorbereitet war. Es handelt sieh um einen Brief) den eine sozialistische Familie von Verwandten aus rnmmrn mmm —— der algerischen Stadt Setif, etwa 70 Meilen südlich Gon- Stantine, erhielt. .״.■ י—" י:־־•׳• ׳;■־■ - ״•׳ ... .V 'Slefttig feitnehnier an dem Pogrom in Gonstantine wurden au Gefängnisstrafen von zwei bis drei Jahfen verur teilt Eine bei dem Pogrom schwer ver* letzte jüdische׳ Frau namens Serbin ist Im Hospital' ge* storben. Der sozialistische ״Popuiaire“ fährt mit seinen An* griffen gegen Herrn Garde fort und fordert seinen Rück* tritt, da er den Aufruhr nicht abwenden konnte, was seine Pflicht gewesen wäre. 2ur Bereuer-Ideologie Dr. Isaac Breuers Von Samuel Reiner, PreSov. Wir hüben erst in unserer vorwöchigen Ausgabe eine Stellungnahme Dr. tsaac Breuers zu einer Auseinandersetzung mit Seiner Ideologie veröffentlicht, die in der ״Jüdischen Presse“ erschienen war. Bevor wir noch die angekündigte Replik des ersten Verfassers veröffentlichen konnten, ist uns der nachfolgende Aufsatz unseres geschätzten Mitarbeiters zugekommeh. Wir haben dazu nur zu bemerken, daß wohl auch wir mit den Prämissen Dr. Breiiers nicht ganz einverstanden sind, die ihn zu seinen weittragenden Konklusionen geführt'haben, den Prämissen nämlich, die sich auf die Wertung des Zionismus beziehen. D ar üb er aber kann es heute keine Diskussion mehr geben, daß es die heili g ste Pflicht der organisierten Orthodoxie ist, die ganz e Kraft für den thoratreuen Aufbau von Erez Jisroel einzusetzen, auf daß —1 um mit Dr. Breuer zu sprechen — ״die Alleinherrschaft der Thora auf allen Gebieten der im Nationalheim möglichen menschlichen Betätigung“ Wirklichkeit werde. Diese Erkenntnis, die zugleich mit der derzeitigen Orientierung der Agudas Jisroel identisch und von den Geä6le*Hadör vorgezeichnet ist, muß —,und dafür wotlen auch wir sorgen — Gemeingut aller Jereim werden. — Redaktion. Einem Zufall — ich ivclß nicht, oh ich ihn einen glücklichen oder unglücklichen nennen soll — habe ich es Zu verdanken, daß Ich voi• einiger Zeit in einem hierländisehen zionistischen Blatte •die auszugsweise wiedergegebene Rede des Herrn Dr. Isaac Breuer (anscheinend eine andere und ältere als die im Verlage der Palästina-Zentrale erschienene) und * die daran geknüpften hämischen Bemerkungen zu Gesicht bekam. Der erste Eindruck, den diese Ausführungen des berühmten Autors auf mich machten, war — wozu leugnen, wn ja, wie .ich hernach in 1 .Erfahrung bringen konnte, auch bedeutende Agudisten die gleiche Wirkung verspürten? — ein geradezu niederschmetternder, der jedoch alsbald der Erwägung wich, daß die in erwähntem Blatte zitierten und Herrn Dr. Breuer in den Mund gelegten Aeußerungen tendenziös aus ihrem Zusammenhänge gerissen sein dürften, Um den als Agudaführer bekannten Dr. Isaac Breuer der staunenden Welt als zionismusfreundlichen Neophyten vorzustellen. Die seither im Druck erschienene Rede Dr. Breuers und sein ״Zwischen zwei Tekufos“ betilteter Artikel im Warschauer ״Jüdischen Togblat“ beweisen jedoch sonnenklar, daß diese Annahme leider eine irrige und von meinem Wunsche, der auch in diesem Falle Vater des Gedankens war, diktiert gewesen ist. Um es kurz und bündig Zu sagen, der berühmte Agudaführer und Aguda-Ideolog Dr. Isaac Breuer hat zu . wiederholten Malen solche Anschauungen in Wort und Schrift verkündet, die trotz oder eben wegen des überragenden Formats ihres Verkünders nicht unwidersprochen bleiben dürfen, da sie mit dem Geist der kompromißlosen Orthodoxie, ergo mit dem Geist der ׳Agudas Jisroel, nicht, in Einkla'ng gebracht werden können. Aber um Mißdeutungen zu vermeiden, schicke ich voraus, daß ich das vom unverfälschten, trotz der allgemeinen traurigen Lage des Judentums unverfälschten orthodoxen Geiste Inakzeptable des Breuerschen Standpunktes n i c h t in seinen K 011 k 1 u s i o n e n, die einen flammenden Appell für eine den Zionismus selbst überbietende Palästinarbeit darstellen, sondern in den ganz unmöglichen P r ä m i s s e n, die Herr Dr. Breuer seine Konklusionen ziehen ließen, erblicken muß. Es ist dies die neueste Beurteilung des Zionismus mit seinen praktischen Erfolgen durch ‘Herrn Dr. Breuer und die sich für ihn daraus ergebende Verurteilung der dem Zionismus gegenüber bislang ein- ' genommenen Haltung der agudistischen Organisation und der ihr angehörenden Thorafürsten, *welche im Lichte der Tradition unter keinen Umständen gutgeheißen werden können. Stellen wir zunächst fest, daß Herr Dr. Breuer, wenn er es auch vermeidet, das Kind bei seinem vollen Namen zu nennen, in den nicht zu überschätzenden Erfolgen, die der Zionismus im Verfolge seiner Aufbäutätigkeit. aufzuweisen hat, einen untrüglichen Beweis dafür erblickt, daß der Zionismus nicht als Ausgeburt der סטרא אחרא sondern ״als geschichtliche Erscheinung im Dienste der Vorsehung mit der Bestimm ü n g, Kn e 8 8 e 8 ,1 i s r o e I e i n e n Weg zu b a h n e n“, zu werten ist. Fs ist nur, logisch, daß Dr. Breuer, der aus ),allen Leiden der Gegenwart mit ihrer Stoßkraft gen Erez Jisroel den Ruf der Vorsehung an Agudas Jisroel״ heraushören will, ״sich mit, dem Erez-Jisroel-Problem anders als bisher abzugeben“» im höchsten Mäße urizufrieden sein muß mit der Art, wie sich die agudistische Organisation in den früheren Jahren mit Erez Jisroel abgegeben hat, daß also, kurz gesagt, die Haltung von Agudas Jisroel, die sie auf Grund der. Meinung von den Gedole-Jisroel als deren Willeiisvollstreckerin nolens völens einnehmen mußte, eine unrichtige, denn dem Willen der Vorsehung zuwiderlaufende war. Es würde nun zu weit führen, im Rahmen eines Zeitungsartikels all die Gründe auch nur andeutungsweise anzuführen, * welche die säinerzeitlgen Gedole-Hador in seltenster Uebereinstimmung mit den רבבות אלפי ישראל der Weitorthodoxie veranlaßten, den Judenstaat Herzls ä limine äbzulehnen, um die, Haitiosiglceit des Br eu ersehen Standpnnkt.es klär nachweisen zu können. Ich glaube, mich darauf beschränken Zu können, da» Popu 1 ärste Argument, welches gegen den mqderiiäh Zionismus ins Treffen geführt wurde, hervorzuhebend.'um den Beweis erbringen zu können, daß die An* nahme. es könnte der Agndismüs i n dem Zionismus und in dem neuaufbliihenden Erez Jisroel eine, grttgewUnschte Erscheinung in dem D ie h s 14 e r g -111 i o h e n V o r s c h u. h g e r b licke 1b im orthodoxen Milieu keine Wurzel schlagen kann Und darf. * . Das auch von Herrn Dr« Breuer ,3d$^yte^WQri ■;pn^rer;s Weisen *יתרבה שלוחים־ למקום drückt in lapidarer Kürze den glauben aus, daß der Allmächtige in Wahrheit und in jeder Hinsicht ein ׳כל יבול ein Allv>rmögender ist,, der hoi Auswahl der Vollstre0ker seines heiligen und mächtige״ Willens nie u n d •11 immer gezwungen sein kann» sein Auslangen mit Subjekten finden zu müssen» die zur Erfüllung d.er ihnen gewordenen Mission, aus weichem Grunde immer, nur minder tauglich sind. Der AUmächtige erschafft sich, wenn er kein geeignetes Werkzeug zur Vollstreckung'vorfindet, ein solches ganz nach seinem Wunsche und in der der Aufgabe entsprechenden höchsten Vollkommenheit. Wenn diese These richtig ist .— und jeder G-ttesgläubige muß sie als solche anerkennen — muß es als völlig ausgeschlossen erscheinen, daß der Allmächtige 818נותן התורח der seinen Willen und sein für sein Volk verbindliches Gesetz in seiner Thora kundgegeben und den zur Thora in einem Hörigkeitsverh ä 11 n i s stehenden Juden, der dieses Hörigkeitsverhältnis durch Verletzung der Thoravorschriften mißachtet, als strafwürdigen Empörer stigmatisiert — sich zur Errettung seines mit seiner Thora vermählten Volkes, öder eines bedeutenden Teiles desselben eines solchen Juden bedienen könnte, der nicht fest und unentwegt auf dem Boden dieser den g-ttlichen Willen repräsentierenden Thora steht. Dieser Gedankengang ist, im Grunde genommen, gar nicht neu und findet sich in verschiedenen Aussprüchen unserer Weisen klar ausgedrückt. Was anderes will beispielsweise die Massora, wenn sie die biblischen Sätze לא ימיש עמוד הענן יומם ועמוד האש. .לילה לפני העם ן לא ימוש מתוך האוהל aneinanderreiht, sagen, als die von der. jüdischen Geschichte stets bestätigte Regel, daß es dem jüdischen Volke nie, selbst in den Tagen des schwersten nationalen Unglücks nicht, an geeigneten Führern fehlen wird, die ihm in dem Dunkel der Not, Feuersäulen gleich, voranleuchten werden, daß aber diese Stadlonim nie andere Männer sein werden als solche, die dem אוהל התורה die unverbrüchliche Treue halten und gehalten haben? Oder Ist der einfache Sinn des־ als מדרש פליאה verschrienen Aus-, Spruches unserer Weisen, der da lautet: י בשביל שראו אבותיו של משה תוארו כמלאך. אלקים מלו אוחו לשמונה etwas anderes als eine konsequent zu Ende geführte Fortspinnung des Gedankens, daß die g-ttliche Sendüng eines laut jüdischreligiöser Auffassung unwürdigen Juden —, er mag als Mensch wie hoch immer stehen — im Interesse von Klall Jisroel undenkbar ist? Möge Herr Dr. Breuer sich doch die Frage vorlegen, ob Dr. Herzl als Vater des Zionismus und seine Hatelliten als seine Geburtshelfer, wenn der Zionismus tatsächlieh die Bestimmung gehabt hätte, welche Dr. Breuer ihm seit einiger Zeit zuerkennt, wirklich die geeigneten Personen jgewesen sind, diesen g -11gewollten Zionismus zu bringen, ohne dadurch das Ansehen der הוה׳ק und ihres allmächtigen Spenders zu schmälern. Doch zugegeben, wenn auch beileibe nicht zugestanden, die Thorakapazitäten und die Orthodoxie des Herzischen. Zeitalters . hätten geirrt, und ganz unbegründet den von der Vorsehung als heilbringend gedachten Zionismus zurückgewiesen, so frage ich, wäre eine gegen die Me inung d e f Th ora-Autor i t äten erfolgte Rehabilitierung des Zionismus denkbar? Und wenn ja, wäre eine solche, wenn sie auch מן השמים käme, für die Aguda, die unerschütterlich auf der Grundlage der תושבע־פ aüsharrt und als ihr höchstes Forum eben die מועצת גדולי ך! תור ד. anerkennt, m ä ß gebend und anneh mb a r? Hat die;Ueberlieferung'אחם אט׳ שוגנין׳ אתם אם׳ מוטעים אתם אם׳ מזיךין seit der Katastrophe in Deutschland etwa seine Gültigkeit verloren? Oder ist der Klang der Stimme, welche äus den? dank zionistischer Tätigkeit zu neuem Leben erwachter.» Fluren Erez Jisroels zu uns dringt, lauter als der des Bas* kols, welches die Thoragelehrten jener Zeit mit den Worten לא בשמים היא ignorieren zu dürfen glaubten? W o z u aber dieser unbestreitbare E r f o 1 g, der dem Zionismus beschert gewesen ist, wenn ihm der Oharakter einer fördernswerten, g-ttlichen Sendung aberkannt werden soll,'ובי עביר חקביה נסים׳ בכדי? Diese Frage, so* verfänglich sie auf den ersten Blick erscheint, sie kann demjenigen keine Verlegenheit bereiten, der sich pflichtgemäß Bescheid aus der Thora holt, ebensowenig, wie eine! ähnliche Frage, die dem Judentum bereits seit 19 Jahrhunderten gestellt ist. den Glauben unserer Ahnen erschüttern konnte. Wie sollte uns das ובא האות והמופת in Gestalt des neuerstehenden Palästina, welches scheinbar f ü r die g-ttiiehe Mission des in unseren Tagen erstandenen 'חולם חלום» des poetischen Träumers Herzl, spricht, in unserem Glauben von der yerwerilichkeit des Zionismus mit allem; was daran hängt, erschüttern können, wenn dies selbst das viel ein* drucksvollere und länger währende,אות ו מו ב ח des נביאder vor 19 Jahrhunderten aus unserer Mitte erstand, nicht ver- -jmoohle? 6 ■■"'■.}■A,'. j,-~ , .־ .. . Und womit; motivierten .unsere zumindest 80 als wir bedrückten und verfolgten Ahnen ihre brüske und entschiedene Zurückweisung der von Erfolg zu Erfolg eilenden neuen Lehre des נביא בקרבך? Mit nichts andereim als mit dem בי מנסח ה׳ אלקים אחבם הישכם אוחכים את ה׳ אלקיבם בכל לבבכם וכבל גפשבם •; .. י '״■ י ׳ ׳’’'''.. Die 8 0 8 Mottv, 08 hat auch vollste Geltung für das an das Judentum vdn li e u t e ergehende . לא..תשמע אל ח1 לם חלוב ההוא. Nf, 31 .♦*töte LEB.-VERS.-GES. PHÖNIX ABT. FREMDENVERKEHR WIEN, I. WALLNERSTR. 6* ■ TEL. U 25-5-11 L^Lvos WodlC H§f!| zu wnehe JÜelI — Die Afghanische Gesandtschaft in Paris hat im Zusammenhang mit kürzlich auf getauchten Gerüchten die Erklärung abgegeben, daß die Juden in Afghanistan die gleichen Rechte wie die anderen Bürger genießen und daß die Juden dort unter keinerlei unterschiedlicher Gesetzgebung leiden. — Die lokalen Behörden haben in allen Städten und Stadtschaften Lettlands die .Zwangssonntagsruhe verfügt. Dies bedeutet in wirtschaftlicher Beziehung einen schweren Schlag für jüdische Ladeninhaber, die nun an zwei Tagen in der Woche ihye Geschäfte schließen müssen. — An Schaufensterscheiben und Hauswänden in Jerusalem und Haifa sind hakenkreuzgeschmückte Plakate in arabischer Sprache durch Unbekannte angeschlagen worden. Die Plakate tragen judenfeindliche Boykott-Parolen, une ״Des Juden Gewinn ist des Arabers Verlust“ und ״Meidet jüdische Geschäfte!“. . — Der Kongreß der Z io nis ti s chen S tude nt e:n v e r b än de . R u mänie n s, der in diesen Tagen in Dorna Vatra (Bukowina) stattfinden sollte, ist auf Anordnung des Innenministeriums verboten worden. —• Bei den Ausgrabungsarbeiten auf dem aufzulassenden und nach einer anderen Stelle zu Verlegenden alten Judenfriedhof in Rom wurden Tausende alter hebräischer Bibeln, von denen viele aus der Zeit der Erfindung des Buchdrücks stammen, gefunden. —■ Wie der J.-T.-A.-Vertreter aus zuverlässiger Quelle erfährt, hat der Reichsinnenminister den Juden in D e u ts c h - O b e r s chl e s i e n das Schlachten von Vieh nach jüdischem Ritus g e st att et. Eine Ausfuhr nach dem übrigen Deutschland bleibt jedoch verboten. — Die antisemitische Agitation, die als Rückwirkung der jüngsten Judenaustreibung in Türkisch- Thrazien nun auch in Griechisch-Thrazien einsetzte, dauert an. Die R e.g i e r.u n g s bl ä 11 e r verteidigen die Juden. — Zwei vor kurzem aus Java nach Palästina eingewanderte Juden beabsichtigen, in Haifa eine We rf t für Rennboote und Motorboote für Handels- und Luxuszwecke sowie für Fischerboote zu errichten. — Wie amtlich bekannt ge geben wird, hat die W ar s ch au er jüdische Bevölkerung den größten Beitrag für die Opfer der U eb e r s chw e mmungskatastrophe in Polen geleistet. Besonders hat sich in den E lendsvie rtel n die jüdische Bevölkerung durch ihre Opferwilligkeit hervorgetan. — Roberto Name r,~ ein sephardischer Jude, wurde zum kubanischen Konsul in Haifa ernannt. Er ■ist der erste Jude, der im Dienste' Kubas einen diplomatischen Posten bekleidet. ■— Nachdem etwa zwei Monate ohne Zwischenfälle verstrichen sindi wurden in Lodz in den letzten Tagen wiederum Juden abends von Huligans att ackier't. Zwölf Juden wurden verletzt. Die Huligans entkamen. — In Palästina eingetroffenen Meldungen zufolge soll Imam J ach ja vom Jemen eine Verordnung erlassen haben, durch die jeminitischen Juden verboten unrd, nach Palästina aus zu wandern. Es scheint sich %{,m den Einfluß palästinensischer Araber zu handeln. — Der High Commissioner hat eine Zählung der in P dl äs t in ä arbeitenden lan des fremden Ar ab e f, die verdächtig sind, in den letzten Monaten eingewandert zu sein, angeordnet. (Z.T. A.) — Die in Tel-Awiw neu gegründete Strumpff abrik, die ihre Produktion zunächst in kleinerem Maßstabe mit fy Maschinen und 24 Arbeitern auf genommen hdi, wird ihre Produktion zum Winter Wesentlich e rhöhen, —- Die W oh nun g spr eise in Tel-Awiw sind in der letzten Zeit erfreulicherweise wesentlich zurück־ g e g a n g e n. Dagegen ist ein A n# i e.h en, dgf WQhnmgs? preise, in Jerusalem feßtzustellen, ... , ׳׳— •Nach dem letzten Bericht der Pälestine Po t a s.h ' G 0״ die bekanntlich die Mineralien des Toten Meeres ausbeutet und hauptsächlich nach England exporiiei't, wurde ihre Arbeit stark erweitert.. Sie. arbeitet in drei Schichten und beschäftigt zur Zeit "469 jüdische und arabische Arbeiter, Einer Vergrößerung der Werke steht Arbeitermangel, insbesondere Mangel an Fach* arbeitern, entgegen, * - 9. Grün, II., Taborstraße 8 b, ,Tel. R’42-3-6ö, Atelier für feine Herreugarüerobe. \ ®

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