Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 31 (17.8.1934)
- Date
- 1934-08-17
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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mu 2u רא# ה?t נ ה übermitteln Sie allen Ihren Verwandtem Freunden, Kunden, Gästen und Bekannten die כתיבה וחתימה ט ובה durch die ״JÜDISCHEPRESSE“ Die Einschaltung laut nebenstehendem Muster kostet S5.» bzw. K« 25.־ Woll Pappanheim Wien II, Kl. Pfarrg. 11 Auf Wunsch wird an angegebene Adressen i das Blatt kostenlos versendet. / Bestellungen | sind zu richten: Aus der Tschecho-! Slowakei an die ״Jüdische Presse“, Bratislava, Edlhof, Postfach S81. / Aus i Oesterredch und dem sonstigen Aus- י land an die ״Jüdische Presse“, Wien, : II., Malzgasse 12 a (Tel. A-46-0-15) : iininiiiiiMiiMiiniiiimiiniMiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii- Aus Erez Jisroel. Eine nicht alltägliche Feierlichkeit fand am 18. A w auf dem Meo-.S c׳h e o r i m - Platze in J e r uscholajim statt. Alle sieben Jahre werden die dort gesammelten unbrauchbar; gewordenen Sforim, Tfillin und Schdmos auf dem Har-Hasesim bestattet. Vor dem Bes-Hakneses ״Jischiwas Jaakow", wo 120 Säcke mit diesem heiligen Inhalt aufgestapelt waren, wurde von mehreren Rednern auf die Bedeutung dieser Feier hingewiesen und erklärt, daß die Genisas-Haschdmos deshalb mit >(C h ag i g o“ bezeichnet wird, weil die vielen zerrissenen Sforim und ׳Sidurim!beweisen, daß viel gelernt und g e ־b e t e t wurde. ׳. Von der Jgschiwoh nahm der ■Zug, an dem hunderte Personen teiinahmen, ■unter Musikbegleitung der Bachurim, die Mismore Thillim rezitierten, und chassidischer Tänze seinen Weg zur Maar oh. * Im ״Bustenai“, dem Organ der Landwirte in Erez Jisroel, veröffentlicht deren Führer, Mosche Smolianski, einen längeren Artikel über die Arbeiter־. Verhältnisse .in Erez Jisroel. ■Nachdem er die in der ״Histadruth“ organisierten Arbeiter entsprechend ״gewürdigt“ hat, hebt er die Verläßlichkeit und den Fleiß der jemenitischen Arbeiter hervor. Ueber die hervorragenr den Leistungen der agudistischen Chalyzim spricht er sich besonders lobend aus und bringt auch ein kleines, sehr interessantes Gespräch: In einem großen landwirtschaftlichen, Betrieb waren einige agudistische Arbeiter neu eingestellt worden. Der arabische Instruktor dieser Gruppe kam abends zum Direktor und fragte ihn, welcher Schichte diese Arbeiter angehören. •Es war ihm aufgefallen, daß, diese Leute den ganzen Tag so fleißig gearbeitet und dem Eigentümer des Pardess kein einziges Mal geflucht haben. Das war ihm bei anderen Arbeitern noch nicht vorgekommen. Samuel-H a 1 e v y. Ein geeinigter jüdischer Wahlvorschlag zu den Jerusalemer Stadtraiswahlen. Für die bevorstehenden Wahlen zum Stadtrat von Jerusalem, bei denen sechs Juden und sechs Nichtjuden gewählt werden — außer-den von der Regierung zu ernennenden Mitgliedern —, ist eine provisorische jüdische Einheitsliste zusammengestellt worden. Für die Wahl werden;vorgeschlagen: Samuel Eden (Agüdas Jisroel), Bankdirektor Josef Hachmaschwili (Agudas Jisroel, Sepharde), Rechtsanwalt Daniel Auster (Allg. Zionist), A. Elmaleh (Sepharde), J. Ben Zwi (Arbeiter- Partei) und eine noch zu bestimmende Persönlichkeit. Die Arbeiterpartei verlangt noch ein zweites Mandat und droht, ansonsten sich an . der Einheitsliste nicht zu beteiligen. Die Bemühungen von agudistischer Seite, eine geeinigte religiöse Liste aufzustellen, die von Rabbi Mosche Blau geführt wurden,, sind im Interesse einer gesamtjüdischen Einheitsliste im letzten Moment - aufgegeben Wörden. Zu bemerken ist, daß die geplante religiöse Einheitsliste Aus- Sicht auf vollen Erfolg gehabt hätte, weil die unreligiöse zionistische Arbeiterpartei gerade in Jerusalem sehr schwach ist. . "י■ M Rayonkonferenz der agudistischen Zeirim in Warschau. , Ueber Beschluß des Zentralvorstandes der polnischen Zeire-Agudas-Jisroel haben die einzelnen Jugendgruppen regelmäßig zu Rayonskonferenzen zusamraenzufreten, bei denen Gedankenaustausch gepflegt und, über die zu unternehmenden Arbeiten beraten werden soll, ln nächster Zeit werden nun in allen Woiwodschaften diese Konferenzen abgehalten werden und als Auftakt hiezu fand vergangenen Sonntag, in Warschau .die Tagung der agudistischen Jugehdgruppen der Warschauer Woiwod« Schaft statt. An der Konferenz nahmen über 100 Delegierte, die von 57 Ortsgruppen des Warschauer Gaues entsendet wurden, teil. Es wurden mehrere Referate gehalten, an die sich eine allgemeine Aussprache anschloß, welche erst in den späten Nachtstunden beendet wurde. . . . Autounfälle mehren sich! Der schlecht ausgebildete Kraftfahrzeug-Führer gefährdet die öffentliche Sicherheit, weshalb es nicht gleichgültig ist, wo und wie der künftige Kraftfahrzeug-Führer ausgebildet, wird, Eine wirklich gute und verläßliche Ausbildung ist nur in einer gut geführten Fahrschule möglich. Diese Eigenschaften und überdies ein einzigartiges, am Stand mit Kraftstrom betriebenes,!»ehrebassis besitzen die renommierten und erfolgreich arbeitenden Neud egger Aut0mobi 1- und Moto.rfäd-Fährschuleh, Wien, Yin», Neudeg^er״ gass© 18 (Ecke Lerchenfelderstraße 18), Tel. p-46-5-72 Und In׳zersdorf (Niederösterfeich). E Oie leiste Münchener Predigt des Kardinals Doktor Fäüihaber, die zum M in der deutschen Fresse ver* öffentlich! worden ist, wurde sofort von der Zensur unterdrückt. Diese Predigt nat ungeheures Aufsehen hervorgerufen. Im Gegensatz zu den voran* gegangenen Predigten des katholischen Kirehenfürsten, die sich vorwiegend auf die Bibel bezogen, hat sich Doktor Faüihaber diesmal nur mit der Frage der Judenverfoigungen beschäftigt. Die Predigt hätte u. ä. folgenden Wortlaut! ״Als ich vor einigen Monaten gegen die Aussaat unmenschlichen Rassenhasses auf getreten .bin, mit dem sich ein Teil unserer Brüder beschäftigt, wollte man mich steinigen. Mein Leben war in größter Gefahr. Aber icn fürchte nicht für mein Leben, und alles, was ich tue, tue ich . aus reinster innerer Ueberzeugung. Juden werden in der ganzen Welt verfolgt, aber die Methoden, die in unserem Vaterland angewendet \verden, 91nd eine Schande und schänd* lick für uns« Die Geschichte lehrt uns, daß G*tt immer die Verfolger des jüdischen Volkes bestraft hat» und kein Katholik hat diese Verfolgungen der Juden in (DctitscMatid gebilligt Wenn G*tt den 80. Juni als Strafe für einen Teil der Juden* peiniget herabgesendet hat, so war das vv o h 1 v e r* diente Strafe. Mit Maß und mit Verfolgungen wird man das jüdische Volk nicht vernichten/1 Kardinal Faulhaber schloß Seine ungewöhnliche Predigt mit folgenden Worten! ״Das älteste Volk der Welt hat schon, viel gelitten, leidet und wird noch viel leiden, weil es seinem Glauben immer treu geblieben ist. Wir aber Wollen es ehren und schätzen, weil es der Weit das Schönste- und Teuerste gegeben hat! die Heilige Schrift. Saget euren Brüdern, daß der Rassenhaß ein Gift und Grauen in unserem Leben ist. Tretet auf gegen die schrecklichen und ,unmenschlichen Verfolgungen des Volkes der Ewigkeit," KRITIK UND IIIIIIIIIIIIIIIHIIII! Misrachi hin — Misrachi her. Hat sich da, nach einem alten, jüdischen Volkswitz, eine Frau von ihrer Nachbarin einen Topf entliehen und ihn zerbrochen zurückgestellt. Zur Verantwortung gezogen, erklärte sie: Erstens habe sie sich überhaupt keinen Topf ausgeborgt, zweitens habe sie Ihn schon zerbrochen bekommen und drittens habe sie ihn ja unbeschädigt zurückgegeben. So; öder zumindest sehr ähnlich, mutet die Erklärung an, die die p o 1 n i s c h e M i s r a c h i - Leitung, Unter dem Druck der öffentlichen Heiterkeit, die die Vorgänge im palästinensischen Misrachi ausgelöst haben, zu geben gezwungen War. Die Erklärung, die wir den polnisehen zionistischen Zeitungen entnehmen, lautet: 1. Der Misrachi hat bisher Von der Gründung des ״Misrachi-Hawatik“ keine Notiz genommen, weil das Ganze nur eine Mache einzelner Gezählter ist. 2. Die Mehrzahl der Führer der neuen Gruppe ist schon vor zwei Jahren aus dem Misrachi ausgetreten, weil sie mit den Beschlüssen der damaligen Weltkonferenz nicht einverstanden waren. 3. Die Ausgetretenen haben in der nämlichen, im ״Hooretz“ veröffentlichten Erklärung mitgeteilt, daß sie gar nicht ausgetreten sind, sondern nur eine oppositionelle Gruppe bilden wollen. 4. Der Misrachi ist von der ganzen Bewegung nicht erschüttert und die Sache ist viel zu belanglos, um über sie zu sprechen. 5. Die Misrächi-Weltkönferenz, die im Elul. stattfindet, wird endgültig zur, ganzen Sache Stellung nehmen. ' Also kurz:’ Schön vor zwei Jahren ausgetreten — überhaupt nicht ausgetreten —?gänzlich uninteressiert — nur W.eltkonferenz kann Stellung.nehmen. Da kann man wirklich nur mit dem Dichter sagen: Nun steh׳ ich hier, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor ., > . Hat Rabbiner Kuk öffentlich Mechalel- Schabbos gewesen oder nicht? So unglaublich es klingt, so wahr ist die Frage. Und so unwahrscheinlich sie auch ist, so ungeklärt ist sie bis heute.; Vladimir Jabotinsky, der Führer der Revisionisten, macht in der Nr. 175 vvon Freitag, den 27. Juli, der polnisch-jüdischen Zeitschrift ״Moment“ allen jenen, die an der Befreiung Stavskys mitgewirkt haben, einen über sechs Spalten reichenden Mi-scheberach, bei dem ihm eine Entgleisung piassiert ist, die von unabsehbarer Wirkung sein kann. Er erzählt dort in sehr lobenden Worten, daß Raw Kuk, der zionistische Oherrabbiner von Palästina, in der Chorwa von Rabbi Jehudä Hachosid im April 1920 öffentlich am Schabbös einen Protest gegen die Mandatarmacht unterschrieben hat. Nachdem Jabotinsky seine ״Verwunderung“ über den Chillul-Schabbos, ohne daß ein dringender Anlaß Vorgelegen wäre, rasch unterdrückt hat, findet er, daß dieser Chillul-Schabbos einfach eine ״Großtat“ war, notwendig, um zu beweisen, wie wichtig der Protest sei. Wie Herrn Rabbiner Kuk zumute war, als ihm dieses zweifelhafte Lob zu Ohren kam, wissen wir nicht. Was wir ja wissen, ist, daß" di©' Agudas Horabb 0 n i m in Polen sich unverzüglich nach Veröffentlichung des Artikels an Raw Kuk um Aufklärung gewendet hat. Eine Antwort ist, soweit uns bekannt ist, bisher nicht erflossen. \ Gibt, es zwischen Adas fisroel und BeshamidrosekDifferenzen?1 Seit Jahren wird jede . Renovierung und jede, sonstige Veränderung an dem Hausbesitz der Schiffschul zum Anlaß von Kömpetenzstreitigkeiten ge* macht, ob der Vorstand der Adas Jisroel oder der des Beshamidrosch für die Entscheidung in Fragen des Hausbesitzes zuständig sei. Ueber jede elektrische Lampe werden geradezu lächerliche Debatten abgeführt, ob die Bezahlung des durch diese verbrauchten Stromes von der Kasse der Adas Jisroel oder von ׳ der Kasse des Beshami- , drosch zu erfolgen habe. Diese immer wiederkehrenden Kompetenzstreitigkeiten wirken lim so mehr lächerlich, als ja die beiden Körperschaften tatsächlich eine sind. Die Adas Jisroel wird von allen Mitgliedern als die Kehilloh und das Beshamidrosch ebenso von allen Mitgliedern als eine Institution dieser Kehilloh — als eine Institution, die zu der Kehilloh ebenso, wie die Synagoge gehört ־— anerkannt. Wenn dem nun so ist, welchen Sinn’ soll diese Teilung der Kompetenzen haben, die immer wieder zu Debatten. führt, die als pnwürdig bezeichnet werden müssen? Alle Mitglieder des Vorstandes der Adas Jisroel gehören dem Beshamidrosch als Mitglieder, ein Großteil auch als Vorstandsmitglieder ah. Es gibt also keine.irgend wie erst zu nehmenden Differenzen zwischen den beiden Körperschaften, Warum sollen sie nun, weil sie seinerzeit unter anderen Voraussetzungen als selbständige Vereine gebildet wurden, jetzt nicht aueh, juristisch ein, Ganzßs bilden? Spli der Status que ante nur deshalb weiter bestehen, damit einzelne Hehren: den ״Hausherrn*‘ spielen und immer wieder unsinnige Differenzen an den Haaren herbeiziebeh Können? Die ßchiffschul steht so vielen äußeren Feinden gegenüber, daß ein vollkommener innerer Zusammenschluß unbedingt nottut. Es wäre höchste ‘Zeit, den geschilderten Zustand endlich zu beseitigen und die beiden Vereine zu,; , einer Körperschaft zu vereinen, zu einer nach innen und nach ,außen geeinten Gemeinde, der m. G. H. recht bald auch die gesetzliche Autonomie beschieden sein möge! ״Das Feuer muß lokalisiert werden“. Die ״Preäover Jüdischen Nachrichten" veröffentlichen in ihrer■ vorletzten Nummer an leitender Stelle einen mit D. G. gezeichneten Artikel, der sich in einer unerhörten Weise mit eine man sich sachlich interessanten und bedeutungsvollen Problem beschäftigt. Die: Kämpfe hei den Rabbinerwahlen, die in der letzten Zeit geradezu ungeheuerliche Formen angenommen haben, werden dort dazu benützt, um in einer unverantwortlichen Weise ein Thema zur öffentlichen Diskussion zu stellen, das rabhinischen Autoritäten zur Beratung und Entscheidung zugewiesen gehört. Der Schreiber schlägt eine Baale-Batim-Konferenz in dieser Angelegenheit vor und vergißt, daß die Baale-Batim ein vollgerüttelt Maß Schuld an diesen Dingen tragen. Daß ׳ sachlich das Problem brennend ist, steht außer* Frage. Wir' würden es schmerzlich empfinden, wenn diesem ersten Artikel noch der angekündigte zweite folgen sollte. Aber noch schmerzlicher,: .wenn die zuständigen rabhinischen Instanzen nicht aus dieser einmaligen Entgleisung die notwendigen Konsequenzen ziehen und zu« diesem wirklich brennenden Problem eindeutig Stellung beziehen würden. Wie wäre es, wenn anläßlich der Mitte Elul stattfindenden t Agudatagung in geeigneter Form auch darüber gesprochen werden würde? Zionistische Parteiführer in P. K. R. In großer Aufmachung berichtet die Prager ziönistische ׳״Selbstwehr“ über eine Propagandareise der zionistischen Führer Dr. Margulies und Dr. Goldstein, durch P. K. R. ״In den einzelnen Gemeinden“, schreibt das Blatt, ״trugen ihnen die jüdischen, Einwohner ihre Angelegenheiten und Sorgen vor, führten über Mancherlei Beschwerde und baten um Rät und Hilfe. Abg. Dr. Goldstein und Dr. Margulies versuchten, soweit dies, möglich war, bereits an Ort und Stelle den Wünschen der jüdisehen Bevölkerung entgegenzukommen, und versprachen auch die weitere weitestgehende Hilfe der Jüdischen Partei für die karpathorü©sisehe Juden he it.“ Hier wird also ein neues System aüsprobiert, das System, durch billige Versprechungen S e elenf ang zu betreiben. Die Orthodoxie in P. K. R. ist G. s. D. gefestigt genug, Um sich von hohlen Redewendungen nicht / in die Falle locken zu lassen. Sie wird daher auch weiterhin den Weg gehen, der ihr von der Ueberlieferung und unseren religiösen Führern gezeigt ist; sie wird, treu zur Fahne der organisierten Orthodoxie, unbeirrt den KamPf gegen den Zionismus weiterführen. Die Herren zionistisehen Propagandisten werden hei ״ der Orthodoxie in P. K. .R;, "mögen sie das eine oder andere Mal angeblich auch in einer ״Kläus“ gesprochen haben, kein Glück finden. , Schlußprüfungen am Wiener Beth-Jakob-Seminar. Im Rahmen ׳einer eindrucksvollen Feier,!bei der prominente Damen und Herren der Wiener Gesellschaft Und Vertreter offizieller jüdischer Körperschaften an* wesend־ waren, fand die Entlassung von fünfzehn neuen Beth-Jakob-Lehreririnen statt, die durch zweijähriges Studium ihr Lehrerinnendiplom erworben'‘bähen. Nach Begrüßung der Gäste durch den Führer der Beth-Jakob- Bewegung, Dr. D eu t s c li lä n de f, gab die Dozentin Fräulein Landsberg ׳durch kurze Prüfung einen Uelberhlick über den durchgenommenen reichen Lehrstoff, Nach wirkungsvollen Referaten einzelner Mädchen wer* teilte der Direktor des Seminars, •Rabbiner Dr. PoViak, nach einer herzlichen Ansprache die Diplome. Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde,/ öDr' ׳Boäider Friedman n, gab in eindrucksvollen Worten seiner Bewunderung für das Geleistete Ausdruck. In warmen Warten drückte der Präsident der Agudas •Jisroel Wien, Herr Wolf Pappenheim, seine Freude über den steten Aufstieg des Beth-Jakob-Werkes aus. Ein besonderes Erlebnis war den jungen Lehrerinnen der Besuch von Frau Irene H a r a n d, die nach der Feier sich; zuvibnen gesellte und ihnen in erfahrenen, schlichten Werten ihre Ideen' über Gerechtigkeit und Menschenliebe dariegter Sie forderte die scheidenden Mädchen auf, überall, in äWfh Lähdern diese an sich so ganz jüdischen Ideale «u yerr breiten,:' .CK1IPB,.);/:.;:׳ Das neue Semester beginnt s. G, w. nach den um - am 9. Oktober. Die Lehrdauer der heuen Kurse wird von nun an zweieinhalb Jahre betragen, Außer dem Lehrerinnenblldungskurs finden auch Kurse für solche Schülerinnen statt,, die Gelegenheit suchen, ihr.sjüdisches Und;allgemeines Wisseti SU' vertiefen und zu ‘erweiteru» Bei genügender Beteiligung finden auch Kurse für 14his 15jährige Mädchen statt. Der Aufenthalt im Beth-Jakob* 2323482348234848234853234823482323485348482353484853235348485348 ^9999999999999999999999999999992