Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 29 (3.8.1934)
- Date
- 1934-08-03
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 29 Die Frage des Legislative Council für Palästina. Die in letzter Zeit immer wiederkehrenden Gerüchte über die bevorstehende Errichtung eines Legislative Council (Gesetzgebender Rat) in Palästina haben in der Mitteilung einer Jerusalemer Zeitung festere Form angenommen, ln dieser Veröffentlichung Wird ein angeb־ licher Plan über die Einsetzung der gesetzgebenden Körperschaft dargelegt, den der High Commissioner bei seinem jetzigen Aufenthalt in England — Sir Arthur Wauchope ist am 21. Juli abends in England eingetroffen — mit dem Minister für die Kolonien Sir Philipp Cunliffe- Lister erörtern will. Im September soll dann eine offizielle Verlautbarung der Palästina-Regierung über den Legis־ lauve Council erfolgen. Wie die Zeitung weiter zu melden weiß, soll sich der Rat aus zwanzig Mitgliedern zusammensetzen. Den Vorsitz wird der High Commissioner führen. Acht Sitze sollen den Mohammedanern, vier bis sechs den Juden, zwei den Christen und vier den englischen Leitern der Regierungs־ departements eingeräumt werden, Sämtliche Mitglieder des Rates werden ernannt, nicht gewählt werden. Die Funktion der Körperschaft soll eine rein beratende, keineswegs gesetzgebende sein. Bekanntlich setzt die jüdische Bevölkerung der Errichtung eines Legislative Council energischen Widerstand entgegen, während sie von den Arabern als erster Schritt zur Selbstregierung und zu einem ״freien arabischen Palästina“ hingenommen wird. Die jüdische Palästina-Einwanderung im Jahre 1933 Das von der Palästina-Regierung herausgegebene Commercial-Bulletin veröffentlicht Ziffern über die jüdische Einwanderung im Jahre 1933. Danach wurden während des Jahres 40.703 jüdische Einwanderer als fiir die Dauer sich Niederlassende registriert. Von diesen sind 27.862 auf Grund von Zertifikaten eingewandert, 10.376 kamen als Touristen und erhielten die Erlaubnis zu dauernder Niederlassung, 2465, die als Touristen oder illegal eingewandert waren, wurden nachträglich als Einwanderer anerkannt, 2067 Juden haben im Jahre 1933 das Land verlassen. Von den jüdischen Einwanderern besaßen 3250 ein Mindestvermögen •von 1000 Pfund (die Jewish Agency beziffert das durchschnittliche Vermögen der Einwanderer der ״Kapitalistenkategorie“ mit 2000 Pfund; es wären׳ also durch diese Einwanderer 61/״ Millionen Pfund! Kapital ins Land gebracht worden). Im Jahre 1931/32 hatte die Zahl der Einwanderer der Kapitalistenkategorie nur 1060 betragen. Der Staatsangehörigkeit nach׳• waren von den Einwanderern des Jahres 1938 13.125 Polen, 5392 Deutsche, 1411 Rumänen, 1287 aus Aden und Yemen, 1256 aus Griechenland, 1169 aus den Vereinigten Staaten, 1099 aus Litauen und 287 aus Großbritannien und seinen Dominions und Kolonien. (2. T. A.) Gescheiterte Misrachi-Konferenz in Erez Jisroel. Unser Jerusalemer Korrespondent schreibt uns: Gewiß kennt man auch in Chuz-lo’Orez die Bedeutungslosigkeit des Misrachi, der durch Bluff ein Scheindasein vortäuscht, in Wirklichkeit aber keinerlei Leistungen und Erfolge aufzuweisen hat. Wir in Erez Jisroel jedoch können am klarsten erkennen, wie der Misrachi zusehends an Ansehen und Einfluß durch seine zweideutige Haltung, von persönlichen Gefühlsmomenten und Einzelinteressen beeinflußt, verliert. Sollte da unlängst eine misrachistische Konferenz in Erez Jisroel stattfinden, die mit großem Pomp angekündigt wurde. Raw Kuk sollte höchstpersönlich den Vorsitz führen und die Konferenz hätte zwei Tage dauern sollen. Wie überrascht stellte sich das Vorbereitungskomitee, als schließlich am Eröffnungsabend sich nur einige Personen einfanden und die große ״Tagung“ abgesagtwerdenmußte. Kenner der Verhältnisse und insbesondere Kenner der Einflußsphäre des Misrachi im Heiligen Lande zeigten allerdings ״Verständnis“ für die ״heikle Situation“ und gingen schweigend über die Sache hinweg. Poale Agudas Jisroel in Erez Jisroel. Die orthodoxe Arbeiterbewegung im Heiligen Lande nimmt einen erfreulichen Aufstieg. In den letzten Tagen wurde eine neue Poale-Agudas-Jisroel-Gruppe in Tiberias gegründet, der bereits sehr viele Arbeiter als Mitglieder beigetreten sind. Demnächst soll die öffentliehe Gründungsversammlung in feierlichem Rahmen stattfinden. Die Führer der englischen Agudisten beim polnischen Botschafter Der polnische Botschafter in London, Graf Skirm u n t, der soeben vom Urlaub auf seinen Posten zurückgekehrt ist, empfing die Führer der englischen Agudas Jisroel, H. A. Goodman, Rabbiner Dr. Schönfeld und Rabbiner Twer׳ski, die ihn begrüßten und darauf hinwiesen, daß die Agudas Jisroel in Polen, die loyal die Regierung des Marschalls Pilsudski unterstützt, mit Recht erwarten dürfe, daß die polnische Regierung alles, was in ihrer Macht steht, tue, um die so schwere materielle Lage der Juden Polens zu verbessern, wie dies auf poli- •tischem Gebiet bereits geschehen sei. Graf Skirmunt antwortete, wenn er der Judenheit Sympathien entgegenbringt, so sei dies nur ein Ausdruck derjenigen Gefühle, die die polnische Regierung, die er vertritt, den Juden gegenüber hegt. Die Juden genießen in Polen gleiche Rechte mit allen anderen Bürgern, die polnische Regierung werde ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der jüdischen Bürger fortsetzen. (2. T. A.) S. Wittenberg — Referent für jüdische Angelegenheiten im lettländischen Unterrichtsministerium Der agudistische Abgeordnete im früheren lettländischen Sejm ■S. Wittenberg wurde zum Referenten׳ für jüdische Angelegenheiten im lett* ländischen Unterrichtsministerium ernannt. Wittenberg, .der erst 32 Jahre alt ist, blickt bereits auf eine jahrelange segensreiche Tätigkeit für den jüdischen Klall zurück und war sieben Jahre Direktor des ortho-. doxen , . Schulwerkes ״Thora-im-Derech-Ere z“. Seit 1928 gehört er dem ׳Rigaer Stadtrat an und 1931 entsendete ihn die Aguda, neben dem׳ bekannten Aguda- Führer Dubin, in den lettländischen Sejm, Seit kurzer Zeit betätigt sich Wittenberg als Rechtsanwalt. Adas Ji8r0el*Schiff8chtd. Wien, II., Gr. Schlffg. 8.Kat121el: H» Gf. Schiffg. 1. Z. 163 ex 934. 1 Die Kräftigung und Festigung des jüdischen De־ wußtseins bei der Jugend war ׳niemals dringlicher als ge־ rade jetzt. Es gibt kein Mittet, das diesem Zweck besser dienlich wäre als die Einhaltung des Sabbathgesetz.es. Aus diesem Grunde beehrt sieb der gefertigte Vorstand, die Eltern der Kinder, die die öffentlichen Schulen be־ suchen, auf die gesetzlichen Bestimmungen aufmerksam zu machen, nach welchen die jüdischen Schüler der Volks-, Haupt- und Mittelschulen von der Teilnahme am Schreib־, Zeichnen־ und Handarbeitsunterricht an Samstagen und jüdischen Feiertagen befreit sind und daß bei Verfassung des Stundenplanes auf diese Tatsache tunlichst Rücksicht zu nehmen ist. (K. u. k. M.-Erl. vom 21. Jänner 1876, Z. 1208, unu k. u. k. M.-Erl. vom 19. Februar 1876, Z. 1683.) Die Eltern werden aufmerksam gemacht, möglichst schon bei der Einschreibung Ihrer Kinder die diesbezüglichen Wünsche bekanntzugeben. Diesen Wünschen wurde bisher immer entsprochen; wenn in einem oder anderem Falle sich Schwierigkeiten ergeben, ist der Vorstand der Adas Jisroel (Schiffschul), Wien, II., Große Schiffgasse 1, gerne bereit, helfend oder beratend einzugreifen. W i e n, im Tamus 5694. DER׳ VORSTAND DER ADAS JISROEL (SCHIFFSCHUL). Trauerg-ttesdienst in der Schiffschul Im Bethause der Adas Jisroel-Schiffschul wurde am Montagmorgen, den 30. Juli, aus Anlaß des tragischen Hinscheidens des Bundeskanzlers Dr. Engelbert D o 11־ fuß ein feierlicher Gedächtnis g־ttesdienst unter großer Teilnahme des Vorstandes und der Mitglieder abgehaltenv Tiefbewegt verließen die Andächtigen das G-tteshaus. <llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll₪lll₪ Die Slobodkaer Jesehiwah baut ein eigenes großes Heim. PUDDINGPULVER IH MANO£i*.VÄNIUE‘.ZIlßÖNE־, S(W0K0MDE*1».HIH8E£RG£$fHMJUI ÜBE&AIL ERHÄLTLICH Der Hitierismus "sS streckt die Arme aus ... In der Türkei... Die antisemitische Hetze des mit deutschem Gelde in Konstantinopel herausgegebenen türkisch-nationalsozialistischen Organs ״Milli I n k ilap“ hat unter der jüdischen Bevölkerung starke Beunruhigung hervorgerufen. Die jüdische Gemeinde sandte eine Abordnung zur Regierung nach Angora, um gegen die von der genannten Zeitung verbreiteten blutrünstigen antijüdischen Legenden zu protestieren. ... in Brasilien Mehr als 3000 ״Grünhemden“ hielten in Rio de Janeiro eine Konferenz ab, in der das Programm Hitlers, das antijüdische inbegriffen, voll angenommen wurde. Die Redner ließen keine Zweifel darüber, daß sie nicht nur ideell vom deutschen Nationalsozialismus gestützt werden. ... in Peru Zur Zeit lernen in der Slobodkaer Jesehiwah nahezu 400 Bachurim aus den verschiedensten Ländern. Das Jeschiwah-Haus ist sehr baufällig und viel zu eng für die Zahl seiner Hörer. In Amerika hat sich nun ein Verband ehemaliger Slobodkaer Jeschiwah-Hörer unter dem Namen ״Histadruth Talmidej Slobodka“ gebildet, der sich die Aufbringung von Geldmitteln zum Bau eines neuen großen Jeschiwah-Heimes nach dem Muster von Lublin zur Aufgäbe gestellt hat. Die erste Geldsendung ist bereits in Slobodka eingelangt und in der Vorwoche fand die feierliehe Grundsteinlegung statt. Der Tag wurde in Slobodka- Kowno festlich begangen. Die Eröffnungsansprache hielt der Leiter der Jesehiwah Rabbi Jizchok Eisig Scheer. Namens der litauischen Republik sprach der B i 1 d u n g sminister Dasnilawsku. Er überbrachte die Grüße und Wünsche der litauischen Regierung, welche die Wichtigkeit des neuen Baues voll pnd ganz anerkannte und dieser Anerkennung durch die schenkungs weise Ueberlassung eines großen Baugrundes Ausdruck verlieh. Die Schlußrede hielt der amerikanische Konsul in Litauen Mr. W. W. iS t a f f o r d. Er führte aus, daß in einer Zeit des Kampfes und Klassenhasses die Schaffung friedlicher Lehrstätten doppelt wohltue. Die jüdische Hochschule in Slobodka genieße einen solchen Weltruf, daß die Söhne seines Landes mit Vorliebe zur Slobodkaer Thorastatte pilgern. (AJPB.) Aus Ungarn — Kultus- und Unterrichtsminister Dr. Valentin Ho man, der die Wahl!Samuel Kahan-Frankls. des Schwiegersohnes des bisherigen ׳Präsidenten der orthodoxen Landeskanzlei Adolf Frankl, zum neuen Präsidenten genehmigend zur Kenntnis •genommen hatte, empfing dieser Tage den alten und den neuen Präsidenten in Audienz. Er versicherte das neugewählte Oberhaupt der orthodoxen Judenheit Ungarns seines vollsten Wohlwollens, ■wobei er der Hoffnung Ausdruck verlieh, daß der neue Präsident auf den! ■Spuren! seines hervorragenden Vorgängers wandeln und in dessen Geiste das glaubenstreue heimische Judentum leiten werde. Der Minister hob bei diesem Anlaß den großen Wert hervor, den die orthodoxe Judenschaft vermöge ihrer tiefen Religiosität ■vom Gesichtspunkte der universellen Landesinteressen darstelle. Er sprach zugleich seine Freude darüber aus, daß er auf die weitere Tätigkeit des früheren ׳Präsidenten• •und nunmehrigen Ehrenpräsidenten Adolf Frankl rechnen könne, der auch in 'Zukunft im ungarischen Oberhause die orthodoxe ungarische Judenheit vertritt. (2. T. A.) — Im ״Zsido Eiet" äußert sich der neugewählte Präsident des Zentralbüros der Orthodoxen Landeskanzlei, Samuel Kahan-Frankl, über die aktuellen Probleme der ungarländischen! Orthodoxie. Es könne, erklärt er, keine Rede davon sein, daß die Zahl der Talmudjünger zurückgegangen sei. Im Gegenteil, es sei ein stärkerer Z•udrang zu den Jeschiwos zu verzeichnen. In Budapest erhalten allein 130 Bachurim zur Ermöglichung ihres Studiums ständige Unterstützung. Die Dauer des Studiums sei allerdings heute infolge der schweren Wirtschaftsverhältnisse beschränkt. Es müsse dafür Sorge getragen werden, daß die jungen! Leute nach Beendigung ihres Studiums eine Existenzgrundlage erlangen•. Was sein• Programm betreffe, ■so habe er das Erbe seines Schwiegervaters, des Oberhausmitgliedes Frankl, angetreten. Die Wege der Orthodoxie seien vorgezeichnet; aber ein rascheres Tempo sei ‘das Vorrecht der Jugend, Die wichtigste Aufgabe sei, dafür zu sorgen, daß die Jugend orthodox bleibe, daß sie die Traditionen der Vorfahren •unversehrt •übernehme 11 und diese ungeschmälert ihren Kindern übermittle. ' — Das R a b b i n a t der orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde in Budapest erließ einen Aufruf an die Jugend, in welchem die strikte Einhaltung der Moralgesetze der jüdischen Religion gefordert wird. — In Ungarn erhielten drei orthodoxe Chaluzim von der Aguda Zertifikate für die Einwanderung nach Erez jisroel. Derzeit,;!stehen 18 landwirtschafclieh, ausgebildete Chaluzim ausWanderungsbereit.׳ — Am 1. Tag Rosch-Chodesch Elul (11. August) findet in Papa die Einweihung eines Sefer-Thora beim ehrwürdigen Oberrabbiner der Adas Jisroel, Jakob Grünwald, statt. Bei dieser Gelegenheit wird eine Assifoh der Talmidim abgehalten, zu welcher jene, die keine Einladung er* halten haben, auf diesem Wege gebeten werde», Unter dem Einfluß deutscher Nationalsozialisten betreibt ein Teil der spanischen Presse in Peru eine scharfe an ti jüdische Hetze. Die Jüdische Gemeinde in Lima ernannte eine Kommission zur Bekämpf ung des aus Deutschland importierten Antisemitismus und׳ erhob auch schon bei der Regierung Vorstellungen gegen die Verbreitung antijüdischer Legenden. ... und selbst in Erez Jisroel Die Zeitungen ״Haarez" und ״Iton Mejuchod" bringen Mitteilungen über Umtriebe der in Palästina gebildeten nationalsozialistisehen Organisation unter Arabern •und fordern die Regierung auf, zu untersuchen, wie weit diese Bewegung mit deutschem Gelde gespeist wird und ob nicht auch einige, diese Bewegung unterstützende arabische Zeitungen Geld aus Deutschland erhalten. Emigrantennot in Frankreich ״So unglaublich es •klingt“, ,schreibt das ״Pariser Tageblatt“, ״so muß doch gesagt werden», daß es in Paris augenblicklich eine organisierte Fürsorge für die deutschen Emigranten überhaupt nicht mehr gibt, daß dagegen von gewissen• jüdischen Kreisen in Paris alles geschieht, um zu verhindern, daß arbeitsfähige jüdische Emigranten׳ dort in Arbeit kommen oder angesiedelt werden, wo sie keinem •Franzosen das Brot nehmen würden, dafür aber Frankreich durch ihre Arbeit nützen könnten. Wir haben bisher:• zu diesen Zuständen geschwiegen, weil immer wieder Abhilfe versprochen ,wurde... Es wäre aber pflichtvergessen, wenn wir jetzt noch •weiter schweigen wollten.“ Statistisches aus Bulgarien. Wie dem Kultusministerium auf dessen Verlangen mitgeteilt ' wurde, gibt es gegenwärtig in Bulgarien 37 Synagogen und 4 Bethäuser. Die älteste Synagoge ist die in Plowdiw (Philippopel) aus dem Jahre 1534. Es gibt in Bulgarien 34 jüdische Gemeinden (31 sephardische, 3 aschkenasische). Von historischer Bedeutung ist die Gemeinde der Donaustadt Nicopol, wo der Verfasser des Schulchan Aruch, Josef Caro, gelebt und diesen religiösen Kodex zu schreiben begonnen hat. Die Harand-Bewegung in finanziellen Nöten. In einem Aufruf, den Frau Irene Harand, die Begründerin und Leiterin der Harand-Bewegung, versendet, klagt diese tapfere Frau ihr Leid. ״Wie entnervend es ist, die meiste Zeit für Betteleien verwenden zu müssen, um täglich die finanziellen Schwierigkeiten der Bewegung zu überbrücken, kann keiner meiner Anhänger abschätzen. Die Drohungen und Beschimpfungen meiner Gegner sind erträglicher als die fortwährenden finanziellen Nöte.“ Frau Harand bittet in ihrem Aufruf um ein einmaliges Notopfer von 5 bis 10 Schilling. Wer die Gesinnung dieser edlen Frau,.1^§1 für Recht und Freiheit unermüdlich kämpft, würdigt, ״•;wird ihrem Appell gerne Gehör schenken. Genuß von Obst wird durch neuzeitliche Ernährung in den Vordergrund gerückt. •So kommt die alte Hausindustrie: das Einsieden, wieder zu Ehren. Haltbarkeit ist das Motto dieser Sommerarbeit im Haushalt. Nur wenn es gelingt, durch Bakterienfreiheit das Anläufen zu verhüten, ist der Stolz der Hausfrau, ihr Eingesottenes, wirklieh ein wirtschaftlicher Erfolg und für den Winter gesichert. Dr. Oetkers Einsiederezeptbüchlein gibt praktische Ratschläge und enthält eine größere Anzahl erprobter Einsiedevorschriften, Verlangen •Sie es gratis bei Ihrem Kaufmann oder von Dr. A. Oetker, Brünn, Rossitzergasse 2. Schulfahrten ohne Unfälle. Die Schulfahrzeuge hajjen die gesetzlich vorgeschriebenen Doppelpedale, die dem Lehrer das blitzschnelle Eingreifen ermöglichen; Die Fehler der Schüler werden rasch und sicher abgestellt. 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