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Jüdische Presse · 1934-08-03 · 29 (3.8.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
29 (3.8.1934)
Date
1934-08-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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jüdische *Hesse Nr. 29 3ÜI» 2 sondern solche, die führen kraft ihres Wissens um das Wesen des Volkes» beziehungsweise die׳ sich führen lassen, weil sie dieses Wesen in fsich verkörpern. Weil wir diese,Art von Führung und Ge* führt Wer den nicht haben, sind wir keine Einheit, können wir uns nicht zu einer Einheit, ZU einem einheitlichen Volke, mit zielbewußtem Einheits* streben, mit geordnetem Einheitsdrang umgestalten. Jede noch so fein ausgeklügelte interterritorielle Leitung der jüdischen Volksgeschäf te durch sozusagen zufällige Minister und Abgeordnete — daß man daran denkt, ist an sich auch schon ein Fortschritt — ist schließlich zum Scheitern verurteilt, muß an ihrer Wesenlosigkeit zerschellen. Es gibt nur einen Weg, um wieder zu einer jüdischen Einheit und das heißt zu einer echten, organischen Einigkeit zu gelangen: Wiederherstellung der wahren Knes* ses Jisroel, der jüdischen Welt- oder Allgemeinde unter geistlich-weltlicher Leitung, mit zentraler Repräsentanz und Landes- und Ortsvertretungen. Wenn nicht in den letzten anderthalb Jahrhunderten die unseligen, unschöpferischen Säkularisierungs- und Assimilierungsideen mit solcher Heftigkeit die Judenheit befallen hätten, wenn nicht jeder dumme Junge von der Lieblingszeitung seines Papas mit einer über alles ״Pfaffentum“ erhabenen Auf geklärtheit gefüttert worden wäre, so hätte die Judenheit nach der Emanzipation keine vornehmere Sorge haben dürfen, als ihre Volks- und Glaubensgemein- Schaft zu einem festen Gefüge, das selbsttätig Würde, Autorität und Einigkeit erzeugt, umzugestalten. Und erst heute, wo alle die Vorstellungen einiger gesättigter und anmaßender Generationen in ihrer Zähen Ledernheit entlarvt sind, wo Sich die Juden eine Lektion geholt haben, die״ sie nie mehr verpssen werden, die sie aber leider trotz aller zeitgenössischen Eindringlichkeit noch immer nicht recht begreifen — wie sollten sie sich da beeilen, sich einen festen Halt zu schaffen, statt an der anarchischen Art ihres Ge- Samtheitslebens zu kleben! Und erst die Orthodoxie! Was brauchte sie erst in fremden Programmen herumzuschnuppern, um Betätigung zu finden, Wenn sie die eine große Aufgäbe, dem jüdischen G-ttesvolke neue Elastizität zu geben, erkennen würde, und Wenn sie manches Gute, das sich schwer und Zögernd genug in der Judenheit durchgesetzt hat, erst als letzte annahm, muß sie auch hier die letzte sein wollen? Wie leicht kann sie da, zum Schaden des Judentums, das Nachsehen haben! Gewiß, die Sache ist nicht so einfach. Es müssen religionsgesetzliche Voraussetzungen geklärt und erfüllt und ein geeignetes neues geistliches Führermaterial muß erst erzogen werden. Das braucht Zeit, und es gibt doch Aufgaben, die im Augenblick Antwort, d. h. eine rasch hergestellte, halbwegs zureichende Einigkeit verlangen. Aber gerade deshalb ist es um so dringender, mit jener anderen Arbeit, die eine Dauerwirkung von gewaltigem Ausmaß, die uns Einheit verspricht, zu beginnen. Verkünden muß man sie, anfassen muß man sie! Das Volk für sie gewinnen! Die zagenden Führer zum Wollen zwingen! Ehe es zu spät wird, ehe der letzte Rest selbst* rettender Gestaltungskraft aus dem jüdischen Volke geschwunden i3t. Die Uebersdiwemmungskaiaslrophe in Polen« Der von der Jüdischen Telegraphen-Agentur nach den Uetoerschwemmungsgebieten entsandte Sonderberichterstatter teilt mit, daß die jüdischen Gemeinden in diesen Gebieten sich in einer schweren Notlage befinden. Viele Hunderte jüdische Familien blieben ohne Dach über dem Haupt und aller Mittel entblößt, nachdem ihre Häuser samt Einrichtung, sowie Läden samt Warenbestand von den Fluten weggeschwemmt worden sind. Aus sehr vielen Orten treffen verbürgte Nach*־ richten ein, daß Juden 1'n den Fluten den Tod gefunden haben. Man geht .nicht fehl, wenn man die jüdischen Todesopfer der Katastrophe auf ungefähr 50 Seelen schätzt. Am schwersten betroffen wurde die jüdische Gemeinde in Neusandec, wo fast alle Häuser des ausschließlieh von Juden bewohnten Stadtviertels' Pielda durch die Wellen des Dunajec weggeschwemmt wurden. In dem von Juden bewohnten Städtchen Sztszuzin bei Tarnow wurde die Mehrzahl der Häuser von den Fluten der Weichsel weggeschwemmt. Viele jüdische Städtchen sind wie ausgestorben, alle Chausseen und Wege zu ihnen sind zerstört, der Wiederaufbau wird viel .Zeit in An- Spruch nehmen müssen. Der durch die Ueberschwemmungskatastrophe in Galizien entstandene Schaden wird auf eine Milliarde Zloty geschätzt, davon entfällt mindestens ein Fünftel, also über 200 Millionen Zloty, auf vernichteten jüdischen Besitz.' Der Vorstand der Warschauer Jüdischen Gemeinde hielt eine Sondersitzung ab und beschloß, einen Aufruf an die jüdische Bevölkerung Polens - zur Hilfe an die Opfer der Ueberschwemmungskataströphe in Galizien zu erlassen. In das Rettungskomitee der Stadt Warschau wurden als jüdische Vertreter der Vizepräsident der Gemeinde Lerner, der Präsident der Repräsentanz der Gemeinde Trokenheim und das Vorstandsmitglied Stückgold entsandt. Die Jüdische Gemeinde besteuerte י sich selbst mit einer ansehnlichen Summe zugunsten des Rettungswerks und forderte die übrigen Gemeinden Polens auf, das Gleiche zu tun. Die gesamte jüdische und nichtjüdische Presse Polens hebt mit Begeisterung das rühmliche Verhalten der agudistischen Chaluzim an den Stätten der galizischen Ueberschwemmungskatastrophe hervor. An den verschiedensten Punkten der Gefahrenzone haben die jungen Chaluzim mit Einsatz ihres Lebens Frauen, Kinder und Greise gerettet. Mit selbstloser Hingabe haben sie sich an allen Rettungs- und Bergungsarbeiten beteiligt und selbst dort, wo sie in Gemeinschaft mit dem Militär und anderen Hilfsformationen arbeiteten, haben sie sich rühmlichst hervorgetan. Bojaner Eebbe in Lublin Das ״Jüdische Tagblatt‘ veröffentlich jetzt einen genauen Bericht über den Besuch des Bojaner Rebben, Großrabbiner Mosche Friedmann, Krakau (früher Wien), in der ״Jescliiwas-Chachme Lublin". Großrabbiner Friedmann ist ׳bekanntlich zum obersten g e i 1s t i g e n Leiter der Weltjeschiwah auserkoren worden und verbrachte 1 als solcher den vergangenen Schabhos im Kreise der Talmidim. Nachdem der Bojaner Rebbe am Freitag am Bahnhof feierlich empfangen und in das Jeschiwah- Gebäude geleitet worden war, wurde der ׳Schabhos in gehobener Festesstimmung zugebracht. Freitag abends saßen die Talmidim bis um 2 Uhr früh beim Tische ihres Rebben. Am׳ Sonntag begannen׳ die Prüfungen, über die sich Großrabbiner Friedmann äußerst befriedigt zeigte. Der Gast hielt dann längere Konferenzen mit dem Vorsitzenden der Jeschiwah, dem Lubliner Rebbe E g e r, und dem Rosch-Jeschiwah, dem Probiszner Raw, ab. Es wurde beschlossen, am 7. Chcschwan 5695, dem ersten Jahrzeitstage des Lubliner Ra׳v/ s. Z. 1., ein großes öffentliches Verhören aller Bachurim zu veranstalten. (FEUILLETON ■ 11 '''־ ' .111 11 ״■—■ ■ .. Die sephardische Jeschiwoh aut der Insei Rhodos. Etwas jüdische Kulturgeschichte. Eines der ״sieben Wunder“ der alten Welt ist der berühmte ״Koloß“ auf der Insel Rhodos im Aegäischen Meer zwischen Kleinasien und Griechenland gewesen. Der Koloß ist eine gigantische Statue aus Bronze gewesen, die hundert Fuß hoch war. Die beiden Füße der Riesenstatue standen an den beiden Enden des berühmten Handelshafens der Insel. Viele hunderte Jahre ist der Koloß dort gestanden, groß und mächtig, ein Wunderwerk des Altertums. In der gewaltig großen Hand hielt der Koloß ein Becken, mit brennendem Oel gefüllt, und seine Flamme diente als Leuchtturm den Schiffen, die in finsterer Nacht den Weg suchten. Dieser imposante Fackelträger existiert nicht mehr. Ein Erdbeben hat ihn schon vor zweiundzwanzig Jahrhunderten von seinem stolzen Sockel ins Meer gestürzt. Die Ueberreste der Statue sind lange Zeit dort gelegen und wurden von den abergläubischen Seeleuten verg-ttert, bis arabische Handelsleute die Bronzestücke angekauft haben. Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Aber ein neuer Fackelträger ist auf dieser historischen Insel errichtet worden; man hat dort eine Jeschiwoh, ein, Rabbinerseminar, errichtet, um das sephardische Judentum vor dem drohenden Untergang ■zu retten. Die Geschichte der Insel Rhodos ist uralt. Ehre Einwohner werden bereits in ״Diwre hajomim“ erwähnt, als die Kinder von Jowon und Enkel von Jefes ben Noäch. Die griechischen Poeten haben die Insel als ״Kind der Sonne“ besungen. Nach einer Tradition haben dort Mensehen bereits zu Zeiten von Awrohom Owinu gewohnt. Im ״iSefer chaschmonoim" wird erzählt, daß dort bereits 210 Jahre vor dem zweiten Chorban eine jüdische Siedlung bestand. Der Reisende Rabbi Benjamin hat vor achthundert Jahren auf Rhodo3 eine jüdische Gemeinde von 400 Familien gefunden. In den Zeiten der Kreuzzüge hatten die Pilger dort ihr Hauptquartier errichtet und man kann sich verstellen, welche Leiden die Juden erdulden mußten, weil sie nicht die Taufe annehmen wollten. In den letzten hundert Jahren hatten die Juden unter der türkischen Herrschaft sehr zu leiden. Seit 1912 gehört die Insel zu Italien. Die Freiheit, die die italienischen Juden genießen, kommt nun auch den Juden auf Rhodos zugute. Die vierzehn Inseln, die Italien im Aegäischen Meer hesitzt, haben eine Bevölkerung von 110.000 Seelen, von der 50.000 auf Rhodos leben. Rhodos ist demnach die bedeutendste der italienischen Inseln des Archipels und Rhodos ist auch der Sitz des Gouverneurs. Die Zahl der Juden von Rhodos beträgt 5000, durchaus Sephardim, die aus der Türkei und Griechenland stammen. Manche Familien wohnen sicher schon seit dem zweiten Chorban dort. Die Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal, die in der jüdischen Geschichte bloß als eines der vielen Unglücke erwähnt wird, war für das sephardische Judentum fast der Untergang. Von den zivilisierten Zentren in Spanien mußten die Juden zu den barbarischen Völkern auf dem Balkan, nach Anatolien, Syrien, Palä* stina, Aegypten und Nordafrika. Die Folge davon war, daß das sephardische Judentum dem jüdischen Klall fast so entfremdet wurde, wie die ״Zehn Stämme“. Da und dort schrieb ein ״Chacham“ ein Sefer und einzelne Familien versuchten, sich vor dem geistigen Untergang zu retten. Die Masse ist aber immer tiefer gesunken. Jeder falsche Messias entriß ganze Kehilos dem Judentum. Das gesamte sephardische Judentum wird auf ungefähr eine Million geschätzt,, das heißt, daß von sechzehn Juden einer ein Sephardi ist. Obwohl sie über die ganze Erde verstreut sind — man findet zum Beispiel auch in New York eine sephardische Gemeinde —, wohnen sie doch hauptsächlich östlich des Mittelländischen Meeres. Was ihnen am meisten fehlt, sind geistige Führer. Wenn ein Raw stirbt, so bleibt die Stelle lange Zeit unbesetzt. Je größer die Persönlichkeit des Raw war, desto länger muß die Stelle unbesetzt bleiben und desto., größer ist daher der Verlust. Bei der Jahreskonferenz der orientalischen Loge ״Bne Brith“ ist dieses Problem oft und oft behandelt worden. Bis die ״Bne Brith“ von Rhodos mit dem konkreten Vorschlag hervorgetreten ist, ein Rabbinerseminar unter Mitwirkung der anderen Gemeinden zu schaffen. Gerade Rhodos war hiezu der geeignete Ort, weil die jüdische Gemeinde von Rhodos, wie oben erwähnt, die älteste ist und weil das Klima dort sehr gesund ist. Außerdem ist speziell auf Rhodos das jüdische Leben streng orthodox. ,*«■!SW LEB.-VERS.-GES. PHÖNIX ABT. FÜR FREMDENVERKEHR WIEN, I. WALLNERSTR. 6a •. TEL. Ü 25-5-tl Generalversammlungsbericht der Lebens־ Versicherungs-Gesellschaft Phönix. Die Lebensversicherungs-Gesellschaft Phönix hat am 28. Juli ihre 58. ordentliche Generalversammlung abgehalten. Der Versicherungsbestand Ende 1933 umfaßt 879.522 Polizzen mit S 3.060,117.316.— versicherter Summe und S 4,659.708.— jährlicher Rente. Die Prämieneinnahme beträgt S 176,924.335.20, die Erträgnisse der Kapitalsanlagen S 34,078.193.04. An Versicherte und deren Hinterbliebene wurden S 71,712.923.82 ausgezahlt. Der Realitätenbesitz der Gesellschaft im Gesamtwerte von S 104,110.681.43 umfaßt 141 Gebäude und 11 Baugründe in 12 Staaten Europas und des nahen Orients. Der Wertpapierbestand hat einen Buchwert von S 313,213.568.62, wovon 95 Prozent auf festverzinsliche Anlagewerte und 5 Prozent auf Anteile von Notenbanken, diverse Aktien und Beteiligungen an Versicherungsanstalten entfallen. Der Hypothekenbestand umfaßt 442 Hypothekardarlehen mit zusammen S 39,022.696.13; die Darlehen auf eigene Polizzen betragen S 72,420.957.04. Die gesamten Gewährleistungsmittel der Gesellschaft belaufen sich auf S 679,709.214.21. In der Gruppenversicherung (gemeinsam mit der Metropolitan Life Insurance Company in New York) sind 40.617 Angestellte und Arbeiter auf ein Kapital von rund S 90,000.000.— versichert. Die Gesellschaft ist an einer Anzahl in- und ausländischer Versicherungsanstalten durch Aktienkapital und gemeinsam mit der, Prudential Assurance Company Ltd. in London durch Rückversicherung beteiligt. Aus dem Ueberschuß von S 757.704.50 wird eine 5prozentige Aktiendividende im Betrage von S 200.000.— verteilt; aus dem Rest werden die Kapitalsreserven dotiert und S 190.343.50 auf neue Rechnung vorgetragen. e VON Wort»« aa — Dev Oberkommissar für die deutschen Fluchtlinge, James G. Macdonald, berichtete in einer Pressekonferenz, daß 20.000 jüdische Flüchtlinge aus Deutschland in verschiedenen Ländern eine neue Heimat gefunden haben. Palästina nimmt unter diesen Ländern die erste Stelle ein. — Außer der für das laufende Halbjahr bestimmten Einiüunderungsschedute für Palästina hat die Palästina- Regierung der ״Jewish-Agency“ weitere 1200 Zertifikate für Einwanderer bewilligt. — Die 250 Jahre alte Synagoge in Sulzbach in Bayern wurde beschlagnahmt •und soll in ein Museum umgewandelt werden. In der diesbezüglichen Ankündigung des Bürgermeisteramtes heißt es, daß die jüdische Gemeinde nicht mehr imstande sei, die Synagoge zu erhalten. Sulzbach zählte zu Beginn des Hitler-Regimes 170 jüdische Familien, heute 8 jüdische Seelen. — Das holländis che Parlament hat ein Gesetz ’ zum Schutz der öffentlichen Ordnung angenommen, das u. a. schwere Strafen für die Verbreitung a nt isemitischer Schriften und für aufreizende Reden gegen die jüdische Bevölkemng vorsieht. — Die ungarischen V erw altung sbehö rd e n hatten in letzter Zeit die Mikwo aus als ״gewerbliehe Betriebe“ qualifiziert und als solche besteuert. Nunmehr hat der Handelsminister entschieden, daß die riiueilen Badeanstalten als konfessionelle Einrichtungen zu gelten haben, die nicht dem Gewerberecht unterstehen. — 82 jüdische Frauen, die der illegalen Einwar.- derung beschuldigt werden, schmachten im F r a u e ngefängnis zu Bethlehem. Die Verhafteten klagen, daß sie auf steinernem Fußboden schlafen müssen und ungenießbare Kost bekommen. Bei der in der Vorwoche statt gefundenen Verhandlung vor dem Haifaer Gericht wurden die Frauen zu je vier Monaten Gefängnis und Landesverweisung verurteilt. — Aus Bayreuth wird berichtet, daß 8A.-Leute den jüdischen Kaufmann Reinhaus (Inhaber der angeseltensten Bayreuther Textilfimxa) in seiner Wohnung überfallen, furchtbar mißhandelt und dann ■im Auto entführt haben. Seiner Frau wird die Auskunft, ob er noch lebt, verweigert. — Die Murmaroser Aguda-Zentrale hat in diesem Sommer drei große Hachschoro-Farmen eingerichtet, und zwar in Sighet selbst mit 82, in Viseuhde-Sus mit k0 und in Sokdl mit 20 Chaluzim. Parallel mit der Eröffnung dieser Farmen hat im ganzen Lande eine große Aktion für Keren Hajischuw eingesetzt. U, Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E

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