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Jüdische Presse · 1934-07-27 · 28 (27.7.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
28 (27.7.1934)
Date
1934-07-27
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Bundnkdniler Df, Dollfnff :tlid Nachricht Dr. Dollfußy der feigef ,CliliBe■* a____. ist, hat i« allen jüdischen .. ./wie be! der ÜfeHglett fl^Öike^Utig, größte ÖeStÜMüflg Ädas J!sföeI (Schiffschul) hat* sofort der;ttegierütfg üttd der Witwe telegraphisch die innigste Anteilnahme Übermittelt iittd fit sofort iu feine!‘ TjaueMititift^ ÄtiSärti- , mengetreten. Der Vorstand der Ä^tidke ik zu einer!,rauerktzünt eWWerdfen.; i ZUM WOCHENABSCHNITT ln seiner Rede ruft Moses dem Volke jenes einmalige Geschehen der Menschheitsgeschichte ins Gedächtnis, da er am Sinai gestanden und die Worte G-ttes vernommen hatte, jene Worte, die noch heute nach Jahrtausenden fortklingen und die auch in späterer Zukunft tönen werden, da sie Worte der Ewigkeit - sind. Kaul godaul wlau jossof! Der G-ttesruf vom Sinai klingt durch alle Zeiten und Welten! Er hat die Saat der Gesittung, das Bewußtsein von Menschenliebe und Menschenwürde in das Gemüt aller Sterblichen gepflanzt. Und diese. Saat wird aufgehen, flenn ״G-ttes Stimme hört nicht auf!״. Seine herrlichsten Siege soll aber dieser nie verklingende Sinairüf in Israel in dem Menschenkreis, an den er zu■ erst gerichtet war, erringen. Die heilige Stimme spricht auch heute zu jedem Gliede des G-ttesVolkes, das sich vergegenwärtigt, daß G-tt naussön hathauro, die Thora stündlich jedem gibt,• der ihr sein■ Ohr willig zuneigt. Dort am Sinai hörte Israel unmittelbar die Stimme der Ewigkeit, dort sahen sie, wie die Luft erzitterte, wie der Berg flammte, wie die Erde bebte, als G־tt mit den Menschen sprach. Dort war ihr Herz entflammt in Begeisterung und in Hingabe an das G-ttesgesetz. ״Alles,, was G־tt sagt, wollen wir tun, wir wollen gehorchen“, riefen sie. Sie waren bereit, mit all ihren Kräften,. mit, ihrem ganzen Sein ihrer Aufgabe als Träger desיי G-tteswortes gerecht zu werden. Und G־tt sprach: ״Gut haben sie gesprochen. Wer gäbe es, daß ihre Gesinnung immer so. bliebe, mich zu ehrfürchten und alle meine Gebote zu jeder Zeit zu halten, damit es ihnen wohl ergehe und ihren Kindern, ewiglich! Geh, sage ihnen: Kehret in eure Zelte zurück.“ Wer gäbe es, daß nicht nur am Sinai, nicht nur im Augenblicke der Begeisterung und der Erschütterung sie der Wille zur Thora-Tat durchflute, das Errungene lebendig in ihren Herzen weiterwirke! Sage ihnen: ״Kehret heim in eure Zelte!" Dort im H eim, in der Fämi 1 i e betätigt euren,׳Willen zur Thora, dort zeigt, ‘daß die Begeisterung am Sinai geschöpft, die Erschütterung, aus dem Aufruhr der Zeiten geboren, nicht’verklinge im Alltage des Lebens und in der Sorge um das Brot. In euren Zelten, in eurer;Familie lebet' das G־ttesWort, dorthin traget die SinaiStimmung, d o r t betätigt die Opferbereitschaft.*) * Und dieser Ruf zur Heiligung der Familie und'des Einzel- und>j Alltagslebens ergeht auch heute an uns. Wenn der .Zeiten Lauf den Juden, an seine, ureigentliche Aufgabe ermahnt, nicht im Getümmel des Völkerlebens zu stehen, nicht sich selbst, seine Lehre, seine eigene Kultur zu vergessen, jüdische; Werte zii söhaffep iund: flie;■alten Traditionen zu erhalten, so betätige er'die gewonnenen Werte, die jüdische Lehre in seinem Heim, lebe ein jüdisches Familienleben, halte den Tisch rein und seine Seele heilig. Er trage das im Lehrhause des Lebens erworbene Gut in sein Heim, betätige es in seinem Leben ... Dann ertönt das Wort des Trostes: ״Nachimu, iiach’mü, ämi!“ — ״Tröstet: tröstet mein Volk! So spricht euer G־tt!“ Israel wandert durch die Zeiten und durch difl■ Zonen* der ׳ Anerkennung der) Wahrheit und des Rechtfes wegen.' Aber nur־ dann kann es'seine’ Sendung erfüllen, wenn Sein Leben, r frei von allem Zwiespalt, kristallklar die Lehre' der Th'orä widerspiegelt.' ״ ־Wflhojo heokauw l’mischaur w'horchbssiim rwik’ah“, Alle Krümme wird zur Geraden' üfld alles' Hügölige! zur Ebene״. 'Krümme und Unwahrheiten müssen aus Israels Mitte gebannt sein, es darf kein Zwiespalt mehr zwischen' Lehre und Leben herrschen, •dgnii erst ist. Israel auf ..dem rechten Wege, an dessen Ziel die g-ttliche Tröstung winkt. Dann ״wird ’Offenbar'die Herrlichkeit G-ttes, und alles Fleisch wird ,erkennen, daß. der Mund G-ttes gesprochen hat!“ ‘ i '׳•• *V ’ *..,י -■•' '■ »ל Rabbiner Löwy, Hamburg. *) Nach der Erklärung . meines .hochverehrten .Lehrers, Oberrabbiner Jesaja Fürs.t, Wien•;.... .. Der redliche Finder . .. .־ Wie ein Gerer Chossid Beziehungen zum Innenminister anknüpfte. i Ein Gerer Chossid erlebte vor noch nicht allzu langer Zeit folgende Geschichte, die, wie man ans ihrem. Verlaufe ersehen wird, heute eine besonders aktuelle Bedeutung besitzt: Josef Benedikt Kaliewitsch von Ostrow-Masowitsk besuchte im Jahre 1927 seinen in Warschau wohnenden Schwiegern ater. Als er in der Großstadt über die Straße ging, fand er eine Brieftasche mit einer großen Summe Geldes. Er begann in der Tasche nachzusuchen und traf auf verschiedene wichtige Dokumente und, Papiere, aus denen hervorging, daß die Tasche dem Sejntdeputierten Koschalkowski gehörte.; « ■*-■־ ־-׳ Ate ein richtiger Gerer Chossid, der nichts ohne seinen Bebbe unternimmt, fuhr er zuerst zum Gerer Bebbe, der ihm sagte, daß er selbstverständlich die Tasche sofort dem Eigentümer zurückstellen müsse. Josef Benedikt fuhr wieder nach, Warschau, ging in da# Pgrlßmentsgebäude uv!d wollte sich bei Herrn Koי schälko%cski, melden lassen. Aber' die Sejmbeamten ließen den Gerer Chossid nicht in־ das Gebäude, Josef Benedikt ging zu dem jüdischen Deputierten Kirsghbraun. Dieser rief seinen Kollegen, Herrn Koschalkowski, an, und der ־kam auch sofort in die Wohnung des, Herrn Kirschbraun, Dort stellte ihm Kirschbaum, seine Tasche■, zu, die der Deputierte Koschalkowski mit Tränen in den Wagen in Empfang nahm, denn die große Summe, die sie enthielte war Mäht einmal sein Eigentum! sondern anvertrautes amtliche*Geld, , Er wandte sich an den Finder und fragte ihn, was er als Finderlohn verlange, josef Benedikt antwortete r - tE ft! : *ti _״_ Weit sich zum . MisraeKi bekennen, dann wirklich Jaie mehr;.. Der *,Wkad* Ä üiiktiBfibdltf ttfit dem Mteraehi, ־*״-׳•atי-*“-•״״■־■■• ״ ßeitü!!#׳ pitüäg tMt aus dem: ,*Wädd ietöfli“ aus üfiä, 1tritt, nkckdem . Sie flach. dSm Austfitt sehelflbäf mit sich ׳Selbstiiflzufiieden‘״Nieder' eifl. Machdem diese £iöSuiig äbefl döch nicht äiigemeiii befriedigt hat, tritt jetzt eiä Teil des Misrachi aus dem Misrachi aus und. gründet —- einen• neuen Misrachi. So meldet die J. T. A. wörtlich unter dem 23. Juli: ״In Palästina wurde unter den Namen ״Hamisrachi ha Watik“ eine unabhängige Misrachi-Organisation gegründet.“ Also jetzt ist die zionistische Organisation so gut sortiert, daß sie Platz für alle, von der äußersten Linken bis zur neuesten Rechten, hat. Unbegreiflich, was den Orthodoxen da noch fehlt? Traurig, aber wahr*. . . Revisionistische undי sozialistische Zionisten. In einer Zuschrift, die vom 24. d. M. datiert ist, ersucht uns der ״Landesverband der Zionisten-ReVisionisten Oesterreichs" um die Feststellung, daß die in unserer vorigen Nummer erschienene Mitteilung Über ein M eSserAttentat eines jungen Revisionisten auf einen Jungsozialisten in einem kleinen Ort in Polen vollständig aus der.Luft gegriffen Sei. Die Nachricht, die von der Jüdischen Telegraphen-Agentur verbreitet worden war, habe sich als eine ״Provokation der Linken" erwiesen. Wir geben dieser Erklärung1 loyalerweise selbstverständlich י gerne Raum. Was uns aber dabei doch noch einer Feststellung wert erscheint, ist die Tatsache, daß der mit unerhörten Mitteln und mit — man kann nicht anders sagen — balkanischen Methoden geführte Kampf der beiden areligiösen Gruppen gegeneinander und, wenn es nottut, gemeinsam gegen das religiöse Judentum, den Boden für solche Nachrichten so sehr auf gelockert hat, daß man — wir schämen uns dieser Feststellung ehrlich — ohne weiteres geneigt ist, solche Meldungen auch zu glauben. Ein wenig G-ttesfurcht und diese Schmach hätte ein Ende. Trennungsposch* im. Das ist doch zu lustig, um verschwiegen zu werden. Die Zionisten — wohlgemerkt:, die Zionisten! —• haben in einer Versammlung öffentlich sich zum Austrittsgedanken bekannt, sie haben erklärt, nicht mehr , länger den ״Zwang“ einer ״Einheitsgemeinde“ ' ertragen und sich selbständig •machen zu wollen'. Ja, was ist denn da geschehen? Was drückt die Herren, was treibt sie aus der vielgepriesenen Einheit des Judentums in die Reihen der Trennungsanhänger? Doch um des Himmels willen keine religiösen Gründe? ... Diese Geschichte hat sich in Mukäöevo zugetragen. Dort hat die gläubenstreue Gemeinäemehrheit energische. Abwehrmaßnahmemgiggeri den .Ungeist, ’ der .in den zionistischen . Schulen herrscht, ergriffen. ״Korrekt", wie die Herren Zionisten einmal sind, haben sie die Kon- Sequenzen daraus gezogen und in einer öffentlichen Ver- Sammlung den Austritt aus, der. Kultusgemeinde angekündigt. Und nun kömmt die Pointe. Die orthodoxe׳ Gemeindeleitung ist nicht einmal böse über ■die räudigen Schafe und würde es überaus herzlich begrüßen, wenn die Herren ihre Drohung wahrmachen würden,. weil die Orthodoxie eben überall konsequent auf dem Standpunkt steht: k ei n e Gern einschaft m i t. Areligiösen, gleichgültig ob als Herrscher oder als Beherrschte. Dagegen aber zeigt sich hier wie überall und immer, daß das׳ ganze Gerede der Zionisten von ״Einheit“ des Judentums, von ihrer Friedensliebe, nichts anderes ist, als Gefl unker,' um ihre Mach t s phäre.zu v er g r ö ß e r n. Dort, wo die.Einheit ihnen nicht dient, wird sie verfemt. .' Das ist Zionismus und das ,ist zionistische Friedensliebe. Niedriger hängen! Traurig aber wahr . . . Die Taufepidemie. in Ungarn greift immer weiter um sich. ״Zsidö Eilet“ berichtet .von:einem besonders grellen Fall: In einem Büdapeste'r Mädchengymnasium wollten sich sechzehn vor dem Abitur stehende Mädchen taufen lassen. Ihre Absicht kam durch einen, Zufall ans Licht und wurde sozusagen im letzten Moment vereitelt. Die jüdische Presse beschäftigt sich infolge dieser und ähnlicher Erscheinungen iminer mehr mit der Erziehungsfrage. An Vorschläge mangelt es nicht. Unternommen wurde aber bis zur Stunde gar nichts. i'H V:■ aber, daß er für eine Mizwah keine Belohnung nehmen könne. Er bat ihn nur, ihm zu helfen, daß sein kranker Sohn in einem Kurort in ein Sanatorium auf genommen werde. Herr Koschalkowski versprach, sich dafür einzusetzen, und tatsächlich konnte er diese Bitte auch erfüllen. Sechs Wochen befand sich der Sohn von Josef Benedikt■ inr dem Sanatorium, aber leider half auch diese Kur nichts, er starb dort. Nach. dem Tode des Sohnes präsentierte man dem unglücklichen Vater noch eine Bechnung Von 600 Zloty, die er nicht bezahlen konnte, f . Der Deputierte Koschalkowski war inzwischen Woiwode von Bialystok geworden, zu dessen Bezirk d&r Wohnort von Josef Benedikt Kaliewitsch gehörte. Kaltewitsch ließ sich bei dem Woiwoden melden und machte ein Gesuch um Erlaß der Gebühren, Dev neue Woiwode hatte den Dienst nicht vergessen, den, Kaliewitsch ihm erwiesen hatte, und schlug die Forderung des Sanatoriums nieder. Mit großer Zuvorkommenheit wurde Kaliewitsch von den Beamten abgefertigt und gefragt; ob man noch etwas für ihn tun könne. Aber KaliewirtBch hatte sonst keine Bitte m Herrn Koschalkowski. ־ Diese Geschichte aus dem Jahre 102T wird heute deshalb aktuell, weil Herr Koschalkowski inzwischen in seiner Baufbahn noch weiter ,gestiegAü ’ ist, und jetzt an Stelle des ermordeten Ministers Piercfoki polnischer Innen״יי minister wurde. f< lf Und wenn in, <jen Im'zen Zeityeiner Amtstätigkeit sohgn mancherlei tw>m Wden gescto&efl1 ׳*t,m führt mm tyß m ver stehen ■ Jahren: ein. m: glMmhdes Ueisgiel für die Ehrlichkeit eines jüdmhev^Memchen erlebt hat{.% ■ •. * haut Gestund.. von Woche zu Woclic — Der wegen des Pogroms in Gun zenhausen im März d. J. vom Gericht zu zehn Monaten Gefängnis verurteilte SA.-Führer Baer, welcher ,dank seiner Protektion seine Strafe nicht verbüßen muß, drang in das •Haus des jüdischen Gastwirtes Simon Strauß ein und gab auf ihn undseinen Sohn mehrere 3 chü ssje a b, weil Strauß bei der Gerichtsverhandlung gegen die Pogromisten aussagte. Simon Strauß starb nach kurzer Zeit, sein Sohn ist schwer verl et zt. — Der Telephonverkehr zwischen... der T s che cho slow ak ei einerseits und Aeg y pten und P alästina andererseits (über London) wurde mit sofortiger Wirksamkeit au, fg eno mm en. 7 — Trotz der Erklärung des Danzig er Senats- Präsidenten B aus chnin g, daß die Begierung des Frei- Staates eine Bedrückung der Juden nicht zulassen werde, haben die Juden unter dem Terror der Nationalsozialisten, die der Berliner Leitung unterstehen, besonders zu leiden. Die ausländischen jüdischen Sommergäste haben Zoppot und die anderen Strandorte Danzigs Verlassen; — Auf dem jüdischen Friedhof der Warschauer Vorstadt P raga wütete ein Br an d,der die Verwaltungsgebäude einäscherte. Der Brand wurde' g eieg i. Es wurden in Naphtha getauchte Lumpen gefunden, die zur Brandlegung benützt wurden. — In E r e z Jisroel leben gegenwärtig 2 65.0 0 0 Juden, gegen 209.000 im Juli 1988. Die Zahl der nichtjüdischen Bevölkerung wird auf 920.600 geschätzt, wovon 809.600 Moslems (unter ihnen 66.000 Beduinen), 100.000 Christen und 11.000 Angehörige anderer Konfessionen sind. — Das in der Londoner portugiesischen Synagoge zentralisierte Pro-M ar ranen-Komitee ' verhandelt jetzt über den Stand der Marranen-Bewegühg, die besonders in der letzten Zeit eine recht bedeutsame Ausdehnung erlangt hat. In Oporto ist. ein von B ar r o s B asjpger- , richtetes Seminar, das den jungen Marranen eine vertiefte jüdische Ausbildung vermittelt'. ׳ . ׳ —— Aus einer Anzahl Orten in Deuts ch-O ber- Schlesien treffen Nachrichten ein, daß sich:dort Ueberr• fälle auf Juden häufen; In B e u t h e n, dem ׳Hditpiort Deutsch-Oberschlesiehs, wurden einige Juden düf ' der Straße schwer mißhandelt. Die nicht ini' Zentrum wohnenden Beüthener Juden wagen es in ' den Ahändstunden nicht, die Straßen zu betreten. ״ ־— Wie die J. T. A. meldet, sollen die beiden N e 0 1 oge n-G e me i n d en in P e s t und O f e fl zu . einer Gemeinde v e r e i n i g t *werden., ) ) •— Beichspräsiäent . v. Hindenb11rg hat;'eit1 Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer gespendet, das dx^qh an Ju den verliehen werden wird. Es ist dies seit Beginn der Hitler-Begierung der e r s t e staatspolitische Akt; hei dem die deutschen Juden allen deutschen Staatsangehörigen gleich g e st eilt sind; ‘ ' — Die jüdische Kolonie P etach-T ikwah in Erez Jisroel soll zu einer Stadt erhoben werden. Petach- Tikwdh würde 1878 gegründet und zählt' gegenwärtig 16.000 Einwohner. Es wäre nach Tel-Awiw die zweite rein jüdische Stadt in Erez Jisroel'. '■; ׳ - — Die Wahlen zum Stäätrtit' von Jerusalem sollen Ende August stattfinden. Die ׳Behörden sihdl gegenwärtig mit der Zusammenstellung der Wählerlisten beschäftigt. —-. Die. in B 'ei.ru t erscheinende arabische Zeitung ״Alealm Alashraili<( setzt eich für die Einwaiiderüg von Juden im L il> a n o n eiii sf$lä schreibt, daß die Bevölkerung von Syrien und Libanon *von dem Ei1\strömen deutscher Juden ein wirtschaftliches Emporkommen des Landes erwartet,, )’ , in Langsdorf und Hungen tfi QJ!?VlfoS*6n soll es am 80. Juni zu einem Judenpogrom gekomr^ep sein, bei dem zahlreiche Juden Verletzup^p^eflitti^^Vgter und Sohn der Familie O p pe n he im er ,%ן\ ,,Langsdorf wurden von SS.-Leuten ers c,hg 8s.en, . , , . . —• Die Saarbrückenep WoOheuscJinft ״W e 8j$can d(< veröffentlicht eine Liste dm äO,:t^1M in Deutschland; von denen 15 Jp,.$ep sind;■ r,« ־ — Der jüdische Vizebürgerpbeistev.pqn Kr.akqu, Dr. Ignati L an d au, M Ä AJ^ Jdhmn g es tor b en. Er war seit 1905 Mitglied des Krakauer Stadtrate* und seit 1929 Vizepräsident H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-4266'3־, Atelier für feine Herrengarderobe.; v.*• « Autounfälle mehren eich! Der schlecht ׳ausgebfldete Kraftfäbrseug’-Führer gefährdet die öffentliche Sicherheit, weshalb es nicht gleichgültig ist, wo und Wie der künftige Hpaftfahrs5ewg’׳i,ührerausgebUde! wir^»;und verläßliche Ausbildung ist nur in einer gut geführten Fahrschule ‘ möglich. Diese Eigenschaften und überdies ein einzigartiges, am Stand mit Kraftstrom betriebenes Lehrchassis besitzen die renommierten und erfolgreich arbeitenden Neudegger Au־t0mobiuädMftt9.J* rad-Fahrschulen,...Wien, VHI., Neudegjrer' gasse J8 (EcHe Lerchenfelderstraße IS), Tel und־In.«ersdor־f ONiederosterreich), ®

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