Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 27 (20.7.1934)
- Date
- 1934-07-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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itifeäf^Üftdelää von Fall m Fall nuf aus diesem Ffögfamm def fhdfa hefieltet Afudistisehe Afbeitef! ' Wen! ihr mcfitä anderes wollt als die Beschaffung von Bet■ und LerngelegeiiHeit für thofatfeue Arbeiter, als ihren Zusammenschluß m gemeinsamer Pflege theratreuer Wett« und Lebensauffasaung um 3ie vor den Gefahren m feien, die ihnen von Histadruth und Revisionismus drohen: wenn ihr mit solch ausgesprochenen — Golahzieten euch begnügen zu können glaubt: so habt ihr, bei aller Läblichkeit derartigen strebens, die Größe, die Schicksalsschwere der Stunde nicht begriffen, so seid ihr eine — Schass-Ohewra, aber wahrhaftig nicht die — Arbeiterorganisation der Thora, die Bahnbrecher der Thoraherrschaft im Wirtschafts« leben und im politischen Leben unseres Landes. Wurdet ihr eure Tätigkeit mit einer — ״Vereinbarung" mit der Histadruth beginnen, so würde euch freilich niemand im Lande — mit Ausnahme vielleicht des Pöel Hamisrachi, und dieser nicht mit Unrecht! — weiter zu stören versuchen, aber ihr hättet eure Rühe durch eure vollendete — Bedeutungslosigkeit erkauft, und die Thora hätte immer noch auf die ״Helden Jisroels" zu warten, die ihre Sache im öffentlichen Leben des Thoralandes zu ihrer eigenen machen. Agudistlsche Arbeiter! Hat jemals in der Geschichte die Inangriffnahme der Verwirklichung einer Idee von weltbezwingender Größe mit einer kläglichen — ״Vereinbarung" mit den geschworenen Gegnern dieser Idee begönnen? Wieget euch nicht in der törichten Hoffnung, eine solche ״Vereinbarung" zu gelegener Zeit abzuschütteln, wenn ihr etwa stärker geworden seid, wenn euch etwa reichlichere Mittel zur Verfügung stehen. Wer also zu euch spricht, kennt, die Geschichte nicht, kennt zumal die Geschichte der Ideen nicht! Nie haben sich in der Geschichte Ideen verwirklichen lassen, wenn nicht am Anfang die todesmutige Bereitschaft ihrer bis zur Weißglut entflammten Bekenner sich bewähren konnte! Glaubt ihr etwa, daß am Anfang der Hi3tadruth, am Anfang des Revisionismus nicht solche todesmutige Bereitschaft am Werke war? Soll die wahre Idee der Thora diese Bereit- Schaft nicht entfachen können, wenn selbst die falsche Idee des Marxismus und des nationalen Chauvinismus sie in die Herzen ihrer Bekenner zu senden vermocht hat? Muß ich euch erst wirklich die Größe der Idee schildern, die eure Bewegung zu tragen bestimmt ist? Auf dem ganzen Erdenrund sonst vermag die Thora das Wirtschaftsleben nicht wirklich zu erfassen, denn das Recht der Völker beherrscht es. Das ist ja mit das Golus der Thora, daß sie 2000 Jahre die Bewährung im Wirtschaftsleben entbehren mußte. Und nun eröffnet sich, durch die Waltung der Vorsehung, > im Lande der Thora eine seit 2000 Jahren nie dagewesene Möglichkeit —: und wir sollten sie nicht mit der höchsten Leidenschaftlichkeit unseres Wesens ergreifen? Sollten länger dulden, daß die auf . dem Wege geistiger Assimilation von Europa entlehnten Ideen des Marxismus und des Nationalismus in unserem Lande die Stelle einnehmen, die nicht ihnen, die nur der Thora gebührt? Sollten länger dulden, daß das Vqik der Thora, kaum in3 Land der Thora gekommen, im Ktassenkampf der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, im Bruderkampf der Internationalisten und Nationalisten sich zerfleischt, statt daß die Herrschaft der Thora seine Einheit gründet, der Friede der Thora die Gegensätze versöhnt und der Sozialismus und der Nationalismus der Thora den Ruhm des jüdischen Namens über die Welt trägt? Auf, agudistische Arbeiter! Quer durch die Kampfesreihen der Histadruth und des Revisionismus traget die Fahne der Thora, und kämpfen jene — wahrlieh ohne ״Vereinbarung" — für die Götzen Europas, nun, so kämpfet ihr — erst recht ohne ״Vereinbarung“ — für Ji3roeis’G-tt! Glaubet nicht den Scheinklugen, die euch vor ״Ideologien“ warnen, denen der Makel der ״Weltfremdheit" anhafte. Noch nie war eine große Idee weltgemäß. Noch nie auch war die Welt — arbeitergemäß. Leichter I FEUILLETON ■ Im Ferienheim der Agudahfugend . . . Von einem Besucher. In S chwarzenbach a. d. Pielac 11 hat heuer die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe Wien ihr Ferienheim errichtet, welches seit nun fünf Jahren den Mitgliedern jeden Sommer Erholung und Ruhe, Ausspannung von der Mühsal des Alltags und dem Großstadtgetriebe gewährt. Schwarzenbach. Mitten in dem hohen Alpen- Zügen, dort wo die Straße von St. Pölten nach Mariazell führt, wo die schmalspurige elektrische Bahn durch Tunnels und Schluchten sich den Weg winden muß, gerade an einer Stelle, wo überhängende Felsen und eine herrliche Vegetation von Allmachts Naturschöpfung zeugen, grüßt das langgestreckte Schwarzenbach, ein winzig kleiner Marktflecken, dem Besucher entgegen. Noch eine hübsche Steigung und entzückt steht man hoch oben im Wald vor einem alleinstehenden, netten, rotbedachten Häuschen^ das mit seinen Veranden und Balkons, den breiten Fenstern und einem schönen Vorgarten, herzlich einladend: Willkommen! ruft. In diesem Hause ist das heurige Fenenheim untergebracht, ein Schatz, den man selbst in Augenschein nehmen muß, um ihn richtig würdigen zu können. Da sehen wir gerade die Jungens zu Mittag nach Hause kommen. Tief gebräunt von der in 700 m Höhe glühend brennenden Sonne, nur mit der Schioimmhose und dem Zidakel bekleidet, marschieren sie singend und lachend einher, wie wenn sie den Emst des Lebens noch gar nicht kennengelernt hätten, wie wenn sie dem Emst des Lebens auch in aller Zukunft niemals begegnen wollten, Ueberlumpt: hier erkennt ,man nicht den Altersunterschied zwisehen den Dreißig- und den Zehnjährigen. Und gerade darin liegt der größte Teil der guten Erholung, gerade in dem absolut freien, an nichts gebundenen Sichausleben, das die Erwachsenen — wenigstens für die paar Wochen ׳— in ihre unbeschwerten Kinderjahre zurückversetzt. Fünf Mahlzeiten werden täglich verabreicht, eine besser und reichhaltiger als die andere. Aber der Appetit kennt dort keine Grenzen, Eben sehe ich, wie der gestern 0reichte Rekord von 15 Butterbroten zu einem Frühstück Von einem neuen ,Meister“ überboten wird. Wer weiß, morgen wird der ״Meister“ vielleicht seinen eigenen Rekord weiter verbessern. * . Wichtiger als all das scheint mir aber noch der Geisj, die Atmosphäre, zu sein, die in diesem Heim herrsehit, Nicht allein der Geist der engen Zusammen- und* Jßrüderliehkeit, sQhüem als der Bourgeois vermählt sich daher der echte Arbeiter Mit der Idee und läßt sich von ihr über ein Uäsein hinausheben, dessen Muhe Härte ohnedies den täuschenden Schleier des Selbstzwecks picht duldet. Ule agudistische Arbeiterpartei in ürez Jisroei ist kein praktischer Zweckverband. fJie höchsten Zi4l!e des thoratreuen jüdischen Volkes sind ihr an vertraut,;und nur durch restlose Hin* gäbe an diese Ziele kann st^ und wird sie siegen. leb weiß, daß das thoratreue jüdische Volk Schwerstes von euch fordert. ־Achtet die nicht gering, die die Kraft und den Mut nicht aufbringen, als ״Helden Jisroels" den Kampf mit der ungeheuren Mehrheit aufzunehmen, und zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts nicht darauf verzichten wollen, sich von der Histadruth Arbeit verschreiben zu lassen. Aber nur eben Mitglieder der agudistischen Arbeiterpartei; werden sie nicht sein dürfen, damit sie die Herzen der Helden nicht schwach machen, die entschlossen sind, für die Herrschaft der Thora ihr Dasein aufs Spiel zu setzen. Treibet keinen Kultus der Zahl! Hundert wirklich entschlossene Männer sind mehr als eine vierhundertköpfige Mischung von Starken und Schwächeren. Nicht die völlige Selbständigkeit verschiebet auf ״später", sondern die Zahl. Keinen überflüssigen Kampf sollt ihr führen. Sprechet es laut aus, daß ihr nicht kommet, um die Löhne zü drücken, der Ausbeutung Vorschub zu leisten, die Bruderpflicht des jüdischen Arbeitgebers zugunsten des arabischen Arbeiters in Vergessenheit zu bringen. Verkündet durch euer Programm den Sozialismus, den Nationalismus der Thora, und wenn von Fall zu Fall die Forderüng der Thora mit der Forderung des Marx oder der Forderung des Chauvin übereinstimmt, nun, so fordert getrost im Namen G-ttes, was jene im Namen der — Fremden fordern. Agudistische Arbeiter! Wenn ihr für die Zukunft des thoratreuen jüdischen Volkes als Arbeiterpartei der herrschenden Thora Taten der höchsten Selbsthingabe vollführt, so bilden diese Taten einen filammenden Weckruf an das thoratreue jüdische Volk, euch, die vordersten Frontkämpfer der Thora, nicht schmählich im Stich zu lassen. Seid überzeugt: die Führer der agudistischen Welt- Organisation werden Treue mit Treue lohnen, werden nicht ruhen und ra3ten, bis in die ganze Welt die Kunde eures heroischen Kampfes gedrungen ist und hinter jedem von euch die opferfreudige Kraft all derer steht, denen ein jüdisches Nationalheim in Erez Jisroel nicht vorstellbar ist, wenn es nicht zugleich das Heim ist der herrschenden Thora. Agudistische Arbeiter! ״Seid emsig, Thora zu lernen, wisset, was ihr deij, Gesetzverächtern zu erwidern habt, wisset auch, vor ,wessen Angesicht ihr arbeitet und wer eu.er Arbeitgeber ist, der euch den L־ohu eurer Leistung zahlen wird." Sensationelle Wendung Im Stav/sky-Prozeß. Der bekannte Jerusalemer Rechtsanwalt Doktor E1 i a s h hat dem Gericht eine beschworene Erklärung eingereicht, derzufolge der jugendliche Araber Abdul Medschid auf der Richtigkeit seine3 ursprünglichen Geständnisses hinsichtlich des; Mordes an Dr. Arlosoroff besteht, den freiwilligen Widerruf dieses Geständnisses in Abrede stellt und erklärt, Issa el Darwisch sei derMörder Dr. Arlosoroffs, er selbst sei der Begleitmann gewesen. Die Polizei hat unter Leitung des Kommandanten Spicer die Untersuchung in dieser Richtung wieder aufgenommen. Abdul Medschid wird voraussichtlich abermals dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. . der Geist rege pulsierenden jüdischen Lebens, die Atmo- Sphäre brennender Thoraliebe und G-ttesfürchtigkeit, die in die Schicarzenbacher ״Kehillo“ verpflanzt wurde und von den Leitern gepflegt wird. Gleich nach Schachns, nach dem Frühstück wieder, vor dem Nachtmahl und schließlihc noch nach Maariw werden die Schiurim abgehalten, denen die Teilnehmer, je nach ihren Vorkenntnissen, mit Eifer und Interesse folgen, die ■Jüngeren, damit sie beim sabbatlichen ״Verhör*‘ preisgekrönt werden. Geicichtszunahmen von k und 5 Kilo bilden den Durchschnitt. Könnte der geistige und seelische Gewinn gewogen werden, den die Teilnehmer im Ferienheim erzielen, er würde gewiß wesentlich höher sein... Das überhaupt scheint dem Besucher das bedeutendste, für den Erfolg ausschlaggebende Moment in der Ferienheim- Erziehung cler Jugendlichen zu sein: Das Heim stellt die Jugendlichen vom frühen Morgen bis in die späte Nacht unter eine ununterbrochene Beeinflussung, Anleitung •und Belehrung. Daß diese Gelegenheit .vollkommen ausgeniitzt wird, ist nur selbstverständlich. Und diese stete Beeinflussung wirkt Wunder. Sie hat ihren Anteil an der Heranbildung eines Geschlechts von Jereim u’Schlemim. Und dieser Geist schwindet nicht, er wirkt noch lange, lange nach ... * Unsere Scharzenbacher ״Kehillo“ hat natürlich auch ihr eigenes Bes-Din — ״Be’sn“ nennen es die Dortigen. Am Freitag wird der' ״Erew“ gemacht und auch die ganze Woche hindurch ist das ״Bef&n“ mit ״Schadlos“ überlastet. Darf man am Schabbos Erdbeeren vom Boden wegbeißen? Darf man während des Spiels das Zidakel wie einen Gürtel um den Körper binden? Darf man es als Turban auf dem Kopfe tragen? Solche und andere Fragen dieser Art geben den geistigen Leitern, Reb Jankel Teitelbaum an ihrer Spitze■, Gelegenheit, Diskussionen zu entfesseln, die oft den Beteiligten mehr an geistigen Gütern vermitteln, als so mancher mehrstündige Schiur. * In vollkommener Weltabgeschiedenheit wirkt das Ferienheim der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe, Mitten in G-ttes prächtiger Natur, von Bergen und Tälern, von Hügeln, Wäldern und Wiesen umgeben, in würziger, duftiger Luft, erhalten etwa 50 Jugendliche durch einige Wochen — während des ganzen Sommers dürften es. 200 werden eine körperliche und jüdisch-geistige Erholung, wie sie anderswo nicht zu eireichen ist. Dieses große Werk, an dem übermenschliche Arbeit der wenigen Leiter hängt, verdient nicht nur als soziale Großtat (ein Teil der Insassen zahlt nur einen Bruchteil der Selbstkosten) tatי kräftige Unterstützung, sondern es will von jedermann gesehen und erlebt werden, um sein großartiges Wirken in aller Welt bekannt werden, zu lassen. ........,T» LEB.-VERS.-GES. PHONIX ABT. FÜR FREMDENVERKEHR WIEN, I. WALLNERSTR. 6a TEL. U 25-5*1 lMj«s Woche z» Woche — In Mlawa bei Warschau wurde vergangene Woche von der polnischen Agudas Jisroel die zweite Hachse horoh Stätte für orthodoxe M ädchen, die sich nach Erez Jisroel begeben wollen, eröffnet. — Rabbi Mosche Blau hatte vergangene Woche eine längere U nt er re du n g mit dem Leiter des E i nw ander un g s amt e s der Palästina-Regierung, Mister Mils, wegen Erleichterungen für die Einwanderung von R ab bin er n. Mr. Mils versprach, den Wünschen der Aguda tveitmöglichst nachkommen zu vjollen. — Der Warschauer Agudas Jisroel ist es nach langwierigen Interventionen endlich gelungen, bei der Schulbehörde durchzusetzen, daß die jüdischen Schulkinder am Schabbos v 0 7n Schulbesuch befreit werden. — In Wilna findet am 17. Aw eine Landeskonferenz der Agudas Jisroel in Polnisch- Litauen statt, an der sämtliche Rabbiner und Führer der Orthodoxie in dieser Gegend teilnehmen werden. Die Konferenz, an die sich eine Tagung von ״Beth-Jakob“ und des ״Chorew“ anschließt, steht unter dem Ehrenprotektorat von Rabbi Chaim Oser Grodzenski. — In N ovy Kar czyn, einem Städtchen in Polen, ist es zwischen revisionistischen Z i o n i s t e n und Judenstaatszionisten zu einem blutigen Zusa m menstoß gekommen, bei dem der Judenstaatszionist Josef Chaimoivicz niedergestochen xourde und in schwerverletztem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. — Auf Grund eines Bescheids der P alästin a- R.e gieru n g, nach dem eine beschränkte Anzahl Palästina-Eimvohner ihre im Ausland lebenden Br äute nach Palästina bringen können, haben sich vergangene Woche von Warschau 22 Bläute nach Palästina begeben. Die Bräute beschlossen, in Palästina eine kollektive Hochzeit zu feiern. — In den letzten Juni-Tagen ist es in Deutschland anläßlich des Zwßngsurlaubs der S. A. verschiedentlieh zu antijüdis chen Terror-Akten gekommen, in deren Verlauf mehrere Juden verletzt und erschossen wurden. Aus mehreren Provinzstädten werden Fälle von Verhaftungen und Verschleppungen von Juden gemeldet, die sich nie mit Politik beschäftigt hatten. — Die nach Genf einberuf ene ״Jüdische Ko nferen z“ wird nicht am 6., sondern vom 20. bis 23. August statt finden. Entgegen einer früheren Meldung, teilt dis J. T. A. mit, daß sich die Konferenz doch mit der Frage des ״Jüdischen Weltkongresses“ beschäftigen wird. — Der Distriktskommissär von J e r nsalem ordnete die Schließung der von den Moslems vor einigen Monaten ausgebrochenen Tür an dei• Klagemau er (Kosel Maarowi) an, mit der Begründung, daß die Oeffnung dieser Tür einen Bmch des Status quo bedeutet. — Im Monat Mai wanderten in P alästin a 2109 Personen, unten' ihnen 2035 Juden zu ständigem Aufenthalt ein. Von diesen• Zahl waren 355 mit einem Eigenvermögen von mindestens 1000 Pfund. — In Tiber ia s wurden 36 jüdische Ei n- Wanderer, die auf illegale Weise nach Palästina kamen, auf Grund einer arabischen Denunziation verhaftet und sollen deportiert werden. An der transjordanischen und an der Nordgrenze Palästinas unirden ebenfalls mehrere illegale jüdische Einwanderer verhaftet. — Die amerikanische Jugendorganisation der Agudas Jisroel ״Y oung I srae l“ hat im Einvernehmen mit Rabbiner Dr. Leo Jung eine großzügige Aktion unternommen, um eine gemeinsame Front der amerikanischen Orthodoxie und ihrer Institutionen im Rahmen der Agudas horabbonim zu schaffen. —• Dem seit langer Zeit in W arscha u bestehenden agudistischen Ambulatorium ist nunmehr eine besondere Abteilung für Hörer der Warschauer Jeschiiuos angegliedert worden. Aufgabe dieser neugegründeten Abteilung ist es, den Gesundheitszustand der Hörer fortlaufend zu überpnifen, — In dei• agudistischen Kolonie ״M a chane Jisroel“ in Erez Jisroel ist in den letzten Tagen eine Gmppe Kolonisten eingetroffen, die mit den Siedlungsarbeiten begonnen haben. — Unter dem Vorsitz des Oben’abbiners von Rota, Prof. Angelo Sacerdoti, wurde in Mailand eine Beratung der Rabbiner der wichtigsten Städte Italiens abgehalten, die zwei Tage gedauert hat, H. Grün, II-,. Taborstraße 8 b, T.el, R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. ' E