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Jüdische Presse · 1934-07-13 · 26 (13.7.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
26 (13.7.1934)
Date
1934-07-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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BfiMHIil i » in der ״MachneOlim“ der Agudas Jisroel auf dem Gut Ungar in Schachendorf. Kritik und Betrachtung. iiiiiiiiiiiMiimmimimiiiimiiiiiiiiiiiiiiimiiimimiiimiimi Bialiks Sch'mah. ־ Kurz vor seinem Ableben — so meldet die J. T. A. — sprach B i a 1 i k mit einem seiner Freunde über den inner jüdischen ׳Parteihader und sagte: ״Wenn ich so nachdenke, welche von den miteinander hadernden jüdisehen Parteien denn wirklich das Judentum repräsentiert, so komme ich auf den Gedanken, daß der wahre Repräsentant des Judentums die — Bibel ist." Es ist erschütternd,- daß alle,\ wie immer sie auch heißen mögen, wenn sie von Gfttt mit einem hellen Geist begnadet sind, früher oder später zu der Erkenntnis kommen müssen, daß wahret Judentum nur in und nur mit der Bibel verkörpert ist; Viele, die die sterblichen Ueber-• reste des Dichters begleiten, werden sich als seine Verehrer und als Träger der Gedankenwelt des Heimgegangenen betrachten. Wieviele aber Werden von ihnen sein Vermächtnis, das •seiner eigenen Aussage; nach im alten jüdischen Glaubensbekenntnis des Sch’mah gipfelte, hochhalten? Wiener Kultus gemeinde und Kaschruth. Jeder Jude in Wien ist glüc kl ich, wenn er einmal Gelegenheit hat, eine Tat oder Maßnahme der israelitischen Kultusgemeinde änzuerkennen und zu rühmen. Wir haben es daher mit Freude, begrüßt, als; der Kultus- Vorstand dafür Vorsorge traf, daß jüdischen Mädchen und Frauen Gelegenheit geboten wird, zu diplomierten Kran-, kenschwestern, Krankenpflegerinnen sich auszubilden. Erstens ist, dadurch für eine Anzahl von Frauen eine Erwerbsmöglichkeit1 eröffnet, was in der jetzigen Zeit gewiß־ sehr: . beachtenswert ist, und T .weiters muß es sehr begrüßt werden, daß j ü dis che Fr a u e ja . mit j ü d,ische.m• Her.zen 1 eidenden Juden Hilfe leis t e n sollen, Aber; es .darf keine Freude voll sein. Jn dgr Verlautbiüaipg^heißl^es, daßvdie Bewerberinnen;!m Aligemein eKKrtfnireriira'tfs verköstigt1 werden sollen. Damit war für Frauen; aus' j ü d i s c h - ne l i 'g i ö s e m Hause die;Türe, die? zu dem }neuen Paradies führt, ״zu^ geschlagen. Die A d a s J i s r o e 1 machte den Vorstand; der Israelitischen ]Kultusgemeinde in;einer Zuschrift auf diesen Mangel ^fmerhsl^uhöt oregteläh^ man möge mit dem ״Verein zii.r“ UntVrstiitzung,, armer kränker Isra'el.iteri; in Wien‘*, der eine Küche im Allgem e in e n 'Kr ank‘enhau s hat, eine Vereinbarung treffen; damit die Teilnehmerinnen des Pflegerinnenkurses; dort r i tu e 11 verköstigt werden, ... In anerkennenswerter Weise gab der Vorstand der Israelitischen‘Kultusgemeinde der Adas Jisroel bekannt, daß er der! Anregung Folge geben und mit dem genannten Verein in . Verbindung treten wird. Auch darüber konnten wir' uns fr.euen. Nun erscKTen die VerJAütbarung neuerdings. In dieser,fehlt jedoch die Mitteilung, daß auch für die r i t u e Ile Verköstigung der Elevinnen gesörgt würde. .״;■׳;.־ *V: Warum fehlt diese Angabe? — Empfindet es der;Vorstand vielleicht beschämend, einer Anregung in jüdischen Angelegenheiten entsprochen zu haben, wenn sie vöh^o r t’h o d o x% r S e i t e, gar von der A d a s Jisroe 1 S chif f s chul — ausgegangen .ist? — Oder fürchtet ־er, aus diesem Grunde von seinen nächsten Freunden ,zur Verantwortung gezogen zu werden? — Es ist doch kaum anzunehmen, daß die Zusage für koscher e V e r k östigung widerrufen oder bereut würde! Der Mukacevoer Raw und das Gesetz zum , Schutz der Republik. Wie ״Lidi N0v.“ aus Uähorod berichten, haben das Kuratorium und die Professoren des hebräisclien Gymnasiums in Mukaöevo gegen den Muka-. 6 e:v o e r Raw die Strafanzeige nach § 14 des Gesetzes wegen Aufreizung eingebracht. Der Beklagte soll im Zusammenhang mit einer Epidemie, die in Mukaöevo ausgebrochen ist, die Zionisten und das hebräische Gymnasium beschimpft haben, Nun, was die Beschimpfungen anbelangt, so glauben •wir .— ohne auf dem ^Standpunkt zu stehen, daß Schimpfen ein notwendiger Behelf des politischen Kampfes sei —, daß in P.-K.-R. die Zionisten sicher nicht ihre Kämpfe in urbaneren Formen abwickeln. Wenn dem Parlamentskandidaten der orthodoxen Partei in einer Stadt, in der er eine Versammlungsrede halten soll, kurz vor Beginn der Versammlung ein zionistisches Telegramm überstellt wird, in dem ihm mitgeteilt wird, daß sein Kind gestorben sei, so ist diese Brutalität mit keinem!Schimpf . und mit keinem Fluch hart genug bezahlt, Der Mukaöevoer Raw wird mit den dortigen Zionisten schon noch fertig werden. Darüber sind wir beruhigt, Aber daß Jüdischhationale,. vermutlich sogar Akademiker; die Stirne besitzen, gegen einen Rabbiner eine S t r a f a n z e i g e zu erstatten; das zeigt; wess‘ Geistes Kind sie sind, Vielleicht führt nun diese Sache zu dem Erfolg, daß sich alle Glaubenstreuen zusammenschließen gegen den gemeinsamen Feind, d e n Areiigiösen Käturalismüsv ׳״dl-. PerionaliiaOiricMen. Gedenkfeier für David Söbeimamr 51. Der Vorstand der autonomen orthodoxen Kultusgemeinde M a t t e f s b u r g hat in elfter außerordeiitlicheft: Sitzung elfte Geiteökfeier für das kürzlich verstorbefte Mitglied der Gemeiflderepräsentanz üftd früheren Gemeitidepräsiäeftten, David SobeImaftft 51 , veranstaltet. Der Prä* Sideftt der Kultusgemeinde, Leopold Kerpel, eröffftete die Sitzung, zu der sämtliche Vorsteher erschienen waren, üftd hielt dem Verstorbenen einen Nachruf, in dem er Auf die großen Verdienste hiftwies, die sich derselbe während Seiner langjährigen Tätigkeit bezorche Zibbur be’Emunoh schuf, Ihm ist nicht nur die Renovierung der Mikwaft, der Synagoge und der anderen Gemeindehäuser zu verdanken, sondern er hat auch bei den übrigen Ar* beiten der Gemeinde keine Mühe gescheut, um diese persöniieh zu leiten. Ueber Antrag des Präsidenten wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, das Andenken des Verstorbenen protokollarisch zu verewigen. Todesfälle. Am Sonntag wurde Frau Pick, Gattin des Vorstaudsmitgliedes des Bethauses Talmud Thora, Herrn iSalomon Pick, unter großer Beteiligung zu Grabe getragen. Die Verblichene, die ein streng jüdisches Haus führte, war im wahrsten Sinne des Wortes ein אשד, חשוצח Sie vereinigte in sich alle Schönen und edlen Eigenschäften, welche eine jüdische Frau zieren. Stets waren ihr Haus und ihre Hand offen für die Notleidenden. Seine Ehrwürden Herr Rabbiner •H. Schenk hielt einen ergreifenden Hesped, in welchem er die schönen Tugenden und Verdienste der Verblichenen schilderte. Ihr Andenken wird in den Herzen aller, die sie kannten׳, unvergeßlich bleiben. Im Alter von 75 Jahren starb Frau Josef ine Salzer, Gattin des bekannten Herrn Karl Salzer, und wurde am Sonntag unter großer Beteiligung zu Grabe getragen! Die Verstorbene war eine richtige?אשח חי aus der guten! alten Zeit, ausgezeichnet durch wahrhafte Frömmigkeit und seltene Herzensgüte, die auch ihre Kinder in streng jüdischem Sinne erzogen hat. Im Trauerhause sprach ]Herr Rabbiner Moses Blech und H. M. Hönigsbeer. Am Friedhof hielt Herr Rabbiner H. Schenk einen die bedeutenden Verdienste der Verblichenen würdigenden! Hesped. Aus Ungarn. — Die Budapester Zeitsohrif t ״S z o m b a t“ berichtet . von einem recht sonderbaren Fall: Ein getaufter Jude, übrigens Direktor einer hauptstädtischen Lehranstalt, hat sich vor 25 Jahren, als er noch Jude war, von seiner ebenfalls jüdischen Frau s c h e i d e n lassen. Diese Scheidüng wurde aber bloß• g e r i c ■h 11 i c h vollzogen. Die geschiedenen Ehepartner 'haben dann standesamtlich neue Ehen geschlossen. Aus der Wiederverheiratung des Direktors, der in der Zwischenzeit zur katholischen Religion übertreten war, entstammt ein Mädchen, welches unlängst die Protektion einer hohen kirchlichen Stelle in Anspruch nehmen wollte. Diese wurde ihm auch zugesagt, aber ׳unter der Bedingung, daß. seine Eltern ihre Ehe nun auch kirchlich segnen lassen. Da aber die Kirche die rituell geschlossene jüdi s c h e Ehe auch aus ihrem!Standpunkt als gültig betrachtet, konnte der getaufte Jude ׳keine kirchliche •Ehe schließen, bis er sich von seiner früheren Frau nicht auch rituell beim . Rabbinat scheiden Heß. Er würde also von der katholischen Kirche gezwungen, seiner Frau einen G et , zu geben. ’ 1 — Die neolog-jüdische Presse veröffentlicht einen Aufruf an die die Sa'bbatruhe entweihenden jüdischen Kaufleute. Der Aufruf♦ fordert ‘ diese Kaufleute auf, daß sie ihre!Glaubensbrüder, die den;Sabbat ׳heiligen,• unterstützen und überall, wo es zur?Abstimmung ,kommt, ihre v Stimme •gegen , die abs0.1 ute Sonntägsruhe abgeben sollen.. Zum Verständnis dieses Aufrufes muß man wissen, daß in Ungarn laut dem Landesgesetz den Kaufleuten gestattet ist, Sonntag drei Stunden lang ihre Geschäfte offenzuhalten. Die autonomen ״Körperschaften sind aber berechtigt, die absolute. Sonntagsruhe mit Ausnahme der D1ebensmittelgesci|äf te , , in ' ihren! Gebiet einzuführen^^fails״ ־ zw Ai ״D r i*t t ah der Käüfl'eute einer Branche ־ für ..die. gänzliche Schließung der Geschäfte Stellung nimmt. In der letzten •Zeit mehren sich die־ Ortschäften, in welchen für die Schließung der Geschäfte am Sonntag Stimmung gemacht wird. Zu einer Beschlußfassung in diesem Sinne könnte* es aber nicht kommen, falls *alle jüdischen Kaufleute g e g e n; die Schließung stimmen. — Das Kultusministerium hat die erfolgten Aenderungen im Präsidium der orthodoxen Juden. Ungarns zur Kenntnis genommen. Die Zuschrift spricht die Anerkennung des Ministeriums für die Tätigkeit Adolf Frankl s aüs und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß der neugewählte Vorsitzende der Landeskanzlei in den Fuß-; tapfen seines ׳״hervorragenden Vorgängers“ wandeln wird. — Die Städte Debreczen und Miskolcz haben in ihrem Gebiet die absolute S o'nntagsruhe eingeführt. Diese Neuerung schädigt selbstverständlich stark die Interessen der Schomre Schabbos und der orthodoxe ״Zsidö Ujsäg“ bekämpft sie als׳ Beschränkung der. Ge- Wissensfreiheit. In der gleichen Zeitung schlägt D. Ko* rein,‘Mitglied der orthodoxen Landesrepräsentanz, die Gründung eines gemeinsamen Organes der o r t h o d o x e n und ne010gen Judenheit Ungarns zwecks Bekämpfung des wirtschaftlichen Antisemitismus vor. ■ Aus. Rumäniens — In der Rabbinerfrage von Nagykdroly (Krohle) •hat die Repräsentanz der orthodoxen Juden!Sieben-;bürgens den Beschluß gefaßt, daß •die Wahl des Rabbiners Abisch Horowitz ׳ungü 11ig ist! Die Leitung der Gemeinde hat laut diesem Beschluß die durch die Zentralkanzlei ernannte interimarische Kommission; inne, die verpftichtet ist, inkürzester Zeit eine neue; Rabbinerwahl auszuschrei'ben. Bezüglich der Aufnahme, der Baale-Batim, ׳deren Frauen ihr Kopfhaar nicht verr hüllen, soll eine rabbinische Kommission entscheiden, . deren Mitglieder die Oberrabbiner R. Schaul B r a c h- , Kosice, R. Joel Teitelbaum - 'Szatmär, und ein noch . zu nominierender Rabbiner sein werden.;/!ר ,— In Dej wurde vor einiger Zeit eine: A g u.d' a s- J i s r o e 1 - J u,g e n d g ru p p.e gegründet, die bereits über, ein eigenes Heim! verfügt, das von den zahlreichen Mitgliedern zu den Vorträgen und Schiürim frequentiert wird. Die chäßidischen Bachurim sind vollzählig! dieser : Gruppe beigetreten. Anläßlich eines kürzlich veranstaiteten Sijüms hielten mehrere orthodoxe Persönlichkeiten, die bisher der Agudabewegung fernstanden, Ansprachen, in denen sie ihren Beitritt zur Aguda erklärten“ und die Anwesenden auf forderten, die Arbeiten der Aguda . mit allen! Kräften zü!fördern.; j;!;■ ׳ J:. jT. Doppelpedale in Kraftfahrzeugen. Die, Schulfahr* zeuge haben die gesetzlieh vorgeschriebeiien Doppelpedale, > die dem Ueh^er• das blitzschnelle Eingreifen ermöglichen. Unfälle hat der Lehrer zu vermeiden und der Schüler kann ohne Angst und ohne Hemmungen' das Fähren' leichter• und schneller erlernen. .;Die Fehler den Schüler! werden rasch und sicher abgestellt. , .׳. ׳ י ״. .i V Die Behelfe und überdies das mit Kraftstromuän^Ä getriebene, im? Lehrsaal am Stand laufende Lehrphässis;; zur spielend - leichten Erlernung!der: Prüfungstheörie־;׳!'. haben die renommierten: 5 ׳ Neudegger Automobilu. Motorrad-Fahrschulen, Wien, :י VIH., Neudeggergasse 18 (Ecke Lerchenfelderstraße;18),_.. Telephon B-46-5773, und Inzer^rfi CNiederösterreich)! i־־ ■ ׳;Mt•־ Nach der Rabbiner-Tagung. Ueber die , in K o r.y t<n i c a abgehaltene Versammlung der slowakischen Rabbonim ist ein dichter Schleier gehüllt. ■Nichts ist darüber offiziell verläutbart worden. Das orthodoxe Judentum hat mit Recht, erwartet, daß man ihm unverhohlen mitteilen werde, worüber eigentlich. ihre Rabbiner beraten haben uhd zu welchem Resultat sie gelangt sind. Man ist nur auf indirekte Berichte an-1 gewiesen׳ und diese sind recht!mangelhaft. Ein Bericht behauptet, daß über folgende Angelegenheiten verhandelt wurde; Wie man den klel»^!U^;®Jß^'Aw..0Siund'.-T a 1mu d T h ora s helfen könnte. Ferner, daß dort, wo keine orthodoxe Gemeinde, respektive kein orthodoxer Rabbiner ist, kein;Hechscher gegeben werden darf. Dieses Riecht steht nur dem Qrtsrabbiner zu; wie die Wahlen der ׳Rabbiner in orthodoxen Gemeinden reibungslos dprehgeführt werden können. Ein wichtiger Verhandlungsgegenstand war die Frage, die Q ua 1 if ik ati on der Rabbin e r zu heben, und daß nur derjenige eine RabbinersteUe bekleiden darf, der ein entsprechendes. Maß jüdischen und weltlichen Wissens, ferner Praxis besitzt, um auf seine Gemeinde entsprechend einwirkeh; diese führen und belehren zu können. Um die überhandnebmendeh u n s i 111 i c h e n und unjüdischen S t rem umgeh äus der jüdischen Gasse zu bannen, hat man beschlossen, durch den Nitraer Oberrabbiner einen sehr energischen Issur hinausgeben zu lassen! — Daß dieser Bericht lückenhaft ist, das steht ohne! *Zweifel fest, dehn! er enthält keine Kunde darüber, ob ־über folgende wichtige Ah* gelegenheiten verhandelt und was darüber beschlossen worden ist; Sind Sicherheiten geschaffen worden, daß man in Lebensmittelgeschäf ten, die die Aufschrift: ״Orthodox * kocher״ tragen, wirklich nur verläßlich ׳koschere Waren erhält. Wurde dafür gesörgt, daß die koscheren {Bedarfsartikel zum gleichen Tages- . preis zu haben sind wie alle. anderen, um das religiöse Leben nicht zu erschweren. Für die thoratreue jüdische Erziehung der Töchter zu sorgen, die Gesamtheit zur Errichtung und Aufrechterhaltung der ״B e t h- J ak ob“ ־ Sch u l en aufzüfordern, ist Unaufschiebbar. — Die Umschichtung des ganzen wirtschaftlichen Lebens ist eine hochwichtige Lebensfrage. — J i s c h ü w'E r e z Jisroel gehört zu den brennendsten Tagesfragen;! Diese beiden Fragen müssen im Sinne der heiligen Thora > * gelöst werden׳, aber sofort, so lange wir die Herrschaft . über unsere Jugend nicht ganz yerloreu;haben, denn daau könnte es zu spät werden. Die Aguda zu einem pulsierehden Leben zu erwecken, gebietet der Selbsterh’altungstrieb der slowakischen Orthodoxen. Entweder wird die Orthodoxie ein aktives agudistisches, Leben propagieren und ausbaüen, oder sie wird allmählich zurückgehen, daher muß diese Frage ernst und rasch be- ■ handelt werden. — Es ist eine allgemein bekannte Sache, daß mit dem Abnehmen des jüdischen ^Wissens auch das jüdische Gefühl abnimmt. Daher ist es geboten, das 1 jüdische Lernen auf alle Kreise auszudehnen, Man müßte mit großem Eifer jene Kreise zum Thoralernen heran* ziehen, welche heute noch abseits stehen, die aber leicht Der Wille, Freude zu bereiten, ist wohl bei jeder Frau und Mutter stark ausgeprägt. Gerne wird sie daher such jede immer sich bietende Gelegenheit ergreifen, um ihre Lieben zu erfreuen. Oetker-Puddings sind hiezu besonders geeignet, sie bedeuten eine schmackhafte Er* gänzung jeder Mahlzeit und sind daher bei jung und alt stets willkommen. Verlangen. Sie bei Ihrem Kaufmann oder direkt von der Firma Ur. A. Oetker,־ Brünn,י den farbig illustrierten Puddingprospekt und Sie. werden Uber* rascht sein, wie mannigfaltig die Möglichkeiten sind, einen־ QetkCr-Pudding geschmackvoll und appetitlich .auf : den Tisch zu bringen. •>' :•

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