Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1934-06-15 · 22 (15.6.1934) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
22 (15.6.1934)
Date
1934-06-15
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2629891-2630538-2630560--4748-2636965
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

י. ■■ ■י ’ י ■ י &&&■■ י י , :... 22 .Nr ׳ JÜDISCHEPRKS5E ■ r; T f DaftkMf | stifte» fewftiftr M Holland, & Ötf Zettlfälfat hat mit ganz kett* die BaK&fe'AM* di* S e t»- J »ft n,f| ü n g *e»l drückt dtt» ‘ * Leiättitt^ jSftftsteir’^Si _ ■ ■4 .־.' DfcT Keren-Halhofä-l diese» &ä»!k auch allen interm um,^ »stode^ll^Mifli^^l_ . ..... Deutschland und .Amerika au übermitteln. ■ Die Komitees werden gebeten, ih^e׳ Arbeit jtörfezuäetzen. insbesondere dureh feftlfMftg;iV0ii Paten^ltiftaslißfeftaieft;. für, ahne und weigbe«ittfite( taiiftirerte^ Sehüiferlnfteftv uM ihre Aufnai® ■m dü Äetfi^akob^femifiai־rsu ettnö^iehei §.!Der Zentrairat: fordert den Keren Häthöfra auf. seine Aufmerksamkeit den Notständen auf dem öebjete der Knftbenerniehu׳ng..!.zu widmen. Der Zentralrat betrachtet dieses Gebiet zur zeit als das Wichtigste, ,najchdem duftbtr1‘dfe ökoftomtsehe» ׳ Krise» m den "wichtigsten Länder» )die Örtlichen Instanzen vielfach nicht in der Läge sind, deü,״Erziehungsinstitutionen die nötige Unterstützung angedeihln zu, lassen. . Tahnras hamischpocho. ■ Der Zenträlrat ^beschließt nach Anhörung des Re- ,ferats Über Taharpa hamischpocho den Waad hapoei zu beauftragen, ' die Gründung eines , Ressorts für ^aharas hamischpocho beim G. A. in Wien unter Lbitiiftg von Rabbi Rer f riedffiahn.ftu ver* fmiäpm^ufgabe des ßegiöffa isfe .. ' ■h . ׳ l* aj Den Gedanke» Vder SedeütuflgrVder faharat hhmischpdchö in einer der Zeit entsprechende» : Art und Weise > ,durch Schrift.- und Wort, zu verbreiten, ins‘ besondere, durch Vermittiung der ^rauenverbände. ״- b) Durch direkte praktische. Maßnahmen und durch Anregung zu solchen Maßnahmen in den Gemeinden die Wahrung der einschlägige» Dinim zu erleichtern. < ״* Das Resäort hat sich zunächst an alle agudistischen Rabbiner und Rrauengruppen mit dem Ersuchen um ünterbreitung von; Anregungen und Vorschlägen zu werden. Roale Agudas Jisroel. , Der Zentralrat lenkt die Aufmerksamkeit des ganze» thöf&treuen jüdischen Volkes auf die ägudistische Arbeiterorganisation in Eftez Jisroel. Der Zentralrat tüft alle Glieder des thoratreuen jüdischen Volkes auf, dieser Organisation in ihrem schweren Kampfe um die Herrschaft der Thora litt Wirtschaftsleben von Erez Jisröel zu Hilfe zu kommen und im besonderen ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich im Lande an* siedeln zu können. (Jischuw hathora.) 420 Einwanderungszertifikate für die Aguda Auf Grund des Abkommens zwischen der Exekutive der Agudas Jisroel und der ״Jewisli Agency« erhält die Aguda zur Verteilung in den ver- »chiedenen Ländern für das kommende Halbjahr 350 Einwanderungszertifikate nach Palästina. Außerdem werden der Aguda noch 70 Zertifikate für das v e r g a n ge 11 e Halbjahr zur Verfügung gestellt» Hie Exekutive der Agudas Jisroel hat beschlossen, je ein Drittel der Einwanderungszeftifikate an ägudistische Olim in Polen und Deutschland zu verteilen, während der Best für die übrigen Länder bestimmt ist. ' Reges Agiida-Lehen 111 Litauen. Das Aguda-Leben in Litauen hat in letzter Zeit allenthalben neue, starke Impulse empfangen. In fast allen Städten ■und größeren Orten sind Aguda-Orts- und Jugendgruppen teils neu gegründet, teils reorganisiert werden. Gleichzeitig erscheint seit kurzem eine neue Aguda- Zeitung ״Jüdisches Ljeben". Die erste Nummer ist dem ersten agudistischen Chaluzim-Transport nach' Palästina gewidmet und enthält auch einen Aufruf der litauischen Rabbiner, zur :Stärkung des Thora-Geistes und religiösen Leben? .beizutragen. (A. J. P. B.) Leistungsfähigstes Mfobelhaus M; Redler/ Wien i, Schottenring 35 "ד;- _ Telephon1-12-9-78־ ״; : Gesamtausstattungen von der' billigsten bis zur feinsten Ausführung. Uebemahme sämtlicher. Adaptierungen. Eigenes Zahlangssystem. Samstag geschlossen. ״Schomra“־Mitglied. tgivosWocbC ־{M xn Woche JSt&gQ — Die jüdische Gemeinde in W o r m s, die ׳Wirkungsstätte Raschis, feierte am 3. Juni in Anwesenheit zahlreicher Vertreter jüdischer Körperschaften das Jnbiläum des neunhundert jährigen Bestehens ihrer Synagoge. — Colonel Wedgwood interpellierte in de?' letzten Sitzung des englischen Unterhauses den Kolonienminister wegen der Umtriebe deutscher Näzipropagätgren in Palästina, wo eine׳arabische Nazipartei gegiiindet wurde, die sich anläßlich der in Tel-Awiw statt gefundenen Messe unliebsam bemerkbar machte. v'.. — Der Kongreß der kanadischen Juden hat beschlossen, für Hilfe an die deutschen Juden im heurigen-Jahre 250.000 Dollar aufzubringen. — Die antisemitischen Exzesse in Pole n haben auch in der vergangenen Woche angedauei'L. In Warschau und Lodz wurden jüdische Passanten überfallen und zum Teile mich verletzt. Auch in einigen Orten in Posen uiid Pommereilen kam es zu antisemitisehen Ausschreitungen. ., :— Der lettländisc he Ministerpräsident U lmanis empfing die agudistischen Abgeordneten D ub in und Wittenberg und den zionistischen Abgeordneten Dr. Nu ro Je, welchen er erklärte, daß in Lettland kein e Beschränkung der Rechte der Juden Platz greifen werde. Die jüdischen Rührer gaben dem Ministe7'präsidenten der Loyalität der jüdischen Bevölkerung gegenüber dem neuen BeginneAusdruck. — Freitag, den 8. Juni, wurde im Jemsälemer Mordprozeß Arlosoroff das Urteil gefällt, Der Angeklagte S t a vs ki. y wurde zum Tod e verurteilt und der Augeklagte, ßos.enblatt freigesprochen. Gegen den dritten Angeklagten Achi-Meir vmrde bekanntlich das Verfahren bereits früher ausgschieden. Der Verteidiger des Angeklagten Stavsky hat gegen das Urteil Bemfung eingelegt. ־:: ׳ v .׳• hi'Lettland wurden bekanntlich anläßlich des Umsturzes sämtliche jüdischen Zeitungen v er boten. Die Regierung hat nun der a g u dis tische n Zeitung »Unser Stirn#* die Erlaubnis ei'teilt/äls Ta ge sze i't n n g m erscheinen. Die bürgerlichen Z i o h i s t en erhielten die Erlaubnis mr Uwausgäbe eines W0 chen blaites, -־״iEine;Anordnung des polnischen Eabbinev'- verbanäee wurde vom. Warschauer Kardiml Dr. Alexander Kakoweki: empfangen; dem eie ein Memorandum in Machen dei' letztem vargekommenm mUsemitisohen Ai«- schreitungen übeireiohten. ״ : H. Grün, מ.,. Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Melier für feine Herrengarderohe.' . E Rabbiner Dr. Samuel Spitzer זצ״ל Rabbiner Dr. Samuel Spitzer דל war eine der hervorragendsten Gestalten unter den gegenwärtigen Rabbinen Deutschlands. Er hat seinem Rabbinatsstuhl den Glanz und Ruhm der Thora verschafft. Alle Rabbinen. welcher Richtung immer, kannten ihn als Lamdon an. Der gesamte deutsche Rabbinerstand war durch seine Persönlichkeit auf ,ein höheres Niveau emporgehoben. Einer Kleinstadt Ungarns — Balassagydrmat —, einem schlichten Hause entstammend, wurde sein .Ortsrabbiner, Rabbi Ahron Deutsch, von einem jungen Bochur Reb Schlomoh Jakobowitsch aus Lackenbach, auf seine hohen Fähigkeiten aufmerksam gemacht. Der Raw führte den jungen Mann dem Lernen zu und veranlaßte bald, daß er nach Preßburg auf die Jeschiwoh kam. Dann führte ihn der Weg seiner Studien nach Deutschland, wo er in Würzburg promovierte, und an die Breuersche Jeschiwoh, in der er als der beste ׳Schüler anerkannt war. Seine dann folgende rabbinisehe Laufbahn war glänzend. Nach kurzer Zeit war er nach Miskolc, einer .großen orthodoxen Gemeinde Ungarns, gewählt, und von hier ward er als Nachfolger von Oberrabbiner Markus Awram Hirsch vom Synagogenvrband der deutsch-israelitischen Gemeinde nach Hamburg berufen. Seine ganze Entwicklung in der Jeschiwoh, seine Verwurzelung innerhalb der ungarischen Orthodoxie, alles dies ließ ihm die reine autoritäre Führung der Gemeinde als höchstes Ideal erscheinen, als die. unbedingte Pflicht des Rabbiners, in Festigkeit und Absolutheit der Ent- Scheidung der Thora Respekt und Anerkennung zu verschaffen. Es war ein unglücklicher. Stern, daß schon seiner Wahl in Hamburg große innere Kämpfe vorausgegangen waren, es war ferner nicht ,glücklich, daß während seiner gesamten vierundzwanzig jährigen Amtszeit die jüdische, Welt .von ״politischen!Stürmen, durchweht war. In allen ..Großgemeinden herrschte^dadurch., eine., .schwere, ״elektri-, .sehe'* Spannung, die" oftJ zu 'Entzündungen und Entladungen führte. Das erschwerte oft das gegenseitige Verständnis von Führer und Gemeinde. Seine ganze Größe entfaltete Spitzer im Lernen. Scharfsinnig und hell war sein Geist, er nahm jedes Wort des Talmud tiefernst und Sjuchte es bis zum Letzten auszuschöpfen. Wie er sich selbst ausgedrückt hat, blickten ihn aus jedem Wort des Talmud unendliche Probleme an, die es zu bewältigen galt. Hier beim Lernen, ganz gleichgültig, ob er mit Jüngeren im Mekor-Chajim-Verein oder ob er mit seinen schon gut bewanderten Baalebattim einen Schiür lernte oder ob er in seinen halachischen Chilukim die Feuergarben seines Geistes auf seine Hörer •ergoß, immer :hatte seine Darstellung und Art etwas Gewinnendes, Fesselndes, was mitriß und den Geist entzückte. In seinen!Schiurim gewann er sich Menschen. Nur wer ihn dort kannte, der merkte, Wie sich beim Lernen alles in ihm versachlichte, wie er ganz selbstvergessen der Klärung und Aufhellung .* talmudischer Gedankengänge hingegeben., war. Die hohe Anerkennung, die die Gelehrsamkeit des Dahingeschiedenen in der jüdischen Welt wie in der gesetzestreuen Judenheit fand, zeigte sich besonders darin, daß er, wie selbstverständlich von den deutschen Rabbinen zum Mitglied des rabbinischen Rates der Agudas Jisroel, der' Moezeth Gedole Hathora, bestimmt und gleichzeitig . zum Vorsitzenden des deutschen Landesverbandes der Agudas Jisroel gewählt wurde. Die letzten Lebensjahre, des Dahingegangenen waren durch schwere, körperliche Leiden überschattet. Lange' schon bangte man um seine Wiedergenesung. Am Schwuausfeste wurden in den Synagogen Hamburgs Gebete für ihn gesprochen. Am Dienstagabend (15. Siwan) hauchte er seine reine Seele aus.. Welch große Verehrung und Achtung er befTern und nah gefunden hat, dafür war die• imposante Trauerfeier anläßlich seiner Beisetzung ein beredtes Zeugnis. ••חנצס׳ד..- י Wischnitzer Rebbe in Wien, Der Wischnitzer Rebbe, Großrabbirier Hager, der seit dem Kriege in Großwardein wohnt, wird sich auf der Durchreise einige Tage in Wien aufhalten. Er wird über Schabbos bei Herrn F. Schechter, II., Franz-Hochedlinger- Gasise 4, logieren, In Begleitung des Wischnitzer Rebhen befindet sich sein Sohn, der Wolchowitzer Raw. Jeschhvah Rabbeinu Josef Engel s. Z. L. Verehrer des Sar Hathora, Rabbeinu Josef Engel s. Z. L., hielten im Hause : dessen Schwiegersohnes, Rabbiner Morgenstern, eine" Komiteesitzung ab, beü welcher sie beschlossen haben, ihren bereits vor Jahren gefaßten Plan der Jeschiwahgründung jetzt zu verwirklichen, Die Lehrstätte soll ganz im Geiste des großen Thorafürsten geführt werden und ׳ dazu dienen, die Jugend in seine ׳bewährte Lehrmethode einzuführen. Anmeldungen;'sind zu richten an Rabbiner Morgenstern. Wien, II., Leapoldsgasse 16/24; Die Fortsetzung den Erzählung ,Jlinter Mauern” mußte diese Woche wieüet: Raummangels halber ansי bleiben, Nächste Woche erscheint in einer Beilage zur ,yJüdisohen Presse” die letzte Fortsetzung und der Schluß der }Erzählung'• ,4' Die Redaktion. Das Wacbstnm ^es JiscImw Jn Em Jisroel. In den letzten zwei Jähffcn hat die jüdische. He* #1kifüttf pmmm mt mi mm* anf ־mm, <üi tüiirüm efwk 4Ü Pr0Äenl.'AyeMikft; Vbr awei Jafrreft riaeBlet die Juden 18,S Hföteftt. löftite 'Mäkt der Geeamtbevörkeruig dee Lindeä aue; ffi den Städten maebt die jüdfäehe Hevöikeruirg im jönrehsehnitt 4l.< prnaent; der geMmten städtiicfte» Sevblkeruftg aus. Die JandwirtseharftHehen Siedlungen haben eich von 118 auf 14Ö ver-. Mehrt»; Die Zahl der tndustrieunteihiehMungeft iet Von 24?S auf 8388, also um 38 Present, gestiegen. Das, Gebiet . der 2itrus‘Pfläuauügett, Vermehrte' sich' von 72.000 auf 180.000׳ Dunam, also um 82 Prozent, Die. die Zitrus- und Industrie-Unternehmungen betreffenden Ziffern beziehen sich auf die letzte» vier Jahre. Kritik und Betrachtung. IlllillllllllllllllllllllllllllltllllltHllllltlllllllllllltllllllllllllllll Tief beschämend sind Vorfälle, wie die des letzten Schabbos vor dem polnischen Tempel, Ein entsetzliches!Bild. Da steht vor dem Haupteingang eines Tempels jüdische Jugend und balgt sich, eine politische Auseinandersetzung zwischen revisionistischen und sozialistischen Zionisten. Antäß dazu bildet das Urteil im Arlosoroff-Prozeß. Was aiber auch immer der Anlaß sein mag, das Endergebnis.* Jüdische Jugend steht am Schabbos vor einem Tempel und trägt ihre politischen Kämpfe, mit den Fäusten aufeinander losschlagend, aus. Polizei mußte geholt werden, um dieser öffentlichen Keilerei, dem Chillul-Haschem ' und Chdllul-. Schabbos, ein Ende. Zu machen. Ist das nicht für uns Juden tief beschämend? Fühlt hier noch nicht jeder Jude, in dem noch ein Fünkchen Jiras-Schomajim brennt, wie tief wir gesunken sind. 'Sind es doch die führenden, herrsehenden Parteien in der Kultusstube, denen diese Jugend angehörtl Ist es doch der Geist dieser Parteien, die unsere Jugend, die Zukunft des jüdischen Volkes, so weit gebracht hat! Sollen wir diesem ׳Entwicklungsprozeß, der uns ins Verderben führt, gleichgültig und tatenlos zusehen? Subventionen der Kultusgemeinde. ■ Als eine glatte Irreführung der Oeffentlichkeit muß folgende Vorgangsweise der Herren der 'Kultusgemeinde bezeichnet werden. Da wird im Budgetausweis der Kultusgemeinde für das Jahr 1933 der Betrag von S 333.90 als ״Subvention“ für das Wanderheim Agudas Jisroel, XX., Nordwestbahnstraße 77, angeführt In Wirklichkeit aber hat das Wanderheim gar keine Subvention erhalten. Die Insassen des Wanderheimes ent-t richten einen ׳Regiebeitrag von 30 Groschen pro Nacht. Nun kommt es vor, daß die Kultusgemeinde das Wanderheim für ihre Schützlinge in Anspruch nimmt und für diese den erwähnten Regiebeitrag von 30 Groschen an das Wanderheim leistet. Die!Summe dieser kleinen Regiebei träge — die natürlich* nur einen ׳Bruchteil der Selbstkosten decken — wird dann am Jahresende als ge- . leistete ״Subvention“ an das Wanderheim angeführt. S o sehen die ׳״Subventionen“ aus, die die Kuitusgemeinde orthodox geleiteten Institutionen gewährt. Und dabei ist . d’as Wanderheim der Agudas Jisroel das einzige jiidi- , sehe Heim für 'Durchwanderer und Obdachlose in Wien. * . ,, ׳ ■ Ein Chillul Schabbos. Da gibt es dagegen einen Verein ״Wohlfahrt“, den die Kultusgemeinde alljährlich mit dem ansehnlichen Be- ■trag von •S 4104.— subventioniert. Dieser Verein veranstaltete letzten Schabbos ein Gartenfest im Kindergarten in der Schiffamtsgasse. Wer dort am Schabbosnachmittag vorbeiging, war Zeuge eines öffentlichen Chillul-Schabbos. Da kamen Autos herangefahren, da war Tageskasse und Musik. Und dies alles mußte gerade am Schabbos im jüdischen Zentrum geschehen. Solche Vereine werden von der Kultusgemeinde mit hohen Beträgen subventioniert. Von Steuergeldern auch orthodoxer Juden. Unheil-Verbreitung. Die Unfälle durch Kraftfahr־ zeuge auf öffentlichen Straßen mehren sich. Der schlecht ausgebildete Kraftfahrzeugführer gefährdet die öffentliche Sicherheit, weshalb es nicht gleichgültig ist, wo und wie ,der künftige Kraftfahrzeugführer ausgebildet wird. Eine gute und den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Ausbildung ist nur in einer gut geführten Fahrschule mit modernen Fahrbehelfen und guten Lehrern möglich. Diese Eigenschaften und Überdies ein einzigartiges, mit Kraftström betriebenes, am Stand im Lehrsaal laufendes Lehr- Chassis besitzen die renommierten und erfolgreich arbeitenden Neudegger Aut.omobil- und Motorrad- Fahrschulen, Wien, VIII., N e ü d c g g e r g. 18 (Ecke Lerchenfelderstraße 18),. Tel. B -4 6-.5 -7 2, und Inzersdorf (Nied.-Oest.). alte*s ,!*ZIEH U ■H '>.1 E Nj.R E Mit voller Er* haltung und Verfügbarkeit der eingezahlten Beiträge,!•GEMEINE *V ICH AB EN 20 י Tt^U 21 •510

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.