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Jüdische Presse · 1934-06-15 · 22 (15.6.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
22 (15.6.1934)
Date
1934-06-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. n iUr-jtlnii’Üiiifa.• Todesfall. ttt der . Sonntagnacht verschied Im ,Alter von. 48' Jahren Ftki RabbinerChan e J!r i e d!ft a n n, Gattin des ',■.Herrn Rabbiner .David Friedniann (Marpe knefeach), nach einjähriger, fflftJSngeisgeduid ertragener schwerer KrafikheiL •Elfte״ Iaehö־^l1aa0liü#0fi .im wahräteii Sift&e des Wortes» ein edler, sanfter Mensch, M dahinge* gangen.- Ihr. Hauptbestreben ging dahin, ihre Rinder m echten Jehudilh M erziehen, % und sie. ließ, es sich nicht nehmen, die Kinder selbst in die Jeschiwöh zu führen. Montag, den 28. ßiwan, fand unter großer Beteiligung die Lewajoh Statt, Aufs tieftse bewegt, sprach erst der Gatte Worte des innigsten Dankes für die in schönster Harmonie verbrachten 26 Jahre der!Ehe. Hs sprachen noch der älteste und der jüngste Sohn, die das Versprechen ab gaben, eingedenk der von' der Mütter erhaltenen Er Ziehung in diesem Sinne weiterleben zu wollen, und zwei; Schwäger, Herr Direktor Friedritann, Baden, und Herr Lövy. Baden,, wie auch ein Bruder der Verstorbenen. Am Friedhöfe sprach noch Herr Rabbiner Schenk, der auch die guten Middos der Nifteres in bewegten Worten schilderte. הנצב׳ה ״Der Legitimist“ heißt eine neue Zeitschrift, die von ״der unter der Führung des Generalmajors Emil Sommer stehenden Vereinigung legitimistischer jüdischer Frontkämpf er herausgegeben wird. Unter der Chefredaktion von Uriel Birnbaum und Herbert Schneeberg Wurde hier ein Blatt geschaffen, das infolge seines gediegenen Inhalts nicht nur lesenswert, sondern auch dazu angetan ist, in ruhig-sachlicher Form für den legitimistischen Gedanken einzutreten. Probenummem versendet kostenfrei die Verwaltung des Blattes, Wien, I., Parkring 4. Aus Ungarn. Die neologen Juden Ungarns werden sich im Laufe dieses Jahres zwecks Ergänzung und Modifikation ihrer am denkwürdigen Kongreß vom Jahre 1868/69 geschaffenen Statuten zu einer Landesversammlung zusammenflnden. Der Reichsverweser Ungarns hat den Kultusminister ermächtigt, eine Verordnung diesbezüglich zu erlassen, die bereits mit dem 2. Juni im offiziellen Blatte erschienen und der Zentralbehörde der neologen Juden Ungarns, der Israelitischen Landeskanzlei, zugegangen ist. Laut dieser müssen die Delegiertenwählen zum Kongresse spätestens bis zum 15. Oktober dieses Jahres stattfinden. Während die ungarische Neologie im Jahre 1866 die Rabbiner sowohl vom passiven wie vom aktiven Wahlrecht zum Kongreß auszuschließen bestrebt war und diesen Plan erst nach dem scharfen Protest Rabbiner Esriel Hildesheimers aufgab, müssen jetzt im Sinne der Verordnung zehn Prozent der insgesamt 200 Delegierten Rabbiner sein. Es verlautet auch, daß in den zu schaffenden neuen Statuten die Stellung der Rabbiner, die 1868 zu Kultusbeamten degradiert worden sind, eine wesentliche, wenn auch nicht entscheidende Besserung erfahren wird. Der allergrößte Unterschied zwischen 1868 und heute ist allerdings, daß der damalige Kongreß über Verfassung aller Juden Ungarns zu entscheiden hatte, während heute ihre Befugnisse sich bloß auf die neologen Juden erstrecken. Die Orthodoxie hat bereits ihre völlige Autonomie errungen. * Die italienische Gesandschaft in Budapest hat die Fester Isr. (neologe) Kultusgemeinde ersucht, sie möge in ihrem Gymnasium die italienische Sprache als obligaten Gegenstand einführen und intensiv ־ unterrichten. Im Ansuchen wird darauf hingewiesen, daß die jüdische Jugend Ungarns infolge des Numerus-clausus- Gesetzes in wachsender Zahl die Universitäten Italiens aufsucht, diese aber laut der neuesten Verordnung nur solchen Studenten Aufnahme gewährt, die die'italienische Sprache beherrschen. S|1 , , Das ';orthodox-jüdische Wochenblatt Ungarns, ״Z s i d 6 U j s ä g", beschäftigt sich an leitender Stelle mit der Zentralratssitzung der Agudas Jisroel in Warschau und stellt vor allem die Identität der orthodoxen Probteäur und der zwecks 1hre£f Lösung angewandten Methodenin allen Ländern fest.fcum Schlüsse der auä* ftlhrlichen Würdigung gelängt ״Zäidö Üjs&g2 ״u folgenden Folgerungen: ״Aus den Bestrebungen der Aguaa!et es allerdings klär geworden» daß die religiöse Volkserziehung auch auf jene Kreise ausgedehnt werden muß, weiche außerhalb der Jeschiwoth aufgeWächsen sind. Die *feil*• nähme an der Palästina-Arbeit wird früher oder später ein aktuelles Problem der Orthodoxiojln aller Herren Ländern werden. Die Aguda ruft die Gesamtorthodoxie in ihr Lager. Auf der letzten, zwecks Wahl des Präsidenten stattgefundenen Landesversammlung der ungarischen Orthodoxie hat ein Mitglied der *Repräsentanz in diesem Sinne gesprochen und sämtliche Teilnehmer haben die Wichtigkeit dieser Frage empfunden. Sie empfanden aber zu gleicher Zeit auch, daß die ungarische Orthodoxie verpflichtet ist, in dieser Angelegenheit spezielle Momente in Betracht, zu ziehen. Dieser Umstand kann aber noch keineswegs bedeuten, daß sie sich in dieser Frage passiv zu verhalten hätte. Allerdings können wir von der Aguda Begeisterung lernen, die sie im, Zeichen einer Idee und der Solidarität in ihren Mitgliedern erweckt hat. Dieses ideelle Empfinden, diese Vereinigung für heilige Zwecke, dieses Bewußtsein der Solidarität; müssn wir auch in die Massen unserer Orthodoxie hineintragen.“ Die nationalistisch-antisemitische Tageszeitung ״Magyarsäg" hat eine H etfz k a m p a g n e gegen dieJeschiwos und gegen die ״massenhafte“ Einwanderung der Ostjuden nach Ungarn eröffnet. Die seitens den Behörden im Grenzgebiete vorgenommenen Razzias haben die Anwesenheit von 10, sage und schreibe zehn ״verdächtigen" Ostjuden festgestelit. * Zur Charakteristik des Reformjudentums führte der neugewählte Vorsitzende der orth. isr. Zentralkanzlei, Herrn Samuel Kah an -Frankl in einem Gespräch, das er mit einem Journalisten hatte, folgende köstliche Anekdote an: Ein Führer des deutschen Judentums war unlängst in Amerika utid hat bei einem New- ׳Yorker Reformrabbiner einen Besuch gemacht. Bei seiner Ankunft verließ eine Dame das Empfangszimmer des Rabbiners. ״Ich hatte einen sonderbaren Fall mit' ihr", berichtete der Rabbiner dem Gaste. ״Die Dame heiratete einen Juden und trat zur jüdischen Religion Über. Sie war bis nun eine den Sabbat feiernde Christin. Ich habe mich eine halbe Stunde plagen müssen, bis sie begriff, daß sie nun den Sonntag feiern müsse, denn der Ruhetag des Reformjudentums ist dieser Tag. Sie hat es nicht verstehen können, wie das möglich wäre, daß sie, solange sie Christin war, den Samstag feierte und nun als Jüdin den Sonntag feiern werde.“ * Anläßlich der Sitzung der örth. isr. Landesvertrctung hielt der Delegierte Krauß-Bonyhäd eine begeisterte Ansprache für die Erez-Jisroel-Politik der Agudas Jisroel. Wir müssen im Sinne der Ermahnungen des Rabbi Chaim Joseph Sonnenfeld s. z. 1., tatkräftig für Jischuw Erez Jisroel eintreteri, erklärte der Redner, und massenhaft nach Erez aus wandern, um das religiöse Erez Jisroel aufzubauen. Die Rede ׳machte einen tiefen Eindruck und der deren praktische Vorschläge wurden der neuen Kanzleileitung zwecks Begutachtung abgetreten. •iffvfl&ftig 40D0Li21hnpa!fa ■ auf dieODÖL* Zahnbürste, damit di© Z5hno bü«fen — beinvÖbefkiöfof von oben hadi unfon, beim Unföfkiefer von unfen nach oben nun die Rückseite dir Zähne (weil dorf die Speisereste am meistert Haftan bleiben), und schließlich den Mund mit Odol-Mundwasser spülen, so halfen Sie Ihre Zahne sauber so erhallen Sie IhreZähne gesund! Aus Rumänien. : Das rumänische Kultusministerium hat zwecks Kontrolle der Gesqhäftsgebarung in der orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde zu Oradea (Großwardein) einen R egierungskommissär entsendet. Diese neuerliche Verletzung der Gemeindeautonomie hat in jüdischen Kreisen beträchtliches Aufsehen erregt. Im Laufe des Din-Thora-Verfahrens, welches zwischen der orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde in Oradea (Großwardein) und ihrem Schochet, Awrohom Lajos, in Schwebe ist, hat das Beth-Din eine Abstimmung der Gemeindemitglieder darüber angeordriet, ob sie die Schechitoh des Genannten benützen wollen. Es wurden bloß 431 Stimmen abgegeben,. von welchen 413 gegen Lajos Stellung nehmen. Jfaftechoslowakei. Von der ״Machne Olim״. Die Machne Olim der Agudas Jisroel in Mala Veakä i hatte dieser Tage den Besuch der Trebiäöver Aguda- Jügend zu empfangen. Die Gäste wurden in einer schönen Rede eines Chawers herzlich begrüßt und die ÖHm sprachen sich mit großer Freude über ihren Aufenthalt in der Machne aus. Die Verpflegung, die sie vom Gutsbesitzer erhalten, ist überaus reichlich, nur ist der Barlohn, den sie bekommen, gering. Besonderer Dank gebührt Herrn Josef Goldfischer, der sich um das Wohlergehen der Hachscharisten sehr bemüht. Besuch in Schackendorf Eine agudistische ״Machne Olim“. Ueber den Hochwechsel, durch landschaftlich schöne Schluchten, führt den Besucher der Zug der Aspangbahn in knapp sechs Stunden nach Schachendo r f, wo heuer die erste agudistische ״M achne Oli m״, eitle Vorbereitungsstätte junger Agudisten für ein zukünftiges geheiligtes Leben in Erez Jisroel, untergebracht ist. Man kennt das Wesen einer ag udistis chen Hachschorostätte, die die berufliche und geistige V orb er eitun g der Olim gleichermaßen im Auge hat, und es muß gesagt werden, daß das Ziel' nirgends besser ■zu erreichen gewesen wäre, als in Schachendorf, wo Herr XJngar und seine Söhne für denkbar beste Ausbildung der Hachscharisten und für ihr leibliches und seelisches Wohl besorgt sind. Und man freut sich, in der Einleitung zu der im schönen Heim der Hachscharisten angeschlagenen Tages- Einteilung die Worte zu lesen: ״Die Erez-Jisroel-Zentrale der Agudas Jisroel für Oesterreich hat sich, als sie die. Errichtung einer ״Machne Olim“ beschlossen hat, von der grundsätzlichen Erwägung leiten lassen, (daß die ״Machne Olim“ nicht der landwirtschaftlichen Ausbildung a 11 e i n dienen kann und darf. Die agüdi'stisehen Hachschoros sind nicht Sammelsteilen junger Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen genötigt sind, sich nach einer neuen Existenz umzusehen. Sie Bind vielmehr Vorbereitungsstätten derjenigen jungen Menschen, welche durch ihre eigene körperliche Arbeit den Aufbau eines nur vom reinen Thorageist erf tilI ten Jisohuvv in Erez Jisroel fördern wollen. Grundtendenz, die jeden Hachscharisten erfüllen muß, ist, seinerseits daran mitzuarbeien, den Boden in Erez Jisroel und die jüdisehe Gemeinschaft in Erez Jisroel restlos unter die Herrschaft: des ln der mündlichen und schriftlichen Thor« nieder gelegten G>t* teswillens zu stellen.“ . Hur kurz ist die Zeit, die dem Schreiber in Schaehenderf zu verbringen gegönnt ist. Hur ein Schabbos und Sonntag, Früh wird am Freitag die Arbeit beendet. Um fünf Uhr treffe ich di% Jung fns, wie sie sich tw denfMmp• fang des Schabbos vbrbereiten, Und Kurz dtiraüVsehe. ich sie schon bei einem Schiur Ghwhesch'Raschi sitzen, der vom rührigen Führer der Gruppe, Moritz H e u m ann, geleitet wird. ' ’ ■ ' Schabboskerzen werden gezündet. Ergriffen versammeln sich die Olim in ihrem Bes-Hamidrosch. Der Leiter macht Kiddusch und schon hört man aus zehn jüdisehen Kehlen ״lebedike“ Smiros. ״Loß scheun san die G’ülo...“ und ״Lschono habo’ b’Jeruscholajim“ beherrsehen das Repertoire. ' So vergeht der ganze Schabbos. Die Tefilos wechsein mit den Schiunm, dazwischen wird mit gutem Appetit — wohl auch für die Heschomoh-jessero — das von der Köchin, Frau Brunner, die sich wie eine Mutter um ihre ״Kinder“' kümmert, zubereitete Essen in heiliger Schabbosstimmung eingenommen. Bis bei der S’udoh- Schlischies, die sich in die späte Hacht hineinzieht, sozusagen der Höhepunkt erreicht wird}, ' So verbringen'unsere Olim den Schabbos und so verbringen sie die Wochentage, um auch die schwere Arbeit auf dem Felde als Awodas-Häschern zu betrachten. Von fünf Uhr früh bis sieben Uhr abends arbeiten die Hachscharisten. Und sie arbeiten im Schweiße ihres Angesichts. Wenn aber abends v der Kizzur-Schulchan- Aruch aus dem Kasten gezogen wird, dann ist die Miidigkeit geschwinden. Mit offenen Angen und offenem Mund horchen sie auf die Worte des Vortragenden und kaum hat dieser geendet — schon sieht man alle wie erschlagen in ihren Betten, Von fünf Uhr früh bis sieben Uhr abends — mit entsprechenden Pausen und Mittagsunterbrechung arbeiten unsere Chawerim im Feld und im Wald, bei Huiz- und bei Zugtieren, in der Milchwirtschaft und in den Maga-1 zinen, Herrn Ungar und seinen Söhnen, die einen der größten und bestgeführten Landbesitze in «Oesterreich verwalten (rund 900 Tiere beherbergt das Gut, die Milchproduktion beträgt etwa 1500 Liter täglich', nahezu zwei Waggon Frucht, werden täglich expediert), :gebührt der Dank für die Ermögliohung dieser Hachschoroh nnd für die entgegen• kommende Behandlung, die sie unseren Hachscharisten zuteil werden lassen• Es darf nicM,tdaran gezweifeft wer^r ‘den, daß die'Herren Ungar auch de« W eit erbe&tan'<l i der Hachschorostätte als wichtige Lebensaufgabe änsehen und durch weitestgehendee Entgegenkommen ermöglichen wen'den, ־■ /׳ •־-׳־־< - ׳■ Zertifikate werden für unsere Olim zur Verfügung׳ stehen und es, ist nur zu bedauern, daß derartige Bloch״■ ' 89lH>rQ9tUtte^,‘^Qhi^4Qfmn vor Jahfeingerichtet Beth-Jakob-Schulen in der Tschechoslowakei. In Nov4 Z a mky ist es endlich gelungen, die Beth-Jakob-Schule, welche am Anfänge , des laufenden Schuljahres gegründet wurde, auf eine feste Grundlage zu stellen. Es wurde beschlossen, ähnlich dem ׳Knaben-״TaI-־ mud-Thora“■Vereine einen ״BeÜHlakob"-Verein• zu gründen, dessen Zustandekommen gesichert erscheint. . Oberrabbiner Josef Tiegermann hat zum Jahrzeittage seiner vor drei Jahren verstobenen Gattin einen sehr begeisterten Aufruf an die Gemeindemitglieder gerichtet, in welchem er sie auffordert, dem ״Beth-Jakob"-Ver eine beizutreten und selben moralisch und pekuniär kräftig zu unter- ,stützen. Ferner wird die Beth-Jakob-Schule vom nächsten Schuljahr angefangen als ergänzender Teil der achtklassigen Volksschule betrachtet werden. Demnach ist die Hoffnung berechtigt, daß die Beth-Jakob־(Schule die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen wird. Von Humen nö wird uns geschrieben: Sonntag׳ wurde in unserer Beth-Jakqb-׳Schule die erste Jahres- ל Prüfung abgehalten, zu welcher die Väter der Zöglinge geladen wurden und der auch der Vertreter der Schulkommisison und Herr Hermann Lövy aus Novd Zämky beiwohnten.. Die (Mädchen (im ‘Alter von 6 bis 13 Jahren), welche in drei Gruppen den Unterricht.׳erhielten,‘haben 1 mit ihren sicheren ,Antworten, schöner -jüdischer .< Schrift ■! und .jüdischen Zeichnungen, gezeigt,.,:was; sie können. Sie haben während des Jahres nicht nur jüdisches Wissen, sondern auch jüdische Gesinnung sich ungeeignet, was von den Eltern freudig konstatiert und anerkannt würde. — Die Lehrerin, Frl. (Mirjam Lövy, die man am Schlüsse init Blumen überhäuft hat, kann mit dem Erfolge zufrieden sein. Sie hat auf fruchtbaren Boden gesät. Vereinigung gewesener Hörer der öffentlichen : Rabbinatsschule, Bratislava. )i Auf Grund allgemeinen Verlangens der Preßburger Talmidimkreise beabsichtigt die ״Hisachdüs Talmide, Preßbürg" eine halachisch-agadische Zeitschrift herauszugebeh; Die in bestimmten Zeitabständen erscheinenden Hefte, welche den Titel המעין führen •werden, sollen den Kontakt der ehemaligen Talmidim zueinander als auch zur Jeschiwöh enger gestalten. Sie sollen das geistige Band bilden, welches sämtliche gewesenen Talmidim des In- und Auslandes zu einer ideell bewußten Gemeinschaft umschlingt. . , v Das erste Heft erscheint in kürzester Zeit. Vom Inhalt ist in erster Reihe eine bis nun im. Drück nicht ' erschienene תשובה ממדן הה׳מ זי׳ע als auch החשים מב׳ם ושבט סופר יי׳ע und לבחליח eine השובה להלכה מב׳ק אדמויר עוליט*א hervorzuheben. Des weiteren finden daselbst aus den Kreisen der Talmidim stammende wertvolle Beiträge Veröffentlichung. Es werden auf diesem Wege die ehemaligen Talmidim gebeten, die genaue Adresse ehest der. ״Vereinigung ehemaliger Schüler der Preßburger öffentlichen Rab- ' binatsschule", Bratislava, Schloßstraße Nr. 74, an.zuzeigen, damit die Zusendung des Heftes keine Verzögerung erfahre. Das Abonnement fürs Jahr beträgt tsch. K 30.—־: '* תלבה ואגדה BEKIZZUR ♦ ♦ ♦ — Der Konflikt zwischen der Gemeinde. Mükaöevo und Orosveg (Rosvigov), über den wir bereits berichtet haben, nimmt immer schärfere Formen an. Vergangenen Sonntag fand in Rosvigov die Rabbinerwahl statt, aus der bisherige Dajan, Rabb. Benzion Weiß, mit 169 von 171 abgegebenen!Stimmen als gewählt hervorging, Ueber die, Ursachen des Konfliktes erfahren wir jetzt folgendes: Vor Jahren hat zwischen den beiden sich jetzt befehdenden Gemeinden ein ״Tausch" stattgefunden. Der zu Munkäcs gehörende Stadtteil Kertväros wurde an Rosvigov und der zu Rosvigov־ gehörende Stadtteil VarosroS ־ an Munkäcs einverleibt. Munkäcs hatte an dieseni ״territorialen“ Tausch ein politisches Interesse, welches jetzt, durch den Friedensschluß mit der Beizer Gruppe, wegfällt, und will den Tausch rückgängig machen, Rosvigov natürlich wehrt sich dagegen mit Händen .;und FUßem (S< 8.) . --י (Der Vorstand der orthodoxen dsraeUtischeh Kui-;׳; tusgemeinde in Bratislava Jiat die Errichtung *einor ־/ Volksküche beschlossen. Sie soll gegenüber ׳der: Schiurstube erbaut werden., ־ •, — Die orthodoxe Kultusgemeinde in Neded veranstaltete'unter ־starker Beteiligung: ^eihen Cki’hunh-; S e f e r *Th 0 r a, an dehv auch Gäste aus de** Umgehühg- - ' teilnahmen* Herr Bezirksrabbiner Frey hielt die Festrede. Beim Bankett würdigten die^^ Phrw. Herren Rabbiner hus-i• ßurany und ßala die Bedeutung des Tages. Humenn$ WeltBin dichtgedrä»gten Beth*Hami* drosch Herr Hermann Lövy ‘aW)N0y£{1Zamky eto$n yar». trag, in welchem er die Aufgaben und (Leistungen der

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