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Jüdische Presse · 1934-06-08 · 21 (8.6.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
21 (8.6.1934)
Date
1934-06-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nf.il Büchlein V&fbiklich füt alte seis kähhy*dier1Mn Partei* leidenschaft geblendet» den Splitter äüitat üi dem Auge' des andern und den Balken im eigenen nicht sehen. ,Die Broschüre geht aüs von der Efägeätellüttg: Ist def Zionismus: odef. def Nationalismus mit dem Judentum def!,hofft vereinbar?; Sehcn diiie föagesteiwng in Ihfer öffenheit vef* dient Bewunderung* denfi sie zieht das Grtmdäogma des Misraehi in Frage: dieMöglichkeit, fine Fraktion innerhalb def zionistischenjjjBewegung selbst sein und bleiben au können. :Ämiet sl^pl ׳ ־■ - •f5Ü0:•• "'ir ■ in der Ideologie des Misraehi alseiner Kombination Von Thora find Zionismus einen inneren Widersp Mich und eine innere Unmöglichkeit, def man sich allerdings nicht bewußt gewerden ist. Das ProgräMm ׳ vom S i n a i und das Programm von B as e 1, das Diktat des S ö h ü 1c h ä ä Ä f ü c h und das Diktat des Kongress es standen immer m Spannung gegen״ einander. Hin- und hergeworfen'׳- awischen den zwei entgegengeSetzterr' Förderungen, konnte nach seiner Dar- Steilung der Misfachi ZU einer Geistesmacht nicht werden und war daher zur Schwäche, zu einer durch ewige Kornpromisse zweideutigen Politik;gezwungen; AUS dieser Un- Klarheit Solcher Ideologie erklärt sich für den Verfasser Tagung der Mandatskommission In Genf begannen am 30. Mai die Beratungen der XXV. Tagung der Mandatskommission des Völkerbundes. Am 31. Mai kam schon das P aläs tin a.-Mand a t zur Behandlung, Wobei die Mandatarmacht durch. J. H. Hall und Nurok vertreten war. . Unter den Memoranden, die der Mandatskommission vorliegen, befindet, sich auch eine der ■Agudas Jisroel in der Frage;der öffentlich-rechtlichen Aherkennung der orthodoxen Gemeinden und des orthodoxen Oberrabbinats im Heiligen Lande. Gegen die Drosselung der Einwanderung nach Erez Jisroel. Bekanntlich hat die Palästina-Regierung für das Halbjahr April bis Oktober 1934 nur 5600 Zertifikate bewilligt, während von der Jewish Agency 21.000 Zertifikate angefordert worden waren. Der gesamte Jischuw hat daraufhin für Mittwoch, den 13. Mai, einen siebenstündigen Proteststreik angeordnet, bei welchem es in Tel-Awiw zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei kam. Etwa 50 streikende Juden, meist Revisionisten, wurden auf den von ihnen errichteten. Barrikaden festgenommen. 45 Personen wurden teils schwer verletzt. Die Agudas Jisr 0 e 1 hat eine Erklärung veröffentlicht, wonach sie sich zwar dem Kampf gegen: die Einwanderungspolitik der Regierung ansch 1 i e ß t, jedoch einen G e n e r a 1 s t r e i k n i c h t a 1 s ge ei׳gn e te s Kampmi 11 e 1 erachtet. Aus soeben veröffentlichten Statistiken geht hervor,־ daß infolge der Drosselung der jüdischen Einwanderung, und des damit verbundenen Mangels, an jüdischen Arbeitskräften eine fortschreitende Verdrängung jüdischer Arbeiter aus den für sie bestimmten Arbeitsplätzen durch Araber vor sich geht. In Tel-Awiw sind derzeit nicht weniger als 1500 arabische Arbeiter beschäftigt. In Haifa. beträgt die Zahl der arabischen Arbeiter, die jüdische Arbeitsplätze besetzt haben, über 700, ebensogroß ist die Zahl der von Arabern besetzten jüdischen Arbeitsstellen in Jerusalem. Die Zahl der Araber, die in jüdischen Orangenplantagen an Stelle von Juden beschäftigt werden, wird mit 7000 angegeben. Unter Hinzurechnung der etwa 3000 städtischen Arbeitsplätze sind somit rund 10.000 für. Juden bestimmte Arbeitsplätze derzeit von arabischen Arbeitern besetzt. Verwaltungseinheit zwischen Tel-Äwivv und Jaffa wird gelöst. Obwohl Tel-Awiw in seiner Entwicklung die Stadt Jaffa, zu der es ursprünglich gehörte, bereits längst überflügelt hat, ist es in mancher Hinsicht noch immer Jaffa verwaltungstechnisch angegliedert. Dieser Zustand soll nunmehr schrittweise beseitigt werden, so daß Tel-Awiw in absehbarer Zukunft von Jaffa verwaltungsmäßig vollständig unabhängig sein wird. Zunächst beabsichtigt die Regierung, die Tel-Awiwer Polizei, die bisher der Jaffaer Polizeikommandäntur unterstand, von dieser loszulösen und unmittelbar der Jerusalemer Polizeidirektion zu unterstellen. Aguda-Deputierte intervenieren mit großem Erfolg gegen antisemitische Ausschreitungen in Polen. ־In letzter Zeit mehrten sich in Polen die Fälle antisemitischer Ausschreitungen, besonders seitens des nationalistischen Jugendverbandes ״Nara“, so daß es in Warschau selbst und anderen Orten zu schweren Exzessen kam. In der vergangenen Woche hatten ־ die Deputierten der Aguda, Oberrabbiner Aron Lewin und L, M,ünzb e r g, eine mehrstündige Konferenz mit dem polnischen Innenminister, die sich, mit der Situation der Juden bqfaßte. Das Innenministerium erließ sofort ein Zirkular an die Behörden, daß jeder Versuch antisemitischer Ausschreitung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln im Keime zu ersticken sei. Es ist zu hoffen, daß nun endlich Ruhe eintreten wird. (A. J, P. B.) Aus Rumänien. Die orth. isr, Kultusgemeinde von Hermannstadt (Siebenbürgen) beabsichtigt, Rabbiner Hermann Klein, Berlin, zum Oberrabbiner zu berufen. Die Landesvertretung der orth. isr. Organisation für Siebenbürgen feierte bei ihrer letzten Sitzung den Vorsitzenden, Oberrabbiner A. Wesei - T u rda, der sein 70. Lebensjahr vollendet. In Ermihälyf alva wurde eine z־ei r ei Agudas Jisr0el gegründet, bei welcher die Oradeer Landeszentrale durch Herrn M. Engelatein vertreten wurde. Die Leitung der Ortsgruppe wurde vom Oberrabbiner Schönfeld feierlich empfangen. Der Oberrabbiner der orthodox-israelitischen Kultusgemeind® iß Hermannstadt (Siebenbürgen), der 74jährige Zwi Horowitz, ein Nachkomme des ״Schlich‘‘ hakpdoseh, ist plötzlich verschieden. Er wurde aus der ׳Synagoge zur.Kewurob getragen, An den: Lewajoh haben sich a.uch die. Rabbiner der Nachbar:- gemeinden beteiligt. Oberrabbiner Hofowitz!, der 44 Jahre lang in׳seinem Amate wirkte, war der erste Seelsorger iuMiidb i# *MfÄMön» dir die beweguhg*;der fordert jetsst Amiei das BrlMät dir TftöfiL Öls PrograMMVom SmaiMtisäe für den Misraehi das allein Maßgebliche sein. Amiei bedauert Mit öfMef Selbstkritik, wie ölt der Irrglaube geherrscht habe» Mtericfci sei nur gegründet worden, um hach rechts gegen die Agudas Jisroel zu kämpfen. Mit der Aguda vereint solle der Misraehi voraifem für Anerkennung der Thora als unseres Lebensprittzips' kämpfen, die jüdische Erziehung ganz auf ihre Vorftefä&häft gründen. Die. Schrift Amieis erhält eine um So größere Bedeutüng, äis gerade im gegenwärtigen Augenblick■;.die Vereinigung der litauischen Rabbiner» unter Vorsitz des ehrwürdigen Kowhöer Oberrabbiners Schapiro Beschlüsse gefaßt hat, die in gleicher Richtung gehen. Die Rabbinerschaft Litauens hat eine Ständige Kommission ein• gesetzt, die die Einigungsverhandlungen zwischen Agudas Jisroel und Misraehi führen und leiten soll. Dieser Be- Schluß ist eine Tat. Er trifft sich mit den, besten Geistern in beiden Lagern. Wir möchten dem Wünsche Ausdruck geben, daß diese Stimme unserer Thoraführer nicht ungehört •verhalle. 1 seiner Gemeinde und hat in seinem ״Michtow Sikoron" im Jahre 1899 viel Interessantes Über deren erst im Jahre 1857 erfolgte Entstehung veröffentlicht. Wie ״Hoemesz“ meldet, hat die Palästina- Zentrale der Agudas Jisroel für Siebenbürgen am 15. Mai ihre Hachschoro'hsied 1 ungen , eröffnet. Es fanden insgesamt 75 Chawerim Aufnahme, von denen 60 in der Landwirtschaft, 15 im Baufach ausgebildet werden. Von der großen* Lubliner Jeschiwoh. .Seit dem Heimgang ihres ־,großen Begründers und Führers, Rabbi Meier Schapiro s. Z. 1., konnte sich die Jeschiwoh von dem schweren Schlage nicht erholen!und es sah fast aus, als ob der Glanz des großen. Hauses zu verblassen beginne. Nun ist es nach langen Beratungen und Verhandlungen des pädagogischen Rates gelungen, in der Person des Oberrabbiners ׳Horowitz aus Probuzna, einer bekannten Thoragröße, einen neuen Führer und würdigen .Nachfolger des großen Begründers zu gewinnen. Am vergangenen Lag b’Omer hat Oberrabbiner Horowitz sein Amt übernommen und mit der Uebernahme setzte ein großer Zustrom von Lernbegierigen aus allen׳ Richtungen ein. Ferienheim der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe. Das Ferienheim der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe, das sich heuer, wie schon berichtet, in Schwarzenb ach an der Pielach, in der Nähe des Oetschers, befindet, wird am 24. Juni eröffnet. Der erste Turnus, der bis 15. Juli dauert, ist für die Mitglieder'der A־Gruppe vorgesehen. Im zweiten Turnus, vom 15. Juli bis 5. August, finden Mitglieder der B-Gruppe Aufnahme. Der letzte Turnus ist für Mitglieder beider Gruppen gedacht und dauert bis 2. September. Die jüngeren Gruppen stehen unter Leitung bewährter pädagogischer Kräfte. Einige wunderschöne Aufnahmen des Heimes sind im Anschlagkasten der Jugendgruppe zu sehen, wo auch nähere Auskünfte - erteilt und Anmeldungen übernommen *werden. — Der Ferien heim-Ausschuß. Keren Hajischuw-Marken. . Die allweltliche Erez- Jisröel-Zentrale der Agudas Jisroel hat besonders gelungene, hübsche, verschiedenfarbige Verschlußmarken mit historischen Ansichten aus dem Heiligen Lande herausgegeben, und zwar :in Werten von 5, 10 und 20 Groschen. Die Verschlußmarken sind in Heftchen zum Preise von 60, 90 g, S 1.20, 1.50 und 2.— im Sekretariat, II., Leopoldsgasse 16 (Tel. A15־0־46־), erhältlich. Prüfung in der Talmud Thora ״Thoras Chajim‘?. In Anwesenheit zahlreicher Eltern, fand am zweiten Tag Schwuos in der noch jungen Talmud Thora ״Thoras Chajim“, II., Klanggas§e 7, eine öffentliche Prüfung der Schüler statt, die ein ausgezeichnetes Resultat ergab. Herr Jakob Teitelbaum als Leiter des Chinuch.-A.mtes des Keren Hathora und Herr Rabbiner Hager hielten Ansprachen. Agudas Jisroel in Frauenkirchen. Unter zahlreicher Beteiligung wurde hier : am 2. Tag Schwuos die alljährliche Generalversammlung der hiesigen Agudas Jisroel abgehalten. Mit schönen Diwe- Thora-Einleitungsworten des Präses, Herrn Alexander Oesterreicher, wurde ein Rückblick auf die erfolgreiche Tätigkeit des verlaufenen Jahres geworfen. Nach zündenden Worten des Vizepräses, Herrn Moritz Deutsch, in welchen dieser der Jugend ans Herz legte,-die bisherige mustergültige •friedliche Zusammenarbeit weiter zu fördern, wurde zur Wahl geschritten, die. folgendes Resultat ergab: Alex. Oesterreicher, Präses; Moritz Deutsch, Vizepräses; Simon Fried,’ Kassier; Samuel Kohn, Schriftführer; Heinrich Deutsch, Palästina-Sektionsleiter, und S. Kohn. Dem Jahresbericht schloß sich eine' rege Debatte über Jischuw Erez-Jlsroel an und es wurde beschlossen, diesem Problem besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Herr Noach Lichter als Vorstandsmitglied der Wiener A. J.־ jugendgruppe beglückwünschte den Verein zu seiner erfolgreichen Tätigkeit und unter;Hervorhebung der Richtlinien, wie für Jischuw Erez Jisroel im Sinne der Aguda zu arbeiten sei, schloß die Versammlung, Vaterländische Jugendfeier in Wr.-Neustadt. Anläßlich des Tages der Jugend fand im großen Tempel in Wr.-Neustadt ejn feierlicher Festg-ttesdienst für die jüdisehen Schulkinder statt. Se. Etirw. Herr Oberrabbiner Dr, H. Weiß hielt eine begeisternde Festrede, in welcher er dis zahlreich erschienene Jugend zu heimattreuer Gesinnung und dankbarer Verehrung unseres hochgeschätzten Bundeskanzlers Dr. Dollfuß änspornte. Herr Oberkantor Schulhof rezitierte einen■ Dankespsalm mit der Melodie der Bundeshymne, Nach Beendigung der Feier marschierte die gesamte Schuljugend unter Führung des Lehrers H. Löwy: zur allgemeinen Heldenfeier auf. Todesfall, Einer tückischen Krankheit ist am 19.! Siwan in Mattersb*urg ü'Herr David Sob mann zum Opfer gefallen. Herr Sobelmann war längs Jahre Präsident, der orthodoxen Kultusgemeinde und hat sich als, herzensguter Mensch die Sympathien weitester Kreise erworben, Den Hinterbliebenen wendet sieb die allgemeine Teilnahme zu. ,חנצג״ד. bleib! ^Ihnen in vieler» fällen *ersparf, wenn IHte Ne!ven invpidrmbg tincll, Nerven erhöhend; Ihre Arbeifsleisiungl Oat* um weg ml! dem fteizsfölf Gaffeln! Oer gafanüeH coHeinfreieKaffeeHagverschaff! Genuss und Anre* gung ohne Aufregung! KAPPBB HAG SCHÖNT HIR2 UND NBftVSN vos Woche : zhWocIic —• Bei Anwesenheit von 200 Rabbinern, hohen Ke* giemngsbeamten und dem amerikanischen Konsul und mehr als 2000 Juden wurde in der Kownoer Vorstadt 81 ab o dk a der G ru nds t ein für den N eub a u der in der ganzen religiösen jüdischen Welt berühmten 81a* bodkaer Jeschiwoh gelegt. Die litauische Regierung hatte der Jeschiwoh ein entsprechendes Grundstück ge* schenkt. Die Baukosten werden zum Teil von einem ameri* kanischen Komitee der Freunde der Slabodkaer Jeschiwoh aufgebracht. — An die Frontfassade der K ö p e n h a g e n e r 8ynagog0 wurden in einer der letzten Nächte mit roter, schwer wieder zu entfernender Farbe und in Riesenbuchstaben die Worte ״Ni ede r mit d er Jude n* her r schaf t!“ auf gemalt. Man nimmt an, daß es sich um das Werk von deutschen Nationalsozialisten handelt. — Die g ri e ch is che D ep utierten ka mm er hat mit 108 gegen 60 Stimmen das neue Wa hl g es et z angenommen, durch das die besondere W ahlkuri'e für Juden in 8 aloniki endgültig a bg es chaf f t wird. — In Castoria in Griechenland kam es zu ernsten ant is emiti s che n Aus 8ehr eit un gen. Auf dem jüdischen Friedhof wurden Grabsteine zertrümmert, in jüdischen Häusern wurden die Fenster eingeschlagen. — In letzter Zejt hat in einer Reihe von Städten in Ru ßland, darunter Odessa, Kiew, Baku und Njepropetröwsk, ein F eldzug gegen jüdisch-religiös e Einrichtungen eingesetzt, der zur Schließung zahlreicher Synagogen führte. — Aus Kabul trifft .die Meldung ein, daß die Regierung von Afghanistan ein neues Gesetz in Geltung brachte, das die Ju d e n aller■ ihrer bürg e rl i ch en Rechte entkleidet und ihnen 8 o nd erst e u e r n auferlegt'. Zahlreiche Juden sind nach Persien geflüchtet, wo sich ihr Los auch sehr t r dg i s c h gestaltet. ■— 68 o r ie n ta lisc he J u.d e n, unter ihnen Greise und Kinder, die am 28. Mai mit einem Segelboot aus Aegypten nach Palästina gekommen waren, wurden . bei der Landung als illegale Einwanderer ver h a f t e t und in Ketten in das Gefängnis von Gaza gebracht. — Der Stadtrat von B ruch s a l hat beschlossen, Nichtarier n den Besuch des städtischen S ch w imm- und Sonnenbades zu verbieten. ־ — Zahlreiche d e utsch e Flüc htling e, meist polnischer Staatsangehörigkeit, unirden, ans B e Igie n aus gewiesen. — Eine Abordnung des Zeniralkonsistöriüms der Ju den Bulg ariens stattete dem neuen Ministerpräsideuten Kimon Georgieff einen Besuch ab und sprach insbesondere die Hoffnung aus, daß die jüdische Bevölkerung in Bulgarien unter der neuen Regierung dieselbe Lebens- und Existenzsicherheit und die gleiche Entwicklungsfreiheit wie unter den bishengen Regierungen haben wird. Der Premier Georgieff, der die Abordnung mit größter Liebenswürdigkeit,empfing, erwiderte, er. wisse die Treue und Loyalität der bulgarischen Juden dem Vaterlande gegenüber sehr gut zu schätzen. — Das Tschechoslowakische Preßbüro• verzeichnet die Meldung einer Pariser Privatagentur aus Riga, wonach die lettische Regierung g e s et zl'ich e ■M a ß- ’ nahmen vorbereitet, die zum Teil in der Art, wie dies in Deutschland der Fall ist, g e g e n die' J u d e n gerichtet sein sollen. Es handlet sich hauptsächlich um die \ Beseitigung der ■Juden aus .dem lettländischen. H an d e l. Das Ermächtigungsgesetz zur Garantie der neuen 2*12 Million en- P fu n d-A n l eihe f il r Pa lä 8 ti na; wurde am 1. Juni vom Unterhaus in dritter Lesung un- ’ verändert angenomynen. Die Anleihe soll bekanntlich] m zwei Dritteln für die }Araber verwendet werden. -— A. H. Goodman, Sekretär der politischen Exekutive der Agudas Jisroel und Vorstandsmitglied des Joint Foreign Committee (englisches Komitee für auswärtige jiidiche Angelegenheiten), weilte auf dem Wege] zur Sitzung des Zentralrates in Warschau einen Tag; Danzig und sprach beim Hochkommissär des Völkerbundes für Danzig, Herrn Le s s e r, vor. Goodman brachte die Lage der mehr als 7000 Seelen betragenden jüdischen Bevölkerung Danzigs ׳zur: Sprach?: ■nnd. Vorschläge betreffend Verbessenmg der Lage der Danziger Juden. ] '"׳"0,''-,' '•■׳: i —׳ Die Warschauer Kxiltusgemeinde zählt 105 Q00 '/ wahlberechtigte^Mitglieder, ' H. Grün, II״ Tahorstraße 8 b, Tel. R-42-3-66,; Atelier für feine Herrengarderobe.; v; Nervöse Menschen... sind micht nur unzufrieden mit sich selbst, sondern übertragen ,dies auch auf ihre 3 Mitmenschen. Im schweren Kampf ums Dasein kann heute nur derjenige' Sieger s?im i welcher als volizufriedener . Mensch in Seiner: täglichen Arbeit Gutes leisten kann und damit auch Erfolg erzielen wird. Ruhiges Herz und ge- Sunde Nerven sind-Voraussetzung für sicheres. Auftreten, Glück und Erfolg! Wer deshalb das im Bohnenkaffee enthaltene Coffein meiden will, braucht nicht auf• den liehgewordenen Kaffeegenuß zu verzichten. Der coffeinfreie Kaffee Hag ist für Herz, -Nerven und Nieren völlig unschädlich und kann keine Schlafstörungen. Uervorrufen. Kaffee Hag־ ist im Geschmack unübertrefflich und kann « Ihren Schlaf niemals stören. Mehr als 36.000 Aerzte 1h 39 Ländern, der Erde empfehlen Kaffee Hag.

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