Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 19 (18.5.1934)
- Date
- 1934-05-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2629891-2630538-2630557--4729-2636943- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
JCmscltE PBESSE Nr. 19 <e 2 Elementarkatasirophe in Tibarias■ Sehfecfcensszenfm in den Stfäßen* Öle Stadt geräumt. Öle Stadt Liberias am Galilälselteti Meer (See Geneaareth) wurde durch eilten am Sonntag mittags niedergegangenen W 01 k e n b r u c h in Trümmer gelegt und von riesigen Wassermassen über^ schwemmt. 20 Leichen, *um großen f eit Kinder; wurden geborgen, jedoch werden sehr viele Personen nach vermißt und man befürchtet, daß sich die Zahl der Opfer beträchtlich erhöhen könnte. 1500 Soldaten sind Aufgeboten worden, um gemeinsam mit starken Polizeiabteilimgen die Aufränmangsarbeiten vorzunehmen. Mehrere hundert Familien sind obdachlos. Öle Bevölkerung wurde vollkommen von der Katastrophe Überrascht und konnte fast nichts von ihrer Habe retten, die von den Fluten fortgeschwemmt wurde. Viele Häuser wurden durch Steinlawinen verschüttet und verstört. Das Wasser stand in einzelnen Straßen zwei Meter hoch. Nach oberflächlichen Schätzungen beträgt der Schaden mindestens 30.000 Pfund. Man nimmt an, daß die Mehrzahl der Opfer Juden sind. Tiberias zählt gegenwärtig x 9000 Einwohner, davon sind 6 0 0 0 bis 7 0 0 0 Juden. Am Montag ist während der Beisetzung der Opfer des sonntägigen Wolkenbruches ein zweiter Wolkenbruch niedergegangen, der von einem orkanartigen Sturm begleitet war. lieber eine halbe Stunde lang kamen ungeheure Wassermassen vom Himmel herab, und die Panik, die der neue Wolkenbruch unter der verängstigten Bevölkerung hervorrief, war einfach unbeschreiblich. Entsetzliche Szenen spielten sich ab, Kinder wurden in den Straßen von den strömenden, reißenden Fluten ihren Müttern weggerissen, gellende Hilfeschreie schallten durch die Gassen, aus dem See Genezareth wurden Leichen von Bewohnern, die bei der ersten Kata- Strophe spurlos verschwunden waren, durch die Gewalt des Sturmes wieder ans Ufer und in die überschwemmten Straßen gespült. Der grauenhafte Anblick, den die entstellten Leichen boten, rief Entsetzen unter der Bevölkerung hervor. Man befürchtet, daß ■ durch die zum Teil in Verwesung übergegangenen Leichen Seuchen in Tiberias ausbrechen könnten. , In dem wahrlich nicht geringen Register jüdischer Katastrophen bildet der Regen von Tifoeria3 ein neues Glied. Regen bedeutete bisher in Erez Jisroel immer nur etwas Segensreiches, Befrucht e n d e s. Eine Katastrophe, besonders für Erez Jisroel, bedeutete der Regen nur dann, wenn er ausblieb, wenn etwa Dürre und Hungersnot das Land heimsuchten. Daß aber nun die Wasserströme selbst Verderben in derartigem Umfange mit sich bringen, das ist ein neues, düsteres Kapitel in der Geschiehte des Heiligen Landes. Wir Haben in den letzten Wochen und Monaten viel Erfreuliches aus Erez Jisroel gehört. Das Einströmen von neuen Menschen und neuen Kräften in das Heilige Land, das blühende Leben, das Wachstum, all dies erfreute das jüdische Herz. Nun, diese katastrophalen Regengüsse in Tiberias bringen uns die Ermahnungen und Zurechtweisungen der Thora in Erinnerung, nach welchen der Regen des Landes nach den Handlungen der Mensehen sich richtet, welche das Land bevölkern. Aus den Häusern, die von dem sonntägigen Wolkenbruch einigermaßen verschont geblieben waren, trugen die Wassermengen Möbel und Hausgerät mit sich fort. Zahlreiche Haustiere wurden von den Fluten fortgerissen und ertranken. Wieviele Todesopfer die zweite Katastrophe gefordert hat, ist noch nicht festgestellt. Man rechnet jedoch mit einer erheblichen Steigerung der Todesziffer. Der zweite Wolkenbruch hat das Rettungswerk und die Bergung der Opfer der vorhergehenden Katastrophe sowie die Aufräumungsarbeiten völlig lahmgelegt. Es herrscht ein unbeschreibliches Durcheinander in der Stadt und die Rettungsmannschaft' ׳ von 1500 Soldaten und starken Polizeiabteilungen greift überall mit allen Händen zu, ohne daß eine einheitliche Organisation des Rettungs- Werkes aufrechterhalten werden kann. Die Bevölkerung von Tiberias hat die Stadt bis auf wenige Nachzügler geräumt und kampiert im Freien, teils in Zelten auf den Hügeln der Umgebung. In der Stunde der Katastrophe, da wir alle tieferschüttert unter dem Eindrücke des Unterganges so vieler Menschen und der Zerstörung so vieler Güter stehen, wollen wir in diesem furchtbaren Wüten der Elemente eine Ermahnung und Zurechtweisung des Himmels erblicken, unsere Taten zu überprüfen. Mit Einkehr, Buße und mit tatbereiter Hilfe für die Opfer wollen wir bekunden, daß wir solche Ereignisse, wie die jüngste Katastrophe in Tiberias, nicht bloß als Zufall werten, sondern als eine Bestimmung, die durch ihre besondere Eindringlichkeit unseren Lebensweg beeinflußt. Aufsichtsbehördestandpunkt für Fahrschulenbetriebe. Die Anlockung von Schülern ״zu besonders billigen Preisen“ ■ist irreführend und kann mangels genügender Fahrausbildung die öffentliche Sicherheit und das eigene Leben gefährden. Die Redaktion empfiehlt in diesem Sinne und nach Erkundigung die im behördlichen Sinne geführten und nicht nur für die Prüfung, sondern für die Fahrpraxis lehrenden: Neudegger Fahrschulen, Wien, VIII., Neudeggergasse Nr. IS, Telephon B-46-5-72, und Inzersdorf (Niederösterreich). Auskünfte über die Güte der Schule werden in der Redaktion (Tel. A-46-0-15) bereitwilligst erteilt. E von woebe zn Woche — Der deutsche Reichspropagandaminister Göbbels kündigte iw einer Rede an, daß sich, falls der antideutsche Boykott in der Wett schwerwiegende Folgen haben sollte öder das heutige deutsche Regime sonstige Mißerfolge haben sotlte, ״Haß und Wut des deutschen Volkes" zuerst an die Juden halten werden, die im Bande greifbar sind. — In der Sitzung des englischen Unterhauses am 11. Mai wurde das Ermächtigungsgesetz zur Ausgabe einer Z w ei-Millio n en- P f und‘ A nleihe für Palästina angenommen, die zu zwei Dritteln den Arabern und zu einem Drittel den J nden zugute kommen werde. — Das Breslauer Amtsgericht verurteilte den jüdischen Geflügelhändler Karl Kurzbach zu drei Monaten Gefängnis, weil durch ihn selbst oder durch einen anderen für ihn Geflügel nach jüdischem Ritus g eschachtet worden xvar. — In dem polnischen Städtchen Wladzimierz, Distrikt Samo, brach im jüdischen Wohnviertel ein Brand aus, der über 200 Häuser ein äscherte. Ueber 500 Familien mit mehr als 8000 Seelen blieben ohne Obdach und Nahntngsmittel. — Die antisemitischen Ans sehr ei tungen in den polnischen Städten dauern an. V erg angenen Freitag und Samstag veranstalteten die Radikal- Nationalisten in Warschau Exzesse. Der agudistischc Abgeordnete Mendelsohn sprach beim Innenminister Pier acht vor und verlangte staatlichen Schutz für die jüdische Bevölkerung. Es verlautet, daß ein allgemeines Uniformverbot für politische Organisationen bevorsteht. — Ende Februar 19SJt waren in 10 44 rein jüdisehen Plantagen in Eres Jisroel 6800 jüdische und 4548 arabische Arbeiter beschäftigt. Die Araber machten demnach etwas mehr als zwei Fünftel der Gesamtarbeiier- Schaft in diesen Hainen aus. — Von 25 Kolonien, die zur Untersuchung herangezogen wurden, beschäftigten nur 14 allein jüdische Arbeiter. — Die Londoner Presse teilt mit, daß Führer der jüdischen Gemeinde in Keny a, dem britischen Mandatsland in Ostafrika, nach London den Plan einer Ansiedlung von 1000 Juden in diesem Gebiet übersandten. ־ — Die Zweite h oll än dis che Kammer hat das vom katholischen Minister van S ch aik eingebrachte und begründete Gesetz, wonach die Aufreizung zu feindliehen Gefühlen gegen geioisse Teile der Bevolkenmg unter Strafe gestellt wird, mit großer Mehrheit a n g enomme n. — Ueber Empfehlung des let Hündischen Landivirtschaftsministers Gulbis hat die Budgetkommission des lettländischen Sejm■ einen Antrag des agudistischen Abgeordneten D ubi n angenommen, nach dem die jüdischen lan dxoirt s ch a f tli ch en Ausbildungskurse in Lettland eine Regier un g sb eihilf e erhalten. Für dieses Jahr wurden 6000 Lat für diesen Zweck bestimmt. — Das anhaitische Heimatmuseum in Gröbzig wird in die dortige leerstehende Synagoge verlegt. Die Kultusgemeinde stellt die Synagoge, auf Grund des Ergebnisses von Verhandlungen, auf 80 Jahre kostenlos für diesen Zxoeck zur Verfügung. Nach dieser Zeit fallen Synagoge und Friedhof kostenlos an die Stadt. Gröbzig beherbergte in früheren Jahren eine bedeutende jüdische Gemeinde. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E wmam Erzählung von S. Wie z. , (Fortsetzung) [43] ״Nur Mut, liebe Schwester״, fuhr die Nonne, ohne sich .vom beharrlichen, starren!Schweigen Merelaikes abschrecken zu lassen, in ihrer Trostrede fort, ״es ׳wird schon besser und immer besser. Da ist die ,Schwester Agadia, früher Git'a, aus den gleichen Kreisen entstammend wie du. Wie weinte und tobte sie, als man sie uns zuführte. Wie eine Wahnsinnige schlug sie Um sich und schrie so wild, daß sie uns alle in Verzweiflung brachte. Alles gütliehe und fromme Zureden half nichts, die schwersten Strafen und Klosterbußen versagten, sie verweigerte die Annahme von Speise und Trank und schrie nur in einem fort. Nach Hause wollte sie, zu den Ihrigen. So sonderbar ist oft ,der Mensch, sehnt sich nach dem Pfuhl zurück, wo Verderben seiner Seele droht, statt dem Herrn für die gnadenvolle Errettung zu danken. Und heute? Eine gute, fromme ,Schwester ist sie, wenn auch in der Heilslehre noch nicht fest und im Knien und Beten noch sehr ungeschickt.-Aber es geht auch darin besser. Heute war sie die erste bei׳ der Morgenmesse, schon beim ersten Läuten, und die Aebtissin meint, daß man Agadia, wenn sie so weiter fest und stark im Glauben bleibt, ohne Gefahr dir als Freundin und Lehrerin zuführen -und auch bald an die Taufe denken könne . . .“ ״Arme Gita, wie schwer hast du schon hier gelitten und was mußt du jetzt noch alles auf dich nehmen, meinetwegen, unsertwegen“, dachte sich Merelaika. ״Wünscht du etwas?“ fragte die Oberin, sie aufmerksam musternd. ״Nichts? Nun denn! Bist, sehe ich, von sanfterer Gemütsart und wirst dich eher bei uns zurechtfinden, die Wahrheiten unserer Lehre verstehen ..." In ihrem gedehnten Tone und lauernden Augen lag etwas wie leiser Aerger und unverhohlene Enttäuschungv Sie hatte sich offenbar auf erregte Szenen gefaßt gemacht und sie ließ sich nur sehr ungern dieses amüsante Schauspiel entgegen. ״Nun״, sagte sie, nachdem sie die Ueberzeugung gewonuen hatte, daß das Mädchen durch keine Anspielung und keine wachgerufene Erinnerung zu provozieren war, ״nun, hebe Schwester, wirst du dich'wohl genügend ausgeruht gesammelt haben, um dem Hochamt beizuwohnen. Wir haben dich in Anbetracht der Beschwerden der Reise von der Frühmesse befreit. Es wird in einer halben Stunde zum Hochamt läuten, zu dem ich dich führen wer,de. Steh׳ auf, Liebe!“ Schweigend erhob sich Merelaika und ließ sich ohne Widerstreben von der Nonne in die von der letzteren mitgebrachten einfachen leichten Hauskleider helfen. Sie spürte zum ersten Male seit den letzten zwei Tagen etwas wie Hunger und verzehrte das von der Oberin mitgebrachte, aus Weißbrot und Kaffee bestehende Frühstück ganz. Nochmals benetzte sie mit dem kalten Wasser aus dem Tonkruge Stirn und Augen. Eine Art sanfter Beruhigung zog in ihr Gemüt ein. ״Auch Gita wird dort sein!“ Ein gewaltiger Drang, die neue Freundin zu sehen, packte sie unwiderstehlich, als verkörpere sie, die sie erst gestern kennengelernt, all ihre Freuden, Hoffnungen und Erinnerungen. Und in fast heiterer Stimmung ging sie am Arm der Oberin unter lautem Glockengeläute, das bald von verschiedenen Seiten einsetzte, durch die weiten, geschlungenen Gänge des Korridors, durch Hof und Garten in die kleine Klosterkirche. . . Da3 Glockengeiäute verstummte und aus einer unsichtbaren Ecke der von Ordensschwecstern und auch Frauen aus dem Volke angefüllten kleinen Kirche setzten brausende Orgelklänge ein, die sich bald mit den hohen, wohllautenden Frauenstimmen verschmolzen. Auf einer kleinen Kanzel erschien ein Geistlicher in brauner Kapuzinertracht, kreuzte die Hände über die JBru3t und;wartete mit frommem Augenaufschlage das Abfluten des Chorgesanges ab. Merelaika wurde es wieder sehr beklommen zu Mute. Ihre Führerin kniete mit den anderen Nonnen in der vordersten Reihe und sie stand dicht hinter ihr, wie in eine andere, fremde Welt plötzlich versetzt, voll unbestimmter Angst und innerer Unruhe. Die Oberin hatte ihr ein Gesangbuch in die Hand gedrückt, in welches sie mechanisch und verlegen hineinsah, aber die Buchstaben tanzten im Takte der Orgelmusik vor ihren Augen, wild, verwirrend, ohne feste Gestalt zu erhalten. Und aus der Tiefe ihrer Brust entrang sich ein Gebet, das sich in diesem Buche nicht befand und zu der Zeit (wie zu der singenden Umgebung nur schlecht paßte: ,Erleuchte, O Gott, mein Herz am süßen!Sabbatlichte!“- In ihre Augen traten Tränen und wie hilfesuchend ließ sie ihre Blicke im Raume gleiten. Dort unweit des Altars stand sie unter anderen Laienschwestern, die sie suchte; Gita schaute mit offenem Munde in das Gesangbuch, ihre Lippen bewegten sich. Ob sie wohl sang? Als sie jetzt die Blicke Merelaikas auf sich ruhen fühlte, wandte sie sich ab und vertiefte sich scheinbar ganz in*ihr Gebet. Der Chor verstummte und der Kapuziner predigte. Er sprach von Vergänglichkeit und Ewigkeit, von himmfischen Freuden und irdischer Nichtigkeit und dann von Dingen, die Merelaika völlig fremd waren und von Heiligen, deren Namen sie noch nie gehört. Ein vertrautes Wort drang an ihr Ohr: ״Darum verlasse der Mensch, dem Erleuchtung geworden, Vater und Mutter und folge dem Herrn!“ ... 1 Wie einfach und richtig schien ihr dieses Wort damals, als sie es zum ersten Mal aus dem Munde der Fürstin gehört. Und heute in dieser Umgebung? Unwillkürlich sah sie wieder zu Gita hinüber. Diese aber saß unbeweglich und lauschte auf die Predigt, scheinbar ganz Ohr. Merelaika sann darüber nach, wann und bei welcher Gelegenheit ihr die Fürstin dieses Wort gesagt hatte. Ein ganzes Menschenalter schien dazwischen zu liegen. Ihr Lehen, so schien es ihr, teilte sich in zwei scharf von einander geschiedene Hälften, deren eine vor und deren andere nach ihrem Eintritte in das Kloster lag, und sie hatte Mühe, über die Dinge, die so unendlich fern in der ersten Hälfte lagen, zusammenhängend zu denken. Wieder erhob sich, getragen von vollen Orgelakkorden, der Gemeindegesang. Und Gita? Sie stand mit offenem Munde, mit an das Buch gehefteten Augen und würdigte sie keines Blickes. Nach der Kirchenandacht wurde Marelaika in das Privatkabinett der Aebtistin gerufen. Die schöne, stattliehe Frau mit den scharf ausgeprägten, aber sehr einnehmenden Zügen, empfing sie sehr liebevoll. ״Ich habe, liebes Kind,“ sagte sie in mütterlich wohlwollendem Tone, ״Gutes über dich gehört. Dein Verhalten in den ersten Tagen ist lobenswert. Auch sagte man mir, daß du heute mit Andacht, sogar unter Tränen gebetet hättest. Das ist brav, liebe Tochter, und so kommen wir leicht zum Ziele. Wir werden unter diesen Umständen von unserer Gepflogenheit Abstand nehmen und jetzt schon Türe und Fenster deiner Zelle offen lassen .... Auch steht dir, wie den anderen, in den freien Stunden der Park zu Spaziergängen offen. — Und noch eins,“ setzte die Aebtissin gedehnt hinzu, ״hier im Kloster ist noch eine deines Stammes, Schwester Agadia. Nicht so leicht wie bei dir ging bei ihr die Bekehrung von statten, sie stieß auf allerlei Schwierigkeit und Rückfälle .... Nun hat auch sie sich allmählich zur Wahrheit durchgerungen und ihre Taufe steht bevor. Ihr Benehmen ist tadellos. Sie kann dir, ebenfalls entgegen unseren Gepflogenheiten, schon von heute ab Gesellschaft leisten, dich belehren, beraten und zum Guten leiten.-Natürlich in erster Zeit nur in Anwesenheit einer dritten Schwester, etwa der Oberin Magdalene oder einer anderen bewährten Dienerin des Herrn..." ״Danke, hochwürdige Mutter, danke!“ stotterte Merelaika, sich kaum ihrer Worte bewußt. (Fortsetzung folgt.)