Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 13 (30.3.1934)
- Date
- 1934-03-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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määm1 <mmmm 5? aftMliftiiHttl m ‘am am Nr. 13 ־?י7־ - Werdet u* werbei Mitglieder des //Sd101ttre*S<i1abbos// ilkfUlttth Wieit H, Leopoldsgasse St 16, telephöft Ä-4i-0*lä Aus Erez Jisroel. Von unserem Korrespondenten. Wie bereits gemeldet, wurde die Poale Agudas Jisroel in Jerusalem nett organisiert. Vorigen Sonntag fand im neuen Lokal der Jerusalemer agudistischen Poalim eine überaus stark besuebte Versammlung statt, der auch Rabbi Dusehinsky beiwohnte. Äußer den zahlreichen orthodoxen Arbeitern waren auch Vertreter der verschiedenen zionistischen Gruppen erschienen, um die programmatischen Referate der Redner zu hören. Der Vorsitzende, Rabbi Kazen eien bogen, begrüßte die Anwesenden, worauf der Präsident der Aguda in Erez Jisroel, Rabbi Jonathan Horowitz, namens der palästinensischen Agudas Jisroel und Rabbi Mosche Blau namens der orthodoxen Gemeinde Begrüßungsreden hielten. Rabbi Blau richtete an die Weit■׳Aguda den Appell, die Arbeiten der Poale Agudas Jisroel in Erez Jisroel mehr zu fördern als bisher. Es sprachen ferner der Direktor des Keren Hajischuw in Polen, Pinchas Lewin, Rabbi Sienkew'itz, Jakob Landau und unter stürmischen Ovationen der Anwesenden Raw Duschinsky. Nachdem der Führer der Zeirim, Rabinowitz, die Ver- Sammlung namens der Zeire Agudas Jisroel begrüßte, hielt Dr. Isaac Breuer sein außerordentlich interessantes Referat, das auch bei den anwesenden Nichtagudisten einen tiefen Eindruck hinterließ, * . Am 19. Adar, dem Jahreszeittage nach Rabbi Josef Chaim Sonnenfeld s. Z. 1., fand ein von der Zeire Agudas Jisroel in Jerusalem veranstalteter Sijum-Haschass statt, der einen besonders anregenden Verlauf nahm. # t Der bekannte Aguda-Führer aus Deutschland, Rabbiner Dr. Auerbach, ist in Erez Jisroel eingetroffen, um die für die orthodoxen Einwanderer aus Deutschland notwendigen Erziehungsanstalten zu errichten. Dr. Auerbach steht in engster Verbindung mit der palästinensisehen Aguda und mit Rabbi Duschinsky. * In der Kolonie ״N a t a n i a" werden sich die orthodoxen Arbeiter in den nächsten Tagen in einer Poale- Agudas-Jisroel-Gruppe zusammenschließen. Jeraschalmi. Sezession im zionistischen ,WaadLeumi4. Die Revisionisten haben beschlossen, aus der ״Keneseth Israel“, der zionistischen ״Judenstaats-Organisation“, deren Exekutive der ״Waad Leumi“ ist, auszu treten. Diesem Beschluß ist ein erbitterter Kampf der sozialistisch-zionistischen ״Histadruth“ gegen die in der Minderheit befindlichen Revisionisten vorausgegangen, deren Anhänger von den Sozialisten mit physischer Gewalt an. der Ausübung ihrer Berufe und an der Annahme von Arbeiten behindert werden. Der Oberrabbiner der zionistischen Gemeinde, Raw Kuk, sowie einige andere Persönlichkeiten der ״Keneseth Israel“, bemühen sich im Verhandlungswege, den in Brüche gegangenen Frieden im zionistischen Lager wieder herzustellen. ,, ״.t,;. Rabbi Beuben Schlomo Jungreis זצ״ל Im Alter von 65 Jahren ist in Jerusalem Rabbi Reuben Schlomo Jungreis s. Z. 1. verschieden. Der Verewigte, gehörte zu den führenden Persönlichkeiten der palästinensischen Orthodoxie und zu den Gründern des ״Waad ho.ir aschkenasi“. Rabbi Jungreis war allgemein als Kämpfer für die jüdische Tradition und gegen den immer mehr um sich greifenden Freigeist bekannt und geachtet. Nach dem Weltkrieg zählte er zu den engsten Mitarbeitern der unvergeßlichen Gaonim, Rabbi Diskin und; Rabbi Sonnenfeld s. Z. 1., in der Arbeit für Agudas Jisroel und für die selbständige orthodoxe Geineinde in Erez Jisroel. Er gehörte den verschiedenen agudistischen Delegationen bei der Palästina-Regierung und anderen politischen Instanzen führend an. Die palästinensische Orthodoxie erleidet durch das Ableben dieses großen Führers einen unersetzlichen Verlust. Die Lewajoh fand in Anwesenheit eines überaus großen Teiles der jüdischen Bevölkerung statt. חגצב׳ ה. Polnische Stimmungsbilder. Der Kampf um das neue Industriegesetz. In der letzten Zeit stand das polnische Judentum ganz unter dem Zeichen der neuen Industriegesetzvorlage, die vom Parlament beschlossen werden sollte und einige gegen den jüdischen Kaufmannsstand gerichteten Spitzen enthielt. Vor allem handelte es sich um die Frage der eventuell bei verschiedenen Handels- und Industriezweigen erforderlich gemachten Qualifikation (Zwangsbildungsnachweis); viele tausende jüdischer Kaufleute hätten dabei ihre Erwerb§möglichkeit verlieren können, sollten. sie hiezu herangezogen werden. Die jüdische öffentliche Meinung wandte sich mit aller Entschiedenheit gegen die projektierte Einführung des Zwangsbildungsnachweises und wurde durch das schnelle Tempo, mit dem die Gesetz- Vorlage behandelt wurde, sehr beunruhigt, Die zionistischen Abgeordneten, die im Industrieausschuß des Sejm ihren Vertreter haben, strengten sich an, die Gefahr abzuwenden, jedoch ohne Erfolg. Die Gesetz- Vorlage wurde im Industrieausschuß mit der einzigen Be- Schränkung, beschlossen, daß ,der B.ildpngsnachweiszwang nicht innerhalb von drei Jahren durchgeführt werden darf. Der zionistisch Abgeordnete (Rotenstreich) verlangte die Abänderung dieses vom Regierungs block beantragten Zeit•׳ raumes auf fünf Jahre', was nicht genehmigt wurde-und was übrigens für die jüdische Sache von größtem Nachteil gewesen wäre; es würde nämlich״einer prinzipiellen Gutheißüng des Zwangsbildungsnachweises für . den Kaufmannsstand jüdischerseits gleichlauten. Die Uebergangszeit von einigen Jahren, ganz belanglos, ob. es ,drei oder fünf sind, - könnte dann• leicht gekürzt werden, und wenn auch nioht,־ dann würde es doch.eigentlich.einen langsamen, aber sicheren Untergang des jüdischen, Kaufraannstandes in Poiep, innerhalb י drei bis״fünf Jgljren; bedeuten, Die a g.u d J§ tjs che n, Abgeordneten und die jüdisehen WirtacCftCfe§nießtiQnen uuterhFührüng; von aberrabbiner ,L e W i U upt$r??abh&h ihrerseits; Schritte, um die Spitze der . betreffende^ GesetzesYnrfehrift! nMubrechen, und ihre Bemühungen wurden mit grpßjmnU.rf 918 gekräht, Im Industrienusechuß konnten sie selbstverständlieh* nichts machen• <%.sie dort nicht vertreten, sind (Ah■* geordneter Oherrabhiner Lewin ist Mitglied des Verfässüngsaussehusses und Abgeordneter Minzberg des Blldungsausschusses), so daß das emsige Arbeitsfeld in diesem Falle das Sejmplenum darstellte. Man hat dafür gesorgt, daß 1m Bejmpleäum s e i t e h s־ d e s R e g i e* rühgsblöcks em Abänderungsantrag dahin eingebracht werde, daß zur Einführung des Zwangs* büdungsttachweises überhaupt ein neues Gesetz nötig sein werde, so daß der vorliegende Entwurf nur rem akademischen Charakter behält. Diese Abänderung des Gesetzes wurde vom Sejm beschlossen, Aber die Zionisten sahen ein, daß ein derartiger Erfolg von Abgeordneten Oberrabbiner Lewin die jüdische öffentliche Meinung ganz auf seine Seite lenken kann, und so begannen sie in ihrer Presse, trotzdem ihre Abgeordneten im Sejm selbst für die Verbesserungsvorschläge des Regierungsblocks gestimmt haben, eine Hetze zu entfalten, daß damit eigentlich die jüdische Sache noch verschlimmert Wurde. Nach dem, früheren Wortlaute des Gesetzes, alarmiereten sie, wäre wenigstens für die nächsten drei Jahre gesorgt; nun sei auch dies zweifelhaft, da nach Schluß der BüdgetsesSiott des SCjm die Regierung die Möglichkeit habe, Dekrete mit Gesetzesgültigkeit zu erlassen, und sie nun freie Hand haben werde, den Zwangsbildungsnachweis für Kaufleute und Industrielle auf diesem. Wege einzuführen. Dabei wurde natürlich außer Acht gelassen, daß auch die frühere Bestimmung betreffs der Uebergangszeit mit Hilfe eines Dekrets ohne weiteres geändert werden konnte. Eine Ueberraschurig sollte indessen die Hetzer erwarten, die den Wert der Leistung von Abgeordneten Oberrabbiner Lewin noch vielfach erhöht hat. Als die Gesetzvorlage in den Senat gelangte, wurde eine offizielle Regierungserklärung abgegeben, daß der Zwangsbildungsnachweis nicht im Wege eines Dekrets eingeführt werden wird. Somit ist die ganze Geschichte ad calendas graecas verschoben worden. Erst dann wurde natürlich die Größe des für die polnische Judenschaft Geleisteten recht klar und die Hetzer verstummten. Interessant ist noch ein Umstand. Bei der letzten Abstimmung über das Industriegesetz im Sejm .stimmte Abgeordneter Oberrabbiner Lewin trotz seiner regierungsfreundlichen Haltung gegen die Vorlage, weil sie, von der behobenen Gefahr des Zwangsbildungsnachweises ahgesehen, auch andere, allerdings minder empfindliche Spitzen gegen den jüdischen Kaufmannsstand in sich birgt. Der ״unabhängige" zionistische Lodzer Abgeordnete Rosenblatt hingegen beteiligte sich an der Abstimmung überhaupt nicht, weil er es nicht einmal der Mühe wert gehalten hat, damals in Warschau zu sein. Im Anfang der betreffenden Sitzung war er im Saale anwesend, verließ ihn aber vor der Abstimmung, sobald die Zeit herannahte, um die der Zug nach Lodz abgeht. Die Privatgeschäfte dünken eben diesen Herren wichtiger als die blutigsten Interessen der jüdischen Massen. Das Vorgehen des zionistischen Abgeordneten wurde in der jüdischen Presse gehörig kommentiert. Isch Jehudi. Aus Ungarn — Ministerpräsident G ö m b ö s nahm in einer Ver- Sammlung des offiziellen 'Studentenvereines ״T u r u 1" scharf gegen die Hochschülkrawalle Stellung. Er erklärte, daß er gegen diejenigen, welche die Ordnung und Ruhe des Landes auch weiterhin stören, strengstens vorgehen werde. — In Budapest und in der Provinzstadt Gy öngyös wurden F1 u gz e t t e l verbreitet, die im Namen der christlich-ungarischen Jugend zum Boykott der j ü di s ch e n K auf 1 e ute aufforderten. — Der jüdische Abgeordnete Dr. Gdza D 6 s i, ein Mitglied der Regierungspartei, versicherte in seiner Festrede, die er am 15. März bei der Vereinigung der jüdischen Hochschüler hielt, daß alle maßgebenden Faktoren des!Landes die P f e i 1 k r e u z b e w e g u n g — eine ungarische Variante der Hakenkreuzbewegung — ver-urteilen. — Abgeordneter Dr. Jänos V ä z s o n y i bezeichnet im ״Egyenlöseg“ die das kulturelle Gebiet betreffenden neuen Gesetzesvorlagen der Regierung als Versuche zur Erweiterung der Geltung des n u m e r u s clausus- Gesetzes, So u. a. die geplante .Schaffung eines Zentralrates für Literatur und Kunst, die ׳Einverleibung der Hochschule für Nationalökonomie in die Technische Hochschule, des weiteren der׳־Hochschule für Veterinäre und der Oedenburger Hochschule zur Ausbildung von Gruben- Ingenieuren — bei welchen das numerus clausus-Gesetz bisher keine Anwendung fand — in die Budapester Universität, schließlich der Plan, wonach die Absolventen der Mittelschulen zweierlei Maturitätszeugnisse zukünftig erhalten sollen, von denen nur diejenigen zum Besuch einer Hochschule befähigen, welche eine diesbezügliche separate Klausel enthalten. Die Wiener Molkerei bringt auch heuer Pessach-Koschermilch in allen ihren Filialen zum Verkauf. Die. Pessach-Koscher־ milch wird in ihren Meiereien in Nieder- Österreich unter streng ritueller Aufsicht der von Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner De. M.: Reseninann; bestellten, religiös verläßlichen Organe .ד pJITiWjft• ®*,zeugt. Jede Kjannek und jede Flasche ist mit einer- Plombe, resp. einer Schleife versehen mit dem! Aufdruck חלכ,כשי של..פסח WIENEI^MOLKEREJ EISfiN ft HONKSSBCn m mm״ ■ mmm SK Rlü a mäm Inhalier: JMo EISM Wien III. Rabengasse 13 Säläitilj Selchfleisch, Konsefven, alles stets frisch in bester Qualität zu billigen Preisen Unter Aufsicht des ehrw. Rabbinats der Adas jisroel iSchiffschul) ln fllelcH la Qualität werden heuer auch Selchwaren und Salami של פסח erzeugt Denkwürdige Schabbos-Hagodol- Droschoh in der Schiffschul. Am vergangenen Schabbos-Hagodol hielt Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Fürst in der Schiffschul eine Droschoh, die nach verschiedenen Richtungen hin eine Sensation bedeutet und lebhaften Widerhall einer überaus zahlreich erschienenen Gemeinde auslöste. Nach dem traditionellen halachischen Teil der Droschoh begründete Seine Ehrwürden in der Einleitung seines meisterhaften Magidus eine Neueinführung, die am Schabbos-Hagodol erstmalig wirksam wurde. Es wurde, nachdem die erste Farschoh der Sidroh geleint war, vom fungierenden Kantor ein ״Mi-scheberach“ für all jene verlesen, die der Würde des Beth- Hakneses und der Weihe der Gebetszeit durch ihr Verhalten Rechnung tragen und sich Zurückhaltung in bezug auf das überflüssige ,Sprechen im Bethaus auf erlegen. Dieser Mi-scheberach (Die ״Jüdische Presse" hat ihn in anderem Zusammenhang in ihrer Nr. 4 vom 26. Jänner d. J. veröffentlicht! Red.) ''hat keinen Geringeren als den Baal Tosefos-Jomtow zum Verfasser, der, wie Seine Ehrwürden erinnerte, in Wien als Raw wirkte. In überaus geistvollen Worten begründete der ehrwürdige Redner diese Wiedereinführung und erflehte den Segen1 des Allmächtigen für alle, die sich Rückhaltung auferlegen. Uebte dieser Teil der Rede schon eine überaus nachhaltende Wirkung aus, so steigerte sich dieser Widerhall im folgenden Magidus-Teil, in dem Seine Ehrwürden die Fehler seiner Gemeinde rückhaltlos auf deckte und mit geradezu jugendlicher Begeisterung der Erneuerung der Orthodoxie in Wien das Wort sprach. Viel bemerkt wurde der Teil der Rede, in dem Seine Ehrwürden allen Anwesenden nahelegte, trotz der schweren Zeit die lebenswichtigen Institutionen der Gemeinde, an deren Spitze die Erziehungsanstalten, zu fördern. Mit einem Appell an die Führer der Gemeinde, der Erneuerung unseres Gemeindelebens durch Heranziehung jugendlicher Kräfte den Weg zu ebnen, schloß Seine Ehr würden seine überaus gehaltvollen Ausführungen. Es steht zu hoffen, daß die Wirkung der Rede eine Wiederbelebung des orthodoxen jüdischen Gemeindelebens zur Folge haben wird. Selchwarenrestaurant Wien II, Haidgasse 5 Tel. A-4G-4-69 Den wirtschaftlichen Verhältnissen angemessene Preise. Hygienische Verkaufsstelle. In- und ausländische Weine. Unter persönlichen Leitung des Herrn Siegmund Hönigsber י כשר של פסח Adas Jisroel-Schiffschul. Wien, H., Gr. Schiffg. 8. Kanzlei; II., Gr. Schiffg. 1. Es wird aufmerksam gemacht, daß eine Kontrolle über den Verkauf von Pessach-Milch von seiten des ehrw. Rabbinats der Adas Jisroel (Schiffschul) nur in jenen Verkaufsstellen ausgeübt wird, die besonders verlautbart sind. Wien, 12. Nissan 5694. DER VORSTAND. Landesverband jüdischer Jugendvereinigungeil in der Agudas Jisroel. Anläßlich seines fünfjährigen Bestandes und fünfzehnjährigen Jubiläums der Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Wien II., veranstaltet der ״Landesverband jüdischer Jugendvereine Oesterreich in der Agudas Jisroel" am Sonntag, den 30. Nissan 5694, 15. April 1934, um 11 Uhr vormittags im Lokale der Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Wien, II., Obere Donaustraße 69, ein Jugendtreffen. Der Landesverband hofft, daß an diesem Treffen die gesamte thoratreue Jugend Oesterreichs teilnehmen wird, um alle dringenden gemeinsamen Fragen zu besprechen. Im Rahmen des Treffens findet auch ein Vortrag des Leiters der Keren Hathora-Zentrale, Dr. Leo Deutschländer, über das Thema ״Das jüdische Weltbild der Gegenwart, beleuchtet vom Standpunkt der Agudas Jisroel" statt. Anmeldungen sind an die Adresse des Landesverbandes, Wien, II., Leopoldsgasse 16, zu richten. Aus dem Leserkreis Zu unserer in der Vorwoche in dieser Rubrik veröffentlichten Zuschrift erhalten wir noch fob gende Zeilen: Die in Nr. 12 Ihrer gesch. Zeitung angeregte Schaf- Jung einer ״autoritären י politischen Kommision“ zum Zwecke der Schlichtung von Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Orthodoxie erscheint mir außerordentlich .yerfolgenswert. Jch erlaube' mir zuJ diesem Behufe anzuregen, daß sämtliche orthodoxen Rabbinen Oesterreichs zu einer Beratung zusämmenkommen und aus der Mitte dieser! Versammlung׳ eine fünfgliedrige rabhinisohe Kommission? gewählt׳ wird, - Gleichzeitig sollte1 eine Tagung ׳ aller!Ortsgruppender Agudas •Jisroel des -Landes stattfindeh, die vier׳ Herren (und zwar hievon״ mindestens zwei aus der ״Provina)- zu wählen י bat, die gemeinsam-mit den fünf Rabbinern die genannte Kommission bilden, KV• J *