Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1934-03-30 · 13 (30.3.1934) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
13 (30.3.1934)
Date
1934-03-30
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2629891-2630538-2630551--4696-2636904
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Von S c h äb 9 e Sobö«f 0i .? Während der zwanzig; Jahre, in denen Agudas Jii* roel sich bemüht* die Idee der Souveränität G -11 e s und der *Thora" im jüdischen Volk und im jüdischen Land allen Juden beizubringen, war für sie niemals eine so günstige Zeit, diese heilige Mission zu erfüllen, wie der gegenwärtige Moment. Wenn Agudas Jisroel diese günstige Gelegenheit versäumt, werden die künftigen Geschlechter ihr diese historische Sünde nicht verzeihen können. . Bisher hat man vielleicht Agudas Jisroel zu Ünrecht Vorgeworfen, daß sie zu wenig intensivfür .ihre heilige Mission eintritt, denn wir lebten in einem Zeitalter der ״statistischen" Demokratie. Geistige Werte, geschichtliche Logik, historische Wahrheiten galten nichts gegenüber trockenen Zahlen. Wer lauter schreien konnte, War tüchtiger, und wer mehr ״Schekaiim" verkaufen konnte, der sollte das Schicksal des jüdischen Volkes gestalten, auch wenn diese Gestaltung im Widerspruch mit der Geschichte des Volkes stand. Und die Organisation, die sich einen größeren Beamtenstab leisten konnte, der mit trockenen Ziffern und auch mit demagogischem Bluff das Volk verblendete, sollte die Öffentliche Meinung beherrschen. Sie war die größte •Organisation. In einer solchen Zeit konnte Agudas Jisroel wahrlieh nicht mehr leisten, als sie eben geleistet hat. Agudas Jisroel hat eine Mission zu erfüllen, die nur mit dem Geiste zu erfüllen ist, keinesfalls aber mit Bluff und falscher Demokratie. Die Zeiten haben sich geändert. Die Welt beginnt zu erkennen, daß die papierene Demokratie einen Zusammenbruch auf der ganzen Linie erlitten hat und erleiden mußte. Und man hat kurzerhand die überspannte Demokratie Wiede* a%es0hüttelt, Ehemaligere«־* feehtef der Demokratie wären die ersten, die diesen Weg eingeschlagen haben. (Mussolini, Pilsudski u. a.) Wie steht es nun mit dieser Entwicklung bei uns Juden? . Bis jetzt kann nur die ״e r s t e Hälfte" derselben konstatiert werden; der Zusammenbruch der jüdisehen Demokratie- Wenn man in der jüdischen Presse blättert, muß man Sich an den Kopf greifen, wie sich das ״Volk des Buches" und ״das Volk der Weisheit" in So eine Sackgasse begeben konnte, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt. Allgemeine Zionisten A kämpfen gegen Allgemeine Zionisten B, MiSrachisten kämpfen gegen ihre Exekutive, Linke gegen Rechte, Rechte gegen revisionistische Zionisten, alle zusammen gegen Radikale usw. usw. Die zweite Hälfte der Entwicklung aber, das Aufräumen mit dem'Parteiensystem, ist bis nun bei uns nicht zu bemerken. In dieser Zeit ist es heilige Aufgabe der Agudas Jisroel, die niemals Partei unter Parteien sein wollte, das jüdische Volk vor dem geistigen Verfall zu retten. Der Weg hiezu ist geebnet, die tiefer Denkenden geben bereits zu, daß die einzige Rettung für das jüdische Volk die Rückkehr zu seiner Tradition ist. Und Agudas Jisroel ist berufen, Wegweiser zu sein für die Renaissance des Judentums. In großzügiger Aufklärungsarbeit über wahres Judentum und Jüdischkeit muß es allen Juden gesagt werden, daß nur G-tt und die Thora die Existenzbasis und die Existenzberechtigung des jüdischen Volkes in tausendjähriger Vergangenheit waren, der einzige Lebensnerv in der Gegenwart und die Garantie für eine glücklichere Zukunft sind. Wim m im wm 1 t«Uphoft Ai*l‘i46 unter Aufsicht der Adas Jisroel, Wien offeriert täglich frische^ ßfif«ä extrem Rindfleisch, Kalbfleisch, eigener Schlachtung sowie Geseldites, roh, flöfi של zu den billigsten Preisen Das Fleisch wird in unserer hygienischen, amerikanisehen Kühlanlage ״Kelvinator" auf bewahrt und auf Wunsch kostenlos ins Haus gestellt. Aufträge auch telephonisch unter Nummer A-43-5-20 erbeten, Ein einziger Versuch genügt, daß Sie unser ständiger Künde bleiben Die Vevkaulsstunden für KosdierfMilda in den unter Aufsicht der Adas Jisroel (Schiffschul) stehenden Verschleißstellen sind: Sonntag, den 2. Tag Pessach (1. April), 7 bis 9 Uhr, vormittags, Freitag, den ד. Tag Pessach (6. April), 7 bis 10 Uhr vormittags. vos woebe X M Wo eil € KRITIK UND BETRACHTUNG. illllllll!llllll!lll!llllllllllll!!llllllllllllll₪||||||||||||||||||||||₪||||||||||||||||||||||||||||||||||l|||||||||||||||M Die neue Verfassung in Oesterreich Die neue Verfassung in Oesterreich ist wohl noch nicht verlautbart, aber aus Zeitungsnachrichten läßt sich ersehen, daß einige Gedanken in ihr festgehalten sind, deren Berechtigung längst erprobt ist und nur in der jüngsten Vergangenheit ihre Geltung verloren haben. Während im Parteienstaat Konfessionen direkt nicht vertreten waren und nur auf dem Umwege über Parteien ihre Forderungen, die sie als jahrtausendealte Stützen der Gesell- Schaft mit Recht stellten, mehr oder minder gut vertreten lassen konnten, wird in der ständischen Verfassung:״ der K ul t u r rat die Konf e s.s4>0-n,<e n zur, d i r e k ten Vertretung heran ziehen. Das orthodoxe jüdische Glaubensbekenntnis, das im Bürgenland auch Autonomie besitzt, wird hoffentlich Gelegenheit finden, dort, wo das Judentum als Konfession Geltung bekommen 3011, zu zeigen, was wahres religiöses Judentum ist. Die Wiedereintritte in die Wiener Kultusgemeinde Seit den denkwürdigen Februartagen des heurigen Jahres haben die Dinge in der Israelitischen Kultusgemeinde Wien eine merkwürdige Wendung, genommen. Während früher die Austritte aus dem Judentum nun schon seit Jahrzehnten die Eintritte überwogen, sind rn Februar in einer einzigen Woche 36 Eintritte angeneidet worden, denen nur 6 Austritte gegenüberstehen. Wenn auch für uns, die wir auf den Inhalt und nicht luf die Form sehen,, das Judentum einen Amtretenden!bensowenig verliert, als es einen Eintretenden gewinnt,!0 ist dieser Umstand immerhin einiger kritischer Berachtung wert. Die Statistik läßt wohl den Schluß zu, laß es sich in den meisten Fällen um Eintritte von Gere ^.rojaus handelt, da es zum überwiegenden Teil Beamte ind, die scheinbar fürchten, daß der neue Kurs in Oestereich Konfessionslosigkeit mit der gebührenden Mißchtung behandeln wird. Trotzdem aber sind diese Wiederintritte für uns, die wir die Ausgetretenen, dem Din ntsprechend, als Juden behandeln, zumindest soweit von Vichtigkeit, als wir uns fragen müßten, ob nicht doch ndlich die Zeit wäre, jene, die ihre Konfession wie [leider wechseln, über den tieferen und heiligen Sinn es Glaubensbekenntnisses , aufzuklären. Die Zeit ist ünstig, das Eisen heiß. Wer wird es schmieden? \ionismus und Sozialismus Wie die zionistische ״Zsidö Szemle", Budapest, :hreibt, charakterisierte Dr. Mossinsohn, Tel-Awiw, die rbeiterjugend Palästinas in einer in Budapest gehaltenen gitationsrede folgendermaßen: ״Sie sind nicht mehr nhänger der Lehren Theodor Herzls, sondern der von arl Marx, sie marschieren nicht mehr hinter der blaueißen Fahne, sondern hinter jener in roter Farbe, singen cht mehr die Hatikwah, sondern internationale Sozialist!־ ihe Hymnen und der Schomer Hazair fühlt sich näher;rwandt mit dem arabischen Arbeiter wie mit dem dischen Bürger." Ei, da schau her! Dämmert’s endlich bei den Herren, igend zur Politik ohne Religiosität erzogen, landet tzten Endes bei irgend einer internationalen, areligiösen chtung. Das hat die Orthodoxie seit jeher;erkannt Ld davor gewarnt. Sie erntete dafür .Hohn, Wir könnten aige nähere Beispiele, als ׳־ däs' der Valästihensischen igend, anführen, Wir wissen von ganzen zionistischen gendprganisationen in Europa, die mit fliegenden ihnen in das Lager der Gegner übergegangen sind. Vielcht sieht Herr Dr. Mossinsohn sich in der Führung der samten , zionistischen Organisation um. Wozu in die rne schweifen, liegt das Schlechte, ach, so, nah. ,, ennungsposch'im bis übers Grab ״Das Leben in Warschau" ist eine ständige ihrik in den Warschauer Blättern, in der jüngst eine, nn man so. sagen darf: amüsante Friedhofs-!schichte berichtet wird. Wurde da ein.Herr Doktor berfarb bestattet, seines Zeichens Führer der;״Foaie; >n": Ein Trauerredner, der: barhäuptig sprach, konnte sich nicht versagen, gegen das religiöse Judentum auslig zu werden. Ein Riesenwirbel ־war die unausbleibliehe Folge. Inzwischen hatte einer der letzten Redner seine Trauerrede damit beendet, daß er erklärte, nicht zu ruhen, bis nicht in Warschau;— ein eigener Friedhof für Freidenker geschaffen wird. Er selbst würde sich nie mit religiösen Juden gemeinsam bestatten lassen. Nein! Das wäre fürchterlich,; gar nicht auszudenken. Wir unsererseits hätten nur hinzuzufügen, ob die Anregung nicht schon bei Lebzeiten zu verwirklichen wäre. Vielleicht sondern sich die Herren Freidenker schon zu Lebzeiten, und zwar so hermetisch ab, daß sie mit keinem religiösen Juden in Berührung kommen. Vielleicht ließe, sich dadurch auch der .Freidenkerfriedhof ersparen... ״ •.׳״־ Zionisten unter sich Merkwürdigerweise .wurde die innerzionistische Fehde zweier palästinensischer Schriftsteller־, des M. Y. Ben Gavriel — er hat vor nicht langer Zeit Eugen Höflich geheißen und ist aus W i e n nach Erez gewandert — und des Wolfgang v. W e i s l in einem Pariser Emigrantenblatt, , dem ״Neuen Tagebuch", ausgefochten. Höflich hat recht viel an dem Revisionistenführer Jabotinsky und an seinen ungestümen Anhängern auszusetzen. Jabotinsky ist nach seiner Darstellung ein sehr eitler Journalist, der um jeden Preis, auch um den Preis vieler jüdischer Existenzen, von sich reden machen will. Man müßte überhaupt die revisionistischen Führer psychiatrieren lassen. Viele ihrer Anhänger leiden an dementia praecox, zu Deutsch: jugendlichem Blödsinn. Weis 1 geißelt dagegen die Arbeiterpartei. Nebst der englischen Regierung hemmen die Roten am stärksten die jüdische Einwanderung. Sie tun dies aus politischem Egoismus. Wir beschäftigen uns mit dieser Auseinander- Setzung keinesfalls zum Zwecke, die bekannten Schlußverse aus Heines Disputation zitieren zu können. Zum selben Ergebnis wird der Leser auch ohne Zuhilfenähme der Heineschen Poesie, einfach aus eigenen Stücken gelangen. Was an diesem Duell der zionistischen Kämpen uns in erster Reihe interessiert, sind einige Sätze des Höflichschen Artikels, welche folgendermaßen lauten: ״Es ist dem jüdischen Volk eine große Chance in die Hand gegeben. Es ist daran, sie zu vertun, weil es sich seiner Vergangenheit nicht mehr erinnern will; weil es in einer Zeit des Geschreis unbedingt mitschreien will, statt still und selbstsicher aufzubauen; weil Politik alles wurde und die Erziehung der Gesinnung und des Geistes eine höchst periphere Angelegenheit." ' ״ Diese Feststellungen klingen uns sehr bekannt. Sie bilden einen wichtigen Bestandteil jener Kritik, welche die Orthodoxie schon seit Jahr und Tag gegen die zionistische Palästinaarbeit geltend gemacht hat; Wir haben sie des öftera in orthodoxen Zeitungen gelesen und ebenso oft von orthodoxen Rednern gehört. Nur wiederholt sie Höflich, das ist ja bei einem Zionisten selbstverständlich, in einer sekularisierten, ihrem religiösen Gepräge entkleideten Form. Das Wesentliche bleibt aber trotzdem dasselbe. Auch Höflich findet keinen Gefallen, ganz so wie wir Ortho•• doxen keinen Gefallen daran finden, an diesem nagelneuen; diesem noch-nie-dagewesenen und vollkommen u n j ü d isehen Typ eines Juden, welcher aus den Geldern der jüdischen Oefentiichkeit und »unter Ausnützung der irregeleiteten, ^ch so wertvollen jüdischen Begeisterung, auf dem Boden Erez Jisroels jetzt hochgezüchtet’ wird. Auch Höflich bemerkt es schon, daß dieser Typ. eine offene, ja herausfordernde. Kriegserklärung gegen das historische, Judentum, gegen all jene geistigen und moralischen Werte ist, welche die jüdische Vergangenheit zum heiligen geweiht hat. Der U n t e r s c h i e d ist bloß der, daß Höflich erst an den grellsten Exemplaren, an Jabotinskys braunen Rittern, dies® Kriegserklärung gegen das Judentum und gegen all seine Werte merkt. Die Orthodoxie aber hat bereits 1 ä n g s t und am ganzen nationalen Lager, sowohl an den Roten, wie an den Br au n e מ und an allen anderen Farben- und Gesinnungs- Variationen, das Brandmal des Unjüdischen festgestellt; — Der christliche Araber (! Red.) Msarsa' xourde von der Palästina-Regierung damit betraut, den vermutlichen Arbeit er be d ar f für die nächsten Monate im Gebiet von Jaffa und Tel-Awiw zu überprüfen. Von dem Ergebnis wird die Höhe der E inw an deruxi g sqüote für das Halbjahr. März—Oktober 1984 abhängen. — 150 jü dis che T 0 11 ri s ten aus P 01־ eh, die über Pessach nach Erez- Jisroel fahren wollten und ihre ordnungsmäßigen Pässe und die vor geschriebene Kaution erlegt hatten, erhielten unmittelbar vor der Abreise vom Warschauer englischen Konsulat den Bescheid, daß ihnen keine Visa erteilt werden. Christliche Palästina- Touristen erhielten gleichzeitig anstandslos die Visa. ' —■ Nach zuverlässigen Informationen soll sich der künftige Jerusalemer Stadtrat aus sechs Juden, vier Mohammedanern und zxoei christlichen Arabern zusammensetzen. .׳־׳- ■ ״■«''■. - -. ' - — In Grodno verstarb im Alter von 118 Jahren Mosche Rozaczewski, der am polnischen Aufstand von 1868 teilgenommen hat. Die Bestattung fand in An- Wesenheit von Regierungsvertretern , statt. — Auf dem Lloyd-Triestino-Dampfer ״Ita li a", der Palästina-Reisende von Triest nach Jaffa beförderte, ereignete sich durch den Absturz eine s Kr an es ein schwerer Unglück sf all, bei dem die 20 jährige, aus Lettland stammende Sarah Chajes g et öt et und sieben Personen verletzt wurden. — Siebzehn Führer der arabischen nationalistisehen Revolte in Palästina im Oktober 1988, die sich gegen die jüdische Einwanderung richtete, wurden zu Zwangsarbei t von fünf bis zehn •Monaten veru r teilt Und vorläufig gegen Leistung von Kautionen auf freien Fuß gesetzt. — Der ״Bayrischen Volkszeitung" zufolge soll der Nürnberger Viehmarkt in zxoei Abteiluxigexi, in eine deutsche und eine jüdis c h e, geteilt werden, um festzustellen, ״xoer noch immer beim jüdischen Händler kauft". —' Der Beirat der privaten Organisationen für FlüchtUngshilfe beim Oberkommissariat des Völkerbundes xoxirde zu einer Beratung nach London für, den SO. April und 1. Mai berufen. :— Das Hilfskomitee fii r die d e-ü ts che n J xi den in Polen veranstaltet demnächst im Einvcrnehmen mit 'den Leitungen der jüdischen Gemeinden in mehr als tausend polmschext Städtexi M ass enver- Sammlungen zum Protest gegexi die Judenentx'echtuxigen in Deutschland. — Die großen New-Yorker Warenhäuser F. W. Woolworth, Gebrüder Gimbel und R: H. Macy & Co. geben bekaxmt, daß sie kiinftighixi keine deut s chexi W a r e n mehr führen werden, weil der Widerstand eixies großexi Teiles der Konsumenten gegexi diese zu groß ist uxid faktisch keine Nachfrage nach deutschen Waren mehr besteht.' ־ ‘ — N atiohal Sozialisten demonstrierten vor den jüdischen Geschäft.en in Wiesbaden mid erzwungen die Entfernung dex' auf die chxistlichexi Ostern hinweisenden Gegenstände aus den Schaufenstern. Die arischen Geschäfte in Wiesbaden sind seit 16. Mäx'z xnit einem Schild ״Deutsches Geschäft" bezeichnet. . r — Oie Aschaf f enbur g er arischen Kleiderkonfektionä re haben beschlossen, ab 1. ApxHl kein e O ff er t e von xii cht arischen Vertxetern oder Fabrikanten anzunehmen. — Mehr als die Hälfte der etwa 60.000 Seelen zählendexi jü dis chen Bevölkerung Saloni ki's hat sich an die >' Jüdische Gemeinde 11m Geld unter- Stützung zxoeeks rAnschaffung von Mazzos gewendet. — Nach einer soeben veröffentlichten Statistik praktizieren gegenwärtig ' in Palästina 460 Advokatexi, unter ihnen iiber 800 Juden, •׳;.״.? ’ . - ' , — Vergangenen Sonntag wurde im üeüejn Zentralbürg der polnischen A g udds Jisr o e l in Wars ohau, Sw. jersha]%$, eiti\'18inbr'u.eh' edtded1cti:׳p^!<׳-dem Schreibmaschinen *und verschiedene kleinere Einrichtüngsgegenstände gestohlen wurden, während die eiserne Rasse 'UWgrsehvt hMeb.. ׳:\ . ־v,:_■ . H. Grün, II,, Taborstraße 8 b, Tel.. R-42-3-66, Atelier, für tfeine^^ Herrengetrderab^ ל ־ E

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.