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Jüdische Presse · 1934-03-16 · 11 (16.3.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
11 (16.3.1934)
Date
1934-03-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite I JÜDISCHE PRESSE Nr, ii [guter Rat! \ Weisse und gesunde Zähne Friede iti Szatmar. Feierliche Installation des Oberrabbiners Joel Teitelbaum, Nagykaroly. Oberrabbiner Joel Teitelbaum, ein Sprosse der bekannten Märamarosszigeter Rabbinerdyhastie, würde nach sechsjährigem, erbittertem Kampf nün in voller Eintracht und nebst außerordentlichen Ehrenbezeugungen zum Oberrabbiner der orthodox-israelitischen Kultusgemeinde in Szatmär (Satumare, Neurumänien) installiert. Zu der Installation sind aus allen Gegenden Siebenbürgens, Ungarns und der Tschechoslowakei Gemeindedelegationen unter Führung der Ortsrabbiner und der Kultusvorsteher eingetroffen, denen die rumänischen Behörden allerlei Erleichterungen gewährten. Sogar aus dem sehr weit entfernten Makö (Ungarn) kamen zwei Autobusse mit Chassidim zur Begrüßung des Rabbi und die Chassidim aus Sziget (aus dem Stammgebiet der Teitelbaums) hatten Eisenbahnkarten mit Aufschriften in Hebräisch für ihre Sonderfahrt erhalten. Die Antrittsdroscho hielt der neue Oberrabbiner vor einer sechstausendköpfigen eingeladenen Zuhörerschaft. Abends, nachdem die staatlichen und die städtischen Behörden den neuen Oberrabbiner begrüßt' hatten, fand ein Festessen statt, an dem 500 Gäste teilnahmen. Die Installation verlieh der ganzen Stadt für mehrere Tage ein feierliches Gepräge. Die Versöhnung der wegen der Rabbinerfrage sich gegenseitig befehdenden Parteien, der Chassidim und der Aschkenasim, erfolgte unmittelbar vor dem Einzug des neuen Oberrabbiners. Sie einigten sich vor allem betreffs der zukünftigen Zusammen- Setzung der Gemeinderepräsentanz, deren Mitgliederzahl auf 71 erhöht wurde und in welcher die Parteien künftig zu je 50 Prozent vertreten sein werden. Des weiteren wurden Vereinbarungen bezüglich des neuen Gemeinde- Statuts — hier soll der neue Oberrabbiner das entscheidende Wort haben — wie auch bezüglich eines eventuellen Austrittes aus der Gemeinde getroffen. Sollten sich nach Ablauf eines Jahres wenigstens 300 Gemeindemitglieder zum Austritt aus der bestehenden Gemeinde melden, so wird seitens der Majorität der Gründung einer separaten aschkenasischen Gemeinde keine Schwierigkeiten entgegengestellt werden. Bereits jetzt wurden Einzelheiten der Vermögensverteilung bestimmt. Nach dem feierlichen Ablauf der Installation hält man es aber allgemein für ausgeschlossen, daß die Streitigkeiten sich erneuern sollten. Die führenden aschkena- ■*9m.3cnnKn1.ft0t TN APOTHEKEN" Be^crmudung njrnזזזj(ob^jrTQ j sischen Gemeindemitglieder nahmen doch bereits an der Delegation teil, welche den neuen. Oberrabbiner nach Szatmär einludfund ־anerkannten׳ ihn durch ihren Sprecher mit Begeisterung als ihren Moro-de’Aßroh. Man hofft da- .her,׳ daß•׳ endlich Friede in der großen orthodoxen Gemeinde zu Szatmär eingekehrt ist und diese unter der bewährten. Leitung von Rabbi Joel Teitelbaum einer neuen J31üte entgegensieht. . . David Kohil in Großwardein זצ״ל ln Groß wardein verblich am Rosch Chodesch Adar einer unserer besten, Herr David Kohn, seit Jfahrzehnten eine Säule der Großwardeiner orthodoxen Gemeinde, deren Renaissance er zum großen Teile mitbegründet hat und als deren Ehrenpräsident er verblich. Er War auch Gründer def Agudas Jisroel, die unter seiner Leitung ein eigenes würdiges Heim erwarb. Sein Hinscheiden hat die ganze Gemeinde in tiefste Bestürzung versetzt. Abends berief die Aguda eine Versammlung ein, bei der Ludwig Freund und Eugen Leuchtmanh Trauerreden hielten und die Verfügungen für die Kwuro und seine Ehrung stellten. Zum Andenken an den Verblichenen sollen Marmortafeln, die seine Verdienste würdigen, angebracht werden. Der Gemeindepräses Herr Ullmann und Vizepräses Kraus!betrauerten ihn noch am selben Abend in einer Gemeindeversammlung. Bei der Levajoh, die unter großer Beteiligung am Freitag stattfand, hielt Herr Oberrabbiner Fuchs, der intimste Freund des Verblichenen, eine einstündige Trauerrede und Würdigung.!Der Verblichene war Mitbegründen der Tomche Jeschiwo und des Spitals. Bis zu seinem Ende arbeitete er ununterbrochen im Dienste der Agudas Jisroel, der er mit besonderer Liebe anhing. Er war ein Jore-Schomajim, ein opferfähiger, guter Mensch von bestrickender Liebenswürdigkeit und einer außergewöhnlichen Arbeitsfreude für alles gut Jüdische. Großwardein wird zu tun haben, um diese Lücke auszufüllen, doch ist dort der Wille vorhanden, das von ihm Geschaffene weiter auszubauen. Ich war durch Jahrzehnte mit ihm innigst befreundet und habe bei meinen Reisen nach Rumänien im Interesse der Aguda an ihm immer eine ungeheure Förderung gefunden. Ich werde ihm stets das Andenken eines Elitemenschen bewahren. Wolf Pappenheim. RUM + CITRONE + MANDELN z1eAeitin<lie1nv<UmeJfltuft6ein! AUSGIEBIG! BEQUEM! Lebensveraich^ruiigs־ PHONIX“?SB*— Aus dem Jahresberichte 1932: Versicherungsbestand . . .׳.. ...2728 . MUlionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen ... 179 Millionen Schilling Garantiemittel .. 527 Millionen Schüling Auszahlungen an die Versicherten . . . ... . 60 Mülionen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Cechoslovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien. Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen, Jugoslawen, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten. :^HINTER- Erzählung von S, W'i ez, (Fortsetzung) [3ßJ David, der, von, Natur aus nicht impulsiv veranlagt, und gerade und ordnungsliebend wie er war, sich längst an den geordneten Gottesdienst, wie er unter den modernen gesetzestreuen Juden in Ungarn üblich ist, gewöhnt hatte, empfand doch die Gemütstiefe dieser ״wilden“ Andacht heraus. Es war ihm nicht schwer, aus dem verwirrenden Stimmenchaos die ergreifende Harmonie der gleichgestimmten Seelen herauszuhören. Er fühlte sich von der Welle der heiligen Begeisterung gleichsam emporgehoben, und aus tiefstem Herzen heraus betete, weinte, sang und jubelte er im Chore der Andächtigen, ״Komme in Frieden, Krone des Gatten“, sang der Rabbi, das strahlende Gesicht zur Türe gewendet, und klatschte jubelnd in die Hände. Ein Singen und Jauchzen erfüllte den geweihten Raum. ״Es ist gut, Gott zu danken und zu lobsingen Deinen Namen, Höchster“, sang der dicke Gutsbesitzer aus Leibeskräften. ״Denn Du hast mich erfreut, 0 Gott, mit Deinem Werke", winselte der schmächtige Melamed in heiserem Fistelton. ״Wie groß ist Dein Werk, wie tief Deine Gedanken“, wunderte sich der Getreidehändler und rieb sich vergnügt die Hände. ״Ach, Ischbaar, der Dumme, erkennt es nicht, und der Tor begreift es nicht“, brummte der behäbige Fabriksbesitzer in. tiefem Basse. ״Und Du hast erhoben wie Reem mein Glückshorn“, behauptete Jankel der Lahme und bewegte sehr mutig und unternehmungslustig sein altersschwaches Stelzbein, Ein Chaos von verschiedenen Stimmen, verschiedenen Worten, verschiedenen Melodien, die aber zu einem Einheitschor zusammenschmolzen,, ergreifend und erschütternd, w(e das Geräusch der von verschiedenen Winden getragenen Meereswogen, die sie jetzt im Gebete als leisen Wellenschlag ״der G-ttesmacht in den Höhen“ schilderten... Die letzten Töne des Gebetes waren verklungen, und nun folgte die Versammlung dem Rabbi in den Speisesäaiy ein riesiges Zimmer, in dem lange, •gedeckte Tische im Halbkreise so aufgestellt waren, daß die Gäste, ohne sich gegenseitig aus den Augen zu verlieren, alle hach dem erhöhten Ehrensitze des Rabbi hinschauen konnten. Die Tische waren einfach, aber schön und reich gedeckt. Es war leicht zu erkennen, daß fleißige Frauenhände hier mit viel Liebe und Kunstsinn gewaltet hatten, wiewohl man während der ganzen Zeit kaum eine Frauengestalt zu sehen bekam. ' Die Angehörigen des Rabbi wußten, daß der Meister nicht ihnen gehörte und traten still und willig ihr natürliches Recht den anderen ab... Mit einem Abschnitte aus dem Sohar, der die Mysterien der Schöpfung behandelt und den die ,Tischgesellschaft stehend und in feierlicher Stille anhörte, leitete der Rabbi die Tafel ein. Der riesige goldene Kiddusch-Becher des Rabbi machte dann die Runde, den die Leute so beglückt und weihevoll an die Lippen setzten, als gälte es, Glück und Gesundung aus ihm zu trinken... ״Auch im Essen und Trinken diene man Gott“, war des Rabbi Grundsatz. ״Die Seele", sagte der Rabbi in seiner üblichen Tischrede, die den Reigen der die Pausen ausfüllenden Vorträge und Gesänge eröffnete, in Anlehnung an einen sinnigen Soharsatz, ״die Seele des Menschen, nach den reinen Gotteshöhen strebend, haßt ihrer Natur nach alles Trübe und Dunkle wie alles Gemeine und Unreine. ״Die Schechinah fehlt an Stätten der Trauer und Trägheit“ ... Und ist es gar eine neue Seele, die der Sabbatengel dem Juden, dem vielgeplagten, einhaucht, so kann sie nur aus den reinsten höchsten Regionen kommen, aus himmlischer Wonne und echter Gottesfreude zusammengesetzt sein. Freilich ist auch die andere, die Wochentagsseele mit dabei. Im Unterbewußtsein schlummert die Sorge, sie soll schlummern und darf nicht erwachen, die Alltagsseele,.. ״Der Sabbatschlaf ist Vergnügen“, das heißt, richtig verstanden, der vollständige, ungestörte Schlaf alles dessen, was uns betrübt und das Dasein verkümmert, sichert ans jene Sabbatseligkeit, die ein Vorgenuß des himmlischen, von der Materie losgelösten Qlückes ist. Aber der Sabbat ist eine ״Quelle des Segens“, aus der alle Tage geschöpft werden kann und soll, Darum begleite uns die gottgeweihte Sabbatseele auch in die graue Woche hinaus und lebe in unserem Bewußtsein und verleihe uns die Kraft der Taube, die, mit den Flügeln die Luft teilend, dem warmen Neste zufliegt; die Ausdauer des Schiffers, der, von sturmgepeitschten Wellen getragen, dem sicheren Ruhehafen zusteuert... Sabbat! Sabbat! heiße stets das Ziel. Und ist es glücklich erreicht, so freut Euch, Juden, dessen. Freut euch!..." (Fortsetzung folgt.) Unser Kalendarium. Wir haben jüngst über den Beschluß berichtet, den die in Lublin versammelt gewesenen Rabbonim gefaßt haben, die vom Ltibliner Raw s. Z. 1. geschaffene Einrichtiing des Daf-Jomi durch Hinznfügiing einer Mischnoh-Jomiszu ergänzen. Nun liegt bereits der offizielle Ratender für die Mischnoh-Jomis vor und wir sind die Ersten, die nunmehr auch diese Mischnoh-Jomis in unser Kalendarium aufnehmen. Unsere Leser finden ah heute in dem auf der letzten Seite befindlichen Kalendarium neben dem Daf-Jomi auch die Mischnoh-Jomis für jeden Tag angeführt, die planmäßig am 7. Adar begonnen hat und deren Beendigung mit der Beendigung Von Schass in der 2. Folge des Daf- Hajomi auf den ' Tag genau zusammenfällt. In die Mischnoh-Jomis sind bekanntlich jene Messechtos aus ״Seroim“ und ״Taharos“ aufgenommen, die nur aus Mischnos bestehen und infolgedessen bisher in den allge־. meinen Daf-Jomi nicht einbezogen waren. Wir glauben, damit einen pflichtgemäßen Tribut dem Andenken des unvergeßlichen L11 b 1 iner Raw, Rabbi Meier Schapira s. Z. 1., zu zollen — soll doch die Mischnoh-Jomis ihm gewidmet sein — und darüber hinaus mit dazu beizutragen, daß alle Daf-Jomi-Lerner tatsächlich ganz Schass durchlernen, wie es der Lubliner Raw s. Z. 1. immer erstrebte. Hoffentlich wird auch die M i s c h n o h - Jomis in den breitesten jüdischen Kreisen Eingang finden und bald den Platz einnehmen, den heute schon der Daf-Jomi als Bindeglied zwischen den in allen Weltteilen versprengten Juden für sich in Anspruch nimmt und der aus dem jüdischen Leben einfach nicht mehr wegzudenken ist. REDAKTION DER ״JÜDISCHEN PRESSE“. Stavsky und Genossen vor Gericht. Vor dem Gericht in Jaffa wurde die Voruntersuchung gegen Abraham Stavsky, Zwi Rosenblatt und Abba Achi Meir, die beschuldigt werden, Dr. Chaim A r 1 0s o r o f f am Abend des 16. Juni 1933 am Strande von Tel-Awiw ermordet, bezw. den Mord vorbereitet zu haben, durch Oberrichter Commander Ralph Bodilly abgeschlossen. Gegen die Beschuldigten wird nunmehr die f o rmelle Anklage auf Grund von Artikel 170 des Strafgesetzes (vorbedachter Mord) erhoben. Auf das Verbrechen, dessen die Angeklagten beschuldigt werden, steht Todesstrafe. Stavsky, Rosenblatt und Achi Meir werden vor ein Geschwornengericht gestellt. ElgLv•» Wothc UBfe xn Woche — Die Btidapester orthodox-israelitische Gemeinde hat den 20 jährigen Wunderknaben Moses Pr eis z zu ihrem Oberkantor gewählt. Preisz stammt aus Lodz. — In Rechoboth kam es zu einer schweren Schlägerei zwischen Mitgliedern des Brith Tru mpeldor und Mitgliedern der H i s t a d r u t h H a o w di m, bei der einige ״Betarim“ verletzt wurden. — Wie die Wohlfahrtsgesellschaft ״Beth Lechem“ mitteilt, haben sich 1 5.0 0 0 jüdische Familien W arschauä,, also ungefähr der vierte T eil der Warschauer jüdischen Bevölkemng, an die Gesellschaft u>m finanzielle Hilfe gewendet, damit es ihnen ermöglicht werde, das Pessachfest zu feiern. — In Jerusalem wurde eine Gesellschaft für Wasserversorgung ,mit einem Kapital von 25.000 Pfund gegründet. -— Marschall Pilsudski tritt demnächst eine Erholungsreise an, die ihn auch nach Palästina führen wird. Er wird je einen Tag in T e'l- A10 i w und in J erusalem weilen. — In Sofia fand ein Delegiertentag der Juden Bulgariens statt. — Die Zionistische Exekutive hat den ״S onde rverband der Zionisten- Revisio niste n“ für au fgelöst erklärt. Die ״revisionistische W eit uni o n“ bleibt von dieser ״Auflösung“ unberührt. — Der Bau eines H au ptpostamtes in J eru salem wurde einem christlich-arabischen Unternehmer übertragen, bei dem kein einziger Jude Beschäftigung findet. — In N ah all al, der ersten nach dem Kriege!jegründeten jüdischen Palästina-Siedlung, werden jetzt 35 neue Beton häuser für die bisher in Holzbaracken unter gebrachten Siedler errichtet. — Sir Philip S a s s o 0 n, Unterstaatssekretär für das britische Flugwesen, bekanntlich ein Jude, kündigte im Unterhaus die Errichtung eines neuen Flughafens im Irak an, und zwar an einem Punkte, von dem ans die beste Verbindung mit Palästina gegeben ist. — Die Verwaltung des Kurortes Rhein f el den in Baden gibt bekannt: ״Wir freuen uns, mitteilen zu können, daß kein einziger jüdischer Gast mehr in unserer Stadt weilt.“ (! Red.) — In Palästina sind gegenwärtig 3,579.000 Pfund in Währ u n g s g eld und S che i de münzen im Um t lauf. Man erwartet, daß die Regierung in diesem Jahre einen Gewinn von etwa 100.000 Pfund aus ihren Geld- Operationen ziehen wird. — Die Zahl der während der laufenden Saison aus Palästina ausgeführten Orangen-Kisten hat Ende Februar dreieinhalb Millionen erreicht. — Die Universität Paris hat den ehemaligen Lehrer für Talmud am Hebräischen Gymnasium von Jerusalem A. L. Grojewski eingeladen, einen Vortrag über t almu dis che s Recht zu halten. Grojewski ist ein ehemaliger Schüler des G ho f ez Chaiim s, Z. I. — Das auf der Linie Triest—Palästina ver־ kehrende Schiff des Lloyd Triestino ״M artha Was hin g ton“ ist in ״Tel-Awiw“ umbenannt worden. — Die Politische Polizei nahm im Berliner Logenhaus des Unabhängigen Ordens Bne Brith eine gründliche H au 8 du r chsuchung vor, die mehr als zwei Stunden dauerte. Der Vizepräsident der Deutschland- Loge, Dr, Benno Walter, war schon einige Tage vorher verhaftet worden. In Stettin wurde das bei der B.-B.rLoge beschlagnahmte Haus der jüdischen Geי meinde zum Zwecke der Errichtung einer jüdischen Schule zur Verfügung gestellt. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E

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