Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 9 (2.3.1934)
- Date
- 1934-03-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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«öit§4. »Ittoiiat des Rechts auf Arbeit“. Aktion der Foale Agudas Jisroel ift Pölert. Die Zentrale de? Poale Agudas Jiäfüel ift Fdlen hat beschlossen, im Monat Adar eine Aktion zur Propagierung des Hechtes auf Arbeit jüdischer Arbeiter in jüdischen Betrieben durchzuführen. Während, dieses Monats sollen im ganzen Lande Aufklärungsversammiungen abgehalten Und Aufrufe durch die Presse verbreitet werden, die dem Gedanken der Schaffung geschlossener jüdischer Arbeits- Stätten geWidttiet sein werden, ln allen Städten sollen gemeinsame Komitees jüdischer Arbeitgeber und Arbeit* nehmen gebildet werden, die in Kooperation mit einer Zentralvermittlungsstelle in Lodz das Arbeitsbeschaffungs- Programm für jüdische Arbeiter durchführen sollen. Koscherfleisch für jüdische Arbeitslose in Holland. Die Regierung hat angeordnet, das Fleisch der zur Entlastung der Landwirtschaft geschlachteten Tausende Stück Vieh zu konservieren und allmählich an Arbeitslose zu Verteilen. Zahlreiche Stück Vieh wurden koscher geschlachtet und zu BUchsenfleisch verarbeitet, damit auch die jüdischen Arbeitslosen und Bedürftigen bedacht werden können. Eine l-Kilo-Koscherfleisch-Büchse wird an Arbeitslose zum Preis von 35 holl. Cents abgegeben. Vertretung der unabhängigen jüdischen Orthodoxie Deutschlands. Der Reichsbund gesetzestreuer jüdischer׳ Gemeinden in Halberstadt, die Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums in Frankfurt a. M. und die Landesorganisation der Agudas Jisroel in Deutschland haben eine gemeinsame ״Vertretung der unabhängigen Orthodoxie Deutschlands" geschaffen, die mit weitgehender Vollmacht ausgerüstet wurde. Mitglieder der Vertretung sind die Herren Rabbiner Dr. P. Cohn, Ansbach-Berlin, Rabbiner Dr. E. Munk, Berlin, Rabbiner Dr. M.!Schlesinger, Halberstadt, Dr. S. Ehrmann, Frankfurt a. M., und Jakob Rosenheim, Frankfurt a. M., Stellvertreter sind, die Herren Rabbiner Dr. M. Auerbach, Berlin, Rechtsanwalt Dr. J. Breuer, Frankfurt a. M., Wolf S. Jacobson, Berlin, Rabbiner Dr. A. Klein, Nürnberg, Rabbiner Dr. J. Merzbach, Damistadt. Der Reichsvertretung der deutschen Juden hat die Vertretung der unabhängigen Orthodoxie Zusammenarbeit in der Bearbeitung und Vertretung aller, mit der Rechts- Stellung der deutschen Juden und ihrem moralischen Schutz sowie mit deren wirtschaftlichen Interessen und ihren Einrichtungen im Zusammenhang stehenden Angelegenheiten vorgeschlagen. Mazewohstellen für Rabbi Josef Baumgarten ז״ ל, In überaus würdiger Form wurde am Mittwoch, den 6. Adar, am Grabe Rabbi Josef!Baumgartens s. Z. 1. die Mazewoh gestellt. Trotz des winterlichen Wetters und des Werktages hatte sich eine große •Anzahl von Verehrern mit dem engeren Familienkreis vereinigt, um dem großen Verewigten den letzten Tribut der Anhänglichkeit zu zollen. In einem großen Autobus waren sie gekommen und vereinigten sich am Bes Hachajim. mit den würdigsten Repräsentanten der Mattersdorf er Kehillo und des gesamten Rabbinats. Namens der Kinder sprach als erster David Baumgarten erschütternde Worte des Gedenkens, um dann in geistreichen Ausführungen zu begründen, daß auch in Zukunft, nach Ablauf der zwölf Trauermonate, das Angedenken des ׳großen Heimgegangenen, losgelöst vom!Schmerz des Heimganges, als dauerndes Vermächtnis in seinen Kindern und seiner Gemeinde fortleben wird. Er erbat in ergreifenden Worten die Fürbitte seines Vaters für KläH-Jisroel, das in so schwerer Zeit seinen Führer doppelt entbehrt. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Ehrenfeld gab in meisterhaften Ausführungen ein kurzes Lebensbild, das dann von Herrn Rabbiner Taussig mit zu Herzen gehenden Worten ergänzt wurde. Die Anwesenden schütteten in Tefilos ihr Herz am Grabe des Meisters aus und verließen ergriffen das ״Haus des Lebens“. Der IStein selbst ist ein Monumentalwerk jüdischer Kunst; der Entwurf stammt von unserem jungen, aber bereits weit über die Grenzen Wiens hinaus anerkannten Künstler Arthur Weisz, der selbstlos die wundervoll׳ ge- •lungene Arbeit als dauerndes Zeichen seiner Verständnisvollen Verehrung geleistet 'hat. Die Ausführung lag in den Händen der Firma Friedländer & Deutsch, die sich ihrer ‘Aufgabe meisterhaft entledigt hat. Dr. Lipman Schlesinger דל. Am 7, Adar verstarb in Frankfurt a. M. im Alter . von 74 Jahren Herr Dr. Lipman Schlesinger. Er entstammte einer Familie, in welcher jüdisches Wissen und jüdische Frömmigkeit in ungewöhnlicher Höhe vereinigt wären. Lipman Schlesinger hat das stolze Erbe seiner Väter in einer Reinheit und Klarheit erhalten, die ihn geradezu zum Idealtyp eines jüdischen Menschen machte. In seinem beruflichen Leben hat er als Professor an der Talmud- Thora-Realschule in Hamburg zahlreiche Generationen zur Höhe jüdischen Lebens geführt; als Führer der Agudas Jisroel, als Vorsteher der orthodoxen Kehilla in Hamburg, hat er entscheidend mitgewirkt an den Lebens- •fragen des orthodoxen Judentums. Ihm ist das hohe Glück zuteil geworden, daß seine Kinder, von denen der eine Dajan der orthodoxen Kehilla in Frankfurt ist, ein ander§r eine Klinik in Jerusalem leitet, der dritte, Herr David Schlesinger in Wien, als langjähriges Mitglied des Wiener G, A. der Agudas Jisroel, die erste Kenessio Gedaulo vorbereitet hat* g^s im Geiste des Vaters leben und wirken. Nainens des Qf, A. würdigte im Hause des Herrn David Schlesinger Pr. Leo Deutschländer die Persönlichkeit׳des Heimge|angeneh und überfbraebte dem Qwel die Grüße י der Agudä. : jüdische Presse מענינא דיומא Deshalb nannte man diese Tage Purim, wegen des ״Loses‘* (Pur =1 Los)... Das Los sollte Über den Zeitpunkt der beabsichtigten Jüdenvemiehtung entscheiden. Dem Zufall wollte es Haman Überlassen — denn an eine g-ttliche Vorsehung glaubte er nicht! Das Bekenntnis zum ״Zufall“ kenn- Zeichnet äüch Amalek, dessen Nachkomme er war. אשר ררף& -pp »*Der dir (zufällig) am Weg begegnete“. Was unsere Weisen von nipn » ״Zufall" ableiten. Amalek sah im Weltgeschehen nichts anderes, als das Walten des Zufalls. Eine Lebensanschauung, die das genaue Gegenteil des ‘jüdischen ״Haschgocho Protis"-Glaübens darstellt. Gegen eine solche Einstellung konnte Jisroel nur einen Kampf führen, der auf derselben Ebene liegt. Mit ״natürlichen" Mitteln. In der Schlacht, die Jisroel in der Wüste Amalek lieferte, gab es für den Uneingeweihten nichts Sonderbares, ja, es sah zuweilen nach ״wechselndem Kriegsglück" aus. In derselben Weise ließ die Vorsehung den Kampf der beiden Weltanschauungen in Ham ans Zeit austragen: Wie durch einen Zufall starb Wascht!..., wie durch einen Zufall wurde Ester Königin, wie durch einen Zufall erfuhr Achaschwerosch von der lebensrettenden Tat Mordechais... Nirgends war für den Ungläubigen der ״bewußte Wille" wahrzunehmen, der im verborgenen den ״natürlichen" Lauf der Dinge leitete. Dieser Tatsache entspricht die einzig dastehende Eigenart der ״Megillas Ester" unter den übrigen heiligen Schriften. Der G-ttesname kommt in ihr überhaupt nicht vor, denn sein Wirken blieb den Verblendeten verborgen! Anderseits bemerken unsere Weisen: überall, wo in diesem Buche ״Hamelech", ״der König", vorkommt, ist ״der König aller Könige“ zu verstehen. Weil eben ״das Herz der Könige in G־tteshand ist", waren alle Handlungen Achaschweroschs Handlungen des im verborgenen waltenden Willen — G-ttes. (R. Zadok Hakohen aus Lublin.) Rabbinerseminar zu Berlin. Das Sommerhalbjahr 1934 (5694) beginnt am Rabbinerseminar zu Berlin am Mittwoch, den 18. April (3. Ijar). Gesuche um Aufnahme, die auch Angaben über die für den Lebensunterhalt verfügbaren Geldmittel enthalten müssen' und denen Lebenslauf, Abiturientenzeugnis, Nachweis der talmudischen Vorbildung sowie eines religiösen Lehenswandeis beizufügen ist, sind bis zum 15. April an die Verwaltung, Berlin N 24, Artilleriestraße 31, zu richten. Debora (Lola) Grünwald:,ע״ל♦ Im blühenden Alter von 34 Jahren hat Frau Lola Grünwald, die Tochter des Herrn Nathan Schiff, am Ausgange des Schabbos ihre fromme und reine Seele ausgehaucht. Vor knapp zwei Jahren ist ihr ihr Gatte in den Tod vorausgegangen und!ließ die beispiellos fromme und g-ttergebene junge Witwe mit vier kleinen Kindern zurück. Mit beispiellosem Heroismus trug ׳die junge Frau ihr ׳Schicksal und׳ ging daran,־ für sich und ihre zarten Kinder ׳eine Existenz zu schaffen. Im Kampf ums Dasein stehend, war sie mit beispielloser Emsigkeit bemüht, gleichzeitig ihren Kindern, den hohen Traditionen der Familie und dem Vermächtnis ihres Gatten entsprechend, eine jüdische Erziehung im vollsten Sinne des Wortes zu geben. Ihre überaus gewinnende Art ließ jeden, der mit ihr irgendwie in ׳Berührung kam, ihr zum Freund werden. Wer aber ihren Heroismus zu bewundern, ihre Frömmigkeit mitzuerleben in die Lage kam, der mußte, gebannt von dieser. Persönlichkeit, ,zu ihrem stillen Verehrer und Bewunderer werden. Dies’e' junge Frau hat ein ganzes Geschlecht, das in neuen Richtungen das Heil sucht, Lügen gestraft., דבורה אשת לפידות, היא שפטה את ישראל בעת ההוא Debora Grünwald richtete ein Zeitalter, dem man fälschlieh vorwirft, daß es keine großen jüdischen Frauen mehr hervorbringt. So fand denn dieses Leben einer großen Frau, das einer heranwachsenden weiblichen Generation zu denken geben möge, einen jähen und frühen Abschluß. Reinheit der Gesinnung, ein unvergleichlich lauterer Charakter, Znius im höchsten Sinne des Wortes, vereinigte diese junge Dulderin, über ׳deren Mund hie eine Klage kam, zu einem erhabenen Ganzen. Sonntag nachmittags vereinigte sich eine auch in Wien beispiellos große Trauergemeinde mit den schwergeprüften Eltern und Geschwistern und den zarten unmündigen Kindern, denen der Schrecken und der Schmerz aus den jugendlichen Augen sah, zur Lewajoh, Im Trauerhause sprach zuerst Herr M. Schick für die Familie und dann Se, Ehrw. Herr Qberrabbiner Fürst, der in gewohnter Meisterhaftigkeit ׳dem Schmerz der ganzen Gemeinde erschütternden Axisdruck verlieh. Am Bes Hachajim sprach noch ihr!Schwager S. Grünwald, Senica, ergreifende Worte des Abschieds. Möge Haschern die schwergeprüfte Familie mit den anderen um Zion und. Jeruscholajim Trauernden trösten und ihnen Kraft, Mut und die unbeschränkte Möglichkeit geben, die armen, nunmehr zu Doppelwaisen gewordenen Kinder so groß-, zuziehen, daß sie den Namen ihrer verklärten Eltern erhobenen Hauptes durchs Lehen tragen mögen. Hochzeit. Am 10. Adar fand in Komamo die Hochzeit des Herrn : Emil Richter mit Fräulein Lia Fischer unter Teilnahme der zahlreichen Verwandten beider •Familie» statt. Mit äör Vornahme •der Trauung und den Berochbs beehrten der Komarnoer Raw Rabbiner Lefko,witsch die Herren Rabbiner ,Ba»m, Guta, Rabbiner Schenk, Wien, und Rabbiner Fürst, Quä. Die Hochzeitstafel nahm einen besondere anregenden Verlauf durch die geistreichen Dtwre-Thora der erwähnten ׳ ehrwürdigen Rabbiner und 4er Herren Rabbiner Unsd0rf er, Gans!יs ala und Robert Fieeher. Nr. 9 ft 4fc * 4bft 41 41 2t JtiM1 ft ft Adas J 1sroel-Scl1ifFscl1ül. Wien» 0״ Große Schiffgasse 8. Kanzlei: II., Große Schiffgasse i.': '׳ ' ־; * Z. 60 ex 934» F. f» Wie in den früheren Jahren, wendet sieh der gefertigte Vorstand wieder an alle Freunde und. Gönner mit der Bitte, zu helfen, daß wir es den Aermsten der Armen ermöglichen, am kommenden Fessachfest wenigstens einen Augenblick lang den Druck der härtesten Not erträglich zu machen. In dieser Zeit des unbeschreiblichen Elends ist es Wold nicht nötig, viel Worte zu machen» um ein1 jüdisches Herz zur Hilfsbereitschaft anzuregen. Jeder Jude» der rtihigen Herzens der Festfreude teiihaft sein will, wird bereitwilligst und reichlich seinen Beitrag zu dem guten Werk leisten. Wien, am 7. Adar 5694. Rabbiner Fürst, Oberrabbiner der Adas Jisroel. Kommerzialrat Siegmund Bondi, Obmann der Adas Jisroel. Med.־R. Dr. Isidor Reininger, Wolf Pappenheini, Obmannstellv. d. Adas Jisroel. Obmannstellv. d. Adas Jisroel. Leopold Richter, Komm.־R. Moritz Leitner, Kasseverwalter Schriftführer. Sandor Adler, David Breuer, Artur Feigelstock, Jakob Fuchs, Josef Herzog, Franz Neumann, Josef Schick, Nathan Schiff, Salomon Schreiber, Julius Steinfeld, Michael Sternfeld, Berthold Stroh, Joachim Wosner. Gründung einer neuen Kolonie auf den Namen des Lubliner Raw זצ״ל.. Eine Gruppe von Agudisten in Tel-Awiw hat in dankbarer Verehrung des seiner Wirksamkeit so jäh entrlssenen Lubliner Raw, Rabbi Meir Schapiro ןצ»ל beschlossen, unter dem Namen זכרון מאיר eine neue Siedlung für einige Hundert gesetzestreue Familien zu gründen und im Laufe der Zeit dort auch eine Abteilung der Lubliner Jeschiwah zu errichten. Für den Bau des Beshamidrasch hat einer der Verehrer des Heimgegangenen bereits einen größeren Betrag gestiftet. Die Nachricht hat in den orthodoxen Kreisen Tel- Awiws und darüber hinaus im ganzen Lande große Begeinterung hervorgerufen. Die Siedlung wird dicht bei der Stadt auf einem hochgelegenen Grundstück erbaut werden und ist von allen Seiten von jüdischen Ansiedlungen und Orangerien umgeben. Zugelassen werden nur gesetzestreue Siedler. Die Zahlungsbedingungen sind leicht und es wird auf 75 Prozent der Bausumme auf fünf Jahre ein Darlehen zu 7^ Prozent gewährt. Die Siedlung ist im Autobus, der den ganzen Tag von6 ־ Uhr morgens bis 1 Uhr nachts geht, in 8 bis 10 Minuten zu erreichen. An der Spitze des Gründungskomitees stehen die Herren Josef Fetter, Vorsitzender der Histadruth hacharedim, Abraham Arton, Direktor der Bank Belga, und S. Sender, Direktor der polnischen Einwanderungsbank. Ein Heim für Jeschiwah-Bachurim in Wien. xvar ein glücklicher Gedanke, den einige in der Wiener Orthodoxie aktiv tätige Persönlichkeiten __ durchwegs solche, deren Kinder noch die Jeschi wo besuchen — aufgegriffen haben, die jetzt an die Errichtung eines Heimes schreiten, in welchem die aus der Jeschiwoh ben hasmanim zurückkehrenden Bachurim Aufenthalt finden sollen.. Die Mängel, die diesen Gedanken reifen ließen, konnten schon lange beobachtet werden. Die jungen Seelen, die sich in der Jeschiwo an die von Hislahavus durchglühte jüdische Atmosphäre gewöhnt hatten, fanden sich in der Großstadt Wien ganz auf sich selbst gestellt, ohne jeden Kontakt mit ihren bisherigen Chawerim, ohne Aufsicht seitens einer autoritativen Persönlichkeit, ohne einen geeigneten Sammelpunkt, an welchem sie ihre Zeit nutzbringend und angenehm zubringen könnten. In den Ferienmonaten füllten leider nur allzu häufig diese jungen Kinder ihre Zeit mit Dingen aus, die oft nicht nur in krassem Gegensatz zu der auf der Jeschiwoh empfangenen Erziehung standen, sondern auch jeden Versuch einer körperlichen und geistigen Erholung und Ausspannung illusorisch machten. Dasselbe gilt natürlich auch für jene Bachurim, die die Jeschiwo endgültig verlassen haben und nun ins Berufsleben treten sollen. Nur soll das zu errichtende Heim diesen und noch anderen Mängeln abhelfen. In diesem Heime sollen — so ist geplant —■ diese Bachurim sich nicht allein zur tägliehen Verrichtung der Früh- und Abendgebete versammeln, sondern sie sollen auch dort gemeinsam ein kräftiges und wohlschmeckendes Frühstück und Abendmahl einnehmen, sie sollen dort gemeinsam unter fachlicher Leitung und unter Aufsicht des Chinuch-Amtes des Keren Hathora, des ״Tiferes Bachurim"-Vereines und der Aguda-Jugendgruppe mehrere Stunden des Tages der gemeinsamen Wiederholung des in der Jeschiwo Gelernten widmen, sie sollen dort aus dem Munde prominenter Rabbonim und Talmide-Chachomim Vorträge über die verschiedensten jüdischen Disziplinen (Pilpul, Mussar etc.) hören und sollen schließlieh die freibleibende Zeit für gemeinsame Unterh a 11 u n g in echt jüdischem Sinne verwenden. Das Heim soll in den herrlichen Räumen des Hauses, II., Czerninplatz 4, errichtet und womöglich schon am kommenden Sonntag eröffnet werden. — Wir werden noch darauf zurückkommen. Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Den $ieswöchigen Schabbosvortrag (Schabbos Parsphas Kississo) hält Herr Siegmund Stern im Lokale der ״Wienea“, II״ Obere Donaustraße 91, um %XL Uhr vormittags. glllllilllllllllllllllllllllllllllllltlllllllllllllllllllllllUIIIIIIIIIIIM 1 Sch0k01a4enfabrik J. Brünnauer & Co. A. G. Wien | ACHTUNGJ ב*ה ACHTUNG! ן Die öestbekannten feinsten 1 ERIKA-SCHOKOLADEN גשר.של פסח §§ '1 unter Aufsicht Ehrw. Rabbiner David Friedmann g רב רעית יראים סיפא לנפש, שליט•» י 1 s^nd überall erhältlich. 1 Alleinvertrieb; Ü״ Gr. Pfarrgasse 24, Tel. A-45-605 Personalnachrichten Bitterpastillen HaselnuBsehokolado Unter Aufsicht Sr. Ehrw. Herrn Rabb. S. FÜRST, Adas Jisroil (Schiffschul) ScfLofioCaudUi /(~y§rocfien