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Jüdische Presse · 1934-02-09 · 6 (9.2.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
6 (9.2.1934)
Date
1934-02-09
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ffc 8 (fütHSOME PBB9SE Seit# 3 Persanalnaihrlchten. Josef Glückselig 8. A. Nicht äüf der engere Kreis der Wiener glaubenstreuen Jüdenschaft* #0hl did Gesamtheit der Wiener jüdisehen Gemeinde hat in dieser Woche einen schweren, schmerzlichen Verlust erlitten. Im hohen Greisenalter verschied am 19. Schwat Herr Josef Glückselig. Am 4. Adar 5605 geboren, frühzeitig, im Alter von 9 Jahren, verwaist, wurde er von dem Vorsteher der Ankerschül, Benedikt, erzogen. Nach Besuch der damals gegründeten Talmud-Thora-Schule widmete er sich dem Thorastudium. Nach dem Besuch mehrerer Jeschiwos kam er schließlich nach Hust zu dem gefeierten und weltberühmten M’hramschik, zu dessen Lieblingsschülern er bald zählte. Im Jahre 1870 begründete er sein bescheidenes Geschäft im 5. Bezirk, Sein Fleiß, seine außerordentliche Sachkenntnis und ganz besonders seine strenge Redlichkeit und Verläßlichkeit brachten es bald zu großer Blüte, so daß er im Kunsthandel ih der Welt führend dastand. Trotz seiner Bescheidenheit hatte er es übernommen, eine Zeitlang im Bethause der Machsike Hadass im Lazenhof regelmäßig• Schiurvorträge abzuhälten, weiche großen Beifall fanden. Frisch und rege im Geist bis zum letzten Tage seines Lebens, hatte er nur eine Freude und eine Erholung, ״das Lernen“. Zur Schass-Chewro zu gehen und dort die Vorträge mitzugenießen, war sein Höchstes. Das Leichenbegängnis gab Zeugnis von der allgemeinen, Uneingeschränkten Verehrung, deren sich der Niftar erfreute. In dem Trauerhause, in der Wohnung seiner Tochter, Emilie Räusnitz, die ihn durch Jahre in zärtlicher Liebe betreute, hatte sich eine große Anzahl von Trauergästen eingefunden. Der Oberrabbiner der Adas- Jisroel würdigte in ganz vornehmer Weise die Personlichkeit des Heimgegangenen und zeigte ihn, der gerade durch das Leben, im Sinne der Thora zu wahrem Glücke und allgemeiner Verehrung gelangt war, als Muster und Vorbild, dem wir alle nachstreben sollen. Außer dem großen Rabbi von Sadagora waren noch viele Rabbiner (Baumgarten, Flesch, Schenk, Dr. Pollak, von Thorah Ez Chaim, Machsike Thorah, Machsike Hadass, Lazenhof) .und viele prominente Persönlichkeiten erschienen. Die große Trauergemeinde geleitete die Leiche bis zum Grabe. Am offenen Grabe nahm Rabbiner Baumgarten namens der •Schass-Chewro Abschied von dem Verblichenen. Alle schieden mit dem Empfinden, einen hervorragenden Mensehen, einen wahren Jehudi verloren zu haben, dessen Andenken ewig leben wird. R., Geburt: Eine Tochter: Herrn Dr. Arthur Bogner und Frau Felice, geb. Lichtig. Bei Verstopfung nimm DARHOL Briefkasten. Dr. A. H. in Mährisch-Ostrau. Ihre Annahme, daß Mosche erst ״viele Jahre“ nach Aharon . gestorben ist, ist unzutreffend und kann aus keiner Bibelstelle belegt werden1. Richtig ist, daß Aharon am Rosch-Chodesch Aw und Mosche am 7. Adar des gleichen Jahres gestorben sind. Es stimmt daher, daß Aharon 123 und Mosche 120 Jahre alt wurden. L. R. Trumas-Chower ist der Beitrag an die Zentral'e der Agudas Jisroel, der für die Zwecke der ägudistischen Organisation verwendet wird. Das Wahlrecht zur Kenessio-Gedaulo ist von. der Bezahlung des Trumas- Chowef abhängig. Trumas-Chower - N i c h b o d ist ebenfalls für Organisationszwecke bestimmt und beträgt mindestens 10 Dollar jährlich. Agudisten, die den Trumas- Chower-Nichbod bezahlen, werden von der Zentrale in •separater Evidenz gehalten und erhalten regelmäßig die ־vertraulichen Berichte zugesendet.;וווווווווווווו₪וווווווווו!ווווווווווווווווווווו!ווווווווווווווווווווווווון₪ Schokoladenfabrik J. Brünnauer u. C. A. G. Wien I ACHTUNG! ,ב'ד ACHTUNG! Ü Die bestbekannten feinsten I SERIKA-CHOKOLADEN j§j כשר של פסה §§ unter Aufsicht Ehrw. Rabbiner David Friedmann J§ ’ רב רעדת יראים מרפא;לנפש, •שליט׳א §§ sind überall erhältlich. f§ Alleinvertrieb: H., Gr. Pfarrgasse 24, Tel. A-45-605 ZUM WOCHENABSCHNITT 1iihiiiiiiiiiiiiiiiiii!iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!iiii!i!iiiiiiiiiiiiiiiiiiii1iiiiiiiiiiiiiiih Und dies sind die Rechte, welche du ihnen vorlegen sollst. Israel mußte erst durch das Erlebnis am Sinai die Bürde des G-ttesvolkstums auf sich nehmen, ehe es fähig war, das g-ttliche Re ch t begreifen zu können. Dieser Gedanke ist auch in Psalm 147 ausgesprochen: ״Er verkündet seine Worte Jakob, seine Gesetze und Rechte Israel, nicht so tat er es den Völkern, die seine Rechte nicht begreifen.“ *; Das objektive Recht war zu allen Zeiten das nie erreichte Ideal aller ehrlichen, sterblichen Gesetzgeber. Sie haben es vergebens ängestrebt. Objektiv kann eben hur das g-t tliche Recht sein, und erfassen kann es hur der, der sich restlos dem G-ttesvolkstum verschriehen hat und vollkommen in dessen Gedankenwelt lebt. Akylos, ein naher Verwandter des römischen Kaisers Hadrian, der nachmalige Bibelübersetzer, war ebenfalls -von dieser Wahrheit durchdrungen, als er sich entschloß, •vom Heidentum zum Judentum überzutreten, um das g-ttliche Gesetz kennenzulernen. Folgendes Gespräch hatte, hach der Ueberlieferung, zwischen ihm und Hadrian stattgefunden: Akylos:..; Ich möchte mich bekehren und Jude werden..; Hadrian: Was, zu dieser Nation sehnst du dich? Wieviel habe ich sie geschmäht! Wieviel habe ich sie gemordet! Mit den niedrigsten unter Nationen willst du dich ״ vermengen? Was hast du bei ihnen gesehen/ das dich veranlaßt, Jude zu werden? Akylos: ’Siehe, der kleinste unter ihnen weiß, wie G-tt die Weit erschuf; was am ersten und was am zweiten Tag entstand; wie lange es her ist, seitdem dis VVelt erschaffen wurde und auf w as sie besteht — und ich sage, ihre Lehre ist wahr! ... •■•.'•׳-'Had-'r-iftn': Also gut, so geh und lerne ihre Thora, aber werde doch nicht Jude! Akylos: Auch der Weiseste in deinem Reiche, und wenn er hundert Jahre alt wäre, kann die Thora nicht hegreifen, wenn er nicht Jude wird, denn es heißt: Er verkündet seine Worte Jak0b, seine Rechte Israel../. . (Schemo# Rabba). Vefhütewt voll Verkeftfstinfällen. Die Behörden vertreten den Standpunkt, daß die Aütoprüfufig hur Stichprobenmäßig die Fahrkenntnisse feststellen und daß nur eine gediegene Fahfschüiäüsbildung die Verkehrsünfäile herabmittdern hilft. Wir haben uns im Interesse unserer Leser die im behördlichen Sinne nicht nur für die Prüfung, sondern für das sichere Fahren lehrenden Neud e g g e r Fahrschulen, Wien, VIII., Neudeggergasse 18, Tel. B-46-5-72, Und Inzersdorf (N.-Oe.), effipfehlen lassen und erteilt die Redaktion Über diese Schulen bereitwilligst Auskunft. (Tel. A-46-0-15.) E SESSEL, Tische, Loilerbetlen Spezialwerkstätte, Adler VH., Apollogasse 18, Tel. B-38-7-82. GI7A SCHOKOLADE UND KAKAO die einzige bekannte Marke — feinst und billigst! 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Ich mache kein Hehl daraus: nach meiner bescheidenen Ansicht kann diese neue Gründung der Agudo mehr schaden ais nützen, denn ihre Bejahung könnte als Unzulänglichkeit der Agudas Jisroel gedeutet werden. Die Agudas Jisroel und ihr Programm sind hinreichend genug, a 11 e Angelegenheiten der orthodoxen Juden und des Judentums zu lösen und es bedarf nur tatkräftiger und tatwilliger Männer, daß diese Lösung geschehe. Denn solche Männer, welche bloß nach Ehrenstellen streben und diese gierig annehmen, werden weder die jüdischen noch andere Probleme lösen. — Wir brauchen keine neuen׳ Vereinigungen, welche die vorhandenen Kräfte nur zersplittern würden. Im Gegenteil! Wir müssen alle jene, welche für Klall Jisroel tätig sein wollen, fester zusammenschließen. Es ist eine unleugbare, traurige Tatsache, daß in der Slowakei seit Jahren1 nicht viel geschieht. Die Aguda-Gruppen haben kaum ein Lebenszeichen von sich gegeben. Wie und warum es so gekommen ist — dies zu erörtern ist hier nicht der Platz. Wünschenswert ist, daß man sich der herrschenden Lethargie befreien und. die Aguda frisch belebe. Wenn bloß einige tatkräftige Männer sich fänden, welche die orthodoxen Juden auf rütteln und sie mit dem Beispiele voran zii Opferwilligkeit und Tätigkeit aneifern würden, dann würde der erwünschte Erfolg nicht ausbleiben! Was nun die Nitraer Aktivisten betrifft, 1 ich ־könnte niemandem “empfehlen; ׳ sich ihnen׳ anzuschließen. Wenn diese die Interessen der Agudas Jisroel ernst nehmen und —• wie sie in ihrer Erwiderung betonen — für die Einigung und nicht für die Zergliederung sind, dann müssen sie einsehen', daß die ״Aktivisten-Gruppe“ ein totgeboreries Kind ist; Gesetzt den Fall — aber nicht, zugegeben —, . daß diese״ Neu-; gründung eine Notwendigkeit wäre, dann dürften sich die : ״Gründer“ nicht verschleiern, sondern bekanntmachen, wer sie sind, was sie wollen und was der Ortsr a b b i n e r dazu sagt, der seinerzeit der erste Mitarbeiter des R’Awrohom Aron Katz s. Z. 1״ des Be-; gründers und Präses der Agudas Jisroel in der Slowakei ׳ war. Hermann Lövy. Zur bevorstehenden Rabbmerversammlung* Die Einberufung einer Plenarversammlung der orthodoxen Rabbiner der Slowakei, von .der die Fama bereits seit geraumer Zeit zu berichten wußte, soll nunmehr, wie kompetente Kreise versichern, ganz nahe bevor-' stehen. Und so wird den religiösen Führern unseres Landes nach einem Intervalle von acht ereignisreichen ־ Jahren wieder die ganz gewiß sehr erwünschte und dringend notwendige Gelegenheit geboten sein, im Kreise Gleichgesinnter und Gleichgestellter über Fragen, die das religiöse Leben der slowakischen Orthodoxie berühren, Gedanken- und Meinungsaustausch pflegen und öffentlichrechtliche Stellung nehmen zu können. Jeder, der für das Gedeihen der slowakischen Orthodoxie irgendwie Interesse besitzt und ihren Entwickelungsgang seit der im Jahre 1918 vor sich gegangenen Staatsumwälzung mit Aufmerksamkeit verfolgt, wird ohne weiteres begreifen, daß es an Klagen über die der Konfession resp. deren Bekennern während dieses Zeitraumes, wenn auch ungewollt und unbeabsichtigt, zugefügten Wunden — es sei bloß auf die Härten des Gewerbegesetzes und die Verordnung der totalen Sonntagsruhe in Bratislava hingewiesen — und an Anregungen, die die Art und Weise ihrer möglichen Heilung betreffen werden, gelegentlich dieser Tagung, welcher schon im Vorhinein das Epitheton מסי* לש׳ שמים zuerkannt werden muß, keinesfalls fehlen wird. Ebensowenig wird es auch ab Anträgen und Anregungen mangeln, die unsere vom höchsten religiösen Ernst erfüllten Manhigim zwecks Hebung und Förderung des Thorageistes in unserem Lager stellen und auch schließlich akzeptieren und durchführen werden, so daß die ehrwürdigen Konferenzteilnehmer mit Volldampf und ununterbrochen arbeiten werden müssen, wenn sie das Pensum restlos aufarbeiten werden wollen, welches ihnen zur Erte<Rgbtig yoriiegen 4ßffte, * Nichtsdestoweniger dürfte es nicht als überflüssig oder gar als unpassend angesehen werden, wenn sich sin Laie gestattet, an die ehrwürdige Rabbinerversammlung mit der Ritte heranzytreten, auch die Frage, wieärtig die religiösen Interessen unserer Ihren Militärdienst absolvierenden Söhne wahrgenommen und mit den Normen und Anforderungen des Dienstes in Einklang gebracht werden höhnten, als einen der wichtigsten Punkte in die Tagesordnung der Rabbinervollversammlung aufSU’ nehmen• ־ Eg darf nämlich nicht übersehen werden, daß selbst in dem Falle, da^ der Ort, " wo der jüdische Soldat in Garnison steht, eine jüdische Lebensweise erleichtert und die Dienstzeit eine möglichst kurze ist, den wichtigsten Anforderungen unserer Religion nur unter größten Opfern und Entbehrungen ־ entsprochen werden kann, so daß sich diese Schwierigkeiten zu fast unüberwindlichen gestalten müssen, wennn einerseits wie bisher die frömmsten Jünglinge in den historischen Ländern dienen müssen und die Dienstzeit noch um ein Erhebliches verlängert werden soll. Kann denn von den beispielsweise in der ohne verläßliche Schechita dastehenden Stadt Olomuc dienenden Soldaten im allgemeinen vorausgesetzt werden* daß sie 18 oder gar 24 Monate hindurch auf den Genuß von warmen Fleischspeisen verzichten werden, wenn auch, wie dies glaubensfreudige jüdische Soldaten im Weltkriege in unzähligen Fällen zur Genüge bewiesen* ein solches Opfer gar nicht zu den schwersten zählt? Es muß und kann ganz ruhig der Weisheit unserer Führer überlassen bleiben, zu entscheiden, ob eine Intervention um die Wiedereinführung von koscheren Mi 1 itärküchen oder eine auf die regelmäßige Belassung der aus dem Osten der Republik* stammenden Rekruten in der engeren Heimat erfolgversprechender, also richtiger wäre. Keinesfalls darf aber in Hinkunft mit verschränkten Armen zugesehen werden, wie die ohnehin stark gelichteten Reihen unserer religiösen Jugend noch durch den zwangsweise^ Genuß von religionsgesetzlich verbotenen Speisen dezimiert werden. Eine nicht minder brennende Frage ist die Schaffung der Möglichkeit, daß der jüdische Soldat in der Regel den Sabbat nach den Vorschriften des Religionsgesetzes begehen könne. Was in der Armee eines monarchistischen und feudalen Staates als unmöglich bezeichnet wurde, kann m. G. H. von der vorurteilsfreien Heeresleitung unserer auf demokratischer Grundlage aufgerichteten tschechoslowakischen Republik mit größter Wahrscheinlichkeit erwartet werden. / . Ein Hinweis auf die Beispiele, welche das holländisehe und das ungarische Kriegsministerium in diesem Belange geliefert haben, indem sie bekanntlich den Speisegesetzen als auch den Vorschriften über Schmiros- Schabbos weitgehendste Rechnung tragen, dürfte hiebei von großem Werte sein. . Jedenfalls müssen die berufenen Vertreter und Führer, unseres Volkes alles Mögliche aufbieten, um diese Fragen einer günstigen Lösung zuzuführen. S. R. Die Entwicklung Karpathorußlands im Rahmen der Tschecboslowakischen Republik. Die Entwicklung Karpathorußlands im Laufe der letzten vierzehn Jahre, das heißt von dem Augenblicke an, da es zu einem Bestandteile der Tschechoslowakischen Republik geworden ist, vollzog sich im Zeichen eines deutliehen kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und hygienisehen Fortschrittes und Aufschwunges, der jedem objektiven Beobachter klar werden muß. Vor dem Umstürze gab es im Jahre 1917/18 auf dem heutigen Gebiete Karpathorußlands 517 Volksschulen mit 893 Klassen und 62.860 Kindern. Als im Jahre 1920 Karpathorußland in die Verwaltung des tschechoslowakischen Staaates übernommen wurde, gab es hier 475 Schulen mit 910 Klassen und 53.241 Kindern. Dabei gab es 35.000 Kinder welche überhaupt keine Schule besuchten. Am 31. Oktober 1932 gab es dagegen in Karpathorußland 758 Schulen mit 3410 Klassen und 129.370 Kindern. Während der zwölfjährigen tschechoslowakischen Verwaltung in Karpathorußland nahm also die Zahl der Schulen um 59 Prozent, die der Klassen um 274 Prozent und die der Schüler tun 143 Prozent zu. Ein Fachs chulwesen gab es zur Zeit des magyarischen Regimes fast überhaupt nicht. Die tschechoslowakische Regierung schuf ein landwirtschaftliches Schulwesen, Handelslehranstalten und Fachschulen für Holz- Verarbeitung, ferner eine Schule für Metallindustrie und 24 Fortbildungsschulen für Lehrlinge. An allen diesen Schulen wird in ruthenisqher Sprache unterrichtet. Für tschechoslowakische und magyarische Schüler werden Parallelklassen errihtet, in denen in der Sprache der Schüler unterrichtet wird. In wirtschaftlicher ■Hinsicht wurde den Karpathorussen am meisten durch die B0denref orm geholfen. Bis zum Ende des Jahres 1930 wurden im ganzen 50.008 ha Boden beschlagnahmt und zugeteüt und 25 Restgütern 3231 ha ׳zugeteilt (davon 2849 ha landwirtr schaftlichen Bodens), 146 mittlere» Gütern (bis 30 ha) 23.851 ha (davon 4667 ha landwirtschaftliche» Bodens) - und 17,357. kleinen Landwirten 22,926 ha, wovon 14,668 ha landwirtschaftlicher Boden waren. Die Wirtschaftskrise verschuldete es, daß bisher nicht allen geholfen werden '•konnte.','. •v/:—■/;־.■/'׳/ Große Sorgfalt wurde seit 46?» Umsturz der Frhaltung von Industriebetrieben gewidmet, da die Bevölkerung an vielen Orten keine andere Erwerbsmöglichkeit hat. In Karpathorußland gibt es heute 187 Fabriksunternehmungen, die ungefähr 7600 Arbeiter beschäftiken. •;ל///״/:' ■'׳//. //׳■׳:■//;// ’׳:׳׳/״/ י■'׳""■.׳."״,■ Viel wurde für die ״Elektrifizierung Kar-. patborußlknds : getism,■Vor׳MM bloß zehn ׳Familien elektrische Beleuchtung,, denen die . dortige Mühle aus Gefälligkeit: den Strom, überiieß. Im

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