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Jüdische Presse · 1934-01-05 · 1 (5.1.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
1 (5.1.1934)
Date
1934-01-05
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 1 Seite 3 JÜDISCHE PRESSE voss WOi'lfC zt> Woche - — Ein Eisen bah natten tat wurde auf der Linie J af f a—J erusalem verübt. Die Schienen wurden mit schweren Steinen verlegt, was von einem jüdischen Bahnarbeiter einige Minuten vor Eintreffen des Zuges entdeckt wurde. Mehrere in der Nähe der Tatstelle wohnende Araber wurden verhaftet. — Der agu dis tische Deputierte Rabbi Lewin wurde in den Verwaltungsrat für Schutz der deutschen Flüchtlinge, der dem vom Völkerbund ernannten Oberkommissär Macdonald zur Seite steht, berufen. — Bei der Landeskonferenz des Misrachi in Amerika trat die unter Führung des Brooklyner Rabbiners Lewinsohn stehende Gruppe für den Austritt des Misrachi aus der areligiöscn Zionistischen O rg'anis at io n und den Z u s a m m ens c hin ß mit der A g u das Jisroel ein. — Die 1927 in Saloniki gegründete antisemitisehe Organisation ״E E E(i (Etniki Enosis Eladis), auf deren Konto verschiedene Pogrome und Brandstiftungen zu setzen sind, wurde vom Innenminister aufgelöst. — Der jüdische Metzger Ludwig Frohwein in Hochheim a. M. und sein Vater Salomon wurden vom Bernfnngsgericht in W iesb ade n zu zwei Monaten Gefängnis, beziehungsweise zu einer Geldstrafe von 600 Mark verurteilt, weil sie entgegen dem Gesetz vom 21. April 1933 noch bis Mitte August rituelle S chäc h t u n gen vorgenommen hatten. — Die griechische Regierung gab einer jiidisehen Delegation die Erklärung ab, daß mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse von einer Massene i n w and e r u n g de u t s c h er Jude n nach Griechenland nicht die Rede sein kann, daß aber individu e Ile Ge s u ch e um Niederlassungserlaubnis von den Behörden wohlwollendst geprüft werden. — Bei den Unruhen in H av a n n a wurden zwei Juden ermordet und mehrere Juden schwer v e rl e t z t. Die jüdische Gemeinde von Havanna hat sich an den polnischen Gesandten in Washingto n um Schutz gewendet. Die Juden auf Kuba sind meist polnischer Herkunft. — Die jüdische n Kaufleute und Gewerbetreibenden in Deut sc hl a n d, insbesondere in H״e s s e n, 'wurden in den letzten Wochen seitens der Sparkassen und Kreditinstitute . auf gefordert, binnen einer kurzen Frist ihre Schulden bei den Banken abzudecken, anderenfalls die als Kreditunterlage gegebenen Sicherheiten venvertet werden würden. — Am 20. Dezember fand im Savoy Hotel zu L ondo n unter dem Vorsitz von Anthony de Rot hschild ein Vortragsabend zugunsten der Aktion zur Unterbnngung jüdischer Kinder aus Deutschland in Erez Jisroel statt, dem 300 prominente Persönlichfeeiten beiwohnten. Das finanzielle Ergebnis der Veranstaltung betrug 9 0 0 0 Pfund. — Auf eine Anfrage im Unterhaus wurde mitgeteilt, daß einem e n g lis c h e 71 Bürger das Schur fr echt auf P et r oleu m in P al äs 1171 a gegeben wurde. — Auf der Kundgebxmg der Berliner Jüdischen Gemei71de zugimsten des Wi71terhilfswe7'kes des deutschen Volkes habe71 SA.-L eilte in U71if07׳m unter der Zuhörerschaft Zeiclmimgsformulare für den Winterhilfef071ds hemmgereicht. V071 den Anwesende71 wurden viele tause71de Mark gezeichnet. — Die zionistische ״J ii dis che Partei' blieb bei dem soebe71 durchgeführteii r u m ä 71 i s c h e 71 P arlaxnent s 70 ahle n 0h71e M an dat e, da sie die erf07'derliche Mmdestanzahl an Stim7nen nicht ei'reicht hat. Auf der Re gier u 71 g slist e wurden ei71ige Jude71 gewählt. — U71beka7171te Täter haben die Sy71agoge in Jassy in Bra71d gesteckt, nachdem sie vorher die Innenebinchtung zertiümmert und 7nit Petroleu7n begossen hatte71. Außer den T h o r a - R o Ile 71, die wie du7'ch ein Wunder um77 e r s ehrt bliebe71, ko7mte nichts gerettet werden. — In Kat io w it z sind aus D eutstchlaxid 110 jüdische Waisenkinder eingetroffen, deren Eltern infolge der Ei’eignisse in Deutschland gestorben sind oder getötet umrden oder du7'ch Selbst7nord geendet habe71. Das W ars chaner W ais en f ür s o r g ek o 771 i t ee sorgte für dere71 Unterbiingung in jüdischen Waisenhäusern. — In Durchführung des Reichsgesetzes über den Wider r n f v 0 71 Einb n r ger n7xge 71 weiden alle 71ach dem 9. November 1918 erfolgte71 Einbürgerimgen nachgeprüft u71d, sofei'71 sie vom rassischen Sta71dpunkt u7xer wünscht sind, widerruf e 71. Unter den bet7'0ffe71en Pe7'8071en befinden sich solche, die seit vielen Jahrzehnten in Deutschla71d loohncn. — Nach dem neuen deutschen Schriftleiter* ge setz dürfen nach dem 1. Jänner nur solche Pei'sonen den Beruf eines Schiiftleiters ausüben, die arischer Abstammung si71d. Aus 71 ah men können für Personen gemacht werden, die im Weltkrieg an der Fi'ont für Deutschland gekämpft haben, ebenso für jene, die den Schriftleiterberuf an ei71er jüdischen Zeitung ausüben wollen. — Der in de71 letzten Tagen wegen eines angeblich staats feindliche71 Vortrages verhaftete Rabbiner Dr. Die71eman71 ■in Offenbach a. M. wui'de wieder auf freien Fuß gesetzt. — Auf Gnmd des E71de August zwische71 der deutsch en Regier u 71 g und ehier p al ä s t in e 71sis che n Einkaufsgesellschaft getroffene71 ■T r ans f erabkom m ens im Betrage von drei Millio71e71 Mark sind im Verlaufe der drei folgenden Monate (September, Oktober, November) 2,210.000 Mai'k jüdischen Vermögens in Foi'm von deutschen Fertigioaren nach Palästina transferici't wored71. — Die Amerikanerin Ruth Kr ende r- S t e i n- '0 e r g, die, von Amen/ca koimnend, zu ihrer Mutter 71ach L ux e mb u r g fuhr und dabei einen Zipfel deutschen Landes passieren mußte, wurde wege71 angeblicher Gi’eueibehauptu71ge71, 71achdem der Zug sich auf deutsche771 Gebiet befa71d, verhaftet und zu 12 Monate71 Gefängnis v e r u r teilt. — Der holländische W ir t s c h a f t s minister Dr. T. J. V er s ch u u r hat einen Gesetzesvoi'schlag ausgearbeitet, nach de7n ,den j ■ii dis che n Kaufleut en, die bisher als Kompensation für die Schließimg ihrer Geschäfte am Schabbos die E7'laub71is hatten, am S o n 71 tag v071 5 Uhr 7norgens bis 2 Uhr mittags offenz uh alt en, erlaubt werden soll, die S07mtagsgeschäftszeit bis vie r Uhr 71ach7nittags auszudehne7i. — Anläßlich des Begimies des bürgerliche71 Jahres exnpfing der polnische Staatspräsident Moscicki den Vorsitzenden der polnische71 Agudas Jisroel 7md des polnischc71 Rabbinerve7'ba71des, Sejmabge07'dnete71 Rabbiner Aar071 Le7vi71, der dem Staatsoberho/upte die Wü71sche der 7'eligiösen Judenheit übei'brachte. H. Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. Eine neue Zeitschrift Nathan Birnbaums. Doktor Nathan Birnbaum, der sich gegenwärtig in Scheveningen aufhält, gibt gemeinsam mit Alfonso Pacifici und Aimä ־ Palliare eine neue Zeitschrift unter dem Titel ״Der Ruf“ heraus, deren Aufgabe es sein soll, jüdische Religiosität und Hilfsbereitschaft zu propagieren. Die Adresse der Zeitschrift, die vierzehntägig erscheinen soll, ist: ״Der Ruf“, Rotterdam, Lieve Verschmierstraße 71. Palästina-Reise unter Leitung von Prof. Dr. Josef Patai. Chefredakteur Dr. Josef Patai der ungarisch-jüdisehen Kunstzeitschrift ,,Mult es Jövö“ veranstaltet eine Gesellschaftsreise nach Palästina, die am 20. März beginnt. Prospekte über die Reise, die sehr ermäßigt ist, sind durch den Verlag ״Mult es Jövö“, Budapest, V. Vadasz-u. 11, anzufordern. Dcg ZHfytcmdev liebt, seit jeher Tee. Besonders edle Tee - Mischungen führt das Tee ־ Importhaus }uUus Meint Tee-Import Oe״r. ISO? Zoll- und spesenfreie Zustellung von Mein 1-W a r e n im Auslande. m Kleideraktion in Wiener Neustadt. Die Aguda- Gruppe und der ״Verein zur Unterstützung armer Israeliten“ veranstalteten unter den Gemeindemitgliedern eine Sammlung ’ von Kleidungsstücken, die an die bedürftigen Familien der Gemeinde verteilt wurden. Die Aktion, die unter Leitung des Herrn Leser Rosenberger stand, ergab ein besonders günstiges Resultat. Bei dieser Gelegenheit konnte auch konstatiert werden, daß die Aguda 3ich in Wiener Neustadt besonderer Sympathien, erfreut. Chanuka-Feier in Neunkirchen. Unter großer Beteiligung des jüdischen Publikums von Neunkircheri und Umgebung fand am Moze Schabbos eine Chanuka-Feier statt, . deren Erträgnis zur Unterstützung bedürftiger Glaubensbrüder bestimmt wurde. Oberkantor D. Blumenfeld eröffnete mit dem Lichtanziinden den Abend, worauf unter Leitung von Tng. .T. Feiner ״Moaus-Zur“ gespielt wurde. Es wirkten ferner die Herren B. Goldstein und K. Schlesinger mit, die überaus viel zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Skreks Köscher-Fleischkonserven, die vorzüglichsten ihrer Art, sind zum Preise von S .1.— per Dose bei S. Diamant, Wien, 11., Große Schiffgasse 10, erhältlich. Unser Gaumen ist verwöhnt. Auch bei Torten und Mehlspeisen wollen wir nun den uns zusagenden besonderen Geschmack, sei es Zitrone-, Mandel- oder Rum:- aroma, nicht missen. Nicht immer hat aber die Hausfrau die Früchte zur Hand, oft müßte auch wegen der benötigten paar Tropfen Saft eine ganze Zitrone geopfert werden. Die kluge Hausfrau greift daher gerne zu Dr. Oetkers Backölen, die in Zitrone-, Mandel- und. Rumgeschmack erhältlich sind und von denen wenige Tropfen genügen, um dem Teig der Torte oder des Kleingebäcks den gewünschten Geschmack zu verleihen. Ueberaus .ausgiebig, sparsam im Gebrauch und jederzeit zur Hand, vereinigen diese jüngsten Oetker-Erzeugnisse Vorzüge, die gewiß jede Hausfrau zu schätzen weiß. Mit diesen Präparaten dürfte es unserem heimischen ,Nährmittelwerk der Firma Dr. A. 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Die Verteidigung führte an: Der getaufte Knabe Davidovits könne nicht beeidigt werden, er wisse nichts aus unmittelbarer Erfahrung, die Bedeutung des Eides begreift er nicht, vor zwei Monaten sei er getauft worden, was christliche Religion sei, wisse er noch nicht. Der Sohn könne kein Zeuge wider den Vater sein, viel weniger noch als dessen Ankläger auftreten. , •Herschko Horimlovits habe die Worte ״G-tt ist einzig“ nicht laut Besichtigung der Zeichen am Leichname selbst, sondern bei Besichtigung des Oelgemäldes agnosziert. Der Maler konnte sich geirrt und verzeichnet haben. Doch sollten auch die Zeichen hebräische Buchstaben darstellen, so erliege noch kein Beweis dafür, daß die Juden sie angebracht haben, es konnte das auch ein Feind der Juden getan haben, um Haß gegen diese bei den Christen zu erwecken. Laut Beschluß des Gerichtshofes wurden folgende acht Angeklagten weiter in Haft belassen: Mosche Jossefovits, Lehrer in Adämfölde, Jakob Davidovits, Pächter daselbst, seine Gattin Anna, Schamuel Schapsa, Pächter daselbst, Jakob Lefkovits, Lehrer in Gombosfalva, Jakob Markovits, Pächter daselbst, seine Gattin Corka und Herschko Horimlovits, Lehrer in Szentimre. Das Gericht hat hierauf den Knaben L.adislaus Davidovits. beeidet und da es lange schwankte, ob der Jüngstgetaufte noch ״more judaico“ oder schon *als Christ zu beeiden sei, wurde der Knabe bloß mit den Worten ״Juro Deum!“ (״Ich schwöre bei G־tt!“) beeidigt. Am 10. September 1764 hat sodann das Komitatsgericht .zu Eperies folgende Entscheidung (sententia) getroffen: Deliberatum est: die jüdischen Lehrer 1. Moscheh Jossefovits aus Adämfölde, 2. Jakob Lefkovits aus Gombosfalva und 3. Herschko Horimlovits aus Szentimre werden der Folterung.unterzogen. Diese Entscheidung des Gerichtes wurde Kaiserin Maria Theresia, ihrem Befehle gemäß, zwecks allerhöchster Bestätigung unterbreitet. Am 24. Dezember 1764 erging die eigenhändig gefertigte Entscheidung der Kaiserin: ״Moscheh Jossefovits und Jakob L e f k ov i t s sollen der Folterung regelrecht unterworfen werden, dann aber muß das zu erbringende endgültige Urteil vor dessen Vollstreckung Uns zur Bestätigung vorgelegt werden. Inzwischen sind Herschko Horimlovits, Jakob Davidovits, seine Gattin, sein Sohn, sein Schwiegersohn (Samuel Schapsa), Jakob Markovits und seine Gattin Corka in Haft zu belassen, die übrigen einstweilen freizulassen ... Das Lebensschicksal der beiden schien somit besiegelt. Es war das Los des Schwerbeschuldigten: war er geständig, so wurde er auf Grund des Urteils h i ngerichtet — leugnete er, so ließ er sein Leben auf der Folterbank. Den 28. und 29. Jänner 1765 währte die Folterung in den unterirdischen Gewölben des Komitatshauses zu Eperies. Ueber ihren Verlauf sind keine Aufzeichnungen vorhanden. In den ersten Tagen des Februar richtete die Preßburger Judengemeinde folgende Beschwerde an die Kaiserin: ״Am 28. und dem darauffolgenden Tage des Januar wurden die jüdischen Lehrer zur Erzwingung des Geständnisses dem Henker übergeben. Der eine, der Gombosfalvaer Lehrer Jakob Le f k o v i t s, wurde — offensichtlich weil er schon vorher sich bereit erklärt hatte, den christlichen Glauben anzunehmen — kaum durch zwei Stunden dem leichteren Grade der Folter unterworfen. Der zweite jedoch, der Adämfölder Lehrer Moscheh Jossefovits, wurde von 11 Uhr vormittags bis zur neunten Stunde nachts mit gewählten Martern gepeinigt. Ueberdies wurde er nackt und gefesselt während der Mittagspause durch den dort!unterlassenen Henkersknecht mit unmenschlicher Grausamkeit mißhandelt, endlich mit einer brennenden Kerze dem Vereiendeten der Bart angezündet. Nach beendeter Mahlzeit kehrten die Gerichtsherren zurück, der Henker setzte sein grausames Werk fort, und als der Gefolterte nichts der wahrhaften Unschuld Widersprechendes bekennen wollte, versuchte der Henker das Entsetzlichste und Unerhörte, indem er einen glühenden Eisenstab in einen Körperteil eintrieb, welchen Scheu und Scham zu entblößen verbieten. Schließlich wurde dem zu Tode Gemarterten die Haut am Scheitel gespalten und mit eiskaltem Wasser überschüttet; so wurde er endlich, da kaum mehr Leben in ihm war, in den Kerker geworfen, wo er am dritten Tage den elendesten Tod erlitt, ohne jedoch das geringste gegen die Wahrheit bis zum letzten Atemzuge gestanden zu haben. Allergnädigste Herrin! Es schauert unserer Seele, da wir diese Greuel gebrochenen' Herzens aufzudecken gezwungen sind, doch wir müssen nur noch schaurigere Schreckenstaten befürchten, und nur Eurer Majestät Macht •und Gnade vermag dem unschuldigen Blute beizustehen. Wir flehen deshalb, vor Euren heiligen Füßen kniend, um des Ewigen G-ttes Barmherzigkeit willen: . Ev. Majestät geruhe dem Komitate anzubefehlen, daß nicht wegen des dem leichter gefolterten jüdischen Lehrer Jakob Lefkovits in der Tortur abgezwungenen und unglaubwürdigen Bekenntnisses noch weitere Beschuldigte der Folterung, welche dem Tode gleich ist, unterworfen werden." Wenige Tage darauf, am 11. und 18. Februar 1765 schon, forderte die Kaiserin genauen Bericht über die Folterung der beiden Juden und über deren Ergebnis und warf dem Gericht vor: ״Ihr habet wider Gesetz und Gewohnheit gehandelt. Der Pächter zu Adämfölde fiel bereits der Folter zum Opfer. Das Zeugnis des Knaben Ladislav Davidovits und der Katharine Schrideck genügt nicht, auch die Aussage des Jakob Lefkovits, er habe von Samuel ^chapsa gehört, daß dieser den Leichnam transportierte, sei unglaubwürdig, hat er doch dies nur unter der Folter gestanden. Forschet der Sache genauer nach, bis dahin darf Schapsa der Folter nicht unterzogen werden!“ Deckt auch der Schleier des ewigen Geheimnisses die Einzelheiten der Folterung, so gewährt uns der Rechtfertigungsbericht des Gerichtes einen düsteren Einblick in die Geschehnisse. Dieser Berieht wird die Tatsachen sicherlich nicht grauenhafter dargestellt haben, als sie sich wahrhaftig zugetragen hatten. (Schluß folgt.)

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