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Jüdische Presse · 1934-01-05 · 1 (5.1.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
1 (5.1.1934)
Date
1934-01-05
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. 1 Agudistisdie Aktion für die In Anbetracht der unerhört schweren Verfotgungen, denen die jüdische Religion und die religiösen Juden in Sowjetrußl a n d dauernd ausgesetzt sind, hat die Agudas Jisroel sich in einem Memorandum an die Regierung der Vereinigten Staaten gewendet, daß sie, gelegentlich der vor kurzem vollzogenen Ancrkennung Sowjetrußlands durch die Vereinigten Staaten, bei der Sowjetregierung ihren Einfluß dahin geltend mache, daß diese Verfolgungen aufhören. Das Memorandum wurde bereits vor drei Wochen, während der An- Wesenheit des sowjetrussischen Außenkommissars, L i tw i n o w, in W a s h i n g t o n, telegraphisch Präsident Roosevelt und dem Vorsitzenden der Kommission für Acußeres, Senator Borah, übermittelt und war vom Aus Erez Jisroel. Im Zentrum dev jüdischen Kolonie Kfar Saba erwarb der Keren Hajischuw einen größeren Bodenkomplex, auf welchem junge Agudisten, die auf Hachschoroh-Stätten in Deutschland und Polen ausgebildet wurden, bereits zu arbeiten begonnen haben. Wie amtlich mitgeteilt wird, sind im Oktober v. J. 4572 Einwanderer, unter ihnen 4449 Juden, nach Palästina gekommen, davon 410 der Kapitalistenklasse zugehörig, die ein Eigenkapital von mindestens je 1000 Pfund besitzen. Diese Einwanderer, die mit 427 Angehörigen kamen, brachten ein Kapital von etwa einer halben Million Pfund mit. 32 Juden, die auf Grund von Touristenvisen nach Palästina gekommen waren, wurde die Erlaubnis zu dauernder Niederlassung erteilt. 136 Personen wurde die Einreise nach Palästina verweigert. Im Monat November sind nach Erez Jisroel 3938 Personen, unter ihnen 3837 Juden, gekommen. Von den eingewanderten Juden sind 538 Kapitalisten, die übrigen wunderten auf Grund der Arbeiterschedule ein. Von den in letzter Zeit in Palästina neugegründeten Unternehmungen sind die Mediterranean Shipping and Trading׳ Co., Ltd. (Mittelmeer- Schiffs- und Handelsgesellschaft) und die von amerikariischen Juden gegründete Electric Refrigeration and Appliance Co. Ltd. (Gesellschaft für elektrische Kühlanlagen und Installation) hervorzuheben. Von den im letzten Amtsblatt veröffentlichten 17 neuen offenen Handelsgesellschaften sind 16 von Juden gegründet. *ffiU-srHriKniftOl APOTHEKE™ TjNÖOROüEENefy* Bei Ermüdung nimm KobonQ Bis Mitte Dezember wurden in Erez Jisroel seit Beginn der Ausfuhrsaison 8 4 3.604 Kisten'Z i t r u sfrüchte verladen. Neben Orangen wurden 9 0.0 0 0 Kisten Grape Fruits und 1 0.0 0 0 Kisten Zitronen ausgeführt. Die wachsende Prosperität Erez Jisroels kommt darin zum Ausdruck, daß die Regierung sich genötigt gesehen hat, den Geldumlauf um eine weitere Million Pfund zu erhöhen. Die in England geprägten neuen Münzen lagern im Tresor der Zentrale der B a rc 1 äy’s Bank in Jerusalem. Die Ausweisung der illegal ins Land gekommenen Juden wird mit unverminderter Schärfe fortgesetzt. Letzthin wurde ein jüdischer Schuhmacher Elijahu Cohen, der 1903 im Alter von einem Jahr nach, Palästina gekommen ist, fest genommen. Erst nach Hinterlegung einer Kaution wurde er freigelassen, damit er Gelegenheit hat, zu beweisen, daß er seit seiner Kindheit im Lande ansässig ist. Eine Anzahl bucharischer und afghanischer Juden mit ihren Familien, darunter verfolgten luden in Rußland. Lubavvitschcr Rebben, Rabbi S c h n e 11 r s o h 11, von Rabbi Chaim Oser Grodzens.ky für den Rabbinischen Rat der Agudas Jisroel und von Jakob Rosenheim und I. M. Lewin für die agudistische Weltorganisation unterfertigt. Der zur Zeit in Polen weilende Präsident der Zionistischen Organisation, Nahum S o k o l o w, hat ebenfalls, entgegen anderslautenden Meldungen, die Petition namens der ״Jcwish Agency“ mitunterfertigt. Die Aktion wurde hauptsächlich über Initiative des Lubawitscher Rebben, der seinerzeit selbst von den ׳Sowjetbehörden festgenommen worden war und nach Intervention amerikanischer• Kreise wieder freigelassen wurde, veranlaßt. kleine Kinder, wurden festgenommen und sind von Aus- Weisung bedroht. Zwei jüdische Familien, die nach ihrer Verurteilung zur Deportation aus Palästina nach Afghanistan bereits in dem Polizeiauto saßen, das sie zur Bahn bringen sollte, wurden entführt. Das Auto wurde von einer Gruppe von Menschen umzingelt und die Insassen, unter ihnen zwei Frauen und vier Kinder, entführt. Die Polizei fahndet nach den Tätern und den Verschwundenen. Ein Verwandter einer dieser Familien ist unter Verdacht der Mittäterschaft verhaftet worden. Die englische Regierung plant die Anlegung einer Auto-Chaussee Haif a—B a g d a d, die eine halbe Million Pfund kosten würde, wobei die Kosten auf die Regierungen von Irak, Trans jord an ien und P a- 1 ä s t i n a proportionell verteilt werden sollen. Die Chaussee würde mit Abfallprodukten des Irak-rPetroleums stets in sehr gutem Zustand erhalten werden können. Eine Firma ist bereit, mehrere Personen- und 50 Lastenautomobile über die Strecke verkehren, zu lassen: die Fahrtdauer würde 12 Stunden betragen. Die Chaussee würde außerordentliche Bedeutung für den ganzen Nahen und einen Teil des Mittleren Ostens haben. Die durch starke Zuwanderung gestiegene Baub e w e g u n g hat den Holzbedarf des Landes sprungha ft erhöht.. Auf Grund der bereits eingeleiteten Verhanrllungen soll insbesondere die tschechoslowakisehe Holz Wirtschaft einen großen Anteil an der Einfuhr von Bauholz in Palästina erhalten. Der Anteil der Tschechoslowakei an der palästinensischen Gesanitein fuhr ist seit 1930 ziemlich gesunken — von 2,5 auf 2,1 Prozent —, wenn auch der Wert der Einfuhr Palästinas aus der Tschechoslowakei in dieser Zeit g estiegen ist. Der Import palästinensischer Zitrusfrüchte in die Tschechoslowakei ist allerdings auch zurückgegangen, so daß die Tschechoslowakei a.ls Käuferin palästinensiseher'Früchte an 1 et.zt.er Stelle steht. Es werden jetzt auf beiden Seiten Anstrengungen gemacht, die gegenseitige Mark'tbalance zu vergrößern. Die hochinteressante kulturhistorische Erzählung ״LICHT AUS DEM WESTEN“ von S. Schachnowitz (Redakteur des ״Israelit“) ist um den Preis von tsch. K 28.—, zuzüglich Porto, nur gegen Vorauskassa oder Nachnahme (Postsparkassenkonto Prag Nr. 62.003) erhältlich beim Herausgeber: Agudas ־ Jisroel ־ Jugendgruppe, Bratislava-Edelhof. Das schönste Geschenk sind REDLER-MOBEL in Preis und Qualität / Gratisberatung durch erstklassige Architekten / Beachten Sie die Adresse. Wien I, Schottenring Nr. 35 Samstag geschlossen (,Schomra'-Mitglied) Die vierte Landeskonferenz der Aguda in Polen Sonntag, den 20. Tewes, beginnt in Warschau die vierte Landeskonferenz der Agudas Jisroel in Polen. Die Konferenz, die in einem der größten Säle von Warschau stattfinden wird, wird seit Monaten vorbereitet und wird unter Teilnahme von etwa tausend gewählten Delegierten und den Führern der polnischen Orthodoxie abgehalten werden. Es werden auch eine Reihe ausländischer agudistischer'Führer erwartet. Die Konferenz wird am Sonntag um 4 Uhr nachmittags vom Abgeordneten Rabbiner Aron Lewin eröffnet, worauf I. M. Lewin den allgemeinen Bericht des Waad hapoel erstatten wird. Die Tagesordnung sieht ferner foigende Referate vor: Politik, die Abgeordneten Rabbi Aron Lewin und L. Minzberg; Chisuk hadas, Rabbi Chaim Mischkowski; Jeschiwoh-Wesen, Rabbi Salmen Sorotschkin; Jeschiwas-Chachme-Lublin, Präsident Elias Mazur; Schulwesen A. Z. Friedmann und Rabbi Zwie Hirschhorn; Töchtererziehung, Direktor E. G. Friedensohn; Erez- Jisroel-Arbeit, I. M. Lewin; Erez-Jisroel-Politik,• Rabbi Tobias Horowitz; Propaganda, M. Kammer; Kehilah- Wesen, J. Trockenheim; Sozialökonomische Fragen, Red. A. B. Eckermann und Leib From. In Verbindung mit der Landeskonferenz wird auch der Rabbinische Rat der Agudas Jisroel in Polen unter Vorsitz von Rabbi Chaim Ozer Grodzenski zu einer Session zusammentreten und in zwei Tagen über die auf der Tages- Ordnung stehenden Probleme beraten. Große Aguda-Feier in Großwardein. Im Rahmen einer großzügig veranstalteten Melawo-demalko fand vergangenen Mozze-Schabbos in Großwardein eine impor sante Kundgebung für Agudas Jisroel statt. Der Veranstaltung wohnten da,g gesamte Rabbinat und die angesehensten Baale-batim der Gemeinde bei. Der Vorsitzende der Aguda, Herr Eugen Leuchtmann, begrüßte die Gäste und hielt ein ausführliches Referat über das Arbeitsprogramm der neugewählten Leitung. Herr Ludwig Weißberger sprach über die Ideologie und die Not- Wendigkeit der Agudas Jisroel, worauf Herr Oberrabbiner Fuchs einen Vortrag über ״Agudas Jisroel und Erez Jisroel“ hielt. Der Redner streifte an Hand von geist- . reichen Diwre-Thora seine Ansicht über Loschonhakodesch. Es sprachen ferner Gemeindepräses Stefan Ullmann und der Vorsitzende der Jugendgruppe Eugen Feldmann. Das zahlreiche Publikum blieb bis spät nach Mitternacht bei dieser schönen Feier, die durch die schönen Semiros des Oberkantors Riff geziert. wurde, beisammen. Sijum-Feier in Nyiregyhaza. Am Chanuka-Sonntag fand in Nyiregyhaza in besonders feierlicher Weise ein Sijum der Chewra-Talmud Thora und der Chewra-Tehilim statt. Während der Feier sprachen hauptsächlich die Zöglinge der Talmud Thora Diwre-Thora. Der junge Juda Leb Schreiber, Sohn des Plerrn Samuel Schreiber, eröffnete mit geistreichen Magidusworten die Reihe der Redner. SESSEL, Tische, Lotterbeiten Spezialwerkstätte, Adler VII., Apollögasse 18, Tel. B-38-7-82. Billigste Preise, Zahlungserleichterungen. Lebensversicherung^ ״PHÖNIX“ Gegründet Aus dem Jahresberichte 1932: Versicherungsbestand . ... 2728 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen.. 179 Millionen Schilling Garantiemittel ... 527 Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten.. 60 Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Cechoslovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen, Jugoslavien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten. Erzählung von S. Wie z. BB1TO (Fortsetzung) [27] Eine Weile wurde es ganz still im Zimmer. Schweigend suchte jeder aus dem bleichen Gesichte des anderen was zu lesen. Sie hatten alle den einen Gedanken, aber keiner wagte, ihn laut auszusprechen. ״Vielleicht bei Baumers?“ sagte Sander tonlos. ״So gehe hin, Samuel, und schaue nach!“ Alle wußten, daß dies unmöglich war, aber gleichwohl folgte Samuel schweigend der Aufforderung. ״Sie kommt nicht wieder“, brach auf einmal Debora schluchzend hervor. ״Sie kommt nicht wieder. O, daß ich, eine Mutter, es nicht gesehen. O G-tt, o G-tt!“ Sander sah sie verständnislos, aber bleich vor Angst an. ״Jetzt verstehe ich alles!“ — Die erregte Frau schlug sich verzweifelt mit der Hand auf den Kopf. — ״Daß ich es nicht gemerkt, nicht gesehen. Sie ist fort, fortgeführt, und ich, ihre Mutter, habe nicht gewacht, habe ihr nicht beigestanden, sie hat um Rettung gefleht . . . erst gestern noch.“ Die Worte erstickten in konvulsivischem Schluchzen. Sander fing an, zu begreifen. Wie versteinert stand er da und sein stierer Blick irrte im Zimmer umher. Dann trat er ganz dicht an seine Frau heran. ״Frau“, schrie er mit wilder Stimme, ganz außer Fassung, ״sollte es wahr sein, wahr sein, daß...?“ Er brachte das schreckliche Wort nicht heraus. Es war zum ersten Male in den drei Jahrzehnten ihrer Ehe, daß er so zu seiner Frau sprach. Er rang nach Atem, es schien ihm, als wollte ihm jemand die Kehle zuschnüren. Er mußte sich in irgend einer Weise, und wäre es auch nur durch einen wilden Aufschrei, Luft verschaffen. ״O Gott, Mirjam! Was hast du uns getan?“ wimmerte Debora, ״am heiligen Sabbat... einen Tag vor der Verlobung ..." Auf der gedeckten Sabbattafel lagen, mit schneeweißer Serviette bedeckt, die Sabbatbrote, funkelte der rote Wein in der Flasche. Auf einem Tischende lag, noch aufgesehlagen, das Techinothbuch. Da ging langsam, wie in einem Trauerhause, die Türe auf. Leisen Schrittes und gesenkten Hauptes drückte sich Samuel mit blutleerem Gesichte ins Haus. Beide, Vater und Mutter, stürmten auf ihn ein, als müßte er das erlösende Wort bringen. Samuel setzte sich und schwieg. ״Warst du fort? Hast sie ׳gesucht? Ueberall nachgeforscht? Auch hei Baiuners?" drangen sie ungestüm auf ihn ein. ״Ich war nicht bei Baumers“, fing dieser endlich an, ״ich ahnte etwas anderes ..." ״Auch du ahntest, o Gott, o Gott!“ jammerte Debora. ״Kannst dich aber doch ebenfalls irren“, sagte Sander unsicher. ״Nein“, stieß Samuel bebend hervor, ״habe mich nicht geirrt. — Meine Ahnung hat mich nicht getäuscht. Sie ist fort und kommt nicht wieder...“ ״Ah!“ Debora war dem Umfallen nahe. ״Wo hast es erfahren?“ drängte der Vater. ״Im Schloß!“ ״Ich ging zuerst in einem unbestimmten Gefühl an den Bach“,. fing Samuel nach einer Weile wieder an, ״dann aber schoß mir etwas anderes durch den Kopf. Ich ging hinüber, ,immer weiter bis zum Schlosse. Ich sah noch von der Ferne die Fürstin auf der Terrasse sitzen, aber sie entfernte sich, sobald ^ie mich erblickte. Nun war mir ahes klar. Man ließ mich nicht zu ihr. Als ich aber nicht fortging, brachte man mir ihre Antwort. Ich fürchtete diese Antwort so sehr — ich kenne sie noch vom Milchpächter her, und sie stimmte vollständig.“ ״Was sagte die Fürstin? Sprich!“ schrie Sander außer sich.. ״Marjanka sei fort — auf ihren eigenen Wunsch. — Sie befinde sich woh! und lasse euch um Verzeihung bitten. Sie, die Fürstin, lasse euch herzlich beglückwünschen.“ — ״Genug! Halt ein!“ schrie Sander, ״ich werde zu ■ ihr gehen und mit ihr selber reden.“ ״Ist nutzlos“, sägte Samuel bitter. ״Sie wird dich nicht empfangen, dich, wie damals den Milchpächter, mit Plunden vom Hofe jagen lassen. Merelaika ist gar nicht mehr hier.“ Aber es hielt den alten Mann nicht zu Hause. Er lief fort, kam bald zurück und ging wieder. Wie immer am Sabbatnachmittage, kam auch heute David zur gewöhnlichen Stunde. Er wußte von nichts und wurde von Debora mit lautem Schluchzen empfangen. Ueberall bestürzte, verstörte Gesichter. Er wagte nicht nach dem Grunde zu fragen, in der Empfindung, daß hier etwas Schreckliches, Unsagbares geschehen sein mußte. Er zog nur seinen Freund schweigend in die Ecke und sah inn fragend an. ״Mirjam“, stotterte dieser nur mühsam hervor, und David verstand alles. Er erbleichte. ״Sie hat es so gewollt“, ,,flüsterte er 3einem Freunde zu. ״Womit kannst du das beweisen?“ fragte Samuel bestürzt. ״Mit ihrem Benehmen in letzterer Zeit“, antwortete David. ״Und dann ist Mirjam nicht von der Art, daß mit ihr etwas gegen ihren Willen geschehen könnte.“ ״Hm, freilich!“ Samuel wollte etwas sagen, aber er schien nicht das richtige Wort zu finden, und er schwieg. ״Aber wir müssen sie trotzdem retten", begann David von neuem. ״Sie retten gegen ihren eigenen Willen?“ ״Nein, sie wird früh genug erwachen, ist es vielleicht jetzt schon ... Ihre Qualen werden, so sie zur klaren Besinnung gelangt, außerordentliche sein. Wir müssen ihr zu Hilfe kommen.“ ״Wie das?“ ״Das wird sich finden“, sagte David zuversichtlich. ״Vorerst gilt es, den Eltern beizustehen, daß sie in ihrem schweren Kummer nicht zusammenbrechen und mit uns auf Mittel und Wege sinnen, um sie zu befreien.“ ״Ach, David“, jammerte Debora, als hätte sie ihn erst jetzt erblickt, v,wir haben schwer gegen dich gefehlt. Ich hätte es als Mutter verstehen müssen, dir das Herz des Mädchens zu gewinnen. Und du bist nicht schadenfroh, kommst noch zu uns und nimmst teil an unserem Unglück.“ (Fortsetzung folgt.)

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