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Jüdische Presse · 1933-12-15 · 49 (15.12.1933) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
49 (15.12.1933)
Date
1933-12-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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feit« « jupisomi pmsbe: _ ._ Sahretarlali Wien It, Leopoldsgasse Nr. 16. Telephon A״t-i-0-15 fylftSchtoßchßtf ' Oft* OETKER’S VANILLINZUCKER verleiht durch sein Aroma den Oetker-Speisen ihren vielgerühmlen feinen Geschmack. © ^iuufliiiiitnmiiiiiiiiiimniinTmninininiiniunimiiimiiiiiuiniiiiiiiiiiiinmminimmnmnmimiiiiiiiiiimHimii.■ Moderne Kuchen« Vorzimmer* Wohnzimmer* MÖBEL F. KOHN/ Wien II, TABORSTRASSE NR. 22 Telephon R-40-7-14 Samstag geschlossen — Angeschlossen■ der ,,Schomra“ 1111 Umänderungen von Jumpern und Pullovern, K u nststoppen von Stoffen und Seide, Repaseieren und Anstricken von Strümpfen nur in der REPASSIERWERKSTÄTTE SCHLESINGER. Wien, I., Weihburgg. 2 (Ecke Parkring), Tel. R-21-908. ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש :ש ש ש •■0 ש ש ש ש ■ש ש ש ש ..0 ש ש ש 0 ש ש ש ש ש .0 ש ש ₪ B 0 0■ H m Prämien für das Jahr 1934 ,Wie in den vorangegangenen•vJahren bieten wir Abonnenten der ״Jüdischen Presse“ auch heuer die außerordentlich günstige Gelegenheit, wertvolle Büditr entweder ganz unentgeltlich oder gegen eine ganz geringf ügige Aufzahlung zu erwerben. Alle bisherigen oder neu hinzu tretenden Abonnenten der ״Jüdischen Presse“, die die volle Bezugsgebühr für das Jahr 1934 (Oesterreich S 16, Tschechoslowakei tsch. K 80, Jugo- slawien Dinar 150, Ausland, Schw. Frs. 14 bis spätestens 31. Dezember d. J. bezahlt haben, erhalten eines der folgenden BüchergescKenke: ספר, "חפץ חיים" מהרב הנה״ק מרן'ישראל.! ’ ׳ מאיר הבחן זצוק״ל .. in der, Prachtausgabe des Hermon-Verlages, .. (Aufzahlung: S 2.50, tsch. K 10, Dinar 25.) 2. ,,LMit aus <Jen Westen“ von S. Schachnowitz. Das neueste aufsehenerregende Meisterwerk des genialen Erzählers und Schilderers jüdisehen Lebens und Strebens. Eine wirkungsvolle historische Darstellung des Lehens und י Wirkens des Chassam ׳ Sofer זצ׳ל und seiner führenden Zeitgenossen von bleibendem Wert. 408 Seiten in Originaleinband. (Aufzahlung: S 1.50, tsch. K 6, Dinar 15.) ׳המודא תהורא״ מאת הרב משה בלויא.3 Ausführliche, anschaulich geschriebene Biographie des Rabbi Josef Chajira Sonnenfeld hebräisch) zusammen mit) זצוק׳ל ספר ימנה:, בעל ההח״ס״ מלוקט ומסודר ע״י \ הרב הב׳ מוה׳ יושע ליב אבד״ק פיזונג, עם "צוואת החת״ס" 'Schöner Prachtdruck. (Unentgeltlich.) 4. Vier Bände aus Rabbi Samson Rafael Hirsch’ Schritten (Hermon'Bücherei). Bd, 1: Grundbegriffe, des Judentums I; Bd. 2: Frühling und Frei- , heit; Bd. 3: Jahreswende; Bd. 4: Vom Lernen und Lehren I, (Aufzahlung: S 3, tsch. K 12, Dinar 30.) Jeder •mache von diesem seltenen Angebot Gebrauch und bereichere seine Bibliothek mit \ : diesen Werken. . Werbet; Abonnenten! Wer der ״Jüdischen?resse“ zwei neue prämienberechtigte Abonnenten wirbt» erhält eine der oben genannten Prämien, nach freier Auswahl. unentgeltlich (natürlich unabhängig von der ihm selbst als Abonnent event. zustehenden Prämie), ש ש ש ש ש 0 0 0 ש ש 0 ש ש ש 0 0 ש ש ש ש ש 0 ש 0 0 0 ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש ש פ ש ש י ׳mm 3 הי" Trauer um den Czortkower Rebbe צוק״ל!♦ Großer Hesped des Schiffsehul-Raws. Sonntag, den 22. Kislew, man stand noch unter dem tiefen Eindruck der Lewajoh und Kwuroh, rief die Schiffschul zum Hesped. Oberrabbiner Fürst, ein persönlioher Freund des Niftar זציל ließ es sich nicht nehmen, dem tiefen Schmerz Und der großen Trauer der gesamten jüdischen Bevölkerung in beredten Worten Ausdruck zu verleihen. Erschüttert stand man da, ob des Verlustes von Reb Jisroel Friedmann s. Z. 1., dieses Mannes, bei welchem man die Worte der Thora anwenden kann: י כי שויית עם אלוזים ועם אנשים והוכל der da für die leidende Menschheit mit Hilfe G-ttes und mit Hilfe der Ansche-Elokim, seiner großen Ahnen, so großartig schaffen und helfen konnte. Herr Oberrabbiner Fürst wies auf die unausfüllbaren Lücken, die in letzter Zeit. dem jüdischen Volke geschlagen wurden, hin, erinnerte an den Chofez-Chaim, gedachte der Tatkraft des Lubliner Raws für die Thora und ihre Verbreitung, gedachte wehmütig Reb Mosche Mordechai Epsteins, dereine ganz große Schar von Gedolim in seinen * Jeschiwos Slobodka und Hebron heranbildete und leider, ein letztes Opfer der ״Jeschene Chewron“ wurde, um klagend auszurufen: קלני מראשי קלני מזרועי wehe dem geistigen Schaffen und Wirken, wehe der kraftvollen Erfüllung für die heiligen Ziele von G-ttes Schechinoh auf Erden. Die bis auf das letzte Plätzchen das Beth-Haknesses füllende Menge, an deren Spitze fast alle orthodoxen Vereinsrabbiner und Rabbonim aus dem Osten, Vereinsvorsteher Und Delegierte sich befanden, setzte sich zur Erde, bis ins Innerste ergriffen. Ein Schluchzen. und Weinen ging durch die ganze Schul, als Herr Oberkantor Braun das ״Kel Mole Rachamim" anstimmte. Nochmals überdächte man, was der Czortkower Zaddik für die einzelnen, was er für den Klall bedeutet hat. Was all diese Gedolim der jüdischen Welt geleistet haben und was sie noch leisten hätten können, wenn nicht der. jähe Tod sie uns entrissen hätte. Und aus der Erkenntnis des Verlustes muß ein Wille zur Tat entstehen. ״Nicht, nur trauern und weinen, nicht bloß klagen und verzagen", rief der ehrwürdige Redner, der in wundervoller Sprache fein pointierend und hinreißend sprach, ״ist das Gebot der Stunde, sondern im Sinne der hinweggegangenen Zaddikim für Keren Hathorä und'Beth Jakob zu wirken und zu schaffen,, durch Zusammenfassung aller Kräfte das Panier der Thora zu heben, auf daß wir des Moschiach würdig werden!" שבת חנוכה um v2 71 Uhr wird. אדמו״ר שליט״א. in der Schiff schul eine Droschoh hatten, Vereinsnachrichten. 5-Ühr־Tee des Fraüenvereines. der Adas Jisroel. Dienstag, den 19. Dezember, findet unser Gesellschafts־ abend — von Frau Siegfried Spitzer.und Fraü Philipp Feldheim gemeinsam veranstaltet — in der Wohnung der letzteren, II., Zwerggasse 5, statt. Die p. t. Mitglieder sowie etwaige Gäste werjden hiemit zu zahlreicherem Erscheinen freundlichst eingeladen. — Der Frauenverein A. J. .. ״Tag der Jugend“ verschoben. Hiedurch teilen wir׳ mit daß wir im Sinne des vbn der österreichischen Bundesregierung verordneten Burgfriedens über behördliche Weisung den für den 29., 30״ 31. Dezember 1933 und 1. Jänner 1934 in Aussicht genommenen ״Tag der Jugend“ verschieben müssen.1 Den Tag seiner Abhaltung werden wir noch bekanntgeben. — ,Landesverband jüdischer Jugendvereinigungen Oesterreichs in •der• Agudas Jisroel. : Agudas-Jisröel-Jugendgruppe. Im Rahmen einer;Chanuka-Feier am Dienstag, den 19. d. M., *um halb 8 Uhr abends im eigenen Lokale, II., Floßgasse 1, wird Herr Dir. Dr. Deutschländer einen Vortrag über ■ seine ״R e i s e e i n *d r ü c k e aus, Erez• J1 sroel“ halten. Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Am Schabbos ,Parsches Mikez spricht!Herr Siegmund Stern über;״Organisation als Mittel der Erziehung“ im Lokal der ״Wieneä“, II., Obere Donaustraße 91, um halb 11 Uhr vormittags. י , Pirche-Agudäs-Jisroel in Wien. Die ungemein schweren Erwerbsmöglichkeiten, die besonders den jüdischen: Eltern die Beschaffung des täglichen Brotes nur unter Aufwand aller geistigen und. körperlichen Kräfte möglich machen, haben zur Folge, daß ihnen für die Erziehung, besonders für die j Ü d isehe Erziehung der Kinder, keine Zeit bleibt. Es wäre ‘kein Wunder, wenn diese Kinder, auf sich selbst angewiesen, in die stets ausgebreiteten Fangarme der a- und antireligiösen Gemeinschaften fallen würden. Da hören wir aber von der Pirche-Agudas-Jisroe 1, einer Untergruppe unserer Jugendgruppe, die unter bewährter pädagogischer Leitung sich dieser Jugend annimmt. Hier haben unsere Kinder die ־ Gelegenheit, im Kreise Gleichgesinnter, bei Lernen und, Spiel oder Lektüre ihre freie Zeit zu verbringen. Hier erhalten sie Lust und Liebe zum Thora-Studium, hier erhalten sie den Ansporn zum späteren Besuch einer Jeschiwo, was heute unumgängliche Notwendigkeit ist, wenn man den Verlockungen der Groß- Stadt als Jude wirksam entgegentreten soll, So wird es uns erklärlich, wenn wir hören, daß sechzig Wiener Kinder, trotz der schweren Verhältnisse, durch, die Aufklärungsarbeit dieser Gruppe für den Jesebiwo-Besuch begeistert wurden. Nun hören wir mit größter Freude, daß das alte Lokal zu klein geworden ist, daß ein neues Heim im Hause Große Schiffgasse 2, genommen werden mußte, um all den jungen Freunden Platz zu bieten- Ein Zeichen, daß der /Geist Matisjohus in unserer Jugend mit alter Kraft fortlebt und immer weitere Kreise zieht- Möge es unserer jqgendgruppe vergönnt sein, mit diesem ־ Geiste, dem unverfälschten T h o r ä g e i s t e, Wiens jüdische Jugend zu erfüllen und mögen die jüdischen Eitern Wiens zu der Erkenntnis kommen, daß hier und pur hier ihre Kinder in wirklich jüdischem Geiste erzogen werden- ומלאת חאר׳ן דעח אח ה׳- Ü- L09chon-Hakodesch-Kur8. Bar ton der Ere2-Jisr0e1zentrale der Agüdas Jisroel verkhätaitele Loschon- Haködesch-Kurs findet allwöchentlich am Mozze-Schabbos für Anfang er tim sieben Uhr und für Fortgeschrittene um viertel neun Uhr im Lokal der Agudas Jisroel, 11״ Leopoidsgasse 16, statt. Chartuka-Festg-ttesdiensti Sonntag, de« 1t. Dezente her, um halb 8 Uhr abends, findet in der Synagoge, 11״ Leopoldsgasse 29, unter Mitwirkung von 3ö jüdischen Sängern aus Deutschland, ein Chanuka-Festg-ttesdienst statt, bei dem Oberkantor Fränkel die kaütoräleh Funktionen versehen wird. Karten sind in der Vereinskanzlei, il., Leopoldsgasse 26, und in der Bücherstube Rath, 11״ Taborstraße 20 a, erhältlich. Personalnachrlclnien.!Todesfall: Unter erschütternd tragischen Umständen verstarb diese Woche die Tochter eines der vornehmsten Baale Batim der Schiffschul, des Herrn Armin‘' Galandauer und seiner Gattin. Im jugendlichen' Alter von 18 Jahren erkrankte Fräulein Lea Galandauer mit Anzeichen eine Blinddarmentzündung. Nach dem das hoffnungsvolle Mädchen in ein Krankenhaus zu der ver-׳ meintlich harmlosen Operation gebracht wurde, stellte sich heraus, daß die Krankheit sehr weit fortgeschritten; war und daß ärztliche Hilfe schon zu spät kam. Dienstag vormittags wurde das arme Mädchen unter überaus großer Beteiligung zu Grabe getragen. Den so furchtbar schwer geprüften Eltern und Geschwistern wendet sich die allgemeine Teilnahme zu. Möge Haschern sie mit den übrigen Trauernden um Jeruscholajim trösten.!!?kvos woclie r«1 ־ » o Wo cli c — Der Regierungskommissär für Immobilien ׳in Berlin, Wilhelm Moderson, hat der Regierung einen Gesetzentwurf unterbreitet, nach welchem den Jude n zukünftig verboten sein soll, Haus- oder Gru n dbesitz zu erwerben. — Der Konzern der Destillateur- und Brauereigenossenschaften in Amerika hat mit der Verwaltung der R o'ths child -W ein k eile r'e ien ' in Ris chon i 8 Zion einen Kaufvertrag über eine Million Flasehen P al ä s t i n a - W e i n, lieferbar iknerhalb dreier Jahre, abgeschlossen. Die erste Sendung ist' bereits unterwegs. ־ .' — Der Magistrat von Bad Nauheim hat'heל.-, schlossen, der j ü d i s c h en Bevölkerung des Ortes eine besonder e׳ S teuer, aufzuerlegen, um auf :diese . Weise 15.000 Mark zur Deckung eines Teiles der Hypothek,!! die der Magistrat auf der Synagoge stehen hat, hereinzubekommen. ׳ : ׳' . .... — Der H a a g e r Internationale Gerichtshof :.r hat es ab g eie 11 nt, die Klage Professor Einsteins׳>• gegen die deutsche ,Regierung wegen, Beschlagnahme > seines Vermögens: in Behandlung zu ziehen, weil Einstein• 1 s t aa tenlos ׳ist und■ keine Regierung als seine Sach- '■ walterin auftreten könne. . . . — Der . holländis che■ J ustizmini st e ‘ brachte eine Gesetzesvorlage ein, wonach die öffentliche ‘ Beleidigung, bestimmter Volksgruppen' ■unter S t r a f e gestellt werden soll. In der Begründung sagt die , Regierung, daß sie bei diesem ■ Gesetze ■ in erster Linie an ׳ ״aktuelle Aeußerimgen bezüglich׳ unserer israelitischen׳ Mitbürger“ denkt. - : —! Reichsinnenminister ■Dr. Fr ick erklärte, daß j .A.u slünde r,. die nicht rein■'arischer Abstammung sind,! nur in außerordentlichen F ällön die :, Ei n- \ r e i s eb e willi g Ung' naöh Deutschland erhalten wer-"' den, und auch dann nur mit einem kurz befristeten Auf- ,enthalt. ■ . -׳ ' — Uni Mietsteigerungen und!)Vohnungswuchßr ־. ent ge genzuwirken, hat der StadtraJ: yon.Tel-Awiw eine M i e t e r s c hu t zv'erordn u׳r. g erlassen, derzufolge die zum näclisten Termin endenden Mietverträge automatisch auf weitere Ify Monate ve rlängert werden. , — Die Angst v o r 'Spit zein, die illegal inj; Erez Jisroel Wohnende der Polizei angeben, nimmt ,immer■' ' mehr zu. Der georgische Jude Meschiach Darkaschvilli, der der Polizei ßpitzeldiefiste geleistet■ haben [soll, ,nmirde in der Nähe des Hadassah-Hospitals , von Juden ' schwer mißhandelt, •r״־v . ׳. , < ׳, . — U:m Befürchtungen zu zerstreuen, die in der Presse O st asiens (!) im Zusammenhang mit der deut- ■ sehen Rasse g ese tzgebung auf getaucht sind, hat die Reichsregierunp erklärt, daß die Rassegesetzgebiinp sich n ur gegen das Judentum (!) richte. — Der Boykott deutscher Waren in L et tland hat so stark zugenommen, daß die Einfuhr deutscher Waren sich um 6 5 P r o z ent vermindert hat. ' — In P o l e n befinden sich 12.0 0 0 jüdische Fliichh Unge aus Deutschland,, ׳ ׳.;■:׳ — In W ars c hau haben sich polnische und jüdisehe Professoren in einem Komitee zusammengeschlossen, um den vertriebenen j üd i sch e nG eiehrten aus D eut schlau d die materielle Möglichkeit zur Fort- Setzung ihrer Forschungsarbeit zu verschaffen. — Der Vorsitzende des Lemberg er Kehila h- Rates, Sejmdeputierter Ignaz Jäger, ist im Alter von' 50 Jahren gestorben. Der Verstorbene verfolgte im polnisehen Sejm, gemeinsam mit den agudistischen Deputierten, eine regierungsfreundliche Politik, — Das Warschauer Genaht hat in einer E hr enb eleidi g un g s s ach e den Beklagten zu einer Geldstrafe von 100 Zloty oder sieben Tagen Arrest verurteilt, weil er den Kläger als ״HitlerIst“ bezeichn net hatte. — Infolge der Einführung des Arierparagraphen in den verschiedenen Verbänden in Deutschland haben die jüdischen Hausbesitzer und die jüdischen Autobesitzer sich in eigenen Organisationen zusammengeschlossen» — Die Betriebsgesellschaft des staatlichen Nord- Seebades Norderney hat die Verlautbarung erlassen, daß dieser Badeort judenfrei ist, Wenn trotzdem Juden in der künftigen!Saison Norderney besuchen sollten, so haben sie mit der Ausweisung zu rechnen. —- Unter den 500 Häftlingen, die auf Grund der' Weifmdohisamnestie des Ministers Göring aus dem Konzenttationslüger in B aohau demnächst entlassen werdeti,: ist kein einziger Jude. : 1 H. Grün, H-, Tahorstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für ferne Herrengarderobe. I

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