Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 49 (15.12.1933)
- Date
- 1933-12-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2629891-2630489-2630536--4613-2636808- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 2× ep/1002670
- Nitra 1× ep/1048039
- Subotica 1× ep/1048123
OCR text
Nr. 49 JüDlSCÖE PRESSE * . , v. '־ ^eite 5 Kritik und Betrachtung« Aus defri Munde des CZortkower Hebbe זצ*ל stammt Aus dem Munde des Cstoftköwer Rebbe ציל? stammt folgendes geistvolle Gleichnis: * Bei Ausbruch der Krise des deutschen Judentums haben laut Statistik in Deutschland 6Ö0.00Ö Juden gelebt. Diese 600.000 Juden haben genau ein Prozent der Bevölkeruüg ausgemacht. Und gegen dieses eine Prozent wurden 99 Prozent der Bevölkerung fanatisiert. Im Mizrajim' hat es auch 600.000 Juden gegeben und dort wie da begannen die Verfolgungen, nachdem המלא האדן אורים• das Land von ihnen, von diesen wenigen Juden, ausgefüllt war. Sie hatten sich, ihre eigene Kultur, ihr Eigenleben vergessend, eingedrängt in die Kultur der anderen, haben die Bildüngs- und Unterhaltungsstätten der anderen aufgesucht, sie haben sich mit den anderen vermischt, statt sich in ihrer ״splendid isolation" abzusondern. Dadurch haben sie das ,נ ת ד, ב מ ד r ״ זז בWohlan, wir wollen unsüvihrer wehren!‘ provoziert. Dreitausend Jahre sind immerhin eine Spanne Zeit, auch vom geschichtlichen Standpunkt aus betrachtet. Die Geschichte des jüdischen Volkes lehrte eind e u t i g, daß es nichts außerhalb der uns in der Thora vorgeschriebenen Lebensbedingungen des jüdischen Volkes gibt, das es halten und erhalten könnte. Wann ן endlich wird das Volk auf die wahren Führer hören? Da saß einer jener Führer, deren Geist erhellt ist von dem ewigen Licht der Thora, im nordöstlichsten Winkel Europas und hat mit hellem Blick, bei schwindenden körperlichen Kräften, die Losung in die Welt hinausgerufen: Tschuwoh! Der Chofez Chajim זצ־ל hat in den letzten Monaten — und wer würde daran zweifeln, daß es ברוד, הקודש war —• allen seinen Getreuen in der großen Welt gesagt, daß alles Leid und Not nur kommen, um endlich die Herzen der Menschen zu öffnen. Tschuwoh, bußfertige R'tickkehr, das ist die Parole, die er als Vermächtnis zurückgelassen hat und die der Czortkower Rebbe זצ׳ל mit seinem klaren und eindeutigen Parallelismus unterstrichen hat. Zurück aus der Kultur der anderen, zurück zur Jüdischkeit bei jedem einzelnen und zurück zur Jüdischkeit bei der Gesamtheit! Und die Erlösung ist da. Lateinisch• Hebräisch? Briefkasten. ״Einer im ׳*ratiteft vieler**{ Ihrem Verlangeh naeh einer Intervention beim Gremium der Wiener Kauf man ns ch a ft, daß in dessen K r an k en fi au 8 und Altersheim die Verabreichung von ri tu eit er Kost ermöglicht werde, wurde schon vor langer Zeit entsprochen. Herr Moritz Hasch wurde in dieser Angelegenheit zweimal vofli Präsidenten des Gremiums empfangen, der großes Verständnis für diese Forderung Zeigte, ihm jedoch bedeutete, die Forderung einstweilen zurückzustellen. Allerdings sollen die diesbeztigliehen Schritte in Bälde Wieder aufgenommen werden und — wenn nötig >— wird die Erfüllung dieses berechtigten Verlangens durch geeignete Agitation, eventuell auch im Wege der ״Jüdischen Presse“, durchgesetzt werden müssen. Es wäre gewiß "begrüßenswert, Wenn geeignete Männer Herrn Nasch in seinen für die die jüdische Allgemeinheit so wichtigen Bemühungen unterstützen würden. ist. die Zahnpasta, die gfundlieh reinigt! A r“v A I '1 «** י* UUUL־£ahn Zahnpasta, Machen Sie einen Versuch! Inländisches Erzeugnis! An unsere Leser! Die Verwaltung der ״Jüdischen Presse“ hat mit der Landesorganisation der Agudas Jisroel in Jugoslawien ein Uebereinkommen getroffen, auf Grund dessen in S u b o t i c a eine Filialredaktion und -administration der ״Jüdischen Presse“ errichtet wird. Die ״Jüdische Presse“ wird in Zukunft regelmäßig in einer eigenen Rubrik Berichte über das jüdische Leben in Jugoslawien veröffentlichen und Artikel über Probleme zum Abdruck bringen, die das orthodoxe Judentum' in Jugoslawien׳ berühren. Mit dieser Einrichtung seil nicht nur den orthodoxen. Juden in Jugoslawien gedient werden, von welchen wir erwarten, daß sie nunmehr die ״Jüdische Presse“, als das einzige orthodoxe Organ Jugoslawiens in deutscher Sprache, abonnieren, sondern sie soll auch unseren Lesern in den übrigen Ländern eine wertvolle Bereicherung unseres Blattes bieten. Die Bezugsgebühr für Jugoslawien beträgt Dinar 150.—. / Abonnementbestellungen aus Jugoslawien sind an die Administration der ״Jüdischen Presse“ in Wien, II., Malzgasse 12 a, oder an die Landesorganisation der Agudas Jisroel in Jugoslawien, für ״Jüdische Presse“, Subotica, Zrinjsky trg 31, zu richten. Zuschriften redaktionellen Inhaltes sind ausschließlich an die angegebene Adresse in Subotica zu senden. Einzahlungen auf das Konto der ״Jüdischen Presse" Zagreb Nr. 40.217. ■< Hauptgeschäftsstelle der ״Jüdischen Presse‘4 «■■■■« a a a ■ m o ■■■■■ 1* ו■ ■ ■■ וי ■■■■■■■■ N ■ ■ a a ■ ■ ■ a ■ a ■ a ■ a a a ■ ■ ■ a ■ ■ ■ ■ a a ■ « ■ ■ a Tsc he choslowak ei j »׳ , 8 Wir haben wohl schon von ״ J ü d i s c h - D e u t s c h“ gehört, jener alten, durch den Gebrauch geheiligten Form, in der unsere Ahnen, die Umgangssprache gebrauchend, dem jüdischen Geist in jüdischen Schriftzeichen Ausdruck gaben. Die neu-jüdischen Fälscher des jüdischen Wesens haben nicht nur diese geheiligte Form durch einen neuen Geist zu entweihen versucht, sondern sie haben auch das Loschon-Hakod e s c h zu einer profanen neu - hebräischen Umgangssprache umgemünzt. Wir erinnern uns des begeisterten Kampfes der orthodoxen Führer gegen das Neu-Hebräisch, das den Mantel der heiligen Sprache für unheilige und profane Dinge mißbraucht hat. Das aber, was letztens geschehen ist, ist so ungeheuerlich, daß es, wenn man es nicht schwarz auf weiß gesehen hätte, für unmöglich hielte. In Tel-Awiw erscheint seit voriger Woche eine Zeitschrift, die sich ״Deror“ (Freiheit) nennt und die in lateinischen Lettern n eu-hebräisch gedruckt ist. In deutschen Lettern soll die hebräische Sprache popularisiert werden und das nennt sich ״D eror“, Freiheit. Es gibt nur ein Wort darauf und das ist so alt wie die jüdische Lebensauffassung, das Wort, das die Weisen unseres Talmud im Zusammenhang mit der mißverstandenen Freiheit in der Zeit Mordechajs ausspricht: Mor-Deror! Es ist eine bittere Freiheit, die.uns da geboten wird. Gebe G-tt, daß unserer Volk von dieser Freiheit bald befreit werde und zurückfinde in die Fessel des g-ttlichen Gesetzes, das endlich siegen wird . . . ״Rase h1tf-Tor —־ sleichgeschaitet. *Einem großen französischen Dichter wird1 nachgesagt, daß er sich erbötig gemacht hat, nachzuweisen, daß in jeder Tragik so viel Komik liegt, daß sie, wenn man sie entwickeln könnte, die Tragik entschieden überwiegen müßte. Was den deutschen Juden geschehen ist und geschieht, ist tragisch genug. Aber daß der Nazi-Presse wart von Worms nun auch Raschi zu ermorden versucht, ist zu komisch, um verschwiegen zu werden. Steht da in Worms ein Tor in der alten Stadtmauer, ■ das seit Jahrhunderten ״Raschi“-Tor heißt und dessen Name historisch begründet ist. Un.d da doch Raschi unzweifelhaft nicht arischer Abstammung ist, muß nun sein Andenken, wenigstens soweit es in der Macht der Gewaltigen des Dritten Reiches liegt, aus gemerzt werden. Wer Klaus Selzner war, dessen.Name das Stadttor nunmehr ,bekommen soll, ״weil er schon vor Jahren geen den Judengeist in Worms gekämpft hat“, wissen wir nicht. Wir gönnen ihm den Ruhm, der ihm im Dritten Reich bereitet werden soll. Wie weit er reichen wird, bleibe dahingestellt. Es gehört aber keine Sehergabe dazu, vorauszusagen, daß Klaus Selzner und die Machthaber des Dritten Reiches längst vergessen sein werden, wenn Raschi noch leben wird im Herzen aller,' die einmal in dem Genuß der Früchte der Arbeit dieses Geistesheroen gestanden haben. Zwölfeinhalb Prozent ... Zu beneiden ,sind die deutscher Juristen Hitlerscher Couleur wirklich nicht. Gibt es da eii Gesetz über das Berufsbeamtentum, (das in seiner letzten Durchführungsbestimmung einige Komplikationen enthält, die so manchem Kopfzerbrechen bereiten werden. Nur diejenigen, die .zurück ,bis ins vierte Geschlecht ihre arische Abstammung nachweisen können, in deren Adern also nur 121/2 Prozent nichtarischen Blutes fließt, werden zum Anwalt- ■und Richterberufe zugelassen. Acht Paar Großeitern müssen hitlerisch geeicht werden, um den armen Epigonen die gar nicht beneidenswerte Existenzmöglichkeit im Dritten Reich zu geben. Der Nachweis wird nicht leichtgemacht und bei .zweifelhaften Fällen wird wohl auch der Rassewart herangezogen werden. Richtlinien für dessen Arbeit sind wohl noch nicht erschienen, aber dem Vernehmen nach sollen Schädelmessungen vorgenommen werden. Natürlich nur außen. Was drinnen ist, ist scheinbar belanglos. Geld wegwerfen wird wohl niemand, aber oft kommt es vor, daß Hausfrauen Dinge wegwerfen, die sie leicht noch verwerten können oder für die sie Praktisches erhalten. So gibt z. B, die Firma Dr. A. Oetker, Brünn, hübsche Prämien für gesammelte leere Oetker-Packungen; Zuckerstreuer, Mehlschaufeln, Tee-Eier, Rezeptbücher etc. Informieren ־Sie sich bei Ihrem Kaufmann! Podkarpatskä Rus jubiliert. Dieser Tage sind es zehn Jahre geworden, daß der Landespräsident von Podkarpatskä Rus, Anton R o zs y p a 1, an die Spitze der Administrative dieses Landes bestellt wurde. In diesen zehn Jahren unermüdlicher, rastloser Tätigkeit ist es ihm gelungen, die komplizierte Verwaltung von Podkarpatskä Rus zu reorganisieren und die ungeteilte Anhänglichkeit aller karpathorussischen Bürger zu gewinnen. Auch die Juden, die doch in dichten Massen Podkarpatskä Rus bewohnen, haben allen "Anlaß dazu, dem Landespräsidenten Rozsynal gelegentlich des Ablaufs des ersten Dezenniums seiner Wirksamkeit ihre besten Glückwünsche zu entbieten, zumal er in konzilianter Weise nicht nur in seiner amtlichen Eigenschaft jüdischen Wünschen stets Gehör schenkte, sondern auch im gesellschaftlichen Leben, auf dem Gebiete der sozialen Wohlfahrt, hervortrat und auch der notleidenden Juden in den weltentlegenen• Dörfern Karpathorußlands stets gedacht hat und gedenkt. Landespräsident Rozs.ypal gehört zweifellos zu jenen Männern des öffentlichen Lebens unserer Republik, die sich einer besonderen Volkstümlichkeit und Wertschätzung erfreuen. . Möge er mit G־ttes Hilfe noch ״viele Jahre dem tschechoslowakischen Staat erhalten bleiben, in dem er zur Konsolidierung der Verhältnisse mit seinen besten Kräften beiträgt. " Hespedim in der Slowakei nach dem Lubliner Raw. Sonntag פ׳ וישלח anläßlich des Ablaufes der שלשים ׳nach dem Lubliner Raw s. Z. 1. versammelten sich die ,יראי ד mit dem ehrw. Rabbinat, an dessen Spitze Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner S. D. Ungar steht, im Lokal der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe in Nitra, um im Rahmen eines Sijum das Andenken des Gaon und Zaddik in pietätvoller Weise zu ehren. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Ungar hielt in geistreicher Weise den Hadron und zeichnete in markanten Zügen die hervorragende Persönlichkeit־ des Lubliner Raw s. Z. 1., der seine ganze Energie und Willenskraft den heiligen Interessen der Thora opferte und unermüdlich für ihre Förderung und Verbreitung eintrat. Er schilderte seine rühmenswerten, heroischen Leistungen für Klall Jisroel insbesondere im Rahmen der Agudas Jisroel und eiferte in eindringlichen Worten die agudistisehe Jugend an, dem Lubliner Raw s. Z. 1. in jeder Weise nachzuahmen, mit mehr Hingabe und Begeisterung an die Verwirklichung der Aguda-Ideale( insbesondere auf dem Gebiete von Limud-Hathora, zu schreiten. Die begeisternde Ansprache Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners löste allgemeinen großen Beifall aus und hinterließ einen sichtlichen Eindruck. Herr Rabbiner M. Vorhand verstand es, an Hand geeigneter Gelehrtenworte die Größe des Lubliner Raw s. Z. I. und die Lücke, die sein unerwartetes Hinscheiden verursachte, zu schildern. Im Namen der agudistischen Jugend beklagte Herr Philipp Stark in dem Lubliner Raw s. Z. 1. den begeisternden Führer und vorbildlichen Wegweiser der Jugend und richtete einen warmen Appell an die Jugend, den D a f- H a j o m i weitestgehend zu fördern. Herr Rabbiner Ch. M e i s 1 i k widmete schöne Diwre Thora dem Andenken des Gaon s. Z. 1, Herr Chaim We.isz hielt eine tiefempfundene Ansprache. Der neugewählte Piestanyer Oberrabbiner, Herr Josef Ungar, gab mit beredten Worten der Trauer Ausdruck, die das Hinscheiden des Lubliner Raw s. Z, 1. in der Vollkraft seines Schaffens für Klall Jisroel auslöste. Zum Schlüsse sprach Herr Julius Bock, Präses der Jugendgruppe, Worte des Dankes an alle jene, die sich an dieser würdevollen Feier beteiligten. Das ehrende Andenken des Lubliner Raw s. Z. 1. ist in den Herzen aller ,Teilnehmer tief eingeprägt und wird stets vorbildlich auf sie ein wirken. Den Mitgliedern des Arrangierungskomitees E. Blumenthal, Lad. Weiß, Josef Vorhand und Eugen Roth sei auch auf diesem Wege Dank ausgesprochen, P, St. Am Sonntag -^8׳ יי hat auch die 0 u n a s z e r d a* he ly er Judenschaft dem Andenken des leider so früh entrissenen Lubliner Raw זציל ihren Tribut gezollt. Der von seinen wirkungsvollen Propagandareden für die Agudas Jisroel her rübmlichst bekannte Herr Mendel Stern hat im Rahmen eindrucksvoller, herzbewegender Thora-Worte den herben Verlust gezeichnet, den das jUdisehe Volk in seiner Gesamtheit durch den Heimgang dieses in seiner Art einzig dagestandenen und in seiner Gemein- Schaftstätigkeit unersetzlichen Zaddik erlitten hat. Die Ausführungen des Redners konnten ihre Wirkung nicht verfehlen. In der zahlreich erschienenen Zuhörerschaft; blieb fast kein Auge trocken. Man darf hoffen, daß sich diese Tätigkeit des Redners in der Slowakei auch in einer׳ ziffernmäßig imposanten Unterstützung der ״ Jeschi was Ghachme Lubliri״" dieses weithin leuchtenden Thorainstituts, für dessen Äüfi‘ bau und Aufblühen der Lubliner Raw צ*ל) sich aufgeopfdrt ׳ hat, ihren würdigen und konsequenten Ausdruck finden'• wird. 1. Kaiser. > Sijum-Feier und Abschiedsfest in Trnava. - Am!מוצש׳ל beging die Agudas-JiSroel-Jugendgfüppe ein Doppelfest. Es wurde, auf ששה סדרי משנה die לעלוי'נשמתו des Lubliner־ Raw זצי ל ausgelernt wurden, ein Sijum veranstaltet. Diese Gelegenheit wurde auch dazu benützt, um zwei mit der Alijah der slowakischen Aguda nach Erez Jisroel reisende Chawerim in imposanter und feierlicher Weise zu verabschieden. Den Hadron hielt Herr Rabbiner Leopold Weingarten. Außer ihm sprachen noch die Herren Rabbiner Hermann Salamon und Baruch B. Rubin. Letzterer charakterisierte die verschiedenen Aussichten der nach Erez Jisroel Reisenden und kam zu dem Schluß, daß die größte Mizwoh diejenigen haben, die Thora zu lernen hinfahren. Nachher sprach der Ehren- Präses der Jugendgruppe, Herr Leopold Schick, dessen Worte sehr eindrucksvoll waren. ״Herr/ Menachem Fischer, einer der Olim, dankte in schönen Worten für die warmen Abschiedsworte. Herr Andor Herzog, Präses der Jugendgruppe, hätte noch eine eindrucksvolle Anspräche gehalten und Oberkantor Leimsieder schmückte den Abend mit klangvollen Liedern. Es war schon nahe an Mitternacht, als mit dem Absingen mehrerer Aguda- Lieder das schön gelungene Fest beendet wurde.. Um das Gelingen des Festes haben sich besonders die Herren Bernat Halle, Desider Abelesz und B41a Feuer bemüht. B. B. Ein gesendet *. Aut. orthodox-israelitische Kultusgemeinde in Nove Mesto n. V. Die in der Presse veröffentlichten Artikel bezüglieh der Auflösung unserer orthodoxen Kultusgemeinde basieren auf unrichtigen Mitteilungen. Unsere Gemeinde wird nicht aufgelöst und es steht uns fern, uns mit solchen Gedanken zu befassen. Der Streit zwischen unserem Oberrabbiner• und unserer Gemeinde wurde in beiderseitigem bestem Einvernehmen gelöst und hat der Oberrabbiner selbst auf den Rabbinatsposten freiwillig verzichtet. , \ Wir erklären hiemit, daß alle Beschuldigungen gegen den Herrn Oberrabbiner jeder Grundlage entbehren und diese bloß böswillige, erfundene, lügenhafte Ausstreuungen sind, mit denen sich die Gemeinde nicht identifiziert. Nachdem wir nicht in der Lage sind, einem jeden einzelnen der orthodoxen Oeffentlichkeit diese unsere Mitteilung bekanntzugeben, wenden wir uns an die Presse diese unsere Mitteilung zu veröffentlichen. ־/ Nov6 Mesto n. V., den 4. Dezember 1933, Aut. orth.-isr. kultusgemeinde __ (Unterschrift). *) Für in dieser Rubrik veröffentlichten Mitteuungen tragen die Einsender die volle Verantwortung. Guter Rät ist Golde« wert I Medizmalbonbons ״Lesnänky“ :(״Waldextrakt“) kosten bloß 10 Heller , A CHRIPCE PROTI ■Ml «IM