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Jüdische Presse · 1933-12-08 · 48 (8.12.1933) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
48 (8.12.1933)
Date
1933-12-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
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m4& JüDlSCttE fcRESSE '5 m:׳ j^־ jj jj‘ ^|ן jj jj׳ |^. jj1^׳ jj■ jj gp gg^ gg'gg gg gg gg gg־ gg gg gg gg; T $ c h e c h o si o wakei 1 ».׳ י־.-.״ . , - ■ Reorganisation der ״Jüdischen Presse“. Unter dem unerhört scharfen Druck der w I r tschaf tlichen Verhältnisse mußte die Öe■* schäftsführung der ״Jüdischen Presse“, insbesondere die Bratislavaer Redaktion utid Administration, einer ßc? Organisation•, unterzogen werden. Im Zuge dieser Reorgaiiisation, die die Möglichkeit bieten soll, die ״Jiidische Presse“ nicht nur weiter zu erhalten, sondern auch auszuhauen, ergaben sich auch einige Verändcrunge n in der Leitung der ״Jüdischen Presse“. Unter anderem scheidet der verdienstvolle, langjährige Leiter der Bratislavaer Redaktion, Herr Jacob Joel Braun, aus dem Verband der ״Jüdischen Presse“ aus. Herr Redakteur Braun veröffentlicht in-diesem Zusammenhang folgende Erklärung: E SK L Ä RUNG. .Ich gebe hiedurch bekannt, daß meine Tätigkeit bei der ״Jüdischen Presse“ mit dem heutigen Tage eingestellt ist. Ich'trage fortan weder für die Redaktion noch, für die Administration der ״Jüdischen Presse“ irgend welche, Verantwortung. Bratislava, 13. Kislew 5694. 1. Dezember 1933. Jacob Joel Braun. ■־־־■': * . Indem wir Herrn Braun für seine bisherige aufopferungsvolle publizistische Tätigkeit im Dienste des .KlaU danken (eine ausführliche Würdigung seiner aus- . gezeichneten Arbeit behalten wir uns für eine andere Gelegenhelt vor), geben wir der Hoffnung und sicheren Er-.*. Wartung Ausdruck, daß die bewährte, durch journalistische und moralische Qualitäten ausgezeichnete, in der Orthodoxie als leuchtendes Beispiel dastehende publizistische Tätigkeit des Herrn Jacob Joel Braun der ״Jüdischen Presse“ erhalten bleiben wird. Die Hauptgeschäftsstelle. WIR SUCHEN für die Werbung von Aböttüenten in der tschechoslowakischen Provinz einen AKQUISITEUR dem wir (event. nebst Reisespesen und Diäten) eine h o h e Pro vis i ü n■ gewähren. In Frage kommen nur einwandfreie., verläßliche Personen, die die Eignung für Äbönnentettwerbüng besitzen; bevorzugt werden Vertreter, die ohne-' dies die Prövihz bereisen. Nur schriftliche Angebote mit Angabe von Referenzen sind zu richten (event. im Wege der Fili&ladministration in Bratislava, Postfach 140) an die ״JÜDISCHE PRESSE“, Hauptgeschäftsstelle, Wien, II., Malzgasse 12 a SS In sämtlichen Provinzstädten der TsChechoslö- SjS S wakei suchen wir 2• I KORRESPONDENTEN g — die uns fortlaufend über die Vorgänge im jüdi- ׳SB., sehen Leben ihres Ortes informieren und so das ss SB Ihrige zu dem in Angriff genommenen Ausbau — SS der ״Jüdischen Presse“ Beiträgen. Näheres auf SjS —■■ Anfrage. Zuschriften erbeten an die ״Jüdische SS SB Presse“. Hauptgeschäftsstelle. Wien, II., Malz- SS Es gasse 12a, oder an die ״Jüdische Presse“, Brati- «■■■■; ““ slava, Postfach 140. Sjjj5 iillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Erste ״Alijah44 der tschechoslowakischen Agudah ... Dienstag, den 17. Kislew, verließ eine geschlossene Gruppe von 25 jungen Agüdisten aus der Tschechoslowakei vom Wiener Südbahnhof aus Europa, um hinauSzuziehen als wahre ״Chaluzim“ zur Eroberung des ־ heiligen Landes im Geiste des Wahren Judentums. 25 Bachurim aus der Tschecho- Slowakei sind ausgestattet mit Zertifikaten, die die; Agudas-Jisroel-Landesorganisation angefordert und - durchgesetzt, hat, hinausgezogen, um im Lande der . Väter. 'im G eis t e der Yäter zu wirken. Was diese; 'Alija bedeutet, wird erst die Zukunft zeigen. Für heute wollen wir die Tatsache festhalten,׳ daß diese unsere Pioniere nicht nur der Sorge um ihre spätere Existenz, sondern auch der Schwierigkeiten im Lande selbst trotzend, den Weg angetreten haben, um mitzuhelfen, Erez jisroel zum Erez Hakdeuscho zu machen. Mögen die anderen den materiellen Aufbau schaffen,; den Bestand ihrer Arbeit garantieren werden u n s ere jungen Menschen, die die Fo r.m der anderen mit ihrem Geiste füllen werden. Und dieser Geist, der Geist des Thora-Judentums, er wird das Land der Thora erobern; erbauen und erhalten den inneren und äußeren Feinden zum Trotz. לא בחיל ולא בכת כי אם ב^וחי אמר ה׳ צבאות. . . /. '; * Abschiedsieier in Bratislava. Montag, dem Vorabend des 17. Kislew, veranstaltete die Jugendgruppe der Ag udas Jisroel in Brati- ... s 1 ava .eine großzügige Abschiedsfeier anläßlich der tags darauf erfolgten Abfahrt von 20 Talmidim Sr, Ehrw. des Herrn Oberrabbiners D u s c h i n s k y שליטיא in Jerusalem nach dem" Heiligen Lande. Der große Saal der Jugendgruppe und die angrenzenden Räume waren dicht besetzt mit den zahlreich erschienenen Freunden und. Mitgliedern der Jugendgruppe. An . der Spitze der Versammelten sah man die Herren Rabbiner Jeschaje Kalisch, Samuel Schreiber, Baruch Löbl, Juda Fleischmann, Gemeindevorsteher Arnold Kämpfn er, viele angesehene Baale-Batim und ältere Talmidim des Jerusalemer Raw. Die Herren Oberrabbiner Ungar- , Nitra und Weinberger־Dunajskä-Streda, deren Söhne! sich ebenfalls unter den Reisenden befinden, haben in ׳ warmen. Zuschriften die Feier begrüßt. Auch von den j Wiener Talmidim längte ein herzliches Begrüßungs- : telegramm ein. ן Herr Max Weiß, Präses der Jugendgruppe, er-! י öffnete die Feier mit einer feierlichen Ansprache, in der er, i darauf hinwies, daß die betreffenden agudistischen Instanzen — in Treue zum agudistischen Ideal—- in erster : Reihe dafür Sorge tragen, daß! der ״alte Jischuw“ in Erez . Jisroel durch Einbeziehung neuer Kräfte ah Bedeutung;; gewinne und zum geistigen Wohle des gesamten Juden-; tums sich auch weiterhin gedeihlich entwickle. In einer vom Herzen kommenden und tief in das Herz der ״Olim“ dringenden Rede charakterisierte Herr Rabbiner Kalis ch die Aufgaben der lernenden Jugend im ailge-; meinen und der sich nunmehr in die ״Jeschiwas Bes Josef“ ״des Jerusalemer Raw ziehenden Thorajünger im besonderen, und eiferte sie zur Ausdauer an, Sodann ergriff Herr ,״Rabbiner Sehre i b er das Wort und schilderte die Eindrücke, die er aus dem Anlasse seines Aufenthaltes in Erez Jisroel gewann, Die Herren A, L, Müller und Rabbiner Löbl verabschiedeten mit innigen Wünschen die abreisenden Bachurimr worauf im Namen aller Reise* teilnehmer Herr Mendel H e i n 0 v i t s aus Bratislava der Agudas Jisroel seinen Dank aussprach, der es ge* Jungen ist, die Schüler mit ordnungsgemäßen, an die Agudas Jisroel direkt adressierten Zertifikaten die, Reise antreten zu lassen, Einen ganz besonderen Dank sagt er Herrn Eugen: SInger; der in der Bratislavaer Zentrale der Jugendorganisation in völlig selbstloser und aufopfernder Weise für das Gelingen dieser Aktion in monatelanger Arbeit Enormes geleistet bat, Herr Jecbiel W ein? borg e r* Dunajske Streda, versprach im Namen der Abschied nehmenden Bachurim* unter grogem^eifajl;der:': Versammelten, daß sie die an sie geknüpften Hoffnungen verwirklichen werden. Zum - Schlüsse übermittelte Herr David Tür kl aus Wien die Grüße und Glückwünsche der Agudas Jisroel in Oesterreich. Die Feier fand mit dem Absingen des ״Hikowzu“ ihren stimmungsvollen Abschluß. - K. K. •:־*:׳ ■ Der letzte Abschied. Vom Wiener Südbahn^öf erfolgte die Abfahrt der 24 Bachurim am Dienstag um 10 Uhr nachts. Eine große Schar von Mitgliedern der Wiener Jugendgrüppe, etwa 50 an der Zahl, geleitete die “agudistischen Pioniere zum׳ Bahnhof. Unter den Klängen der Aguda-Hymne ünd: eines feurig-freudigen ״Leschono ,habp'qh .bi* Jeruscholajim“ setzte sich der Zug in Bewegung, der die von Zukunftshoffnung und freudiger Zuversicht erfüllten Bachurim in die Richtung des gelobten‘Landes führte. Die Ghuster Rabbinerwahl. Wie die ״Jüdische Presse“ bereits gemeldet hat, endete der erste Wahlgang der Oberrabbinerwahl in Chust, bei der sich drei Kandidaten, und zWar die ehrwürdigen Herren Rabbiner Joel T e i t e 1 bau m, Josua Grünwald und Jak. .Tesch. Grünwald gegenüberstanden, ohne Ergehnis, da keiner der Kandidaten die notwendige Dreiviertelmehrheit erringen konnte. Die Stichwahl, die wohl auch noch kein endgültiges Ergebnis, zeitigen wird, da Statutengemäß auch bei dieser eine, Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich ist, sollte vergangenen Sonntag stattfinden, wurde aber im letzten Moment um weitere zwei Wochen, auf Sonntag, den 29. Kislew, ver- . schoben. In orthodoxen Kreisen sieht man dem Wahlausgang mit Spannung entgegen und man hofft, daß sich auch die Fortsetzung des Wahlaktes in Würde vollziehen und zu einem gedeihlichen Aufstieg der Chuster Gemeinde in Ruhe und Frieden führen wird. Große Trauerkundgebuug für den Lubliner Raw in Beregsas Unter starker Beteiligung der thoratreuen Judenheit fand in Berehovo Sonntag, den 1. Kislew, ein großer Hesped auf den Lubliner Gäon statt. Oberrabbiner Lazar Spira aus Kivjasd, ein Jugendfreund des großen Verblichenen, charakterisierte in großen Zügen dessen Werdegang von kleinen Anfängen zum Gipfel des Ruhmes und gewürzt mit schönen Diwre Thora schilderte er dessen Werk und den großen Verlust, den das jüdische Volk mit seinem Abgang erlitten hat. Sodann ergriff R. Schije Feigenbaum, .Wien- Beregsas, das Wort. Mit glühender Begeisterung und hervorragendera Rednertalent hat es der Redner verstanden, in י hinreißender Weise die unvergänglichen Verdienste des großen, Niftar zu feiern und mit meisterhaften Zügen dessen Charakterbild zu entwerfen. In tiefer Erschütterung folgte das Auditorium den •ergreifenden Worten des Redners. Wahlen in der ״Preßburger Rabbinerhochschule“. Wie immer zu Beginn :cles Semesters, fanden vergangene Woche die Wahlen in die Leitung der Chewra Charifus und der Chewra Magidus statt, die folgendes Ergebnis zeitigten; Chewra Charifus.: J. Ehrentreu (Sobotiäte), B, Steiner (Bratislava), S. Schwarz (Budapest); C h e w r a-M a g i d ua; L, Löwy (Pleäivec), B. Reich (Trnava), J. Mermelstein (Szombatheiy). Achtung auf die Grippe! Sicheren Schutz bieten Medizinalbonbons ääHS ־יAVl'ז Familienschütz. V Seit einigen Monaten besteht in Wien eine uater Mit•* ' Wirkung VorstMdes der Kuitusteineiftde und einifer iüh* -reuder jüdischer Persöuiichkeiten geschaffene Institution unter dem Namen F a m i 11 e n s c h u t z. Diese Institution hat es sieh zur Aufgabe gemacht, den jüdischen Mi11e 1 stand auf dem Wege der Selbsthilfe v6r Inanspruchnahme der mp gemeinen Fürsorge naeh Möglichkeit zu bewahren, in den Dienst dieser sozialen Aufgabe hat sich die Wiener Kuitüsgemeinde auch deshalb gestellt, Weil es ihr immer schwieriger wird, die stets wachsende Zahl der jüdischen Notleidenden zu befürsorgen. Eine gleiche Einrichtung wirkt m Deutsch fand seit fast drei ׳ Jahren und kann auf einen sehr großen Kreis jüdischer Mit•‘ glieder bereits hinweisen. Der Famiiienschutz ermöglicht durch verhältnismäßig ge- ■ ringe Monatsbeiträge Sicherstellung von Erziehuägs- und. Ausstattungsbeiträgeh für Söhne und Töchter, wie auch im Ablebensfalle finanzielle Hilfe für die Hinterbliebenen. ' Auch in Wien ist die Zahl der Mitglieder und Freunde des Familienschutzes in ständigem Wachsen begriffen, aber die Zahl jener, die diese Einrichtung י nicht kennen, ist noch sehr groß. Wir wollen hier einige Stimmen von Männern und Institutionen, die diese, Einrichtung genau kennen, der jüdischen OeffentliChkeit vermitteln. י Die Zentrahvohlfahrtsstelle der Deutschen Juden schreibt über den ,,Familienschutz“: *; ״Der ,Familienschutz' ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das der Erhaltung der Familie und der Fürsorge für die Hinterbliebenen dient. Die Zehtralwohlfahrtsstelle der Deutschen Juden ist die Gesamtorganisation der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Naturgemäß fanden sich die beiden Organisationen zu gemeinsamer Arbeit. Die Zentral- wohlfahrtsstelle fördert nach Kräften den im Famiüenächutz verwirklichten Gedanken praktischer Selbsthilfe, der Familienschütz dient mit dem Ertrag seiner Arbeit nicht nur dem Ver- Sicherten, sondern auch den gemeinnützigen Aufgaben der Zentralwohlfahrtsstelle, der jüdischen Gemeinden, Wohlfahrtsämter und wohltätigen Vereine ..." י , ,, , :Rabbiner Dr. Baeck, Vorsitzender der Zentralwohlfahrtsstelle der Deutschen Juden, schreibt über den ״FamiliehsChut'z": ,,Es gibt eine Harmonie der Interessen: Ein Geben und Helfen, in dem einer sich" und-anderen zugleich gibt und hilft, sich nützen will-und zugleich anderen nützt. Neben dem, .wodurch י vor allem eine Gemeinschaft , zusämmengehalten wird, neben’dem Großen, der Geschichte und dem Geist, hat auch dieses Zusammenkommen von Empfangen und Gewähren eine gewisse Bedeutung dafür, wie eine Gemeinschaft geführt und gewahrt wird. Hier liegt auch der Wert eines gemeinnützigen Vereines, ganz besonders für unsere Tage. In ihnen bleibt der Blick leicht im Heute־ mit seiner Sorge und• seinem Leid befangen. Alles, was über das Heute hinaus , zum Morgen, zu seiner Aufgabe und seiner Hoffnung hinführt, kann auch zu einer seelischen Aufrichtung werden." ‘ י Die Wiener Kultusgemeinde befürwortet den ',,Familienschütz" in einem ausführlichen Schreiben, welchem wir folgende Zeilen entnehmen: ,, . . . Mehr als je zuvor, verdient diese für Wien neue Einrichtung — in anderen Großstädten wirken ähnliche •Institutionen seit Jahren segensreich — im eigensten Interesse die Förderung jedes einzelnen. Die allgemeine wirtschaftliche Notlage macht sich selbstverständlich auch im Haushalt der Kultusgemeinde sehr fühlbar; die Gemeinde •ist schon heute kaum mehr in der Lage und sie wird — wenn nicht eine allgemein Besserung eintritt — in Hinkunft noch viel weniger in der Lage sein, den an sie gestellten Anforderungen zu entsprechen; sie wird —- um nur einiges zu erwähnen — bei der Gewährung von Gratistrauungen, bei der unentgeltlichen Aufnahme in ihrem Spital, bei;der Aufnähme in die jüdische Versorgungsanstalt und bei der Vornahme von Beerdigungen in Hinkunft nicht in jenem weitgehenden Maße den einzelnen Parteien entgegenkommen können wie׳ bisher, weil es die Finanzlage der Kultusgemeinde und die Rücksicht auf die Allgemeinheit nicht gestatten. Hier soll nun durch den ,Familienschutz‘ helfend eingegriffen werden; durch ganz geringe Monatsbeiträge ist jedermann, auch der. wenig Bemittelte, in der Lage, für alle die angedeuteten und für andere, in jeder Familie unausbleiblichen Ereignisse in finanzieller Beziehung vorzusorgen und sich und seine Angehörigen, vor. schwerer Bedrängnis'zu bewahren.' : . Deshalb empfiehlt der Vorstand-der Kultusgemeinde den .׳,,Mü^fißd^rn, der, Gemeinde ,aufa;wärmste, •'gich. der von sozialem Geiste geleiteteten .Einrichtungen der gemeinnützigen" Vereinigüng .FamilienschutzT in weitestgehendem Maße zu bedienen und zu diesem Zwecke die ■Aufklärungen der,;Organe .des ,Familienschutzes‘ entgegenzunetimeii . . ." Adas Jisroel-Schiffschul. Wien, II., Große Schiffgasse 8. Kanzlei: n., Große Schiff- * '־' : ־ ־- gasse 1. ׳ \ /־ . ■.■-־־■ : v, •■:־ ■;;׳;■׳v ביה Am Sonntag, den 22׳. Kislew (10. Dezember) nach תפילת מנחת um 4 Uhr wird im . בית הכנסת der ,Adas Jisroel (Schiffschul) אדמדר הה־ג שליטיא einen הםםד kälten. Am Mittwoch, dem Vorabend zum ׳ zweiten;Tage חנוכה um yxG Uhr abends wird aus Anlaß der Jahrzeit nach 6^0 ,.11יבית הםדרש; ההגה?צ מהוריד זלמן שפיטצער דל Schiffgase 8 אדמו׳ר הרב חגאון ישעי׳ פירמט ניי eine דרשה halten. VereinsnachrichteiVk Agudas-Jisroel-Mädchengruppe Wien. Schabbos Parschas Wajeschew spricht, Frl. Eva Landsberg über ״Moderne Erziehungsträger! an Hand von Chumiscb“ im Lokale der ״Wienea“, n., Obere Donaüstraße:: 91, um YiXX Uhr vormittags. Akademie zugunsten der Talmud*Thqra'iSehule. Zugunsten der Schülerausspeisung an der jüdischen Volks- und Hauptschule für Knaben und Mädchen Talmud-Thora, Wien, II,, findet Dienstag, den 12. Dezember, am 1. Chanuka-Abend, um 7 Uhr abends, im Festsaal des Hotel Bayrischer Hof, H., Obere. Augartenstraße 5, eine Akademie statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Herr Min.-Rat a. D. Dr. Leo Deutschländer, der soeben aus Palästina zurückgekehrt ist, die Festansprache ,unter dem Titel ״Aus dem Lande der Makkabäer“ halten. Ferner wirken Herr Dir.; Jakob Feldhammer mit Rezitationen und außerdem eine Gruppe aus Deutschland geflüchteter jüdischer Künstler mit verschiedenartigen Vorträgen mit. Res tliehe Karten an der Abendkasse, Sijum im Bethaus ״Talmud Thora“. Im Bethaus ״Talmud- Thora“, H.,; Malzgasse 16, . findet am Sonntag, den 10. Dezember, um 7 Uhr abends ein Sijum auf Thora und Mischnajos statt, der von Sr. Ehrw. Herrn Rabb. Schenk gehalten wird, Anschließend findet im Turnsaale der im gleichen Hause : befindlichen Talmud- Thora-Schule eip. Festbankett statt. Karten sind bet allen Vorstandsmitgliedern erhältlich. Perspnolfiocliriclntoiiiv : Bar-Mizwoh: Schabbos Parschas Wajeschew um 3 Uhr nachm., findet in der Milckhalle De 11 tscb, II,, Herminengasse 10, die Bar-Mizwoh-Feier des Sohnes des Herrn Adolf Scbön, Alfred, statt. ü וו u c 11. ׳c׳ ״Licht ans dem Westen“. Erzählung aus der. Zeit;der Ghettodämmerung von S, Schachnowitz. 1933. Herausgegebeh von der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe Bratislava. 408 Seiten. Preis tsch. K. 38. Schachnowitz ist heute der erfolgreichste novel* listiscbe Darsteller jüdischen Lebens und jüdischen Wollens aus dem Kreise des thoratreuen Judentums. Er hat sich mit seinen Schöpfungen längst einen wohlklingenden Namen erworben* Seine Bücher sind im Laufe der Jahre zu einer kleinen Bibliothek angewachsen. Sie werden Yiei;83®* ׳ \י'‘, ' w־־. נ....,

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