Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 45 (17.11.1933)
- Date
- 1933-11-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 —-. JtlDiSCliE presse müwiMf 1r -r r üattif \;ma t-m-«!»■ .••ii-.rrifn r1 - 1ariii^yaffmfiiffri?n.nr1rriy■! mm Strenge Maßnahmen gegen ״iftegäfe Tourlstenelnwande* ■■■׳.'. rung“ nach Palästina. t Kolonienminister Sir Philip Curtliffe-Listei;, kündigte im Unterhaus strenge Maßnahmen gegeniliegale Ein- Wanderung in Palästina an. v ׳/“ i. Ein besonder# ßeamtenstab wird mit d# Durchführung genauer Erhebungen betreffend die Zahl der als Touristen ins Land kommenden und dort illegal werbleibenden Personen beauftragt. - 2. Einem geschulten Beamten Wird die' Örganisierung eines Ueberwachtmgsdienstes zur Kontrolle der Fremden, von denen angenommen Werden kann» daß sie dauernd im Lande zu bleiben beabsichtigen» und nur Ausfindigtttächung von Personen, die ohne Visum eingereist sind, übertragen. 3. Besondere Maßnahmen werden ergriffen werden, um Personen, die Touristen- oder Transitvisa für Palästina erhalten, darauf aufmerksam zu machen, daß sie sich im Lande nicht niederlassen, keine Arbeit annehmen und keine Arbeitsgelegenheit suchen dürfen. 4. Die britischen Konsular- und Päßkontrollbeamten, bestimmter Länder Werden die Instruktioh erhalten, von allen Reisenden mit Ausnahme derjenigen, die I. Klasse reisen, die Hinterlegung von 60 Pfund in ibaf als Kaution oder eine entsprechende Garantie einer angesehenen Bank oder einer änderen Institution!zu verlangen.!5 י. Künftighin werden Personen, die bloß Nansen- Pässe oder gleichartige Personaldokumente haben, nur in Ausnahmefällen Visa erhalten. Mandatskommission behandelte nicht Palästina-Fragen. .... Die Herbsttagung der Ständigen Mandatskommission des Völkerbundes wurde am 6. November beendet. Die Kommission beschäftigte sich Während dieser Tagung mit keiner das Palästina-Mandat betreffenden Frage. Die seit der vorigen Tagung vorliegende Petition der Agudas Jisroel betreffend das Gemeindegesetz in Palästina sowie zwei palästinensisch-arabische Petitionen von geringerer Bedeutung werden anläßlich der nächsten im Juni 1934׳ stattfindenden Tagung der Mandatskommission in Behändlung gezogen werden. Prima Kosdier-Teebutler aus der Molkerei,Mitterndorf/Barüch Katz 1/4-kg-Originalpaket S 1.35 1 kg S 5.40 Unter Aufsicht des ־ ehrwürdigen Rabbinates der Adas Jisroel. I Umänderungen von Jumpern und Pullov.ern, Kunststoppen von Stoffen und Seide, Eepaasieren und Anstricken von Strümpfen n u r,. in der REPASSIERWERKSTATTE SOHLESINGER, Wien, I., Weihburgg. 2 (Ecke Parkring), Tel. B-21-908. Chaluzim werden als Seeleute attägefeiMet, Die Fairplay Schleppdampfschiffs-Reederei Richard Borchard in Hamburg, die; von der einzigen weiblichen Reedereibesitaerin der Weit,.der Jüdin Frau Borchard, geleitet wird, hat mit Genehmigung des smständigen Hafenkömmandanten' in HambUfg und Lübeck ChaluZim auf ihren Schiffen Zur Ausbildung im Seemannsberuf eingestellt. Die jungen Leute, die bis jetzt än der Ausbildung teiinehmen, sind ehemalige Studenten. ׳ Zionistisch-misfächistischer Handel. Bei der Wahl der nMen Leitung der Zionistischen Organisation am letzten Zionistenkongreß ist bekanntlich kein Misrachist in die Exekutive gewählt worden. Die Misrachisten waren davon gerade nicht besonders erbaut und sind in ״Opposition“ getreten. Ihre politische Niederlage versuchten sie in der Öeffentlichkeit zu versöhleiern,. indem Sie erklärten, sie wären aus r e 1 i g i ösen (!) Gründen freiwillig aus dem Aktionskomitee ausgetreten. An Stelle des Misrachisten ist der radikale Zionist Grünbaum in die Exekutive gewählt worden. Die Misrachisten kämpfen nun; gemeinsam mit den Revisionisten gegen die von den Linken beherrschte Leitung. Die Opposition dieser!beiden Gruppen scheint nun aber der zionistischen Leitung auch ungemütlich geworden zu sein. Sie hat daher den Misrachisten den Abschluß eines ״Geschäftes“ vorgeschlagen;, die Misrachisten sollen ihre ״Opposition“ einstellen uiid dafür für einen ihrer Führer in Polen die Stelle des zionistischen Abgeordneten Grünbäum im polnischen Sejm erhalten. Die Misrachisten wollen Rabbiner Brodt für diese Stelle bestimmen und das ״Geschäft“ soll demnächst perfekt werden. ' Jom Kippur allgemeiner Feiertag in Saloniki. Der Staatsanzeiger veröffentlicht einen offiziellen Erlaß des Gouverneurs von Saloniki, demgemäß der Tag des jüdischen Versöhnungsfestes, Jom Kippur, der siebente jährliche Staatsfeiertag ist; ebenso wie an den sechs übrigen Staatsfeiertagen müssen auch ,am Jom Kippur in Saloniki alle Läden, jüdische( und nichtjüdische, ge-, schlossen bleiben. Es ist dies der erste Fall, daß in‘ einem christlichen,!Staat ein jüdischer Feiertag als allgemeiner Feiertag, proklamiert wird. ' Ofen glanz mittel Giobeline das besfe Polo flüssiger Mefallpufz Raummangel halbermußte diese Woche die Fort- Setzung der Erzählung ״Hinter Mauern“ ausbleiben. •1■A ־ > Lebensversicherungs- Gesellschaft Gegründet r ■1 w ism 1882 Aus dem Jahresberichte 1932: ' ׳;;; ׳ Versicherungsbestand . . . ....... . ... . . . . . . . . . . , . . 2728 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen . .. . . . . . . . ....... . . . ... 179 Millionen Schilling Garantiemittel .527 . : י. . . . . . . . .... ׳ ) . . . ׳ Millionen Schüling Auszahlungen an die Versich#ten . ,. . . . . . . ... . 60 . , . . <• . . .־׳ .;׳ Mülionen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, öechosloväkische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen, Jugoslawen, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, 7 A Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten. 1 Aus Hespedim auf den Chofez Chaim . זצ״ל , Der Chofez Chajim hatte nicht, wie andere, die Bmunah, die Emunah hatte ihn, er lebte mit der ®münah und i,n ihr. Als ihn einmal in Warschau einer 4er Maskalim in eine Diskussion über Glauben und Denken hereinziehen wollte und dabei mit vielen Fragen anfuhr, sagte der Rabbi kurz: ״Für den Gläubigen, gibt es keine Kaschios (Fragen); für den Ungläübigen aber keine Tiruzim (Antworten).“ An ihm verstand man das Wort des Propheten Chawakuk: וצדיק באמונתו יהי׳. Der Zaddik ist mit seiner Emunah so eng• verknüpft, daß sie der Bestand seiner Seele, das Element seines Lebens ist. 1 ׳ ׳1־ Der frühverstorbene Rabbi Feiwelsohn s. Z. 1. definierte einmal bei einer Unterhaltung über den Chofez Chajim das Wesen dieses Mussargaon, im Gegensätze zu den anderen Größen seiner Zeit: Die anderen Sind hoch öder t i e f, Chofez Chajim ist groß. Man kann, mit seinem Geiste zu hohen Sphären hinaufragen. oder zu den tiefsten Wurzeln des Seins herabsteigen, ohne die für alle faßbare Größe zu besitzen. Chofez Chajim war bei aller Höhe und Tiefe so groß, daß er den jüdischen Raum ausfüllte, sichtbar und erreichbar für alle, auch für den Kleinsten im Volke. Rabbi Jeruchem, der bekannte Meister des Mussar in Mir, wirkte früher in gleicher Eigenschaft in der Jeschiwah des/Chofez Chajim in Radin, Er erzählt: Eines Tages kam ein bedeutender Rabbiner aus. einer Großstadt Litauens nach Radin, um sich ein paar gute Jünger als Grundstock für eine in seiner Stadt zu gründende Jeschiwah zu. holen. Der •fremde Rabbiner prüfte die ihm vorgeführten Schüler und suchte sich die fünf besten heraus. Da legte Rabbi Jeruchem Protest ein, Er würde es unter keinen Umständen zulassen, daß die Elite seiner Jeschiwah, ihr Ruhm und ihre Zukunft, Radin verlasse. Chofez Chajim ließ Rabbi Jeruchem kommen und sagte ihm: ״Gewiß ist unsere Jeschiwah der Stolz und' das Glück meines Lebens. Aber habe ich sie gegründet, ist sie mein Eigentum? D,er Vater im Himmel ließ sie durch mich gründen, nicht für mich, sondern für K 01 Jisroe 1. Wie kann ich es nun verhindern, wenn dem Raume einige Setzlinge für ein anderes Gelände entloramen werden•?״ ' Wer die seelische Verbundenheit des Chofez Chajim mit seiner Jeschiwah kannte, mußte dieses Vorgehen als höchsten Grad der Selbstverleugnung einschätzen. s .־ .׳"׳ ■י..־■־•'■־'.׳ v.,׳ ■׳ ׳׳"■■ ־.!' •׳' * ׳v "• ׳■ Als nach;den Kriegsjahren Radin so verarmte, daß das tägliche Brot im Hause und in der Jeschiwah fehlte, begaben sich Verwandte des Chofez Chajim ohne. dessen Wi^eh nach Warschau und schlossen mit einer bekannten Buchhandlung einen Vertrag ab, wonach sie der Firma gegen eine verhältnismäßig!hohe Summe alle Verlagsr echt e für die Werke des Chofez Chajim übertrugen. Durch einen Zufall erhielt: der Rabbi Wind Von dieser Abmachung. Obwohl schon׳ alt und schwach, machte er sich sofort auf den Weg nach Warschau, dort begab er sich auf die Redaktion des orthodoxen jiddischen Blattes und übergab dem Redakteur in geschlossenem Kuvert eine Bekanntmachung, die er unbesehen in der nächsten Ausgabe zu bringen hatte. Die Bekanntmachung erschien in großen Buchstaben auf der ersten Seite , und lautete dahin, daß keine Buchhandlung der Welt das A11 e i nrecht auf den Druck und Vertrieb seiner Werke habe. Seine Bücher und Lehren stehen aller Welt frei, und1 jeder, der die Möglichkeit hgt, sie zu drucken und weiterzugeben, tue es, und es werde ihm dies vom Himmel als gute Tat angerechnet. Der Vertrag mit der Buchhandlung mußte gelöst werden. j * . In einer litauischen Stadt bei Wilna war bei einer Rabbinerwahl die Kandidatur des ältesten Sohnes des Chofez Chajim (er lebt jetzt in Jerusalem) neben anderen aufgestellt. Die Gemeinde wählte aber nicht ihn, sondern einen anderen Rabbiner. Tags darauf begab sich der Chofez Chajim nach dieser Stadt. Manche glaubten, er wollte die Wahl rückgängig machen, und« wunderten sich. Bald aber wurde der Zweck seines Kommens offenbar. Er besuchte alle Wähler seines Sohnes und ließ sich von jedem durch Handschlag versprechen, daß er nie dem neuen Rabbiner, etwa mit Rücksicht auf ihn und seinen Sohn, etwas nachtragen oder Gehorsam und Ehrerbietung verweigern würde. Chofez Chajim war ן der Vater des jüdischen Volkes, der alte Vater, der aber in der Liebe zu den Kindern nicht altert. Er selbst sagte einmal: Es heißt in den Klageliedern יתומים היינו ואין אי. Warum gerade Waisen ohne Vater? Sind'nicht mutterlose Waisen viel mehr zu bedauern und eigneten sie sich nicht eher als Bild für die Verlassenheit dös jüdischen Volkes? Antwort; Man muß unterscheiden zwischen der liebsorgenden Tätigkeit eines Vaters und einer '•Mutter. Die Mutter sorgt , für den A!1 g e n blick des Kindes, ohne große Perspektive. Der Vater denkt an die 3z u k.u מ f t, an die höheren Interessen des י Kindes, denen auch zuweilen die Freuden und Genüsse des Augenblicks geopfert werden müssen. Mutterlos ist. das heutige Israel nicht, Mütter, die für sein irdisches Wohlergehen'sorgen, gibt es genug: all die großen und kleinen Organisationen, die nur Israels materielle J|0t ip Auge haben und einzig au.f die Förderung seines leiblichen Wohles bedacht־ sind. Wo sind aber die V ä t er desi Volkes, die wetterblickend; an seine Zukunft, an sein geistiges Heil, an seine himmhsehen Interessen denken? Nicht ohne Mutter, aber vaterlos istAJisrael,^«■.יתו^/דןייגריואין t;1" ' י; י י׳־' •־י־- /י "^״"ל ■ Eilen Sie tu nt gtÖCKSBAUg£ , Kaufen Sie ihre Klassenlose beim Glfieksbauer Zentrale: IV., Favoritenstraße 4 Filiale: II., Leopoldsgasse 25 Telephon A-46-6-81 Ziehung schon am 21. und 23. November . VON WOl'llC zii WO dl C — Anscheinend unter deutschem Einfluß entfalten die antisemitischen Gruppen in Bulgarien eine regere Tätigkeit als bisher. '■—י Das tschechoslowakische Jüstizministerium hat die Beschlagnahme der ganzen Auflage des antisemitischen Pamphlets J,Zrcadlo Zydu“ (Judenspiegel) verfügt. Das Pamphlet wurde in der letzten Zeit von antisemitischen Kreisen stark kolportiert. ■ — Am 7. November kam es an der B udape st er Universität zu antisemitischen U nruhen. — Der englische Pen-Klub hat die Schriftsteiler Lion Feuchtwahger und Ernst Toller zu Ehrenmitgliedern ernannt als Demonstration gegen die deutsehen Machthaber der Politik und Kunst, die die genannten Schriftsteller verfemt haben. — Vom Anfang September bis zum 22. Oktober wurden aus' Palästina 18.928 Kisten Grapefruits und 6809 Kisten Zitronen ausgeführt. — Das palästinensische Amtsblattveröff entlieht wiedentm eine Liste von Ausgewiesenen. Von 38 dusgewiesenen Personen sind 28 Arabe r. — Delegierte sämtlicher jüdischen Frauenvereine Lettlands proklamierten in einer gemeinsamen Konferenz den Boykott deutscher Waren und deutscher Arbeit, so lange die Entrechtung der Juden in Deutschland andauert. \ — Im Monat September sind 4062 Einwanderer, unter ihnen 3903 Juden, nach Palästina •gekommen. Von den Juden gehörten fy50 der ״Kapitalistenkategoriec( an; diese haben 507 Familienangehörige mit sich genommen. Auf Arbeitereinwanderungszertifikatg ״״ Mnd. 1254 Personen mit 1175 Angehörigen eingewemderi. 51 Touristen haben Erlaubnis, zu dauerndem Aufenthalt bekommen. 220 ' Personen wurde die Einwanderung verweigert. — Der Bürgermeister von Heidenberg in Ostpreußen hat sämtliche in der Stadt lebenden Juden, 125 Seelen} aufgefordert, bis zum 81. Dezember 1933 die Stadt zu verlassen. —• Dei' südafrik an is che Minister Grobler erklärte, die Juden Südafrikas hätten keinen Grund, den Antisemitismus zu fürchten. Die Regierung werde es nicht zulassen, daß der Rassenkampf aus Europa nach Südafrika Überträgen und , das Gift des Rassenhasses in diesem Lande verbreitet werde. — In einer Ansprache kündigte der mit der Reform der bürgerlichen Gesetze in D eu ts c hl and hetraute Professor Karl Schmidt an, daß demnächst ein Gesetz verkündet werden wird, das die legale Position der deutschen Juden in der Weise regelt, daß die Juden definitiv zu Bürgern zweiter Klasse mit minderen Rechten erklärt werden. •> ' , — Die polnische Regierung. hat den Binf uh r zoll auf Palästina-Grapefruits um 17 Prozent ermäßigt. — In Czernowitz ist es zu einem schweren .Kuzistenexzeß gekommen, bei dem ein jüdischer junger Mann lebensgefährlich verletzt wurde. — Das W ar s c hau er Gericht hat ,einen Studenten, der Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte ■zertrümmert hatte, zu acht Monaten Gefängnis v e ru rteilt. — In Bacau (Rumänien) drangen zwanzig Cuzisten ohne Fahrkarten in den Schnellzug Czernowitz— Bukarest ein und mißhandelten Fahrgäste} die sie für Juden hielten. Die Havas-Agentur, die Polnische Telegraphen- Agentur und andere Nachrichtenzentralen verbreiten die Meldung, daß zwischen der Jewish, Colonisation Assooiation (Ica) und der türkischen Regierung Verhandlungen über die Ansiedlung von mindestens 100.000, beim Gelingen des Planes sogar von 800.000, Juden auf türkischem Territorium geführt werden. -— Wegen antijüdischer Au s sehr eit un gen^ wurden die V orlesun g en an der Technischenץ' Hochschule, an der Handelshochschule und an der läijdwirtschaftlichen Hochschule in W ar schau am Samstag eingestellt. — Unter dem erschütternden Eindruck des Ablebens des Lubliner R aw s s. Z. I. ist seine Gattin schwer erkrankt und mußte in ein Sanatorium nach Warschau gebracht werden* Ihr Zustand ist er ns t. -;YH.«, " — Antisemitische* deutsche ״Industrielle in Siebenbür g en haben beschlossen, ihren Arbeitern die Löhne in Bons auszubezahlen, gegen welche nur deutsche Erzeugnisse zu bekommen sind, um so dem Boykott deutscher Waren entgegenzuarbeiten, —- T)ie Bdei MTith^Loge in Jerusalem hat für jüdische fflnwayderer ans Deutschland em zweites E in w;an derer h ei m eröffnet, da das bis* herige Heim sieh *als unzureichend erwiesen hat, H, Grün, II,, Taborstraße 8 b, Tel, R-42-3’30, Atelier für feine Herrengarderöbe, ‘ י