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Jüdische Presse · 1933-11-03 · 43 (3.11.1933) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
43 (3.11.1933)
Date
1933-11-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
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::41; Stoffes abzlelenden ״D a f dom I“. Er bestürmte die jüdiv1:;sehen Masseit mit def Wüeht־detylted e, die öf besaß, und gewinn ihr Gemüt mit der Macht des L i e d e 9, die er In ifife Seeie sehleiehentleß. After und Juge ft tf flössen Inilmi zusammen zu einer einzigen großen F0fder u ng att sich sefbst und ah dasganze Judentum, Zü dem Kufe nach der großen — Tat. Und wer anders hätte diese große ■Tat vollbringen können, als der große Jude mit der eisernen Energie, der große Thorafürst mlt seinem immensen Thorawissen, der große:;יד"s0:ןי’מ■ ■'p4יst’■ -■'־mit,seinem.;reichen Innenleben, wer attder9 als Et»fehl Meir Schapira?•st? Er aber ist, dem heiligen Propheten gleich, in die Höhe der G-ttesnähe emporgestiegen und unserem suchenden Äuge entschwunden. Aus der Mitte seiner rüstigen Tätigkeit heraus wurde er abfeerufen. Ganz Israel trauert Um ihn und beklagt seinen Verlust« jeder Trost versagt inmitten eines solch allgemeinen Schmerzes. Möge seine Fürsprache vor dem himmlischen Thron einen Tro9t er* wirken für das Volk, das er so sehr geliebt hat und das sein Andenken für alle Zukunft segnen wird! *: : י;?בר.צדי? לברבר, ז ״■■ , ׳._. ׳■■* . Das Leben Rabbi Meir Schapiro’s זצ*ל bewegte sich in einem stetigen Aufstieg von kleinen Anfängen zu der Höhe, die er in rastloser Arbeit und idealem Streben erklömmen hat. Er entstammte einer uralten Familie, die ihren Ursprung auf Speier zurückführt. In seiner Ahnenreihe Väterlicher und mütterlicher Linie begegnen wir auserlesenen Namen ragender rabbinischer Persönlichkeiten. Neben Rabbi Pinchos von Koretz sind unter seinen Vorfahren besonders, stark die Hauptvertreter der chassidischen Welt, namentlich die chassidischen Führer von Tlusta, Splitiwka Und Koretz zu finden. Sein Vater Rabbi Jakob Simson und seine Mutter Margolo waren von dem Streben erfüllt, ihren Sohn im Geiste seiner Vorfahren zu erziehen. Ihr, Verhältnismäßiger Wohlstand und die außerordentlich reiche Begabung des Kindes halfen ihnen, ihr Vorhaben zu verwirklichen. Er genoß eine sorgfältige Erziehung, an der auch sein Großvater mütterlicherseits, der Verfasser des ״Minchas Schaj", persönlich reichen Anteil nahm; Rabbi Meir Schapiro n! wurde am 7. Ador 5647 in dem kleinen, jetzt zu Rumänien gehörenden Ort Suczawa (auf jüdisch ״Schotz“) geboren. Schon als junges Kind rief er allgemein Bewunderung hervor und die größten Koryphäen der rabbinischen Welt, denen er vorgestellt wurde, weissagten ihm eine glänzende Zukunft. Sie sahen in ihm eine ׳ auf steigende; Leuchte auf dem Firmament des Judentums. Schon in seinem Knabenalter wurde er als ״Schotzer Iluj“ bezeichnet. Er heiratete sehr jung die Tochter eines angesehenen Mannes, Rabbi David Jakob Britmann, in Tarnopol. In seinem Hause durfte er sorgenlos sein Lernen fortsetzen und die Grundlagen für sein zukünftiges Wirken ausbauen. In Tarnopol fand er auch den Kreis, von Talmide Chachomim, der für die Entfaltung seiner geistigen Fähigkeiten von größtem Nutzen wurde. Dort fing' er auch an, seine, ersten Tschuwos und seine anderen geistigen Produkte niederzuschreiberi. Damals, es war das Jahr. 5670, legte-er auch sein erstes Werk, ״Imre Daäs“ auf alle Thorabschnitte, in Druck. Dieses Werk zeigteschon alle Eigentümlichkeiten seines Geistes, die sich später so wunderbar entwickeltem In diesem Jahre wurde er auch zum Rabbiner von Gliniany gewählt. Er trat diese Stelle mit starkem Arbeitseifer an und er fand auch hier ein Arbeitsfeld vor, das seiner Kraft sehr bedurfte. Ausgerüstet mit der rabbinischen Autorisation von den Größten seiner Zeit, dem Gaonim von Brzany, Brody und Buczacz, wurde er baid eine von jedem respektierte Persönlichkeit. Hier in Gliniany gewann er auch schon,die Lebenslinie seines Wirkens, die er niemals mehr verlassen hat. Er nahm sch der Jugenderziehung und der Fürsorge dieser Jugend an. Er gründete, bezw. erneuerte die dortige Talmud-Thora-Schule und baute für sie zum größten Teil aus seinen eigenen Mitteln ein prächtiges Haus in der Hauptstraße des Ortes. Er gründete auch schon eine Jeschi wo unter •dem Namen ״Bne Thora", die der Prototyp wurde für die spätere Lubliner Gründung. Hier wirkte er zehn Jahre, also während der schweren Zeit des Weltkrieges und der Misferen der ersten Nachkriegsjahre. Vom dort kam er nach S a no k. Auch hier fand er viel zu verbessern. Er widmete sich.auch dieser Gemeinde mit aufopfernder Hingebung.; In die drei Jahre seines Amtierens in Sanok fällt auch sein Hinaustreten aus dem engen Rahmen der Gemeinde und ihrer lokalen rabbinischen Funktionen in das Gebiet des Kl all Jisroel. Er erkannte, daß es an der Zeit sei, das polnischen Judentum von der Vor- Raummangel halber mußte diese Woche die Fort- Setzung der Erzählung ״Hinter Mauern“ ausbleiben, CI feit $ii» 1 tt nt יין«•? U' ־-׳ - ^0GK,S Kaufen Sie ihre Klassenlose beim äeksbauer Zentrale: IV,, Favoritenstraße 4 Filiale? II., LeOpoldsgässe 25 :Telephon A-46-6-81; - Ziehung schön am 21. und 23. November. mundschaft seiner thorafremden und teil- Weise auch thorafeindlichen ״Führer" zu befreien Und ihm das Selbstbewußtsein wiederzugeben, damit es sich um seine wahren.Führ er, den גדולי התורה והיראה aus freier Entschließung schare. Er betrat damit die kampfreiche Arena der' Landespolitik und auch hier erntete er vollen Erfolg! Er wurde S e jm depu ti e rt e r und dadurch, mit anderen Gleichgesinnten zusammen, die festeste Stütze im Aufstieg der, polnischen Orthodoxie. Der zweite ‘Schritt war die A g u ä äa ־Jis r o e 1. Schon während der Glinianer Zeit lernte er bei einem Aufenthalt in Frankfurt a. M. die Idee der Agudas Jisroel kennen Und wurde ihr eifriger Anhänger. Im Jahre 5674 gründete er auch einen Verein gleichen Zieles ütttör “ dem ' Namen ״Tiferes Hadas“. Er erkannte -bald; daß die polnische Agudas Jisroel organisatorisch auf breite und feste Grundlagen gestellt werden müsse, wenn sie ihrer historischen Aufgabe, der Zusammenfassung ■und Verselbständigung der polnischen thoratreuen Judenheit, gewachsen sein soll. So wurde er denn auch auf der Landestagung der Agudas Jisroel in Polen im Jahre 5682 zum Pr ä s i d e n.t e n u n d Leiter der Agudas Jisroe 1 kn Polen gewählt. Als solcher nahm er ah der ersten Kenessioh Gedau.loh der Agudas Jisroel im Elul 5683 teil. Man weiß, was er dieser Versammlung bedeutete. Er war ihre markanteste Erscheinung, ihr wirkungsvollster Redner und tätigster Arbeiter, sowohl im Plenum als auch; in den Sitzungen des Großen Rabbinischen Rates, in dessen engeren Vorstand er hineingewählt wurde. Für die orthodoxe jüdische Gesamtheit war sein Erscheinen im öffentlichen Leben eine Üeberraschung. Man rechnete nioht mit der erfreulichen Tatsache, daß die ostjüdische rabbinische Gilde über eine solche gesegnete Kraft verfüge. Er gewann sich alle Herzen und alle Teilnehmer der Kenessioh Geäaulo blieben von da ab im Banne seiner Persönlichkeit. j Von hier aus brachte er zwei große Ideen in Umlauf und'führte sie zum Siege.:' den ״D a f J omi“ und die ‘״Jeschiwas Chachm.e Lublin“. Im Daf Jomi schuf er ein Band, das alle Thoralernenden : des Erdenrundes umfaßt, Und׳in deruLubliner jeschiwa ein Kraft- Zentrum des Geistes, der seiner Absicht nach berufen sein sollte, das Licht der Thora 1strahlenmäßig in die endlosen Weiten der jüdischen Diaspora hinauszusenden. Inzwischen, imi Jahre 5684, wurde er zum' Rabbiner von P i 0 t r k 0 w gewählt. ' ' ׳ ׳־ Die Judenschaft der Großgemeinde Piotrkow war viel umworben. Alle Bewegungen, Bestrebungen und Strömungen geistiger, politischer und sozialer Natur, die im Judentum Polens etwas gelten wollten, streckten ihre Fangarme nach den Juden Piotrkows aus. Rabbi Meir Schapiro 9*זצ betrachtete es als seine nächstliegende Pflicht, diese Judenschaft der Thoratreue zu erhalten. Das kostete ihm schwere Kämpfe und unsägliche Mühe, denn die Arbeit wurde ihm nicht leicht gemacht. Dabei war sein Blick auch in die Weite gerichtet. Der Lubliner Jeschiwa-Plan ließ ihn nicht ruhen. Ein Weitblickender Mann spendete ein entsprechendes Grundstück für den Bau der Jeschiwa. Das legte dem Initiator die Verpflichtung auf, die Mittel zur Errichtung eines würdigen Gebäudes zur Aufnahme der Jeschi wo herbeizuschaffen. Rabbi Meir Schapiro ןצ»ל schrak auch vor dieser Aufgabe nicht zurück. Er bereiste Werbend, mahnend, bittend und fordernd alle größeren und kleineren jüdischen Zentren des europäischen Kontinents und Amerikas allsolang, bis es ihm unter den größten physischen und geistigen Anstrengungen gelungen ist, das große Werk m. G. H. zum Ruhme des jüdischen Volkes und zur Ehre der Thora seiner Vollendung zuzuführen, Die Jeschiwa wurde im Jahre 5690 feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. - Zwischendurch, im Jahre 5686, ließ er sein vielgerühmtes Responsenwerk ״Or Hameir“ erscheinen, dessen erste Tschuwos bis in sein Jünglingsalter zurückdatieren. Dieses Werk stellt ihn als1 rabbinische Autorität ersten Ranges auch auf dem Gebiete der Halocho in die vorderste Reihe unserer Zeitgenossen. ' Mit der Einweihung ^der Jeschiwo wurde er auch zum Rabbi n e r von L u b 1 i n, dieser Urheimat rabbinischer Gelehrsamkeit, gewählt. Jetzt sollte für ihn eine Zeit stillen Wirkens als Lehrer ‘und Gelehrter in einem Lebensräum beginnen, den er sich selber geschaffen hat. Danach sehnte er sich aus tiefster Seele. Hier, in den Räumen der Jeschi wo, wollte׳ er Weihestunden erleben im Kreise der Hunderte seiner Schüler, die ihn mit der selben grenzenlosen Verehrung umgaben, wie seine Liebe zu ihnen sich offenbarte. Hier wollte er Kräfte sammeln für sein Wirken im praktischen Leben der Gesamtheit, der er mit all seinen Wünschen zugetan war und-der er wie auf der ersten Kenessioh Gedauloh auch auf der zweiten Wiener Kenessioh und seither in zahllosen Kon״ ferenzen und Sitzungen sein Restes hingab. Und sein Wunsch schien in Erfüllung gehen zu wollen, Auch seihet Berufung־ zum Qberrabhiner von Lodz, die gerade in den letzten Tagen erfolgen sollte, hätte daran nichts geändert. Seine Jeschi wo w^ar derTempel seinesHerzens geworden, das Heiligtum, dap.ihm über alle Kämpfe hinweg zur reinen Heiligkeit im Lichtglanze der Thora empor״ tragen sollte, Und;über die^s Heiligtum breitet lieh jetzt der Schatten des Todes!!,;W-■;׳ ׳ ■; i - Dienstag, den 4. Marchescbwan,• erschien eine De* Umänderungen von |r u m p e r n und P u H 0 v e r n, K u n e t s top pa n!von Stoffen und Seide»; R e p as״ sleren und Anstrhken von Strümpfen nur in der SESSEL? Tische? Lolierbelten 82« pütäöbh der Lodzer Gemeinde bei ihm, um ihn zu ihrem geistigen Öberhaupte zu berufen. Sie traf ihn im Rette liegend. Eine kleine, ungefährlich scheinende Erkrankung än Angina griff den starken Bau seines' Körpers äh. Drei Tage darauf breitete bereits der Todesengel seine Flügel über ihm aus,,« Er fühlte und,wußte auch bald? daß das Ende seines irdischen Wirkens ,gekommen war, ׳;־,■> Aber er fürchtete diesen Augenblick nicht mehr. Todesangst beschlich Seine Stirn nicht. Er!war bloß 47 Jahre alf, aber diese wenigen Jahre seines Debens waren nicht tatenlos und nicht vergeblich dähittgergnneh. Er hat nicht alles von dem, was er wollte und was» er für ferne Zukunft noch erträumte, verwirklicht gesehen, Aber etwas hat er erreicht... Er durfte hintreten vor seinen Schöpfer und Rechenschaft abgeben für Sein Erdenwailen.« . Denn er glaubt e auch'jetzt, wie während seines ganzen Leberts, an die waltende Allgüte. ,Er befahl seine Schüler um sein Krankenlager und hieß י sie F r e u d e n i i e der a nstimmen und mit. Gesängen der Lobpreisiing seine scheidende Seele in die Höhen emporzugeleiten... S o schloß der Gaon und Zaddik Rabbi Meir Schapiro ניל» Seine leuchtenden Augen für immer... ־ . So schied eine heilige Seele in Reinheit und Lauterkeit von dannen... ' J. J. B. Die Nachricht von dem Unerwarteten Hinscheiden des Lubliner Raw זצ׳ל wirkte nicht nur in der Stadt Lublin, sondern in allen Gemeinden Polens und überall, wo die Trauerbotschaft hinlangte, konsternierend. Um halb 3 Uhr morgens hauchte der große Führer seine Seele aus und schon wenige Minuten nachher waren die Straßen zum Jeschiwahgebäude von einer dichten Menschenmasse gefüllt. Unbeschreibliche Niedergeschlagenheit bemächtigte sich der ganzen Bevölkerung ohne Unterschied der Konfession. Auf der Stelle trat, mit dem berühmten Lubliner Chassidimräbbi, Rabbi Schlomo E i g e r, an der Spitze, eine Kommission zusammen, um die Vorbereitungen zur Lewajoh zu treffen und!Schritte zur Sicherung des Fortbestandes der Jeschiwo, des schönsten Lebenswerkes des Heimgegangenen, einzuleiten. Dieser Schabbos war in Lublin und allen jüdischen Gemeinden ein Trauerschabbos im engsten Sinne des Wortes. Es war ein erschütternder Anblick, als Freitag abends nach dem Gehet Hunderte Talmidim der Jeschiwa an den entseelten Körper des Rabbi herantraten, um ihn, wie sie es gewöhnt waren, ach, zum letzten Male ״gut Schabbös“ zuzurufen. Die, Lewajoh war auf Sonntag, 1 Uhr mittags, angesetzt worden. Die ganze Nacht strömte aus allen Weltrichtungen eine unübersehbare Menschenmenge in Sonderzügen, Autobussen und Autokolonnen in die Stadt. Die christliche Bevölkerung nahm an der Trauer den gleichen Anteil, als ob ihr Kirchenfürst sie verlassen hätte. Die Behörden trafen alle erdenklichen Maßnahmen, um Unglücksfälle in dem undurchdringlichen Gedränge zu verhüten. Frauen und Kinder durften die , Straßen nicht-betreten,; sie hielten die Balkons, Fenster und Dächer in den Straßen besetzt, wo der Traüerzug Vorbeigehen sollte. Nach der Taharo, die um 11 Uhr begann, und an der lediglich Talmidim des Niftar teilnehmen durften,- staute sich die Menge vor dem Jeschiwah-Haus. Auf dem Bes-Hachajim warteten viele Tausende auf die Ankunft der Mito. In den Räumen der Jeschiwo tagten Konferenzen. Die Zöglinge der Jeschiwo bekräftigten mit Eides* leistung, die Jeschiwo ihres teuren Rabbi nicht im Stiche zu lassen. Hunderte, von Rabbinern, Gemeindevertretern und Amtspersonen aller Behörden suchten in die Nähe des Trauerzuges zu gelangen. Die irdische Hülle des Heimgegangenen lag im großen Jeschiwosaal. Als erster sprach der Lehraufseher der Jeschiwo Rabbi Schemärja Engel (gelichower). Nach ihm sprach der Rabbi von Ustila (Schwager des Beizer Rabbi). Dann ergriff Rabbi Men achem S embo das Wort im Namen des großen rabbinischen Rates der Agudas Jisroel. Jetzt ertönte das ״Kel Mole Rachamim“, gesungen mit herzzerreißender Innigkeit vom jüngsten Schüler der Jeschiwa Jekel Ko s o w e r. Der geniale!Sänger entlockte der ganzen Versammlung Ströme von Tränen. Darauf verließ Rabbi Meir Schapiro יזציל auf den Schultern seiner Getreuen das Gebäude, das er errichtet hatte. Der Zug hält still,'denn Oberrabbiner Aron Lewin aus Rzeszow hält vom Balkon herab seinen Hesped im Namen der Welt- Organisation der Agudas Jisroel und verliest die fünf Be- Stimmungen, die. beschlossen wurden, um die Jeschiwo zu erhalten. Ihm folgte der Hesped des Rabbiners K a n a 1 aus Warschau in Vertretung des polnischen Rabbiner- - verbandes. Der nächste Hesped wird von einem Zögling der Jeschiwa Aron L e b w o h l gehalten. Hierauf gelobt Gemeindepräses Mazur aus Warschau im Namen des Administrativen Rates der Jeschiwa in einer bewegten Rede, die finanziellen Schwierigkeiten der Jeschiwa zu beheben, damit das große Werk nicht Zusammenfälle. Dänn setzt sich der Trauerzug aufs neue in Bewegung. Schätzungsweise 70,000 Menschen folgen dem Sarge, Der Polizeikordon hat alle Mühe, die Situation zu beherrschen. Die Mito wird in die berühmte ״Synagoge des Mahärschal“ getragen. Dort, verabschieden sich von dem großen Werblichenen die Mitglieder des Rabbinats und die Vorsteher der Lubliner Gemeinde. Von dort geht der Zug weiter zum Bes Hachajim. Abendschatten haben sich inzwischen auf die Gräber gesenkt. Dort angelangt, werden weitere Hespedim gehalten von den Öberrabbinern aiis P a b i anize und Trzebinia, sowie yon Oberrabbiner M, Ch. Lau aus P r e s o v und den beiden Schülern der Jeschiwa David Weißbr0d und!Lebiseb Berglas. Dann fallen Erdschollen auf den Särg;in dütTiefe. Der Heimgegangene; hinterläßt keine Kinder. Afeer/äUe; Schüler der Jeschiwa fühlen sich als seine Waisen und aus 200 Kehlen ertönt erschütternd das Kaddischgebet nach dem Rabbi, der seihet; Schülern mehr war a! sein leiblicher Vater, Eine Truhe: steht auf dem frischen Grab und Tausende nnd Aberi;:■״׳ - Wertloses in Wertvolles umwandeln kann jede; kluge AHausfrau; dlntt sie erl^lt hübsche Sammelprämlem für leere Oetkfr״PackjmgenL yen Backpulver, Vanfiimzucker, Puddingpulver, Gugibüpfmasse usw. So zum Bei״; spiel für 25 Packungen ein illustriertes Rezeptbuch?-.für 50 Packungen einen Nickelzuckerstreuer, dann Tee-Eier, Besteckkassetten, Nähkörbchen, MehlsQh&ufelü für grö* ßere gesammelte Mengen« Außerdem hat sie, noch anerkannte Qualitätsware heim Einkauf erhalten« Informieren Sie sich hei ihrem Kaufmann über diese .Aktion!

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