Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 42 (27.10.1933)
- Date
- 1933-10-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Juden Sit tJflgäfn schon 600 Jahre vor der Landnahme durch die Ma&yaren. Bei Erdaushebungen im ״ Garten des Fürstprimas in Graft wurde ein jüdischer Grabstein aus dem driilia Jahrhundert gefunden. Fachgelehrte stellten lest* daß Sich an der betreffenden Stelle des Wartens eine Re* erdigungäStätte für jene Juden befand.die mit dett Hömern nach Bannoniehj dem heutigen üngarn, gelommen wären. Es Wären dies Nachkommeh jener Juden, die Titusnach der Zerstörung Jerusalems als Gefangene nach Rom brachte und die sich später auf die verschiedenen kolonien des römischen Reiches verteilten. Wie die Ausgrabungen in Gran zeigen, gab Cs bereits 60Ö Jahre Vor der Landnähme Ungarns durch die Magyaren in diesem Gebiete jüdische Niederlassungen. Arierparagraph für Palästina-Export Im ״Anzeiger für Berg*, Hütten* und Maschinen* Wesen", Essen, ist ein Aufsatz über die Exportaussichten für deutsche Maschinen in Palästina enthalten. Darin wird gefordert, daß die Werbetätigkeit ״hauptsächlich durch Vermittlung eitles mit Land und Leuten bestens vertrauten unbedingt arischen Vertreters ge* schehen kann". Der Nobelpreis und die deutschen Juden. Die Statistik eines schwedischen Blattes über die bisherigen Nobelpreisträger verweist darauf, daß sich unter den 39 Deutschen, ‘die bisher den Nobelpreis er* halten haben, 14 Juden befinden. Da aber nach der deutsehen Auffassung Juden nicht mehr Unter den Begriff ״Deutsche" fallen, kommt Deutschland von der bisherigen ersten Stelle unter den Nobelpreisträgern an die dritte Stelle, und zwar hinter England und Frankreich. Die deut schen Jud e n allein würden unmittelbar hinter Amerika an fünfte Stelle treten. ' Jüdischer Handel in Diiriaburg bedroht. Der Stadtrat von Dünaburg (Lettland) hat be* schlossen, daß die Geschäfte künftighin nicht nur an Sonntagen und katholischen Feiertagen, sondern auch an den protestantischen und griechisch-orthodoxen Feiertagen ׳‘ ״geschlossen zu halten haben. Die Kaufleüte von Düna* bürg, die zum großen Teil J!1 d e n sind, Würden auf Grund des Stadtrat.heschlusses an 233 Tagen im Jahr ihre Läden geschlossen halten müssen, was zur Vernichtung des jüdisehen Handels in Dünaburg führen würde. Die jüdische Kaufmannschaft hofft, daß die lettländische Regierung dem offensichtlich aus antisemitischen Motiven gefaßten Beschlüsse des Stadtrates die Bestätigung ver* weigern wird. Eine Jeschivvoh in Straßburg. Vor mehr als drei Monaten war in Straßburg unter Anregung und Leitung, des Grandrabbi n E. Weill, י Colmar, einem langgehegten Wunsche desselben - entsprechend, die Straßburger Jeschiwoh gegründet worden. Wenn man auch hei ihrer Gründung nicht an die weitere . Oeffentlichkeit getreten war, so kann man doch nun mit um so größerer Genugtuung auf die in der kurzen. Zeit Umänderungen von Jumpern und Pullovern, K u n s t s t o p p e n von Stoffen . und Seide, R e p a ssleren und Anstricken von Strümpfen h ur in .der REPASSIERWERKSTÄTTE SCHLESINGER, Wien, I., Weihbnrgg. 2 (Kcke Parkring), Tel. R-21-908. Lebensversicherungs- Gesellschaft ihres Bestehens bereits erzielten Erfolge zurücksehen. Als Abschluß der dreimonätigfeh Ferienkurse fand zwei Tage vor Jom-Hippur in Anwesenheit verschiedener Rabbiner und J^nitMgllehrten!?‘eiÄe Prüfung statt. Sämtliche 3Ö Hörer könnten beträchtliche Fortschritte atifweisen. tAnüefdungen’nnd Anfragen sfötf zu richten sMISränd■‘ י fäbhin F. Wei!|, f Bd. du Chämp de Mars, Colmar.! •i Geref Rehbe fährt wieder nach Erez Jisroel. '1• ׳ WlA Wir erfahren, trifft der Geref Rebbe bereits Vdrbefeituhgen für eine neuerliche Reise nlch Erez Jisroel. Die Reise stehtangeblich mit der bevorstehenden Einberufung' der KenesSip/, 0edaul0 im Züsammenhang, die möglicherweise in Erez Jisroel stattfinden wurde. Der polnische Rabbinerverband wegen Neubesetzung vakanter Rabbinerstellen. Die polnische ״Agudäs-hörabbonim" hat in einer Sitzung über die Frage der Neubesetzung von vakanten Rabbinerstellen beraten. In Polen gibt es gegenwärtig 73 Gemeinden — darunter größere Städte, wie Kalisch, Piotrkow, Siedlec usw. —, die keinen Rabbiner haben oder in denen Zwistigkeiten wegen der Wahl eines Rabbiners bestehen. Der Großteil dieser Gemeinden muß ohne Rabbiner bleiben, weil sie die Stelle nur mit einer anerkannten Autorität besetzen wollen. Nicht selten wird es unmöglich, die Stelle zu besetzen, weil die Verschiedenen Chassidim-Gruppfen sich nicht einigen können und jede Gruppe die Stelle für ihren Kandidaten beansprucht. Der Lubliner Raw, Rabbi Schapira, hat sich scharf gegen den Protektionismus bei Rabbinerwahlen ausgesprochen. Zukünftig sollen bei Besetzung von Rabbinerstellen die Hörer der ״Jeschiwas Chachme Lublin", die diese höhere Jeschiwoh mehrere Jahre frequentiert haben, bevorzugt werden. 1 Lubliner Raw geht nach Lodz? Im Zusammenhang mit der Schechitohfrage, welche der Lodzer Gemeindeverwaltung große Sorgen bereitet (die Behörde verlangt die Uebernahme des gesamten Schechitohwesens durch die Gemeinde, während die Schochtim sich dagegen wehren), ist auch die Bestellung eines Oberrabbiners in Lodz neuerlich aktuell geworden. Die Gemeinde, die unter-agüdistischer Führung steht, be* müht sich, den Lubliner Raw Schapira nach Lodz zu ge* winnen. Vorläufig, stellen noch die materiellen Bedin* gungeri ein großes Hindernis dar, die der Lubliner Raw an die Lodzer Gemeinde •■•für die ״Jeschiwas Chachme Lublin" stellt. Wolkowisker Raw in Johannisburg. Der bekannte Wolkowisker Raw, Oberrabbiner Kossowski, der zuletzt;bei der 2.׳ Kenessio Gedaulo in: Wien war und sich hier sehr hervorgetan hat, hat. jetzt das Rabbineramt in Joharinisburg (Südafrika), wohin er schon, vor Jahren berufen wurde, angetreten. Anläßlich .seiner Ankunft und Amtsübernahme wurden׳ große Feierlichkeiten veranstaltete Von seiner Tätigkeit erwartet man sich neue Impulse für das :religiöse Leben in Südafrika und eine Stärkung der agüdistisclion Bewegung. SESSEL, Tische, Lofterbeifen Speziahverkstätte, Adjer VH.,: Apollogässe 18, f Tel.f;Br38-7r82. ...... Gegründet 1882 ו׳ז^־ך ־־־<r Red Star Line. Der Hamburger ״Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser" ersucht uns umi VerÖffentlichung folgender Verlautbarung: Gemäß einer Mitteilung des Herrn Oberrabbiners M. A. Amiel, ’ Antwerpen, sind die auf den Schiffen der Red Star Line für jüdische Passagiere bestehenden Küchen in keiner Weise als rituell zuverlässig zu betrachten. Globeline das beste OFenglanzmiH-el vos Woche zu Wocltc I . -;-*-,1 *— Vom P-r exi ß is c %<e n •ln n e'nm inist er iu m erging an sämtliche Polizeibehörden die Aufforderung, alle Schritte zur sofortigen R ii c k g än g i g mach'Un g der seit■ 1918 vollzogenen Einbürgerungen von Nichtdeutschstämmigen einzuleiten. Von dieser Maßnahme sind einige tausend. Juden betroffen. — Nach offiziellen Angaben sind im Monat A n g u s t 1988 2518 Personen in-Palästixiaeingexo ander t, davon waren 2fylf2 Juden. Von den jüdischen Einwanderern gehörten 218 der sogenannten Kapitalistenklasse an. 122 Personen, die einwandern wollten, wurde die Erlaubnis zur Einreise• verweigert. . ,,-— .Der Kongreß der amerikanischen Arbeit er f öder afio n hat die ihm von der Exekutive unterbreitete Resolution zum Boykott aller in Deutschland hergestellten Waren, solange die Verfolgung der Juden in Deutschland andauert, einstimmig beschlossen. Aus dem Jahresberichte 1932: -׳,׳'׳.. , Versicherungsbestand . . . . . .. . . ׳ . . ׳...$728: . . . Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen . . . . . ... . . . . . . 1.79־ Millionen Schilling Garantiemittel . . . . . . . .... . .' . . . .527 . ... .. .. . . . . ״ Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten , . . . . . . ... ..... . ... . .60 Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Cechoslovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten. .. ־./. Erzählung v m S. W i e z. (Fortsetzung) [20] Wainka hatte Merelaika versprochen, sich nicht mehr zu betrinken, und er hielt seinen Vorsatz, so schwer ihm dieses auch fiel — volle drei Tage. Aber dann meinte er, man könne ihm wohl verbieten, - sich zu .betrinken, aber doch nicht schlechtweg zu trinken . . . Wissentlich betrank er sich auch nie ... Und für das, was er quasi ohne Bewußtsein, im sinnlosen Zustande tat, konnte ihn wahrlich keiner verantwortlich machen ... In der Abwesenheit Merelaikäs gelang es ihm denn auch, von Sander eines mehr über den Bedarf zu bekommen, und er war sehr lebhaft und gesprächig. ״Ja, die Herren!..." lamentierte er. ״Mit uns in die Grube sollen sie einmal steigen und nicht wie der Grünschnabel von einem Verwalter hoch zu Roß in Feld und Wald herumstreifen — Dann sehen sie, was Arbeit ist, wie wir uns schinden 1-י--" ״Du, Wainka, könntest aber den Herren den Weg in die Grube nicht zeigen. Weißt ihn selber nicht", hänselte ein Bergmann. ״Wüßte der Saufbold, daß es da unten auch ,Schnaps gibt, er käme dann sicher mit runter. He, Wainka, ist es nicht so?" lachte ein anderer, mit der breiten, rußgeschwärzten Hand dem Fuhrmann wohlwollend auf die Schulter klopfend. ” Das empfand Wainka als ermutigende Zustimmung, und er räsonnierte munter weiter: ״Und dann kommen die änderen und wollen uns fromm machen, Eine Kapelle baut uns die gnädige Fürstin" — er machte bei dem Worte ״gnädige" eine der* art komisch-zierliche Grimasse, daß alles in lautes Lachen ausbrach — ״da können wir für Ihre Gnaden beten, brauchen nicht mehr zu esesn noch?u trinken, die alte Betfratze! . .." ״Aber, Wainka!" wies ihn Merelaika entrüstet zurecht.־ יי', י ־;’. ' . ׳ : - v ■ .,׳ ״Ach, Merelaika", entschuldigte sieh der Führmann, der das Rädchen erst jetzt erblickt hatte, ״um Verzeihung, Jungfer Merelaika, und viel Glück zum neuen Schritt:'..-,:-v''■» Niehl gar so heimlich tun , . . Wainka weiß alles ׳■ "'׳ ■ Was wußte der redselige und trunkene Holzknecht? Merelaika erschrak heftig und sah Wainka unsicher und prüfend an. , ״Weiß schon, weiß ,schon", lallte dieser schwerfällig, ״Wainka erfährt alles — und bei der Verlobung am Sonntag bitte mir einen Schnaps gratis aus." Also das wußte eri Merelaika atmete erleichtert auf und ein befriedigtes Lächeln umzog ihre Mundwinkel. Ein älterer Bergmami mit sehr breitem, runzeligem Gesichte nahm die kleine Pfeife aus dem Munde und fragte interessiert: 1 ״Verlobung? Wer, was?" ״Unsere Jungfer Merelaika", sagte Wainka mit stolzer Ueberlegenheit, ״mit dem jungen Baumer. Kennst nicht den Bergjuden Barnner und seinen Sohn? Ich dachte, er sollte Pfarrer oder. Rabbi oder so was werden. Ist aber, weiß Gott, viel gescheiter, nimmt sich ,unsere* Merelaika zum Weibe und bleibt daheim als Kaufmann.“ ״Baumer? Ich kenne den Alten und den Jungen“, sagte der Bergmann. ״Ein braver Mann, der Alte, ich mache schon seit vielen Jahren alle Einkäufe bei ihm. Auch mein Häuschen an der Heuwiese habe ich ihm zu verdanken. Ich hatte allerlei• Unzuträglichkeiten mit der Mietswohnung und mehr als zwei Stunden Weg zum Schacht. Baumer sagte: ״Jörgow, schaff’ dir ein eigen Heim!" Ein eigen Haus? fragte ich verwundert. Ich dachte, er wollte seinen Spaß mit 'mir treiben. Er aber rechnete mein Einkommen zusammen, meine Ausgaben, meine Ersparnisse und zeigte mir schwarz auf weiß das eigene Häuschen. Wie glücklich sind wir nun dort draußen im Grünen, am eigenen Herde. Meine Alte, die im Dorfe kränkelte, ist da gesund worden, Und das alles habe ich dem Berg-Baumer zu verdanken." ״Und den Jungen, der der Bräutigam unserer Merelaika ist, den mußt einmal sehen", begeisterte sich Wainka. .. ״Den kenne leb besser als du“, erwiderte der Bergmann. ״Herr David Baumer ist ein herrlicher junger Mann —י hat eine Schrift und einen Stil wie ein Advokat. Erst kürzlich machte mir! der Nachbar vom Fuhracker die Bäume am Wiesengraben streitig. Wie haben wir dqch schwarz auf weiß dem Amte die Wahrheit nachgewiesen. Und wer, meinst du, schrieb die Eingabe, ging ins Amt, suchte im Grundbuche?" ״David Baumer", triumphierte Wainka, ^:״natürlich kein anderer als der junge ]Baumer. Hörst du, Merelaika, Dayid Baumer!" . :; Der Fuhrmann ereiferte sich immer mehr; und mehr und weinte fast vor stolzer Freude, oh der ׳füchtigkeit ״unseres" Bräutigams. r -jS (Forteetlung folgt,) 7 — Der Bürgermeister von Brüssel untersagte den belgischen N at io nal sozialisten die Eröffnung eines Nazi-Heims in einer der Hauptstraßen der Stadt, wo die National- Sozialisten ein Palais Käuflich erworben tmd für ihre Zwecke axisgestattet hatten. — Der Archäologe der Hebräischen Universität Jenisalem Dr. E. L. Sükenik hat am Ostxifer des TiberigsSees Ueberreste einer axis dem dritten öder■ vierten Jahrhundert vor der üblichen Zeitrechnung stäxnmenden Synagoge entdeckt. > — In Rumänien entfallen von der Gesamtzahl der Geburten bloß 1,9 Pi'ozent auf die jüdische Bevölkerung, obwohl die Juden 7 Prozent der Gesamtbevölkerung Rumäniens ausmachen: Zwar ist auch die Sterblichkeit unter der jüdischen Bevölkerung, geringer als ünter der allgemeinen, übertrifft jedoch mit 2,8 Prozexit bedeutend den Anteil axi der Gebux-tenziffer. — Knapp vor W arschaxi haben zwei antisemitische Stxidenten einen jüdischen Re i senden aus dem fahrenden Zug gestoßen, der nxir xoie durch ein Wunder am Leben blieb. — Der obei'ste Gerichtshof in Warschau hat dem Rekurs der jüdischen Gemeinde Mlawa gegen ein erstinstanzliches Urteil stattgegeben, mittels weichem die Gemeinde verurteilt wxii'de, den altexi jüdischen Fried, hof zxi räumen xmd alle Leichen zu י exhumieren. — Fünfzig Arbeit erf am ilien aus Kfar Saba sollen demnächst auf neukxiltiviertem Gebiet, vier Kilometer von dieser Kolonie entfernt, angesiedelt werden. Auf 850 Dunaxn der künftigen Siedlung xmix'den bereits Pflanzungen angelegt. —t~ Der vor kurzem in Zagreb verstorbene Direktor der größten Lederfabnk am Balkan, Edmund F rie dfeld, setzte die Jüdische Gemeinde in Zagreb zum Erb- Verwalter seines hinterlassexien beträchtlichen Vermögens ein, das samt Zixisen zxir produktiven Ausbildüng der jüdischen J xi g end Jugoslawiens, hauptsächlich für ein Arbeitsiebexi in Palästina, dienen soll. , —- In Budapest und in Warschau kam es am 20, Oktober zu schweren antisemitischen Universitäts unruhen, — Der Präsident dev Republik Kuba vei'sicherte einer jüdischen Delegatioxi, daß'er xmd seine Regierung den Juden freundlich gesinnt seien xmd den Wert der jüdischen Bevölkerung Kxibas für den Staat zu schätzen x^issen. —י Der Bürgermeister von New Y o r k hat die Abhaltung des sogenannten ״D ey, t sehen Tapes" am Sonxitag, den 29. Oktober, den die Nationalsozialisten veransta}ten wollten, v erbotexi.’’ — Die preußisehe Regierung hat nunmehr die Auszahlung :von staatlichen Zuschüssen auch für die soziale Hilfsarbeit der jüdischen Gemeinem eingestßllP,uDie Zuschüsse für Knltusangelegenhe\ten wyrdexi schon vor längerer Zeit axinulliert. II. Grün, II., Tahorstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. ־