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Jüdische Presse · 1933-09-01 · 35 (1.9.1933) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
35 (1.9.1933)
Date
1933-09-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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, gelte ä .•; ■;. ^........;/ . jüdische ptmm mm roher Weiäe Luft machte, hat tma die ünendiiche Wiehtig•־ keit dienet־ Versammlungen noch viel handgreiflicher vor Augeügeführt.; ' :־׳׳■י■־;״ r Die 2weite Kenessio Oedauloh stand unter dem lähmenden imdruck dhr: Pogrome in Erez Jisroei, die alle Tätigkeit absdhwächten. Auch die fortschreitende JKrisis in der Weit wirkte zerstörend auf unsere Tätigkeit, Aber unsere::Position ist eine bessere, als sie je war, Wenn auch die Ereignisse in Deutschland einen furchtbaren Rückschlag für die' gesamte .Tudenschaft bedeuten, so ist doch das OöluS bei Juden für uns viel leichter geworden. Auch die Mandatarmacht weiß schon, daß wir nicht ein kleines Häuflein in Erez Jisroei und ein paar ״Frankfurter Juden“ sind. Auch der Völkerbund ist zur Einsicht gelangt, daß die Orthodoxie ein Faktor ist,, dem man aus Gründen der Freiheitstiebe und Gewissensfreiheit unbedingt zu seinem Recht verhelfen muß. Natürlich ist der Einfluß unserer Gegner noch nicht genügend ge* schwächt, daß wir so rasch auf Anerkennung unserer Rechte auf Erez Jisroei rechnen können. Im Leben der Völker sind Zeiträume immer größer, als sie den Wünsehen der. Unterdrückten entsprechen. Die 3. Kenessio soll S. G. w. in einem Jahr stattfinden. Sie wird nicht nur unsere Entwicklung fördern, sondern auch der Welt die Erkenntnis beibringen, daß Judentum nur religiöses^ Ju den tum heißt. Kredite aller Art, auch die schwierigsten Kombinationen,, ferner Kauf, Bevorschussung und Eintreibung von Außenständen, kostenlose Steuerberatung und Rechtshilfe, ״Accedo", Wien, I., Weihburggasse 4._ Abkommen, betreffend Uebertragung jüdischen Ver- .mögen» aus Deutschland nach Palästina. Wie die ״Vossische Zeitung" mitteilt, wurde in Berlin eine Treuhandgesellschaft gebildet, die mit der Reichsregierung ein Abkommen Über die Ermöglichung des Transfers von Geldern reichsangehöriger Juden nach Palästina abgeschlossen hat. Das Abkommen geht dahin, daß Juden für ihre in Deutschland befindlichen Gelder auf palästinensische Rechnung Maschinen einkaufen können, worauf' ihnen dann der entsprechende Betrag in Palästina gutgeschrieben wird. Dieses Abkommen ist bis zu einem Höchstbetrag von, 3 Millionen Mark abgeschlossen worden. Gleichzeitig werden weitere 3 Millionen Mark bewilligt für den Transfer von Vermögen deutscher Juden für ihre Emigration nach Palästina, , In> jüdischen Kreisen wird dieses Abkommen, das übrigens nach einer Meldung von zuständiger reichsdeutscher Seite noch nicht abgeschlossen ist, vielfach sehr scharf abgelehnt. Nicht nur die zionistischen Revisionisten bekämpfen dieses von den Zionisten geplante Abkommen, sondern auch das vereinigte Komitee wirtschaftlicher Körperschaften iii Polen protestiert gegen *dasselbe. Das Komitee verlangt von allen jüdischen Instanzen, daß sie sich überhaupt in keine Verhandlungen mit der Reichsregierung einlassen, solange den deutschen Juden ihre Rechte nicht wiedergegeben werden, und wendet sich ganz entschieden gegen dieses Uebereinkommen, das der deutschen Industrie Exportaufträge in der Höhe von 3 Millionen Mark zusichert. Der ״Völkische Beobachter“ über die Resolution des Zionistenkongresses. ‘ ־׳*Unter dem Titel ״Herausfordernde Einmischung der Zionisten in deutsche Angelegenheiten" schreibt der ״Völkische Beobachter" zu der vom Zionistenkongreß gefaßten Resolution zur Lage der Juden in Deutschland: v ״Hervorzuheben ist bei Bewertung dieses arroganten Angriffes, daß die Juden in Deutschland in Ausübung sind ('?.!). Nirgends ist* eine Synagoge geschlossen oder beschädigt worden, nirgends wurde ein Jude auf dem Wege dahin belästigt. Der Vorwurf ist von einem heimtückischen Motiv geleitet: Man möchte durch diese Entsöhiießühg allen Nationen der Welt beibringen, daß in Deutschland eine religiöse Verföiiung stattfinde! Zweifel*4 lös wird dieser verlogene Vorwurf seine Erhöhte Zeitigen in einer verschärften Hetze gegen, das fleüe Deutschland. W;enn die Herren glauben, durch derartige verlogene Angriffe und provozierende Entschließungen die Lage der Juden in Deutschland zü bessern, so irren sie außerordentlich. Man wird sich den Wortlaut der Resolution in Deutschland genau betrachten und beobachten, welche tatsächlichen Folgerungen aus ihnen gezogen Werden." Die Strafuntersuchung ln der Mordsache Arlosoroff. Im Verlaufe der Strafuntersuchung gegen die in der Mordsache Arlosoroff Angeklagten ist eine neue Wendung eingetreten. Gegen den beschuldigten Jehuda Minz wurde die Anklage zurückgezogen und derselbe auf freien Fuß gesetzt, während gegen den verhafteten Re- Visionisten Achi Meir eine Anklage wegen Mitschuld an dem Mord erhoben wurde. Die Vernehmungen brachten die sensationelle Aussage eines Arbeiters namens Moses Cohen, der wegen Diebstahls gleichzeitig mit dem Angeklagteh Rosenblatt im Jerusalemer Gefängnis war. Er sagte aus, Rosenblatt habe ihm gegenüber ein Mordgeständnis abgelegt, nachdem er sich als Revisionist ausgab und sich so sein Vertrauen erwarb. Außerordentliches Aufsehen erregte ferner die Verlesung von Briefen und Teilen, des Tagebuches von Achi Meir, aus denen hervorgeht, daß wiederholt Sitzungen“ des ־ revisionistischen Rates stattfanden, bei welchen über die Ermordung Arlosoroffs beraten wurde. Antisemitische Strömungen in Rumänien. In letzter Zeit macht sich ein Anwachsen der -antisemitischen Propaganda, insbesondere in der Moldau und in den Randprovinzen Rumäniens bemerkbar. Diese Pro-1 paganda geht vor allem von der Dorfintelligenz, der niederen Geistlichkeit und der Lehrerschaft aus. Wie aus Jassy gemeldet wird, hat sich im Hinblick auf diese Prov paganda und mit Rücksicht auf die Gefahren, die sie auch für die orthodoxe Kirche in sich birgt, der moldauische Metropolit Pimen veranlaßt gesehen, auf die Tagesordnung der im Herbst stattfindenden Priesterversammlungen als besonderen Punkt die Bekämpfung der radikalen Strömungen von links und rechts zu setzen. In einem Rundschreiben an die Geistlichkeit wird denjenigen von ihnen, die sich der Teilnahme an diesen Versammlungen entziehen, strenge Bestrafung angedroht. Auch die Staatliehen Behörden haben die Aufmerksamkeit der Regierung auf die antisemitische Propaganda im Kreise Jassy gelenkt und antisemitische Uebergriffe, die sich dort ereignet haben, im einzelnen geschildert. Antisemitischer Universitätsprofessor klagt die jüdischen Parlamentarier Rumäniens auf eine Million Lei Entschädigung. Nach den Studentenunruheri, die vor etwa drei Monaten an der Jassyer Universität stattfanden, und in denen es zu heftigen Zusammenstößen zwischen antisemitischen und jüdischen Studenten kam, hatte der jüdische Parlamentsklub auf Grund einer von ihm eingeleiteten Untersuchung dem Innenministerium ein Memorandum unterbreitet,; in dem der Professor Corneliu Sumuleanu als der Hauptschuldige an den Unruhen bezeichnet wurde.: Daraufhin hatte das Innenministerium sich an das Unterrichtsministerium mit dem Ersuchen gewandt, im Disziplinarwege Maßnahmen gegen den Beschuldigten zu treffen. Prof. Sumuleanu, der die gegen ihn erhobene Beschuldigung als ungerechtfertigt empfindet, hat gegen die jüdischen Parlamentarier eine Klage auf Zahlung einer Million Lei Entschädigung eingebracht. Die Verhandlung über diese aufsehenerregende Klage wurde für den 24. Oktober festgesetzt. Lebensversicherungsn || K hl IV*1 Gegründet Gesellschaft jjK ¥% Ulli A 1882 - Aus dem Jahresberichte 1932: Versicherungsbestand; . . . . . >. . . . .־.'׳. . . . i' . . 2728 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen . . . . . . . . . ..179 .׳׳.*.,׳ Millionen Schilling ׳• Garantiemittel ... . ..' . . ... . . . . 527 Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten ... 60 Millionen Schilling , Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, öechoslovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen, Jugoslavien, Bulgarien, ׳Griechenland, Rumänien, Palästina, . Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten. Erzählung von S. W i ez. *Fortsetzung) [16 15S2Eöj|IS Am meisten fürchtete sie die späten Abendstunden nach Wirtschaftsschluß und die endlosen, schlaflosen oder traumverworrenen Nachtstunden. Die Dinge stürmten auf sie von drei verschiedenen, ja entgegengesetzten Riehtungen ein; Die Eltern sprachen von einem häuslichen jüdischen Glück im Heimatort als Kaufmannsgattin an der Seite des jungen Talmudgelehrten; die hohe Gönnerin sah־ in der Entsagung, in der Lebensverneinung, in der vollständigen Weltabgeschiedenheit hinter Klostermauern des Daseins schönstes Ziel und höchste Glückseligkeit. Er aber, dbr Mann, an dessen Heldenbrust sie in stiller Nacht in süßem Liebesschauer bebte, hatte Ehren, Stellung, Aemter und Würden in sicherer Aussicht, die er mit ihr teilen wollte, versprach ein Leben voller Freuden und Genüsse, bunt und farbenschillernd ... Nur ein kühner Sprung aus dem engen Käfig — in einen noch engeren, abgeschlosseneren . , .Aber von dort führte eine Tür ins Freie, ins Leben, in *die Welt, die sie nur aus Märchenträumen kannte ...! ׳ Und die Eltern, die gute Mutter? ״Sie werden sich beruhigen, sich mit der Tatsache abfinden, teilnehmen am Glück ihres Kindes und selber die Aussöhnung anstreben‘‘, so sagte die Fürstin, und sie war eine kluge, tiefblickende Frau, die es doch wirklich wissen’mußte. . . ( /; ׳ So suchte sich Merelaika zu bereden. Aber in irgend einer verborgenen Ecke ihres Herzens rief eine Stimme dazwischen laut und entschieden: ״Nein, Mädchen, sie werden es nicht! Es ist eitel Selbsttäuschung, Die Eltern, so schwach und nachgiebig sie in allem sind, sie werden stark und unerschütterlich sein, die treu» und lieb’ lose Tochter beweinen und dabei verfluchen, beweinen, wie man eine Tote beweint, und sie aus dem Herzen reißen . . ." Und wenn sie dann i so sinnend in einen schweren, unruhigen Schlummer verfiel, woben sich die widerstreitenden Gedanken und Empfindungen zu schauervollen Visionen zusammen. Sie sah sich von schwarzen, langen Gestalten umgeben, Nonnen, die sie in einen großen, sargartigen Kasten packten. Zwei Männer ergriffen den Kasten, und ein wilder Streit erhob sich zwischen beiden Trägern, jeder zog mit allen Leibeskräften nach entgegengesetzter Richtung. Beide ließen ermattet los, und der Kasten, darin sie ganz hilflos lag, fiel in die Silberschäumende Brandung ... Sie schrie entsetzt auf. Da kam er eiligen Schrittes, den Berg herunter, in seinem grünen Jägerrock, mit blinkender Rüstung . . . Es war aber nicht Borisowski, sondern hatte das unverkennbare, blässe, feingeschnittene und überlegen lächelnde Gesicht Davids. ״Jüdische Helden!‘■ schrie sie... Aber ihre Stimme klang so hohl, so seltsam, daß sie darob selber erschrak und erwachte ־— ganz in Schweiß gebadet. Dann kam der rosige Morgen mit seinen goldenen Sonnenstrahlen, die aus weiter Ferne warme Grüße brachten — ein arbeitsvoller Tag, dem ein lustigfroher Abend folgte. Merelaika lachte über ihre Schwäche, ihre dunkle, ganz unbegründete Angst und besonders über ihre dummen Träume ... Nichtsdestoweniger empfand sie das Bedürfnis, irgend jemandem ihre. Seelenstimmung mitzuteilen und auch von ihren seltsamen Träumen zu erzählen. Der Mutter? Ach, sie verstand sie ja so schlecht! Es war ihr wohl oft, als müßte sie sich an ihre Brust werfen und si(5h dort die ganze Bürde, die sie so beengte und bedrückte, vom Herzen weinen. Aber sie fand nicht den Mut, die biedere, nichtsahnende Frau zu kränken. Debora, der wohl das veränderte Benehmen der Tochter nicht ganz entging, meinte, es sei von jeher die Art der angehenden Bräute gewesen, die Einsamkeit zu lieben und sich quälenden Gedanken hinzugeben . Um so besser verstand sie die Fürstin, die ohnehin das Traumdeuten als sehr beliebte Beschäftigung betrieb. ״Eine neue Seele, Marianka“, sagte sie bedeutungsvoll, ״ringt bei dir nach Befreiung, Erlösung . , , Die alte stirbt, wird eingesargt, und an ihre Stelle tritt aus den Silber» fluten der seligen Gefilde im Gottesreich eine neue und reine, die fortan dein Leben beherrschen mag . . .“ (Fortsetzung folgt.) AD Li 1יו VllfAPÖLLOG,18 HU MOB6L ONO IlflMÜÖtl 8 fi ST* AI lÜf Sfefzäert tlrtd kö3t«rtvofanschIäge äflVetBiftdÜCft ' METALLPUTZ H EUTIJELL Zu RosdisHasdionoh ראש השנה übermitteln Sie allen Ihren Verwandten, Freunden! Kunden, Gästen und Bekannten die Neujahrswünsdie בתיבה וחתימה טובה - durdh die Jüdische Presse“ 9« Die Einschaltung (laut nebenstehendem Muster) kostet s 5 bzw. kc 2s Wolf Pappenheim Wien II, Kl. Pfarrg. 1 Auf Wunsch wird an angegebene Adressen das Blatt kostenlos versendet. / Bestellungen sind zu richten: Aus der Tschechoslowakei an die ״Jüdische Presse", Bratislava, Edlhof, Postfach 140. / Aus Oesterreich und dem sonstigen Ausland an die ״Jüdische Presse", Wien, II., Malzgasse 12 a, (A-48-4-15). vos Woche %u Woche — Wegen ״G r e u el p r o p a g an d a“ wurde der 60jährige rumänische Staatsangehörige Harry Diamant von dem Breslauer Sondergericht zu zwei Jahren Gefängms verurteilt. — Die Amtseinführung des zum Nachfolger des verschiedenen langjährigen Halberstädter R a bbin ers Dr. Isaak Auerbach s. Z. I. gewählten Sohnes desselben, Rabbiner Hirsch Aü erb ach, findet am 15. September statt. — In F r an k f urt am M ai nwird in der nächsten Zeit ein Gemeinschaftskaufhaus eröffnet, das es, vielen kleinen Geschäftsleuten ermöglichen soll, dort ihren Stand auf zuschlagen. J u den sol le n n icht zu g elas s en werde n. — Der deutsche Gesan dt e in New York hat es ab gelehnt, eine ihm übermittelte Resolu ti oh des jüdisch-amerikanischen Kongresses an den Reichs- Präsidenten Hindenburg weiterzuleiten, in welcher der Reichspräsident ersucht wird, sich für die Rechte der deutschen Juden einzusetzen. — Der von den deutschen Nationalsozialisten geschürte Rassenhaß hat Teile der Bevölkerung nicht nur gegen die Juden, sondern auch gegen die Neger auf gehetzt. Die Hamb urger'Polizei hat sich der Neger, die ״im Weltkrieg für Deutschland, gekämpft haben", in einem sehr entschiedenen Aufruf an die Bevölkerung angenommen. — In Toronto (Kanada) wurde das. Tragen des H akenkr euzabz ei chens verböten, nachdem es zwischen Juden und Hitler-Leuten zu Zusammenstößen gekommen war. — Der Reichsverband des Deutschen Groß- und Ueberseehandels teilt mit, daß jüdische Firmen von der Teilnahme an der Adolf-Hitlex'-Spende der Wirtschaft nicht ausgeschlossen sind, ״da die mit der Spende verfolgten Zwecke durchaus im Interesse der gewerblichen Wirtschaft liegen“.; , — Jüdische Händler toerden künftig in den Ver,- steigerungssaal des städtischen Leihamtes in München nicht mehr zugelassen, ebenso nicht'mehr, zum Oktober fest und den Dulten (Messen). Ferner ist Nichtariern der Besuch der städtischen Badeanstalten, mit Ausnahme, der Brause-, Wannen- und der medizinischen Bäder, untersagt. — Das Verbot der Berliner ״Jüdischen Runds oha u“ auf sechs Monate wurde auf ge hob e n, nachdem der bisherige Redakteur zurückgetreten ist und das Blatt unter'neuer Redaktion erscheint. — Der jüdische Journalist Leo R. Sack wurde zum Gesandten, der Vereinigten Staaten in Costa Rica ernannt. — Der Berliner Korrespondent der palästinensischen Tageszeitung ״Daxcar“ wurde aus Deutschland ausgewiesen. ־ — Eine Delegation des ״Waad leumi“ überbrachte dem High Commissioner die Forderung nach Erlaß einer Verordnung, derzufolge das Öffenhalten von Geschäftsläden an Sabbaten in den jüdischen Gebieten, insbesondere in T-el-Aunw,untersagt sein soll,- . . . — Der Stadtrat von׳ Tel-Awiw hat eine Resolution gefaßt, in der gegen die neue einschränkende Einwanderungsverordnung schärfster Protest erhoben ,wird. ׳ — Acht Mitglieder der Söhomre-SchabbosrGesellschaft in Tel-Axjoiw wurden verhaftet xmd vor den Jaffaqjr Diktriktskommissär gestalt,.sie persucht haben, defi Straßenverkehr am Schabbos, in TehAwiw aufzuhalterf. Die Verhafteten, darunter zwei Rabbiner, Jakob Bexmaf und M. Scheinin, ,wurden gegen Kaution vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt. |. H, Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel, R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E | 4■.׳. ■ ■יי' : ׳-■■■-־ ׳ ■ יי-,׳'׳, ■ EN GROS. EXPORT PERÜCKEN.״״» SCHEITEL FACHGEMÄSS AUSGEFUHBT FRITZ BRENNIG Wien, VI. Eggerhbgasse 9

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