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Jüdische Presse · 1933-08-25 · 34 (25.8.1933) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
34 (25.8.1933)
Date
1933-08-25
Page
– (sequence 3)
Language
German
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PRESSE tyhr State f mm & & t.» den et äüf um etwas mefcf als etö Jahr überlebte. Als faxende? Tataid^GhoehoM tiftd mit seinen lauteren Gharaktereigensehaiten erwarbef sich die Sympathien einer größen Anhängersehar. Ää der Lewajoh, die nach Üeberführüng des. Verblichenen nach Enterdam sich bis 1 Vht nachts hinzog, nahm eine unübersehbare Mensöhen^ menge teil. Tiefgefühlte Hespedim wurden von den Söhnen des Niftar und den Rabbinen der umliegenden Gemeinden gehalten» Der Sohn, Elimelech freund, wurde zum Nachfolger bestimmt. ,1*מנצג Rabbinerinstallation in Nyiracsad (Ungarn) Herr Rabbiner Abraham Josef Lichtenstein, Sohn des öberrabbiners von Balfcdny, Schwiegersohn des Herrn Oberrabbiners Soffer in Marosvasdrhely und Enkel des Herrn Öberrabbiners Israel Braun in Lipjany, Würde am 18. Aw in Nyiracsäd in Gegenwart zahlreicher Deputationen und Gäste feierlich als Öberrabbiner installiert. Die Einführungsfeier wurde mit einem Bankett abgeschlossen. Am darauffolgenden שבת hielten die Herren Oberrabbiner von Lipjany und Marosvasdrhely im Tempel wirkungsvolle דרשה » die auf die Zuhörerschaft nachhaltigen Eindruck machten. Personalnachrichten. Geburten: Eine Tochter: David Schischa und Frau, geh. Schreiber. — Ein Sohn: Armin Braun und Frau, geh. Austerlitz, Bris-Miloh am Schabbos. Da/netie/ie Einkoch-Pezeplbuch irf aberaH graiif ephalilich. Falb* vergriffen, schreibe man direkt an D? A.Oeiker, Brno-Brünn Für den Schabbos! Unserer heutigen Ausgabe ist als bezah'lte Beiläge ein Aufruf ״Für den Sabbath!“ beigelegt, der von Herrn Jakob Halpern herausgegeben wurde und die Wiedergabe eines Briefes des zionistischen Dichters Ch״ N. Bialik darstellt. Wir haben bereits an anderer Stelle das Doppelspiel jener Herren Zionisten auf gewiesen, die öffentlich für die Saibbathut ״e i n t r e t e n“, während sie in ihrem Einzel- und gesellschaftlichen Leben aller religiösen Gebote spotten. Bialik und Dizengoff gehören zu diesen Herren. Man beachte in dem Brief Bialiks speziell den Schlußsatz “״אין אני מצייר לי חיים לאומיים שלמים בלי שבת שלמה in welchem er seine Hintergedanken, vermutlich mehr als beabsichtigt, verrät. Er will einen n a t i 0 n a 1sozialen ״Ruhetag", während uns der Schabbos als R e 1 i g i o n s g e b o t heilig ist. Ihm ist deshalb wohl auch nur der offen t,liche Chillul-Schabbos verpönt. Immerhin wollen wir auch dieses Zeichen jüdischen Empfindens nicht negieren, zumal die Worte Bialiks auf. seinen Kreis vielleicht nicht wirkungslos bleiben dürften. מתוך שלא לשמה בא לשמה. Enterdamer Raw Henoch Freund זצ״ל Im Alter von 58 Jahren ist am vergangenen Montag f nach mehrwöchiger Krankheit im Klausenburger jüdischen Spital der bekannte Enterdamer Raw Henoch Freund s. Z. l. verschieden: ל Der* Verblichene' war der Sohn des weitberühmten Gaon, Nassoder Raw Awrohom Schije Freund :nilllllllllllllillllllllllllllililllllllillllllllllllllllllllllllllllllllll » KINDERWAGEN DIREKT VOM ERZEUGER, ' besonders billig, schon von S 12.— aufwärts KARL S ULAN, Wien, XII., Gatterholzgasse 27 (fünf Gehminuten von der Stadtbahnstation Meidling Hauptstraße) Zur frei(. Beachtung I! In jüngster Zeit, namentlich aber vergangene Woche, mehrten sich die Reklamationen der ständigen Bezieher unseres Blattes.wegen nicht erfolgter oder nicht zeitgerecht erfolgter Zu- Stellung desselben. Da gerade die Häufung derartiger, Reklamationen uns beweist, daß die Schuld keinesfalls bei unserer Expedition liegen kann, haben wir eine entsprechend© Beschwerde an die Postdirektion gerichtet. Wir hoffen Wohl, daß zu derlei Reklamationen kein Anlaß mehr sein wird, bitten aber unsere gesch. Abonnenten, ln jedem Falle einer nicht ordnungsgemäßen Zustellung unserer Zeitung uns hievon zu benachrichtigen. (Telephon A-48-4-15). Unsere Abonnenten, die dieser Tage von unserem Inkassanten auf gesucht wurden oder einen Erlagschein erhalten haben, bitten wir, die rückständige Bezugsgebü h r so gl e i c h ei nzu zahlen, damit keine Unterbrechung in der ZU- Senkung unseres Blattes eintreten muß. Mehr als je Zuvor sind wir heute auf pünktlichen Eingang der Gelder angewiesen. Administration DER ״JÜDISCHEN PRESSE“. a*. ■ . י .׳ ■׳*-ל ■ Fahren Sie Auto! Autofahren ist heute für jedermann sehr wichtig.. Für, den Kailfmänn," Um per Auto die Kunden besuchen und bessere Geschäfte machen zu können und für den Angestellten, uni^efne״Gehaltserhöhung ״zu erreichen /oder leichter einen Posten zu finden. Die bestbekannte A u t o f ah rsc h־u 1 e ,;Pr a/t e r s t e rn" in Wien, II., Pratersträße 60 (Tel. 'R-48-3-16) veranstaltet Fahrkurse unter vorzüglicher Leitung bewährter Fachmänner schon zum Preise von S 55 (auch in Teilzahlungen). Sie nennt diese billigen Kurse ״Winterkurse“, weil eigentlich Fahrkurse zu einem so unerreicht billigen Preis nur im Winter hätten veranstaltet werden können. T| che c h o s 1 o w akei Die Abreise: Öberrabbiner Duschinskys von Ghust Mit bangem Herzen sah die Chuster Gemeinde und sahen die Tausenden Schüler und Verehrer Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners J. H. Duschinsky dem Tag entgegen, da er seine bisherige Wirkungsstätte verlassen und die Reise nach dem Lande antreten würde, nach dem sich eines jeden Juden Seele sehnt. •Die ehrenvolle Genugtuung über die Auszeichnung und die ■gesamtjüdische An- -erkennung, die ihrem Oberrabbiner mit der Berufung nach Jerusalem zuteil wurde, konnte in diesen Tagen des Abschiedes-und der , Reisevorbereitung keineswegs den Schmerz aus den Herzen bannen, den Jung und Alt bei dem Gedanken' empfand, sich nach allen Zweifeln nun doch von dem verehrten Meister trennen zu müssen. Eine Mutter empfindet Leid bei dem Abschied, von ihrem Sohne, auch dann, wenn die Trennung zum Zwecke der Besteigung eines Königsthrones notwendig wurde. ־ Die ganze Woche hindurch strömten Tag für Tag Rabbiner, Talmide Chaehomim, Verehrer und Schüler aus Nah. und Fern herbei, um dem Rabbi die Hand zu . drücken und aus seinem Munde einen Segenswunsch zu vernehmen. Den Höhepunkt erreichte der Zustrom; von Gästen am letzten Freitag פ׳ ר,א ה.' Wer es nur vermochte, war auf diesen Schabbos nach Chust gekommen, um die Abschiedsäroschoh des Chuster Oberrabbiners anzuhören lind dem Oberrabbiner der orthodoxen Gemeinde von Jerusalem .auf .seiner Reise zum Amtsantritt eine Strecke Weges das Geleite zu geben. Bei Tische während der Schabbosmahl- ,Zeiten genossen die Anwesenden das Hochgefühl yvahrer seelischer Erhebung. Diey Abschiedsdroschoh im Beshäk-;neses dauerte zwei Stunden und war reich an דברי חו רה ומוסר׳ und an rührenden Momenten• Oberrabbiner Duschinsky ermahnte auch die Gemeinde zu friedlichem Einvernehmen und strengster Gewissenbaftig* ikeit bei der Wahl seines Nachfolgers. Sonntag staute sich;am Bahnhofe eine Menge von zweitausend Personen aus allen jüdischen und nicht jüdischen Volksschichten mit Tränen in den Augen, Männer, Frauen und Kinder waren hier versammelt, Mütter trugen ihre Kinder auf den Schultern zum Bahnhof, damit sich das große Erlebnis höchster?בבור החורז m ihr Gedächtsnis einpräge. Namens der Gemeinde richtete Herr Moses Rosenf eld (R, Mosche Tetscher) eine tiefbewegte Ansprache an den scheidenden Führer, Dieser antwortete gerührt und dankte für all die Zeichen der Liebe und Anhänglichkeit, die ihm bewieseh wurden. Hunderte yoh/öemeindemitgliedern und Freunden schlossen sich dem Geleite bis nu den Kreuzungs- Stationen? und viele Sogar bis zur ungarischen Grenze an. In Kralovo, Seylus, Berehovo, Batovo, Cop.usw״ kamen Gemeinden und Abordnungen mit den Rabbinern an der .Spitze zur Bahnstation heraus, um den Rabbi verehrungsvoll zu begrüßen. Auch in Ujhely empfing ihn eine Ab- Ordnung der Gemeinde. Von dort setzte Herr Öberrabbiner Duschinsky mit seiner Familie die Reise über Budapest nach Triest fort, um m. G. H. nächste Woche in Jerusalem einzutreffen und unter den wärmsten Glückwünschen def gesamten orthodoxen Judenheit die Nachfolge Rabbi Chajim Sonnenfelds זציל zum Segen des jüdischen Volkes und zur Ehre der' תוודק anzutreten. Deleglcrtenversammlung der slowakischen und podkarpathorussischen Ägudojugend in Presov am 21. und 22 י. Menachem-Ow. Die Agudas-Jisroel-Jugendorganisation stellt uns folgenden Bericht über ihre Preäover Tagung zur Verfügung: •'■i: .. ל/ס'״'׳ Am 21. und 22, Ow fand in Preäov der Delegiertentag der Agudas-Jisroel-Jugendgruppen in der Slowakei und P. K. R. statt, Es war den Delegierten anzusehen, daß jeder der Wichtigkeit der Tagung sich bewußt war und der ganze Verlauf der Tagung stand in diesem Zeichen besonderen Ernstes. Schon 3 Uhr nachmittags begannen die diversen Kommissionen ihre Arbeiten, um dem Plenum fertige Anträge vorzulegen. Um halb 5 Uhr fand in Anwesenheit eines mehr als 500köpfigen Publikums die feierliche Eröffnungs- Sitzung statt. 55 Gruppen waren vertreten, welchen sich noch eine große Anzahl Gesinnungsgenossen aus der Preäover Gegend anschlossen. Heft׳ König begrüßt in slowakischer Spräche, Max Weiß eröffnet im Namen der Bratislavaer Zentrale. Hierauf ergreift der ehrwürdige Dajon der Preäover Gemeinde» R. Dowid N euwirth das Wort und wünscht den Beratungen der theurotreüen Jugend den ihr zu gönnenden Erfolg. Im Namen der Preäover Jugendgruppe, die das Arrangement musterhaft geleitet hätte,' begrüßt HCrr F e l d, Darauf folgte das 1 % Stunden dauernde eingehende Referat R, Doyrtd L i 8sauer über deh gegenwärtigen religiösen Zustand der Orthodoxie. Der inzwischen gewählte Vorsitzende der Tagung, Akiwoh U h g a r. ergreift hierauf das Wort, um die Aufgaben der Konferenz in kürzen Umrissen zu zeichnen. Herr Blau?«Mir fordert die Anwesenden auf, dem in ausländischen Jeschiwos lernenden deutschen /Bachürim die notwendige Unterstützung angedeihen zu lassen. ■׳'■'׳יי׳■ ■■׳״ ׳ ״ Die am selben Abend stattgefundene-zweite Sitzung war den Chinüch- und Pirchefragen gewidmet. Es referierten Herr Lebowits-M. Laborce, KohnיBratiSlava und Z u p nik- Bardejov. ־ Die dritte Sitzung brachte zunächst eine Reihe von Beschlüssen der Chinüch- und Pirchekomraission, vorerzeugt unter Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn orth. Rabbiners Heinrich Pack aus Ko§ice die ״m (Ino p ol“ Nährmittel- und Hühleri industrie Brüder ZätkacmbN. Böhm.-Budweis Verlangen Sie unsere Ware bei Ihtem Kaufmann! PI^;;::?;oer g, METALLPUTZ VON H E UTE! gelegt durch H.׳ P. Star k, u. a. die Intensivierung des Lernens in den Gruppen,, die Einführung von Müssor und Halocho-Schiurim, die Errichtung eines Kurses für Pirche- ל leiter usw.' . ׳.:,■לי■./;../,.:״,/'/ .׳ Der größte Teil der Vormittagssitzung war Erez Jisroel gewidmet. R. Meusche B1 a u schilderte in einem glänzenden Referate die gegenwärtige -Lage und hestimmte die vorzunehmenden Arbeiten. Es wurde u. a. beschlossen, eine fege Sammeltätigkeit für Erez Jisroel einzuleiten, insbesondere das Schulwesen tatkräftig zu unterstützen. Die Organisations- und die Finanzfragen wurden durch die Herren G r ü w a 1 d - Bratislava und Leopold Reiner- Preäov beleuchtet. Es wurden mehrere Be- Schlüsse innerorganisatorischer Natur gefaßt. / Der Ni traer Jugendgr uppe Wurde def Dank für ihre Leistungen in der Machne hoeulim übermittelt. Herr Honig referiert über Presse, Herr Funk über die sozialen Aufgaben, worauf ein fünfgliedriges Präsidium mit dem Sitze in Bratislava und ein 20gliedriger Ausschuß gewählt wurde. י In feierlicher Stimmung wurde die Sitzung geschlossen. Zusammenkunft der Agudas-Jisroel-Mädchengruppen in der Slowakei. Die Frauenbewegung der Agudas Jisroel in der Slowakei ist dieser Tage an eine neue Etappe gelangt. Nachdem nunmehr in einer Anzahl von Orten der West- und Ostslowakei Agudas-JisrOel-Frauen- und Mädchengruppen bestehen und ihr Tätigkeitsprogramm nach dem Preßbürger Vorbild / sich im.Interesse /des: orthodoxen Judentums vorzüglich bewährt, ist def Zeitpunkt ge« kommen, diese Gruppen zu einer Landesbrganisation zusammenzuschließen, um mit vereinten Kräften für die gemeinsamen heiligen Ziele zu arbeiten Und auf Grund der erworbenen Erfahrungen die Organisation auf alle Orte auszudehnen, wo die jüdischen Fr au e n in d e n! Idealen des thoratreuen Judentums* gestärkt Werden wollen oder sollen. Sonntag, den 13. August wurde in Bratislava ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung dieses Gedankens getan. 'Ueber Ein-, ladung des Vorstandes der Bratislavaer Agudas-Jisroel-, Mädchengruppe versammelten sich an diesem Tage in Bratislava die Vertretefinnen der Mädchengruppen und junge orthodoxe Damen aus solchen Orten, wo solche Mädchengruppen im Gründen begriffen sind,• ’ zu einer Tagung, an der alle diesbezüglichen Fragen eingehend׳ erörtert wurden. Die Tagung wurde yon der Vorsitzenden der Bratilavaer Agudas-Jisro’el-Mädchengroppe, Fräulein Rozsi K ohlma nn, mit einer herzlichen Begrüßungsansprache eröffnet» Darauf erstatteten die Vertreterinnen der einzelnen Gruppen Bericht über ihre bisherige-Tätigkeif, und zwar Ffäulein Büsch i t z füf Dun.'Streda, Fräulein Qui11 für Novö Zamky. Fräulein Gyurk.für Surany, Fräulein S c h a y für Bratislava und Fräulein G l üc k über öle Lag© in den Gemeinden von Podkarpat'ska Rus. Fräulein Benedikt, Bratislava, referierte übff di© Notwendigkeit des Zusammenschlusses zu einer ■'־■ ■'/?■■■■Ah'/'ivftliöew Tagen sehnt man sich nach einer erfrischenden Süßspeise, Köstlich mundet da ein Oetker׳־ Pudding mit Qh^tsaft oder eine gut gekühlte Cröme, aus Oetker’s Dlbona Orömepulver bereitet und kalt mit Schlagobers serviert. Dabei lassen sieh diese Speisen überaus rasch und einfach zubereiten, ein! Vorteil, der gerade in der*heißen Sommerzeit nicht zu unterschätzen ist, Wie man D r••* 0 e t k e r - Fu d d i n g s in stets neuer ׳Form appetitlich und ansprechend anrichtet, Ihnen der farbig illustrierte Puöding-Prospekt, der Wunsch gratis und franko yon der Fabrik Dr. A, Brünn, Rossitzergasse 3, zugesandt.wirdr; - ״ /

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