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Jüdische Presse · 1933-08-11 · 32 (11.8.1933) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
32 (11.8.1933)
Date
1933-08-11
Page
– (sequence 2)
Language
German
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SdW 2 ״frttnffwntinrWmiT vSjwfr׳■.' orthodoxe Judentum in Polen steht gänzlich untef dem Zeichen von Ef eZ Jlaföel. Alle Bemühungern mit den säonlstisefamt Päläätina-AemCefh Zu einet Verständigung ifi der Zertifikateftfrage zu gelangen, sind bislang gesöheilert. Es . witd also jetzt eine große Protestaktion eingeleitet werden müssen, die von einigen orthodoxen Publizisten schön lange gefordert Wird. Im ganzen Lände Werden bereits Versammlungen veranstidteL Mi Wiloiin In entschiedenen Resolutionen die Forderung erhoben Wird, die ־ Einwanderung religiöser Juden naoh Erez Jisroel zu ermöglichen. Um den maßgebenden englischen Faktoren die Gerechtigkeit unserer Forderung, klärzumäclien, hat letzthin eine Abordnung der Agudas Jisroel, bestehend AUS Präses J. mt. Lewin, Sejmdeputiertem Öberräb* b i n e r Lew i n (RzesZow), Sejmdenutiertem L. M i n zberg und Sekretär Hilel Seidittahüy beim eng* lisch en Generalkonsul Hafliiiton-Stöks Vorgesprächen, der in der anderthalb Stünden langen Unterredung sein V er st ä ndnis für die Begehren der religiösen Judenheit ausgesprochen und Zugesichert hat, sich für diese Begehren bei, der englischen Regierüng einzüsetzCn. Inzwischen wird in allen Orten eine energische Arbeit für den Keren Hajischuw entfaltet. Es werden Zahlreiche Erez-Jisroel-Konferenzen in den verschiedenen Distrikten veranstaltet. Jetzt wird auch die Einberufung einer Landeskonferenz geplant, die sich mit den aktuellen Erez-Jisroel-Fragen befassen soll. Die auf der jüngsten Landestägung neugewählte Leitung der Z e i r e A g u d a s . J i s r 0 e 1 hat ebenfalls eine verstärkte Tätigkeit begonnen, speziell auf dem Gebiete von Erez Jisroel ‘ und der Selbsterziehu'ng der;־ tilgend. Eine Reihe von Rayon-Konferenzen sind bereits־ einberufen. ,. - ' Einer der angesehensten und tüchtigsten orthodoxen Führer in Polen, der^ Senior der orthodoxen Pariarpentarier,. Herr Senator O sc her Men d e 1 s ohn, feiert jetzt seinen 60. Geburtstag. Er bildet aus diesem Anlaß Gegenstand allseitiger herzlicher Glückwünsche; Senator Mendelsohn gehört dem polnischen Sejm und später dem Senat seit dem Jahre 1920 an und für die Verehrung, die er in Regierungskreisen genießt, zeugt der Umstand, daß er vom jetzigen Senat ins S e n at s- Präsidium gewählt wurde. ■tי1, ־, . יי" "'־ v Auf dem Gebiete des religiösen Chinuch m Polen ist wieder ein erfreuliches Ereignis zu registrieren. Demnächst wird eine neue ״B e t h - J a k o b“- Hand eisschuie für Mädchen im Anschluß an die ״B. J.“-Volks- ,schulen eröffnet. Diese Neugründung füllt eine Lücke. aus, ^äiefsbK0ft־läajge>chmerzlich;empfunden wurde. Die Leitung der Schule wird in den Händen der bekannten Herren Direktor A. M. Rogowi und Direktor Joel Unger liegen. '- ■־■;' ׳ ' * . ״■' יי' . .׳■■״.■ ׳ ״: ץ׳" Die ״Jüdische Presse“ hat seinerzeit ausführlich über die eingeleitete Umwandlung der Lu bl ine r Jeschiwoh in eine ״Akti e ng e S eils chaf t“ berichtet, bei welcher das für die Entschuldung der Jeschiwoh bestimmte Kapital auf dreißig Aktien ä 1000 Dollar auf geteilt.. werden sollte. Ein Großteil dieses Betrages ist nun inzwischen bereits gezeichnet worden und man, hofft, auch den Rest in Bälde unterbringen zu können. Hilel Seidmann, Warschau. iti Seit einigen Tagen werden in Berlin wieder Flugbläfter in die Hundertläusende verteilt, welche die Be* vöikefüHg offen zu Gewalttaten gegen die Juden auffordern. Alle diese Fhigzettei ufid Broschüren tragen ftätüriienr'dääiHakeäkÄs, das heutige offizielle staats Zeichen. Eine besonders grausame Sprache führt eiM Broschüre, betitelt ״Der Jude — die internationale Pest“. Der Jude, so heißt es in dieser Broschüre, ist eine Gift* schlänge, weiche Deutschland vernichten Will. Jeder Deutsche habe das Reeit und die Pflicht, sieh dagegen;in.it' seinen Fäusten zu wehren, .,>■ und merkwürdige Alifnordung. Das öeUerrichtetö Rassenamt in Berlin wird von tausenden Menschen belagert* <fle sieh; um eine BesCheinigung arischer Abstammung bewerben. In den letzten Tagen haben nun auch zahlreiche H a 1 b a r i e r aus einer Ehe zwischen einer arischen Frau und einem jüdischen Manne derartige Bescheinigungen erhalten, Jetzt erfährt man, daß diese Personen ein Dokument unterzeichnen mußten, •in weichem sie bekunden, daß Sie nicht IGttder aus ehelicher Geburt sind, sondern, daß sie einem ehebrecherischen Verhältnis ihrer Mutter mit einem Arier entstammen. — Man־ Wird sich über diesen eigenartigen Vorgang nicht wundern, wenn man weiß, daß Herr Göbbels erst vor einigen Tagen in einem Interview in einer großen englischen Zeitung erklärt hat, ״er schätze eine Prostituierte höher als eine Jüdin“. . Kredite aller Art, auch die schwierigsten Kombinationen, ferner Kauf, Bevorschussung und Eintreibung von Außenständen, kostenlose Steuerberatung und Rechtshilfe, ״A c c e d o“, Wien, I., *W e i h b u r,g g a s s e 4. Beschwerde gegen das Schächtverbot in Obcrschlesien In Deutsch-Oberschlesien wohnende polnische Juden haben der Schiedsgerichtskommission in Beuthen eine Beschwerde gegen das Schächtverbot überreicht. Das polnische Ministerium des Aeußern hat nach einer Intervention des agudistischen Abgeordneten Rabbiner Lewin versprochen, die in ,der Beschwerde erhobenen Forderungen zu unterstützen. 40.000 Emigranten aus Deutschland in Frankreich. Der französische Ministerrat befaßte sich mit einer Reihe infolge der Einwanderung deutscher Juden und politischer Flüchtlinge ׳nach Frankreich aufgetauchter Fragen. Das Innenministerium schätzt die Zahl . der gegenwärtig in Frankreich sich aufhaltenden deutschen Flüchtlinge auf 40.000. Es heißt, daß in französischen Grenzstädten eine leichte Beunruhigung im Hinblick auf die mögliche Verschärfung der Konkurrenz in gewissen Berufen durch die Einwanderung aus Deutschland herrscht. Es ist noch nicht bekannt, ob die Regierung bestimmte Maßnahmen ergreifen wird. 100.000 Pfund für den Wiederaufbau von Safed. Frau Sarah Levi aus Singapore, die sich gegenwärtig in Palästina aufhält, hat beschlossen, ihr gesamtes etwa 100.000 Pfund betragendes Vermögen für den Wiederaufbau der Stadt Safed, die während der Unruhen von 1929 schwer gelitten־ hat, zu verwenden. Ein neues Wohnviertel, eine Synagoge und eine große Mittelschule sollen auf dem bei der St'gdt liegenden Berg Kanaan errichtet werden. Zur Durchführung dieses Planes wurde ein Komitee eingesetzt, dem Frau Levi als Ehrenpräsidentin angehört. :! ’ Lebensversicherungs- Gesellschaft Gegründet 1882 ׳Vefsich^rungsbeständ Ende 1931 . . . Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1931 . . . . . ... . . . . . . . Garantiemittel Ende 1931 . ........... . . . .; . . . . . . Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1931 . ... . . ....... . . . . Am Ende des Jahres 1931 waren bei der Gesellschaft 836.664 Personen versichert. Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Italien, Tschechoslowakische Republik, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Aegypten und Kleinasien.■ . 2775 182 472 43 Millionen Millionen Millionen Millionen Schilling Schilling Schilling Schilling Verlangen Sie für Ihren Urlaub nur SKREK’S כשר Fleischkönserveil?bei S. DIAMANT, Wien II, Gr. fchiffs. 10 / Tel. A-48-1-91 SH1 KÖTERN, Erzählung von S. W i e z. (Fortsetzung) [14] Merelaika erschrak über sich selbst. Wo irrten ihre Gedanken hin? Wie konnte sie solche schaurigen Pläne in ihrer Phantasie nur Platz greifen lassen? Die hohe Frau, diese kluge Seelenforscherin, schien aber genau zu - erraten, was in des Mädchens Herzen vorging, ״Schlage, liebes Kind“, sagte sie sanft und fließend vor Liebe, ״Kapitel 19 auf: das Lied von der Erleuchtung des Geistes und Stärkung des Herzens. Das wirkt klärend, stärkend, beruhigend und zerstreut Zweifel, die wie düstere Nebel den reinen Grund unseres Herzens belegen.“ Aber diese Wirkung blieb bei Merelaika aus. Tiefbewegt, voll unklarer Angst und innerer Unruhe verließ sie diesmal die Fürstin, die ihr wie immer mit dem herzliehen Abschiedsworte: ״Der Herr segne dich und zeige dir den rechten Weg!“ Mund und Stirn küßte. Eilig, wie von Dämonen gejagt, huschte Merelaika duych die; nachtdunkle Parkallee, Von deii vergitterten Schlbßfensterchen schauten grinsend die unheimlichen Gestalten und schnitten furchtbare Gesichter . , , r Auf dem schmalen Brette über das silberschäumende Flüßchen traf sie ganz zufällig mit dem Guts^ Verwalter zusammen. Borisowski stutzte einen Moment,, Jagte dann seinen Hund, der sich zwischen ihn und das Flüchen so ungestüm drängte,daß das letztere beinahe int Wasser fiel, mit einem heftigen Fußtritt zurück und ■;saite:;.; ■;■';׳׳. '':""v;,'.-־■ . ׳\\׳ ״Sie hier, Fräulein Marianka?1^ •״- Dann aber drohte er nach einigem Besinnen wohlwollend und verstlhdniiiyQW mit dem Finger,;; ד ,Aha, weiß schon, weiß alles!“ ״Was wissen Sie, Herr Borisowski?“ , ‘ ״Sie kommen vom Schlosse, wo Sie als Vorleserin der Fürstin Kowzow gewirkt haben.“ ״Woher Sie das so genau wissen?“ ״Der Probst hat es mir sehr vertraulich mitgeteilt, weil er mich, ich weiß nicht warum, für einen sehr treuen und bewährten Sohn der Kirche hält.“ ,׳,Was hat mein Verkehr bei der Fürstin mit der Kirche;zu tun?“, fragte Merelaika nachdenklich. ״Marianka!“ sagte der Verwalter sehr vertraulich und sah dem Mädchen prüfend ins Auge. Dann aber brach er plötzlich ab. . ״Der Platz auf dem׳ Brückenbrette“, sagte er nach einer Weile des Schweigens, ״wo wir uns gegenseitig den Weg versperren, ist wirklich der denkbar schlechteste, um über ernste Dinge zu sprechen. Und da Sie, Marianka, wohl heim wollen, so muß ich kehrt machen, daß Sie glücklich das jenseitige Ufer erreichen.“ Merelaika hatte, als• sie das Schloß verließ, nicht den Wunsch, Borisowski zu treffen. Aber nun fühlte sie doch mehr innere Ruhe und Sicherheit hinter dem breitschultrigen, . groß- und geradegewachsenen Manne, dem sie auf dem schmalen Brette folgte. Wie lächerlich, daß sie sich vor Gestalten und Visionen fürchtete . .".׳' Ob er sie heimbegleiten solle, fragte er, am Ufer angelangt. , ״Ja“, sagte das Mädctieu, ״aber nicht weiter als bis zum Dorfeingang. Sie verstehen schon, warum.“ Gewiß verstand es Borisowski und so gingen sie Schulter an ,Schulter zwischen den von der blassen Mond־ sehpibe matt beleuchteten־ graugrünen Kornfeldern und halbgeraähten Wiesen und sprachen leise und vertraulich. Was sollte sie ihrem treuen Jugendfreund verschweigen? Sie erzählte ihm alles: von der liebevollen Aufnahme, die sie bei der Fürstin gefunden, von dem sonderbaren ersten Zusammentreffen mit ihr, ^von ihren Vorlesungen und auch von der Art der Lektüre wie von all dem Lteban und Guten, das ihr vpii der hohen Gönnerin täglich zuteil wurde. Der Weg war so schön und schien endlos־, . . (Fortsetzung folgt.) is®!8p? Nr, S2 I.1U.1V.. J—■ V>.. .J ...-! ■ ... tv-■-::.'--- י• . ■- ö £ R £ NMiii feia <m Wien V, Kelteftbrüdcengasse % ' II« $i« 12 übernimmt Sporbeträge über $ 100.- als grund* bücherlich sichergelteilte Einlage. Kapital und Zinsen allenfalls gesichert.Beste SicherheiLhöthfteVerzinsung VOS WaclM? zi» Woclic — Einige fränkische Gern ei nden veräff entliehen folgende Bekanntmachung: ״ES Ufrd hiermit äur Kenntnis gebracht, daß Premdrassige die ÖrU schäften Oberroßbach, Unterroßbach und Rimbach ni c h t mehr zu betreten haben, ׳es sei denn, sie haben die Genehmigung des Bürgermeisters. Me Gemeinden werden sich bei UeberUetung dieses Beschlusses zu schützen wissen —; Der, Gemeinderät von D eher ndorf hat einstimmig beschlossen, der ganzen Gemeinde den Handel mit Juden zu untersagen. ,! — In Erlangen wurde den Juden der Besuch des städtischen Bades verboten. — Dcts Leipziger Messeamt verlautbart, daß ״alle Gerüchte, daß bestimmte Staaten und Völker•: gruppen, zum Beispiel nichtarische Kaufleute, von der Be- Schickung und dem Besuch der Leipziger Messe ausgeschlossen werden sollten, jeder Grundlage entbehren"י Wo man sie braucht, sind die Juden scheinbar doch ganz willkommen. Die jüdischen Kaufleute des Auslandes werden aber schon selbst wissen, wie sie sich zu verhalten haben. — Das Frankf ur ter Sondergerichtverurteilte einen Journalisten, der mgab, 1922 aus dßm Judentum ausgetreten zu sein, wegen unberechtigten Tragens des Abzeichens der NSDAP zu zweiMonate n' Gefängnis. — Im jugoslaxoischen Teil von Mazedonien wurde mit landwirtschaftlicher Kolonisierung von. J ud en begonnen. Die ersten 50 jüdischen Familien wur- .den bereits in Bitol Jumarea angesiedelt.. — Zeitungsmeldungen zufolge soll die rumämsehe Regierung beabsichtigen, die antisemitische Terrororganisation ״E iserne Gar de((au f zulös e n.;י—r Frau .P e r s i t z,, die .Tochter Hillel Zlatopolskis, Besitzerin eines Druck- Und Verlagshausesי in Palästina, hat den Vorschlag gemacht, ein großes Ver la gs haus zu gründen, in dem deu t s che Juden beschäftigt werden sollen, und das die Aufgabe haben soll, die Werke jüdischer Gelehrter aus Deutschland zu publizieren. — Der High C ommis sioner von Palästina hat mit Rücksicht auf die schlechte Winterernte den Zehent- Schuldnern von der gesamten Schuldsumme von 157.505 Pfund 105.150 Pfund e rl as s en. ־ — Anläßlich des Welt-Jamborees fand 1 m ersten Unterlager bei Gödöllö ein feierlicher G-ttesdienst für die Pfadfinder israelitischer Kon- ־ fession statt. . — Wße verlautet, steht in Preußen allein der Widerruf von mehr als 1 0.0 0 0 an Juden erteilter E inbür g er ung en bevor. — Das Berliner Arbeitsgericht hat der Klage einer wegen jüdischer Abstammung fristlos entlassenen Angestellten auf Einhaltung der Kündigung s- , fr i st mit der Begründung s ta tt g e g eben, daß die von der Regierung bloß geduldete, nicht aber auf Grund gesetzlicher Bestimmungen durchgeführte Boykottbeweg ung fristlose Entlassung jüdischer Angestellter nicht begründen könne. ' — In den letzten Wochen ivurden neuerlich 357 Rechtsanwälte, Notare und Richter, teils ohne Ruhegehalte, in Deutschland "suspendiert, — Als erste größere Stadt hat Nürnberg angeordnet, daß Juden der Zutritt zu sämtlichen städtisehen B a de an st alt e n verboten ist. — Der nationalsozialistische Senat der Stadt Danzig will jetzt das neue deutsche Sterilisierungsg es et z auch in Danzig ein führen. — Angeblich soll der geflüchtete W i e n e r Bornbenattentäter, dem der Juwelier Futterweit zum Opfer gefallen ist, als Aufseher im Konzentrationslager Dachau beschäftigt sein. — Auf einer Pressekonferenz erklärte der boliv i an is che G es an d t e in Berlin, daß Bolivien bereit sei, j ü di s ch e F lü chtlin g e aus Deutschland zu empfangen. — In deutschen Regierungskreisen beabsichtigt man, die Ju den nun auch aus dem Handel auszuschließen, Man will zu diesem Zwecke; sogenannte Handelslegitimationen einführen, die nur an ״qu'alifizierte<( (!) Personen ausgefolgt werden sollen. — Zahlreiche Juden iu Deutschland pplni« sehet Staatsangehörigkeit wurden in den letzten Tagen teils aus g ewiesen, teils v §rha f t e t und in Kongentrationslager überführt, H, Grün, II., Taborstraße 8 b, Tel, R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe; * י E EN G R 05 EXPO RT PERÜCKE N und SC HE ITE L FACHGEMÄSS AUSGEFIIHRT FRITZ BRENNIG w'enL VI• Eggerhbgasse 9

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