Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 30 (28.7.1933)
- Date
- 1933-07-28
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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fragen enttäuscht die Kleinem Schon seit morgens hatten sie sich darauf gefreut, denn ein Oetker-Pudding geht ihnen über ,mss Alles. Aber nicht nur bei den Kleinen, auch bei den Großen erfreut sich ein Oetker-Pudding als Nachspeise großer Beliebtheit. Wie man Dr. Oetker *Puddings in stets neuer Form appetitlich 1. und ansprechend anrichtet, sagt 1 Ihnen der illustrierte Pudding- Prospekt, derauf Wunsch gratis ' und franko,zugesandt wird von Dr. A. Oetker, Brünn. י . '(«*if. meindemitglied in seinem Kreise auf die Einhaltung dieser Vorschriften strenge zu achten. Das Rabbinat wird diejenigen, die sich Unterlassungen zuschulden kommen lassen in Evidenz halten und gegebenenfalls mit den schärfsten ״Maßnahmen Vorgehen. Weiters befaßt Sich der Auf-, ruf mit dem modernen Bade- und Sportleben,״,an dem jüdische Menschen, insbesondere Jugendliche, fteilnehmen, ohne die Gefahren für die jüdische Sittlichkeit‘ \iitid Rein-, heit zu beachten. Es wird schärfst.ens gewarnt, Familienbäder zu besuchen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, die nicht im Einklang mit den Zenius-Vorschriften sind. Die Eltern werden strenge ,verpflichtet, auf ihre Kinder diesbezüglich zu achten. Das Rabbinat wird auch pers ö n 1 i c h in diesem Sinne zu wirken suchen, ist aber entschlossen, bei Nichtbeachtung gegen die Betreffenden, resp. gegen deren Eltern, im Einvernehmen mit dem Gemeindevorstand mit den strengsten Maßregeln ״vorzugehen. ' ' ־>׳ ' Erklärung des spanischen Außenministers über die Einbürgerung sephardischer Juden. Der spanische Außenminister Louis de Ea 1 enta erklärte auf einer Pressekonferenz, die spanische Regierung .■sei^'bereit,. soweit dies im Rahmen der spanischen Gesetze und des .internationalen Rechts möglich sei, sephardische'n. Juden die spanisehe Staatsangehörigkeit zuzuerkennen. Gleichzeitig brachte. der .AußenminiSte.r. zum. Ausdruck, . daß,;.das.jn.eue,: Spanien die innere Verbundenheit der sephardischen Juden mit ihrer ehemaligen Heirat, von der sie einst so grausam behandelt wurden, und die Pflege spanischer Sprache und Kultur durch die Nachfahren der aus Spanien Vertriebenen hoch zu schätzen wisse. Von der Beth-Jakob-Bewegung. Die polnische Zentrale des Beth Jakob veranstaltet in diesem Jahre während des Sommer vier Kurse: 1. Dluga Siedla bei Warschau, 2. Jelesnia bei Tarnow, 3. Mszana Dolna für die Schulen von Krakau und Chrzanow und 4. in Vororten von Bendin und Sosnowice. Am 11. Juli fand in B r i s k eine Konferenz der Beth-Jakob-Schulen Polnisch- Litauens statt. Es wurden organisatorische Fragen be-. sprochen und Beratungen gepflogen über die Gründung neuer Schulen im Wilnaer Gebiet. / Agudas-Jisroel-Jugendgruppe in Zagreb. Seit An- Jang des Jahres besteht in Z a g r e b eine Jugendgruppe der Agudas Jisroel, die in der kurzen Zeit ihres Be- Standes bereits "schöne Erfolge erreichen konnte. Es werden regelmäßig Schiurim abgehalten, die unter Leitung des Herrn Hermann Adler aus Bratislava stehen. Ueber Initiative des Herrn Menachem Engelsrath wurde der Dafjomi-Schiur eingeführt, der sich immer wachsenden Zuspruches erfreut. Die Gruppe betätigt sich ferner auf sozialem Gebiete und für die Erez -Jisroel-Arbeit der Agudas Jisroel. F. S. i Poniewiczer Raw in Wien.® Am 17. Juli weilte der Poniewiczer Raw, Rabbiner Kahanemann, Mitglied des Rabbinischen Rates der Agudas Jisroel, in Wien und hielt eine Besprechung mit den Führern des Zentralbüros über die Lage der Jeschiwos in Litauen ab. Rabbi Kahanemann begibt sich nach Südafrika, wo er vor Jahren ein Kuratorium für die unter seiner Leitung stehenden Thoralehrstätten begründet hat. Besucht die jüdischen Gaststätten! Der Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser e, V. in Hamburg erläßt an alle Juden den Aufruf, auf allen Reisen jüdische Hotels und jüdische Gaststätten zu "besuchen. Die jüdischen Hotel- und Gaststättenbesitzer leiden unter den gegenwärtigen Verhältnissen ganz besonders und ist es Pflicht jedes einzelnen Juden, sie durch seinen Besuch zu unterstützen. Diese Losung ist keine platte Geschäftsreklame. Wir müssen als jüdische Gesamtheit die jüdischen Gaststätten schützen, wenn wir nicht empfindlichen Schaden davontragen wollen. Jüdische Sprichwörter. Zum Verrücktwerden gehört ein Kopf, Wenn, der Kluge irrt, irrt er gewaltig, * Zu viel Kaohdenken schadet, zuweilep, m wenig — immer. * Verstand ohne Glück gleicht einem ungeschliffenen Edelstein. * Besser ein hot Glück als ein Zentner Verstand, Kot schärft den Verstand, Glück macht ihn stumpf. ■׳,׳׳׳■׳ ׳ ■׳-..■;י ■ ׳ - Bes Reichen Klugheit gilt mehr als des Armen Weisheit. ..Zttf Friigß des Öirt-Thöfa. : Ei Wäf nicht das efitefnal, daß ifl der ״JÜdisehen Pf esse» eine AnföfUhf veröffentlicht wurde. Aber immer wieder mußman die Wähfnehmüng machen, daß gerade diejenigen Kreise, denen die Anregungen gelten, zu diesen nicht Steilung nehmen. Dieser Anregung Söll nicht das gleiche Schicksal Wideffähren. Wir Veröffentlichen nachstehende Zeilen des Herrn Rabbiner David Fr i e d m a n n und ersuchen ganz konkret sämtliche Rabbinen und Ge* meinden, in ihrem Kreise zu diesem wichtigen ]Funkt Stellung zu nehmen. Die Redaktion. Ihre Anregung, bezüglich das Bestreben den Din Tojröh anzurufen, hat in der jüdischen Welt allgemeinen Beifall gefunden. Ich möchte mir nur erlauben, von dem Grundsatz ausgehend, daß אין עונשין אא־ב «אהין־ין folgendes hinzuzufügen: In allen orthodoxen Bethäusern Soll ein Aufruf, unterzeichnet von dem betreffenden Rabbiner, affichiert werden, daß derjenige, welcher mutwillig das weltliche Forum anruft, ohne vorher das Din Tojroh gefragt zu haben, von der Teilnahme an öffentlichen jüdisehen כיבודים ausgeschlossen Jiflrd. Ist es eine Person, welche durch eine השגחה das Öffentliche Vertrauen be-. nötigt, so ist der betreffende• Rabbiner verpflichtet,, *ragen 0«הילו* ה die 2 השגחהu entziehen. So wird dann in Erfüllung gehen : ואשיבה בצראשמה . Rabbmef Daidd FrtädmäfliL #■ v ■... Wir erhalten nachfolgende Zuschrift mit dem Hr* suchen um Veröffentlichung: Die unterfertigten Aemter, Bürgermeisteramt See* feid und Verkehrsverein Seefeld erklären hiermit^ daß Seefeld nach wie vor ein vollkommien ufl* politischer Rurort ist, dessen einziges Interesse der Fremdenverkehr bleibt und der weder politiäefte flöch religiöse Tendenzen verfolgt. Hier ist jeder Gast, weicher Rasse oder Nation immer, herzlich willkommen und garantieren wir, daß die Gäste in v o 11 e r R u h e hier ihre E r* holung finden können und von jedermann gut aufgenommen werden. Der Bürgermeister: Verkehrsverein Seefeld e. V.: Hiltpolt Adolf m. p. Paul Wanner m.p. Personalnachrichten. Geburten: Ein Sohn: Michael We 1 dler und Frau, geh. Weiß, Bris am Schabbos. Eine Tochter: Nathan Adler und Frau, geb. Rosenstock. Tsclteclioslo wakei Neue Phase im Munkatscher Gemeindestreit. Der bekannte Gemeindestreit innerhalb der Munkatscher Judenschaft, der schon soviel Unsegen unter den Juden in Podkarpatska Ruß gestiftet hat, ist vor einigen Tagen in eine neue Phase eingetreten. Letzten Dienstag, den 18. Juli, ist den Vorständen der beiden Gemeinden von Munkatsch eine Verordnung des Landesamtes eingehändigt worden, die den bisherigen Verhältnissen in den Gemeinden mit Regierungsgewalt ein Ende setzt und eine ganz neue Situation schafft. Wir kennen den Wortlaut der Verordnung noch nicht und sind bei der Feststellung dessen, was dort geschehen ist, vorerst auf die Darstellungen der beiden interessierten Gruppen angewiesen. Wie erinnerlich, führten die Differenzen zwischen den Anhängern des Oberrabbiners von Munkatsch und denen des Rabbi von Beiz seinerzeit dahin, daß zwischen den!beiden r eli,giÖsen ,Gruppen eine vollständige Entzweiung .entstand,. Den Profit aus dieser Spaltung zog eine dritte Gruppe, nämlich die der jüdischen Nationalisten,; bzw. Zionisten, die ursprünglich ganz bedeutungslos war, seitdem aber viele hundert, jüdische Seelen in ihre Netze fing. Ein Din Thora vor unbeteiligten rabbinischen Autoritäten des orthodoxen Judentum^, wie ihn die Anhänger des Beizer Rabbi zur ,Austragung ihrer Differenzen mit dem Munkatscher Oberrabbiner öffentlich gefordert hatten, kam nicht zustande. Ein ordnuhgsgemäßes.konfessionelles Schiedsgericht im Sinne der orthodoxen Statuten kam 'ebenfalls nicht in Betracht, weil״die MunkatsCher'Gemeinde seit der Neuordnung der staatlichen Verhältnisse auf Weisung ihres Oberrabbiners — und wohl auch um sich im Kampfe gegen die orthodoxe'Landesleitung die Unter- Stützung der Zionisten zu sichern— organisatorisch außerhalb der .orthodoxen Konfession׳stand und noch steht.־ Nach der Suspendierung der orthodoxen Landesexpositur für Podkarpatska Rus durch die Regierung, glaubte sich die ״Beizer“ Gruppe genötigt, sich zu einer eigenen Gemeinde organisieren zu müssen. Da der neuen Gemeinde nicht bewilligt• wurde, sich als ״orthodox“ zu bezeichnen, weil die alte Gemeinde, obgleich" sie'jetzt nicht mehr zur organisierten Orthodoxie gehörte, auf Grund ihrer früheren Statuten immer noch diese Bezeichnung trug, nahm sie formell die Bezeichnung ״Kongreß-Gemeinde“ an und wurde als solche von der Regierung bestätigt. So ergab sich zum erstenmal, seitdem es eine organisierte Orthodoxie gibt, daß eine Gemeinde von Chassidim offiziell den neologen Namen trug. Dieser Zustand mußte zur Demoralisierung der religiösen Verhältnisse führen. Er führte aber auch außerdem zu einer Beschleunigung des längst vorausgesehenen Ruins der alten Gemeinde. Verschiedentliehe Ausgleichsunterhandlungen zwischen den beiden Gemeinden blieben resultatlos. Da scheint nun die Regierung mit starker Hand, eingegriffen zu haben und will die Angelegenheit in eine neue Bahn lenken. Leidtragende'sind zunächst beide Gemeinden. Die ״Kon g r e ß“ - Gern einde wurde wieder aufgelöst und damit der ursprüngliche Zustand, als der Munkatscher Oberrabbiner sich geweigert hatte, der alten Gesamtorganisation der orthodoxen Gemeinden anzugehören, wurde wiederhergestellt. Der alten Gemeinde (״orthodox") aber ׳wurde — wie den Berichten zu entnehmen ist— bis zur Wiederherstellung normaler gesetzlicher Zustände die Autonomie entzogen. Ihre gewählte Leitung wurde kurzerhand abgesetzt und an ihrer Stelle eine ״RegierungsSkommission“, der auch führende ״Beizer“ Gemeindemitglieder angehören, mit der Verwaltung der Gemeinde, der Schaffung friedlicher Verhältnisse zwischen den beiden Parteien und der Vorbereitung neuer Wahlen betraut, Der Kommission gehören an die Herren Elias Hausmann!(Obmann), Dr.Endre Gottesmann und Ch. Schlüssel (Stellvertreter), S. Mosch* köwitsch, M. Meiseis, Oskar Fried, H. B. Spiegel, D. Mermelstein und H. M. Kattus (Mitglieder), ferner Bdla Reismann und ,Sal. Kestenbaum (Ersatzmitglieder), Nach den unseligen Erfahrungen, die das Judentum im letzten ,Jahrzehnt mit Munkatsch gemacht hat, sieht man nunmehr der weiteren Entwicklung der Dinge mit Spannung entgegen. Die Uh. Broden-Gedenkfeier. . Die am 22.Tamus stattgefundenen Gedenkfeier an die vor 250 Jahren beim Ueberfail der Kurutzen in grausamer Weise hingemordeten Märtyrer gestaltete sich in jeder Beziehung würdig dem erps|en Charakter der Ver* anstaltung. Aue nah und fern waren Rabbiner, Gemeindedelegätioneh und Einzelpersonen-erschienen, um;pietätvoll derer zu gedenken, die in jüdischer Heiligkeit gelebt und den Tod für ihren, Glauben erlitten haben, Unter den Gästen sah man die Herren Qberräbbiner Josef B r 0 d ä, Myjava, der als Delegierter der Rratislavaer orthodoxen Landeskanalei erschienen war, Oberrabbiner Weinberger, Dun, Streda, Oberrabbiner S Weiß, Senica. u. a. Auch die Behörden und di® christlichen Konfessionen waren mit, zahlreichen führenden Persönlichkeiten, vertreten. Die Rabbiner Mähren-Schlesiens vertrat Herr Oberrabbiner Dr. Spira, Mähr.-Ostrau; von nichtorthodoxen Rabbinern der Slowakei waren die Herren Oberrabbiner Dr. Schw.eiger, Nitra, und Dr. M. Enten, Koäice, anwesend. Im großen Turnsaal der Gemeinde wurden die nach Hunderten zählenden Gäste vom stellvertretenden Vorsteher Herrn Eugen Beck herzlichst begrüßt. Ansprachen hielten die Herren Rabbiner Dr. Kalman Nürnberger, Uh. Brod, Bürgermeister L u 2 a, Vizebürgermeister Dechant H1 obi 1, Musealdirektor Haberland und zuletzt eines der ältesten Mitglieder der Uh. Broder Gemeinde, Herr Jakob S. Schön. Auf seinen unter jubelndem Beifall auf genommenen Vorschlag wurde, an Pr äsidenten Masaryk ein Huldigungstelegramm abgesendet. Nach dem Minchagebet begab manf sich auf das בית החיים zum Grabe des Rabbi Noson Nota Aschkenasi זי*ע Dort sprachen die Herren Direktor Ferd. Prager,, Rabbiner Dr..•Nü.rn!b,e.r-g:.e^,!1(.;.QbjBr-. rabbiner Broda, Oberrabbiner Dr. Schweig e r, Nitra, Oberralbbiner Reich,, Vrbove, und Oberrabbiner. Weiß, Senica, die alle in bewegten Worten die. Anwesenden aufforderten, in diesen 1 Zeiten jüdischer Selbstbesinnung darauf bedacht zu sein, die jüdische Jugend der stärk vernachlässig ten mährischen Gemeinden zur Thoratreue zurückzuführen und ihr das Bewußtsein wiederzugeben, Angehörige des Volkes der Thora zu sein. Vom Tempel zum Krematorium. Vorbemerkung der Redaktion: pie-rnja<^oigenden_Auafümämgen'";erhaItbn;'jyir.׳ יל "von '.einer‘ der'«wenigen räiibinis'chen Persönlich-' keiten in den ״historischen Ländern“ unserer Republik, denen das Schicksal der Thoratreue׳ in diesem Gebiete sehr nahegeht. Seit Jahren weist .er auf die Gebrechen hin, die dringend der Heilung bedürfen, wenn nicht trotz dem guten Willen mancher einzelner alles zugrunde genen soll. Was dort als Judentum gezeigt, propagiert' und gelehrt wird, hat mit dem historischen• Judentum kaum noch etwas gemein. Was ,nottut, ist v o r a 11 e m die Schaffung einer gut'und stark organisierten, unabhängigen thoratreuen Gemeinschaft für die. historischen Länder zur Vertretung der orthodoxen Interessen. Die wenigen Treugebliebenen haben dem jüdischen Gewissen und der jüdischen religiösen Gesamtheit gegenüber ihre, Pflicht durchaus nicht erfüllt, solange diese Forderung nicht verwirklicht ist. Wir haben darauf schon oft hingewiesen und tun es; auch heute. -—J. J. B.! In allen Tagesblättern war vor einigen Tagen folgende Anzeige zu lesen: Herr K.-R. B. Klappholz, gestorben am 15. Juli d. J., wird am 20. Juli im isr. G-tteshause in Neutitschein aufgebahrt, von dort bis zum isr;. Friedhof geleitet werden, worauf seine sterbliche Hülle, j seinem letzten Willen gemäß, den Flammen übergeben werden wird. ' , .; . Im Zeitungsberichte über die Trauerfeier wird nun an erster Stelle erwähnt, daß die Trauerfeierlichkeiten im Neutitscheiner Tempel durch den Freund des Verstorbenen, Herrn Oberrabbiner Dr. Lewy aus Brünn, eröffnet wurden. Jeder, der die jämmerlichen Ruinen eines upeh vor wenigen Jahrzehnten blühenden religiösen’ Lebens in Böhmen und Mähren kennt und weiß, wie leicht auch noch die allerletzten schwachen Pfeiler dieses, Baues zu stürzen sind, da sie unausgesetzt von atheistischen, egoistischen und assimilatorischen Angriffen untergraben werden, muß verständnislos darüber staunen, wie leicht-, fertig in diesem Falle mit dem ganzen Komplex der jüdischen Bestattungsbräuche aufgeräumt wird. . Abgesehen davon, daß keine andere Kirchengemeinschaft sich dazu hergeben würde, ihre Prinzipien und ihre Ehre in einer derart vernichtenden Art und Weise zu entwürdigen, sollte es doch der Gemeinde oder wenigstens dem Oberrabbiner bekannt sein, daß all§ vrahrhnft anerkannten Autoritäten der jüdischen Gelehrtenwelt bestätigt haben, daß eine offizielle und feierliche Beteiligung der jüdischen religiösen Behörden in d®n Fällen der Feuerbestattung zu unterbleiben hat, weil dieselbe der Thora und dem Din widerspricht. Zur Obstzeit bereitet die Konservierung der Früchte den Hausfrauen viel Borge, Wesentlich vereint facht wird diese Arbeit durch die Verwendung■ eines Konservens, wie es beispielsweise seit Jahren die Firma Dr. A. Oetker unter der Bezeichnung ״Einsiedehilfe“ auf den Markt bringt. Richtig angewandt verhindert dieses Präparat unbedingt das Anlaufen und Schimmligwerden des Eingesottenem hält dieses lange Zeit frisch und kräftig, ohne deh Gesclönäck der Früchte au b^intr|׳clm tigen. Viele wertvolle Anregungen sowie .eine Auswahl ganz neuer hestbewahrter Rezepte für das Einsieden, v Kompottbereitung etc. enthält das soeben berausgekom-;mene^;Einsiede?Rezeptbucb;;l^us|abe''^!£׳das״:MberalP gratis:;;: erhältlich ist, Wenn vergriffen, wende man sich direkt an die Fabrik Pr. A. Oetker, Brünn, Rossltzergasse 2.