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Jüdische Presse · 1933-06-30 · 26 (30.6.1933) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
26 (30.6.1933)
Date
1933-06-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
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*'־ 5י 4-45־ ‘V*!-?» י» ** Jdi:2 ■£äj䣣£a&S mäEtti1it1f*m*Säti*'■‘ sß״üteöft־äih ufg״äj«ן:; , ... ״•״ ג dem l^y^raSfS&B^nRwtfiSEiBHS^Ittl ‘ di_ W^Ü1l|1tti6»-iäd' obfti Ijedö Einsehfähftfftf tfeti zugetan sind, Ihre Ge* ta& nneh fü# :' die andete de* «hie* x lebenden nisid itHechtätleiehlieit S® fließenden Hatidnälitäiefl ein;Das! ist auaschiießlieh Sache ־ deä eiäzelheh. indeäsefl gegen die;künstliche ׳SeMftffiiÄ holitü&if eingestelltem W sedd^tf ,jMiftdetheitSfiaÜöflaMtst^äifltif״,diteP JüdeöV und; wiU dlefttf; daß ausdety unleugbar vorhandene» seelische» ׳;nationalen | Elementen seiner,, h|stbHecliefl Eigenart Ja frevelhafter Deichtferiigkeit *in' den Beziehungen ftu ihren Mitbürgern ein. ״Politikum‘* gemacht wird,, neben poUti״ echen Erwägungen in ■der Hauptsache deshalb, weil dadurch ,der dominierenden Stellung der religiösen Bindung im Jüdischen Völkscharakter Abbruch getan und;eine verhängnisVÖHÖ F ä 1 s c h ü » g; des gesäm•* tea JdU äjen t ü m s her^igeführt Wird. ’; . Neue :antisemitische Organisation in Lettland. * Vor einiger Zeit hat sich" in 'Äigä^ nach deütidhem "!:Muster unter den: Namen ״Perkonkrusts“ eine ‘ ‘ judenfeindliche Organisation gegründet, *die ,ihrg? antisömi* f tische Hetztätigkeit übehdks gähze! Land׳ husbreitCE'Und' in, JEingsphriften ,zum Bwkott^ gegen.. . die Juden, auffordert., "Die agudistiSchen"SejmaDge£d־äheteh' in fiettland׳ D u b i n und W i t te n b e rg: wurden nun . ver- ׳ ׳ gaflgene .Wöche vom lettländischen .*1 n n en minis te r M i 1 b e r g ■ empfangen,Jdeht die beiden■: jüdischen Führer die Forderung nach einemVerbot der.:. Organisation ״Perkonkrusts“., yprtrugen. Der .Minister gab der. Dele* gation die Zusicherung, daß die Gleichberechtigung der Juden in Lettland absolut nicht gefährdet sei und daß die Regierung . den Staatsbürgern*׳ -jüdischer Konfession ebenSÖ loyal gegenüberstehe, Wie -den anderen Staats- 'bürgerh;׳• pie.Regierung werde‘ itt gleicher Weise für den Schutz sämtlicher Staatsbürger sorgen ׳־und' ־ werde Jede Störung des 'Büfgerfriedens iiri Keime ersticken: ‘Ueber Veranlassung der Regierung hat übrigens die katholische Geistlichkeit die Gläubigen aufgefordert, sich von antijüdischen Aktionen,’ welcher Art immer, fernzuhalten. Die beiden agudistischen Abgeordneten überreichten, sodann dem Minister ' mehrere konkrete Forderungen, deren weitestmögliche Genehmigung der Minister zusagte. Badetrikots, Zwickeleiäsetzen, Wenden, Reparieren, Aendern. Repassi׳er \yer׳kstätte, I., Weihburg־ gasse 29. Xin., Hauptstraße 28. Teil R-21-9-08, R-31-2-63.; , Der Mord an dem Zionistenführer Arlosoroff. Zwei Juden verhaftet. .; ' K. i * Unter großer ,Beteiligung wurde Dr. Arlosoroff zu Grabe getragen. Die; Palästina-Regierung hat eine Belohnung von;500 Pfund und die Jewisli-Agency eine solche von . 1000 Pfund zur Eruierung 'der Täter ausgesetzt. In der Wohnung des revisionistischen Führers ,^Achi-Meir ־wurde ein'Mann namens Abraham S t a v s k■ y •'untl*r’*dem ^Verdacht der-Täferachäft :vecrliäftet.;TStäVSky, der von Frau Aridsoroff als einerr der beiden Männer,ז die den Ueberfali' auf ihren Gatten verübt hätten, agnosziert wurde,־ erklärte, zur Zeit , der Tat sich nicht in Tel-Awiw, sondern: ׳in Jerusalem auf gehalten zu ־ haben; Das Polizeigericht hat Über׳ ■ Stavsky Vorläufig eine, lötägige Untersuchungshaft verhängt. Am 22. Juni wurde in Tel- JXf. 265 Butter Eier — Käse ־; f täglich frisch, besonders billig nur im Spezialgeschäft II., ~ 'J "״ . Soffeöwice ü. a. ffr Lublin, wo1 bine rerisioniäti-} suft§ ^ägüftf> at^ähaltättrf^öfd€^ fandaif^Wüst^PMg^iiCii^ zwlsehfen dsn Revisionist«*» und den jüdischen Bundisten? ■‘|tättF it Wim Teil schwer־Fefietifcig -■־>j!m1ßte111nvi11u.:.dasl werffäß^■^■; .־* ■<*;:. i-!*־?״. j * •t Der weltberühmte -Kantor oee n bla t,i ist wäHriHdeiner Palästiflä-^Reise im Alte^vofi 61 Jähreni einem Herzschlag, erlegen, .* Er dürfte ,sieh bei einer. am׳ Vortage unternommenen Tour, auf. ״der er-die Klage-j mauer, das Rachel-Grab, ^das Tote Meecund sdas Jordan-j tal besucht^ überanstrengt liaben. r s # f,' ו Jossele Rosenblatt wurde in Biala Cierkiew in, Rußland geboren und hat seine Ausbildung in tfhgam1 und Deutschland genossen. Schon im Alter von vier Jahren begann er zu siAgen״* Mit acht Jahren trat er ■ irohon Öffentlich auf und mit 14 Jahren * begann er synagogale , Musikwerke ׳zii komponieren. Seine erste ׳Anstellung •'Als Öhason eriiielt er im i^atsr von 18 ׳ Jahren in Münkacsi Ein Jahr Später :wur<&*b!r nach einem er-1 foigreichen Wetbewerb mit 56 ׳ anderen Kantoren' zum' ChasonT der Bratislavae^ Gemeinde gewählt. 1906 bis 1912 war er Oberkantor in Hamburg, nachher Kantor! der ungarisch-jüdischen Gemeinde in New York. v Röäetiblatt gab säftr* oft; besonders während des Krieges, Konzerte zugunsten jüdischer Wohlfahrts-; anstaiten und betätigte ׳sich auch sonst philanthropisch. Er--war strieng orthodoxer Jude ufid nahm auch Anteil an den allgemeinen Fragen der Orthodoxie. Weiße Zähne: Chlorodont Rabbinerseminar Zu Berlin. Am Mittwoch, . den 4. Tamüs, dem Jahrzeittage, des Begründers des Berliner Rabbiner-Seminars, ׳Rabbiner!Dr, Israel Hildesheimer s. Z. 1., fand in der Synagoge Artilleriestraße eine Gedenkfeier statt. , .'־; ' Jidroel (SchjfFschul), II, Gr. Schiffg.8 Um Irrtümer .zu yerhüten, wird nochmals aufmerksam gemacht, daß nur cnä Konditorei des , ■ Herrn Abraham Leib; Pomeranz,... II., Floßgasse 7, der Aufsicht des Rab^ihats. der Adas-Jisröei ־unter-! .! steht. .1י.,.' , . ז'; . Ändere Betriebe unter ähnlicher Form unterstehen der Aufsicht "der Adas Jisroel nicht. ,Awiw ein zweiter Jude, Samuel B e n -M 6 r d e c h ä i, eia K o m mu nist,f estgenommenj der eine außerordentliche , Aehnlichkeit mit dem ’ verhafteten Stavsky .aufw.eist,‘:'*;;׳',.!! ' י;.'1'״V ’“!׳:;"' י! ,Die. Verhaftung , des ’Revisionisten ׳ Stavsky unter dem Verdacht, Dr. Arlosoroff ermordet zu haben, hat nicht nur in Erez Jisroel, sondern auch in Polen die Gegensätze in der zionistischen Partei, besonders zwischen den linken Zionisten uhd• den Revisionisten, v e r s c h ä r f t. In einer Reihe polnischer Städte-kam?es in der vergangenen Woche ZU schweren Zusammens t ö ß e n ‘ zwischen diesen beiden י Gruppen, so in־ Lodz, Ich habe den Vertrieb ׳ ־■׳tf־■׳■■•׳ .׳ der Budnpester SKreKschen orth. כשר in den und oinmen . ־;•■׳•׳ ׳־־ U\׳ ■ ui■ für Oesterreich übernommen. , Die Skrekscheu jiipnseryeh werden ״verschiedensten , Sor*6m üftd Jproßen erzeugt geben, in, auf gewärmtem” ZÜS^änd^ ein' ^bllKoin fertiges Mittag-* ode>ftr'&acht3nahl. Von besonderer" Wichtigkeit sind unsere Konserven für die Gäste solcher Kur- und Badeorte, in welchen keine sonstige! -rituelle״;, Verpflegung, möglich *ist. Diesen' Sommerfrischlern, sichern unsere Konserven eine billige, schmackhafte, gesunde und nahrhafte Verpflegung; , Zwischenhändler; werden zu Fabrikspreisen bedient. Verlangen' Sie, bitte, am besten heute noch eine detaillierte Preisliste. S. DIAMANT v Wien, II., Gr. Schiffgasse. 10, Tel. A-48-1-91 Hauptdepot der Budapestei* orth.!כ ש ר ״ Konservenfabrik: Skr.ek Lipot. Josef Rosenthal Stefänikstraße 10 b, hat er- Aerztliche Nachricht., Dr. seine Ordination in Bratislava, ______ ״ öffnet.. Ordiniert auch’für Heilfonds und Privatbeamtenkassen. Tel; 1274. In der Ordination des sei. Dr. Josef Gelber; ‘׳ ־• ' י,‘־ . י־ י■■ Erzählung von Si tyiez. . , (Fortsetzung),. ( " .״ ־:' ׳. ׳ '■.. '־■•־: •. ... , IX. . , , v,; I ■! : Es war an einem Samstagnachmittag. Die Wirt•׳ schaft war geschlossen, Sander hielt sein Mittagschläfchen, das ihm nur einmal in der Woche, am Sabbat, ver-, gönnt war, während Frau Debora im Sessel halblaut aus dem Deutsch-Chumesch las. Samuel ging im Zimmer auf und ab und schaute ungeduldig nach, der Uhr. Diea alles schien Merelaika furchtbar öde: und langweilig ,und die gleichmäßigen Schritte des Bruders fielen ihr auf. die ״Nerveh. Ueberhaupt der Samstag!; Das war ein Tag nli Ersticken:eng und luftarm geistestötender Qede , für das Mädchen, ■ das nach Lepen ß und Betätigung dürstete. Die leeren)•düsteren Wirtschafts», räume •erfüllten■ sie mit einer, Wehmut, die sie achter! drückte. Früher hatte die Mutter versucht, ,dem .Töchteri1־ eben etwas aus dem, Deutsch-Chumesch vorzüleseh, Ader s(ie in 0p Mysterien :. des JU'dispiP.ä^üfs^en' Techinotbü<*es! eirizuweihen. Als dieses aber über die * kölnischJ hölzerne Schrift- und die abgeschmackte ״Mauschel- Sprache*‘':iaut auflaöhte, schüttelte die Mutter den :Kopf und settfzte -leiöht imd nichtohne»;Stolz; au#?u^bep '^e.. ■üeberlegenheit der »,gebildeten“ Töchter, über die junge Welt von heute, die so ganz anders ist als früher, Später •; wagte v sie nicht mehr dirarrige ZumimungehlÖÄ <üe kommen, der besserwissende Bachiur lind sie wollte ihn nicht sehen ... Ihm beri jeder Gelegenheit auszuweichen, hatte sie sich vorgenommen, seitdem die Eltern immer deutlicher und offener von ihrer Verlobung mit David* sprachen.־:;' .,h , Draußen sandte ״die Mittagssonne gedämpfte Strahlen auf die grünep Fluren und goß helles Gold auf; den halbgemähten Rasen hinter der Öchsenwirtschaft.: Wie das glitzerte und ׳lockte. Nur in; ein kurzes־ Hausgewand gehüllt, das bunte Seidentuch ־leicht über den Kopf, geschlagen, schritt Merelaika auf dem weißen, schmalen ,Wiesehpfad immer weiter der י Sonne entgegen, - Vereinzelt/"zogen weißgräue Wölkchen am־ azurblauen Himmel ’lustig’ daher.' Weit und breit kein: Ton; keine Re-: wegung. Sabbatruhe! hätte; das Mädchen -gesagt,,^, wenn׳ nicht •dieses Wort gar zu altmodisch :.undt öde klänge ז . \i ' Töwiter zu stellen. ..״Merelaika ׳wollte ihfemSinkiewicz^ Jzur H^nd: nehmen,!Sie״ hätte1:dQuQ; nicht; .fartig ^^ge^ lesen. Aber daa ungeduldige Hin- und Herschreiten des- ^ruders brachte ■ sie beinahe aus der Fassung. Sie wußte,( auf wen er so * ungeduldig wartete. Er würde bhld .׳ Wohin wollte sie? ,Nirgends ^jfur etwas frische? Luft einatmen, sich ,an•■ den freiem ,sPhnenbeschieneaen' Fluren freuen. Daheim wär ja alles sp still, so düster; zum Der £fäd führte zwischen bunt bepflanzten, mit wildem Ephep üj^gehehen Gärten über ein schmales, ab^r tiefes und, .wildreißendes Flüßf ,jqhen, Das lange morsche Brett, das als1 Brücke diente; Wackelte und Merelaika stampfte ausgelassen mit den) Fuß und lachte bei dem Gedanken; daß ־ sie־ hineinstürzen Und vom^ Strome weit, *weit fortgetriebeh werden könhteV Sie ׳ Hätte in letzter Haöht einen nfarftwttildig^i-^^ünf^l Sie' lag wirklich vmten in der schäup^epden Brandung 1)nd! schrie um?Hilfe, müjhtejjsich vergebens! raitiälien H.räfteh\; ans Ufer zu gelangen.? Da kam: er den Berg .hhiimter, ,imf grünen Jägerrock, mit.^er Feder am, Hut, in seihen blitz-4 biapbeb #hreustiefein; er sprang ips Wasser, umanhte:' sie! f|iob sie ie die Höhelünd drückte hie an!׳die Brust . . V äher trotz seiner imverkennbafen,!Rüstung hichj: Börisowsßi‘, der Gutsveftwalter, sondern David, der riPHJh" (Forisetzung folgt;), JffM&n, & iinfjahre Gätähtie »*יי•• /lüOKal ftiti:»»11t*FI1s1l* Füft MOflit UHÖ StfXMOBeL ßäM'f ft ifcit i ft 1 t SkÜ2enafld K0st*nv0fan8chläge unverbindlich! Schildlarhtaier Cohen XX» WaH0n»telwatraB0 64t Tel A.46*iU6 VMS Wocltc »1> Wocltc! — Anläßlich des Jahrestages der HinrkShtung der drei Araber, die näöh den A w-Unrtt hen im Jahre 1929 zum Tode verurteilt worderl waren, veranstalteten die istaklalisten in Ak ko eine judenfeindliche. Kundgebung. — In mehreren Orten von Mesciko. kam es zu schweren antisemitischen Ausschreitungen. Jüdische Ge- Schäftsläden wurden mit Steinen, beworfen Und teilweise geplündert. Mit dem Hinweis auf Deutschland fordert die antisemitische Organisation zum.. Boykott der Juden auf. — Der provisorische Leiter ־ des griechische n Außenministeriums ' Pezmddjo glou gab die, Erklärung ab, daß die griechische Regierung ■tausend Juden, die aus Deutschland ausgewandert sind und sich in Griechenland dauernd niederlassen wollen, die B e- Willi g Un g hiezu־ erteilen werde. ,. - —. Das Amsterdamer Hilfskomitee für jüdisehe Flüchtlinge aus Deutschland gibt Wöchentlich an Unterstützungsgeldern für Wohnung und Beköstigung von über tausend Personen 15.000 holländische Gulden aus.; —? In der 8 chweiz wurde ein umfangreiches, aus : den höchsten Persönlichkeiten der Gesellschaft ־bestehendes Komitee gegründet', welches ■ eine!Hilfsaktion zugunsten der aus Deutschland geflüchteten Gelehrten eingeleitet hat.׳ ׳ . r _ Ein Komitee in A mst e rd dm■•beabsichtigt, während der Sommermonate' lf 0 0 jü d i sc he :Kinder aus Deutschland bei jüdischen Familien , in Holland unterzubringen. ,; — In Tel-Awiw wurde anfangs Juni eine Ge- Seilschaft zur Erzeugung von Eisendraht, Nägeln, Sieben, Drahtnetzen Und sonstigen Drähtwaren unter dem Namen Bärsälith Ltd. mit einem Kapital'von 10.000 Pfund ״ gegründet. . , — Rabbi. Jakob Meir Sagalowitsch aus ,Danzig wurde , als Nachfolger^ , des verstorbenen Rabbi Höchste in■ zum".‘, orthodoxen״ * ','Öberrabbine^ .:avon Brüssel gewählt. — Die mit dem Ziele, 2 Millionen Dollar für das Hilfswerk für deutsche Juden zu sammeln, eingeleitete Drive des Joint hatte bis anfangs vergangener Woche ein Ergebnis von .6 0 0.0 0 0 D ollar. r —,, Ueber Verstellung ... des preußi sch en gesetz e str eu en G e m ßin d ev e rb and es hat der Minister ■ für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in einem Erlaß vom 17. Juni 19Sß (UIIG Nt.1323) verfügt, daß die Verordnungen, nach denen jüdische Schüler :an S a m s t dg e n von Schreiben und Zeichnen b ef r e i t und für die Stunde des G-ttesdienstes vom[ Schulbesuch entbunden sind, auch weiterhin ihre Gültigkeit behalten. ■:-•-1;, ., . , ־;!״.־r,. ■' — Infolge der Verarmung der jüdischen Gemeinden ‘in Deutschland hat der Oberrat der Israeliten'in Baden beschlossen, die Gehalts- und Versorgungsbezüge der Rabbiner, Religionslehrer und Kantoren weitgehend äu kürzen. r' _i Auf Vorschlag der medizinischen Fakultät der Wiener Universität wurde* Dozent. Dr, Hugo Stern zum außerordentlichen Professor ernannt.. Prof. Ster n ist führendes Zentralvorstandsmitglied; der ״Union österfeicliisch'er Juden“; , .; . _ wegen B aumf rev el s in der jüdischen Kolonie Nathänia du einer Kollektivstrafe von S0q Pfund verurteilten Einwohnern des Dorfes U m- Khale wurde die Strafe■ auf 50 Pfund reduziert, welche bereits eingetrieben worden sind.!, in Wa'vschau wurde vergangene ■Woche die erste. Bös- J akow -H and eis s.chule eröffnet.* Die Schule genießt staatliches Oeffentlichkeitsrecht. ׳—^ Am vergangenen Dienstag fand in London -ei/ne große Kundgebung :9ß die J ud e w v e r / o lgungen in Deutschland statt, an der sich evne Reihe der höchsten Persönlichkeiten, darunter mehrere Biseh'öfe und Lotds, beteiligten und der Erzbisoho f von Canterbury, das Oberhaupt englischen Hcchkirche,. sich, in wgrvYien Worten für deutschen Juden einsetzte. . ... ‘ , Auf Einlädüng und Empfehlung des rurnßni* sc hen: Gesandten Jn Wien stattete der Direktor des Keren Hathora, Dr, L. Deut 8 ch lä nd e r, anläßlich seiner soeben' tbeendeten ■ Rumänien-Propagandätournee dem Ä u ß'en mih i'ste r in B ukare st einen Besuch dem! er über, seine, Mission Bericht evetattete,; H; Grün, n., Tai5ö.rsträß‘e 8 b,’ Tel. R-42-3-66, Atelier *Uh•feine Herrehgawif^^.׳E der die il FN י-־׳ r n •־, EXPORT 1 PERÜCKEN,und SCHEITEL j! pACHGE MASS AUSGEFUHRT;! FRITZ ״BRE NN IG Wien, VI. Lgget-l-hgasse 9__ Bad Aussee erwartet SißJ Pension Goldberg, Rad ^"־!,3ד; ah einem der herrlichsten Flecken , des JSg«* . sie, ׳.nach ל0מ-; -Mi■;..,1r.׳־.%. .mh ihren Urinnb gute üdd!ver;1 redmderte# |iiü|h k^?hefh|l|ücbe^^^bei^ neuerdings. Ffeiseh.:׳!^ Aüssee ist *יץי ־•׳■

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